Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Harald Floss


Die Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb, die ältesten Kunstwerke der Welt?

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Prof. Dr. Harald Floss, Institut für Ur- und Frügeschichte und Archäologie des Mittelalters, Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Universität Tübingen

 Löwenfigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, H. Jensen       Mammutfigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, J. Lipták       Pferdefigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, J. Lipták

Abb. 1.a) Löwenfigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, H. Jensen
Abb. 1.b) Mammutfigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, J. Lipták
Abb. 1.c) Pferdefigur vom Vogelherd, © Universität Tübingen, J. Lipták

Der reich bebilderte Vortrag beschäftigt sich mit den vor kurzem in das UNESCO-Weltkulturerbe eingetragenen Höhlen des Ach- und Lonetals sowie mit den dort gefundenen Elfenbeinfiguren. Sind sie wirklich die ältesten Kunstwerke der Welt und wie kam es dazu, dass die Jägergruppen der Alb vor 40.000 Jahren solch filigrane Skulpturen schufen?

Der Vortrag zeigt auf, welch komplizierter Aufgabe sich die Archäologie zum Teil gegenübersieht, und welch feiner Methoden es bedarf, um manche plakative Aussagen aus den Medien zu untermauern oder auch zu relativieren. Dies alles vorweggenommen, geht der Vortrag auf die absolute Ausnahmestellung ein, die die frühe Kunst der Schwäbischen Alb für die Menschheitsgeschichte darstellt.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Kirchheim u. Teck

Rainer Laskowski M.A.


Archäologische Funde zur Heimatgeschichte - Jahresrückblick 2018

Ein Vortrag im Rahmen des VHS-Angebotes Kirchheim u. Teck mit der Kurs-Nr. 182-V011.

Rainer Laskowski M.A., Archäologie-AG Kirchheim u.T. und ehrenamtlicher Beauftragter des Landesamtes für Denkmalpflege, Owen

Herr Rainer Laskowski wird über archäologische Aktivitäten der Jahre 2018 und 2017 sprechen, soweit diese im Vortrag des vergangenen Jahres nicht mehr behandelt werden konnten.

Dies betrifft vor allem die Grabungen des Landesamtes für Denkmalpflege im Bereich des ehemaligen Mühlkanals und jetzigen Baugebietes „Lauterterrassen“ beim Kirchheimer Schloss, sowie einen wichtigen Grabfund im ehemaligen EZA-Areal in Kirchheim, dazu alte Wege und Albsteigen im Bereich der Owen/Bruckener Markungsgrenze im östlichen Teil der Flur „Bassgeige“.

Wichtig war 2018 die Grabung des Landesamtes für Denkmalpflege in der Marienkirche in Owen, die von der Kirchheimer Archäologie-AG unterstützt wurde. Sie hat überraschend wichtige und neue Erkenntnisse sowohl zur Kirche als auch zur Geschichte der Herrschaft Teck erbracht.

 

Veranstalter: VHS Kirchheim u. Teck e.V.

Ort: Spital, VHS Kirchheim u. Teck, Max-Eyth-Str. 18, 73230 Kirchheim u.T.

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Reservierung über VHS Kirchheim oder Abendkasse

Schwäbisch Gmünd

Olaf Goldstein M.A., Michael Schmid M.A.


Von der Kloster– zur Gefängniszelle. Aktuelle Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Olaf Goldstein M.A., Gebietsreferent Mittelalter- und Neuzeitarchäologie, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und Michael Schmid M.A., Geschäftsführer & Projektleiter, ArchaeoConnect GmbH in Tübingen.

Schwäbisch Gmünd, JVA Gotteszell: Dokumentation eines Längsprofils durch den Ostflügel der ehemaligen Klausur des Dominikanerinnenklosters, © ArchaeoConnect, M. Schmid
Abb.: Schwäbisch Gmünd, JVA Gotteszell: Dokumentation eines Längsprofils durch den Ostflügel der ehemaligen Klausur des Dominikanerinnenklosters, © ArchaeoConnect, M. Schmid

Das ehemalige Dominikanerinnenkloster Gotteszell in Schwäbisch Gmünd geht vermutlich auf das das Jahr 1240 zurück. Zunächst als Augustiner-Chorfrauenstift gegründet, hat es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder größere Umbau- und Neubaumaßnahmen erlebt. Im Jahr 2018 konnte diesen Veränderungen erstmals archäologisch nachgespürt werden. Schon die Voruntersuchungen versprachen dabei spannende Ergebnisse zur Baugeschichte des mittelalterlichen Gründungsbaus.

