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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Stuttgart

Dr. Matthias Ohm


Der Fund von Trailfingen

Die KUNSTPAUSE ist ein Veranstaltungsformat des Landesmuseums Württemberg. Für diese → Veranstaltungen mit Ausstellungsbesuch ist KEINE Anmeldung erforderlich, seien Sie aber bitte 15 Minuten vor Beginn am Treffpunkt.

Dr. Matthias Ohm, ist Leiter des Münzkabinetts im Landesmuseum Württemberg

Ein spätmittelalterlicher Münzschatz von der Schwäbischen Alb

Im Jahr 1965 wurde in Trailfingen auf der Schwäbischen Alb ein irdenes Gefäß mit einem Münzschatz entdeckt, das etwa sechs Jahrhunderte zuvor verborgen worden war. Mit rund 10.000 Silbermünzen zählt der Schatz von Trailfingen zu den größten württembergischen Funden des späten Mittelalters. Die Heller und Pfennige stammen aus Prägestätten von Brandenburg im Norden bis Tirol im Süden und von den elsässischen Reichsstädten Straßburg und Weißenburg im Westen bis nach Neuböhmen in Osten.

In seiner Kunstpause stellt Dr. Matthias Ohm ausgewählte Münzen des Trailfinger Fundes vor und präsentiert auch das Gefäß, in dem die Münzen verborgen waren.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg

Ort: Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 12:30 Uhr (bitte 15 Minuten vorher am „Treffpunkt“ im Innenhof Altes Schloss neben dem Eingang zum Vortragssaal einfinden)

Eintritt: 3,00 € / Mitglieder der Fördergesellschaft frei

Stuttgart

Dr. Christiane Hemker


Von mittelalterlichen Bergwerken und wüsten Bergstädten - Grenzübergreifende montanarchäologische Forschungen im Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Dr. Christiane Hemker, Referatsleiterin Südwest Sachsen im sächsischen Landesamt für Archäologie und Leiterin der sächsischen Montanarchäologie, Dresden

Elf Jahre sind es nun her, seitdem das Landesamt für Archäologie Sachsen erstmals Untersuchungen in den mittelalterlichen Bergwerken unter Dippoldiswalde durchführte. Die sensationelle Entdeckung und die Ergebnisse der Grabungen unter Tage sorgten bald weit über Sachsen hinaus für Gesprächsstoff, denn die gut erhaltenen Funde aus dem 12. bis 14. Jahrhundert – darunter komplette Leitern, hölzerne Grubeneinbauten, Haspeln und Gerätschaften – sind einzigartig.

Keiner der Beteiligten hätte sich damals erträumen können, dass die intensive Forschungsarbeit einmal ein wesentlicher Baustein in der Bewerbung um den Weltkulturerbe-Titel sein würde, der im Juli 2019 auf dem Welterbe-Kongress in Baku den Dippoldiswalder Bergwerken als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge verliehen wurde.

Ebenfalls als Bestandteil aufgenommen wurden zwei weitere montanarchäologische Denkmale: Die mittelalterliche wüste Bergstadt Fürstenberg im Hohen Forst bei Zwickau und die frühneuzeitlichen Zinnseifen von Eibenstock sind in ihrer Bedeutung den Dippoldiswalder Bergwerken gleichrangig.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Markus Scholz


Ist das heilig oder kann das weg? Zur Beseitigung und Zerstörung römischer Grabmäler in den nordwestlichen Provinzen vor dem Hintergrund des Sakralrechts

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Prof. Dr. Markus Scholz, Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin

Das römische Grabrecht stellt das Grab unter besonderen Schutz und bezeichnet es sogar als heiligen Ort (locus sacer). Dieser Grundsatz dominiert auch die Vorstellungen der Gräberfeld-Archäologie.

Doch war das immer so? Zahlreiche archäologische Befunde aus Italien und den Nordwestprovinzen im Imperium Romanum wecken Zweifel daran. Ganze Gräberfelder wurden bisweilen überbaut oder anderweitig bereits in der Kaiserzeit zerstört.

Die Demontage steinerner Grabmonumente setzte mancherorts nicht erst im Rahmen spätantiken Festungsbaus unter den Vorzeichen akuter Bedrohung ein. Waren bestimmte Tote privilegierter als andere? Unter welchen Umständen konnte der rechtliche Schutz verloren gehen? Auch der Befund eines zerstörten Grabbaus bei Frankfurt a. Main-Zeilsheim regt diesbezüglich zum Grübeln an.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd und der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Heidenheim a. d. Brenz

Prof. Dr. Harald Floss, Dr. Ewa Dutkiewicz M.A., Dr. René Hirner


Anfänge der Kunst. Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb - Vortragsabend 2

Ein Vortrag im Rahmen der zweiteiligen Vortragsreihe 2020 zum UNESCO-Welterbe über die "Anfänge der Kunst. Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal in Heidenheim a.d.B.

Prof. Dr. Harald Floss, Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Universität Tübingen, Dr. Ewa Dutkiewicz, Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen, Berlin, Dr. René Hirner, Leiter Kunstmuseum Heidenheim

Die neue Reihe soll die Einzigartigkeit der Funde verdeutlichen, die im Vogelherd und an weiteren Fundhöhlen im Lone- und Achtal ergraben wurden. Was von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet wurde, ist von kaum zu unterschätzender Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit. „Anfänge der Kunst“ ist Titel der Vortragsreihe, in der hochrangige Referenten die „Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“, ihre Bedeutung und ihre Folgen reflektieren. Zum Auftakt dieser Reihe kommen drei renommierte Wissenschaftler nach Heidenheim.

Vortragsabend 2

Nach einer Einführung durch den Tübinger Urgeschichtler Prof. Dr. Harald Floss, wird Dr. Ewa Dutkiewicz, über die "Kunst als Sprache der Gesellschaft" referieren.

In der menschlichen Kulturentwicklung spielte Kunst immer eine wesentliche Rolle. In diesem Vortrag spüren wir der Fra-ge nach, welche Funktion Kunst in menschlichen Gesellschaften ausübt. Die Höhlen der Schwäbischen Alb mit ihren ältesten Belegen für figürliche Kunst von vor über 40.000 Jahren erlauben uns einmalige Einblicke in das früheste Kunstschaffen. Ausgehend von diesen betrachten wir weitere Beispiele aus der Steinzeit und vormoderner Jäger und Sammler-Gesellschaften. Dabei wird klar, dass Kunst eine Art Sprache der Gesellschaft ist – frei nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Den zweiten Vortrag an diesem Abend hält der Leiter des Kunstmuseums Dr. René Hirner. Sein Thema lautet: "Eiszeitkunst und die Moderne am Beispiel Willi Baumeisters"

Die Eiszeitkunst spielt im Werk von Willi Baumeister (1898 – 1955), einem bedeutenden Vertreter der abstrakten Kunst in Deutschland, eine zentrale Rolle. Unter dem Eindruck der Grabungen auf der Schwäbischen Alb setzt sich der Künstler Mitte der 1930er Jahre intensiv mit der Eiszeitkunst auseinander und ändert nachhaltig seinen Stil. Aus dem Konstruktivisten der 1920er Jahre wird ein abstrakter Maler mit organoider Formensprache, dessen Kunst im Nachkriegsdeutschland große Erfolge feiert. Der Vortrag klärt über die allgemeinen Voraussetzungen für die Rezeption der Eiszeitkunst in der Moderne auf und zeigt die Einflüsse dieser Kunst auf Baumeisters Werkentwicklung.

Veranstalter: Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. in Kooperation mit der Stadt Heidenheim und dem Kunstverein Heidenheim

Ort: Stadtbibliothek Heidenheim, Margarete-Hannsmann-Saal, Willy-Brandt-Platz 1, 89522 Heidenheim

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei / um Spenden wird gebeten

Stuttgart

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim


Haithabu und das Danewerk in Schleswig-Holstein

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Schleswig

Der Archäologische Grenzkomplex um Haithabu und das Danewerk stellt eines der herausragenden Zeugnisse der Wikingerzeit (8. – 11. Jh. n. Chr.) dar. Er umfasst die ehemaligen, mittelalterlichen Wikingerstätten, die zusammen als die bedeutendsten archäologischen Bodendenkmäler in Schleswig-Holstein gelten.

Haithabu war ein wichtiger Handelsort der Wikingerzeit. Der Ort war eingebunden in die Grenzbefestigungen des Danewerks, bestehend aus mehreren Erdwällen (wie dem Haupt- und dem Osterwall), der Waldemarsmauer, zwei Wallburgen, einem Seesperrwerk in der Schlei sowie einer Schanze aus dem Deutsch-Dänischen Krieg.

Die beiden Stätten wurden am 30. Juni 2018 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart-Bad Cannstatt

Moritz Foth


Burgen und Adel am Kessel – die Altenburg und Bad Cannstatt im Mittelalter

Ein Vortrag im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung → "Den Römern auf der Spur".

Moritz Foth, Archäologe, Tübingen

In seinem Vortrag referiert der Archäologe Moritz Foth zum Thema "Burgen und Adel am Kessel – die Altenburg und Bad Cannstatt im Mittelalter".

 

Veranstalter: Pro Alt Cannstatt e.V. und Partner

Ort: Stadtteilbibliothek Bad Cannstatt, Überkinger Str. 15, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Stuttgart

Dr. Maurizio Buora


Aquileia, eine Stadt in der Römerzeit und im Mittelalter

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Dr. Maurizio Buora, Direktor der Società Friulana di Archeologie, Udine, Italien

Die Stadt Aquileia ist 1998 in die Welterbeliste aufgenommen worden.

