Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Stuttgart

Christian Winkle


Gesprochene Antike: Ich, Agamemnon – Homers Helden erzählen

Vortragsreihe im Rahmen einer Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg (ausgewählte Vorträge aus dem → Veranstaltungsprogramm des Landesmuseums).

»Singe, Göttin, den Zorn des Peleiaden Achilleus, der zum Verhängnis unendliche Leiden schuf den Achaiern und die Seelen so vieler gewaltiger Helden zum Hades sandte.« (Hom. Il. 1,1-4)

Homers Ilias nimmt zweifellos eine zentrale Stellung in der europäischen Literaturgeschichte ein und begeistert auch heutige Leser. Giulio Guidorizzi, der griechische Literatur an der Universität Turin lehrt, hat auf der Grundlage der Ilias und der Mythen um die Helden des Kampfes um Troja Texte geschaffen, in denen die Welt der Ilias lebendig wird. In mitreißender Prosa lässt er in seinem Buch Ich Agamemnon, König der Achäer die Helden Homers selbst erzählen. Die sprechenden Helden, wie etwa Agamemnon, Odysseus, Achill, Helena oder Paris, berichten von ihren Beweggründen, Emotionen oder ihrer Umwelt und machen so auf einzigartige Weise den Wertekosmos, das soziale Gefüge und die Götterwelt der Ilias verständlicher.

Die Publikation von Giulio Guidorizzi finden Sie hier.

Vortrag: Christian Winkle, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Stuttgart. Sein Forschungsinteresse gilt der antiken Geschichte Italiens und der römischen Republik, der Sportgeschichte, der politischen Kultur, der Stimmforschung sowie der Umweltgeschichte. Im Herbst 2019 erscheint von ihm eine Monographie zum antiken Olympia.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort

Ort: Altes Schloss, Vortragssaal, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Stuttgart

Prof. Dr. Joachim Wahl


Außergewöhnliche Bestattungen – Privilegierte Personen. Auf unterschiedliche Art exponierte Grablegen aus anthropologischer Sicht

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Prof. Dr. Joachim Wahl, Anthropologe, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dienstsitz Konstanz, Osteologie

Neben dem archäologischen Befund liefert auch die anthropologische Untersuchung der Skelettreste verschiedene Anhaltspunkte dafür, dass eine Bestattung einer sozial höherstehenden Person zugewiesen werden kann. Dazu gehören vor allem eine überdurchschnittliche Körperhöhe, das Fehlen von Mangelerscheinungen sowie degenerativer Veränderungen und anderer Abnutzungserscheinungen in Kombination mit einem höheren Sterbealter.

Weitere Aspekte liefern Isotopenanalysen, die den Ernährungsstatus dokumentieren, per DNA-Analyse belegbare Verwandtschaftsbeziehungen oder eine aus taphonomischen Spuren ablesbare Sonderbehandlung.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Reutlingen

Dr. Frieder Klein


Die Kelten im deutschen Südwesten

Ein Vortrag im Rahmen des VHS-Angebotes Reutlingen mit der Kurs-Nr. Kg2150 .

Dr. Frieder Klein, Archäologe, ehem. Leiter der Abteilung Archäologische Denkmalpflege im RP Tübingen, Tübingen und bis 2018 im Beirat der Gesellschaft für Archäologie

Kultur und Kaffee am Nachmittag

Als Nachbarn der mediterranen Welt treten im Laufe des letzten vorchristlichen Jahrtausends die Kelten ins Licht der Geschichte. Wie stellen sich diese Kelten archäologisch dar und was kann in Südwestdeutschland als keltisch bezeichnet werden?

Nachgegangen werden soll den historischen Kelten sowie der Geschichte ihrer Erforschung, vorgestellt werden Ergebnisse der archäologischen Forschung sowie Fundstellen und Funde der Region.

Der Vortrag kann damit der Vorbereitung auf die für Sommer und Herbst vorgesehenen Exkursionen dienen.

 

Veranstalter: VHS Reutlingen

Ort: Haus der Volkshochschule (Saal, EG), Spendhausstr. 6, 72764 Reutlingen

Beginn: 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Anmeldung über VHS Reutlingen

Eberdingen-Hochdorf/Enz

Dr. Hans Nortmann


Das Reitergrab von Wintrich im Hunsrück

Vortragsreihe "Reiter und Wagenlenker" im Rahmen der im Keltenmuseum Hochdorf/Enz im Frühjahr 2019 präsentierten Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter".

Dr. Hans Nortmann, Leiter der archäologischen Denkmalpflege, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Außenstelle Trier i. R.

Das Reitergrab von Wintrich (Hunsrück) gehört zu den Prunkgräbern, die zwischen 520 und 320 v. Chr. das kulturelle Erscheinungsbild der Mittelrheinzone prägen und in deren Rahmen sich die ersten typischen Erscheinungsformen des „Keltischen“ ausprägen. Die Reiterausstattung ist gegenüber der üblichen Wagenausstattung eine Besonderheit und in der Form in der keltischen Welt bislang einzigartig. Das Grab lässt sich aber gut in einen größeren demographisch-siedlungskundlich-kulturgeschichtlichen Zusammenhang einordnen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 (beim Schul- und Sportzentrum), 71735 Hochdorf/Enz. Ein großer Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe (Rieter Str.) zur Verfügung.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Dr. Jonas Scherr


Gesprochene Antike: Spott und Häme in kaiserlichem Ornat: Die Saturnalia des Julian Apostata

Vortragsreihe im Rahmen einer Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg (ausgewählte Vorträge aus dem → Veranstaltungsprogramm des Landesmuseums).

»So höre denn: Zum Opfer an den Saturnalien lud Romulus alle Götter, und so denn auch eben die Kaiser. Speisesofas waren für die Götter hergerichtet, just oben sozusagen auf des Himmels Höhe…« (Iul. Symp. 2, 307a-b)

Einige der römischen Kaiser der Antike waren literarisch tätig, doch von keinem ist uns ein so umfangreiches Werk erhalten wie von Julianus Apostata (reg. 361-363 n. Chr.), dem letzten ‚heidnischen‘ Kaiser des Imperium Romanum. Im Zentrum dieses Vortrages wird seine satirische Schrift über seine kaiserlichen Vorgänger stehen, die unter den Titeln ›Symposion‹, ›Caesares‹, aber auch ›Saturnalia‹ bzw. ›Kronia‹ bekannt ist. Darin lässt er diese in einer bissig-polemischen, hochpolitischen, zugleich aber auch unterhaltsamen Weise einer Prüfung unterziehen, um im Rahmen der Handlung schlussendlich den Würdigsten unter ihnen zu küren, der künftig dem Romulus an die Seite gestellt werden solle.

Vortrag: Dr. Jonas Scherr ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Stuttgart. Seine Forschungsinteressen gelten der römisch-lateinischen und griechischen Geistes- und Literaturgeschichte, den ‚Randbereichen‘ der antiken Mittelmeerwelt sowie – in methodischer Hinsicht – der Epigraphik.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort

Ort: Altes Schloss, Vortragssaal, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Mainhardt

Ortwin Köhler


Kultur und Politik der historischen EU-Vorläufer

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Betrachtet man die politischen und kulturell begründeten Diskussionen und Probleme unserer Europäischen Union, hilft es dem Betrachter sich die Frage zu stellen, inwieweit gleiche oder ähnliche Probleme schon in anderen europäischen groß-räumlich organisierten Einheiten bestanden, was als Ursache identifiziert wurde und welche Lösungen angestrebt wurden.

Hierzu werden die griechischen Städtebünde der hellenistischen Zeit sowie das Römische Reich betrachtet. Ebenso wird aber auch auf die nordalpinen Bewohner und Karthago eingegangen.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Verband der Limes-Cicerones


Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019

Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Seit bereits dreizehn Jahren findet die beliebte Vortragsreihe im Römermuseum Mainhardt statt. Erneut ist es gelungen, eine sehr bunte Mischung aus dem unerschöpflichen Themenspektrum, das die Archäologie und die mit ihr eng verbundene Frühgeschichte bietet, zusammenzustellen.

  • 15. Mai:
    Ortwin Köhler: Kultur und Politik der historischen EU-Vorläufer. Mehr
  • 29. Mai:
    Jakob Jung: Roma Aeterna - Wie Rom zur "ewigen" Stadt wurde. Mehr
  • 19. Juni:
    Dr. Georg V. Zemanek: Rotlichtviertel im römischen Vicus? - Moralvorstellungen in der römischen Antike. Mehr
  • 26. Juni:
    Jeff Klotz: Die Anfänge der Archäologie in Baden und Württemberg. Mehr
  • 10. Juli:
    Dr. Christian Bollacher: Entdecken, Forschen und Bewahren – Aufgaben und Methoden der Landesarchäologie. Mehr
  • 24. Juli:
    Enrico De Gennaro M.A.: Einblicke in die römische Pflanzenwelt. Mehr
  • 31. Juli:
    Prof. Dipl.-Ing. Siegfried Schenk: Geodätische Arbeiten am Obergermanischen Limes. Mehr
  • 04. September:
    Torsten Pasler: Kelch und Schwert - Die Verdrängung der Muttergöttin der Vor- und Frühgeschichte. Mehr
  • 11. September:
    Frank Merkle: Griechische Mythen und ihre Deutung. Mehr
  • 25. September:
    Dr. Stefan Ernst: Das Ende römischer Macht? Hadrians Grenzpolitik in Germanien und Britannien. Mehr
  • 09. Oktober:
    Michaela Köhler: Römische Binnenhäfen in Italien und an der Donau. Mehr

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Herbertingen-Hundersingen

Dr. Jörg Bofinger


Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck

Vortragsreihe des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen im Rahmen der Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" vom 10.05.-31.10.19

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort: Keltenmuseum Heuneburg / Heuneburgmuseum, Binzwanger Straße 14 I 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 3,00 € (= Eintritt Museum)

Mainhardt

Jakob Jung


Roma Aeterna - Wie Rom zur "ewigen" Stadt wurde

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Ein paar Hütten, verstreut auf sieben Hügeln über einem malariaverseuchten Sumpfgebiet, wurden die Keimzelle für eine gewaltige Metropole: Rom, Hauptstadt des Römischen Reichs, deren Arm bis nach Mainhardt reichte. Doch selbst als der Limes und seine Bewacher längst verschwunden waren, hatte die Kapitale nichts von ihrem Einfluss eingebüßt. In einem Kreislauf des Werdens und Vergehens erwuchs aus ihr das Zentrum der Christenheit, wurde sie zum Vorbild für das „zweite Rom“ Konstantinopel und zur Inspirationsquelle der Renaissance.

In seinem Vortrag zeichnet der Latinist Jakob Jung die Geschichte der faszinierenden Stadt nach und zeigt, wie im Lauf der Jahrhunderte der Mythos der „ewigen“ Stadt entstand.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Dr. Georg V. Zemanek


Rotlichtviertel im römischen Vicus? - Moralvorstellungen in der römischen Antike

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Fellinis Film Satyricon über die dekadente römische Gesellschaft enthält viele Anspielungen auf die Zügellosigkeit und Dekadenz der spätrömischen Gesellschaft und beeinflusste das Bild vom moralischen Niedergang der Antike. Aber es ist tatsächlich viel schwieriger: Die modernen Moralvorstellungen sind geprägt von Christentum, Aufklärung und puritanischen Maßstäben, die es als Vorgabe im antiken Rom noch nicht gab.

