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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Stuttgart

Prof. Dr. Nikolai Grube


Das Weiterleben aztekischer Schrifttradition in der Kolonialzeit -ausgebucht-

Ein Vortrag im Rahmen der verlängerten Großen Landesausstellung 2019 "Azteken" im Linden-Museum Stuttgart.

Prof. Dr. Nikolai Grube, Philosophische Fakultät, Abteilung für Altamerikanistik, Universität Bonn

Aztekische Bilderhandschriften gehören zu den wichtigsten Primärquellen über die aztekische Kultur. Die vorspanischen Manuskripte bestehen aus langen Streifen aus gestrecktem Hirschleder oder aus den Fasern der Agavenpflanze. Neben reicher Bildinformation enthalten sie auch Schrifttexte. In der vorspanischen Zeit wurden die Bilder ergänzt durch Beitexte in aztekischer Hieroglyphenschrift; in der Kolonialzeit wurden diese ersetzt durch alphabetische Texte in der Nahuatl-Sprache, in Spanisch und sogar in Latein. Anhand der aztekischen Bilderhandschriften lässt sich der Prozess der Begegnung europäischer und indigener Schrifttraditionen nachvollziehen.

In dem Vortrag sollen das Spektrum aztekischer Bilderhandschriften vorgestellt und das Weiterleben aztekischer Schrifttradition in der Kolonialzeit dargestellt werden.

 

Veranstalter: Linden-Museum, Staatliches Museum für Völkerkunde in Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart

Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt: 5,00 € / Ermäßig 3,00 €, Mitglieder GEV frei

Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Hinweis: Der Vortrag ist leider bereits ausgebucht (07.07.20-fh)

Eberdingen-Hochdorf/Enz

Dr. Christoph Steffen


Zwischen Fotodrohne und Computertomograf - Die moderne Dokumentation archäologischer Ausgrabungen -ABGESAGT !!-

VORTRAG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann der Vortrag nicht stattfinden und wird abgesagt. Eine Verschiebung auf einen neuen Termin im Herbst 2020 wird derzeit geprüft. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 06.05.20-fh)

Vortragsreihe im Rahmen der vom 24. April bis 25. Oktober 2020 im Keltenmuseum Hochdorf/Enz präsentierten Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar".

Dr. Christoph Steffen, Referent für Luftbildarchäologie und Fotogrammetrie, 3D-Fotodokumentation, Drohnen, Sondenprospektion, Geomagnetik, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist in Kürze an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Keltenmuseum Hochdorf/Enz, Vortragsraum, Keltenstr. 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Aalen

Dr. Michael Geschwinde


Das Harzhornereignis. Neue archäologische Forschungen zum Ablauf einer römisch-germanischen Konfrontation 235 n. Chr. -ABGESAGT !!-

VORTRAG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann der Vortrag nicht stattfinden und wird abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 05.05.20-fh)

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Dr. Michael Geschwinde, Referatsleiter, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Stützpunkt Braunschweig

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Dr. Geschwinde gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Dr. Jonas Scherr


Gesprochene Antike: Die 'Zivilisierung der Barbaren': Debatten um kulturellen Wandel im Römischen Reich -ABGESAGT !!-

Vortragsreihe im Rahmen einer Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg (ausgewählte Vorträge aus dem → Veranstaltungsprogramm des Landesmuseums).

Das Imperium Romanum war ein multikulturelles und multiethnisches Gebilde. Dominant waren dabei jedoch schon aus politischen Gründen die römisch-lateinische und – in gewissem Umfang – griechische Kultur und Sprache. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass nicht erst heutzutage, sondern bereits vor rund zweitausend Jahren intensive Debatten um die Wünschbarkeit, Umsetzbarkeit und mögliche Konsequenzen kultureller Anpassung als fremd empfundener Menschen geführt wurden (bzw. werden).

Für manche Denker ergab sich aus diesen Fragen sogar eine Art historischer Mission – so sprach etwa der ältere Plinius davon, dass Italien von der Macht der Götter ausersehen sei, „zerstreute Reiche zu vereinigen, die Sitten zu mildern, die ver­­schiedenen und rohen Sprachen so vieler Völker durch sprachlichen Austausch zu gemeinsamer Um­gangs­­­sprache zusammenzuführen, dem Menschen Zivilisation zu geben, kurz, das eine Vaterland aller Völ­­ker auf dem ganzen Erdkreis zu werden“ (Naturalis Historia, 3,39).

Andere Autoren betonten dagegen vielmehr die angeblich prinzipielle, unüberwindliche Minderwertigkeit der sogenannten Barbaren. Diesen und weiteren einschlägigen Zeugnissen aus verschiedenen Genres der antiken Literatur soll der Vortrag nachspüren.

Vortrag: Dr. Jonas Scherr ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Stuttgart. Seine Forschungsinteressen gelten der römisch-lateinischen und griechischen Geistes- und Literaturgeschichte, den ›Randbereichen‹ der antiken Mittelmeerwelt sowie – in methodischer Hinsicht – der Epigraphik.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort

Ort (geändert): Haus der Musik im Fruchtkasten, Schillerplatz 1, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Stuttgart

Prof. Dr. Inés de Castro


Zwei Federschilde und eine Grünsteinfigur aus der Württembergischen Kunstkammer

Ein Vortrag im Rahmen der verlängerten Großen Landesausstellung 2019 "Azteken" im Linden-Museum Stuttgart.

Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin, Linden-Museum, Stuttgart

In der Sammlung des Landesmuseums Württemberg befinden sich zwei aztekische Federschilde und eine Götterfigur aus Grünstein, die während des 16. Jahrhunderts nach Württemberg kamen und zum Gründungsbestand des Linden-Museums gehörten. Diese einzigartigen Objekte werden in der Großen Landesausstellung "Azteken" erstmals in ihrem kulturellen Kontext präsentiert.

Der Vortrag beleuchtet Herstellung, Funktion und Bedeutung dieser Kostbarkeiten und gibt einen Einblick in die hohe Kunst der aztekischen Federbearbeitung.

 

Veranstalter: Linden-Museum, Staatliches Museum für Völkerkunde in Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart

Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt: 5,00 € / Ermäßig 3,00 €, Mitglieder GEV frei

Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Stuttgart

Dr. Anne Slenczka


Der Haupttempel der Azteken in Mexiko-Stadt

Ein Vortrag im Rahmen der verlängerten Großen Landesausstellung 2019 "Azteken" im Linden-Museum Stuttgart.

Dr. Anne Slenczka, Amerika-Kuratorin, Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Köln

Mit der (Wieder)Entdeckung des Haupttempels der Azteken bei Elektrizitätsarbeiten im Jahr 1978 begann eines der spannendsten Projekte der mexikanischen Archäologie.

Dr. Anne Slenczka berichtet über das Weltbild der Azteken im Spiegel ihres Haupttempels, über aktuelle Funde und neue Erkenntnisse.

 

Veranstalter: Linden-Museum, Staatliches Museum für Völkerkunde in Kooperation mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e. V. (GEV)

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart

Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt: 5,00 € / Ermäßig 3,00 €, Mitglieder GEV frei

Anmeldung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist eine Anmeldung und Erfassung der Personendaten erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adresse und Telefonnummer an.

Ulm

Sabine Hagmann M. A.


Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen - Welterbe zwischen Kulturgüterschutz und Tourismus

Ein Vortrag aus dem Beiprogramm zur Sonderausstellung → "Schwarz auf Weiss - Das Rätsel der Steinscheiben aus dem Blautal" im Studio Archäologie des Museums Ulm vom 27.03. bis 31.10.2020.

Sabine Hagmann M.A., Landesamt für Denkmalpfl‚ege im RP Stuttgart, PfahlbautenInformationszentrum BadenWürttemberg, Gaienhofen

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist in Kürze an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Museum Ulm

Ort: Vortragssaal, Museum Ulm, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Bisingen, Schörzingen

Dr. Christian Bollacher


Tagesexkursion: Schauplätze des "Unternehmens Wüste" im Zollernalbkreis -nach 2021 verschoben-

EXKURSION VERSCHOBEN !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann die Exkursion nicht im geplanten Zeitraum stattfinden und wird in das nächste Jahr 2021 verschoben. Bereits angemeldete Teilnehmer werden mit gesonderter Post benachrichtigt. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 13.05.20-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Christian Bollacher, LAD Esslingen

Abfahrt: am 25.07.20 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 30 € pro Person

Das Programm

Nachdem alliierte Flugverbände Anfang 1944 die Infrastruktur der deutschen Mineralölindustrie zerstört hatten, stand die Treibstoffversorgung der Wehrmacht vor dem Kollaps. Die Errichtung von zehn riesigen Schieferölwerken im Vorland der Zollernalb sollte Abhilfe schaffen. In ihnen sollte Öl aus den bitumenreichen Schichten des Schwarzen Juras gewonnen werden.