Die archäologischen Ausgrabungen haben noch nicht alle Ruinen aus römischer Zeit frei gelegt, die bereits gefundenen gelten jedoch als die besterhaltenen Zeugnisse der antiken römischen Macht.

Aquileia war mit rund 30.000 Einwohnern eine der größten und reichsten Städte des Mittelmeerraums während der Römischen Kaiserzeit. Die hier vom Apostel Markus gegründete christliche Gemeinde wurde eines der frühen christlichen Bistümer. Die romanische Basilika aus dem 11. Jhdt. mit ihren berühmten Mosaiken aus dem 4. Jhdt. ist das größte und eindrucksvollste Bauwerk der Stadt.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Herbertingen-Hundersingen

Dr. Leif Hansen


Aktuelle Grabungen rund um die Heuneburg

Ein Vortragsabend im Keltenmuseum Heuneburg im Rahmen des neuen → Veranstaltungsprogramms 2020, das dort auch zum Download verfügbar ist.

Dr. Leif Hansen, Koordinator des Heuneburg-Projektes beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Die Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen stellt eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Mitteleuropas dar. Das Burgplateau überragt weithin sichtbar die Donau und bis zum heutigen Tag zeugen mächtige Wallanlagen und Grabhügel vom großen Reichtum und einstigen Einfluss ihrer Bewohner. Vor 2500 Jahren erstreckte sich hier ein dicht bebautes Siedlungs- und Machtzentrum der frühen Kelten.

Bisher weitestgehend unerforscht war hingegen das Umland der Heuneburg, in dem die zugehörigen Höhenbefestigungen, Dörfer, Bauernhöfe und Verkehrswege lagen. Die seit 2014 laufenden Ausgrabungen im Rahmen eines Langfristprojektes haben – beispielsweise an dem Kultplatz Alte Burg bei Langenenslingen – zu sensationellen neuen Erkenntnissen geführt.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort: Keltenmuseum Heuneburg, Binzwanger Straße 14, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: 3,00 €

Aalen

Dr. Christian Miks


Seelenruhe mit Durchschlagskraft – Die Geschütze der griechisch-römischen Antike

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Dr. Christian Miks, wissenschaftlicher Mitarbeiter "Römische Archäologie", Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Mainz

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Dr. Miks gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Aalen

Alexander Zimmermann


Der Tod aus dem Nichts – Römische Geschütze im Experiment

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Alexander Zimmermann, Vexillatio Legionis VIII Augustae, Pliezhausen

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Alexander Zimmermann gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Ellwangen

Dr. Johanna Banck-Burgess


Textilarchäologie. Spagat zwischen Forschung und Öffentlichkeit

Ein Vortrag im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung → "Gut betucht - Textilerzeugung bei den Alamannen".

Dr. Johanna Banck-Burgess, Archäologische Denkmalpflege, Textilarchäologie im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

In ihrem Vortrag thematisiert die Archäologin Dr. Johanna Banck-Burgess den Spagat der Textilarchäologie zwischen Forschung und Öffentlichkeit. In einem kleinen → Flyer des Landesamtes für Denkmalpflege hat sie ihr Forschungsfeld für Baden-Württemberg umrissen.

 

Veranstalter: Alamannenmuseum Ellwangen

Ort: Alamannenmuseum, Haller Straße 9, 73479 Ellwangen

Beginn: 18:00 Uhr (das Museum bleibt bis zum Beginn des Vortrags geöffnet)

Eintritt: 5,00 €

Aalen

Dr. Michael Geschwinde


Das Harzhornereignis. Neue archäologische Forschungen zum Ablauf einer römisch-germanischen Konfrontation 235 n. Chr.

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Dr. Michael Geschwinde, Referatsleiter, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Stützpunkt Braunschweig

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Dr. Geschwinde gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Bruchhausen, Silberstreifen, Dettenheim

Dipl.-Ing. Patrice Wijnands


Tagesexkursion: Archäologie des Westwalls -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dipl.-Ing. Patrice Wijnands, Karlsruhe

Abfahrt: am 14.03.20 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führungen)

Das Programm

Der Westwall, von den Alliierten auch Siegfried-Linie genannt, war ein von der NS-Diktatur ab 1936 geplantes und von 1938 bis 1940 gebautes über etwa 630 km verteiltes Befestigungssystem. Entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches reichte es von Kleve bis nach Grenzach-Wyhlen. In Form von Bunkerruinen, Erdwällen und Panzergräben ist es bis heute deutlich sichtbar geblieben. Er unterscheidet sich eindeutig von Befestigungsprojekten in anderen europäischen Staaten, wie der französischen „Maginotlinie“. Die gewünschte abschreckende Wirkung entfaltete der Westwall allenfalls in propagandistischer Hinsicht, während er militärisch weitgehend bedeutungslos blieb.

Dieses unschöne Baudenkmal ist Teil unserer Geschichte von Diktatur und Militarismus. Dessen Ausmaße müssen erklärbar und erlebbar bleiben, um im Sinne des Demokratieverständnisses der gegenwärtigen Bundesrepublik für die heutige Generation und die zukünftigen Generationen nachvollziehbar zu sein.

Während einer ganztägigen Führung werden Entstehungsgeschichte, Bauphasen, Bauwerke und Geländespuren anhand von drei Stationen – Bruchhausen („Ettlinger Riegel“), Silberstreifen („Hardtwaldbatterie“) und Dettenheim („Oberrheinstellung“) – eingehend erklärt.

Die Exkursion findet im freien Gelände statt. Verpflegung, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig. Es können max. 25 Personen teilnehmen.

Zur Person: Dipl.-Ing. Patrice Wijnands ist ehrenamtlich Beauftragter (Wissenschaft und Technologie) des Landesamtes für Denkmalpflege, Auszeichnung 2019 mit der → Silbernen Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK)

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 01. Dezember 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Maximalteilnehmerzahl: 25 Personen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 13.11.2019-fh): Die Tagesexkursion "Archäologie des Westwalls" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Paris

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz


Auslandsexkursion: Archäologische Entdeckungsreise nach Paris (4 Tage) -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz, LAD, Esslingen

Abfahrt: am 26.03.20 ab HBF Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und Uhrzeit wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.295 € pro Person (DZ), 1.445 € (EZ-Zuschlag von 150 € gilt nur für bis zu 11 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Mit Archäologie in Paris verbindet man oft zuerst den Louvre, der herausragende Werke verschiedener Kulturen und Zeiten beherbergt. Bereits im 16. Jahrhundert begann die französische Krone Werke der Antike zu sammeln. So ist die ägyptische Sammlung heute eine der bedeutendsten weltweit. Daneben ist die Sammlung der griechischen, etruskischen und römischen Altertümer reichhaltig und wertvoll. Auch die Abteilung der Altertümer aus dem Nahen Osten sucht ihres gleichen. Sie deckt eine riesige geographische Zone ab, die von Nord afrika bis zum Fluss Indus reicht und eine Zeitspanne von sechs Jahrtausenden umfasst.

Ein weiterer Besichtigungspunkt in Paris wird das Musée de l’Homme sein. Das 2015 nach Umgestaltung und Renovierung wieder eröffnete Museum beherbergt unter anderem eine große vorgeschichtliche Sammlung.

Nicht fehlen darf bei unserem Besuch in Paris das Musée d’ Archéologie nationale, das in einem ehemaligen Schloss Funde von der Altsteinzeit bis in die Merowingerzeit präsentiert. Das Château de Saint-Germainen-Laye befindet sich ca. 15 km westlich von Paris und war ursprünglich eine königliche Residenz, die 1124 erbaut wurde. Napoleon III. beschloss, das Schloss zu restaurieren und es für die nationalen archäologischen Sammlungen zu nutzen.

Bei einem Besuch der Katakomben können Sie einen Blick in den Untergrund von Paris werfen. Als Katakomben bezeichnet man die alten Steinbrüche, die sich unter der Stadt Paris befinden. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurde in diesen Stollen der Kalkstein abgebaut, der für den Häuserbau verwendet wurde und so typisch für die Fassaden der Hauptstadt ist.

Nach Hungersnot und Seuchen im 18. Jahrhundert waren die Friedhöfe überfüllt und die Gebeine von knapp 6 Millionen Menschen wurden in die alten Stollen überführt.

Ergänzt wird das Programm mit einem Rundgang durch die Altstadt von Paris. Die Anreise erfolgt von Stuttgart aus mit dem TGV. Zwischen den einzelnen Besichtigungen werden die Wegstrecken zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Das Hotel ist fußläufig vom Bahnhof entfernt.