Welche Regeln aber galten im antikenRom? Wer durfte mit wem? War eheliche Treue ein Wert? Der Vortrag wird versuchen, den Zugang zu den römischen Wertvorstellungen zu vermitteln. Die Rotlichtviertel in Pompeji sind bekannt, aber wie war das in einem Kastelldorf an der römischen Grenze?

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Jeff Klotz


Die Anfänge der Archäologie in Baden und Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Die Archäologie ist als Fach immer auch ein Spiegel der jeweiligen Zeit. Sie bestimmt über die Herangehensweise, die Intention, die Methodik und über die daraus gezogenen Schlüsse. Aus diesem Grund lohnt sich auch ein vertiefter Blick auf die Geschichte der Archäologie in Württemberg und Baden.

Wann begann die archäologische Beschäftigung in den beiden Landesteilen, und welche Personen standen dahinter? Der kompakte Vortrag (60 Minuten) schlägt einen Bogen – von den ersten Entdeckungen bis ins Jahr 2019.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Dr. Christian Bollacher


Entdecken, Forschen und Bewahren – Aufgaben und Methoden der Landesarchäologie

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Der Boden Baden-Württembergs birgt die Spuren einer viele Jahrtausende umfassenden Kulturgeschichte. Durch sämtliche Zeiten und Naturräume hat der Mensch seine Fährte gezogen – sei es als Jäger und Sammler in eiszeitlicher Tundra oder warmzeitlichen Urwäldern, sei es als sesshafter Ackerbauer und Viehzüchter in Weilern, Dörfern und Großsiedlungen seit der Jungsteinzeit. Der weit überwiegende Teil dieser kulturellen Entwicklung liegt außerhalb schriftlicher oder mündlicher Traditionen und lässt sich nur anhand archäologischer Quellen nachvollziehen.

Der Vortrag berichtet von der Arbeit der archäologischen Landesdenkmalpflege. Wie werden Fundplätze gesucht und entdeckt? Wie werden sie erforscht und was können sie über die Vergangenheit aussagen? Und schließlich: wie können sie geschützt und erhalten werden, so dass auch künftige Generationen noch etwas vom faszinierenden Erbe der Ur-und Frühgeschichte vorfinden.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Güglingen

Walter Ziegler u. Stefan Weber


Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen

Ein Vortrag mit vorausgehender Führung aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Walter Ziegler, Gesellschaft für staufische Geschichte e.V. Göppingen und Stefan Weber, Leiter der IG Burg Blankenhorn

16:30 Uhr: Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen

17:00 Uhr: anschließend Vortrag in der Herzogskelter "Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen"

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. in Kooperation mit dem Zabergäuverein e.V.

Ort: Alte Kelter / Herzogskelter Bürgersaal, Deutscher Hof 1, 74363 Güglingen

Beginn: ca. 17:00 Uhr (Führung: 16:30 Uhr Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen, Marktstr. 27 - Neben der Bäckerei Öhler)

Eintritt: k.A.

Mainhardt

Enrico De Gennaro M.A.


Einblicke in die römische Pflanzenwelt

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Mittlerweile lässt sich das Bild der Pflanzenwelt vor 1800 Jahren für unseren Raum recht gut nachzeichnen: Detaillierte Aufschlüsse gewähren beispielsweise Untersuchungen der Lauffener Neckarschlinge oder Funde aus neueren Grabungen wie der großen römischen Zivilsiedlung von Güglingen. Das Spektrum der nachgewiesenen Pflanzenarten reicht dort von eindeutigen Nutzpflanzen über Kräuter, Obst, Gemüse bis hin zu Unkräutern und Pflanzen von fraglicher Nutzung. Gerade auch diese Nachweise sind durchaus interessant, ermöglichen sie doch durch die Betrachtung ihrer Standortfaktoren einen detaillierten Rückschluss auf die einstigen naturräumlichen Bedingungen.

Eine besondere Rolle kommt den Nachweisen von römischen Importen und den in römischer Zeit hier neu eingeführten Pflanzenarten zu.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Prof. Dipl.-Ing. Siegfried Schenk


Geodätische Arbeiten am Obergermanischen Limes

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

In der Zeit von 1997 bis 2014 wurden von Studierenden des Studiengangs Vermessung und Geoinformatik der Hochschule für Technik – Stuttgart (HFT) unter der Leitung des Referenten, Prof. Siegfried Schenk, systematisch die obertägig noch sichtbaren Überreste des Obergermanischen Limes zwischen den Gemeinden Walldürn und Welzheim/Haghof vermessen und dokumentiert. Hierbei handelt es sich um den römischen Grenzabschnitt, der über eine Länge von ca. 80 km schnurgerade durch das Gelände hindurch verläuft.

Welches waren die Beweggründe, die die römischen Feldherren dazu veranlassten, die Grenzlinie ohne Rücksicht auf natürliche Gegebenheiten im Gelände als Gerade auszubilden? Mit welcher Genauigkeit wurde die Gerade in der Örtlichkeit realisiert? Welcher Hilfsmittel bedienten sich die römischen Militärs und Baumeister zur Umsetzung dieser vermessungstechnisch höchst anspruchsvollen Herausforderung?

Die in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden–Württemberg durchgeführte archäologisch–topographische Aufnahme dieses einmaligen Bodendenkmals und deren Auswertung werden im Vortrag von Professor Schenk dargestellt.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Torsten Pasler


Kelch und Schwert - Die Verdrängung der Muttergöttin der Vor- und Frühgeschichte

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Waren die Menschen im Europa der Vorgeschichte primitive Barbaren, die erst durch den Kontakt mit den antiken Kulturen des Mittelmeer-Raumes zivilisiert wurden? Die archäologischen Indizien zeigen in eine andere Richtung. Vermutlich waren sie friedliebend, lebten die Gleichberechtigung der Geschlechter und verehrten eine Göttin als Repräsentantin des Kreislaufs von Geburt, Tod und Wiedergeburt.

Erst mit dem Eindringen der Kurgan-Völker, den Vorfahren der Indoeuropäer, beginnend vor rund 6000 Jahren, kam es zu einem Statusverlust der Frau und es entstand jene Unkultur ständiger Kriege, die seit damals bis in die Gegenwart hinein großen Schaden anrichtet.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Frank Merkle


Griechische Mythen und ihre Deutung

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Bis heute greift die abendländische Literatur immer wieder gern auf Gestalten des griechischen Mythos wie Eros zurück. Doch was zeichnet die olympische Götterwelt eigentlich aus und wie wurden die einzelnen Mythen gedeutet? Wie betrachtete man die Geschichten über die alten Götter in späterer Zeit vom christlichen Blickwinkel her?

Während im ersten Teil der Veranstaltung die Merkmale und Deutungsmöglichkeiten der griechischen Mythen beleuchtet werden, wird Frank Merkle nach der Pause speziell auf den Prometheus-Mythos eingehen und seine beiden Kinderbücher zu dem Thema "Persephone oder Die Entstehung der Jahreszeiten" sowie "Orpheus oder Die Magie des Gesangs" kurz vorstellen.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Dr. Stefan Ernst


Das Ende römischer Macht? Hadrians Grenzpolitik in Germanien und Britannien

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Im zweiten Jahrhundert nach Christus fand ein Umbruch in der römischen Grenzpolitik statt. Statt immer weitere Provinzen zu annektieren und auf eine offensive Außenpolitik zu setzen, konzentrierte man sich nun auf die Konsolidierung des Reichs und auf die Sicherung seiner Grenzen. Ein Name ist unauslöschlich mit diesem Wandel verbunden: Hadrian.

Der Vortrag geht auf das Leben des römischen Kaisers ein und zeigt die zeitlichen Umstände auf, die zu dem besagten Politikwandel führten. Hadrian ist gerade für die Limesforschung sehr interessant, da er als sogenannter "Reisekaiser" selbst die Grenzen seines Reiches in ausgedehnten Reisen besuchte und sich über Jahre fern ab von Rom aufhielt. Anhand des Hadrianswalls, sowie des germanischen Limes werden Funktionsweise und Zweck der neuen Grenzsicherung erläutert. Dargestellt wird ebenso, wie diese Grenzen in ein Sicherheitskonzept eingebunden waren, das das gesamte Imperium Romanum umspannte.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Herbertingen-Hundersingen

Dr. Birgit Schorer


Das Gold der frühen Kelten

Vortragsreihe des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen im Rahmen der Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" vom 10.05.-31.10.19

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort: Keltenmuseum Heuneburg / Heuneburgmuseum, Binzwanger Straße 14 I 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 3,00 € (= Eintritt Museum)

Mainhardt

Michaela Köhler


Römische Binnenhäfen in Italien und an der Donau

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Die antiken Flusshäfen im heutigen Italien und entlang der Donau wurden an wichtigen Verkehrsknotenpunkten erbaut, einerseits zum schnellen und preiswerten Transport von Waren, andererseits zur militärischen Absicherung gefährdeter Stationen im Gelände. Mit diesem letzten Teil wird das Thema "Binnenhäfen der Antike" abgeschlossen.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Sachsenheim

Dr. Christian Bollacher


Schätze Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse

Ein Vortrag aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Dr. Christian Bollacher, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Im seinem Vortrag "Schätze, Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse" beleuchtet Herr Dr. Bollacher auch die neuesten Grabungen im Gelände "Eichwald".

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Ort: Kulturhaus Sachsenheim, Oberriexinger Straße 29, 74343 Sachsenheim

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei, eine Spende ist willkommen

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Spanien / Portugal

Felicitas Schmitt M.A. u. Dr. des. Jadranka Verdonkschot


Auslandsexkursion: Von Hauptstadt zu Hauptstadt - Den Tajo entlang bis zum Atlantik (11 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Felicitas Schmitt M.A., LAD Esslingen und Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Universität Tübingen

Abfahrt/Abflug: am 14.05.19 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen"). Von dort erfolgt ein Bus-Transfer zum Abflughafen Frankfurt/Main.

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, Flugdaten und Zeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: voraussichtlich 2.595 € pro Person (DZ), 2.855 € (EZ) - die endgültigen Preise werden abschließend vom Reiseunternehmen bestätigt.

Das Programm

Tag 1: Hinflug nach Madrid

Am selben Tag Besuch des Museo Arqueológico Nacional in Madrid. Im Anschluss „ice breaker“ (z.B. gemeinsame Tapas-Essen o. ä.) zum Kennenlernen.

Übernachtung in Madrid

Tag 2: Madrid – El Escorial

Ausflug zur Kloster- und Schlossanlage Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial mit anschließendem Spaziergang in der Umgebung.

Weitere Stationen in Madrid sind z.B. die alte Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.

Übernachtung in Madrid

Tag 3: Carranque – Toledo

Fahrt nach Toledo. Auf dem Weg dorthin Besichtigung der römischen Ruinen und des dazugehörigen Infozentrums von Carranque. In Toledo: Besuch der Kathedrale sowie des Klosters San Juan de los Reyes.

