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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Aalen

Prof. Dr. Harald Floss


Die Venus von Waldstetten - Vortrag und Buchvorstellung

Prof. Dr. Harald Floss, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Universität Tübingen

Zu einer interessanten Vortragsveranstaltung lädt Kreisarchivar Uwe Grupp in den Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts ein. Prof. Dr. Harald Floss von der Universität Tübingen wird an diesem Abend über die → Venus von Waldstetten und die Altsteinzeit im Ostalbkreis referieren.

Die Erforschung der Steinzeit im Ostalbkreis hat in den letzten Jahren für spannende neue Erkenntnisse gesorgt. Durch die hervorragende Zusammenarbeit des Arbeitskreises Steinzeit Schwäbisch Gmünd und der Universität Tübingen konnten Grabungen und Auswertungen durchgeführt werden, die ein ganz neues Licht auf das prähistorische Leben in der Region werfen.

Ein archäologisches Highlight ist zweifellos die sogenannte Venus von Waldstetten, eine ca. 15.000 Jahre alte Frauenfigur vom Ende der letzten Eiszeit, die in dieser Form in Süddeutschland absolut einmalig ist. In einem reich bebilderten Vortrag wird dieser spektakuläre Fund vorgestellt und in einen internationalen Kontext gestellt. Auch das neue Buch der Tübinger Forscher um Professor Floss wird in der Veranstaltung präsentiert. Das Werk bietet einen Überblick über die früheste Besiedlung des Ostalbkreises, die bis in die Zeit der Neandertaler zurückreicht.

Für weitere Informationen steht Kreisarchivar Uwe Grupp unter Tel. 07361 503-1320 oder per E-Mail uwe.grupp[at]ostalbkreis.de gerne zur Verfügung.

 

Veranstalter: Landratsamt Ostalbkreis

Ort: Landratsamt Ostalbkreis, Großer Sitzungssaal, Stuttgarter Straße 41, 73430 Aalen

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien

Dr. Marcus Meyer


Auslandsexkursion 2022: Südliches Noricum, Friaul und Istrien (9 Tage) -ausgebucht-

Die verschobene EXKURSION aus 2020/21 findet jetzt im Juni/Juli 2022 statt.

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2020 wird jetzt für das Jahr 2022 angeboten. Bereits angemeldete Teilnehmer aus 2020/21 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind nur noch wenige Plätze vorhanden. Mit Ihrer Anmeldung werden Sie ggf. auf eine Warteliste gesetzt. (Stand: 20.12.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Marcus Meyer

Abfahrt: am 28.06.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die Startzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.995 € pro Person (DZ), 2.175 € (EZ). Der EZ-Zuschlag gilt nur für bis zu 10 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag.

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Tag 1: Anreise mit dem Bus von Stuttgart (Echterdingen) nach Villach

  • Übernachtung in Villach

Tag 2: Besuch der „Stadt auf dem Magdalensberg“ nahe Villach in Kärnten

  • Besichtigung des Archäologischen Parks Magdalensberg und des Amphitheaters von Virunum.
  • Weiterfahrt nach Istrien. Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 3: Pula

  • Pula ist eine Küstenstadt an der Spitze der kroatischen Halbinsel Istrien, die für ihren geschützten Hafen, ihre zahlreichen Strände und ihre Ruinen aus der Römerzeit bekannt ist.
  • Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist das Amphitheater. Sehenswert sind auch der Augustustempel und das Archäologische Museum Istriens (AMI) mit dem Doppeltor Porta Gemina als Zugang zum Hauptgebäude des Museums.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 4: Besichtigung von Poreč

  • Die Euphrasius-Basilika in Poreč ist die Kathedrale des kroatischen Bistums Poreč-Pula mit dem Titel einer Basilica minor. Weil die Kirche in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigsten Zeugnisse spätantiker und früh byzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum.
  • Weiterfahrt nach Slowenien und Besichtigung des UNESCO-Welterbes „Höhlen von St. Kanzian“ (Hinweis: ca. 3 km Fußweg und 144 Höhenmeter).
  • Übernachtung in Udine

Tag 5: Triest und Palmanova

  • Im städtischen Museum von Triest sind die archäologischen Funde von der Vorgeschichte bis in die Römerzeit ausgestellt. Stadtrundgang mit Besichtigung des szenischen Theaters, des Arco di Riccardo und der Basilica Forense Romana.
  • Auf der Rückfahrt nach Udine wird die Stadt Palmanova besichtigt.
  • Übernachtung in Udine

Tag 6: Udine und Cividale

  • Besichtigung von Udine und Besuch des Archäologischen Museums im Schloss.
  • Die ursprünglich keltische Siedlung Cividale wurde von Caesar zur Stadt erhoben. Besichtigung des archäologischen Museums und eines Gewölbes, das als keltisches Hypogäum und römisches oder langobardisches Gefängnis bezeichnet wird.
  • Übernachtung in Udine

Tag 7: Aquileia

  • In der römischen Kaiserzeit zählte die Stadt ca. 30.000 Einwohner. Heute ist sie das am vollständigsten erhaltene Beispiel einer frühen römischen Stadt.
  • Besuch des archäologischen Museums, der Basilica di Santa Maria Assunta, der archäologischen Ausgrabungen und des frühchristlichen Museums „Monastero“.
  • Übernachtung in Udine

Tag 8: Umgebung von Udine

  • Diesen Tag wollen wir nutzen, um die Umgebung von Udine kennen zu lernen. Unter anderem ist eine Weinprobe geplant.
  • Übernachtung in Udine

Tag 9: Rückfahrt

  • Abends Ankunft in Stuttgart (Echterdingen)

Zur Person: Dr. Marcus Meyer ist Gebietsreferent für Archäologische Inventarisation beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen 1)
  • 1 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 3–4-Sterne-Hotel in / um Villach
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 4-Sterne-Hotel in Istrien
  • 5 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel Astoria Italia in Udine
  • 5 x 3-Gang-Abendessen im Hotel in Udine (bzw. evtl. 1–2 mal im Restaurant)
  • 1 x kleine Weinprobe
  • Eintritte

1) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Ulm-Seligweiler (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. April 2022 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Änderungen vorbehalten

Hinweis (Stand: 16.02.2022-fh): Die Auslandsexkursion ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Trier

Martina Meyr M.A. und Dr. Nina Willburger


Mehrtagesexkursion 2022: Ausstellungsbesuche und UNESCO-Welterbestätten in und um Trier (3 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Martina Meyr M.A. und Dr. Nina Willburger

Abfahrt: am 16.09.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die Uhrzeit werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 785 € pro Person (DZ), 865 € (EZ).

