Die Gesellschaft für
Archäologie in Württemberg
und Hohenzollern e.V.

3.100 Mitglieder

(Stand 2016)

Prof. Dr. Claus Wolf
Prof. Dr. Claus Wolf / Vorsitzender

Seit ihrer Gründung im Jahre 1963 verfolgt die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern das Ziel, die Arbeit der archäologischen Denkmalpflege zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen. Die Gesellschaft richtet sich an alle Menschen, die sich für die Archäologie unseres Landes interessieren.

Mit rund 3.100 Mitgliedern (Stand 2016) ist die Gesellschaft einer der größten historischen Vereine in ganz Deutschland und ein wichtiger und aktiver Interessenverband für die Belange der Bodendenkmalpflege.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Archäologie und zur Vor- und Frühgeschichte des württembergischen und hohenzollerischen Landesteils von Baden-Württemberg. Die Satzung der Gesellschaft legt fest, dass dies insbesondere durch wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sowie durch Unterrichtung der Öffentlichkeit in Wort, Bild und Schrift verwirklicht wird.

Bei Studienfahrten, Vortragsreihen, Tagungen, Kolloquien und geführten Ausstellungsbesuchen werden die Mitglieder über die neuesten Entwicklungen und die Ergebnisse landesarchäologischer Forschung informiert. Alle Veranstaltungen stehen unter der wissenschaftlichen Leitung anerkannter Fachleute.

Im Jahr 2013 feierte die Gesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum gab sie die Publikation "Meilensteine der Archäologie in Württemberg" heraus.

Seit dem Jahr 2014 ist die Gesellschaft Trägerin des Freilichtmuseums Heuneburg.

Sie möchten Mitglied werden?

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Landesarchäologie bei der Erforschung und Erhaltung von Kulturdenkmalen. Als Trägerin des Freilichtmuseums Heuneburg steht die Gesellschaft zu ihrer Verantwortung für die Landesarchäologie. Jede Mitgliedschaft unterstützt auch dieses Engagement. Wir möchten unsere Mitglieder an der archäologischen Forschung in unserem Land teilnehmen lassen. Dafür bieten wir Publikationen und Vorträge zu aktuellen Themen, Exkursionen und Führungen zu Denkmalen, Ausstellungen und Ausgrabungen.

Unsere Leistungen für Mitglieder

  • Exkursionen ins In- und Ausland unter der Leitung ausgewiesener Archäologen
  • Vorträge und Vortragsreihen mit namhaften Referenten
  • Tagungen zu Themen der Landesarchäologie
  • Lehrgrabungen im Rahmen aktueller Grabungskampagnen
  • Exklusive Vorstellungen von Neufunden, sowie Seminare, Workshops, Werkstattführungen und Ausstellungsbesuche
  • Freier Eintritt ins Freilichtmuseum Heuneburg, Preisnachlass auf viele Publikationen zur Archäologie in Baden-Württemberg
  • Mitteilungsblatt der Gesellschaft (2 x jährlich) und Nachrichtenblatt "Denkmalpflege in Baden-Württemberg" (4 x jährlich)
  • Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg" als Jahresgabe

Den jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 25,– Euro überweisen Sie bitte auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie IBAN: DE36 6005 0101 0002 8433 51, sobald Sie Ihre Mitgliedsnummer mitgeteilt bekommen haben. Bei Vorlage Ihres Mitgliedsausweises erhalten Sie neben den o.g. Leistungen zusätzlich Ermäßigungen beim Besuch von Vorträgen im Rahmen verschiedener Vortragsreihen und freien Eintritt in das Freilichtmuseum Heuneburg.

Sie möchten Ihrem Interesse an archäologischen Themenstellungen aktiv nachgehen? Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Mitgliedschaft. Einfach Anmeldeformular ausfüllen und versenden.

Das Mitteilungsblatt der Gesellschaft

Weiterführende Informationen zu den Vereinstätigkeiten der Gesellschaft sowie Hinweise auf laufende Ausstellungen und Neuerscheinungen archäologischer Publikationen aus Baden-Württemberg finden Sie in den regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblättern.

Mitteilungsblätter der Gesellschaft

Das Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Archäologie erhalten Sie 2-mal jährlich. Seit 2018 erscheint es im neuen Format und hat ein frisches grafisches Erscheinungsbild erhalten. Dadurch kommen die attraktiven Inhalte mit archäologischen Schwerpunktthemen, Reise- und Veranstaltungsberichten sowie aktuellen Programmvorschauen besser zur Geltung. In Verbindung mit dem modernisierten Webauftritt sollen die Mitglieder medienübergreifend jederzeit umfassend und aktuell informiert sein.