Übernachtung in Toledo

Tag 4: Toledo

Mittelalter- und Römerarchäologietag in Toledo.

Start im Museo Santa Cruz (Kunstwerke besonders von El Greco, Römer sowie vereinzelt Vorgeschichte). Anschließend Besuch der Synagoge El Tránsito, der Mezquita del Cristo de la Luz und der römischen Thermen.

Übernachtung in Toledo

Tag 5: Ciudad de Vascos – Azután – Jaraíz de la Vera – Cáceres

Fahrt nach Cáceres. Auf dem Weg dorthin (wenn die Zufahrt gesichert werden kann) Besichtigung der maurischen Stadt Ciudad de Vascos in Navalmoralejo. Im Anschluss Besuch des neolithischen und chalkolithischen Megalithgrabs von Azután sowie Erläuterungen zu den 2014 neu entdeckten Anlagen, darunter die doppelte Kreisgrabenanlage El Prado (u. a. Dissertationsthema von F. Schmitt). Weiter geht es zur befestigten chalkolithischen Siedlung und den Megalithgräbern von Jaraíz de la Vera; hier erhalten die Teilnehmer eine Führung von Frau Prof. Dr. Primitiva Bueno Ramírez.

Übernachtung in Cáceres

Tag 6: Cáceres – Tagesausflug Mérida

Stadtrundgang in Cáceres mit anschließendem Ausflug nach Mérida, dort werden die römischen Hinterlassenschaften besichtigt.

Übernachtung in Cáceres

Tag 7: Évora

Weiterfahrt nach Évora (UNESCO Weltkulturerbe). Besichtigung des römischen Tempels. Anschließend Besuch des Klosters Kalvarienberg (Convento do Calvário) sowie der Capela dos Ossos (Knochenkapelle).

Übernachtung in Évora

Tag 8: Évora Umland

Erkundung der Umgebung. Besichtigung des Cromlech dos Almendres. Anschließend Besuch der Fundstelle Perdigões (4. und 3. Jt. v. Chr.) und des dazugehörigen kleinen Museums. Führung von Dr. Antonio Valera (Ausgrabungsleiter) und mit etwas Glück finden zu diesem Zeitpunkt auch wieder Ausgrabungen statt. Der Tag klingt mit einer Führung und Verkostung im Weingut Herdade do Esporão aus, auf dessen Gelände der Fundort Perdigões liegt

Übernachtung in Évora

Tag 9: Zambujal und Lissabon

Weiterfahrt nach Torres Vedras und Besichtigung der befestigten Anlage von Zambujal. Dort wird der langjährige Ausgräber Dr. Michael Kunst über die Fundstelle führen. Anschließend Weiterfahrt nach Lissabon. Halt am Torre de Belém, der sich an der Mündung des Tajo/Tejo in den Atlantik befindet.

Übernachtung in Lissabon

Tag 10: Lissabon

Stadtführung in Lissabon sowie Besuch der Mittelalterruine und des Archäologiemuseums Convento do Carmo und des Castelo de São Jorge. Des Weiteren Besuch des Millennium bcp Foundation – Archaeological Centre. Ausklang des Tages und der Reise mit einem Fado-Abend.

Übernachtung in Lissabon

Tag 11: Rückflug nach Stuttgart

Transfer zum Flughafen in Lissabon

Zur Person: Felicitas Schmitt M.A., Studium der Archäologie in Tübingen und Granada, seit 2017 Volontärin am Landesamt für Denkmalpflege.
Zur Person: Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Studium der Archäologie in Amsterdam, Alcalá de Henares und Tübingen, seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Flug Stuttgart – Madrid (voraussichtlich mit Iberia Express) und Lissabon – Stuttgart (voraussichtlich mit Eurowings)
  • Rundreise im örtlichen Bus (evtl. ohne Toilette) für max. 35 Personen
  • 10 x Übernachtung mit Frühstück in 4-Sterne-Hotels
  • 9 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • 1 x Abendessen im Fado-Lokal in Lissabon
  • Durchgehende Reiseleitung durch Frau Schmitt und Frau Verdonkschot, teilweise unterstützt durch zusätzliche örtliche Guides
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise vom 2. Tag morgens bis 10. Tag abends

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: Januar 2019-fh): Die Auslandsexkursion "Spanien und Portugal" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Aalen und Rainau

Dr. Martin Kemkes


Tagesexkursion zum "neuen" Limesmuseum in Aalen und ein Besuch am Limes

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 29.06.19 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritt)

Das Programm

Nach fast dreijähriger Schließung und umfassender baulicher Sanierung öffnet das Limesmuseum Aalen Ende Mai wieder seine Tore für die Besucher. Die völlig neue Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden wird auf einer erweiterten 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert.

Im Erdgeschoss tauchen die Besucher zunächst ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. In einem Prolog werden zunächst die Entwicklung des römischen Reiches, seine Herrschaftsideologie, sein Verständnis von Grenzen und das Verhältnis der Römer zu den Germanen erläutert. Danach lernt der Besucher anhand von archäologischen Objekten sieben Personen kennen, die im römischen Aalen gelebt haben. Er begleitet diese Soldaten und Zivilisten in ihre spezifischen Lebensbereiche – am Limes, im Kastelldorf und im Kastell. Großflächige Illustrationen, Modelle und vor allem die archäologischen Originale ergeben in der Zusammenschau einen Einblick in den Alltag der Menschen.

Im zweiten Teil der Ausstellung im Obergeschoss kehrt der Besucher aus der Römerzeit in die Gegenwart zurück. Er begibt sich auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang der 164 km langen Limesstrecke in Baden-Württemberg. An 14 spezifischen Orten erfährt er so, was heute noch vom Limes übrig geblieben ist. Das breite Spektrum der baulichen Überreste und eine Vielzahl bedeutender Einzelfunde verdeutlichen dabei den außergewöhnlichen und universellen Wert des Limes als UNESCO-Welterbe.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Epilog, der den Blick weitet und das Thema Grenzen und deren Intention, Funktion und Wirkung anhand mehrerer Beispiele historischer wie aktueller Grenzen aufzeigt. Dr. Martin Kemkes, der die neue Dauerausstellung konzipierte, leitet die Exkursion und wird durch die Ausstellung führen.

Nach einer Mittagspause im Restaurant Kellerhaus geht die Fahrt am Nachmittag weiter zum Welterbe Limes. In Rainau-Buch folgt ein kurzer Wanderweg entlang des Limes im Gewann Mahdholz. Dort sind Teile der Limesmauer und das Fundament eines Steinturm (Wachtposten 12 / 77) konserviert. Daneben wurde ein hölzerner Wachtturm der älteren Limesphase im Maßstab 1:1 rekonstruiert.

Zum Abschluss der Exkursion besuchen wir das Limestor in Rainau-Dalkingen und die dortige Ausstellung im 2010 errichteten Schutzbau.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes ist Leiter des Referats Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Mundelsheim, Walheim, Kirchheim a.N., Güglingen, Lauffen

Prof. Dr. Dieter Planck


Tagesexkursion "Die Römer im mittleren Neckarraum"

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Prof. Dr. Dieter Planck, Stuttgart

Abfahrt: am 20.07.19 um 8:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritte)

Das Programm

Entlang des ehemaligen Neckarlimes und durch eine römische Fernstraße gut angebunden mit dem restlichen römischen Reich, vor allem mit der römischen Provinz Obergermanien (Germania Superior), entwickelte sich im fruchtbaren mittleren Neckarraum eine blühende römische Besiedlung. Davon zeugen auch heute noch zahlreiche römische Fundstellen, von denen Prof. Dr. Dieter Planck einige bei dieser Exkursion aufsuchen wird.

Vorgesehen ist der Besuch von Mundelsheim. Dort finden sich auf der Ottmarsheimer Höhe ein Mithras-Tempel, ein römischer Keller und ein fantastischer Rundblick über das Neckartal. Weitere Station ist das neueingerichtete Römerhaus in Walheim (→ Ausstellungen: Neueröffnung des Römerhauses Walheim 2018).

Nach einer Mittagspause wird in Kirchheim am Neckar der römische Gutshof im Schlosswald aufgesucht.

Der Vicus von Güglingen, dessen Einwohnerzahl sich auf viele Hundert schätzen lässt, war als zentraler Handels- und Marktort im Zabergäu ein bedeutendes Unterzentrum und existierte von etwa 120 n. Chr. bis um die Mitte des 3. Jahrhunderts. Die Geschichte der römischen Besiedlung kann im Römermuseum Güglingen und auch im Archäologischen Park mit nachgebautem Mithrasheiligtum besichtigt werden.

Letzte Station vor der Rückfahrt nach Stuttgart ist der römische Gutshof in Lauffen. Dieser wurde im Zuge der Flurbereinigung 1978 ausgegraben und konserviert.

Zur Person: Prof. Dr. Dieter Planck ist Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Archäologie und ehemaliger Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Österreich

Dr. Martin Kemkes


Auslandsexkursion: Auf den Spuren der Römer am möglichen UNESCO-Welterbe Donaulimes in Österreich (8 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 22.09.19 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen")

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.600 € pro Person (DZ), 1.770 € (EZ-Zuschlag von 170 € gilt nur für bis zu 9 EZ, weiter EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Der Donaulimes in Österreich war über mehrere Jahrhunderte ein wichtiger Abschnitt der Außengrenze des Römischen Reiches. Entlang der 358 Flusskilometer errichteten römische Soldaten in mehreren Ausbauphasen über fünf Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl militärischer Anlagen – Legionslager, Kastelle und Wachttürme. Rund 40 dieser Denkmäler sind heute noch erhalten und bilden zusammen mit zahlreichen Museen eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll der römische Donaulimes von Regensburg, über Österreich, die Slowakei bis Ungarn zum UNESCO-Welterbe erklärt werden.

Erster Punkt unserer Reise ist Passau, an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Noricum. An der Stelle des heutigen Domes sowie am gegenüber liegenden Innufer lagen seit dem 1. Jh. n. Chr. römische Kastelle, die in der Spätantike zu wichtigen Grenzfestungen ausgebaut wurden.

Über das Kleinkastell Schlögen erreichen wir Enns mit seinem unter Kaiser Mark Aurel errichteten Legionslager Lauriacum.

Von Enns aus werden wir dann auch Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreichs und das dortige Landesmuseum besuchen.

Über die Kastellstandorte Wallsee und Pöchlarn in der Wachau geht es weiter in das sogenannte Tullner Feld, eine rund 50 km lange Beckenlandschaft, durch die schon seit der Vorgeschichte wichtige Handelswege führten.

Die römischen Soldaten trafen im 1. Jh. n. Chr. hier auf einen ungeregelten Strom mit einem breiten, schwer durchdringbaren Auwaldgürtel. Von Mautern im Westen bis Klosterneuburg vor den Toren Wiens haben sich hier zahlreiche Überreste der römischen Wehrbauten auf engem Raum erhalten, wobei in Traismauer und Tulln Flussübergänge vermutet werden.