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Das römische Imperium existierte viele hundert Jahre und umfasste auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet, die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens. Nur intelligente Führung, straffe Verwaltung und innovative Infrastruktur konnten dieses gewaltige Reich zusammenhalten. Was aber führte zu seinem Niedergang, was waren Vorboten des Zerfalls? Wie stirbt ein Reich und wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums?

Die Ausstellungen lassen mit internationalen Spitzenexponaten die Geschichte des Römischen Reiches vom 3. – 5. Jahrhundert n. Chr. lebendig werden und zeigen, welche historischen Ereignisse und Prozesse zum Niedergang des römischen Staates führten – etwa die zunehmenden sogenannten Völkerwanderungen oder zahlreiche Bürgerkriege.

Das Rheinische Landesmuseum Trier wird sich auf 1.000 m² Ausstellungsfläche diesen „dunklen“ Jahrhunderten der römischen Geschichte widmen. Der Rolle des Christentums sowie dem grundlegenden Wandel der religiösen Welt in dieser Übergangszeit widmet sich das Museum am Dom. Das Stadtmuseum Simeonstift spürt schließlich anhand zahlreicher hochkarätiger Kunstwerke dem Fortleben des Römischen Reiches in der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nach.

Die Exkursion führt zu allen drei Ausstellungen, zu den UNESCO-Welterbestätten in Trier sowie zu weiteren römischen Orten.

Zur Person: Martina Meyr M.A. ist Abteilungsleiterin der Städtischen Museen Rottweil.
Zur Person: Dr. Nina Willburger ist Fachabteilungsleiterin Archäologie am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen*)
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück im Hotel Park Plaza in Trier
  • 2 x 3-Gang-Abendessen
  • Eintritte wie folgt: Kombi-Eintrittskarte für Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom und Stadtmuseum Simeonstift
  • Örtliche Führung im Rheinischen Landesmuseum, Museum am Dom und Stadtmuseum Simeonstift
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof oder Reutlingen Alter Omnibusbahnhof (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 12. Juli 2022 (bisher 13. Juni 2022) das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Sens, Guédelon, Autun, Bibracte, Fontenay, Alésia

Dr. Sophie zu Löwenstein und Joseph Specht (vor Ort)


Auslandsexkursion 2022: Burgund - Schatzkammer der Geschichte (8 Tage)

Die verschobene EXKURSION aus 2021 findet jetzt im Oktober 2022 statt.

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2021 wird jetzt für das Jahr 2022 angeboten. Bereits angemeldete Teilnehmer für 2021 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind noch freie Plätze vorhanden. (Stand: 20.12.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sophie zu Löwenstein und Joseph Specht

Abfahrt: am 18.10.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie die genauen Abfahrtszeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 1.995 € pro Person im DZ / 2.245 € pro Person im EZ (max. 7 EZ verfügbar)

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Es werden u.a. folgende Orte besucht (der Reiseverlauf wurde geringfügig angepasst):

  • Sens mit Musées Sens (Archäologische Sammlung, u. a. eine rekonstruierte Thermenfassade) und Altstadt sowie der ersten gotischen Kathedrale Frankreichs mit einem der kostbarsten Kirchenschätze des Landes
  • Experimentelle Archäologie in Guédelon: Hier wird eine Burg aus dem 12. Jh. nachgebaut, nur mit den damals üblichen Techniken und Materialien
  • Überreste einer römischen Villa mit Thermen und einer Nekropole aus der Zeit der Merowinger in Escolives-Sainte-Camille
  • Archäologische Ausgrabungsstätte Fontaines Salées mit Brunnenfassungen, keltischen und römischen Bauten und einem römischen Thermalbad
  • Besuch UNESCO-Weltkulturerbe ehemaliges Zisterzienserkloster Abtei Fontenay
  • Besichtigung Archäopark „MuséoParc“ von Alésia
  • Stadt Autun — das antike Augustodonum — war in römischer Zeit eine der größten Städte Galliens mit dem größten Theater Galliens, "Janus-Tempel", u.v.m. Besuch der reizvollen Altstadt mit der sehenswerten romanischen Kathedrale Saint Lazare
  • Besuch des Museums und der Ausgrabungen des klassischen keltischen Oppidums Bibracte
  • Nach Möglichkeit Besuch der archäologischen Stätte „Les Bolards“ mit Resten einer römischen Siedlung und einer Töpferei sowie Megalith-Funden
  • Antike Thermalstadt Luxeuil-les-Bains mit Ausgrabungen zur Antike und Merowingerzeit
  • Besuch gallo-römisches Theater von Mandeure mit einer Kapazität von ca. 15.000 Sitzplätzen

Hinweis: Den geplanten Reiseverlauf einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte dieser Reise finden Sie nachfolgend zum Download. Änderungen vorbehalten.

Zur Person: Dr. Sophie zu Löwenstein studierte Klassische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen und Alte Geschichte und arbeitete zwei Jahre in Israel am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Hl. Landes (DEIAHL). Seit 2017 ist sie Mitarbeiterin der „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg"im Kloster und Schloss Salem, wo sie vor allem für Öffentlichkeitsarbeit und Museumsdidaktik  zuständig ist. Nebenberuflich arbeitet sie u. a. als historische Reiseleiterin und hält Vorträge.

Zur Person: Joseph Specht ( 2. – 6. Tag ) als zusätzliche örtliche Studienreiseleitung. Der gebürtige Elsässer studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Er leitet seit über 40 Jahren Heideker-Studienreisen durch die verschiedensten Gegenden seines Heimatlandes.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart *)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung, ab/bis Echterdingen
  • 7 x Halbpension in 3 – 4-Sterne Hotels
  • 7 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Eintritte lt. Programm
  • Reiseleitung wie oben beschrieben
  • Audio-Führungssystem

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Stuttgart-Weilimdorf Binder-Betriebshof, Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Pforzheim Bahnhof (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Juli 2022 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 21 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ulm


Kolloquium "Die ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager – eine Bestandsaufnahme"

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege (LAD) in Kooperation mit: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stadt Ulm, Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V.