Interessant sind jedoch nicht nur die historischen Erkenntnisse, sondern auch die z. T. schwierigen Rahmenbedingungen der Grabungen. Da das Kloster 1803 aufgehoben und seit 1809 als Zuchthaus bzw. Frauenvollzugsanstalt genutzt wird, waren die Untersuchungen nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen möglich. Sie stellten für das Grabungsteam eine große Herausforderung dar und führten die Abgeschiedenheit eines mittelalterlichen Klosters nochmals eindrücklich vor Augen.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Dirk Krausse, Prof. Dr. Markus Scholz, Dr. André Spatzier, Prof. Dr. Dieter Quast, Prof. Dr. Joachim Wahl


Start Vortragsreihe 2019 Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde"

Die Vortragsreihe 2019 der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. mit dem Titel "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde" startet am 21. Februar 2019 in Stuttgart.

Gräber sind oft die besten und vielfältigsten Zeugnisse alter Kulturen. Bekannt sind oftmals nur die besonders prunkvollen Grabstätten mit reichen Beigaben. Doch auch die weniger gut ausgestatteten können uns heute wertvolle Hinweise auf das Leben und die gesellschaftliche Stellung der Bestatteten geben. In unserer Vortragsreihe liegt der Schwerpunkt auf der Bestattungspraxis und den Gräbern verschiedener Epochen, die Ausdruck sozialer Ungleichheiten sind.

Folgende Referenten konnten gewonnen werden:

Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamts für Denkmalpflege, Esslingen

Prof. Dr. Markus Scholz, Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen, Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Dr. André Spatzier, Referent für Neolithikum und Bronzezeit, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Esslingen

Prof. Dr. Dieter Quast, RGZM - Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz

Prof. Dr. Joachim Wahl, Anthropologe, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dienstsitz Konstanz, Osteologie

Folgende Termine jeweils an einem Donnerstag, 19:00 Uhr stehen fest:

  • 21. Februar 2019

Eröffnung u. Vortrag: Dr. André Spatzier (Termintausch)

  • 14. März 2019

Vortrag: Prof. Dr. M. Scholz

  • 28. März 2019

Vortrag: Prof. Dr. Dirk Krausse (Termintausch)

  • 04. April 2019

Vortrag: Prof. Dr. D. Quast

  • 02. Mai 2019

Vortrag: Prof. Dr. J. Wahl

>>> Die Abstacts zu den Vorträgen erscheinen im Januar 2019 <<<

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Joachim Wahl


15.000 Jahre Mord und Totschlag – Auf den Spuren spektakulärer Verbrechen von der Steinzeit bis zur frühen Neuzeit

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Prof. Dr. Joachim Wahl, Anthropologe im Referat 84.1 Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dienstsitz Konstanz, Osteologie.

 Schädel eines ca. 40-jährigen Mannes aus der Jungsteinzeit mit unverheiltem Lochdefekt infolge stumpfer Gewalt in der rechten Schläfenregion, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS     Schädel eines ca. 40- bis 50-jährigen Mannes aus dem frühen Mittelalter mit unverheilter Hiebverletzung im Stirnbereich, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS

Abb. 3.a) Schädel eines ca. 40-jährigen Mannes aus der Jungsteinzeit mit unverheiltem Lochdefekt infolge stumpfer Gewalt in der rechten Schläfenregion, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS
Abb. 3.b) Schädel eines ca. 40- bis 50-jährigen Mannes aus dem frühen Mittelalter mit unverheilter Hiebverletzung im Stirnbereich, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS

Skelettreste liefern mannigfache Informationen über die Lebensumstände unserer Vorfahren. Neben der Bestimmung von Sterbealter, Geschlecht, Körperhöhe, Krankheiten u. a. sind dabei Anzeichen von Gewalteinwirkungen besonders interessant. Wie bei modernen Fällen in der Gerichtsmedizin werden diese Spuren zunächst im Detail beschrieben. Daraus ergeben sich dann Anhaltspunkte hinsichtlich der Gestalt des einwirkenden Gegenstands und dessen Einwirkungsrichtung sowie in einem weiteren Schritt möglicherweise auch Hinweise auf die sogenannte Täter-Opfer-Geometrie. So kann z. B. zwischen scharfer und stumpfer Gewalt unterschieden und abgeleitet werden, in welcher Körperhaltung das Trauma gesetzt wurde. Heilungserscheinungen am Knochen zeigen an, ob und wie lange eine Verletzung überlebt wurde.

Die Auswertung von Gewalteinwirkungen am Skelett erlaubt schlaglichtartige Einblicke in individuelle Schicksale und Leidensgeschichten und häufig auch die Rekonstruktion des Tathergangs. In dem Vortrag werden bekannte und weniger bekannte Fallbeispiele von der Steinzeit bis in die frühe Neuzeit v. a. aus Südwestdeutschland, aber auch aus anderen Regionen Deutschlands vorgestellt. Beispielsweise das neolithische Massengrab von Talheim und das Massengrab aus Wittstock aus dem 30-jährigen Krieg.