Nach Wien überschreiten wir dann zum zweiten Mal eine römische Binnengrenze und erreichen das Legionslager Vindobona in der Provinz Pannonia Superior. Die Überreste des Legionslagers liegen heute tief unter der Wiener Altstadt, können aber zum Teil besichtigt werden. Das reichhaltige Fundmaterial ist in den Museen der Stadt zu besichtigen.

Als abschließender Höhepunkt erwartet uns schließlich die Römerstadt Carnuntum, die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas, mit ihren Kastellen, Amphitheatern, rekonstruierten Wohnbezirken und Museen.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes, Leiter des Referates Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im
  • 3-Sterne- Hotel Goldenes Schiff in Enns www.hotel-brunner.at
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Intercity Hotel Wien www.intercityhotel.com/hotels/alle-hotels/oesterreich/wien/intercityhotel-wien
  • 7 x Abendessen im Hotel (bzw. evtl. 1– 2 x im Restaurant)
  • Eintritte
  • Besichtigungen und Ausflüge laut Programm
  • Stadtführung Wien
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 und 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ulm


Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Archäologie

Tagungsort: Kornhaus Ulm, Kornhausplatz 1, 89073 Ulm

Ein Schmuckkästchen der Ulmer Tagungsszene liegt mitten in der Stadt: das Kornhaus, ehemaliges Getreidelager der freien Reichsstadt aus dem 16. Jahrhundert.

Der holzgetäfelte Saal bietet einen individuell-attraktiven Rahmen in historischen Mauern für Konzerte und Vorträge, für Tagungen und Bankette. Ein Foyer steht für Ausstellungen zur Verfügung.

Das Programm

Freitag, 10. Mai 2019

10:30 Uhr – Archäologische Stadtführung Ulm

Leitung: Dr. Jonathan Scheschkewitz
Treffpunkt: Kornhaus Ulm

10:30 Uhr – Münsterführung

Treffpunkt: Ulmer Münster, Hauptportal

Pause

13:30 Uhr – Mitgliederversammlung im Kornhaus

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Grußwort durch den Ulmer Oberbürgermeister
    Gunter Czisch
  4. Geschäftsbericht der Geschäftsführerin der Gesellschaft
    Regina Wimmer M.A.
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahl des Vorstandes
  8. Verschiedenes

Pause

15:00 Uhr - Vorträge

  • Eine Reise zum Welt-Kult-Ur-Sprung. Das Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Conny Meister M.Sc., Tübingen

  • Von der frühen Pfalz zur mächtigen Reichsstadt. Ulms Entwicklung aus Sicht der Stadtarchäologie
    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Esslingen

  • Neue Forschungen in einer Siedlungskammer des Frühneolithikums –Bandkeramische Siedlungen im Ammertal bei Tübingen
    Dr. Jörg Bofinger und Raiko Krauss, Esslingen

  • Schreckensee: neue Grabungen in einer altbekannten Feuchtbodensiedlung
    Dr. Renate Ebersbach und Philipp Gleich, Hemmenhofen

  • Aktuelle Forschungen im Umfeld der Heuneburg
    Prof. Dr. Dirk Krausse, Esslingen

  • Kontrolllinie und Verkehrsweg – Der römische Donaulimes im 1. Jh. n. Chr.
    Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Pause

19:00 Uhr - Festvortrag

  • Konservativ und widerständig – Die Bevölkerung des Alpenvorlandes in römischer Zeit
    Dr. Bernd Steidl, stv. Direktor der Archäologischen Staatssammlung München

 

Samstag, 11. Mai 2019

09:00 Uhr - Start der Exkursionen (Abfahrtsort: Busparkplatz Glöcklerstr./Steinerne Brücke)

  • I - „Kelten und Römer im nordwestlichen Alb-Donau-Kreis“
    Ulm, Tomerdingen (Keltische Viereckschanze), Lonsee-Urspring (Römisches Kastell am Alblimes), Oppingen (Alblimes, Römerstraße), Merklingen (Römischer Gutshof), Blaubeuren-Asch (Vorgeschichtliche Grabhügelgruppe), Ulm
    Leitung: Dr. Günter Wieland, Esslingen

  • II - „Archäologie jenseits der Donau“
    Ulm, Oberelchingen (Ort und Kloster, Topographie), Günzburg (Römische Siedlungsgeschichte, Museum), Leipheim (hallstattzeitlicher Grabhügel, Waldmontagewerk Kuno 1), Nersingen (Kastell), Neu-Ulm (Infanteriestützpunkt, Bundesfestung), Ulm
    Leitung: Dr. Ruth Sandner, Thierhaupten

Pause

19:00 Uhr - Empfang der Stadt Ulm im Museum Ulm

  • Empfang im Museum Ulm. Marktplatz 9, 89073 Ulm
  • Führungen zu den Ausstellungsbereichen "Löwenmensch", "Kunst und Wunderkammer Weickmann" und "Studio Archäologie" mit der am Vorabend offiziell eröffneten neuen → Sonderausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen. Knochengeschichten aus 100.000 Jahren"

 

Sonntag, 12. Mai 2019

09:00 Uhr - Start der Exkursion (Abfahrtsort: Busparkplatz Glöcklerstr./Steinerne Brücke)

  • Exkursion Welterbe - „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Ulm, Lindenau (Hohlenstein-Stadel), Blaubeuren (Urgeschichtliches Museum), Schelklingen (Hohle Fels), Ulm
    Leitung: Prof. Dr. Claus Wolf und Conny Meister M.Sc.

 

Hinweis: Bei allen Exkursionen am Samstag und Sonntag kann in der Mittagspause ein Restaurant aufgesucht werden. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. In der Höhle Hohle Fels ist es kühl (8 °C), feucht und dämmrig.

Organisation und Logistik

Das Tagungsbüro ist am 10. Mai 2019 ab 9:30 Uhr im Foyer des Kornhauses besetzt.

Alle nachfolgenden Gebühren werden in bar vor Ort gezahlt:

  • Tagungsgebühr: 15,00 € pro Person (inkl. Kaffee)
  • Stadtführung / Münsterführung: 4,00 € pro Person
  • Exkursionsgebühr: 30,00 € pro Person/Exkursion

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Kornhaus Ulm ist zu Fuß etwa 1 km vom Hauptbahnhof Ulm entfernt. In Ulm haben Sie u.a. folgende Verbindung (vgl. auch → DING-Fahrplan, Fahrscheine, Infos):

  • Hbf-Ulm (Vorplatz), Straßenbahn Linie 1 Richtung Böfingen bis Haltestelle "Justizgebäude"
    Von dort ca. 200 m Fußweg

Anfahrt mit PKW / Parken

In der Innenstadt gibt es u.a. folgende Parkhäuser in der Nähe zum Tagungsort

  • Parkhaus Kornhaus
  • Parkhaus Salzstadel
  • Parkhaus Frauenstraße

Stadtplan mit Parkhäusern → www-parken-in-ulm.de

Kostenfreies Parken ist nur außerhalb der Innenstadt möglich (Park+Ride Donauhalle / Stockmahd, von dort mit der Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle "Justizgebäude").

Unterkunft

Für die Buchung von Unterkünften wenden Sie sich bitte an die Tourist Information Ulm / Neu-Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm, Telefon: 0731/161 28 11, Fax: 0731/161 16 41, Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 – 18 Uhr Sonn- und feiertags 11 – 15 Uhr, → www.tourismus.ulm.de

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Anmeldung zur Tagung und zu den Exkursionen bis zum 5. April 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. → Die Anmeldekarte kann vom Flyer der Jahrestagung abgetrennt werden.

Beiträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung senden Sie bitte bis zum 26. April 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2018 und 2019 kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen. Der Museumsshop öffnet um 11:00 Uhr.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Während des gesamten Jahres 2018 und verlängert bis Ende 2019 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. als „Staatssammlung Vaterländischer Altertümer“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 01.10.18)

Alamannenmuseum Ellwangen


Bannerausstellung "Tor oder Tempel - Neue Forschungen am Limestor Dalkingen"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, Dienstag 25.12.18 geschlossen

Bannerausstellung

Vom 20. Juli 2018 bis 28. April 2019 ist im Eingangsbereich des Alamannenmuseums Ellwangen die Bannerausstellung "Tor oder Tempel - Neue Forschungen am Limestor Dalkingen" des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zu sehen. Auf drei Bannern werden neue Erkenntnisse und Überlegungen präsentiert. Die Ausstellung kam auf Initiative der Limesbeauftragten des Ostalbkreises, Heidrun Heckmann, nach Ellwangen, die Texte und Abbildungen stammen vom Leiter des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg (LIZ) in Aalen, Dr. Stephan Bender.

Vor über 40 Jahren wurde am Limes bei Rainau-Dalkingen (Ostalbkreis) ein rätselhafter Baukomplex ausgegraben. Spuren von Türmen, Sperranlagen und Gebäuden mehrerer Bauphasen wurden gefunden, sogar die Ruine eines monumentalen Bogens, dessen Entstehung mit dem Germanenfeldzug des Kaisers Caracalla (213 n. Chr.) in Verbindung gebracht wird. Seit diesen Forschungen ist der Fundplatz als „Limestor Dalkingen“ bekannt. Das 2010 errichtete Schutzhaus aus Glas und Stahl hat dem Ort zusätzlich Attraktivität beschert.

Wie aktuelle Forschungen zeigen, steckt aber vor Ort noch mehr im Boden. Geophysikalische Prospektionen führten zum Nachweis eines 20 m x 20 m großen Steingebäudes südöstlich des Schutzhauses. Und der Verdacht erhärtet sich, dass im 3. Jahrhundert kein Limestor, sondern ein Heiligtum die Höhe zwischen Röhlinger Sechta und Auerbach beherrschte. Außerdem scheint es Hinweise auf einen Eremiten zu geben, der sich im frühen Mittelalter in der Ruinenstätte zurückgezogen haben könnte.

Diese Einsiedelei schlägt in besonderer Weise den Bogen zu Ellwangen und zum Alamannenmuseum, denn es ist kaum bekannt, dass bei den Ausgrabungen südlich des „Limestores“ in der Achse des Eingangs ein Grab aufgedeckt wurde. Man entdeckte das Skelett eines Mannes, das – abgesehen von einem Geweihfragment – keine Beigaben enthielt und in Ost-West-Richtung angelegt wurde. Der Kopf war eingerahmt durch drei Steine, die Füße lehnten an einer Steinplatte. Die C14-Datierung ergab eine Lebenszeit zwischen 689 und 868 n. Chr. Es liegt nahe, an die Bestattung eines Einsiedlers zu denken. Der Mönch könnte das Kloster Ellwangen verlassen haben, jagstaufwärts gewandert sein und sich hier in der römischen Ruine zurückgezogen haben. In der Ausstellung ist ein Foto des Grabbefundes zu sehen.