Ort: Hochschule für Gestaltung (Großer Hörsaal), Am Hochsträß 8, 89081 Ulm

Karte/Ortsplan: zum → Tagungsort in OpenStreetMap

Beginn: DO 07. Juli 2022 um 11:00 Uhr
Ende:    FR 08. Juli 2022, ca. 17:00 Uhr

Tagungsgebühr: 30,00 EUR bzw. 15,00 EUR für ehrenamtlich tätige Gedenkstättenmitarbeitende und Studierende (inkl. Mittagessen).

Programmflyer: Der Flyer steht zum Download bereit auf der → Veranstaltungseite des LAD

Anmeldung: erforderlich per Anmeldeformular auf der → Veranstaltungseite des LAD

Das Programm

Ausgangspunkt des 2-tägigen Kolloquiums mit Vorträgen und Exkursion ist das zweijährige, nun fast abgeschlossene Forschungsprojekt des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg zur historischen Bestandssituation der frühen nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Landesweit wurden im Rahmen des Projektes fünf Objekte untersucht und dokumentiert. Dabei stand die Fragestellung im Fokus, was sich nach fast 90 Jahren innerhalb teils komplexer Denkmalstrukturen von den frühen Konzentrationslagern erhalten hat und welche historischen Aussagen die bauhistorischen Spuren zulassen? Sind sie ein Abbild der bisher zugänglichen Quellen oder verweisen sie auf Aspekte jenseits der tradierten Überlieferung?

Da dem Forschungsprojekt als landesweite Untersuchung angesichts seines historischen Themas – den frühen nationalsozialistischen Konzentrationslagern – auf Bundesebene eine beispielgebende Position zukommt, ist im Rahmen des Kolloquiums der länderübergreifende Vergleich und Austausch vorgesehen.

Über die bauhistorische und denkmalfachliche Einordnung hinaus ist hinsichtlich ihrer historischen Bedeutung und gesellschaftlichen Perspektive ein Austausch mit den jeweiligen Gedenkstätten, Lernorten und lokalen Historiker/innen vorgesehen, um das Verhältnis zwischen Denkmalpflege und historischer Forschungs- und Bildungsarbeit zu diskutieren und die Bedeutung der Ergebnisse des Forschungsprojektes für die Vermittlung herauszuarbeiten.

Eberdingen-Hochdorf/Enz


Kolloquium "30 Jahre Keltenmuseum Hochdorf/Enz"

Hinweis: Das im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte Fest-Kolloquium ist neu terminiert worden.

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz und Gemeinde Eberdingen in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf (beim Schul- und Sportzentrum), Schillerstr. 35, 71735 Eberdingen-Hochdorf

Karte/Ortsplan: zum → Tagungsort in OpenStreetMap

Beginn: 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Anmeldung: direkt über das Keltenmuseum erforderlich (s.u)

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine medizinische Maske (FFP2, o.ä.) mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Vielen Dank.

Das Programm

Für die Vorträge im Rahmen des spannenden Kolloquiums ist der folgende Zeitrahmen vorgesehen:

  • 13:00 Uhr: Begrüßung: Prof. Dr. Thomas Knopf (Leiter des Keltenmuseums) und Peter Schäfer (Bürgermeister der Gemeinde Eberdingen)

  • 13:15 Uhr: Grußwort: Petra Olschowski (Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

  • 13:30 Uhr: „30 Jahre Keltenmuseum Hochdorf / Enz: Geschichte und Ausblick“, Prof. Dr. Thomas Knopf

  • 13:45 Uhr: „Hochdorf und die Landesarchäologie – von der Entdeckung des Fürstengrabs zu den neuen Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg“, Prof. Dr. Dirk Krausse (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen)

  • 14:30 Uhr: „Neue Erkenntnisse zum Bau des Fürstengrabhügels von Hochdorf“, Dr. Thimo Jacob Brestel (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen)

  • 15:15 Uhr: Kaffeepause

  • 15:45 Uhr: „Alte Bekannte in neuem Licht – Aktuelle Forschungen zu Funden aus dem Prunkgrab von Hochdorf und der Aspergregion“, Thomas Hoppe M. A. (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart)

  • 16:30 Uhr: „Leben und Leiden in keltischer Zeit – Neue anthropologische Untersuchungen am Hochdorfer ,Keltenfürsten‘ und weiteren frühkeltischen Skelettfunden“, Dr. Michael Francken (Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Konstanz)

  • 17:45 Uhr: „Neue Entdeckungen und Forschungen zu keltischen Fürstengräbern in Frankreich“, Prof. Dr. Olivier Buchsenschutz (Directeur de recherches émérite au Centre National de la Recherche Scientifique, Paris)

  • 18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Corona-Hinweis: Wir hoffen, dass die Veranstaltung in Präsenz möglich ist und wir möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen können. Gleichwohl ist die Pandemie-Lage schwer vorherzusagen, so dass eine deutliche Begrenzung der Anzahl der Teilnehmenden denkbar ist. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass möglicherweise nicht alle angemeldeten Personen tatsächlich „live“ dabei sein können.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail oder schriftlich direkt an das Keltenmuseum Hochdorf/Enz.

E-Mail: keltenmuseum@t-online.de oder

Postadresse: Keltenmuseum Hochdorf/Enz, Keltenstr. 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt - Alltagsszenen des 5. und 6. Jahrhunderts"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, 24., 25. und 31.12.21 geschlossen.

Bitte beachten Sie die lokal geltenden Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz.

Sonderausstellung

Vom 02. Dezember 2021 bis zum 18. September 2022 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt – Alltagsszenen des 5. und 6. Jahrhunderts" zu sehen. Die vom Römer und Bajuwaren Museum Kipfenberg konzipierte Ausstellung lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt des frühen Mittelalters ein.

« Der Alltag holt uns immer wieder ein », stöhnt man gerne. Ist unser Alltag aber wirklich so beschwerlich? Die Ausstellung möchte ein möglichst breites Publikum ansprechen, besonderns aber Familien und junge Menschen. Und sie möchte von der Geschichte her eine Brücke schlagen in unsere heutige Zeit und dabei nicht zuletzt anregen, sich mit brennenden Umweltthemen und unserem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Ein kleines Dorf in einer großen Welt ...