Zur Person: Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.
Zur Person: Dr. Jonathan Scheschkewitz, Gebietsreferent für Archäologische Denkmalpflege und Schwerpunktgrabungen sowie stv. Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • TGV-Fahrt (2. Klasse) von Stuttgart Hbf nach Paris Gare e d’Eslt
    und zurück
  • Transfers vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln lt. Programm
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Magenta 38 in Paris
  • 2 x Abendessen in Brasserien
  • Eintritte wie folgt: Musée de l´Homme, Katakomben, Louvre und Musée d’Archéologie nationale
  • Örtliche Führungen wie folgt: Musée de l’Homme, Katakomben, Louvre und Musée d’Archéologie nationale (Wir werden versuchen, Führungen auf Deutsch zu bekommen, können dies aber nicht garantieren.)
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem vor Ort
  • Kleiner, handlicher Reiseführer „Paris“ pro Zimmer
  • Sollten Reisende den Sparrzustieg Stuttgart HBF nutzen und direkt dorthin kommen (auf eigene Kosten und in Eigenregie), erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis
  • Weitere Zugabfahrtsstellen neben Stuttgart nur auf Anfrage und evtl. gegen Aufpreis

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Dezember 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 13.11.2019-fh): Die Auslandsexkursion "Archäologische Entdeckungsreise nach Paris" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien

Dr. Marcus Meyer


Auslandsexkursion: Südliches Noricum, Friaul und Istrien (9 Tage) -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Marcus Meyer, LAD Esslingen

Abfahrt/Abflug: am 22.06.20 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und Startzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.995 € pro Person (DZ), 2.195 € (EZ-Zuschlag von 200 € gilt nur für bis zu 10 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Tag 1: Anreise mit dem Bus von Stuttgart (Echterdingen) nach Villach

  • Übernachtung in Villach

Tag 2: Besuch der „Stadt auf dem Magdalensberg“ nahe Villach in Kärnten

  • Besichtigung des Archäologischen Parks Magdalensberg und des Amphitheaters von Virunum.
  • Weiterfahrt nach Istrien. Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 3: Pula

  • Pula ist eine Küstenstadt an der Spitze der kroatischen Halbinsel Istrien, die für ihren geschützten Hafen, ihre zahlreichen Strände und ihre Ruinen aus der Römerzeit bekannt ist.
  • Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist das Amphitheater. Sehenswert sind auch der Augustustempel und das Archäologische Museum Istriens (AMI) mit dem Doppeltor Porta Gemina als Zugang zum Hauptgebäude des Museums.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 4: Besichtigung von Poreč

  • Die Euphrasius-Basilika in Poreč ist die Kathedrale des kroatischen Bistums Poreč-Pula mit dem Titel einer Basilica minor. Weil die Kirche in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigsten Zeugnisse spätantiker und früh byzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum.
  • Weiterfahrt nach Slowenien und Besichtigung des UNESCO-Welterbes „Höhlen von St. Kanzian“ (Hinweis: ca. 3 km Fußweg und 144 Höhenmeter).
  • Übernachtung in Udine

Tag 5: Triest und Palmanova

  • Im städtischen Museum von Triest sind die archäologischen Funde von der Vorgeschichte bis in die Römerzeit ausgestellt. Stadtrundgang mit Besichtigung des szenischen Theaters, des Arco di Riccardo und der Basilica Forense Romana.
  • Auf der Rückfahrt nach Udine wird die Stadt Palmanova besichtigt.
  • Übernachtung in Udine

Tag 6: Udine und Cividale

  • Besichtigung von Udine und Besuch des Archäologischen Museums im Schloss.
  • Die ursprünglich keltische Siedlung Cividale wurde von Caesar zur Stadt erhoben. Besichtigung des archäologischen Museums und eines Gewölbes, das als keltisches Hypogäum und römisches oder langobardisches Gefängnis bezeichnet wird.
  • Übernachtung in Udine

Tag 7: Aquileia

  • In der römischen Kaiserzeit zählte die Stadt ca. 30.000 Einwohner. Heute ist sie das am vollständigsten erhaltene Beispiel einer frühen römischen Stadt.
  • Besuch des archäologischen Museums, der Basilica di Santa Maria Assunta, der archäologischen Ausgrabungen und des frühchristlichen Museums „Monastero“.
  • Übernachtung in Udine

Tag 8: Umgebung von Udine

  • Diesen Tag wollen wir nutzen, um die Umgebung von Udine kennen zu lernen. Unter anderem ist eine Weinprobe geplant.
  • Übernachtung in Udine

Tag 9: Rückfahrt

  • Abends Ankunft in Stuttgart (Echterdingen)

Zur Person: Dr. Marcus Meyer ist Gebietsreferent für Archäologische Inventarisation beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen 1)
  • 1 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 3–4-Sterne-Hotel in / um Villach
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 4-Sterne-Hotel in Istrien
  • 5 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel Astoria Italia in Udine
  • 5 x 3-Gang-Abendessen im Hotel in Udine (bzw. evtl. 1–2 mal im Restaurant)
  • 1 x kleine Weinprobe
  • Eintritte

1) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Ulm-Seligweiler (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 1. März 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Änderungen vorbehalten.

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 16.01.2020-fh): Die Auslandsexkursion "Südliches Noricum, Friaul und Istrien" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Alt-Hayingen u. Umfeld der Heuneburg

Dr. Leif Hansen, Dr. Roberto Tarpini, Prof. Dr. Dirk Krausse


Tagesexkursion: Alt-Hayingen und Umfeld der Heuneburg

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Leif Hansen, Dr. Roberto Tarpini, Prof. Dr. Dirk Krausse, LAD Esslingen

Abfahrt: am 24.06.20 um 8:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 30 € pro Person

Das Programm

Erste Station der Tagesexkursion wird Alt-Hayingen sein. Die breite Burghalde erhebt sich südlich von Indelhausen und fällt im Norden und Osten steil gegen das Lautertal ab. Die mächtigen Wälle der vorgeschichtlichen Burg Alt-Hayingen, auch Ringwall Alt-Hayingen genannt, stammen wahrscheinlich aus der frühen Späthallstattzeit. Es handelt sich um eine der größten Anlagen Baden-Württembergs.

Nach der Mittagspause werden die Grabungen des DFG Langfristprojektes, das sich der Untersuchung des weiteren Umfeldes der Heuneburg widmet, besichtigt. Im Jahr 2020 wird in der Außensiedlung der Heuneburg gegraben. Die Exkursion findet an einem Werktag statt, um die Grabung besichtigen zu können. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind für die Geländebegehung erforderlich.htigt werden können, findet diese Exkursion an einem Werktag statt.

Zur Person: Dr. Leif Hansen und Dr. Roberto Tarpini koordinieren und arbeiten im DFG Projekt Heuneburg beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse ist Referatsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter am Landesamt für Denkmalpflege. Er koordiniert die Archäologische Denkmalpflege in Baden-Württemberg und ist Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Archäologie.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 29. Mai 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Bisingen, Schörzingen

Dr. Christian Bollacher


Tagesexkursion: Schauplätze des "Unternehmens Wüste" im Zollernalbkreis

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Christian Bollacher, LAD Esslingen

Abfahrt: am 25.07.20 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 30 € pro Person

Das Programm

Nachdem alliierte Flugverbände Anfang 1944 die Infrastruktur der deutschen Mineralölindustrie zerstört hatten, stand die Treibstoffversorgung der Wehrmacht vor dem Kollaps. Die Errichtung von zehn riesigen Schieferölwerken im Vorland der Zollernalb sollte Abhilfe schaffen. In ihnen sollte Öl aus den bitumenreichen Schichten des Schwarzen Juras gewonnen werden.

Die Errichtung der Industrieanlagen und ihrer Infrastruktur konnte nur unter Rückgriff auf das Zwangsarbeiter- und KZ-System absolviert werden. So ließ die SS an der Bahnlinie zwischen Tübingen und Rottweil sieben Konzentrationslager errichten, die unter der zentralen Verwaltung des Hauptlagers im elsässischen Natzweiler standen.

Angesichts der landschaftsprägenden Veränderungen durch die brachiale Industrialisierung des beschaulichen Albvorlandes im Jahr 1944, erscheinen die noch vorhandenen Spuren des „Unternehmens Wüste“ auf den ersten Blick spärlich. Tatsächlich wurde an vielen Stellen nach dem Krieg gründlich rückgebaut und rekultiviert. An einigen Orten jedoch haben sich Relikte erhalten, die wie verstörende Fremdkörper inmitten der aufgeräumten Kulturlandschaft stehen, ein mächtiges Zeugnis gegen Vergessen und Verleugnen. Darum wurde den Stätten des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler, d.h. dem Hauptlager und seinen etwa 50 Außenlagern, zu denen auch die sieben „Wüste-Lager“ zählen, im März 2018 von der Europäischen Kommission das Europäische Kulturerbesiegel verliehen – als Orte des Gedenkens und Erinnerns, der historischen Vermittlung und der politischen Bewusstseinsbildung.

Die Exkursion begibt sich auf Spurensuche an Schauplätze des „Unternehmens Wüste“ im Zollernalbkreis. Ein Besuch des neu konzipierten und im Juni 2019 wiedereröffneten Museums der KZ-Gedenkstätte in Bisingen führt ins Thema ein. Danach folgt eventuell die Besichtigung einer archäologischen Ausgrabung, die das Landesamt für Denkmalpflege im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojektes auf dem Areal des ehemaligen KZ Bisingen durchführt. Nach der Mittagspause bildet der KZ-Friedhof in Schörzingen die dritte Station, bevor ein Rundgang durch die Industrieruinen des Wüste-Werks 10 im Eckerwald bei Schörzingen den Abschluss bildet. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Zur Person: Dr. Christian Bollacher ist Fachgebietsleiter Archäologische Inventarisierung beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 30. Juni 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Israel, Jordanien

Dr. Sophie zu Löwenstein


Auslandsexkursion: Israel und Jordanien (14 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sophie zu Löwenstein, Archäologin/Projektkoordinatorin, Deutsches Evangelisches Institut für Altertumskunde des Heiligen Landes (DEIAHL)

Abflug: 14.10. voraussichtlich ab Stuttgart Airport, Echterdingen

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie Start- und Abflugzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 3.595 € pro Person im DZ / 4.425 € pro Person im EZ

Das Programm

Tag 1: Flug via Istanbul nach Tel Aviv in Israel

Tag 2: Caesarea - Megiddo - Tabgha

Tag 3: See Genezareth - Kapernaum - Bet Schean

Tag 4: Bet Schean - Jerusalem

Tag 5: Jerusalem (Altstadt)

Tag 6: Jerusalem (Israel Museum und Yad Vashem)

Tag 7: Jerusalem - Massada - Arad

Tag 8: Arad - Beer Sheeva - Mamshit - Negev

Tag 9: Negev - Eilat - Grenzübergang nach Jordanien - Wadi Rum - Petra

Tag 10: Petra

Tag 11: Petra - Madaba - Berg Nebo - Amman

Tag 12: Amman (Ausflug nach Jerash und Um Qais)

Tag 13: Amman (Ausflug zu den Wüstenschlössern)

Tag 14: Rückflug von Jordanien via Istanbul nach Deutschland

Hinweis: Der Reiseverlauf hat sich gegenüber der Ankündigung im letzten Mitteilungsblatt 2019/2 geändert. Änderungen vorbehalten.