Die Sonderpräsentation ist bis auf Weiteres zu den üblichen Öffnungszeiten im Alamannenmuseum zu sehen, die beidseitig bedruckten Tafeln können auch vom Museumsgarten aus angeschaut werden. Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de und www.liz-bw.de.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen
24.12. / 25.12. / 31.12.2018 / 19.04.2019 geschlossen

Große Sonderausstellung

Die große Sonderausstellung nimmt das Schwert in all seinen Facetten in den Blick. Als erste Waffe, die ausschließlich zum Töten eines anderen Menschen geschaffen wurde, ist das Schwert seit der Bronzezeit nicht mehr aus der westeuropäischen Kulturgeschichte wegzudenken. Es ist Tötungswerkzeug und wertvoller Gegenstand zugleich, dessen komplexe Herstellung von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist. Das Schwert gilt seit jeher als Merkmal der Krieger, ist Prestigeobjekt aber auch Opfergabe, Symbol der Rechtsprechung oder Heiligenattribut. In den Sagen und Legenden spielen Schwerter wie Excalibur, Balmung oder Durendal ebenfalls eine tragende Rolle. Obwohl das Schwert im 17. Jahrhundert als Waffe zunehmend ausgedient hatte, blieb seine symbolische Wirkung ungebrochen, sei es als Ausdruck nationaler Stärke in der Propaganda des 19. Jahrhunderts und der beiden Weltkriege oder in der heutigen Populärkultur, wo es in Filmen und PC-Spielen für den Kampf Gut gegen Böse steht.

Die Sonderausstellung "Faszination Schwert“ nimmt erstmals das Schwert als kulturhistorisches Phänomen in seiner Gesamtheit wahr. Sie ermöglicht den Besuchern, dem Phänomen der anhaltenden Anziehungskraft dieser Waffe auf den Grund zu gehen. Neben zahlreichem archäologischem Fundgut zeigt sie Werke aus den bildenden Künsten und der Literatur, Filmplakate oder auch Trainingsschwerter heutiger Schwertkampffechter.

 

Das Museum: Das Landesmuseum Württemberg gehört zu den ältesten staatlichen Museen in Baden-Württemberg. Umfangreiche Sammlungen von hoher Qualität machen das Haus zu einer der bedeutenden Einrichtungen in der nationalen und internationalen Museumslandschaft. Zum Landesmuseum Württemberg gehören neben dem Alten Schloss in Stuttgart noch zahlreiche weitere Museen und Institutionen.

www.landesmuseum-stuttgart (Stand: 01.10.18)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen - Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, Dienstag 25.12.18 geschlossen

Sonderausstellung

Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der "Alamanni" als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nachfolgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins "Völkische" erfolgte durch die Nationalsozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannenforschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les allemands" in der französischen Sprache und in einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet. Es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Kuratorenführung

Am Sonntag, 28. April 2019 bietet das Alamannenmuseum Ellwangen um 15 Uhr eine Kuratorenführung mit dem Historiker und Archäologen Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten an. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe


Sonderausstellung "Mykene. Die sagenhafte Welt des Agamemnon"

Badisches Landesmuseum
Schloss Karlsruhe
Schlossbezirk 10
76131 Karlsruhe

landesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen → hier

Sonderausstellung

Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Das Badische Landesmuseum präsentiert nun die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands - von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen - kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Darunter befinden sich zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde. Dieser archäologische Fund ist der wohl prächtigste überhaupt und rechtfertigt die schon in der Antike geläufige Bezeichnung als "goldreiches Mykene".

Konzept, Inhalte und Objektauswahl sind in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Sport Griechenlands entstanden. Fachlich wurde die Ausstellung durch das Zentrum für Altertumskunde der Universität Heidelberg beraten.

Tipp: Vortrag mit Bezug zur Ausstellung am MI 27.03.19 (19:00 bis 20:30 Uhr) von Prof. Dr. Sonnabend an der VHS-Böblingen → "Mykene - die sagenhafte Welt des Agamemnon".

 

Das Museum: Das 1919 gegründete und am 24. Juli 1921 in den historischen Räumen des Schlosses eröffnete Badische Landesmuseum in Karlsruhe ist das große kultur-, kunst- und landeshistorische Museum des badischen Landesteils Baden-Württembergs. Mit seinen überregional bedeutenden Sammlungen, die mehr als 50.000 Jahre internationale Kulturgeschichte repräsentieren, besitzt es u.a. Werke der oberrheinischen Ur- und Frühgeschichte und der vorgriechischen Kulturen, eine international bedeutende Sammlung antiker Vasen und Terrakotten, altitalische Kunstwerke und römische Steindenkmäler.

www.landesmuseum/geschichte (Stand: 01.12.18)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sondervorträge in den universitären Sammlungen der Universität Tübingen (MUT)

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

→ Vortragszeit: 11:00 Uhr (ca. 60 Min.)

→ Preise: 3,00 € + Eintritt

Sondervorträge im Museum

Die unmittelbare Nähe der wissenschaftlichen Institute zu den Original-, Abguss- und Münzsammlungen erlaubt es dem MUT, auch jüngere Fachwissenschaftler*innen und Studierende für → Sondervorträge vor Originalen einzubinden.

Das MUT | Alte Kulturen der Universität Tübingen bietet die Vortragsreihe zusammen mit den Instituten der Älteren und Jüngeren Ur- und Frühgeschichte, der Altorientalistik, der Ägyptologie sowie der Klassischen Archäologie und antiken Numismatik an. Die Vorträge finden unter Einbeziehung von Originalen der wissenschaftlichen Sammlungen der Universität statt.

Programm

  • 13.01.2019
    Tübinger Urgeschichtsforschung im südlichen Afrika
    Dr. Gregor Donatus Bader
  • 27.01.2019
    Forschung über den Saft des Lebens – Das Leben von Hoppe Seyler
    Marit Planeta
  • 03.02.2019
    Medizin und Zeitgeist – Die Naturwissenschaften im 19. Jh.
    Marit Planeta und Martin Groß M.Sc.
  • 10.02.2019
    Zwischen Vergnügen und Verschwörung – Der Harem
    Sabine Schloz
  • 17.02.2019
    Dorisch, ionisch, korinthisch – Die Architektur griechischer Tempel
    Christina Alert M.A.
  • 24.02.2019
    Friedrich Miescher – Die Entdeckung des Nuclein in Tübingen
    Martin Groß M.Sc.
  • 03.03.2019
    Alles nach Plan – Leben in einer etruskischen Stadt
    Rita Keßler M.A.
  • 07.04.2019
    Schloss Hohentübingen
    Marit Planeta
  • 28.04.2019
    Der Weg ist das Ziel – Pilgerreisen in der Antike
    Sabine Schloz M.A.
  • 05.05.2019
    Ägyptomanie – Der Reiz des Alten Ägypten
    Anissa Zoubir B.A.
  • 12.05.2019
    Neolithische Revolution – Das Leben in Pfahlbauten
    Dr. Ulrike Fritz
  • 26.05.2019
    Keineswegs nur wilde Gesellen – Alltag bei den Kelten
    Rita Keßler M.A.
  • 16.06.2019
    Von Wölfen und Werwölfen – Auf den Spuren einer Verwandlung
    Dunja Al-kayid M.A.
  • 23.06.2019
    Auf der Agora – Politik, und Müßiggang im klassischen Athen
    Christina Häfele M.A.
  • 25.08.2019
    Traumhaus der Zukunft – Die Wohnhäuser von Amarna
    Sabine Schloz M.A.
  • 01.09.2019
    Mensch oder Gott? – Ramses der Große
    Dr. Ulrike Fritz
  • 08.09.2019
    Die Schlacht von Kadesch – Der erste schriftliche Friedensvertrag
    Anissa Zoubir B.A
  • 13.10.2019
    Antike Philosophie – Die Vorsokratiker
    Christina Häfele M.A
  • 20.10.2019
    In Stein gemeißelt – Römische Inschriften
    Samuel Oer de Almeide B.A.
  • 27.10.2019
    Zuflucht, Schutz und Aufenthalt – Das Asylrecht in der Antike
    Sabine Schloz M.A.
  • 03.11.2019
    Wenn Blicke versteinern – Medusas schrecklich nette Familie
    Dunja Al-kayid M.A.
  • 10.11.2019
    Epochenüberblick in der Abgusssammlung
    Marit Planeta
  • 17.11.2019
    Pecunia non olet – Geld in der römischen Antike
    Christina Alert M.A.
  • 01.12.2019
    Tempelarchitektur anhand von Gipsmodellen
    Marit Planeta

 

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

keltenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 09:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage durchgehend von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung und Vortragsreihe

Vom 27. Februar bis zum 28. Juli 2019 zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V..

Ein Flyer mit weiteren Informationen steht unten auf der Seite zum Download bereit.

Die begleitende Vortragsreihe 2019 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und unserer Gesellschaft für Archäologie trägt den Titel: "Reiter und Wagenlenker".

  • 12. März 2019:
    Der „Unlinger Reiter“– Neue bedeutende frühkeltische Gräber im Umfeld der Heuneburg
    Dr. Leif Hansen und Dr. Marcus Meyer
  • 26. März 2019:
    Die Kunst der Situlen. Bilder von Mensch, Tier und Mythos aus dem 6./5. Jh. v. Chr.
    Dr. Leonie C. Koch
  • 09. Mai 2019:
    Das Reitergrab von Wintrich im Hunsrück
    Dr. Hans Nortmann

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Dienstag, 26. Februar 2019, um 18:30 Uhr eröffnet. Es sprechen Bürgermeister Peter Schäfer und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse. Anschließend ist die Teilnahme an einem geführten Rundgang durch die Ausstellung möglich.

 

Das Museum: Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

www.keltenmuseum.de (Stand: 01.05.18)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

Sonderausstellung

Im Vorfeld der Erschließung eines über 7 Hektar großen Gewerbegebiets südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck wurden in den Jahren 2014 und 2015 großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege untersuchten in der Flur „Hegelesberg” eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.

Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Ergänzt werden diese um wichtige Vergleichsfunde aus zwei weiteren, mit exotischen Materialien ausgestatteten Frauengräbern, von anderen Fundstellen aus der Region Mittlerer Neckar. Diese Gräber werfen ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit. Sowohl die flächig freigelegte jungsteinzeitliche Siedlung als auch das neu entdeckte Grab von Kirchheim lassen erkennen, welche Bedeutung die bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelte Landschaft im Umfeld der markanten Höhen von Teck und Limburg spielte.

In der Tübinger Ausstellung werden weiterhin erstmals die Ergebnisse aktueller archäologischer Forschungen zur frühen Jungsteinzeit im Ammertal bei Tübingen präsentiert. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen und des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart werden seit 2017 mit neuen Geländeforschungen unter der Leitung von Raiko Krauß und Jörg Bofinger in der Altsiedellandschaft des Oberen Gäus zwischen Tübingen und Herrenberg durchgeführt.