Literaturhinweis: vom Autor unter gleichem Namen "15.000 Jahre Mord und Totschlag" im Theiss-Verlag 2015 erschienen.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Spanien / Portugal

Felicitas Schmitt M.A. u. Dr. des. Jadranka Verdonkschot


Auslandsexkursion: Von Hauptstadt zu Hauptstadt - Den Tajo entlang bis zum Atlantik (11 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Felicitas Schmitt M.A., LAD Esslingen und Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Universität Tübingen

Abflug: am 14.05.19 ab Flughafen Stuttgart/Echterdingen

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, Flugdaten und Zeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: voraussichtlich 2.595 € pro Person (DZ), 2.855 € (EZ) - die Preise sind noch nicht abschließend vom Reiseunternehmen bestätigt

Das Programm

Tag 1: Hinflug nach Madrid

Am selben Tag Besuch des Museo Arqueológico Nacional in Madrid. Im Anschluss „ice breaker“ (z.B. gemeinsame Tapas-Essen o. ä.) zum Kennenlernen.

Übernachtung in Madrid

Tag 2: Madrid – El Escorial

Ausflug zur Kloster- und Schlossanlage Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial mit anschließendem Spaziergang in der Umgebung.

Weitere Stationen in Madrid sind z.B. die alte Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.

Übernachtung in Madrid

Tag 3: Carranque – Toledo

Fahrt nach Toledo. Auf dem Weg dorthin Besichtigung der römischen Ruinen und des dazugehörigen Infozentrums von Carranque. In Toledo: Besuch der Kathedrale sowie des Klosters San Juan de los Reyes.

Übernachtung in Toledo

Tag 4: Toledo

Mittelalter- und Römerarchäologietag in Toledo.

Start im Museo Santa Cruz (Kunstwerke besonders von El Greco, Römer sowie vereinzelt Vorgeschichte). Anschließend Besuch der Synagoge El Tránsito, der Mezquita del Cristo de la Luz und der römischen Thermen.

Übernachtung in Toledo

Tag 5: Ciudad de Vascos – Azután – Jaraíz de la Vera – Cáceres

Fahrt nach Cáceres. Auf dem Weg dorthin (wenn die Zufahrt gesichert werden kann) Besichtigung der maurischen Stadt Ciudad de Vascos in Navalmoralejo. Im Anschluss Besuch des neolithischen und chalkolithischen Megalithgrabs von Azután sowie Erläuterungen zu den 2014 neu entdeckten Anlagen, darunter die doppelte Kreisgrabenanlage El Prado (u. a. Dissertationsthema von F. Schmitt). Weiter geht es zur befestigten chalkolithischen Siedlung und den Megalithgräbern von Jaraíz de la Vera; hier erhalten die Teilnehmer eine Führung von Frau Prof. Dr. Primitiva Bueno Ramírez.

Übernachtung in Cáceres

Tag 6: Cáceres – Tagesausflug Mérida

Stadtrundgang in Cáceres mit anschließendem Ausflug nach Mérida, dort werden die römischen Hinterlassenschaften besichtigt.

Übernachtung in Cáceres

Tag 7: Évora

Weiterfahrt nach Évora (UNESCO Weltkulturerbe). Besichtigung des römischen Tempels. Anschließend Besuch des Klosters Kalvarienberg (Convento do Calvário) sowie der Capela dos Ossos (Knochenkapelle).

Übernachtung in Évora

Tag 8: Évora Umland

Erkundung der Umgebung. Besichtigung des Cromlech dos Almendres. Anschließend Besuch der Fundstelle Perdigões (4. und 3. Jt. v. Chr.) und des dazugehörigen kleinen Museums. Führung von Dr. Antonio Valera (Ausgrabungsleiter) und mit etwas Glück finden zu diesem Zeitpunkt auch wieder Ausgrabungen statt. Der Tag klingt mit einer Führung und Verkostung im Weingut Herdade do Esporão aus, auf dessen Gelände der Fundort Perdigões liegt

Übernachtung in Évora

Tag 9: Zambujal und Lissabon

Weiterfahrt nach Torres Vedras und Besichtigung der befestigten Anlage von Zambujal. Dort wird der langjährige Ausgräber Dr. Michael Kunst über die Fundstelle führen. Anschließend Weiterfahrt nach Lissabon. Halt am Torre de Belém, der sich an der Mündung des Tajo/Tejo in den Atlantik befindet.