Die Errichtung der Industrieanlagen und ihrer Infrastruktur konnte nur unter Rückgriff auf das Zwangsarbeiter- und KZ-System absolviert werden. So ließ die SS an der Bahnlinie zwischen Tübingen und Rottweil sieben Konzentrationslager errichten, die unter der zentralen Verwaltung des Hauptlagers im elsässischen Natzweiler standen.

Angesichts der landschaftsprägenden Veränderungen durch die brachiale Industrialisierung des beschaulichen Albvorlandes im Jahr 1944, erscheinen die noch vorhandenen Spuren des „Unternehmens Wüste“ auf den ersten Blick spärlich. Tatsächlich wurde an vielen Stellen nach dem Krieg gründlich rückgebaut und rekultiviert. An einigen Orten jedoch haben sich Relikte erhalten, die wie verstörende Fremdkörper inmitten der aufgeräumten Kulturlandschaft stehen, ein mächtiges Zeugnis gegen Vergessen und Verleugnen. Darum wurde den Stätten des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler, d.h. dem Hauptlager und seinen etwa 50 Außenlagern, zu denen auch die sieben „Wüste-Lager“ zählen, im März 2018 von der Europäischen Kommission das Europäische Kulturerbesiegel verliehen – als Orte des Gedenkens und Erinnerns, der historischen Vermittlung und der politischen Bewusstseinsbildung.

Die Exkursion begibt sich auf Spurensuche an Schauplätze des „Unternehmens Wüste“ im Zollernalbkreis. Ein Besuch des neu konzipierten und im Juni 2019 wiedereröffneten Museums der KZ-Gedenkstätte in Bisingen führt ins Thema ein. Danach folgt eventuell die Besichtigung einer archäologischen Ausgrabung, die das Landesamt für Denkmalpflege im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojektes auf dem Areal des ehemaligen KZ Bisingen durchführt. Nach der Mittagspause bildet der KZ-Friedhof in Schörzingen die dritte Station, bevor ein Rundgang durch die Industrieruinen des Wüste-Werks 10 im Eckerwald bei Schörzingen den Abschluss bildet. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Zur Person: Dr. Christian Bollacher ist Fachgebietsleiter Archäologische Inventarisierung beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 30. Juni 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Israel, Jordanien

Dr. Sophie zu Löwenstein


Auslandsexkursion: Israel und Jordanien (14 Tage) -nach 2021 verschoben-

EXKURSION VERSCHOBEN !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann die Exkursion nicht im geplanten Zeitraum stattfinden und wird in das nächste Jahr 2021 verschoben. Bereits angemeldete Teilnehmer werden mit gesonderter Post benachrichtigt. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 25.06.20-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sophie zu Löwenstein, Archäologin/Projektkoordinatorin, Deutsches Evangelisches Institut für Altertumskunde des Heiligen Landes (DEIAHL)

Abflug: voraussichtlich ab Stuttgart Airport, Echterdingen

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie Start- und Abflugzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 3.595 € pro Person im DZ / 4.425 € pro Person im EZ

Das Programm

Tag 1: Flug via Istanbul nach Tel Aviv in Israel

Tag 2: Caesarea - Megiddo - Tabgha

Tag 3: See Genezareth - Kapernaum - Bet Schean

Tag 4: Bet Schean - Jerusalem

Tag 5: Jerusalem (Altstadt)

Tag 6: Jerusalem (Israel Museum und Yad Vashem)

Tag 7: Jerusalem - Massada - Arad

Tag 8: Arad - Beer Sheeva - Mamshit - Negev

Tag 9: Negev - Eilat - Grenzübergang nach Jordanien - Wadi Rum - Petra

Tag 10: Petra

Tag 11: Petra - Madaba - Berg Nebo - Amman

Tag 12: Amman (Ausflug nach Jerash und Um Qais)

Tag 13: Amman (Ausflug zu den Wüstenschlössern)

Tag 14: Rückflug von Jordanien via Istanbul nach Deutschland

Hinweis: Der Reiseverlauf hat sich gegenüber der Ankündigung im letzten Mitteilungsblatt 2019/2 geändert. Änderungen vorbehalten.

Eine ausführliche Beschreibung einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte und Unterkünfte dieser Reise finden Sie nachfolgend als Download. Auf Wunsch kann sie Ihnen auch per Post zugeschickt werden.

Zur Person: Dr. Sophie zu Löwenstein studierte Klassische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen und Alte Geschichte und arbeitete zwei Jahre in Israel am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Hl. Landes (DEIAHL).

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Flug Stuttgart – Istanbul – Tel Aviv und Amman – Istanbul – Stuttgart, vorgesehen mit Turkish Airlines
  • Rundreise im örtlichen Bus mit Klimaanlage (evtl. ohne Toilette), (Bus und Fahrer wechseln an der Grenze)
  • 13 x Übernachtung in den genannten Hotels und Unterkünften (Änderungen vorbehalten)
  • 12 x Frühstück
  • 13 x Abendessen
  • 6 x Mittagsimbiss, Lunchpaket oder Picknick
  • Reiseleitung durch Dr. Sophie zu Löwenstein
  • Durchgehende örtliche Reiseleitung ab / bis Flughafen
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Ausreisegebühren Israel
  • Einreisegebühren und Einreisevisum Jordanien
  • Shuttlebus am Grenzübergang
  • Quietvox-Kopfhörer vom 2. Tag morgens – 8. Tag abends und vom
    10. Tag morgens bis 13. Tag abends (Die Quietvox-Geräte dürfen nicht
    mit über die Grenze genommen werden. Sie müssen daher im letzten
    Hotel vor dem Grenzübertritt abgegeben werden. Neue Geräte erhalten
    Sie im ersten Übernachtungshotel nach dem Grenzübertritt.)

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 10. April 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen

Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2020/1 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Blaubeuren


Archäo-Akademie "Was den Menschen ausmacht! 600 Jahre Spital - 100 000 Jahre Fürsorge“

Veranstalter: Gesellschaft für Urgeschichte (GfU) und Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)

Tagungsort: Urgeschichtliches Museum, Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren

Beginn: FR 06. November 2020 um 08:30 Uhr
Ende:    SA 07. November 2020, ca. 16:00 Uhr

Tagungsgebühr: 65,00 € (Akademiepaket inkl. Eintritte Museum und Kloster und Tagungsgetränke und Mittagsimbiss am FR), auch Einzelvorträge à 12,00 € auf Anfrage und Exkursionspaket à 12,00 € auf Anfrage buchbar. GfU-Mitglieder und Inhaber der SWR2 Kulturkarte erhalten 10% Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.

Anmeldung: erforderlich bis zum 15. Oktober 2020 per E-Mail an empfang@urmu.de oder telefonisch unter 07344 / 9669-916

Das Programm

Am 06. und 07. November 2020 findet im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) die Archäo-Akademie unter dem Titel "Was den Menschen ausmacht! 600 Jahre Spital - 100 000 Jahre Fürsorge" statt.

Was zeichnet den Menschen aus? Werkzeuge, Kunst oder Krieg? Einigkeit herrscht unter den Wissenschaftlern, dass unsere soziale Verbundenheit ein besonderes Merkmal des Menschen ist.

Fürsorge wurde in der Entwicklung des Menschen zum Schlüssel für Innovationen und Tradition. Durch Teilhabe und Lernen entfaltet sich die menschliche Kultur. Kooperation, Sprache und Musik sind nur einige Ausdrucksformen.

Das Tagungsprogramm mit den Referenten, Vorträgen und Exkursionen sowie weiteren Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte dem Flyer im Anhang.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2020 weiterhin kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums -ab 12.05.20 geöffnet, zusätzlich digitales Angebot-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 11.05.20 einschl. geschlossen. Ab 12.05.20 sind das Museum und die Schausammlung LegendäreMeisterWerke im zweiten Obergeschos wieder geöffnet. Viele Angebote des Landesmuseums gibt es mittlerweile digital. LMW digital finden Sie hier. (Stand: 09.05.20-fh)

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Aufgrund umfangreicher → Umbaumaßnahmen (aktuell bis Herbst 2020) beachten Sie mögliche Einschränkungen.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Seit 2018 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. → Wahre Schätze - Antike | Kelten | Kunstkammer oder → Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Für folgende Ausstellungen erhalten Sie an der Museumskasse ebenfalls kostenfrei einen Audioguide: Antike | Kelten | Kunstkammer (Deutsch, Englisch und Kinder), LegendäreMeisterWerke (Deutsch, Englisch, Schwäbisch und Kinder), Uhren und wissenschaftliche Instrumente (Deutsch, Englisch) und Haus der Musik (Deutsch)

Die Sammlung Archäologie

Die → archäologischen Sammlungen des Landesmuseums beinhalten bedeutende Funde aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Sie zeugen von den ersten Spuren der Urmenschen genauso wie von den ältesten plastischen Kunstwerken der Menschheit, von Kelten und ihren mächtigen Fürsten, von Römern im Hinterland des Limes und frühmittelalterlichen Alamannen und Franken mit ihren ungemein reichen Grabbeigaben aus Waffen und Schmuck.