Alltagsszenen vor der Kulisse eines kleinen Dorfes verschaffen Einblick in das Leben der Menschen zur Zeit des berühmten "Kriegers von Kemathen". Dieser oft als "Urbayer" bezeichnete Stammesfürst hat um 430 n. Chr. bei Kipfenberg im Altmühltal gelebt. Doch sein dörfliches Milieu ähnelt anderen Lebenswelten des 5. und 6. Jahrhunderts und könnte damit genauso gut im Ellwanger Raum angesiedelt sein. Mit Originalfunden, Repliken und viel Liebe zum Detail werden Themenbereiche wie häusliches Leben und Wohnen, Kleidung und Handwerk, Ackerbau und Viehzucht dargestellt.

Darüber hinaus laden Mitmach-Stationen mit kleinen Filmen und Hands-on-Aktivitäten zum Entdecken und Ausprobieren verschiedener Handwerke ein. Auf diese Weise möchte die Ausstellung nicht zuletzt auch den Blick schärfen für den Wert materieller Dinge. Themen wie Landwirtschaft, Produktion und Handel schlagen von der Geschichte her die Brücke in unsere heutige Zeit und regen an, sich mit brennenden Umweltthemen und unserem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 02.12.2021, um 18:00 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eröffnet.

Es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, die Leiterin des Römer und Bajuwaren Museums Kipfenberg, Claudia Stougard – sie hält die Einführung in die Ausstellung – sowie der Museumsleiter Andreas Gut.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Begleitprogramm

Im Begleitprogramm werden immer am ersten Sonntag im Monat um 15:00 Uhr Führungen in der Sonderausstellung angeboten, die Termine sind am 5. Dezember 2021 sowie am 2. Januar, 6. Februar, 6. März, 3. April, 1. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August und 4. September 2022.

Am Sonntag, 15. Mai 2022, findet von 11:00 - 17:00 Uhr der jährliche große Aktionstag am Internationalen Museumstag im Rahmen der Sonderausstellung statt.

Sonderführungen

Am Samstag, 11. Dezember und am Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 15:00 Uhr bietet das Alamannenmuseum zwei Biografische Führungen durch die Museumsausstellung an. Bei dieser Reihe treffen die Museumsbesucher auf einen Führer in alamannischer Gewandung, welcher bei einem Rundgang durch das Museum sich selbst und die Lebensumstände in der Zeit der Alamannen vorstellt. Bei beiden Führungen wird auch die neue Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt“ vorgestellt, es ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Eine weitere Biografische Führung findet am Sonntag, 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag), statt.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 14.11.21)

Rottenburg a.N.


Wanderausstellung "Kelten in Baden-Württemberg"

Sumelocenna - Römisches Stadtmuseum
Am Stadtgraben (Parkhaus Museum)
72108 Rottenburg am Neckar

rottenburg.de

→ Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:30 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00 bis 16:30 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt: und ggf. eingeschränkte Öffnungszeiten finden sie → hier.

Hinweis: Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Hygiene-Vorschriften.

Wanderausstellung

Im Römischen Stadtmuseum Sumelocenna in Rottenburg am Neckar ist ab Sonntag, 6. Februar 2022, die Wanderausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg“ zu Gast. Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert mit der Ausstellung einen Einblick in die Zeit zwischen dem 7. und 1. Jahrhundert vor Christus, in der die Kelten das Landschaftsbild durch ihre Siedlungen, Bestattungsplätze und Naturheiligtümer prägten.

Im November 2019 wurde die Ausstellung „Die Kelten in Baden-Württemberg – Aktuelle Ausgrabungen und Forschungen zur Hallstatt- und Latènezeit“ im Haus der Wirtschaft erstmals in Stuttgart präsentiert. Anschließend war die Ausstellung im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen, im Hauptgebäude des Regierungspräsidiums Stuttgart in Vaihingen sowie an weiteren Orten zu sehen.

Die Ausstellung zeigt zunächst, wie die keltischen Kulturen in der Antike von ihren südlichen Nachbarn, den Griechen und Römern, wahrgenommen wurden und was aus archäologischer Sicht über sie ausgesagt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die beeindruckenden Ausgrabungen und Forschungsprojekte des LAD zur Archäologie der Kelten in Südwestdeutschland:

  • Aktuelle Arbeiten im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg an der oberen Donau belegen die komplexen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen während des 6. und frühen 5. Jahrhunderts vor Christus.
  • Die Ausgrabungen am Rosensteinmassiv bei Heubach, einer mit monumentalen Gräber und Wällen befestigten keltischen Höhensiedlung, beleuchten die Zeit unmittelbar vor Beginn der keltischen Wanderungen um 400 vor Christus.
  • Besonders kennzeichnend für die spätkeltische Zeit im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus sind neben Viereckschanzen (ländliche Gehöfte) stadtartige Großsiedlungen (Oppida) wie der Heidengraben am Nordrand der Schwäbischen Alb.

Darüber hinaus informiert die Ausstellung über wichtige Lebensbereiche, wie Handel, Handwerk, Religion und Wissenstransfer in keltischer Zeit.

Weitere Ausstellungsorte der Wanderausstellung

Anschließend wandern „Die Kelten in Baden-Württemberg“ im Herbst 2022 nach Sachsenheim. Des Weiteren ist 2023 eine Präsentation in Jestetten geplant. Die genauen Ausstellungsadressen sowie konkrete Termine werden rechtzeitig auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht.

 

Der Ausstellungsort: Die Besucher erwartet im Museum ein originaler Stadtausschnitt des antiken Sumelocenna. Der beeindruckendste Gebäudeteil ist eine 32 Meter lange Toilettenanlage, deren luxuriöse Ausstattung noch erkennbar ist. Für jeden, der sich über die Hygieneverhältnisse und die großartigen Ingenieurs- und Handwerkerleistungen römischer Zeit informieren will, lohnt sich ein Besuch des Sumelocenna-Museums.

Rekonstruktionen, Modelle, Grafiken und natürlich eine Fülle originaler römischer Funde werden in didaktisch vorbildlicher Weise präsentiert. Leicht verständliche Texte erläutern die neuesten Erkenntnisse über das antike Rottenburg, eingebettet in die römische Kultur unseres Landes.