Übernachtung in Lissabon

Tag 10: Lissabon

Stadtführung in Lissabon sowie Besuch der Mittelalterruine und des Archäologiemuseums Convento do Carmo und des Castelo de São Jorge. Des Weiteren Besuch des Millennium bcp Foundation – Archaeological Centre. Ausklang des Tages und der Reise mit einem Fado-Abend.

Übernachtung in Lissabon

Tag 11: Rückflug nach Stuttgart

Transfer zum Flughafen in Lissabon

Zur Person: Felicitas Schmitt M.A., Studium der Archäologie in Tübingen und Granada, seit 2017 Volontärin am Landesamt für Denkmalpflege.
Zur Person: Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Studium der Archäologie in Amsterdam, Alcalá de Henares und Tübingen, seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Flug Stuttgart – Madrid (voraussichtlich mit Iberia Express) und Lissabon – Stuttgart (voraussichtlich mit Eurowings)
  • Rundreise im örtlichen Bus (evtl. ohne Toilette) für max. 35 Personen
  • 10 x Übernachtung mit Frühstück in 4-Sterne-Hotels
  • 9 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • 1 x Abendessen im Fado-Lokal in Lissabon
  • Durchgehende Reiseleitung durch Frau Schmitt und Frau Verdonkschot, teilweise unterstützt durch zusätzliche örtliche Guides
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise vom 2. Tag morgens bis 10. Tag abends

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Österreich

Dr. Martin Kemkes


Auslandsexkursion: Auf den Spuren der Römer am möglichen UNESCO-Welterbe Donaulimes in Österreich (8 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 22.09.19 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Stuttgart Airport Busterminal)

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.600 € pro Person (DZ), 1.770 € (EZ-Zuschlag von 170 € gilt nur für bis zu 9 EZ, weiter EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Der Donaulimes in Österreich war über mehrere Jahrhunderte ein wichtiger Abschnitt der Außengrenze des Römischen Reiches. Entlang der 358 Flusskilometer errichteten römische Soldaten in mehreren Ausbauphasen über fünf Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl militärischer Anlagen – Legionslager, Kastelle und Wachttürme. Rund 40 dieser Denkmäler sind heute noch erhalten und bilden zusammen mit zahlreichen Museen eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll der römische Donaulimes von Regensburg, über Österreich, die Slowakei bis Ungarn zum UNESCO-Welterbe erklärt werden.

Erster Punkt unserer Reise ist Passau, an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Noricum. An der Stelle des heutigen Domes sowie am gegenüber liegenden Innufer lagen seit dem 1. Jh. n. Chr. römische Kastelle, die in der Spätantike zu wichtigen Grenzfestungen ausgebaut wurden.

Über das Kleinkastell Schlögen erreichen wir Enns mit seinem unter Kaiser Mark Aurel errichteten Legionslager Lauriacum.

Von Enns aus werden wir dann auch Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreichs und das dortige Landesmuseum besuchen.

Über die Kastellstandorte Wallsee und Pöchlarn in der Wachau geht es weiter in das sogenannte Tullner Feld, eine rund 50 km lange Beckenlandschaft, durch die schon seit der Vorgeschichte wichtige Handelswege führten.

Die römischen Soldaten trafen im 1. Jh. n. Chr. hier auf einen ungeregelten Strom mit einem breiten, schwer durchdringbaren Auwaldgürtel. Von Mautern im Westen bis Klosterneuburg vor den Toren Wiens haben sich hier zahlreiche Überreste der römischen Wehrbauten auf engem Raum erhalten, wobei in Traismauer und Tulln Flussübergänge vermutet werden.

Nach Wien überschreiten wir dann zum zweiten Mal eine römische Binnengrenze und erreichen das Legionslager Vindobona in der Provinz Pannonia Superior. Die Überreste des Legionslagers liegen heute tief unter der Wiener Altstadt, können aber zum Teil besichtigt werden. Das reichhaltige Fundmaterial ist in den Museen der Stadt zu besichtigen.

Als abschließender Höhepunkt erwartet uns schließlich die Römerstadt Carnuntum, die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas, mit ihren Kastellen, Amphitheatern, rekonstruierten Wohnbezirken und Museen.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes, Leiter des Referates Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im
  • 3-Sterne- Hotel Goldenes Schiff in Enns www.hotel-brunner.at
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Intercity Hotel Wien www.intercityhotel.com/hotels/alle-hotels/oesterreich/wien/intercityhotel-wien
  • 7 x Abendessen im Hotel (bzw. evtl. 1– 2 x im Restaurant)
  • Eintritte
  • Besichtigungen und Ausflüge laut Programm
  • Stadtführung Wien
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ulm


Jahrestagung 2019 - Tag der Archäologie

Vorankündigung

Als 3-tägige Veranstaltung mit Mitgliederversammlung, Vorträgen und Exkursionen sind der Tag der Archäologie und die Jahrestagung 2019 vom FR 10.05.19 bis SO 12.05.19 in Ulm geplant.