Über die gesamte menschliche Besiedlungszeit in Württemberg wird ein landesarchäologischer Bogen gespannt, der Landschaften, Klimawechsel, Entstehen und Vergehen von Bauernkulturen und frühen Zivilisationen bis zu den Anfängen der mittelalterlichen Siedlung umspannt. Darüber hinaus erlaubt das breite Spektrum der Antikensammlung einen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraums von der Bronzezeit bis in die Spätantike.

Freier Eintritt – der richtige Weg für das Landesmuseum Württemberg

Dank finanzieller Unterstützung durch die → Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren. Dass dies auch der richtige Weg für 2020 ist, geht aus der → Pressemitteilung v. 06.06.2019 hervor.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 28.05.19)

Linden-Museum, Stuttgart


Große Landesausstellung 2019 "Azteken" -verlängert und ab 12.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 11.05.20 geschlossen. Ab 12.05.20 sind das Museum und die - bis 16.08.20 verlängerte - Große Landesausstellung "Azteken" wieder geöffnet. Öffentliche Führungen können allerdings nicht stattfinden. Auf der Homepage ist eine "Digitale Führung" abrufbar (Stand: 12.05.20-fh).

Linden-Museum Stuttgart
Staatliches Museum für Völkerkunde
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart

lindenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonderöffnungszeiten während der Großen Landesausstellung zusätzlich Dienstag bis 18:00 Uhr, Mittwoch bis 20:00 Uhr, Donnerstag bis Sonntag bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, 24./25. und 31.12.19 geschlossen

Große Landesausstellung

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähert man sich dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan.

Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor.

Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst und neueste Ausgrabungsergebnisse

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet.

Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

 

Das Museum: Die Geschichte des Linden-Museums beginnt mit der Gründung des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ am 27.2.1882. Karl Graf von Linden (1838 - 1910), Jurist und zuletzt Oberkammerherr am württembergischen Königshof, übernahm den Vorsitz des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ und trat für eine ethnologische Ausrichtung des neuen Museums ein, in dem die verschiedenen Kulturen in ihrem damaligen Bestand gesammelt und dokumentiert werden sollten.

Die schnell wachsende Sammlung erforderte, sich nach einem neuen Standort umzusehen. Man entschied sich zum Bau eines eigenen Hauses am heutigen Standort, dem Hegelplatz. Der Grundstein zum neuen Museum wurde am 10. Januar 1910 gelegt, einige Tage vor dem Tod des Grafen von Linden. Am 28. Mai 1911 wurde das Haus unter dem Namen seines Gründers eingeweiht. Seither trägt das Haus den Namen „Linden-Museum“.

Zu Beginn der 30er Jahre verschlechterte sich die finanzielle Situation des Museums. Eine Übernahme des Museums durch die Machthaber des 3. Reiches konnte jedoch verhindert werden. Im Hinblick auf die bevorstehenden Luftangriffe während des Krieges wurden ab Herbst 1942 große Teile der Objekte ausgelagert. Unmittelbar nach Kriegsende wurde das Linden-Museum als eines der ersten zerstörten Gebäude in Stuttgart wiederhergestellt. Nachdem zunächst ein Großteil des Gebäudes dem Kultusministerium Württemberg-Baden zur Verfügung gestellt wurde, kamen bis 1952 die ausgelagerten Bestände wieder zurück.

Seit dem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2011 erscheint das Haus in leicht verändertem Gewand: Die Umgestaltung des Vorplatzes mit einer metallenen Kugel, ein Schriftzug an der Fassade und eine neue Stele im Eingangsbereich sollen Passant*innen und Besucher*innen auf das Haus aufmerksam machen.

www.lindenmuseum/geschichte (Stand: 06.12.19)

Stadtmuseum Bad Cannstatt


Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt" -verlängert und ab 13.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 12.05.20 geschlossen. Ab 13.05.20 sind das Museum und die - bis 20.09.20 verlängerte - Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt" wieder geöffnet. Führungen können allerdings nicht stattfinden. (Stand: 20.05.20-fh)

Museum für Stuttgart - Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1 („Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Stadtmuseum-Bad-Cannstatt.de

→ Öffnungszeiten
NEU ab 13.05.20: Mittwoch 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:30 Uhr,  Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 12:00 bis 18:00 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag geschlossen.

Zusätzliche Öffnungszeiten an folgenden Feiertagen: Do. 26.12.2019, 12 - 18 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag), Mi. 01.01.2020, 12 - 18 Uhr (Neujahr), Mo. 06.01.2020, 12 - 18 Uhr (Hl. Drei Könige), Mo. 13.04.2020, 12 - 18 Uhr (Ostermontag)

Eintritt: frei

Sonderausstellung

1894, vor 125 Jahren, wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt. Der Gymnasiallehrer war Mentor des Schriftstellers Hermann Hesse während seiner Schulzeit am Cannstatter Gymnasium, in seinen reformpädagogischen Schriften prägte er als erster den Begriff der Ganztagesschule und arbeitete zudem als Übersetzer, Theaterschriftsteller und Archäologe.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Die Ausstellung wird durch das Landesamt für Denkmalpflege und das Landesmuseum Württemberg mit Funden aus alten und neuen Grabungen unterstützt, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auch die wechselvolle Geschichte des Areals des römischen Kastells, vom Bau der Dragonerkaserne 1908 bis 1910 bis zur jetzigen Nutzung, wird vorgestellt, ebenso die Entdeckung der mittelalterlichen Altenburg beim Abbruch des Steiggemeindehauses in den letzten Jahren. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Aktionen ergänzt die Ausstellung.

Öffentliche Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt" findet am Dienstag, 26. November 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen des Bezirksamts Bad Cannstatt, Verwaltungsgebäude Sitzungssaal (2. OG), Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt statt. Im Anschluss öffnet das Stadtmuseum Bad Cannstatt im Klösterle (Marktstraße 71/1) seine Türen.

Im Rahmen der offiziellen Ausstellungseröffnung hören Sie einen Vortrag von Dr. Andreas Thiel, Landesamt für Denkmalpflege, zum Thema „Ein Rundgang durch das römische Cannstatt“ sowie eine Einführung in die Ausstellung durch Olaf Schulze, Historiker.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 21.11.19 telefonisch unter der Nummer 0711 / 216 25 888 (Mo-Sa 10-12.30 Uhr und 13.30-16 Uhr) oder formlos per E-Mail unter museumsfamilie@stuttgart.de. Wir freuen uns, Sie am 26.11.19 zur Ausstellungseröffnung zunächst im Bezirktsamt Bad Cannstatt und anschließend in den Räumen des Stadtmuseums Bad Cannstatt begrüßen zu dürfen.

Das Museum: Bad Cannstatt ist nicht nur der bevölkerungsreichste, sondern auch der älteste Stadtteil Stuttgarts. Das Museum wurde 1959 als Heimatmuseum auf Initiative von Cannstatter Bürgern gegründet. Der Heimatforscher Erwin Hageloh und der Kunstmaler Hermann Metzger richteten in der Wilhelmstraße 7 eine erste Ausstellung ein. 1988 konnte die Ausstellung in das Nebengebäude des "Klösterle" umziehen, das auf Initiative von Pro-Alt Cannstatt e.V. erhalten und renoviert worden war. Im Dezember 1988 wurde es – jetzt unter dem Namen "Stadtmuseum Bad Cannstatt" – am heutigen Standort eröffnet. Es gehört zur Muse­ums­fa­mi­lie der bereits bestehenden Spe­zial– und Stadt­teil­mu­seen der Lan­des­haupt­stadt, die mit ihren beson­de­ren Samm­lun­gen das "Stadt­Pa­lais — Museum für Stuttgart" ergänzen.

www.stadtpalais-stuttgart.de (Stand: 19.11.19)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Gut betucht - Textilerzeugung bei den Alamannen“ -verlängert und ab 06.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 05.05.20 geschlossen. Ab 06.05.20 sind das Museum und die bis 17.01.21 verlängerte Sonderausstellung wieder geöffnet, beachten Sie aber bitte die Änderungen im Begleitprogramm. (Stand: 28.05.20-fh)

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 07. Februar 2020 - mit Unterbrechung - bis zum 17. Januar 2021 (bisher 11. Oktober 2020) ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen" zu sehen.

Ich habe nichts anzuziehen! Gemeint ist damit aber nicht, dass man nun in die Not käme, nackt herumlaufen zu müssen. Sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: die Auswahl an Kleidung, die im Schrank hängt, ist so groß, dass einem die Auswahl schwerfällt. Und wenn man trotzdem nicht weiter weiß, kann man sich immer noch über das Internet ein neues Outfit bestellen und bekommt es auch noch schnellstens ins Haus geliefert.

Die Kleidung der Alamannen

Ganz anders sah es da zu Zeiten der Alamannen aus. Zum einen gab da weder Schränke noch Internet. Zum anderen war die Anzahl der Kleidungsstücke, aus denen man wählen konnte, doch recht überschaubar. Gar mancher war tatsächlich froh, wenn er nicht nackt laufen musste.