Eine ausführliche Beschreibung einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte und Unterkünfte dieser Reise finden Sie nachfolgend als Download. Auf Wunsch kann er Ihnen auch per Post zugeschickt werden.

Zur Person: Dr. Sophie zu Löwenstein studierte Klassische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen und Alte Geschichte und arbeitete zwei Jahre in Israel am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Hl. Landes (DEIAHL).

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Flug Stuttgart – Istanbul – Tel Aviv und Amman – Istanbul – Stuttgart, vorgesehen mit Turkish Airlines
  • Rundreise im örtlichen Bus mit Klimaanlage (evtl. ohne Toilette), (Bus und Fahrer wechseln an der Grenze)
  • 13 x Übernachtung in den genannten Hotels und Unterkünften (Änderungen vorbehalten)
  • 12 x Frühstück
  • 13 x Abendessen
  • 6 x Mittagsimbiss, Lunchpaket oder Picknick
  • Reiseleitung durch Dr. Sophie zu Löwenstein
  • Durchgehende örtliche Reiseleitung ab / bis Flughafen
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Ausreisegebühren Israel
  • Einreisegebühren und Einreisevisum Jordanien
  • Shuttlebus am Grenzübergang
  • Quietvox-Kopfhörer vom 2. Tag morgens – 8. Tag abends und vom
    10. Tag morgens bis 13. Tag abends (Die Quietvox-Geräte dürfen nicht
    mit über die Grenze genommen werden. Sie müssen daher im letzten
    Hotel vor dem Grenzübertritt abgegeben werden. Neue Geräte erhalten
    Sie im ersten Übernachtungshotel nach dem Grenzübertritt.)

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 10. April 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen

Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Esslingen a.N.


Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Archäologie / 10. Tag der Archäologie in Baden-Württemberg

Tagungsort: CVJM Esslingen (Lutherbau), Kiesstraße 3–5, 73728 Esslingen

Tagungsort für die Mitgliederversammlungen am SA 09.05.20: Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

 

Stadtplan

Der → Stadtplan von Esslingen enthält die Veranstaltungsorte der Jahrestagung 2020, sowie ausgewählte Bahn-/Bushaltestellen und die nächstgelegenen Parkhäuser

Das Programm

Freitag, 08. Mai 2020

10:00 Uhr – Archäologischer Rundgang mit Besichtigung der Stadtkirche St. Dionys und deren Ausgrabungen

Leitung: Dr. Jonathan Scheschkewitz, Dr. Aline Kottmann
Treffpunkt: LAD, Berliner Str. 12, Esslingen

10:00 Uhr – Führungen durch die Restaurierungswerkstätten und das ehemalige Schelztorgymnasium

Leitung: Dipl. Rest. Nicole Ebinger, Grit Grafe M.A., Jochen Ansel
Treffpunkt: LAD, Berliner Str. 12, Esslingen

Mittagspause

13:00 Uhr –Tagungsbeginn im CVJM-Haus (Lutherbau)

Treffpunkt: CVJM-Haus (Lutherbau), Kiesstraße 3–5, Esslingen

  • Eröffnung: 10. Tag der Archäologie in Baden-Württemberg
    Prof. Dr. Claus Wolf
    , Vorsitzender Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

  • Grußwort
    Jürgen Ehret, Vorsitzender Förderkreis Archäologie in Baden e.V.

  • Grußwort
    Ingo Rust, Bürgermeister Stadt Esslingen

 

13:30 Uhr - Vorträge zur Archäologie in Esslingen

  • Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Stadt Esslingen
    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Esslingen

  • Ein archäologischer Streifzug durch den Kreis Esslingen: alte und neue Entdeckungen in einer reichen Kulturlandschaft
    Dr. Jörg Bofinger, Esslingen

Pause

ca. 15:00 Uhr - Vorträge Sektion 1

  • Neandertaler & moderne Menschen – Familientreffen in SW-Deutschland?
    Dr. Yvonne Tafelmaier, Esslingen

  • Am Ende der Eiszeit – Rentierjäger auf der Schwäbischen Alb
    Prof. J. Nicholas Conard, Ph. D., Tübingen

  • Aktuelle Forschungen der Feuchtbodenarchäologie
    Dr. Renate Ebersbach, Hemmenhofen

  • Der Westliche Albtrauf als Border-Landscape in der Bronze- und Eisenzeit. Ansätze zur Rekonstruktion einer vielschichtigen Siedlungslandschaft
    David Kirschenheuter, Tübingen

  • Neue Ausgrabungen und Forschungen im Umfeld der frühkeltischen Stadt Heuneburg
    Prof. Dr. Dirk Krausse, Esslingen

  • Die Kelten am Rosenstein – Neues zum frühlatènezeitlichen Befestigungsensemble am Heubacher Albtrauf
    Dr. Christian Bollacher, Esslingen

 

ca. 15:00 Uhr - Vorträge Sektion 2 (parallel zu den Vorträgen der Sektion 1)

  • Römer, Franken und die Altenburg! Ergebnisse der neueren Ausgrabungen in Stuttgart Bad Cannstatt
    Dr. Andreas Thiel, Esslingen

  • Sontheim an der Brenz – 2.000 Jahre alter Wandputz in digitaler Zeit
    Michael Ramsperger, Freiburg

  • Römisches Vorstadtleben – Der vicus von Riegel am Kaiserstuhl
    Lena Regetz, Freiburg

  • GIS in der Archäologie. Die Rekonstruktion des römischen Heidelberg
    Dipl. Inf. Ralf Neininger und Dr. Renate Ludwig, Heidelberg

  • Neue frühchristliche Funde aus dem Hegau
    Dr. Jürgen Hald, Konstanz

  • Hof, Kirche und Friedhof. Der Mauracher Berg bei Denzlingen
    Dr. Sebastian Brather, Freiburg

Pause

18:30 Uhr - Empfang der Stadt Esslingen

  • Der Empfang findet ebenfalls in den Räumen des CVJM-Hauses (Lutherbau) statt.

20:00 Uhr - Festvortrag

  • Von der Adria nach Asperg. Archäologische Untersuchungen in Belmonte Piceno (Italien) und ihre Bedeutung für die Hallstattforschung in Baden-Württemberg
    Prof. Dr. Christoph Huth und Dr. Joachim Weidig, Freiburg

    Mit seinen „Amazonengräbern“, Wagenbestattungen und Prunkgräbern gilt das Gräberfeld von Belmonte Piceno seit über hundert Jahren als Inbegriff der früheisenzeitlichen picenischen Kultur. Nachdem ein großer Teil der seit dem Zweiten Weltkrieg verloren geglaubten Grabbeigaben und Ausgrabungsunterlagen in Ancona wiederentdeckt worden ist, konnten in den vergangenen Jahren die noch vorhandenen Grabinventare in einem Forschungsprojekt der Universität Freiburg und des
    Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz dokumentiert und rekonstruiert werden.

    Die aufsehenerregenden Funde aus Belmonte Piceno vermitteln das eindrucksvolle Bild einer Epoche, in der weiträumige Beziehungen zu tiefgreifenden Veränderungen der eisenzeitlichen Kulturgemeinschaften führten. Besondere Bedeutung kommt einem mit Bernsteineinlagen verzierten Kästchen aus Elfenbein zu, das bei Kontrollgrabungen ans Tageslicht kam und sein bestes Vergleichsstück in den berühmten Sphingen des Prunkgrabs vom Grafenbühl bei Asperg findet.

    Die Funde aus Belmonte Piceno belegen zusammen mit vielen anderen Beobachtungen, wie eng die Entwicklung der Westhallstattkultur mit ihren nicht minder spektakulären archäologischen Zeugnissen mit den zeitgleichen Ereignissen im Mittelmeerraum verbunden ist.

 

Samstag, 09. Mai 2020

09:00 Uhr – Mitgliederversammlung(en)

Treffpunkt: Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Berliner Str. 12, Esslingen

  1. Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Geschäftsbericht der Geschäftsführerin der Gesellschaft
    Regina Wimmer M.A.
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Neuwahl der Kassenprüfer
  7. Verschiedenes

Hinweis: Die Mitgliederversammlung des Förderkreises Archäologie in Baden e.V. findet zur gleichen Zeit um 09:00 Uhr parallel in einem separaten Raum im LAD statt.

 

10:00 Uhr - Start der Exkursionen

Abfahrtsort: Bushaltestelle "Schelztor", (ca. 100 m vom Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Str. 12, Esslingen entfernt)

  • I - „Oppidum Heidengraben und Umgebung“
    Römerstein-Zainingen: frühkeltisches Grabhügelfeld und Hüle / Heidengraben: keltische Zangentore, Wälle / Burrenhof: Gräber der späten Bronzezeit
    Leitung: Dr. Jörg Bofinger, Esslingen und Dr. Gerd Stegmaier, Tübingen

  • II - „Kelten und Römer im Mittleren Albvorland“
    Dettingen u. Teck: Lautertal-Limes „Sibyllenspur“ / Köngen: Römerpark, Kohortenlager und Museum / Wolfschlugen: röm. Gutshof „Waldhauser Schloss“ / Schlaitdorf: Großgrabhügel „Lehenbühl“ / Leinfelden-Echterdingen „Federlesmahd“: Grabhügelfeld und Viereckschanze
    Leitung: Dr. Marcus Meyer, Esslingen

Die Rückkehr von beiden Exkursionen ist für ca. 19:00 Uhr geplant.

