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Die Gesellschaft für
Archäologie in Württemberg
und Hohenzollern e.V.

3.000 Mitglieder

(Stand 2020)

Prof. Dr. Claus Wolf
Prof. Dr. Claus Wolf / Vorsitzender

Seit ihrer Gründung im Jahre 1963 verfolgt die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern das Ziel, die Arbeit der archäologischen Denkmalpflege zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen. Die Gesellschaft richtet sich an alle Menschen, die sich für die Archäologie unseres Landes interessieren.

Mit rund 3.000 Mitgliedern (Stand 2020) ist die Gesellschaft einer der größten historischen Vereine in ganz Deutschland und ein wichtiger und aktiver Interessenverband für die Belange der Bodendenkmalpflege.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Archäologie und zur Vor- und Frühgeschichte des württembergischen und hohenzollerischen Landesteils von Baden-Württemberg. Die → Satzung der Gesellschaft legt fest, dass dies insbesondere durch wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sowie durch Unterrichtung der Öffentlichkeit in Wort, Bild und Schrift verwirklicht wird.

Bei Studienfahrten, Vortragsreihen, Tagungen, Kolloquien und geführten Ausstellungsbesuchen werden die Mitglieder über die neuesten Entwicklungen und die Ergebnisse landesarchäologischer Forschung informiert. Alle Veranstaltungen stehen unter der wissenschaftlichen Leitung anerkannter Fachleute.

Im Jahr 2013 feierte die Gesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum gab sie die Publikation "Meilensteine der Archäologie in Württemberg" heraus.

Von 2014 bis Anfang 2020 (siehe auch → Pressemitteilung v. 25.03.2020) übernahm die Gesellschaft die Trägerschaft für das Freilichtmuseum Heuneburg, die anschließend an die "Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg" (siehe → "Heuneburg - Stadt Pyrene") überging.

Sie möchten Mitglied werden?

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Landesarchäologie bei der Erforschung und Erhaltung von Kulturdenkmalen. Durch die Trägerschaft des Freilichtmuseums Heuneburg hat die Gesellschaft in den letzten Jahren ihre Verantwortung für die Landesarchäologie sichtbar dokumentiert. Als Mitbegründerin der → "Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg" wird diese Zielsetzung für die Umsetzung ausgewählter Projekte nachhaltig und langfristig verfolgt. Jede Mitgliedschaft unterstützt dieses Engagement.

Wir möchten unsere Mitglieder an der archäologischen Forschung in unserem Land teilnehmen lassen. Dafür bieten wir Publikationen und Vorträge zu aktuellen Themen, Exkursionen und Führungen zu Denkmalen, Ausstellungen und Ausgrabungen und vieles mehr.

Unsere Leistungen für Mitglieder

  • Exkursionen ins In- und Ausland unter der Leitung ausgewiesener Archäologen
  • Vorträge und Vortragsreihen mit namhaften Referenten zum Teil auch in Kooperation mit weiteren Veranstaltern
  • Tagungen, Kolloquien und Konferenzen zu Themen der Landesarchäologie
  • Lehrgrabungen im Rahmen aktueller Grabungskampagnen
  • Exklusive Vorstellungen von Neufunden, sowie Seminare, Workshops, Werkstattführungen und Ausstellungsbesuche
  • Preisnachlass auf viele Publikationen und reduzierter Eintrittspreis bei ausgewählten Veranstaltungen, zusätzlicher Mitglieder-Rabatt auf Publikationen zur Archäologie im WebShop
  • Mitteilungsblatt mit wechselnden Themenschwerpunkten und Berichten aus dem Vereinsleben. Ankündigungen von Veranstaltungen, Neuerscheinungen und Ausstellungen (2 x jährlich). Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen auf der Homepage
  • Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg" als Jahresgabe im Mitgliedsbeitrag enthalten

Den jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 25,– Euro überweisen Sie bitte auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie IBAN: DE36 6005 0101 0002 8433 51, sobald Sie Ihre Mitgliedsnummer (Beitragsrechnung mit Mitgliedsnummer und -ausweis) auf dem Postweg erhalten haben.

Bei Vorlage Ihres Mitgliedsausweises erhalten Sie neben den o.g. Leistungen zusätzlich Ermäßigungen beim Besuch von Vorträgen im Rahmen verschiedener Vortragsreihen.

Sie möchten Ihrem Interesse an archäologischen Themenstellungen aktiv nachgehen? Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Mitgliedschaft. Einfach Anmeldeformular ausfüllen und versenden.

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Nachfolgend können Sie uns gerne weitere Hinweise oder Anmerkungen zur Anmeldung mitteilen ...

Das Mitteilungsblatt der Gesellschaft

Weiterführende Informationen zu den Vereinstätigkeiten der Gesellschaft, wechselnde Themenschwerpunkte sowie Hinweise auf geplante Veranstaltungen finden Sie in den regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblättern. Die Vorstellung laufender Ausstellungen und Neuerscheinungen archäologischer Publikationen aus Baden-Württemberg runden jede Ausgabe ab.

Mitteilungsblätter der Gesellschaft

Das Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Archäologie erhalten Sie 2-mal jährlich. Seit 2018 erscheint es im neuen Format und hat ein frisches grafisches Erscheinungsbild erhalten. Dadurch kommen die attraktiven Inhalte mit archäologischen Schwerpunktthemen, Reise- und Veranstaltungsberichten sowie aktuellen Programmvorschauen besser zur Geltung. In Verbindung mit dem modernisierten Webauftritt sollen die Mitglieder medienübergreifend jederzeit umfassend und aktuell informiert sein.