Seit der Mensch begonnen hat, Kleidung zu tragen, spielt nicht nur die Schutzfunktion eine wichtige Rolle, sondern sehr schnell kam auch der ästhetische Aspekt hinzu. Aber erst mit der Herstellung von Garn aus einzelnen Fasern und deren Weiterverarbeitung zu Textilien besteht die Möglichkeit, das Aussehen selbst zu bestimmen. Seit dieser Zeit haben sich die einzelnen Arbeitsschritte nicht wesentlich verändert. Nur übernehmen heute Maschinen, was Jahrtausende lang mühevolle Handarbeit war. Erst durch die Industrialisierung der Textilproduktion ist die für uns heute selbstverständliche große Auswahl an Kleidungsstücken möglich geworden.

Textilarchäologie

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung zur Kleidung der Alamannen stehen neue Erkenntnisse der Textilarchäologie. Wolle und Leinen waren die hauptsächlich zur Verfügung stehenden Materialien. Anhand von archäologischen Funden werden die einzelnen Schritte vom Schaf zum fertigen Mantel nachvollziehbar. Doch die Herstellung von Leinenstoffen war noch viel aufwendiger.

Im Gebiet der Alamannen haben sich Textilien durch die Zeit nur sehr schlecht erhalten. Deshalb zeigt die Ausstellung an Repliken ausgewählter Beispiele, wie die Kleidung ausgesehen haben könnte. Etwas Besonderes stellt dabei die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar: Sie zeigt, in welcher Kleidung und mit welchen Textilbeigaben die Tote bestattet wurde.

Die Ausstellung zeigt auch den Arbeitsaufwand, der mit der Herstellung eines einzigen Kleidungsstückes verbunden ist. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind also keine Erfindung unserer Zeit.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 07.02.2020, um 18:00 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eröffnet.

Es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher sowie der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch und der Museumsleiter Andreas Gut.

Der Kurator der Ausstellung Jürgen Heinritz aus Pleidelsheim gibt an diesem Eröffnungsabend eine Einführung in die Ausstellung.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Hinweis:

Eine Begleitpublikation ist in Vorbereitung, diese erscheint voraussichtlich im April 2020.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Residenzschloss Mergentheim


Sonderausstellung "Rom lebt! Mit dem Handy in die Römerzeit" -ab 13.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis zum 12.05.20 geschlossen. Ab 13.05.20 sind das Schloss und die Sonderausstellung „Rom lebt!“ wieder geöffnet, beachten Sie aber bitte den folgenden Hinweis: Ausstellungsräume zur Jungsteinzeit geschlossen. (Stand: 13.05.20-fh)

Residenzschloss Mergentheim
Deutschordenmuseum
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

schloss-mergentheim.de

→ Öffnungszeiten
im März: Mittwoch bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10:30 bis 17:00 Uhr, Montag u. Dienstag geschlossen,
ab April: Mittwoch bis Sonntag u. Feitertage 10:30 bis 17:00 Uhr, Montag u. Dienstag geschlossen

Sonderausstellung

Die Welt des antiken Rom lädt vom 13. Mai (ursprünglich 13. März) bis 20. September 2020 ein zum Mitmachen. Die Ausstellung Rom lebt!, in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture by eli, setzt auf die persönliche Begegnung mit dem alten Rom.

(Familien-)Führungen

Wie funktioniert die Ausstellung oder wie komme ich in die Römerzeit? (Familien-)Führungen werden regelmäßig angeboten und sind auf der → Website aufgelistet.

Anstrengend, gefährlich oder voller Genuss und Luxus – wie war das Leben in der Römerzeit? Auf jeden Fall war ganz schön viel los. In dieser Ausstellung kann man durch großformatige Bilder mit überraschendem 3D-Effekt in verschiedenste Alltagsszenen eintauchen.

Doch allen ist etwas Gemeinsam: Sie sind unvollständig. Das, was fehlt, ist der Besucher! Vor herabfallenden Ziegeln fliehen, Wein einschenken, einen Tiger bändigen oder mit Legionären marschieren: Erst wenn der Besucher Teil der Bilder ist, werden diese lebendig.

Am besten funktioniert die Zeitreise, wenn man ein Foto von der Aktion macht und es dann betrachtet. Durch diesen Trick wird man in die Römerzeit versetzt!

 

Das Museum:  Die Geschichte des Residenzschlosses beginnt im 12. Jahrhundert.  Zunächst gehörte die Burg den Herren von Hohenlohe. Dann stifteten sie ihre Wasserburg zu Beginn des 13. Jahrhunderts an den neugegründeten Deutschen Orden. Das Residenzschloss Mergentheim war jahrhundertelang der repräsentative Sitz des Deutschen Ordens. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Schloss zu einem der wichtigsten Museen Nordwürttembergs.

Das Residenzschloss Mergentheim gehört seit dem 1. Januar 2020 zur Schlösserfamilie der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

www.schloss-mergentheim/wissensbert-amuesant.de (Stand: 07.03.20)

Museum Ulm


Sonderausstellung "Schwarz auf Weiss - Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal" -ab 12.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 10.05.20 geschlossen. Ab 12.05.20 sind das Museum und die Sonderausstellung wieder geöffnet. (Stand: 05.05.20-fh)

Museum Ulm
Studio Archäologie
Marktplatz 9
89073 Ulm

museumulm.de

→ Öffnungszeiten (neu ab 10.05.20)
Dienstag bis Freitag 11:00 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen ebenso Faschingsdienstag, Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen

Sonderausstellung im Studio Archäologie

Mit der neuen Ausstellung im Studio Archäologie begeben wir uns auf die Suche nach der Lösung eines Rätsels aus der Steinzeit.

Unter den zahlreichen geborgenen Gegenständen aus Stein, Knochen, Geweih und Keramik fällt eine Fundgruppe besonders auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größe aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Auf einer Seite sind sie randlich mit geradlinigen oder zu Dreiecken angeordneten strahlenförmigen Mustern verziert. Diese waren ursprünglich mit einer schwarzen Paste ausgefüllt, so dass die Muster deutlich zur Geltung kamen. Neben fertigen Exemplaren, oft mit Gebrauchsspuren, liegen jede Menge Rohlinge und unvollendete Stücke vor. Offenbar wurden solche Scheiben nur in diesem Dorf hergestellt und benutzt.

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die Ruinen eines 6.000 Jahre alten Moordorfes im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm. Durch die Lage im feuchten Talgrund waren die Reste der Holzhäuser hervorragend erhalten.

Unter den zahlreichen Funden sind rund 200 doppelt durchlochte und verzierte Scheiben aus Kalkstein. Sie liegen in verschiedensten Größen und Produktionsstadien vor und wurden offenbar nur in diesem Dorf hergestellt.

Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rätselhaften Scheiben und geht – auch mit Hilfe der Experimentalarchäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Ausstellungseröffnung -ABGESAGT !!-

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Schwarz auf Weiss – Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal" findet am Freitag, 27. März 2020 um 19:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

  • Begrüßung: Dr. Stefanie Dathe, Direktorin Museum Ulm
  • Grußwort: Dr. Fabian Haack, Referatsleiter Steinzeiten, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
  • Einführung in die Ausstellung: Kurt Wehrberger M.A., Kurator Archäologie u. stv. Direktor, Museum Ulm

Das Museum Ulm freut sich, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

 

Das Museum: Das Museum Ulm ist ein einzigartiges kunst- und kulturgeschichtliches Universalmuseum mit herausragenden Sammlungsbeständen von nationaler, internationaler und weltkultureller Bedeutung. Im Herzen der Stadt Ulm, in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 16.-20. Jahrhunderts gelegen, vermittelt das Museum Ulm 40.000 Jahre Kunst-, Kultur- und Designgeschichte und bietet zusammen mit den originalen Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) ein besonderes Kunsterlebnis an authentischen Orten.

www.museumulm.de/museum (Stand: 10.07.19)

Limesmuseum Aalen


Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze" -ab 19.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis zum 08.05.20 geschlossen. Das Museum öffnet wieder am 09.05.20 und die Sonderausstellung ist ab dem 19.05.20 zu sehen (Stand: 05.05.20-fh)

Limesmuseum Aalen
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

limesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 19. Mai (ursprünglich 29. März) bis zum 11. April 2021 (ursprünglich 01. November 2020) ist im Limesmuseum die Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts - Antike Geschütze" zu sehen, eine Ausstellung der VEX LEG VIII AVG und des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen.

Die Sonderausstellung präsentiert mit originalen Fundstücken, Nachbauten, Installationen, informativen Texten und Abbildungen einen spannenden Überblick über die ausgefeilte Waffentechnik der römischen Armee.

Als Ausgangspunkte dienen die über 100 Jahre alten Rekonstruktionen in der Sammlung des Römerkastells Saalburg. Originalfunde, u.a. vom Limes und vom Schlachtfeld am Harzhorn aus dem Jahr 235 n. Chr., geben einen spannenden Einblick in den praktischen Einsatz solcher Waffen.