Die Jungsteinzeit bringt revolutionäre Änderungen im Leben der Menschen mit sich. Nachdem der Mensch die längste Zeit seiner kulturellen Entwicklung als umherziehender Jäger, Sammler und Fischer unterwegs war, setzt sich am Übergang von der Mittel- zur Jungsteinzeit (Mesolithikum zu Neolithikum) die sesshafte Lebensweise auf einer landwirtschaftlich dominierten Grundlage durch. So ziemlich alle Aspekte unseres heutigen Lebens haben in dieser Zeit ihren Ursprung - sei es der Hausbau, die Produktion und Nutzung von Keramikgefäßen, der Ackerbau und Umgang mit Haustieren wie auch der Beginn der Nutzung von Rad und Wagen.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. März 2019, um 19:00 Uhr eröffnet. Die Begrüßung erfolgt durch Professor Dr. Ernst Seidl, Direktor des Museums der Universität Tübingen MUT. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg. Den Abendvortrag „Tübinger Forschung zur Jungsteinzeit in Europa“ hält Prof. Dr. Raiko Krauß, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist 2018 unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Keltenwelt am Glauberg, Glauburg


Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg"

Keltenwelt am Glauberg
Am Glauberg 1
63695 Glauburg

keltenwelt-glauberg.de

→ Öffnungszeiten
März bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, November bis Februar: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, i.d.R. an Feiertagen geöffnet, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Im Jahr 2010 machten Archäologen bei der Erforschung des Umfeldes der Heuneburg an der Donau (Baden-Württemberg) eine sensationelle Entdeckung: Im Gräberfeld „Bettelbühl “ stießen sie auf die Grabkammer einer frühkeltischen Fürstin. Das unberaubte Grab wurde als 80 Tonnen schwerer Erdblock geborgen und in die Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gebracht. Dort legte ein Team aus Restauratorinnen und Restauratoren die Überreste der 583 v. Chr. errichteten Grabkammer unter modernsten Laborbedingungen frei. Zum Vorschein kamen wertvolle Grabbeigaben aus Bronze, Bernstein – und Gold.

Die in der Keltenwelt am Glauberg gezeigte Sonderausstellung präsentiert originalgetreue Nachbildungen der Fundstücke und greift die Fragen der Wissenschaft auf. Denn noch Dennoch hat die Keltenfürstin nicht alle Geheimnisse preisgegeben. In welcher Verbindung stand sie zur unweit gelegenen Heuneburg? Diese Höhensiedlung zählt zu den bedeutendsten und besterforschten keltischen Stätten in Europa, die offenbar mit der vom griechischen Autoren Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. erwähnten keltische Stadt Pyrene identisch ist.

Die im Alter zwischen 30 bis 40 Jahren verstorbene Frau gehörte einst zur privilegierten Elite der keltischen Gesellschaft. Denn ihr Schmuck zählt zu den herausragenden Beispielen des frühkeltischen Kunsthandwerks, der Verbindungen zu den Etruskern und Griechen aufweist. Die Herstellung des filigran verzierten Goldschmucks, der kunstvoll gefertigten Bernsteinperlen und der außergewöhnlichen Bronzearbeiten war selbst nach über 2500 Jahren noch eine echte Herausforderung. Mit dem Schweizer Experimentalarchäologen Markus Binggeli stellte sich ihr ein Meister seines Fachs. Erstklassige Goldschmiedetechniken der Kelten und erfolgreiche Rekonstruktionen des Goldschmucks sind deshalb auch ein Thema der Sonderausstellung der Landesarchäologie Baden-Württemberg am Glauberg.

Ein Flyer mit weiteren Informationen steht unten zum Download zur Verfügung.

Ausstellungseröffnung

Die Sonderausstellung wird am Donnerstag, 21. März 2019 um 19:00 Uhr in der Keltenwelt am Glauberg offiziell eröffnet. Die Referenten und das Programm der Veranstaltung einschließlich der Kontaktdaten zur Anmeldung entnehmen Sie bitte folgender → Einladung.

 

Das Museum: Die ständige Ausstellung zur Keltenwelt am Glauberg befindet sich in einem der momentan spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands. Sie beleuchtet die Kultur der Kelten aus verschiedensten Perspektiven, im Mittelpunkt stehen aber immer die spektakulären Funde aus den Gräbern vom Glauberg. Sie sind die Herzstücke der Ausstellung und im Original ausgestellt. Dazu kommen die nicht minder bedeutenden Siedlungsfunde vom Glauberg und seiner Umgebung.

Die Ausstellung berücksichtigt auch die große Bandbreite der „keltischen“ Kulturerscheinungen – von den Kelten des 6. bis 1. vorchristlichen Jahrhunderts über vermeintliche Kelten der britischen Inseln bis hin zum zeitgenössischen „Keltentum“ in Musik, Brauchtum und Mode.

www.keltenwelt-glauberg.de (Stand: 20.01.19)

Römerpark Köngen


Legoausstellung "Römerwelt am Neckar und auf der Alb"

Römerpark Museum Köngen
Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstraße)
73257 Köngen

museum-koengen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 09:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr, 1. und 3. Sonntag im Monat und Feiertag 13:00 bis 17:00 Uhr, Montag, Freitag und Samstag geschlossen

Legoausstellung

In der Legoausstellung für Kinder erwacht die kleine und die große Welt der Römer - am Neckar und auf der Alb - zum Leben. Ein römisches Kastell, ein Tempel, der Limes als Wall und als Holz-Palisade sowie umtriebiges Marktgeschehen im römischen Dorf werden detailliert aus Lego nachgebaut. Ein mächtiges Limestor, wie es in Dalkingen bei Aalen gefunden wurde, rundet das Ensemble ab. Viele originalgetreue Details, zum Beispiel ein Kutschwagen, eine Baustelle und römische Legionäre im Kastell von Köngen, lassen den römischen Alltag in der schwäbischen Provinz Wirklichkeit werden.

In mühevoller Feinarbeit hat Christoph Planck aus Denkendorf mit Unterstützung seiner Tochter Karla die Römerwelt aus Lego nachgebaut.

 

Der Römerpark und das Museum: Die rege Bautätigkeit in den 60er Jahren machte auch vor dem Gelände der ehemaligen römischen Ansiedlungen nicht halt. Das aufgelassene römische Dorf wurde Schritt für Schritt überbaut und selbst das Gelände des Kastells war zur Ausweisung als Baugebiet vorgesehen. Doch die Denkmalschützer wollten dem nicht tatenlos zusehen und es kam daraufhin zu jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen. Im Jahre 1973 konnten sich dann die Denkmalschützer in der obersten Gerichtsinstanz durchsetzen. Die drohende Ausweisung als Baugebiet war obsolet – nicht unbedingt zur Freude der bauwilligen Grundstückseigentümer.

Zu Beginn der 80er Jahre ergab sich dann die Chance, für den Aufkauf von Bodendenkmälern Landeszuschüsse zu erhalten. Die Befürworter einer Konservierung sahen daher die Möglichkeit, dieses bedeutende Bodendenkmal zu schützen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In gemeinsamer Anstrengung und in beispielhafter Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Köngen, dem Schwäbischen Albverein und dem Landesdenkmalamt wurde das Projekt Römerpark geplant und realisiert. Die Einweihung fand schließlich im Juni 1988 statt.

Der Römerpark und das Museum (Stand: 10.03.19)

Federseemuseum, Bad Buchau


Sonderausstellung "100 Jahre Federseemuseum"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Rückblick auf "100 Jahre Federseemuseum" in 2 Ausstellungen

Im Federseemuseum

... werden besondere „(Ein-)Blicke in vergangene Zeiten“, d.h. in die Gründungszeit des Museums gewährt. Aus dem Depot ans Licht gebracht – so zeigt sich die stimmungsvolle Szenerie, die nach historischen Vorlagen in einem eigens dafür gestaltetem Gewölberaum ihre Wirkung entfaltet. Die in dieser „Wunderkammer“ zusammengetragenen nostalgischen Raritäten fangen ein Stimmungsbild der frühen 1920er Jahre ein, und berichten darüber hinaus über die Geschichte und die Geschichten aus den frühen Tagen des Museums…..

Im Gesundheitszentrum Federsee

... zeigt ein Bilderquerschnitt die Entwicklung des Federseemuseums von der heimatkundlichen Sammlung des Jahres 1919 bis hin zum modernen archäologischen Museum, wie es sich heute präsentiert.

Als verbindendes Element

... zwischen den beiden Ausstellungsorten reihen sich 100 bunte Pfähle im Kurpark zu einem „Geschichtsweg“ aneinander, die mit kurzen, prägnanten Informationen zur Museumshistorie versehen sind.

Programm

Feiern ist in der Jubiläumssaison natürlich auch angesagt. Das Programm enthält einige Highlights, darunter u.a.: Roots of Metal – ein großes Schmiedetreffen inkl. Open Air Konzert, ein Living History-Wochenende mit den Kelten, einen Welterbe-Tag mit Archäologen und Naturwissenschaftlern sowie ein großes UNICEF-Kinder- und Familienfest.

 

Das Museum: Das an dieser Stelle 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und präsentiert seit 2018 die neu konzipierte Dauerausstellung → "15.000 Jahre Leben am See".

www.federseemuseum.de (Stand: 01.04.19)

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)


Sonderausstellung "Formensprache. Faszination Frau - Weibliche Darstellungen der Altsteinzeit"

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 30. November)
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Ostermontag, Pfingstmontag und 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) geöffnet. Karfreitag geschlossen

→ Öffnungszeiten Wintersaison (1. Dezember bis 14. März)
Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
24. bis 26. Dezember, Silvester und Neujahr geschlossen, Heilige-3-Könige geöffnet

Sonderausstellung

In offenen Vitrinen schweben 16 nachgeschnitzte altsteinzeitliche Frauenfiguren. Mal üppig barock mit ausladenden Hüften, mal filigran und reduziert. Die meist nur handtellergroßen Schnitzarbeiten laden dazu ein, Kunst mit allen Sinnen zu begreifen. Sechs Elfenbeinschnitzer haben die Venus-Darstellungen, stilisierten Frauenköpfe und weiblichen Symbole, deren Originale 40.000 bis 15.000 Jahre vor heute entstanden sind, aus Mammutelfenbein und Gagat nachgearbeitet.

Ausgestellt sind sie im Mai und Juni 2019 im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) in der neuen Sonderausstellung „Formensprache. Faszination Frau - Weibliche Darstellungen der Altsteinzeit“.

Begleitend zur Ausstellung bietet das urmu ein vielfältiges Programm: So wird ein Elfenbeinschnitzer an mehreren Tagen seine Handwerkskunst  zeigen und über den Lieferanten seines Werkstoffs, das Mammut, informieren (Termine: Mi 1.5.bis So 5.5., Do 30.5. bis So 2.6., Sa 8.6. bis Mo 10.6. und Do 20.6. bis So 23.6.). Außergewöhnlich ist der Workshop am Freitag, 21.6.: Hier kann mit steinzeitlichen Werkzeugen ein eigener Elfenbeinanhänger hergestellt werden (Anmeldung erforderlich, Tel. 07344/9669-916).

Außerdem gibt es Führungen zum Thema Frauen- und Männlichkeitsdarstellungen in der Eiszeitkunst am Dienstag, 11.6., Donnerstag, 13.6. und Dienstag, 18.6. jeweils um 11 Uhr, und die täglichen Welterbe-Führungen um 14:30 Uhr befassen sich im Mai und Juni besonders mit der „Venus vom Hohle Fels“, der Mutter aller Frauenstatuetten, und ihren Nachfolgerinnen.

Ausstellungseröffnung

Eröffnet wird die Ausstellung am 30.04.2019 um 17:00 Uhr mit dem Vortrag der Expertin für Mammutelfenbein und Eiszeitkunst, Dr. Sibylle Wolf von der Universität Tübingen.