Vor allem den jüngeren Besuchern erzählt ein Diorama mit rund 650 Zinnfiguren viele Geschichten aus dem römischen Sumelocenna. Eine Ton-Bild-Schau (auch in französischer und englischer Sprache) gibt eine spannende Einführung in die römische Epoche Südwestdeutschlands und einen informativen Überblick der Inhalte des Sumelocenna-Museums.

rottenburg.de (Stand: 25.01.22)

Stadtmuseum Gerlingen


Sonderausstellung "Leben in Gerlingen - 5.000 Jahre v. Chr."

Stadtmuseum Gerlingen
Weilimdorfer Str. 9-11
70839 Gerlingen

gerlingen.de/Stadtmuseum

→ Öffnungszeiten
Dienstag und Samstag 15:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr, Montag und Mittwoch bis Freitag geschlossen

Sonderausstellung

Im künftigen Baugebiet »Bruhweg II« am Nordrand von Gerlingen sollen schon bald zahlreiche neue Wohnungen entstehen. Es wird nicht das erste Mal sein, dass dort Menschen leben, denn schon in der Zeit um 5.000 v. Chr. erlebte das Areal eine Phase dichter Besiedlung.

In der frühen und mittleren Jungsteinzeit wussten bäuerliche Dorfgemeinschaften die hervorragende Qualität der Lössböden im südlichen Strohgäu zu schätzen. Sie ließen sich  inmitten ihrer Feldflur in langen Holzhäusern nieder, um Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Die Spuren ihrer Häuser haben sich zusammen mit Keramikscherben, Steinwerkzeug, Knochen und anderen Gegenständen im Boden erhalten. Sie sind das einzige Zeugnis, das uns von jenen fernen Zeiten erzählt, denn eine schriftliche oder mündliche Überlieferung gibt esnicht. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Bedeutung steht dieses archäologische Kulturerbe unter dem Schutz des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes.

Bevor im »Bruhweg« gebaut werden kann, müssen die steinzeitlichen Spuren fachgerecht dokumentiert und geborgen werden. Dies geschieht derzeit im Rahmen einer archäologischen Rettungsgrabung, die vom Landesamt für Denkmalpflege (LAD), der Stadt Gerlingen und der Firma ArchaeoBW GmbH gemeinsam durchgeführt wird.

Die Ausstellung möchte die Besucherinnen und Besucher mit auf diesen faszinierenden Erkenntnisweg der archäologischen Forschung nehmen. Anhand ausgewählter Exponate und einer Vermittlung, die Fakten und Vermutungen grafisch voneinander trennt und interaktiv zugänglich macht, erfolgt eine Annäherung an eine längst untergegangene Lebenswelt.

Begleitende Vortragsreihe und Führungen

Begleitend zur Ausstellung findet eine Vortragsreihe sowie Führungen statt. Themen und Termine werden auf der Website des Stadtmuseums Gerlingen (→ www.gerlingen.de/Stadtmuseum) bekannt gegeben.

Ausstellungseröffnung

Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen wird die Ausstellung am Sonntag, 03. April 2022 um 11:15 Uhr im Gemeindezentrum "Petrushof", Kirchstraße 42 eröffnet. Im Anschluss daran kann die Sonderausstellung besichtigt werden. Die Einladung zur Ausstellungseröffnung finden Sie → hier.

Es sprechen Dirk Oestringer, Bürgermeister Stadt Gerlingen; Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, LAD im RP Stuttgart; Dr. Birgit Knolmayer, Leiterin Stadtmuseum Gerlingen. Eine Einführung in die Ausstellung geben Dipl.-Rest. Nicole Ebinger und Dr. Christian Bollacher, beide LAD im RP Stuttgart. Musikalisch umrahmt wird das Programm in Kooperation mit der Jugendmusikschule Gerlingen.

Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um Anmeldung per E-Mail unter → stadtmuseum@gerlingen.de bzw. telefonisch unter 07156 / 205366 gebeten. Restplätze werden kurzfristig vor Ort vergeben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Das Museum: Das Stadtmuseum Gerlingen befindet sich in der Weilimdorfer Straße. In seinen Räumen ist auch das "Museum der Deutschen aus Ungarn" untergebracht. Dieser besondere Schwerpunkt der Präsentation bildet die Kultur der Deutschen aus Ungarn ab, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen angesiedelt haben.

Zum Stadtmuseum gehört zudem ein ehemaliges Wohnhaus mit Scheune: Das sogenannte "Haus der schwäbischen Hausfrau". Hier können die Besucher in die Lebenswelt und die Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts eintauchen und Spannendes über das Leben und Arbeiten „Unter einem Dach“ erfahren. Das idyllische „Museumshöfle“ bietet den idealen Rahmen für Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungseröffnungen.

www.gerlingen.de/Stadtmuseum (Stand: 08.01.22)

Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen


Sonderausstellung "Kult(UR)wald - Die Besiedlung des Schwarzwalds"

Franziskanermuseum
Rietgasse 2
78050 Villingen-Schwenningen

franziskanermuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag und Feiertag 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Dunkler Wald, kein Sonnenstrahl, undurchdringlich, menschenleer - so stellte man sich lange den frühen Schwarzwald vor. Die Klöster sollen die ersten gewesen sein, die ihn ab dem Mittelalter urbar machten. Doch stimmt das wirklich? Oder reicht die Geschichte des Schwarzwalds viel weiter zurück als bislang gedacht?

Die Ausstellung KULT(UR)WALD gibt erstmals einen Gesamtüberblick über den aktuellen Forschungsstand zur frühen Besiedlung und Erschließung des Schwarzwalds. Im Spannungsfeld zwischen Archäologie und Mythenbildung zeichnet sich das Bild einer Landschaft ab, in der Mensch und Natur seit jeher einander durchdrangen, beeinflussten und veränderten – und die doch in mancher Hinsicht rätselhaft bleibt.

 

Das Museum: Das seit 1978 bestehende und 1999 neu eröffnete Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen ist ein kulturgeschichtliches Museum, zu dessen Sammlungsschwerpunkten neben der Stadtgeschichte auch das Fürstengrab Magdalenenberg gehört, dessen im Original erhaltene Grabkammer fast den gesamten Ausstellungsraum füllt. Der zugehörige Grabhügel in der Nähe gilt als der größte keltische Grabhügel im mitteleuropäischen Raum.