Begleitende Vortragsreihe -wg. der Corona-Krise müssen die Vorträge leider abgesagt werden-

Im Rahmen der Sonderausstellung stehen drei Vorträge im Begleitprogramm (jeweils 19:00 Uhr):

 

Das Museum: Das Limesmuseum ist ein → Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM) und eines der bedeutendsten Römermuseen in Deutschland. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen. Zentrales Thema des Museums ist die Besatzung des süddeutschen Raumes durch die Römer im 2. Jh. nach Chr..

Das Museum wurde am 05. Juni 1964 eröffnet und in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert. Im Zuge weiterer Ausgrabungen erfolgte bereits in den 1980er Jahren eine Ergänzung um einen archäologischen Park. Dieser wurde ab 2003 weiter ausgebaut und 2005 wiedereröffnet. Er ist seitdem als ehemalige Kastellfläche Teil des UNESCO-Welterbes. Seit 2008 ist am Museum das → Limes-Informationszentrum (LIZ) eingerichtet, um für Besucher des UNESCO-Welterbes in Baden-Württemberg archäologische und touristische Informationen zu bündeln. Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung ist das "neue" Limesmuseum seit Ende Mai 2019 mit seiner völlig neu gestalteten Dauerausstellung wieder vollständig zugänglich.

Im Museum wird die Geschichte der Provinz Rätien und Obergermanien sowie die Geschichte rund um das militärische und zivile Leben am Limes dargestellt. Exponate sind unter anderem zahlreiche Funde von Grabungen auf dem Kastellgelände Aalen und im Kastell Rainau-Buch. Während des Jahres finden verschiedene Sonderveranstaltungen statt.

Beachtung verdient auch das vor dem Museum gelegene Freigelände. In einer mehrjährigen Grabungskampagne konnte das Stabsgebäude mit dem gut erhaltenen Fahnenheiligtum freigelegt werden. Ein beschilderter Rundweg erklärt diese Anlage.

www.limesmuseum.de/geschichte (Stand: 01.06.19)

Römerpark Köngen


Legoausstellung "Römerwelt am Neckar und auf der Alb" -Verlängerung / ab 17.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis 16.05.20 geschlossen. Ab 17.05.20 ist das Museum und die Sonderausstellung wieder geöffnet. (Stand: 17.05.20-fh)

Römerpark Museum mit archäologischem Park
Römermuseum Köngen
Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstraße)
73257 Köngen

museum-koengen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 09:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr, 1. und 3. Sonntag im Monat und Feiertag 13:00 bis 17:00 Uhr, Montag, Freitag und Samstag geschlossen

Legoausstellung

In der Legoausstellung für Kinder erwacht die kleine und die große Welt der Römer - am Neckar und auf der Alb - zum Leben. Ein römisches Kastell, ein Tempel, der Limes als Wall und als Holz-Palisade sowie umtriebiges Marktgeschehen im römischen Dorf werden detailliert aus Lego nachgebaut. Ein mächtiges Limestor, wie es in Dalkingen bei Aalen gefunden wurde, rundet das Ensemble ab. Viele originalgetreue Details, zum Beispiel ein Kutschwagen, eine Baustelle und römische Legionäre im Kastell von Köngen, lassen den römischen Alltag in der schwäbischen Provinz Wirklichkeit werden.

In mühevoller Feinarbeit hat Christoph Planck aus Denkendorf mit Unterstützung seiner Tochter Karla die Römerwelt aus Lego nachgebaut.

Die Ausstellung war bereits im Jahr 2019 im Römerpark Museum zu sehen und wird bis zum Ende der Saison 2020 verlängert.

 

Der Römerpark und das Museum: Die rege Bautätigkeit in den 60er Jahren machte auch vor dem Gelände der ehemaligen römischen Ansiedlungen nicht halt. Das aufgelassene römische Dorf wurde Schritt für Schritt überbaut und selbst das Gelände des Kastells war zur Ausweisung als Baugebiet vorgesehen. Doch die Denkmalschützer wollten dem nicht tatenlos zusehen und es kam daraufhin zu jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen. Im Jahre 1973 konnten sich dann die Denkmalschützer in der obersten Gerichtsinstanz durchsetzen. Die drohende Ausweisung als Baugebiet war obsolet – nicht unbedingt zur Freude der bauwilligen Grundstückseigentümer.

Zu Beginn der 80er Jahre ergab sich dann die Chance, für den Aufkauf von Bodendenkmälern Landeszuschüsse zu erhalten. Die Befürworter einer Konservierung sahen daher die Möglichkeit, dieses bedeutende Bodendenkmal zu schützen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In gemeinsamer Anstrengung und in beispielhafter Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Köngen, dem Schwäbischen Albverein und dem Landesdenkmalamt wurde das Projekt Römerpark geplant und realisiert. Die Einweihung fand schließlich im Juni 1988 statt.

Der Römerpark und das Museum (Stand: 10.03.19)

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold“ - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb, Neckar und Enz -ab 26.05.20 geöffnet / Sonderausstellung ab 10.06.20-

SONDERAUSSTELLUNG AB 10. JUNI !

aktueller Hinweis: Der Veranstaltungsort bleibt bis 25.05.20 geschlossen. Ab 26.05.20 ist das Museum wieder geöffnet. Die Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb, Neckar und Enz" ist ab 10. Juni 2020 zu sehen. (Stand: 05.06.20-fh)

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

keltenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 09:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag durchgehend von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung und begleitende Vortragsreihe

Vom 10. Juni (ursprünglich 24. April) bis zum 06. Januar 2021 (ursprünglich 25. Oktober 2020) zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb, Neckar und Enz". In einem Pressegespräch wird die Sonderausstellung am gleichen Tag um 10:30 Uhr von Bürgermeister Peter Schäfer, Gemeinde Eberdingen, Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger, LAD, und Prof. Dr. Thomas Knopf, Leiter Keltenmuseum Hochdorf/Enz eröffnet. Die notwendigen Abstände in der aktuellen Coronalage vor Ort sind zu beachten.

Die Ausstellung präsentiert unter anderem die Funde der Ausgrabungen am Hegelesberg in Kirchheim unter Teck. Archäologinnen und Archäologen des LAD hatten eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland, untersucht. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.

Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (circa Mitte 6. Jahrhundert vor Christus) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser mit großem Aufwand geborgenen Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt.

Ergänzt werden die Ausstellungsstücke um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region sowie um lokale Grab- und Siedlungsfunde der Jungsteinzeit aus Hochdorf/Enz. Auch die jungsteinzeitlichen Gräber aus Hochdorf gehören zu den Seltenheiten in der südwestdeutschen Archäologie.

Vortragsreihe -wg. der Corona-Krise werden die Vorträge voraussichtlich auf Herbst 2020 verschoben-

Die vier Vorträge der begleitenden Vortragsreihe beginnen im Mai 2020 im Rahmen des → Sommerprogramms 2020 des Keltenmuseums Hochdorf (das Sommerprogramm musste abgesagt werden, 05.0520-fh). Sie sind ebenfalls unter Veranstaltungen/Vorträge auf der Homepage der Gesellschaft für Archäologie gelistet.

  • Di, 05. Mai 2020 -ABGESAGT !!-:
    Dr. Jörg Bofinger – Keltengold im Steinzeitdorf. Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck. Mehr
  • Fr, 15. Mai 2020 -ABGESAGT !!-:
    Prof. Dr. Raiko Krauß u. Dr. Jörg Bofinger - Die ersten Bauern. Neue Forschungen zum Beginn von Ackerbau
    und Viehzucht in Württemberg. Mehr
  • Di, 16. Juni 2020 -ABGESAGT !!-:
    Thomas Hoppe, M.A. - Das Gold der „Keltenfürsten“. Hallstattzeitliche Goldfunde im Lichte aktueller Forschung. Mehr
  • Di 14. Juli 2020 -ABGESAGT !!-:
    Dr. Christoph Steffen - Zwischen Fotodrohne und Computertomograf - Die moderne Dokumentation archäologischer Ausgrabungen. Mehr

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist 2018 unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Es kann vor Ort oder auch im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

www.keltenmuseum.de (Stand: 01.05.18)

Nagold


Wanderausstellung "Die Kelten in Baden-Württemberg"

Rathaus Nagold
Foyer im EG und 1. OG
Markstraße 27-29
72202 Nagold

nagold.de/kelten

→ Öffnungszeiten
Montag bis Mittwoch 08:00 bis 16:45 Uhr, Donnerstag 08:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 12:30 Uhr, Samstag 09:00 bis 15:00 Uhr, Sonntag 11:00 bis 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Wanderausstellung

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) befasst sich bereits seit Jahrzehnten mit dem Schutz, der Pflege und der Erforschung der archäologischen Hinterlassenschaften der Kelten in Baden-Württemberg. Aus der vorrömischen Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) stammen einige der herausragenden Denkmale der Vor- und Frühgeschichte. Während dieser Zeit haben zwischen dem 7. und dem 1. Jahrhundert vor Christus die Kelten das Landschaftsbild durch ihre Siedlungen, Bestattungsplätze und Naturheiligtümer geprägt.