Details stehen Anfang 2019 fest und werden im Mitteilungsblatt 2019/1 und auf dieser Seite der Homepage veröffentlicht.

In jedem Fall erwartet Sie wieder ein spannendes Programm.

Deshalb: Termin bitte schon heute vormerken.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2018 und 2019 kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen. Der Museumsshop öffnet um 11:00 Uhr.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Während des gesamten Jahres 2018 und verlängert bis Ende 2019 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. als „Staatssammlung Vaterländischer Altertümer“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 01.10.18)

Federseemuseum, Bad Buchau


Neue Dauerausstellung: "15.000 Jahre Leben am See"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Neue Dauerausstellung

"15.000 Jahre Leben am See" - Neu präsentiert, modern inszeniert und zeitgemäß gestaltet – seit Sonntag, dem 3. September 2017, werden „15.000 Jahre Leben am See“ in einer neu aufbereiteten Dauerausstellung wieder lebendig: „Großes Kino“ auf 500m2 Ausstellungsfläche in einem beachtenswerten Museum, das seit seiner Eröffnung im Jahre 1968 immer wieder für Aufsehen sorgt.

Schwerpunkt der Schau bilden die prähistorischen Pfahlbauten mit ihren bedeutenden Zeugnissen aus den nahe gelegenen Welterbestätten. In speziell aufbereiteten Themenkomplexen beleuchten sie den Alltag der Siedler im Moor. Sie informieren über Wirtschafts- und Ernährungsweise, über Viehzucht, Jagd und Fischfang und erläutern die Anfänge von Handel, Verkehr und Mobilität. Und schließlich führen uns seltene frühe Glaubenszeugnisse zurück zu den Ursprüngen von Kult und Religion. Ein Flyer mit weiteren Informationen steht zum Download bereit.

 

Das Museum: Das 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg.

www.federseemuseum.de (Stand: 01.03.18)

Dominikanermuseum Rottweil


Sonderausstellung "Im Dialog – Römerzeit trifft Gegenwart"

Dominikanermuseum Rottweil
Kriegsdamm 4
78628 Rottweil

dominikanermuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, Fasnetsdienstag, Karfreitag, 1. November, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen

Sonderausstellung

Vom 22. Juli bis zum 30. Dezember 2018 präsentiert das Dominikanermuseum in Rottweil die Sonderausstellung "Im Dialog – Römerzeit trifft Gegenwart".

Die Sammlung römischer Funde des Dominikanermuseums beinhaltet herausragende Objekte dieser Zeit aus Arae Flaviae, der einzigen römischen Stadt Baden-Württembergs. Zum ersten Mal werden im Kunst Raum Rottweil Stücke der antiken Vergangenheit Rottweils Arbeiten der Gegenwartskunst begegnen. Im Dialog der Kunstwerke erleben die Besucher Unterschiede und Gemeinsamkeiten von 2000 Jahren Geschichte.

Die Ausstellung ist zugleich eine Fortsetzung der Ausstellung „Im Dialog“, bei der 2014 / 15 Werke gotischer Sakralkunst der Sammlung Dursch und zeitgenössischer Kunst gegenübergestellt wurden.

 

Das Museum: Das Dominikanermuseum Rottweil wurde 1992 mit einer Ausstellungsfläche von rund 1400 qm als Zweigmuseum des Württembergischen Landesmuseums mit zwei Schwerpunkten – Römer und mittelalterliche Skulpturen – eröffnet. Heute ist die Abteilung "römisches rottweil – arae flaviae" Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Die Abteilung "sakrale kunst des mittelalters – sammlung dursch" ist Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg.

Im Jahr 2009 wurde anstelle des ehemaligen Dominikanerforums der "kunst raum rottweil – museum der gegenwart" neu geschafften. Zur 2007 begonnenen Neukonzeption zählen aber auch ein neues graphisches Erscheinungsbild, der Umbau des Foyers, neue museumspädagogische Angebote und die im Juli 2011 wieder eröffnete Abteilung "römisches rottweil – arae flaviae".