Wikipedia: Franziskanermuseum VS (Stand: 08.01.21)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Ammerbuch-Reusten, Lkrs. Tübingen

Lea Valcov, M.A., Dr. Marc Heise und Dr. Jörg Bofinger


Ehrenamtsprojekt "Ammerbuch-Reusten" - Forschungsgrabung 2021 ff.

Ein neues Grabungsprojekt mit Freiwilligen

Ein neues Ausgrabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Freiwilligen und in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie findet ab September 2021 an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen) statt.

Das Siedlungsareal bei Ammerbuch-Reusten

Seit 2017 werden im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Forschungsgrabungen an mehreren jungsteinzeitlichen Siedlungsplätzen durchgeführt. Ziel ist die Erforschung der Besiedlungsgeschichte der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in der Region rund um das Ammertal.

Auf der Hochfläche des Oberen Gäus, unweit des Kirchberges von Reusten, befindet sich ein größeres Fundareal, welches bereits seit langer Zeit bekannt ist. Neben ausgepflügten menschlichen Skelettresten können auch beinahe alle vorgeschichtlichen Epochen seit der frühesten Jungsteinzeit bis in die römischen Epochen nachgewiesen werden.

Im Jahr 2000 wurden durch den ehrenamtlichen Mitarbeiter A. Lehmkuhl die Reste einer Hockerbestattung im Zentrum des Fundareals in der Flur „Grüninger“ freigelegt. 2020 erfolgte eine gezielte Nachuntersuchung im Rahmen des Forschungsprojektes, welche die zeitliche Stellung Bestattungsplatzes klären sollte.

Forschungsgrabung Flur „Grüninger“ 2020

Die bereits im Vorfeld der Grabung durchgeführten geomagnetischen Messungen lieferten die Grundlage für einen 10 m x 20 m großen Sondageschnitt. Bereits wenige Zentimeter unter dem Ackerboden wurden archäologische Befunde beobachtet. Ein Großteil der Strukturen umfasst jungsteinzeitliche Siedlungsgruben und Pfostengruben der Linearbandkeramischen Kultur sowie eine größere mittelneolithische Grube.

Ein zweiter Schnitt sollte die von A. Lehmkuhl beobachtete Bestattung lokalisieren und dokumentieren. Im Zentrum des 3 m x 3 m großen Schnitts wurden die letzten Reste eines Grabes einer jungen Frau, die in Hockerlage bestattet wurde, aufgefunden. Bedauerlicherweise waren große Teile des Skelettes bereits von der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Feldes in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Bestattung selbst wurde im Block geborgen und im Restaurierungslabor fachgerecht freigelegt und dokumentiert.

Der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs

Spektakulär ist die einzige Grabbeigabe, die man der jungen Frau mit ins Grab gab. Es handelt sich um eine kleine, mehrfach gewundene Goldspirale, welche im unteren Rückenbereich der Frau aufgefunden wurde und wahrscheinlich ursprünglich im Kopfbereich der Bestattung lag.

Knochenproben des Skelettes erbrachten ein 14C Datum von 1861-1616 calBC und datiert das Grab damit in die frühe Bronzezeit. Bisher sind Goldfunde für diese Zeitstellung nur aus Mitteldeutschland bekannt. Die kleine Goldspirale ist somit der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Ab dem 13.09.2021 soll im Rahmen eines auf zwei Jahre angesetzten Projekts das gesamte Areal der Flur „Grüninger“ ausgegraben und dokumentiert werden. Grund dafür ist die akute Bedrohung der archäologischen Befunde und Funde durch die landwirtschaftliche Nutzung des Feldes.

Das Grabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird unter Beteiligung von Freiwilligen und an der Archäologie interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. So soll auch interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, unter fachkundiger Anleitung an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen und so Archäologie vor Ort zu erleben und die Ausgrabungen zu unterstützen.

Wissenschaftliche Leiter des Projektes sind Dr. Jörg Bofinger und Dr. Marc Heise. Die Maßnahmen vor Ort werden von Lea Valcov M.A. durchgeführt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Wenn Sie Interesse haben, an der Ausgrabung teilzunehmen, können Sie sich vorab bei uns melden.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. Lehrgrabungen etc.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort.

Für Ihre Anmeldung (Erst-Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten senden Sie bitte eine formlose E-Mail an die Grabungstechnikerin Lea Valcov (s. unten).

Ein Neueinstig in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne möglich. Beachten Sie hierbei bitte eine gewisse Vorlaufzeit von 2-3 Wochen für die Planung. Auf der Kommunikationsplattform „moodle“ werden jeweils 14 Tage vor dem eigentlichen Grabungsbeginn „Abfragen“ eingestellt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage anzugeben. Eine Teilnahme über mehrere Tage ist aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage erwünscht.

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist sind für alle Vor-Ort-Aktivitäten mit freiwilligen und ehrenamtlichen Teilnehmern/innen besondere Teilnahme- und Hygieneregeln zwingend zu beachten. Für die Teilnahme gilt mindestens die „3 G Regel“, d. h. „geimpft, genesen oder getestet“ ist als Voraussetzung zwingend (Stand: Juni 21).

 

Kontaktdaten

Grabungstechnikerin: lea.valcov@rps.bwl.de oder

Projektadresse: ehrenamtprojekt-ammerbuchreusten@web.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können.

Publikationen (Auswahl)

Aktuelle Informationen zur bisherigen Grabungskampagne in Ammertal finden Sie in:

  • Krauß, R.; Breuer, L.; Korolnik, S.; Pernicka, E.; Schorer, B.; Spatzier, A.; Stein, V. Bofinger, J., An Early Bronze Age Burial with a Golden Spiral Ring from Ammerbuch-Reusten, Southwestern Germany. Praehistorische Zeitschrift, 2021. doi: 10.1515/pz-2021-0010
  • Bofinger, J; Brandtstätter, L.; Heise, M.; Stein, V.; Krauß, R., Jungsteinzeitliche Scherben, frühbronzezeitliches Gold – Zum Fortgang der Untersuchungen im Ammertal. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020, S. 88-92.

Auf der Website der Universität Tübingen finden Sie ebenfalls aktuelle Informationen zu den verschiedenen → Forschungsgrabungen im Ammertal.

Pressemitteilung des LAD vom 15.09.2021: → Fortsetzung der Grabungen an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen).