20:00 Uhr - Gemütliches Beisammensein

  • Zum Ausklang des Tages gibt es ein gemütliches Beisammensein im Brauhaus Schwanen, Franziskanergasse 3, Esslingen

 

Sonntag, 10. Mai 2020

09:00 Uhr - Start der Exkursion (Abfahrtsort: Busparkplatz Glöcklerstr./Steinerne Brücke)

  • Exkursion „Mittelalterliche Denkmale im Oberen Filstal und am Albtrauf“
    Leitung: Dr. Aline Kottmann und Dr. Reinhard Rademacher

 

Hinweis: Bei allen Exkursionen am Samstag und Sonntag kann in der Mittagspause ein Restaurant aufgesucht werden. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk.

Organisation und Logistik

Das Tagungsbüro ist am 08. Mai 2020 von 9:00 bis 18:00 Uhr im Foyer des CVJM-Hauses besetzt.

Gebühren

  • Tagungsgebühr: 20,00 € pro Person (inkl. Kaffee / Getränke)
  • Exkursionsgebühr: 30,00 € pro Person/pro Exkursion

Entsprechend Ihrer Anmeldung überweisen Sie bitte die Gesamtsumme bis zum 01. Mai 2020 auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie:

  • IBAN: DE36 6005 0101 0002 8433 51
  • BIC: SOLADEST600, BW-Bank,
  • Stichwort: Tagung Esslingen

Vielen Dank.

Hinweis: Bei einem Rücktritt nach dem 01. Mai 2020 ist keine Gebührenrückerstattung mehr möglich.

Anreise

CVJM-Haus (Lutherbau), Kiesstraße 3–5

  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Nahverkehrszug und S-Bahn bis Esslingen-Bahnhof,
  • von hier (ZOB):
    - Bus 111 (Richtung Neckarhalde) bis "Hochschule",
    - Bus 122 (Richtung Flughafen/Messe) bis "Hochschule",
    - Bus 102 (Richtung Mettingen) bis "Maille",
    - Bus 131/130 (Richtung Scharnhausen bzw. Kemnat) bis "Maille".
  • Zu Fuß: ca. 800 m vom Bahnhof bzw. Busbahnhof (ZOB)
  • Mit dem Auto: Parkhaus Kiesstraße, Esslingen (ca. 50 m bis zum CVJM-Haus)

Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Str. 12

  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Nahverkehrszug und S-Bahn bis Esslingen-Bahnhof,
  • zu Fuß: ca. 300 m vom Bahnhof bzw. Busbahnhof (ZOB)
  • Mit dem Auto: Parkhaus Einkaufszentrum "Das ES", Berliner Str. 2 (Einfahrt über Martinstr.), Esslingen (ca. 50 m bis zum LAD)

Zusatzinfo Anfahrt mit PKW / Parken

In der Innenstadt und an ihrem Rand gibt es weitere Parkhäuser und Parkmöglichenkeiten:

  • Parkhaus Marktplatz / Behördenzentrum (ca. 400 m bis zum LAD)
  • Parkhaus Karstadt (ca. 300 m bis zum LAD)
  • Parkhaus Bahnhof Esslingen (ca. 300 m bis zum LAD)
  • Parkhaus Pliensauturm (ca. 500 m bis zum CVJM-Haus)

Übersicht mit Parkmöglichkeiten → www.esslingen-marketing.de/parkhaeuser

Die Innenstadt von Esslingen ist weitgehend für den Autoverkehr (Anlieger frei) gesperrt. Der Stadtring, an dem sowohl das LAD als auch das CVJM-Haus liegen, wird von vielen Buslinien befahren.

Unterkunft

Für Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an die Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST), Marktplatz 16, 73728 Esslingen am Neckar, Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr Sa 10-16 Uhr

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Anmeldung zur Tagung und zu den Exkursionen bis zum 15. April 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. Die Anmeldekarte kann vom Flyer der Jahrestagung abgetrennt werden. In Kürze ist die Anmeldung auch elektronisch über ein Formular an dieser Stelle möglich.

Überweisen Sie bitte bis zum 01. Mai 2020 den Gesamtbetrag (Tagungsgebühr und Exkursionen) auf das o.g. Konto der Gesellschaft für Archäologie, Stichwort: "Tagung Esslingen".

Beiträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung senden Sie bitte bis zum 09. April 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Wir freuen uns sehr, Sie in Esslingen begrüßen zu dürfen.

Esslingen a.N.


Gedenkkolloquium zum wissenschaftlichen Werk von Dr. Stephan Bender

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Tagungsort: Altes Rathaus, Rathausplatz 2, 73728 Esslingen

Beginn: FR 19. Juni 2020 (Uhrzeit und Dauer noch offen)

Tagungsgebühr: keine

Anmeldung: noch offen

Das Programm

Anlässlich des ersten Todestages von Dr. Stephan Bender, Leiter des Limesinformationszentrums in Aalen, findet am Freitag 19. Juni 2020 im Alten Rathaus in Esslingen ein Gedächtniskolloquium statt.

Themen des Kolloquiums werden die beiden wissenschaftlichen Schwerpunkte Dr. Benders sein: Toreutik und Limesforschung.

Nähere Angaben zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Anmeldung folgen in Kürze (Stand: 06.02.20-fh)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2020 weiterhin kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Aufgrund umfangreicher → Umbaumaßnahmen (aktuell bis Herbst 2020) beachten Sie mögliche Einschränkungen.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Seit 2018 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. → Wahre Schätze - Antike | Kelten | Kunstkammer oder → Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Für folgende Ausstellungen erhalten Sie an der Museumskasse ebenfalls kostenfrei einen Audioguide: Antike | Kelten | Kunstkammer (Deutsch, Englisch und Kinder), LegendäreMeisterWerke (Deutsch, Englisch, Schwäbisch und Kinder), Uhren und wissenschaftliche Instrumente (Deutsch, Englisch) und Haus der Musik (Deutsch)

Die Sammlung Archäologie

Die → archäologischen Sammlungen des Landesmuseums beinhalten bedeutende Funde aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Sie zeugen von den ersten Spuren der Urmenschen genauso wie von den ältesten plastischen Kunstwerken der Menschheit, von Kelten und ihren mächtigen Fürsten, von Römern im Hinterland des Limes und frühmittelalterlichen Alamannen und Franken mit ihren ungemein reichen Grabbeigaben aus Waffen und Schmuck.

Über die gesamte menschliche Besiedlungszeit in Württemberg wird ein landesarchäologischer Bogen gespannt, der Landschaften, Klimawechsel, Entstehen und Vergehen von Bauernkulturen und frühen Zivilisationen bis zu den Anfängen der mittelalterlichen Siedlung umspannt. Darüber hinaus erlaubt das breite Spektrum der Antikensammlung einen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraums von der Bronzezeit bis in die Spätantike.

Freier Eintritt – der richtige Weg für das Landesmuseum Württemberg

Dank finanzieller Unterstützung durch die → Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren. Dass dies auch der richtige Weg für 2020 ist, geht aus der → Pressemitteilung v. 06.06.2019 hervor.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 28.05.19)

Linden-Museum, Stuttgart


Große Landesausstellung 2019 "Azteken"

Linden-Museum Stuttgart
Staatliches Museum für Völkerkunde
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart

lindenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonderöffnungszeiten während der Großen Landesausstellung zusätzlich Mittwoch bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen, 24./25. und 31.12.19 geschlossen

Große Landesausstellung

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähert man sich dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan.

Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor.

Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst und neueste Ausgrabungsergebnisse

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet.

Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

 

Das Museum: Die Geschichte des Linden-Museums beginnt mit der Gründung des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ am 27.2.1882. Karl Graf von Linden (1838 - 1910), Jurist und zuletzt Oberkammerherr am württembergischen Königshof, übernahm den Vorsitz des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ und trat für eine ethnologische Ausrichtung des neuen Museums ein, in dem die verschiedenen Kulturen in ihrem damaligen Bestand gesammelt und dokumentiert werden sollten.

Die schnell wachsende Sammlung erforderte, sich nach einem neuen Standort umzusehen. Man entschied sich zum Bau eines eigenen Hauses am heutigen Standort, dem Hegelplatz. Der Grundstein zum neuen Museum wurde am 10. Januar 1910 gelegt, einige Tage vor dem Tod des Grafen von Linden. Am 28. Mai 1911 wurde das Haus unter dem Namen seines Gründers eingeweiht. Seither trägt das Haus den Namen „Linden-Museum“.

Zu Beginn der 30er Jahre verschlechterte sich die finanzielle Situation des Museums. Eine Übernahme des Museums durch die Machthaber des 3. Reiches konnte jedoch verhindert werden. Im Hinblick auf die bevorstehenden Luftangriffe während des Krieges wurden ab Herbst 1942 große Teile der Objekte ausgelagert. Unmittelbar nach Kriegsende wurde das Linden-Museum als eines der ersten zerstörten Gebäude in Stuttgart wiederhergestellt. Nachdem zunächst ein Großteil des Gebäudes dem Kultusministerium Württemberg-Baden zur Verfügung gestellt wurde, kamen bis 1952 die ausgelagerten Bestände wieder zurück.