 

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) jetzt Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen. Ausgestellt ist das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40.000 Jahren. Höhepunkte sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit Originalfunden aus der Region. Prominentestes Exponat ist das Original der „Venus vom Hohle Fels“.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 15.04.19)

Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Waiblingen


Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre"

Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen

rems-murr-kreis.de

→ Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr und Donnerstag von 13:30 bis 18:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 10. Mai 2019 bis 30. August 2019 im Foyer des Landratsamtes des Rems-Murr-Kreises, Waiblingen die Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre – Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft" zu sehen.

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – Ersten Eingriffen des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neugestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild. Auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus und vor etwa 4000 Jahren begannen die Menschen in Nordeuropa Getreide anzubauen.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Sammelpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich mit der Agrargeschichte in Baden-Württemberg von den Anfängen der Jungsteinzeit vor mehr als 7000 Jahren bis in die Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert die herausragenden Ergebnisse von 25 Jahren Forschungsarbeit zur Geschichte unserer Kulturlandschaft durch das Labor für Archäobotanik. Neue Forschungen werfen alle bisherigen Modellrechnungen über die Nahversorgung in der Jungsteinzeit über den Haufen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Entwicklung des Ackerbaus vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit.

 

Der Ausstellungsort: Im Foyer des Kreishauses in Waiblingen finden regelmäßig Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

rems-murr-kreis.de (Stand: 20.01.19)

Keltenmuseum Heuneburg, Herbertingen-Hundersingen


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Keltenmuseum Heuneburg
Binzwanger Str. 14
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg.de

→ Öffnungszeiten (02. April bis 31. Oktober 2019)
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 16:00 Uhr, letzter Einlass bis 15:30 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

In den Jahren 2014 und 2015 wurden südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege untersuchten in der Flur „Hegelesberg” eine Siedlung der Lineabandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem 6. Jt. v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden: Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden.

Ergänzend zu dieser mit großem Aufwand geborgenen Grabausstattung werden zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber gezeigt: ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit.

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

Begleitende Vortragsreihe

Parallel zur Ausstellung erleben Sie in den Räumen des Heuneburgmuseums 2 Vorträge zum gleichen Themenkomplex

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist 2018 unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Die Museen: Um Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen.

Das heutige Freilichtmuseum Heuneburg liegt nur ca. 2 km von Herbertingen-Hundersingen (in Richtung Binzwangen) entfernt und wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 auf dem Plateau der Keltenstadt Pyrene errichtet. Es besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in denen u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt, sowie Führungen und Mitmachaktionen angeboten werden. Seit 2013 befindet es sich in der Trägerschaft der Gesellschaft für Archäologie.

www.heuneburg.de/heuneburgmuseum (Stand: 01.03.19)

Museum Ulm


Sonderausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen. Knochengeschichten aus 100.000 Jahren"

Museum Ulm
Studio Archäologie
Marktplatz 9
89073 Ulm

museumulm.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 11:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen, Faschingsdienstag, Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen

Sonderausstellung im Studio Archäologie

Das Lonetal bei Ulm ist durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der "Löwenmensch" entdeckt wurden. 2019 widmet das Museum weniger beachteten Funden aus dem UNESCO Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" eine Ausstellung im Studio Archäologie. Menschliche Skelettreste von der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende wiederholt als Bestattungsplatz, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt wurden. Die Ausstellung erzählt spannende Geschichten rund um Entdeckung und Bergung, berichtet von Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft - und zeigt die neuesten Erkenntnisse zur Altersbestimmung, zur Anthropologie und zur Archäogenetik auf.

[Bildnachweis s.o.: So markierte der Ausgräber der Bocksteinhöhle das 8.000 Jahre alte Grab einer Frau und ihres neugeborenen Kindes in seinem Bericht von 1892, Quelle: Museum Ulm]

Öffentliche Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen. Knochengeschichten aus 100.000 Jahren" findet am Freitag, 10. Mai 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

 

Das Museum: Das Museum Ulm ist ein einzigartiges kunst- und kulturgeschichtliches Universalmuseum mit herausragenden Sammlungsbeständen von nationaler, internationaler und weltkultureller Bedeutung. Im Herzen der Stadt Ulm, in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 16.-20. Jahrhunderts gelegen, vermittelt das Museum Ulm 40.000 Jahre Kunst-, Kultur- und Designgeschichte und bietet zusammen mit den originalen Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) ein besonderes Kunsterlebnis an authentischen Orten.

www.museumulm.de/museum (Stand: 15.03.19)

Freilichtmuseum Heuneburg


Sonderausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen: Neue Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg"

Freilichtmuseum Heuneburg Pyrene
Heuneburg 1-2
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg-keltenstadt.de

→ Öffnungszeiten (02. April bis 31. Oktober 2019)
Freilichtmuseum: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, letzter Einlass bis 16:30 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 06. Juni bis zum 31. Oktober 2019 ist im Freilichtmuseum Heuneburg die Sonderausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen: Neue Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg" zu sehen. Ein aktueller Flyer steht unten zum Download bereit.

Die Heuneburg an der oberen Donau stellt eine der bedeutendsten Fundstätten der mitteleuropäischen Eisenzeit dar und wird bereits seit 1950 systematisch untersucht. Das Umland des hallstattzeitlichen Zentralorts dagegen blieb bis vor wenigen Jahren weitgehend unerforscht. Das änderte sich 2014 mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligtem Langfristprojekt.

Seitdem stehen v. a. ländliche Siedlungen und Höhenbefestigungen bzw. Burgen im Umfeld der Heuneburg im Fokus der Forschung. Die spektakulären Funde der Bettelbühlnekropole und des Grabhügelfelds bei Unlingen erlaubten zudem einzigartige Einblicke in den Aufbau der eisenzeitlichen Gesellschaft.

Die aktuellen Untersuchungen an befestigten Anlagen sowie in offenen Siedlungen und Bestattungsarealen liefern neue Erkenntnisse über die Strukturierung der eisenzeitlichen Siedlungslandschaft und das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Plätzen.

Der Dreiklang – Burgen, Bauern, Bestattungen – wird die neuesten Ergebnisse dieser Forschungen veranschaulichen sowie anhand großformatiger Illustrationen Szenen der hallstattzeitlichen Lebenswelt im Umfeld der Heuneburg rekonstruieren, um somit die Vergangenheit verständlicher zu machen.

Ausstellungseröffnung

Wir laden Sie sehr herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen" am 05. Juni 2019 um 15:00 Uhr ein und freuen uns, Ihnen die aktuellen Forschungen und Ausgrabungen im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg vorzustellen. Die Tafelausstellung präsentiert neben den neuesten Erkenntnissen auch großformatige Illustrationen der hallstattzeitlichen Lebenswelt.

Im Herrenhaus

  • Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Claus Wolf, Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege
  • Ansprache durch Frau Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • Einführung in die Ausstellung und die aktuellen Forschungen durch Herrn Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamtes für Denkmalpflege, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Archäologie

Im Außenbereich vor dem Herrenhaus

  • Eröffnung der Ausstellung durch Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Führung durch die Ausstellung durch Herrn Dr. Leif Hansen, Koordinator des Heuneburg-Projektes beim Landesamt für Denkmalpflege

Im Anschluss Empfang im Herrenhaus. Der Eintritt ist mit Anmeldung zur Veranstaltung frei.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 24.05.19 telefonisch unter der Nummer der Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie 0711 / 577 44 154 oder formlos per E-Mail unter mail@gesellschaft-archaeologie.de. Wir freuen uns, Sie am 05.06.19 zur Ausstellungseröffnung im Freilichtmuseum begrüßen zu dürfen.

 

Die Museen: Das heutige Freilichtmuseum Heuneburg Pyrene wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 errichtet und besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in denen u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Seit 2013 befindet es sich in der Trägerschaft der Gesellschaft für Archäologie. Die räumliche Ausdehnung der Keltenstadt und die Monumentalität der Bauwerke werden den Besuchern durch die Nachbauten der Häuser und des Lehmziegelmauerabschnitts in Originalgröße innerhalb des Freilichtmuseums, durch das rekonstruierte Steintor und durch die Wiederaufschüttungen von Wall und Grabhügeln im Umland vermittelt. Auf dem Freigelände gibt es ein vielfältiges Jahresprogramm rund um keltische Themen.

Um weitere Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal im nahegelegenen Herbertingen-Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg. Ein archäologischer Wanderweg verbindet beide Museen und führt zu den Bodendenkmalen im Umland der Heuneburg.

www.heuneburg-keltenstadt.de (Stand: 01.04.19)

Staufenhalle, Plüderhausen


Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft"

Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Remstalgartenschau

Staufenhalle Plüderhausen
Am Marktplatz 10
73655 Plüderhausen

pluederhausen.de

→ Öffnungszeiten
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 26. Juni 2019 bis 07. Juli 2019 auf dem Gartenschaugelände im Treffpunkt Baden-Württemberg in der Staufenhalle Plüderhausen die Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft" zu sehen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung bei der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 und der Landesgartenschau in Lahr 2018 kam das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) den zahlreichen Anfragen nach und präsentiert auch 2019 die Sonderausstellung „Archäologie - Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ auf der Remstalgartenschau in Plüderhausen.

Das LAD zeigt in den Ausstellungsräumen des Treffpunktes Baden-Württemberg ausgewählte Schutzstrategien von Bodendenkmalen anhand von archäologischen Fallbeispielen aus Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche archäologische Denkmale in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden sind, ist es wichtig Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft aufzuzeigen.

Vernissage

Die Ausstellung wird am 26. Juni 2019 um 14:00 Uhr mit einer kleinen Vernissage eröffnet.

 

Der Ausstellungsort: Die Staufenhalle ist das kulturelle Herz der Gemeinde mit über 700 Sitzplätzen, Gymnastikraum, Foyer und “Ratsstube”. Sie bietet vielseitige Möglichkeiten, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen abzuhalten..

pluederhausen.de (Stand: 20.01.19)

Museum im Steinhaus, Nagold


Sonderausstellung "Mit Hightech auf den Spuren der Kelten" - Ausstellung zur modernen Feldarchäologie

Museum im Steinhaus
Badgasse 3
72202 Nagold

nagold.de/Steinhaus

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Sonntag und an Feiertagen 14:00 bis 17:00 Uhr, Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag geschlossen

Sonderausstellung

Unsichtbares sichtbar machen, verborgene Spuren vorgeschichtlicher Zeiten aufspüren, ohne dabei den Spaten anzusetzen, Grabungsergebnisse naturgetreu für die Zukunft aufbewahren – was von jeher Wunschvorstellung der Archäologie war, beginnt modernste Technik heutzutage in die Wirklichkeit umzusetzen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die Stadt Nagold im Museum im Steinhaus die Sonderausstellung „Mit Hightech auf den Spuren der Kelten“. Sie ermöglicht einen faszinierenden Einblick in die neuartigen Möglichkeiten der Archäologie. Anhand verschiedenster Medien, z.B. Computeranimation und dreidimensionaler Darstellung, sollen die hochmodernen Technologien vorgestellt werden.