Mit aktuellen Berichten und Vortragsveranstaltungen wird das Ehrenamtsprojekt aktiv begleitet durch den → Bürgerverein Ammerbuch e.V.

 

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Neuenstadt a. Kocher, Lkrs. Heilbronn

Dr. Andrea Faber, Prof. Dr. Michaela Konrad und Dr. Klaus Kortüm


Ehrenamtsprojekt "Forschungen zum römischen Neuenstadt am Kocher" - Grabungen 2022 ff.

Ein neues Grabungsprojekt mit Freiwilligen und interessierten Laien (2022-2024)

Im April 2022 startet ein gemeinsames Projekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Thema ist die weitere Erforschung der römischen Stadtanlage bei Neuenstadt am Kocher, Lkrs. Heilbronn. Der Beginn der Grabungen mit Beteiligung von Freiwilligen und interessierten Laien in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie ist für den Juni 2022 geplant.

Die römische Stadtanlage bei Neuenstadt a.K.

Vor einigen Jahren hat das LAD mit einem Forschungsprojekt im Bereich der neuentdeckten römischen Stadtanlage auf den Feldern bei Neuenstadt begonnen. In diesem Rahmen konnten erste Ergebnisse zu Ausdehnung, Struktur und Geschichte des römischen Neuenstadt erzielt werden. Darüber hinaus gelang die Ausgrabung spektakulärer Ruinen eines großen Tempels für Apollo Grannus.

Die für unsere Region außergewöhnliche antike Siedlung war Hauptort der römischen Verwaltungseinheit 'Aurelia G(...)' zwischen Neckar und 'Vorderem Limes'. Sie wurde nach mediterranen Prinzipien planmäßig an einem nach Süden, zum Kocher hin geneigten Hang, angelegt. Ihre Bebauung zieht sich über mindestens 25 Hektar bis ins Flusstal, wo sich vermutlich ein Hafen oder eine Anlegestelle befand. Repräsentative und öffentliche Bauten nehmen markante Punkte im Stadtgebiet ein. Das Zentrum bildet der Heilige Bezirk für Apollo Grannus.

Forschungsgrabung in Neuenstadt-Bürg

Vor kurzem hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einem gemeinsam vom LAD und der Universität Bamberg gestellten Antrag auf Fördermittel stattgegeben: SIEDELN IN DYNAMISCHEN RÄUMEN. Neuenstadt am Kocher und die Civitas Aurelia G(…) als Modell für Urbanisationsprozesse in römischen Grenzzonen des 2. Jahrhunderts n. Chr. DFG-Projekt 2022 bis 2024.

Daher können nun die Forschungen mit Ausgrabungen in Neuenstadt-Bürg fortgesetzt werden. Sie sollen im Frühjahr dieses Jahres beginnen. Wissenschaftliche Projektleiter sind Prof. Dr. Michaela Konrad, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Archäologie der Römischen Provinzen und Dr. Klaus Kortüm, Landesamt für Denkmalpflege Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Esslingen. Die Maßnahmen am Ort organisiert und leitet Dr. habil. Andrea Faber.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Die Planungen für die aktuellen Forschungen sehen neben der Beteiligung von interessierten Laien die feldarchäologische Ausbildung von Archäologiestudierenden vor.

Bei dem vorliegenden Angebot geht es zunächst in erster Linie um eine Beteiligung an den Ausgrabungen selbst: Bis Ende 2024 sollen im Bereich zweier für die nordwestlichen Grenzprovinzen ungewöhnlicher und bisher nur aus Luftbildern und geophysikalischen Prospektionen bekannter, vermutlich öffentlicher Gebäude der antiken Siedlung Ausgrabungskampagnen stattfinden. Ziel ist es, mehr über die Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur als wichtigstem Teil der neu gegründeten Siedlung zu erfahren.

Die archäologischen Forschungen in Neuenstadt, dem administrativen und religiösen Zentrum der nach der kaiserlichen Familie der Aurelier benannten Kommune civitas Aurelia G(...), werden wichtige Erkenntnisse für die Landesarchäologie, aber auch zu grundsätzlichen Fragen der Funktion römischer Städte in Grenzräumen des römischen Reiches erbringen.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Die erste Phase im Ehrenamtlichen-Projekt ist für Juni bis Oktober 2022 terminiert. Wenn Sie Interesse haben, die Grabungen zeitweise tatkräftig zu unterstützen, schicken Sie bitte formlos eine E-Mail an die Grabungs- und Projektadresse: Andrea.Faber@uni-bamberg.de.

Auf der Kommunikationsplattform "moodle" werden dazu vor den eigentlichen Grabungswochen Abfragen eingestellt, in der Sie Ihre individuellen Beteiligungstage eintragen können.

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind für alle Vor-Ort-Aktivitäten mit freiwilligen und ehrenamtlichen Teilnehmern/innen besondere Teilnahme- und Hygieneregeln zwingend zu beachten. (Stand: April 2022).

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: Andrea.Faber@uni-bamberg.de oder

Projektadresse: Andrea.Faber@uni-bamberg.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt den Ehrenamtlichen im Land durch die Beteiligung an einer Forschungsgrabung ein attraktives Angebot machen zu können.

Publikationen (Auswahl)

Informationen zum Projektumfeld finden Sie in:

  • Klaus Kortüm, Tacitus im römischen Neuenstadt. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2012, S. 191–196. Mehr
  • Klaus Kortüm, Finale in Neuenstadt - Abschluss der Ausgrabungen im Apollo-Grannus-Tempel. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2013, S. 162–166. Mehr
  • Klaus Kortüm, Die römische Stadt bei Neuenstadt am Kocher, Kreis Heilbronn (2004) in: D. Planck – D. Krausse – R. Wolf (Hrsg.), Meilensteine der Archäologie in Württemberg. Ausgrabungen aus 50 Jahren (Darmstadt 2013), S. 217–219. Mehr

Regierungspräsidium Stuttgart, → Pressemitteilung vom 13.01.2022: "Archäologische Denkmalpflege: Untersuchungen an Römischer Siedlung mit Tempelanlage in Neuenstadt am Kocher werden fortgeführt (Landkreis Heilbronn)".