Seit dem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2011 erscheint das Haus in leicht verändertem Gewand: Die Umgestaltung des Vorplatzes mit einer metallenen Kugel, ein Schriftzug an der Fassade und eine neue Stele im Eingangsbereich sollen Passant*innen und Besucher*innen auf das Haus aufmerksam machen.

www.lindenmuseum/geschichte (Stand: 06.12.19)

Bauernkriegsmuseum Böblingen


Sonderausstellung "Im Dunkeln bestattet"

Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen
(Zehntscheuer)
Pfarrgasse 2
71032 Böblingen

bauernkriegsmuseum.böblingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag 15:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 13:00 bis 18:00 Uhr Sonntag und an Feiertagen 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, 24., 25., 31.12 u. Karfreitag geschlossen

Sonderausstellung (Vitrinenausstellung)

Bei Baumaßnahmen auf einem Grundstück in der Unteren Gasse in Böblingen, das unmittelbar an die mittelalterliche Stadtmauer angrenzte, traten im Boden die Grundmauern des Kellergeschosses eines nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissenen Gebäudes hervor. Die Bodenarbeiten wurden archäologisch begleitet und brachten tatsächlich in Böblingen bisher Unbekanntes zutage: Unter dem Kellerboden des ehemaligen Wohnhauses vergraben, bargen die Archäologen Überreste von ca. 30 Tontöpfen, wie sie in der frühen Neuzeit auch als Koch- und Vorratstöpfe gebräuchlich waren. In dem vorgefundenen Kontext erwiesen sie sich aber als Bestattungstöpfe für Nachgeburten. Mit der Bestattung der Nachgeburt sollte früher verhindert werden, dass böse Mächte Mutter und Kind Schaden zufügen. Der Brauch ist aus dem 17. und 18. Jahrhundert in einer Reihe von Orten in der Umgebung bekannt – in Böblingen begegnet man ihm mit dem Fund vom Frühjahr 2018 erstmals.

Ganz besonders überraschend war für die Forscher der Fund eines Säuglingsskeletts, das zwischen den Nachgeburtstöpfen bestattet worden war und das nach wissenschaftlichen Untersuchungen ebenfalls in die Zeit um 1650 zu datieren ist. Welches Schicksal dieser Säugling erfahren hat, dass er wohl heimlich im Keller seines Geburtshauses und nicht auf dem Friedhof bestattet wurde, lässt sich nicht abschließend klären.

Das Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen zeigt einen Teil der Bodenfunde in einer Vitrinenausstellung im Untergeschoss des Museums Zehntscheuer. Sie sind eine Leihgabe des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Zu sehen sind teilweise rekonstruierte Nachgeburtstöpfe, eine Fotodokumentation der Grabungsarbeiten sowie die Fundsituation des Kinderskeletts.

 

Das Museum: In dem Gebäude der Zehntscheuer sind das in den 1980er Jahren eröffnete Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen und die Städtische Galerie Böblingen untergebracht. Wechselseitig finden attraktive Sonderausstellungen in diesen Räumen statt.

Das Deutsche Bauernkriegsmuseum dokumentiert in spannender und aufschlussreicher Weise die Lebensbedingungen des "gemeinen Mannes", seine Ziele und Hoffnungen und den Bauernalltag zu Beginn des 16. Jahrhunderts. In seiner Dauerausstellung hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an die größte Massenbewegung der deutschen Geschichte – den deutschen Bauernkrieg von 1525 - wach zu halten.

www.bauernkriegsmuseum.boeblingen.de (Stand: 04.02.20)

Stadtmuseum Bad Cannstatt


Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt"

Museum für Stuttgart - Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1 („Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Stadtmuseum-Bad-Cannstatt.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 12:00 bis 18:00 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag geschlossen.

Zusätzliche Öffnungszeiten an folgenden Feiertagen: Do. 26.12.2019, 12 - 18 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag), Mi. 01.01.2020, 12 - 18 Uhr (Neujahr), Mo. 06.01.2020, 12 - 18 Uhr (Hl. Drei Könige), Mo. 13.04.2020, 12 - 18 Uhr (Ostermontag)

Eintritt: frei

Sonderausstellung

1894, vor 125 Jahren, wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt. Der Gymnasiallehrer war Mentor des Schriftstellers Hermann Hesse während seiner Schulzeit am Cannstatter Gymnasium, in seinen reformpädagogischen Schriften prägte er als erster den Begriff der Ganztagesschule und arbeitete zudem als Übersetzer, Theaterschriftsteller und Archäologe.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Die Ausstellung wird durch das Landesamt für Denkmalpflege und das Landesmuseum Württemberg mit Funden aus alten und neuen Grabungen unterstützt, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auch die wechselvolle Geschichte des Areals des römischen Kastells, vom Bau der Dragonerkaserne 1908 bis 1910 bis zur jetzigen Nutzung, wird vorgestellt, ebenso die Entdeckung der mittelalterlichen Altenburg beim Abbruch des Steiggemeindehauses in den letzten Jahren. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Aktionen ergänzt die Ausstellung.

Öffentliche Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt" findet am Dienstag, 26. November 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen des Bezirksamts Bad Cannstatt, Verwaltungsgebäude Sitzungssaal (2. OG), Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt statt. Im Anschluss öffnet das Stadtmuseum Bad Cannstatt im Klösterle (Marktstraße 71/1) seine Türen.

Im Rahmen der offiziellen Ausstellungseröffnung hören Sie einen Vortrag von Dr. Andreas Thiel, Landesamt für Denkmalpflege, zum Thema „Ein Rundgang durch das römische Cannstatt“ sowie eine Einführung in die Ausstellung durch Olaf Schulze, Historiker.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 21.11.19 telefonisch unter der Nummer 0711 / 216 25 888 (Mo-Sa 10-12.30 Uhr und 13.30-16 Uhr) oder formlos per E-Mail unter museumsfamilie@stuttgart.de. Wir freuen uns, Sie am 26.11.19 zur Ausstellungseröffnung zunächst im Bezirktsamt Bad Cannstatt und anschließend in den Räumen des Stadtmuseums Bad Cannstatt begrüßen zu dürfen.

Das Museum: Bad Cannstatt ist nicht nur der bevölkerungsreichste, sondern auch der älteste Stadtteil Stuttgarts. Das Museum wurde 1959 als Heimatmuseum auf Initiative von Cannstatter Bürgern gegründet. Der Heimatforscher Erwin Hageloh und der Kunstmaler Hermann Metzger richteten in der Wilhelmstraße 7 eine erste Ausstellung ein. 1988 konnte die Ausstellung in das Nebengebäude des "Klösterle" umziehen, das auf Initiative von Pro-Alt Cannstatt e.V. erhalten und renoviert worden war. Im Dezember 1988 wurde es – jetzt unter dem Namen "Stadtmuseum Bad Cannstatt" – am heutigen Standort eröffnet. Es gehört zur Muse­ums­fa­mi­lie der bereits bestehenden Spe­zial– und Stadt­teil­mu­seen der Lan­des­haupt­stadt, die mit ihren beson­de­ren Samm­lun­gen das "Stadt­Pa­lais — Museum für Stuttgart" ergänzen.

www.stadtpalais-stuttgart.de (Stand: 19.11.19)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Gut betucht - Textilerzeugung bei den Alamannen“

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 07. Februar 2020 bis zum 11. Oktober 2020 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen" zu sehen.

Ich habe nichts anzuziehen! Gemeint ist damit aber nicht, dass man nun in die Not käme, nackt herumlaufen zu müssen. Sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: die Auswahl an Kleidung, die im Schrank hängt, ist so groß, dass einem die Auswahl schwerfällt. Und wenn man trotzdem nicht weiter weiß, kann man sich immer noch über das Internet ein neues Outfit bestellen und bekommt es auch noch schnellstens ins Haus geliefert.

Die Kleidung der Alamannen

Ganz anders sah es da zu Zeiten der Alamannen aus. Zum einen gab da weder Schränke noch Internet. Zum anderen war die Anzahl der Kleidungsstücke, aus denen man wählen konnte, doch recht überschaubar. Gar mancher war tatsächlich froh, wenn er nicht nackt laufen musste.

Seit der Mensch begonnen hat, Kleidung zu tragen, spielt nicht nur die Schutzfunktion eine wichtige Rolle, sondern sehr schnell kam auch der ästhetische Aspekt hinzu. Aber erst mit der Herstellung von Garn aus einzelnen Fasern und deren Weiterverarbeitung zu Textilien besteht die Möglichkeit, das Aussehen selbst zu bestimmen. Seit dieser Zeit haben sich die einzelnen Arbeitsschritte nicht wesentlich verändert. Nur übernehmen heute Maschinen, was Jahrtausende lang mühevolle Handarbeit war. Erst durch die Industrialisierung der Textilproduktion ist die für uns heute selbstverständliche große Auswahl an Kleidungsstücken möglich geworden.

Textilarchäologie

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung zur Kleidung der Alamannen stehen neue Erkenntnisse der Textilarchäologie. Wolle und Leinen waren die hauptsächlich zur Verfügung stehenden Materialien. Anhand von archäologischen Funden werden die einzelnen Schritte vom Schaf zum fertigen Mantel nachvollziehbar. Doch die Herstellung von Leinenstoffen war noch viel aufwendiger.

Im Gebiet der Alamannen haben sich Textilien durch die Zeit nur sehr schlecht erhalten. Deshalb zeigt die Ausstellung an Repliken ausgewählter Beispiele, wie die Kleidung ausgesehen haben könnte. Etwas Besonderes stellt dabei die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar: Sie zeigt, in welcher Kleidung und mit welchen Textilbeigaben die Tote bestattet wurde.

Die Ausstellung zeigt auch den Arbeitsaufwand, der mit der Herstellung eines einzigen Kleidungsstückes verbunden ist. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind also keine Erfindung unserer Zeit.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 07.02.2020, um 18:00 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eröffnet.

Es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher sowie der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch und der Museumsleiter Andreas Gut.