Eine → Tagung zum Thema „Die Kelten in Baden-Württemberg“ fand am Montag, den 11. November 2019 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Die eigens konzipierte Wanderausstellung zu den wichtigsten Aspekten der keltischen Kultur in Baden-Württemberg wurde zeitgleich erstmals gezeigt. Nach der Präsentation im LAD in Esslingen zum Jahresende 2019, war die Wanderausstellung zu Beginn diesen Jahres im Regierungspräsidium Stuttgart in Vaihingen zu sehen. Nun wandert sie weiter ins Nagolder Rathaus. Neben übergreifenden Themen zu den Kelten wird im Besonderen auf die aktuellen Forschungen des LAD zur vorrömischen Eisenzeit eingegangen.

Aus der keltischen Epoche (spätes 7 . bis 1. Jahrhundert v. Chr.) stammen einige der herausragendsten archäologischen Denkmale der Vor- und Frühgeschichte Südwestdeutschlands. Schon Herodot verortete im 5. Jahrhundert v. Chr. die Kelten am Oberlauf der Donau. Somit darf das heutige Baden-Württemberg als ein Kernbereich der antiken keltischen Besiedlung gelten. Die frühkeltische Zeit des 6. bis 4. Jahrhunderts v. Chr. zeichnete sich durch besonders komplexe gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen aus. Davon zeugen vor allem außerordentlich reich ausgestattete Gräber, wie das berühmte „Fürstengrab“ von Eberdingen-Hochdorf, und erste städtische Siedlungen, wie die Heuneburg an der oberen Donau.

Die Ausstellung befasst sich neben den frühkeltischen Jahrhunderten auch mit den anschließenden Umbrüchen und einsetzenden Wanderbewegungen sowie der darauf­folgenden spätkeltischen Zeit (spätes 3. Jahrhundert bis 2. Hälfte 1. Jahrhundert v. Chr.). Die Spätphase der keltischen Besiedlung war besonders von befestigten Gutshöfen und umwehrten Großsiedlungen gekennzeichnet – sogenannten Viereckschanzen und Oppida. Überreste der mächtigen Befestigunganlagen der Oppida prägen teilweise bis heute das Landschaftsbild, wie zum Beispiel am Heidengraben auf der Schwäbischen Alb.

Die Ausstellung vermittelt nicht nur einen Überblick zur Geschichte der Kelten in Südwestdeutschland, sondern beleuchtet zudem zahlreiche Facetten dieser faszinierenden Epoche, wie Religion, Kunst, Wirtschaft oder Handel. Im Mittelpunkt stehen dabei die aktuellen Ausgrabungen und Forschungen des Landesamts für Denkmalpflege.

Weitere Ausstellungsorte der Wanderausstellung

Anschließend wandern „Die Kelten in Baden-Württemberg“ weiter nach Asperg. Weitere Stationen sind in Bopfingen (hier musste die Ausstellung in 2020 aufgrund der Corona-Pandemie-Einschränkungen verschoben werden) und Neuenbürg geplant. Die genauen Ausstellungsadressen sowie konkrete Termine werden rechtzeitig auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht.

 

Der Ausstellungsort: Das Foyer des Rathauses Nagold in der Marktstraße 27-29, 72202 Nagold.

nagold.de (Stand: 27.06.20)

Archäopark Vogelherd, Niederstotzingen


Sonderausstellung "Der Vogelherd - Wildes Lonetal" -ab 19.05.20 geöffnet-

Corona-Krise: Der Veranstaltungsort bleibt bis zum 18.05.20 geschlossen. Das Museum öffnet wieder am 19.05.20 und die Sonderausstellung ist voraussichtlich wie geplant ab dem 12.07.20 zu sehen (Stand: 12.05.20-fh).

Archäopark Vogelherd
Am Vogelherd 1
89168 Niederstotzingen – Stetten o. L

archaeopark-vogelherd.de

→ Öffnungszeiten
April bis Oktober/01. November: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.
November bis März: Sonntag 12:00 bis 17:00 Uhr, alle übrigen Tage geschlossen

Sonderausstellung

Vom 12. Juli bis zum 31. Oktober 2020 ist im Archäopark Vogelherd die Sonderausstellung "Der Vogelherd - Wildes Lonetal" zu sehen, eine Ausstellung des → Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal e.V in Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen.

In der Ausstellung im Archäopark Vogelherd werden die Tierwelt im Lonetal, die Umwelt des Lonetals sowie das Thema Feuer aus der Zeit des Magdalénien (ca. 18.000 v. Chr. bis ca. 12.000 v. Chr.) zu sehen sein.

Zusätzlich zur Ausstellung findet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene statt.

Begleitende Vortragsreihe und Veranstaltungen

Im Rahmen der Sonderausstellung stehen mehrere Vorträge im Begleitprogramm.

Diese finden Sie → hier.

 

Das Museum: Am Vogelherd im Lonetal, eine der derzeit bekanntesten Fundstellen ältester, figürlicher Kunst weltweit, wird Eiszeitkultur lebendig. Die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen zählt zu den bemerkenswertesten Grabungsstätten der menschlichen Urgeschichte und zu den Höhlen- und Fundlandschaften die im Sommer 2017 von der UNESCO-Kommission zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ernannt worden sind.

Das Mammut und der Höhlenlöwe, zwei ca. 40.000 Jahre alte Originalfunde aus der archäologischen Nachgrabung 2006 am Vogelherd und beides einzigartige Repräsentanten für die Schöpfung der menschlichen Kunst, kann man in der Schatzkammer des Besucherzentrums im Archäopark bestaunen. Der Baubeginn für das vom Münchner Architekturbüro Ritter Jockisch und dem Landschaftsarchitekturbüro Keller Damm Kollegen gestaltete Areal war am 12. Januar 2012, das dann als "Archäopark Vogelherd" am 1. Mai 2013 eröffnet wurde.

Rund um die Vogelherdhöhle laden verschiedene Aktionsplätze dazu ein, das eiszeitliche Leben zu entdecken und unseren Vorfahren nachzueifern. Neben den Themenplätzen Jagd, Lagerleben, Begegnung, Feuer und Kunst säumen zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen den Weg. Durch den neu angelegten Skulpturenpfad, mit vergrößerten Nachbildungen der Originalfunde, wird den Besuchern ein Eindruck vermittelt, welche großartigen Kunstwerke am Vogelherd erschaffen wurden und wie detailreich die Eiszeitkünstler die Figuren gestaltet haben.

www.foerderverein-eiszeitkunst.de/archaeopark (Stand: 21.02.20)

Diözesanmuseum Rottenburg


Sonderausstellung "in unserer erde - Grabfunde des Frühen Mittelalters im Südwesten"

Diözesanmuseum Rottenburg
Karmeliterstr.  9
72108 Rottenburg a.N.

dioezesanmuseum-rottenburg.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 18. Oktober 2020 bis zum 21. März 2021 ist im Diözesanmuseum Rottenburg die Sonderausstellung "in unserer erde - Grabfunde des Frühen Mittelalters im Südwesten" zu sehen.

Gerade hat die Sülchenkirche erneut eine architektonische Auszeichnung erhalten, eine Anerkennung beim Staatspreis Baukultur des Landes für die Neugestaltung der Bischofsgrablege. Bei den im Zuge dieser Neugestaltung 2011 – 2017 erfolgten archäologischen Grabungen wurden bedeutende frühmittelalterliche Grabschätze gefunden. Das Diözesanmuseum plant im Herbst und Winter 2020/21, Sülchens 1.500-jährige, ununterbrochene Bestattungstradition in den Mittelpunkt einer großen Ausstellung zu stellen.

Die Präsentation fragt danach, wer die im 6. / 7. Jahrhundert in Sülchen bestatteten Personen waren, welchen ethnischen Gruppen sie angehörten, welche religiösen Vorstellungen sie hatten. Diese Fragen können nur anhand der Sülchener Grabbeigaben und vergleichbarer Objekte aus der Umgebung diskutiert werden. Schriftliche Berichte haben wir aus dieser Zeit fast nicht.

Der heutige südwestdeutsche Raum war kein homogener Glaubens- und Kulturraum, vielmehr herrschten dort unterschiedliche kulturelle Motive und religiöse Symbole vor. Diese Kulturräume und heidnische wie christliche Religionsvorstellungen trafen im Frühen Mittelalter in der Siedlung Sülchen aufeinander. Es handelte sich vermutlich um eine westlich geprägte  Bestattungsgemeinschaft eventuell aus dem fränkischem Raum, die in dieser Zeit den katholischen Glauben annahm und schon sehr
früh, spätestens 680, eine Steinkirche an der Stelle der heutigen Sülchenkirche errichtete. In der unmittelbaren Umgebung, in Derendingen, beerdigten Alamannen dagegen ihre Toten in Hofgrablegen oder in Prunkgräbern mit Goldblattkreuzen. In Hailfingen wiederum sprechen Fibeln mit Runen eine eher vorchristliche Sprache.