Dominikanermuseum Rottweil (Stand: 01.11.18)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen
24.12. / 25.12. / 31.12.2018 / 19.04.2019 geschlossen

Große Sonderausstellung

Die große Sonderausstellung nimmt das Schwert in all seinen Facetten in den Blick. Als erste Waffe, die ausschließlich zum Töten eines anderen Menschen geschaffen wurde, ist das Schwert seit der Bronzezeit nicht mehr aus der westeuropäischen Kulturgeschichte wegzudenken. Es ist Tötungswerkzeug und wertvoller Gegenstand zugleich, dessen komplexe Herstellung von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist. Das Schwert gilt seit jeher als Merkmal der Krieger, ist Prestigeobjekt aber auch Opfergabe, Symbol der Rechtsprechung oder Heiligenattribut. In den Sagen und Legenden spielen Schwerter wie Excalibur, Balmung oder Durendal ebenfalls eine tragende Rolle. Obwohl das Schwert im 17. Jahrhundert als Waffe zunehmend ausgedient hatte, blieb seine symbolische Wirkung ungebrochen, sei es als Ausdruck nationaler Stärke in der Propaganda des 19. Jahrhunderts und der beiden Weltkriege oder in der heutigen Populärkultur, wo es in Filmen und PC-Spielen für den Kampf Gut gegen Böse steht.

Die Sonderausstellung "Faszination Schwert“ nimmt erstmals das Schwert als kulturhistorisches Phänomen in seiner Gesamtheit wahr. Sie ermöglicht den Besuchern, dem Phänomen der anhaltenden Anziehungskraft dieser Waffe auf den Grund zu gehen. Neben zahlreichem archäologischem Fundgut zeigt sie Werke aus den bildenden Künsten und der Literatur, Filmplakate oder auch Trainingsschwerter heutiger Schwertkampffechter.

 

Das Museum: Das Landesmuseum Württemberg gehört zu den ältesten staatlichen Museen in Baden-Württemberg. Umfangreiche Sammlungen von hoher Qualität machen das Haus zu einer der bedeutenden Einrichtungen in der nationalen und internationalen Museumslandschaft. Zum Landesmuseum Württemberg gehören neben dem Alten Schloss in Stuttgart noch zahlreiche weitere Museen und Institutionen.

www.landesmuseum-stuttgart (Stand: 01.10.18)

Museum im Schlössle, Freiberg a.N.


Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre"

Museum im Schlössle
Unterer Schlosshof 3
71691 Freiberg a.N.

freiberg-an.de

→ Öffnungszeiten
Sonntag 14:00 bis 17:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Sonderausstellung

Vom 14. Oktober 2018 bis 17. März 2019 ist im Museum im Schlössle, Freiberg a.N. Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre – Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft" zu sehen.

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – Ersten Eingriffen des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neugestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild. Auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus und vor etwa 4000 Jahren begannen die Menschen in Nordeuropa Getreide anzubauen.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Sammelpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich mit der Agrargeschichte in Baden-Württemberg von den Anfängen der Jungsteinzeit vor mehr als 7000 Jahren bis in die Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert die herausragenden Ergebnisse von 25 Jahren Forschungsarbeit zur Geschichte unserer Kulturlandschaft durch das Labor für Archäobotanik. Neue Forschungen werfen alle bisherigen Modellrechnungen über die Nahversorgung in der Jungsteinzeit über den Haufen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Entwicklung des Ackerbaus vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit.

 

Das Museum: Das 1989 eröffnete Museum dokumentiert die Entwicklung Freibergs von den ersten Spuren menschlicher Besiedelung über die Stadtgründung bis zur Entstehung der modernen Arbeiterpendlergemeinde.

Themenschwerpunkte der Dauerausstellung sind die reichsritterschaftlichen Grundherren, die Landwirtschaft und Handwerk im Wandel der Zeit, Weinbau, Feld-, Tagelohn- und Fabrikarbeit der Frauen, Entwicklung der Haushaltstechnik, Industrialisierung sowie Kriegs- und Notzeiten. Ergänzend werden jährlich Sonderausstellungen aus diesem Umfeld präsentiert.

www.freiberg-an.de (Stand: 20.10.18)

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)


Wechselausstellung "Verborgene Landschaften der Eiszeit" - Befunde aus den UNESCO-Welterbehöhlen der Schwäbischen Alb

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 30. November)
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Ostermontag, 30. April, Pfingstmontag und 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) geöffnet. Karfreitag geschlossen

→ Öffnungszeiten Wintersaison (1. Dezember bis 14. März)
Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
24. bis 26. Dezember, Silvester und Neujahr geschlossen, Heilige-3-Könige geöffnet

Wechselausstellung

Im Mittelpunkt stehen die extremen Landschaftsveränderungen durch mächtige Erosionsvorgänge während der letzten Eiszeit im Ach- und Lonetal. Mit interaktiven Installationen werden aktuelle Forschungen erlebbar. Mit den gleichen Techniken, wie sie auch Wissenschaftler verwenden, können geologische Prozesse von den Besuchern selbst analysiert und nachgebildet werden.

Bis 30. November ist Mittwoch und Freitag bis Sonntag ein Mitglied eines wissenschaftlichen Teams vor Ort und stellt die Experimente, Gerätschaften und Arbeitsweisen vor.