Der Kurator der Ausstellung Jürgen Heinritz aus Pleidelsheim gibt an diesem Eröffnungsabend eine Einführung in die Ausstellung.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Hinweis:

Eine Begleitpublikation ist in Vorbereitung, diese erscheint voraussichtlich im April 2020.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Museum Ulm


Sonderausstellung "Schwarz auf Weiß - Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal"

Museum Ulm
Studio Archäologie
Marktplatz 9
89073 Ulm

museumulm.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 11:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung im Studio Archäologie

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe“Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Moordorfes im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm. Durch die Lage im feuchten Talgrund waren die Reste der Holzhäuser hervorragend erhalten. Unter den zahlreichen Funden sind rund 200 doppelt durchlochte und verzierte Scheiben aus Kalkstein. Sie liegen in verschiedensten Größen und Produktionsstadien vor und wurden offenbar nur in diesem Dorf hergestellt.

Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rätselhaften Scheiben und geht - auch mit Hilfe der Experimentalarchäologie - der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Schwarz auf Weiß – Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal" findet am Freitag, 27. März 2020 um 19:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

 

Das Museum: Das Museum Ulm ist ein einzigartiges kunst- und kulturgeschichtliches Universalmuseum mit herausragenden Sammlungsbeständen von nationaler, internationaler und weltkultureller Bedeutung. Im Herzen der Stadt Ulm, in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 16.-20. Jahrhunderts gelegen, vermittelt das Museum Ulm 40.000 Jahre Kunst-, Kultur- und Designgeschichte und bietet zusammen mit den originalen Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) ein besonderes Kunsterlebnis an authentischen Orten.

www.museumulm.de/museum (Stand: 10.07.19)

Limesmuseum Aalen


Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze"

Limesmuseum Aalen
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

limesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 29. März bis zum 11. November 2020 ist im Limesmuseum die Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts - Antike Geschütze" zu sehen, eine Ausstellung der VEX LEG VIII AVG und des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen.

Die Sonderausstellung präsentiert mit originalen Fundstücken, Nachbauten, Installationen, informativen Texten und Abbildungen einen spannenden Überblick über die ausgefeilte Waffentechnik der römischen Armee.

Als Ausgangspunkte dienen die über 100 Jahre alten Rekonstruktionen in der Sammlung des Römerkastells Saalburg. Originalfunde, u.a. vom Limes und vom Schlachtfeld am Harzhorn aus dem Jahr 235 n. Chr., geben einen spannenden Einblick in den praktischen Einsatz solcher Waffen.

Begleitende Vortragsreihe

Im Rahmen der Sonderausstellung stehen drei Vorträge im Begleitprogramm (jeweils 19:00 Uhr):

 

Das Museum: Das Limesmuseum ist ein → Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM) und eines der bedeutendsten Römermuseen in Deutschland. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen. Zentrales Thema des Museums ist die Besatzung des süddeutschen Raumes durch die Römer im 2. Jh. nach Chr..

Das Museum wurde am 05. Juni 1964 eröffnet und in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert. Im Zuge weiterer Ausgrabungen erfolgte bereits in den 1980er Jahren eine Ergänzung um einen archäologischen Park. Dieser wurde ab 2003 weiter ausgebaut und 2005 wiedereröffnet. Er ist seitdem als ehemalige Kastellfläche Teil des UNESCO-Welterbes. Seit 2008 ist am Museum das → Limes-Informationszentrum (LIZ) eingerichtet, um für Besucher des UNESCO-Welterbes in Baden-Württemberg archäologische und touristische Informationen zu bündeln. Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung ist das "neue" Limesmuseum seit Ende Mai 2019 mit seiner völlig neu gestalteten Dauerausstellung wieder vollständig zugänglich.

Im Museum wird die Geschichte der Provinz Rätien und Obergermanien sowie die Geschichte rund um das militärische und zivile Leben am Limes dargestellt. Exponate sind unter anderem zahlreiche Funde von Grabungen auf dem Kastellgelände Aalen und im Kastell Rainau-Buch. Während des Jahres finden verschiedene Sonderveranstaltungen statt.

Beachtung verdient auch das vor dem Museum gelegene Freigelände. In einer mehrjährigen Grabungskampagne konnte das Stabsgebäude mit dem gut erhaltenen Fahnenheiligtum freigelegt werden. Ein beschilderter Rundweg erklärt diese Anlage.

www.limesmuseum.de/geschichte (Stand: 01.06.19)

Stadtmuseum Bad Cannstatt


Ausstellungsführung Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt"

Leitung: N.N.

Ort: Museum für Stuttgart - Stadtmuseum Bad Cannstatt, Marktstraße 71/1 („Klösterle-Scheuer“), 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Treffpunkt: um 15:00 Uhr vor dem Stadtmuseum

Preis: 2 € pro Person (max. Personenanzahl: 25)

Vor 125 Jahren wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Führung

Zur Sonderausstellung „Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt“ bieten wir am 25. April 2020 um 15:00 Uhr eine exklusive Führung für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie an.

Zur Person: N.N.

 

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 5. März 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Archäopark Vogelherd, Niederstotzingen


Sonderausstellung "Der Vogelherd - Wildes Lonetal"

Archäopark Vogelherd
Am Vogelherd 1
89168 Niederstotzingen – Stetten o. L

archaeopark-vogelherd.de

→ Öffnungszeiten
April bis Oktober/01. November: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.
November bis März: Sonntag 12:00 bis 17:00 Uhr, alle übrigen Tage geschlossen

Sonderausstellung

Vom 12. Juli bis zum 31. Oktober 2020 ist im Archäopark Vogelherd die Sonderausstellung "Der Vogelherd - Wildes Lonetal" zu sehen, eine Ausstellung des → Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal e.V in Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen.

In der Ausstellung im Archäopark Vogelherd werden die Tierwelt im Lonetal, die Umwelt des Lonetals sowie das Thema Feuer aus der Zeit des Magdalenien zu sehen sein.

Zusätzlich zur Ausstellung findet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene statt.

Begleitende Vortragsreihe und Veranstaltungen

Im Rahmen der Sonderausstellung stehen mehrere Vorträge im Begleitprogramm.

Diese finden Sie → hier.

 

Das Museum: Am Vogelherd im Lonetal, eine der derzeit bekanntesten Fundstellen ältester, figürlicher Kunst weltweit, wird Eiszeitkultur lebendig. Die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen zählt zu den bemerkenswertesten Grabungsstätten der menschlichen Urgeschichte und zu den Höhlen- und Fundlandschaften die im Sommer 2017 von der UNESCO-Kommission zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ernannt worden sind.

Das Mammut und der Höhlenlöwe, zwei ca. 40.000 Jahre alte Originalfunde aus der archäologischen Nachgrabung 2006 am Vogelherd und beides einzigartige Repräsentanten für die Schöpfung der menschlichen Kunst, kann man in der Schatzkammer des Besucherzentrums im Archäopark bestaunen. Der Baubeginn für das vom Münchner Architekturbüro Ritter Jockisch und dem Landschaftsarchitekturbüro Keller Damm Kollegen gestaltete Areal war am 12. Januar 2012, das dann als "Archäopark Vogelherd" am 1. Mai 2013 eröffnet wurde.

Rund um die Vogelherdhöhle laden verschiedene Aktionsplätze dazu ein, das eiszeitliche Leben zu entdecken und unseren Vorfahren nachzueifern. Neben den Themenplätzen Jagd, Lagerleben, Begegnung, Feuer und Kunst säumen zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen den Weg. Durch den neu angelegten Skulpturenpfad, mit vergrößerten Nachbildungen der Originalfunde, wird den Besuchern ein Eindruck vermittelt, welche großartigen Kunstwerke am Vogelherd erschaffen wurden und wie detailreich die Eiszeitkünstler die Figuren gestaltet haben.

www.foerderverein-eiszeitkunst.de/archaeopark (Stand: 21.02.20)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Wunnenstein, Lkrs. Ludwigsburg

Annkatrin Benz


Ehrenamtsprojekt "Archäologie rund um den Wunnenstein" - Forschungsgrabung 2020

Das Umfeld des Wunnensteins

Der Wunnenstein bei Winzerhausen gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten des Kreises Ludwigsburg. Bereits in der Mittleren Steinzeit, also vor 8.000 bis 10.000 Jahren, wurde sein Gipfel von nacheiszeitlichen Jäger- und Sammlergruppen als Lagerplatz genutzt; dies belegen Funde typischer Steinwerkzeuge, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in der Nähe des Aussichtsturmes entdeckt wurden. Auch Funde der Urnenfelderzeit (1200 – 800 v. Chr.) sind vom Plateau des Vorderköpfles bekannt. Funde römischer Dachziegel und Gefäß­scherben, die seit dem 19. Jh. immer wieder zutage traten, zeugen von einem römischen Bauwerk auf dem Wunnenstein, bei dem es sich – wie auf dem 17 km westlich gelegenen Michaelsberg bei Cleebronn – um einen Tempel gehandelt haben dürfte. Hier wie dort tritt der Platz in nachrömischer Zeit als Standort einer frühmittelalterlichen Michaelskirche in Erscheinung, in welcher sich die kultische Tradition des Ortes im neuen Gewand einer christlichen Interpretation fortgesetzt zu haben scheint.