Ihr Feedback und Ihre Anregungen richten Sie gerne per E-Mail an die Redaktion: mail@gesellschaft-archaeologie.de

Die Maske im Logo der Gesellschaft

Die stilisierte Maske im Logo der Gesellschaft für Archäologie stammt von der Henkelattasche einer bronzenen Schnabelkanne aus der Zeit um ca. 430 v. Chr. Dargestellt ist ein Faun oder Satyr wahrscheinlich nach etruskischem Vorbild, dessen geschwungene Locken typische Merkmale frühkeltischer Kunst sind. Gefunden wurde die Bronzekanne 1879 in Asperg, Krs. Ludwigsburg im "Fürstengrab des Kleinaspergle", ausgegraben und archäologisch untersucht durch Oscar Fraas.

Das Original befindet sich heute in der archäologischen Sammlung des Landesmuseums Württemberg in Stuttgart und ist Teil der Schausammlung → "Wahre Schätze - Antike | Kelten | Kunstkammer". Objekt- und Detailfotos sind im digitalen Archiv des Landesmuseums als → Maske vom Henkel der Bronzekanne aus dem "Fürstengrab des Kleinaspergle" abrufbar.

Zur Geschichte der Gesellschaft ...

(siehe auch: → Wikipedia "Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern")

Am 10. Dezember 1963 wurde die 'Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern e. V.' gegründet. Anschließend erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister. Zunächst war sie vor allem ein Zusammenschluss für die Weiterbildung von ehrenamtlichen Beauftragten der Landesdenkmalpflege. In der Folge nahm die Zahl ihrer Mitglieder jedoch stetig zu, so dass ein vielfältiges Programm bestehend aus Vortragsreihen, Tagungen, Exkursionen, Führungen und seit Ende der 1980er-Jahre auch Lehrgrabungen geschaffen wurde.

Unter dem Titel → "Vier Jahrzehnte zum Wohle der Landesarchäologie" hat Hasso Kaiser, Mitglied des Beirats, im Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamts Bd. 32, Nr. 4/2003 die Ziele und die Arbeit der Gesellschaft von den Anfängen bis zu ihrem 40-jährigen Bestehen im Jahr 2003 reich bebildert und kenntnisreich beschrieben.

Auf der Mitgliederversammlung im Jahr 2007 wurde die Umbenennung in 'Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.' beschlossen: Denn die diskutierten Themen beschränkten sich schon lange nicht mehr nur auf die Vor- und Frühgeschichte, sondern erweiterten sich z. B. auch um Forschungsfelder der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit.

Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Gesellschaft. Im Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes Band 42, Nr. 4/2013 fasste Regina Wimmer, Geschäftsführerin der Gesellschaft, die zielgerichtete und erfolgreiche Arbeit des Vereins im Zusammenspiel mit der Landesarchäologie in einem ausführlichen Artikel zusammen: → "Ein halbes Jahrhundert Archäologie. Die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern feiert ihr 50-jähriges Bestehen". Die Mitglieder waren über all die Jahre eng in wichtige Aktivitäten und Vorhaben im Lande eingebunden und nicht zuletzt durch Ausgrabungs- und Werkstattbesuche, Tagungen und Fachvorträge stets hautnah über die aktuellen Forschungsergebnisse informiert.

Zum Jubiläum der Gesellschaft erschien im gleichen Jahr als Sonderpublikation eine umfassende Würdigung von spektakulären Funden aus 50 Fundorten in 50 Jahren: → "Meilensteine der Archäologie in Württemberg - Ausgrabungen aus 50 Jahren". Dieser hochwertig gedruckte Bildband, herausgegeben von Dieter Planck, Dirk Krausse und Rotraut Wolf, orientiert sich dabei an der Geschichte der Gesellschaft. Für jedes Jahr ihres Bestehens gibt er nicht nur Einblick in die Entwicklung der Forschungsarbeit und die vielen innovativen Stationen auf dem Weg der Landesarchäologie ins 21. Jahrhundert, sondern widmet sich ebenfalls der ganzen Bandbreite archäologischer Vermittlungsarbeit in Museen und an Originalfundplätzen. Die Publikation ist mittlerweile leider vergriffen.

Von 2014 bis zum 31. März 2020 (siehe auch → Pressemitteilung v. 25.03.2020) übernahm die Gesellschaft die Trägerschaft für das Freilichtmuseum Heuneburg, das nach der jährlichen Winterpause im Frühjahr 2020 unter der neuen Trägerschaft der "Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg" als → "Heuneburg - Stadt Pyrene" für Besucher öffnete.

Die Heuneburg mit ihrem Umfeld ist ab 2020 als zentraler Bestandteil in eine kulturpolitische Landeskonzeption „Baden-Württemberg und seine Kelten“ eingebunden (→ Pressemitteilung vom 08.01.19). Eine Art Auftakt stellte das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege veranstaltete → Symposium "Die Kelten in Baden-Württemberg" dar, das am 11. November 2019 in Stuttgart stattfand.

"Keltenland Baden-Württemberg", unter diesem Namen sollen die keltischen Fundstätten und Museen in Baden-Württemberg im Rahmen der Keltenkonzeption des Landes gemeinsam weiterentwickelt werden. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst will in einem ersten → Flyer vor allem das Potential zeigen, das im keltischen Erbe Baden-Württembergs liegt. Damit wird auch ein erster Ausblick gegeben, was in den nächsten Jahren an den Keltenstätten im Land entstehen soll.