Das Frühmittelalter war eine Zeit, in der die Menschen einerseits kleinräumig zusammenlebten, andererseits aber durchaus mobil waren und Handels- und Verwandtschaftsbeziehungen über große Distanzen hinweg pflegten. So stammen aus südwestdeutschen Gräbern byzantinische Schmuckobjekte, burgundische Fibeln, langobardisch geprägte Goldblattkreuze oder Bernsteine aus  Nordeuropa. Diese wertvollen Grabbeigaben werden in der Ausstellung ästhetisch ansprechend präsentiert. Auf diese Weise können die verschiedenen Grabensembles unmittelbar faszinieren und zugleich eine Welt erschließen, von der wir heute oft nur eine vage Vorstellung haben.

Die Präsentation und der dazu erscheinende wissenschaftliche Begleitband entsteht in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

 

Das Museum: Das Museum der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den ältesten Institutionen seiner Art und beherbergt eine der bedeutendsten Bestände mittelalterlicher Kunst in Baden-Württemberg. Begründet wurde es 1862, als der Rottweiler Pfarrer Johann Georg Martin Dursch seine Sammlung altschwäbischer Malerei an Joseph von Lipp, den damaligen Bischof von Rottenburg, verkaufte.

Seitdem stetig gewachsen, präsentiert das Museum heute neben einer reichen Auswahl spätmittelalterlicher Malerei und Skulptur eine eindrucksvolle Sammlung sakraler Schatzkunst, herausragende Beispiele der Volkskunst wie auch die größte Reliquienglassammlung im deutschsprachigen Raum. Durch diese unterschiedlichen Kunstfelder gewinnt der Besucher Einblick in die über tausendjährige Glaubenstradition des deutschen Südwestens.

www.dioezesanmuseum-rottenburg.de (Stand: 03.07.20)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Wunnenstein, Lkrs. Ludwigsburg

Annkatrin Benz


Ehrenamtsprojekt "Archäologie rund um den Wunnenstein" - Forschungsgrabung 2020 -'vor-Ort-Aktivitäten' beginnen wieder am 22.06.20 / Online-Aktivitäten finden statt-

VOR-ORT-AKTIVITÄTEN BIS ENDE JUNI UNTERBROCHEN! Aber: Online-Aktivitäten werden fortgesetzt ...

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise können alle Vor-Ort-Aktivitäten mit ehrenamtlichen Teilnehmern am Wunnenstein und in Grünbühl bis Ende Juni nicht stattfinden. Der neue Grabungsstart vor Ort ist jetzt für den 22.06.20 vorgesehen. Dabei gelten aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemie-Situation besondere Teilnahme- und Hygieneregeln, die zwingend zu beachten sind. (Stand: 20.05.20-fh)

Innerhalb des Ehrenamtsprojektes wurden nach den Prospektionstätigkeiten inzwischen Online-Aktivitäten "aufgesetzt" (z.B. Quellen-, Recherche- und Dokumentationarbeiten), die dezentral vom heimischen PC aus umsetzbar sind. Interessenten können sich also weiterhin über die angegebenen Kontaktadressen anmelden und registrieren lassen ... Vielleicht ist ja auch für Sie etwas dabei ?! (Stand: 20.04.20-fh)

Das Umfeld des Wunnensteins

Der Wunnenstein bei Winzerhausen gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten des Kreises Ludwigsburg. Bereits in der Mittleren Steinzeit, also vor 8.000 bis 10.000 Jahren, wurde sein Gipfel von nacheiszeitlichen Jäger- und Sammlergruppen als Lagerplatz genutzt; dies belegen Funde typischer Steinwerkzeuge, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in der Nähe des Aussichtsturmes entdeckt wurden. Auch Funde der Urnenfelderzeit (1200 – 800 v. Chr.) sind vom Plateau des Vorderköpfles bekannt. Funde römischer Dachziegel und Gefäß­scherben, die seit dem 19. Jh. immer wieder zutage traten, zeugen von einem römischen Bauwerk auf dem Wunnenstein, bei dem es sich – wie auf dem 17 km westlich gelegenen Michaelsberg bei Cleebronn – um einen Tempel gehandelt haben dürfte. Hier wie dort tritt der Platz in nachrömischer Zeit als Standort einer frühmittelalterlichen Michaelskirche in Erscheinung, in welcher sich die kultische Tradition des Ortes im neuen Gewand einer christlichen Interpretation fortgesetzt zu haben scheint.

Spätestens im 13. Jahrhundert entstand die Burg der Herren von Wunnenstein, deren wichtigster Repräsentant, der „gleißende Wolf“, mit der romantischen Lyrik Ludwig Uhlands Eingang ins geistige Allgemeingut Württembergs gefunden hat. Die genaue Gestalt seiner Burg, die zu Anfang des 15. Jahrhunderts bereits wieder verfiel, ist heute unbekannt und könnte nur durch archäologische Ausgrabungen ermittelt werden. Die markante Dreiteilung des Gipfels, die durch zwei mächtige, Nord-Süd geführte Stichgräben hervorgerufen wird, rührt sicherlich aus der Zeit der Burg, ein verschleifter Ringraben, der den Burgstall etwa auf Höhe der 385-Meter-Höhenlinie umfängt, könnte indessen älter sein. Auf dem Vorder- und Mittelköpfle deuten sich in einem teilweise unruhigen, von Hohlformen und Ein­senkungen geprägten Relief die ehemaligen Standorte von Türmen und unterkel­lerten Gebäuden an. Auf dem Vorderköpfle zeigt sich daneben deutlich die Planie der einstigen Kirche, deren Langhaus in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf Befehl Herzog Christophs niedergelegt wurde. Der vormalige Kirchhof diente der Gemeinde Winzerhausen noch bis weit ins 18. Jahrhundert hinein als Friedhof, über den der verbliebene Kirchturm mit der Glocke „Anna Susanna“ wachte, dessen bauliche Substanz im heutigen Aussichtsturm fortlebt.

Seine landschaftliche Prominenz scheint den Wunnenstein immer wieder ins Zentrum der regionalen Kulturentwicklung gerückt zu haben. Um diese Rolle des Berges verstehen zu können, ist auch die archäologische Durchdringung seiner Peripherie notwendig. Neben Fundstellen des Neolithikums, der Bronze- und Eisenzeit sowie der römischen Epoche sind hier auch zahlreiche archäologische Verdachtsflächen bekannt, die noch einer weiteren Klärung bedürfen.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen bekannte Denkmal- und Verdachtsflächen erneut und systematisch prospektiert werden. Grabungen sind an der mutmaßlich vorgeschichtlichen Ringbefestigung des Wunnensteins sowie im Bereich der am östlichen Bergfuß liegenden Grabhügelnekropole geplant.

Die Grabungsarbeiten sollen zwischen April und Oktober 2020 durchgeführt werden. Im Anschluss möchten wir außerdem die Möglichkeit bieten, an der Aufarbeitung der Grabung und des Fundmaterials teilzuhaben. Neben dem Forschungsziel, ein besseres Verständnis von der archäologischen Landschaft rund um den Wunnenstein zu erhalten, bildet die fachliche Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen einen weiteren Schwerpunkt des Projektes.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch Dr. André Spatzier und Dr. Christian Bollacher. Die Maßnahmen vor Ort organisiert Annkatrin Benz.

Infoveranstaltung am FR 06.03.20 für Mitglieder der Gesellschaft

Am Freitag, 06. März 2020 um 15:00 Uhr findet im Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Straße 12, Esslingen eine erste Informationsveranstaltung für interessierte Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie statt. Vorgestellt wird das Projekt- und Grabungsumfeld, sowie die konkrete Zeitplanung und Vorgehensweise.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. bei einer Lehrgrabung o.ä.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort und/oder bei der anschließenden Fundbearbeitung und Dokumentation. Zu klären sind in diesem Zusammenhang auch Ihre zeitlichen Verfügbarkeiten, sodass über die gesamte Projektlaufzeit immer ausreichend ehrenamtliche Mitarbeiter eingeplant werden können.

Anmeldung und Nennung von Beteiligungsmöglichkeiten für die Grabungskampagne

Nach der Info-Veranstaltung am 06. März 2020 im LAD, Esslingen werden die Planungen für die anstehende Grabungssaison jetzt konkreter. Zur Abstimmung von Terminen und die Bereitstellung von zentralen Dokumenten ist vorgesehen, eine eigene Kommunikations-Plattform "moodle" einzusetzen.