Ihr Feedback und Ihre Anregungen richten Sie gerne an die Redaktion: mail[at]gesellschaft-archaeologie.de.

Die Maske im Logo der Gesellschaft

Die stilisierte Maske im Logo der Gesellschaft für Archäologie stammt von der Henkelattasche einer bronzenen Schnabelkanne aus der Zeit um ca. 430 v. Chr. Dargestellt ist ein Faun oder Satyr wahrscheinlich nach etruskischem Vorbild, dessen geschwungene Locken typische Merkmale frühkeltischer Kunst sind. Gefunden wurde die Bronzekanne 1879 in Asperg, Krs. Ludwigsburg im "Fürstengrab des Kleinaspergle", archäologisch untersucht und ausgegraben durch Oscar Fraas.

Das Original befindet sich heute in der archäologischen Sammlung des Landesmuseums Württemberg in Stuttgart und ist Teil der Schausammlung "Wahre Schätze. Antike, Kelten und Kunstkammer". Objekt- und Detailfotos sind im digitalen Archiv des Landesmuseums als Maske vom Henkel der Bronzekanne aus dem "Fürstengrab des Kleinaspergle" abrufbar.

Zur Geschichte der Gesellschaft ...

Im Dezember 2018 besteht die Gesellschaft für Archäologie mittlerweile seit 55 Jahren. Fünf Jahre vorher wurde das 'runde' Jubiläum gebührend gewürdigt: "Gegründet im Jahre 1963 unter dem Namen 'Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern e. V.' war die Gesellschaft zunächst ein Zusammenschluss für die Weiterbildung von ehrenamtlichen Beauftragten der Landesdenkmalpflege. In den 50 Jahren ihres Bestehens hat sie sich dann zur Anlaufstelle für alle an der Archäologie unseres Landes Interessierten entwickelt", schreibt Regina Wimmer, Geschäftsführerin der Gesellschaft, im Jubiläumsjahr 2013.

Das Jahr 2013 stand somit ganz im Zeichen des 50-jähriges Bestehens der Gesellschaft für Archäologie. Im Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes Band 42, Nr. 4/2013 fasste Regina Wimmer, die zielgerichtete und erfolgreiche Arbeit des Vereins im Zusammenspiel mit der Landesarchäologie zusammen: "Ein halbes Jahrhundert Archäologie. Die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern feiert ihr 50-jähriges Bestehen". Die Mitglieder waren über all die Jahre eng in wichtige Aktivitäten und Vorhaben im Lande eingebunden und nicht zuletzt durch Exkursionen, Ausgrabungsbesuche, Tagungen und Vorträge hautnah über die aktuellsten Forschungsergebnisse informiert.

Zum Jubiläum der Gesellschaft erschien im gleichen Jahr als Sonderpublikation eine umfassende Würdigung von spektakulären Funden aus 50 Fundorten in 50 Jahren: "Meilensteine der Archäologie in Württemberg - Ausgrabungen aus 50 Jahren".

Dieser hochwertig gedruckte Bildband, herausgegeben von Dieter Planck, Dirk Krausse und Rotraut Wolf, orientiert sich dabei an der Geschichte der 1963 gegründeten Gesellschaft. Für jedes Jahr ihres Bestehens gibt er nicht nur Einblick in die Entwicklung der Forschungsarbeit und die vielen innovativen Stationen auf dem Weg der Landesarchäologie ins 21. Jahrhundert, sondern widmet sich ebenfalls der ganzen Bandbreite archäologischer Vermittlungsarbeit in Museen und an Originalfundplätzen. Die Publikation ist über den WebShop der Gesellschaft für Archäologie zu beziehen (zu den Sonder-/Einzelpuplikationen im Online-Shop).

Unter dem Titel "Vier Jahrzehnte zum Wohle der Landesarchäologie" hat Hasso Kaiser, Mitglied des Vorstands, 10 Jahre vorher im Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamts Bd. 32, Nr. 4/2003 die Ziele und die Arbeit der Gesellschaft von den Anfängen bis zum 40-jährigen Bestehen im Jahr 2003 reich bebildert und kenntnisreich beschrieben.