Spätestens im 13. Jahrhundert entstand die Burg der Herren von Wunnenstein, deren wichtigster Repräsentant, der „gleißende Wolf“, mit der romantischen Lyrik Ludwig Uhlands Eingang ins geistige Allgemeingut Württembergs gefunden hat. Die genaue Gestalt seiner Burg, die zu Anfang des 15. Jahrhunderts bereits wieder verfiel, ist heute unbekannt und könnte nur durch archäologische Ausgrabungen ermittelt werden. Die markante Dreiteilung des Gipfels, die durch zwei mächtige, Nord-Süd geführte Stichgräben hervorgerufen wird, rührt sicherlich aus der Zeit der Burg, ein verschleifter Ringraben, der den Burgstall etwa auf Höhe der 385-Meter-Höhenlinie umfängt, könnte indessen älter sein. Auf dem Vorder- und Mittelköpfle deuten sich in einem teilweise unruhigen, von Hohlformen und Ein­senkungen geprägten Relief die ehemaligen Standorte von Türmen und unterkel­lerten Gebäuden an. Auf dem Vorderköpfle zeigt sich daneben deutlich die Planie der einstigen Kirche, deren Langhaus in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf Befehl Herzog Christophs niedergelegt wurde. Der vormalige Kirchhof diente der Gemeinde Winzerhausen noch bis weit ins 18. Jahrhundert hinein als Friedhof, über den der verbliebene Kirchturm mit der Glocke „Anna Susanna“ wachte, dessen bauliche Substanz im heutigen Aussichtsturm fortlebt.

Seine landschaftliche Prominenz scheint den Wunnenstein immer wieder ins Zentrum der regionalen Kulturentwicklung gerückt zu haben. Um diese Rolle des Berges verstehen zu können, ist auch die archäologische Durchdringung seiner Peripherie notwendig. Neben Fundstellen des Neolithikums, der Bronze- und Eisenzeit sowie der römischen Epoche sind hier auch zahlreiche archäologische Verdachtsflächen bekannt, die noch einer weiteren Klärung bedürfen.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen bekannte Denkmal-­ und Verdachts­flächen erneut und systematisch prospektiert werden. Grabungen sind an der mutmaßlich vorgeschichtlichen Ringbefestigung des Wunnensteins sowie im Bereich der am östlichen Bergfuß liegenden Grabhügelnekropole geplant.

Die Grabungsarbeiten sollen zwischen April und Oktober 2020 durchgeführt werden. Im Anschluss möchten wir außerdem die Möglichkeit bieten, an der Aufarbeitung der Grabung und des Fundmaterials teilzuhaben. Neben dem For­schungsziel, ein besseres Verständnis von der archäologischen Landschaft rund um den Wunnenstein zu erhalten, bildet die fachliche Aus­ und Weiterbildung von Ehrenamtlichen einen weiteren Schwerpunkt des Projektes.

Wissenschaft­lich begleitet wird das Projekt durch Dr. Christian Bollacher und Dr. André Spatzier. Die Maßnahmen vor Ort organisiert Annkatrin Benz.

Infoveranstaltung am FR 06.03.20 für Mitglieder der Gesellschaft

Am Freitag, 06. März 2020 um 15:00 Uhr findet im Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Straße 12, Esslingen eine erste Informationsveranstaltung für interessierte Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie statt. Vorgestellt wird das Projekt- und Grabungsumfeld, sowie die konkrete Zeitplanung und Vorgehensweise.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. bei einer Lehrgrabung o.ä.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort und/oder bei der anschließenden Fundbearbeitung und Dokumentation. Zu klären sind in diesem Zusammenhang auch Ihre zeitlichen Verfügbarkeiten, sodass über die gesamte Projektlaufzeit immer ausreichend ehrenamtliche Mitarbeiter eingeplant werden können.

Anmeldung

Wir bitten um eine formlose Anmeldung zu dieser Info-Veranstaltung bis zum 01. März 2020 per E-Mail an die Geschäftsstelle der Gesellschaft: mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N.


Lehrgrabung 2020 Gruppe 1 - Umfeld Heuneburg

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N.


Lehrgrabung 2020 Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Patrick du Mont


Lehrgrabung 2020 Gruppe 1 - Umfeld Rosenstein

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N.


Lehrgrabung 2020 Gruppe 3 - Umfeld Heuneburg

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Patrick du Mont


Lehrgrabung 2020 Gruppe 2 - Umfeld Rosenstein -ausgebucht-

Hinweis (Stand: 18.02.20-fh): Die Lehrgrabung "Rosenstein Gruppe 2" ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N.


Lehrgrabung 2020 Gruppe 4 - Umfeld Heuneburg

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2020 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Römerstraße Neckar-Alb-Aare


Auf der Römerstraße durchs Jahr 2020

"Auf der Römerstraße durch das Jahr 2020" heißt das aktuelle Veranstaltungsangebot entlang der Römerstraße Neckar-Alb-Aare.

Koordination: Römerstraße Neckar-Alb-Aare

"Auf der Römerstraße durchs Jahr 2020" - unter diesem Titel gibt es auch dieses Jahr allerlei Interessantes und Spannendes zu entdecken.

Unterschiedlichste Führungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen wenden sich an alle Interessierten, und speziell für Kinder und Familien ist wieder einiges geboten. Einige große Römerfeste entlang der Strecke machen Geschichte lebendig!

Um Appetit auf mehr zu machen, ist im gedruckten → Veranstaltungs-Flyer für jeden Ort ein besonders interessantes Angebot aufgeführt. Diese und alle weiteren Veranstaltungen entlang der Römerstraße Neckar-Alb-Aare finden Sie immer aktuell auch auf der Homepage → "Römerstraße Neckar-Alb-Aare".

Auf der kostenlosen App "Römerstrasse" können Sie gezielt Veranstaltungen in Ihren individuellen Kalender übernehmen oder mit anderen teilen. Außerdem werden Sie per Pushnachricht immer einen Tag vorher an die Veranstaltungen erinnert.

 

Aalen


Frühjahrsfest im Limesmuseum - "Ad arma!"

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 10:00 Uhr
Ende:    17:00 Uhr

Preis: 6,00 € / ermäßigt 4,00 €

Frühjahrsfest "Ad arma!"

Zu den Waffen! Auch wenn der kriegerische Ausruf uns heute – zu Recht und zum Glück! – nicht so einfach über die Lippen geht, so umschreibt er doch gut das Schwerpunktthema des diesjährigen Frühjahrsfestes.

Aus Anlass der neuen Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ stehen die technisch anspruchsvollen römischen Geschütze und ihre Funktion im Mittelpunkt. Daneben erwarten Sie natürlich aber auch ein breites Angebot an museumspädagogischen Aktionen für „kleine und große Römer“ sowie kleinere Speisen und Getränke.

 

Bundesweit


Internationaler Museumstag 2020 – „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion"

"Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion" heißt das bundesweite deutsche Motto zum internationalen Museumstag 2020, der in diesem Jahr zum 43. Mal stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutscher Museumsbund e.V.

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM (International Council of Museums) ausgerufen und findet im Jahr 2020 bereits zum 43. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Als Besucherinnen und Besucher, sind Sie herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Der Aktionstag steht dabei jährlich unter einem wechselnden Schwerpunkt, das vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen wird und damit die unterschiedlichen Themen der Museumsarbeit beleuchtet, aktuelle Themen aufgreift und auf die thematische Vielfalt unserer reichen Museumslandschaft verweist. 2020 lautet der Schwerpunkt "Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion".

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom → Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den → Museumverbänden und -Ämter der Länder, → ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den → Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates. (aus: → Museumstag/Über uns)

 

Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum mit Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Keltentag

Der Keltentag im Franziskanermuseum ist eine Living-History-Veranstaltung für die ganze Familie und findet jährlich im Frühjahr statt.

Die Kelten erwachen zum Leben! Der Innenhof des Franziskanermuseums verwandelt sich für einen Tag in ein keltisches Lager mit Handwerkern, Kriegern und Händlern. Mit wissenschaftlichem Anspruch und anschaulicher Darstellung entführen Living-History-Gruppen (u.a. mit den Gruppen Teuta Opie und Carnyx) die Besucher in eine ferne Vergangenheit.

Es locken handwerkliche Vorführungen, kulinarische Spezialitäten, Museumsführungen und Mitmachangebote für die ganze Familie - und das alles dank der Unterstützung des → Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen bei freiem Eintritt.

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2020 – „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“

"Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." lautet das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2020, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 13. September 2020.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Chance Denkmal

Was kann ein Denkmal eigentlich alles? Welche Chancen bietet es für unsere Gesellschaft und wo ergeben sich neue Perspektiven auf etwas, das für uns selbstverständlich ist? Ein Denkmal vermag vieles: Ob als Wissensspeicher, Geschichtenerzähler, Hingucker oder sog. „dritter Ort“. Menschen wohnen darin oder arbeiten daran, Handwerk wird in ihm erlernt, angewendet und weitergegeben.

Eine weitere Facette gerät dabei nicht selbstverständlich in den Blick:

Bewussterer Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln – kaum ein anderes Thema ist aktuell so gesellschaftsrelevant wie die Nachhaltigkeit. Längst symbolisiert der Begriff einen Lebensstil. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt er die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Welche Rolle nimmt in dieser Gesellschaftsdebatte die Denkmalpflege ein? (aus: → Thema des Tages des offenen Denkmals).

Aalen


Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …"

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: vrsl. 10:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …"

... und seien Sie dabei!

Nach mehrjähriger Pause ist es endlich wieder soweit. Die Internationalen Römertage bilden das Highlight des Jahres. Im Limesmuseum und auf dem Gelände des Archäologischen Parks sowie rund um die St.-Johann-Kirche lassen die zahlreichen Teilnehmer der verschiedenen Römergruppen die Römerzeit am Limes wieder lebendig werden.

Nicht nur Soldaten zu Fuß und zu Pferde zeigen Paraden und Schaukämpfe, auch Handwerker und Händler präsentieren ihre Arbeit und ihre Produkte. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Schließlich rundet ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Jung und Alt das Angebot ab.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.