Die Grabungskampagne soll vom 22. Juni (neuer Starttermin aufgrund der Corona-Unterbrechung) bis Ende September/Oktober 2020 stattfinden. Es werden mehrwöchige Einsatzpläne erstellt. Auf der gemeinsamen Kommunikationsplattform "moodle" werden dazu jeweils bis ca. 14 Tage vor den eigentlichen Grabungswochen "Abfragen" eingestellt, um den registrierten Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage (es können Einzeltage oder längere Zeitabschnitte gewählt werden) anzugeben.

Für Ihre Anmeldung (Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten schicken Sie bitte formlos eine E-Mail an die Grabungsleiterin Annkatrin.Benz@rps.bwl.de bzw. an die Projektadresse wunnensteinprojekt@t-online.de. Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform. Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir am Wunnenstein nicht immer online sind.

Ein Neueinstieg in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne jederzeit möglich. Beachten Sie aber bitte einen gewissen Vorlauf (ca. 2-3 Wochen) für die Planung (s.o.).

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können.

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Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Daniel Richardt


Lehrgrabung 2020 Gruppe 1 - Umfeld Heuneburg -ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Zum Anmeldeformular Lehrgrabungen

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Daniel Richardt


Lehrgrabung 2020 Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg -ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

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Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Patrick du Mont


Lehrgrabung 2020 Gruppe 1 - Umfeld Rosenstein -ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

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Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Daniel Richardt


Lehrgrabung 2020 Gruppe 3 - Umfeld Heuneburg -ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

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Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Patrick du Mont


Lehrgrabung 2020 Gruppe 2 - Umfeld Rosenstein -ausgebucht / ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Hinweis (Stand: 18.02.20-fh): Die Lehrgrabung "Rosenstein Gruppe 2" ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Melden Sie sich ggf. telefonisch oder per E-Mail in der Geschäftsstelle, um dort aufgenommen zu werden. Sollte es freie Plätze geben, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

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Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Daniel Richardt


Lehrgrabung 2020 Gruppe 4 - Umfeld Heuneburg -ABGESAGT !!-

LEHRGRABUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bestand lange Zeit die Hoffnung, dass die Lehrgrabungen im Sommer 2020 mit Auflagen stattfinden können. Leider müssen die Lehrgrabungen jetzt abgesagt werden. Grund: "Nicht alle Fragen in Zusammenhang mit den Corona-Auflagen (z.B. der Sicherheitsabstand) konnten für beide Grabungen zufriedenstellend beantwortet werden. Nach Abwägung aller Eventualitäten und Risiken kann das LAD die Verantwortung nicht übernehmen. Aus diesem Grund können die Lehrgrabungen am Rosenstein und im Umfeld der Heuneburg nicht stattfinden." --- Als Alternative für Grabungen im Sommer können wir das „Ehrenamtsprojekt Wunnenstein“ empfehlen. Informationen dazu finden Sie → hier (29.05.20-fh).

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Schicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2020 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

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Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Römerstraße Neckar-Alb-Aare


Auf der Römerstraße durchs Jahr 2020 -viele Orte u. Veranstaltungen b.a.W. geschlossen oder abgesagt-

Corona-Krise: Viele Veranstaltungsorte bleiben bis auf Weiteres geschlossen und Veranstaltungen sind abgesagt (Stand: 16.03.20-fh)

"Auf der Römerstraße durch das Jahr 2020" heißt das aktuelle Veranstaltungsangebot entlang der Römerstraße Neckar-Alb-Aare.

Koordination: Römerstraße Neckar-Alb-Aare

"Auf der Römerstraße durchs Jahr 2020" - unter diesem Titel gibt es auch dieses Jahr allerlei Interessantes und Spannendes zu entdecken.

Unterschiedlichste Führungen, Ausstellungen, Vorträge und Aktionen wenden sich an alle Interessierten, und speziell für Kinder und Familien ist wieder einiges geboten. Einige große Römerfeste entlang der Strecke machen Geschichte lebendig!

Um Appetit auf mehr zu machen, ist im gedruckten → Veranstaltungs-Flyer für jeden Ort ein besonders interessantes Angebot aufgeführt. Diese und alle weiteren Veranstaltungen entlang der Römerstraße Neckar-Alb-Aare finden Sie immer aktuell auch auf der Homepage → "Römerstraße Neckar-Alb-Aare".

Auf der kostenlosen App "Römerstrasse" können Sie gezielt Veranstaltungen in Ihren individuellen Kalender übernehmen oder mit anderen teilen. Außerdem werden Sie per Pushnachricht immer einen Tag vorher an die Veranstaltungen erinnert.

 

Villingen-Schwenningen


Mystischer Magdalenenberg: Ein Spaziergang zwischen Wissenschaft und Fantasie

Veranstalter: Franziskanermuseum

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 15:00 Uhr - ca. 16:30 Uhr

Eintritt: 5,00 € (ermäßigt 3,00 €) - Tickets an der Kasse im Foyer des Museums

Führung mit Wanderung zum Grabhügel (35 Minuten Fußweg)

Bei dieser Führung stehen die Sagen und Geschichten rund um den größten Grabhügel Mitteleuropas im Vordergrund.

Vom Treffpunkt Franziskanermuseum begibt sich die Gruppe (max. 20 Personen) auf eine ca. 35-minütige Wanderung zum frühkeltischen Magdalenenberg am Stadtrand von Villingen. Vor Ort erzählt Peter Graßmann von Hexen, Riesen und verschollenen Burgen und wirft auch einen Blick auf die Spekulationen rund um einen angeblichen Mondkalender. Dabei wird deutlich, wie weit Wahrheit und Fantasie manchmal auseinanderklaffen – und manchmal auch nicht.

Die Führung endet am Magdalenenberg.

 

Esslingen a.N.


Einladung zur Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2019“ -ABGESAGT !!-

VERANSTALTUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann der Veranstaltung nicht stattfinden und wird abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 05.05.20-fh)

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Landesamt für Denkmalpflege, Medienraum im EG, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Beginn: 11:00 Uhr

Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart.

Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart.

Im Rahmen dieser Buchpräsentation stellt Herr Prof. Dr. Krausse die bedeutendsten archäologischen Funde aus dem Jahr 2019 vor.

Bundesweit (digital)


Tag des offenen Denkmals 2020 – „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ -DIESMAL DIGITAL !!-

Corona-Krise: Alle Großveranstaltungen sind bundesweit bis zum 31.08.20 untersagt. (Stand: 05.05.20-fh)

Deshalb: Den Aktionstag kontaktfrei und virtuell feiern!

Angesichts der aktuellen Situation um das Coronavirus ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin des Tags des offenen Denkmals dazu auf, den diesjährigen Aktionstag kontaktfrei und virtuell zu feiern. Dazu haben wir für Sie die folgenden → Anregungen zusammengestellt.

"Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." lautet das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2020, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 13. September 2020.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Chance Denkmal

Was kann ein Denkmal eigentlich alles? Welche Chancen bietet es für unsere Gesellschaft und wo ergeben sich neue Perspektiven auf etwas, das für uns selbstverständlich ist? Ein Denkmal vermag vieles: Ob als Wissensspeicher, Geschichtenerzähler, Hingucker oder sog. „dritter Ort“. Menschen wohnen darin oder arbeiten daran, Handwerk wird in ihm erlernt, angewendet und weitergegeben.

Eine weitere Facette gerät dabei nicht selbstverständlich in den Blick:

Bewussterer Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln – kaum ein anderes Thema ist aktuell so gesellschaftsrelevant wie die Nachhaltigkeit. Längst symbolisiert der Begriff einen Lebensstil. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt er die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Welche Rolle nimmt in dieser Gesellschaftsdebatte die Denkmalpflege ein? (aus: → Thema des Tages des offenen Denkmals).

 

Aalen


Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …" -ABGESAGT !!-

VERANSTALTUNG ABGESAGT !

aktueller Hinweis: Wegen der aktuellen Corona-Krise kann der Veranstaltung nicht stattfinden und wird abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 27.06.20-fh)

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: vrsl. 10:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …"

... und seien Sie dabei!

Nach mehrjähriger Pause ist es endlich wieder soweit. Die Internationalen Römertage bilden das Highlight des Jahres. Im Limesmuseum und auf dem Gelände des Archäologischen Parks sowie rund um die St.-Johann-Kirche lassen die zahlreichen Teilnehmer der verschiedenen Römergruppen die Römerzeit am Limes wieder lebendig werden.

Nicht nur Soldaten zu Fuß und zu Pferde zeigen Paraden und Schaukämpfe, auch Handwerker und Händler präsentieren ihre Arbeit und ihre Produkte. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Schließlich rundet ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Jung und Alt das Angebot ab.

 

Stuttgart


Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020

Vorankündigung

Die feierliche Verleihung des Archäologie-Preises Baden-Württemberg 2020 findet vorausslichtlich am 07. Oktober 2020 im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart statt.

Beginn: 19:00 Uhr

Inhaltliche Details stehen in Kürze fest und werden auf dieser Seite der Homepage zeitnah veröffentlicht.

In jedem Fall erwartet Sie wieder ein spannendes Programm.

Deshalb: Termin bitte schon heute vormerken.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.