Rückblick

Ein Rückblick auf über 150 Jahre Feldforschung zeigt, welche Pionierleistungen zur modernen archäologischen Feldforschung unserer Tage führten.

Luftbildarchäologie

Im 20. Jahrhundert trat die Luftbildarchäologie an die Seite der traditionellen archäologischen Forschung. Mit immer feineren Methoden gelingt es seither, Geländedenkmale aufgrund unterschiedlichster Bodenbegebenheiten und Bewuchsmerkmale aus der Luft zu erkennen und zu dokumentieren.

Laserscanning aus der Luft

Heute wird die Luftbildarchäologie durch Laserscanning ergänzt und weitergeführt. Vom Flugzeug aus können ganze Landschaften mit Laserstrahlen angetastet werden. Aus den Daten entstehen digitale Bilder des Geländereliefs. Wald, der den Blick auf den Boden verdeckt, kann man auf dem Bildschirm „wegrechnen“. Mit dem Laser-Blick durch das Blätterdach erschließen sich beeindruckende Geländedarstellungen, die eine neue Sicht auf Bodendenkmale erlauben.

Geophysik

Geophysikalische Untersuchungen am Boden gewähren schließlich den Blick unter die Erdoberfläche. In den kartierten Messungen von Bodenradar, Elektrik oder Magnet, die wie futuristische Graphiken anmuten, lassen sich verborgene archäologische Strukturen identifizieren.

Digitale Grabungs- und Funddokumentation

Auch in der Grabungstechnik selbst hat Hightech Einzug gehalten. Mit modernsten Geräten, wie Tachymeter oder Laserscanner, werden die Ausgrabungsbefunde digital erfasst und dreidimensional vermessen. Auf dieser Basis sind sensationelle Rekonstruktionen am Computer möglich.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Mit Hightech auf den Spuren der Kelten" ist unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 61 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Autoren: Jörg Bofinger, Mathias Merkl, Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, 2010. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das Museum der Stadt Nagold ist seit dem Jahr 1989 im Steinhaus, dem wahrscheinlich ältesten Haus der Stadt, untergebracht. Es versteht sich als Ort der Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart Nagolds und der Region.

Museum im Steinhaus (Stand: 25.02.19)

Bundesgartenschaugelände, Heilbronn


Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft"

Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Bundesgartenschau

"Fruchtschuppen" auf dem BuGa-Gelände
Theresienstraße 9 (Anreise von Süden ...)
74072 Heilbronn

Wohlgelegen (Anreise von Norden ...)
74076 Heilbronn

buga2019.de

→ Öffnungszeiten
täglich 09:00 bis 19:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Bundesgartenschau 2019 ist vom 17. April 2019 bis 06. Oktober 2019 auf dem Bundesgartenschaugelände im Treffpunkt Baden-Württemberg im "Fruchtschuppen" die Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft" zu sehen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung bei der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 und der Landesgartenschau in Lahr 2018 kam das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) den zahlreichen Anfragen nach und präsentiert auch 2019 die Sonderausstellung „Archäologie - Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

Das LAD zeigt in den Ausstellungsräumen des Treffpunktes Baden-Württemberg ausgewählte Schutzstrategien von Bodendenkmalen anhand von archäologischen Fallbeispielen aus Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche archäologische Denkmale in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden sind, ist es wichtig Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft aufzuzeigen.

Vernissage

Die Ausstellung wird am 17. Juli 2019 um 14:00 Uhr mit einer kleinen Vernissage eröffnet.

 

Der Ausstellungsort: Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist mit drei verschiedenen Standorten auf dem Bundesgartenschaugelände in Heilbronn vertreten. Der Hauptstandort befindet sich im sogenannten Fruchtschuppen, einem geschlossenen Gebäude, in dem auch die Blumenhallenschauen stattfinden.

buga2019.de (Stand: 13.04.19)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 1 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 19.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 1 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 2 ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie ggf. das Angebot zur Lehrgrabung Gruppe 1. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 3 - Umfeld Rosenstein

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 3 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 4 - Umfeld Rosenstein

Hinweis (Stand: 15.03.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 4 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Hechingen-Stein


3. Keltisches Wochenende im Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein

Veranstalter: Förderverein Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein e.V.

Ort: Römisches Freilichtmuseum, Eichwäldle 1, 72379 Hechingen-Stein

Beginn: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: siehe → Öffnungszeiten/Preise

Keltisches Wochenende auf der Villa Rustica

Der Förderverein freut sich die Nachkommen unserer ehemaligen provinzialrömischen Nachbarn begrüßen zu können. Wir empfangen die Kelten wieder am zweiten Wochenende im Mai und laden Sie herzlich zum Besuch ein.

Verschiedene Keltengruppen repräsentieren wieder keltisches Leben auf dem Gelände des Freilichtmuseums. Unterschiedliche Darbietungen aus der sogenannten „Eisenzeit“ werden ein vielseitiges Bild der keltischen Kultur zeigen. Verschiedene Handwerke wie Drechseln, Schmieden, Kettenhemden Anfertigen, Sticken, Schuhe Herstellen und Weben werden vorgestellt und auch Händler sind vor Ort.

 

Bundesweit


Internationaler Museumstag 2019 – „Museen - Zukunft lebendiger Traditionen"

"Museen - Zukunft lebendiger Traditionen" heißt das bundesweite deutsche Motto zum internationalen Museumstag 2019, der in diesem Jahr zum 42. Mal stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutscher Museumsbund e.V.

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und findet im Jahr 2019 bereits zum 42. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Als Besucherinnen und Besucher, sind Sie herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Der Aktionstag steht dabei jährlich unter einem wechselnden Motto, das vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen wird und damit die unterschiedlichen Schwerpunkte der Museumsarbeit beleuchtet, aktuelle Themen aufgreift und auf die thematische Vielfalt unserer reichen Museumslandschaft verweist. Für 2019 lautet es "Museums as Cultural Hubs: The Future of Tradition". In Deutschland feiern die Museen den Aktionstag unter dem Motto "Museen - Zukunft lebendiger Traditionen".

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumsorganisationen und Beratungsstellen in den Ländern, ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates. (aus: → Museumstag/Über uns)

 

Aalen


Eröffnungswoche zur Wiedereröffnung des Limesmuseums

Veranstalter: Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: noch offen

Preis: siehe → Preise

Eröffnungswoche

Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung öffnet das → Limesmuseum am 25. Mai 2019 wieder seine Tore.

Freuen Sie sich auf die neue Daueraussstellung. Sie präsentiert aus unterschiedlichen Perspektiven das Leben am Rande des römischen Imperiums vor 1800 Jahren und zeigt spannend und anschaulich die Bedeutung des Limes als UNESCO-Welterbe.

Programm in Vorbereitung

Museumseröffnung

Am Freitag, 24. Mai 2019 wird das Museum in einer separaten Veranstaltung um 16:00 Uhr offiziell wiedereröffnet.

 

Eberdingen-Hochdorf/Enz


Keltischer Sonntag im Keltenmuseum Hochdorf/Enz

Veranstalter: Gemeinde Eberdingen, Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e.V. und das Keltenmuseum Hochdorf

Ort: Keltenmuseum Hochdorf, Keltenstraße 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

Beginn: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Preis: siehe → Zeiten/Preise im Sommerprogramm 2019

Keltischer Sonntag

Die Gemeinde Eberdingen, der Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e. V. und das Keltenmuseum laden zum traditionellen „Keltischen Sonntag" in und um das Keltenmuseum Hochdorf/Enz ein.

Im Museum: Stündliche Kurzführungen zu verschiedenen Themen.  

Im Freibereich des Museums: Vorführungen altes Handwerk und Mitmachaktion für Kinder.

Auf dem Festgelände neben dem Museum: 10.00 bis 11.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst, danach Ausschank durch den Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e. V., Kaffee und Kuchen sowie Speiseangebote.

 

Nagold


Nagolder Keltenfest

Veranstalter: Stadt Nagold, Amt für Kultur, Sport und Tourismus

Ort: Stadtpark Kleb - Krautbühlpark, Am Schloßberg, 72202 Nagold

Beginn: SA 12:00 Uhr - 22:30 Uhr, SO 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Preis: k.A.

Keltenfest, schwäbische Highlandgames und Living History

Alle zwei Jahre verwandelt sich der Nagolder Stadtpark in ein kleines keltisches Dorf mit vielen Highlights und Attraktionen. Rund um den keltischen Großgrabhügel „Krautbühl“ lagern zahlreiche Handwerker, Händler und Familien, die ihre Handwerkskunst präsentieren und das Leben der Kelten, Römer und Alamannen darstellen.

Neben dieser prächtigen Zeitreise erleben die Besucher noch ein weiteres Spektakel: Die schwäbischen Highland Games! Der urige Wettkampf der Clans ist eine sportliche Herausforderung und bereitet Akteuren und Besuchern großen Spaß. Ein tolles Rahmenprogramm aus Musik, Aktionen für Kinder und Gaumenfreuden mit Keltenbier runden das Programm ab.

 

Herbertingen-Hundersingen


Keltenfest auf der Heuneburg

Veranstalter: Freilichtmuseum Heuneburg und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. als Träger

Ort: Freilichtmuseum Heuneburg, Heuneburg 1-2, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Keltenfest

An diesem Wochenende begrüßen wir Besucher aus dem fernen Italien. Schon zu ihrer Blütezeit war die Heuneburg durch mediterrane Einflüsse geprägt, wie die eindrucksvolle Lehmziegelmauer erkennen lässt.

Zu Beginn der Urlaubszeit greifen wir diesen Gedanken auf und möchten Sie einladen, sich mit uns auf eine Zeitreise zu begeben! Ein echter keltischer Reiter, Handwerker und Lagergruppen sorgen für ein tolles Ambiente. Mitmachaktionen wie Bogenschießen und Metallgießen richten sich an die Kleinsten!

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2019 – „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

"Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" heißt das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2019, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 08. September 2019.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

„Es hat keine Epoche gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne ‚modern‘ fühlte“.
(Walter Benjamin, Das Passagen-Werk)

Modern - Moderne - Umbrüche

Belegt ist der Begriff „modernus“ seit dem 5. Jahrhundert. Verwendet wird er dann, wenn sich das Selbstverständnis einer Epoche oder der Gesellschaft verändert und sich von Vorgängern absetzt. Ein Umbruch bricht mit tradierten Vorstellungsweisen, Techniken, Erklärungsmodellen und praktischen Umsetzungen. In jedem Umbruch steckt daher etwas Neues, Revolutionäres, Fortschrittliches – und etwas Modernes.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses laden wir Sie dazu ein, den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten: Gehen Sie der Frage nach, wie diese Umbrüche neue Kunst- und Baustile herbeiführten, die somit Zeitzeugnisse der jeweiligen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten darstellen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort – Umbrüche sind überall zu finden (→ aus: Thema des Tages des offenen Denkmals).

 

Aalen


Vita Roma - Römisches Herbstfest im neuen Limesmuseum

Veranstalter: Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: noch offen

Preis: siehe → Preise

Vita Roma - Römisches Herbstfest

Jahresprogramm in Vorbereitung

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.