Die Online-Ausgabe der Schwäbischen Zeitung "schwäbische Blaubeuren" berichtete im Oktober ausführlich über Inhalte und Hintergründe der aktuellen Wechselausstellung. Mehr

Sonderpräsentation

Der Ort: Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine große Hallenhöhle, die sich knapp über dem Achtal befindet. Die archäologischen Fundschichten reichen bis zur Zeit der Neandertaler vor über 50.000 Jahren hinab.

Der Fund: Der beeindruckendste Fund der Grabung im Jahr 2017 war eine gut erhaltene Rippe, die höchstwahrscheinlich von einem Mammut stammt. Diese Zuordnung muss noch zweifelsfrei wissenschaftlich untersucht werden.

Außergewöhnlich sind die Spuren der Nutzung und die Markierungen auf der Rippe. Die Ausgräber vermuten, dass die Rippe eine Funktion hatte und als Informationsträger diente. Es könnte sich beispielsweise um eine Zählung handeln, wie Tage, Mondzyklen, Menschen, Jagdbeute oder das Vermerken von komplizierten Arbeitsschritten. Die Zahlenkombination von 83, 90 und 13 ergibt kein klares System, das sich beispielsweise mit einem Mondkalender in Verbindung bringen lässt. Mehr

 

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) jetzt Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 01.08.18)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen - Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, Dienstag 25.12.18 geschlossen

Sonderausstellung

Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der "Alamanni" als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nachfolgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins "Völkische" erfolgte durch die Nationalsozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannenforschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les allemands" in der französischen Sprache und in einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet. Es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sonderausstellung "Antike Rollenbilder: Wertvorstellungen in Münzbildern"

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

Sonderausstellung

Rollenbilder und Wertvorstellungen sind Schlüsselbegriffe bei aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Chancengleichheit, Gleichstellung sowie Familie und Beruf. An diesem Punkt setzt die Ausstellung an und führt uns eine Welt vor Augen, deren gesellschaftliche Werte und tradierte Geschlechterrollen sich von unseren Auffassungen zuweilen deutlich unterscheiden. Dabei handelt es sich nicht um eine gänzlich fremde Kultur, sondern um die griechisch-römische Antike, die vermeintlich vertrauten Wurzeln unserer eigenen westlichen Zivilisation. Deren überraschende Andersartigkeit in Kernbereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens hilft den Blick für das Ausmaß zu schärfen, in dem unser eigenes Verhalten von sozialen und kulturellen Normen bestimmt und zugleich im Wandel begriffen ist.

In der Ausstellung werden erstmals antike Rollenbilder und Wertvorstellungen als Bezugspunkt der bildlichen Darstellungen auf griechischen und römischen Münzen wissenschaftlich aufbereitet und deren Rezeption durch die antiken Zeitgenossen präsentiert. Dabei werden zahlreiche Objekte aus den umfangreichen Beständen der Tübinger Universitätsmünzsammlung und der Abguss- und Originalsammlung des Instituts für Klassische Archäologie zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.

 

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe


Sonderausstellung "Mykene"

Badisches Landesmuseum
Schloss Karlsruhe
Schlossbezirk 10
76131 Karlsruhe

landesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen → hier

Sonderausstellung

Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Das Badische Landesmuseum präsentiert nun die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands - von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen - kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Darunter befinden sich zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde. Dieser archäologische Fund ist der wohl prächtigste überhaupt und rechtfertigt die schon in der Antike geläufige Bezeichnung als "goldreiches Mykene".

Konzept, Inhalte und Objektauswahl sind in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Sport Griechenlands entstanden. Fachlich wurde die Ausstellung durch das Zentrum für Altertumskunde der Universität Heidelberg beraten.

 

Das Museum: Das 1919 gegründete und am 24. Juli 1921 in den historischen Räumen des Schlosses eröffnete Badische Landesmuseum in Karlsruhe ist das große kultur-, kunst- und landeshistorische Museum des badischen Landesteils Baden-Württembergs. Mit seinen überregional bedeutenden Sammlungen, die mehr als 50.000 Jahre internationale Kulturgeschichte repräsentieren, besitzt es u.a. Werke der oberrheinischen Ur- und Frühgeschichte und der vorgriechischen Kulturen, eine international bedeutende Sammlung antiker Vasen und Terrakotten, altitalische Kunstwerke und römische Steindenkmäler.

www.landesmuseum/geschichte (Stand: 01.12.18)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Landesamt f. Denkmalpflege, Esslingen

Felicitas Schmitt M.A., Jonas Abele M.A., Dr. Christian Bollacher, Regina Wimmer M.A.


Nachtreffen der Lehrgrabungsteilnehmer 2018

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen a.N. (ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof Esslingen a.N.)

Beginn: 15:00 Uhr

Alle Teilnehmer der Lehrgrabungen 2018 im Umfeld der Heuneburg in Emerfeld und auf dem Rosenstein bei Heubach sind herzlich zum Nachtreffen eingeladen. Das Treffen findet in vorweihnachtlicher Runde am 20. Dezember 2018 um 15:00 Uhr im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen a.N. statt.

Die Lehrgrabungsleiter Frau Schmitt und Herr Abele werden mit Bildern und ersten Ergebnissen über die Lehrgrabung in Emerfeld und Herr Dr. Bollacher über die Lehrgrabung am Rosenstein berichten.

 

Die persönlichen Einladungen sind bereits verschickt.

Bitte um kurze Rückmeldung, ob Sie teilnehmen können bis Freitag, 14.12.18 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Frau Wimmer: mail[at]gesellschaft-archaeologie.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Ubstadt-Weiher, Ldkrs. Karlsruhe


Einladung zur Buchpräsentation "Das römische Gräberfeld von Stettfeld II"

Veranstalter: Gemeinde Ubstadt-Weiher und Landesamt für Denkmalpflege

Ort: Römerkeller Stettfeld, Marcellusplatz 22a, 76698 Ubstadt-Weiher

Beginn: 18:00 Uhr

Tony Löffler, Bürgermeister der Gemeinde Ubstadt-Weiher, Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe des Landesamts für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dr. Peter Knötzele, Archäologe und Autor des neuen Katalogbandes

Nach einem Grußwort von Herrn Tony Löffler, Bürgermeister der Gemeinde Ubstadt-Weiher präsentiert Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe Baden-Württemberg den in der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ neu erschienenen Katalogband 7 "Das römische Gräberfeld von Stettfeld II". Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Der Archäologe und Autor des Katalogbandes Dr. Peter Knötzele hält im Anschluss seinen Vortrag „Ein Spatenstich mit Folgen – das römische Gräberfeld von Stettfeld".

Von 1979 bis 1981 wurde in Stettfeld (Gem. Ubstadt-Weiher, Lkr. Karlsruhe) eines der größten römischen Gräberfelder ausgegraben. Im unmittelbaren Anschluss an die Ausgrabung folgte eine interdisziplinäre Auswertung unter modernen Gesichtspunkten. Bereits 1988 erschien der erste Band über das römische Gräberfeld, der die anthropologischen und osteologischen Untersuchungen behandelt und einen ersten Eindruck über die Bedeutung der römischen Nekropole vermittelte. Im vorliegenden zweiten Band werden die knapp 390 Gräber und anderen Fundstellen unter archäologischen Gesichtspunkten dargestellt. Erstmals werden die kompletten Grabensembles sowie die Befundsituationen vorgelegt und somit für die weitere Forschung zugänglich gemacht.

Um Anmeldung per E-Mail bis zum 14.12.18 wird gebeten: Gemeinde Ubstadt-Weiher schuppert[at]ubstadt-weiher.de

Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben: Reihe Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg 7, 336 Seiten, 266 Abbildungen, 224 Tafeln und 1 Beilage, Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2018, Preis: 59,00 €, ISBN 978-3-95490-356-6

Im Rahmen der Buchpräsentation findet auch ein Buchverkauf statt.

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Preisnachlass für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie

Bestellungen von Bänden der seit 2016 erscheinenden Reihe "Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg" sind ausschließlich über den Buchhandel oder über den Dr. Ludwig Reichert Verlag selbst möglich.

Nutzen Sie dazu für diese Reihe gerne die Online-Bestellmöglichkeit in der Rubrik "Publikationen und Services" auf der Homepage des Landesamtes für Denkmalpflege, wo die neuesten Bände der Reihe in Kürze eingestellt sind. Ihr Bestellwunsch wird auf diesem Wege einschließlich Ihrer Kontaktdaten direkt an den Dr. Ludwig Reichert Verlag weitergeleitet. Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie erhalten einen Preisnachlass. Geben Sie den Hinweis auf Ihre Mitgliedschaft unter "Bermerkungen" bei der Online-Bestellung an.

Vilingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: kostenfrei

Keltentag

Der Keltentag im Franziskanermuseum ist eine Living-History-Veranstaltung für die ganze Familie und findet jährlich im Frühjahr statt. In 2019 wird die Gruppe Carnyx latènezeitliches Lagerleben und Handwerksvorführungen zeigen, außerdem finden Vorführungen und Mitmachaktionen zur hallstattzeitlichen Töpferkunst durch Bettina Kocak von 'Goldgrubenkeramik' statt.

Eine Bewirtung mit kulinarischen Spezialitäten sorgt für das leibliche Wohl.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.