 

Hechingen, Zollernalbkreis

Thomas Schlipf und Dr. Klaus Kortüm


Lehrgrabung 2022 Gruppe 1 - Villa Rustica Hechingen-Stein

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt zunächst max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung in Hechingen-Stein finden Sie auf folgender Webseite → www.hechingen-tourismus.de.

Für Camper und Wohnmobilisten gibt es den Campingplatz und Wohnmobilstellplatz → Zollernalbcamping, Niederhechingerstr. 41 72379 Hechingen etwa 3,5 km südlich des → Römischen Freilichtmuseums Hechingen-Stein.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Hechingen, Zollernalbkreis

Thomas Schlipf und Dr. Klaus Kortüm


Lehrgrabung 2022 Gruppe 2 - Villa Rustica Hechingen-Stein -ausgebucht-

Hinweis (Stand: 15.02.22-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 2 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Melden Sie sich ggf. telefonisch oder per E-Mail in der Geschäftsstelle, um dort aufgenommen zu werden. Sollte es freie Plätze geben, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt zunächst max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung in Hechingen-Stein finden Sie auf folgender Webseite → www.hechingen-tourismus.de.

Für Camper und Wohnmobilisten gibt es den Campingplatz und Wohnmobilstellplatz → Zollernalbcamping, Niederhechingerstr. 41 72379 Hechingen etwa 3,5 km südlich des → Römischen Freilichtmuseums Hechingen-Stein.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ ausgebucht, bitte weichen Sie ggf. auf eine der anderen Gruppen aus, Danke. +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkr. Reutingen

Katalin Puster, M.A.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 3 - Ringwall Althayingen

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Alt-Hayingen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkr. Reutingen

Katalin Puster, M.A.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 4 - Ringwall Althayingen -ausgebucht-

Hinweis (Stand: 30.03.22-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 4 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Melden Sie sich ggf. telefonisch oder per E-Mail in der Geschäftsstelle, um dort aufgenommen zu werden. Sollte es freie Plätze geben, werden Sie kurzfristig benachrichtigt. In der Lehrgrabung Gruppe 3 Althayingen sind noch Restplätze vorhanden.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Alt-Hayingen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ ausgebucht, bitte weichen Sie ggf. auf eine der anderen Gruppen aus, Danke. +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Lonsee-Urspring (Alb-Donau-Kreis)


Führung "Der Hägelesberg und das Alblimeskastell von Lonsee-Urspring" -ausgebucht-

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Günther Wieland, LAD, stv. Referatsleiter

Ort: Lonsee-Urspring

Termin: FR 15.07.22, Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Der heutige Ort Urspring mit der Lonequelle liegt an einem der wichtigsten Aufstiege zur Schwäbischen Alb. Auch in vor- und frühgeschichtlicher Zeit kreuzten sich hier überregionale Verkehrswege, deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sich hier archäologische Denkmale aus verschiedenen Epochen finden.

Unmittelbar am Ortsrand liegt die Haldensteinhöhle, aus der mittel- und jungpaläolithische Funde stammen. Auf dem Hägelesberg in der Talmitte befindet sich eine hallstattzeitliche Wallanlage, auf der nördlichen Talseite das römische Alblimeskastell Ad Lunam.

Unsere Rundwanderung führt uns über den Lonetopf zu diesen Denkmalen (Wegstrecke ca. 6 km, Dauer ca. 4-5 Stunden).

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ ausgebucht +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum mit Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Programmflyer: finden Sie → hier

Keltentag

Keltisches Lagerleben in einer mittelalterlichen Klosteranlage: Das gibt es nur im Franziskanermuseum. Schmiede, Töpfer, Weber und Krieger geben am Keltentag einen spannenden Einblick in die Welt vor über 2000 Jahren. Das Angebot für die ganze Familie findet dieses Jahr im Begleitprogramm zur großen Sonderausstellung 'KULT(UR)WALD. Die Besiedlung des Schwarzwalds' statt.

Der Innenhof des Franziskanermuseums verwandelt sich für einen Tag in ein keltisches Lager mit Handwerkern, Kriegern und Händlern.

Mit wissenschaftlichem Anspruch und anschaulicher Darstellung entführen Living-History-Gruppen die Besucher in eine ferne Vergangenheit.

Es locken handwerkliche Vorführungen, kulinarische Spezialitäten, Museumsführungen und Mitmachangebote für die ganze Familie.

Programm

13:00 bis 17:00 Uhr

  • Lagerleben und Handwerksvorführungen durch die Keltengruppe Carnyx
  • Keltische Schmiedetechnik mit dem Archäotechniker Frank Trommer
  • Töpferkunst der Hallstattzeit und Aktionen zum Mitmachen mit Bettina Koczak, Goldgrubenkeramik

Bewirtung mit Speisen und Getränken, Café im Franziskaner (Eintritt frei)

13:30 und 15:30 Uhr

  • Kurzführung durch die Abteilung Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg (Eintritt frei)

14:00 und 16:00 Uhr

  • Familienführung durch die Abteilung "Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg": Auf den Spuren der Magdalenenberger (Eintritt frei)

15:00 Uhr

16:30 Uhr

  • Keltische Waffenschau (Eintritt frei)

 

Esslingen a.N.


50 Jahre Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD), Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen (oberste Denkmalschutzbehörde) und weitere Kooperationspartner

Ort: Landesamt für Denkmalpflege, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen a.N.

 

+++ weitere Informationen zu Programm und Organisation folgen +++

 

Ein doppelter Anlass zum Feiern

Die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg feiert in diesem Jahr das 50jährige Bestehen des Denkmalschutzgesetzes. Die darin begründete Neugliederung führte zur Bildung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg in Stuttgart mit Außenstellen in Freiburg, Karlsruhe und Tübingen. Das Inkrafttreten den Denkmalschutzgesetztes am 1. Januar 1972 kann folglich auch als Geburtsstunde des Landesamtes für Denkmalpflege gesehen werden: Ein doppelter Anlass zum Feiern!

Festprogramm der Landesdenkmalpflege

Das Landesamt für Denkmalpflege plant mit seinen Partnern aus der Landesdenkmalpflege, allen voran dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen (oberste Denkmalschutzbehörde), im Jubiläumsjahr ein vielfältiges und interessantes Festprogramm. Ein Höhepunkt für die Öffentlichkeit wird das Denkmalwochenende in Esslingen am Hauptsitz sein. Sowohl am Vorabend des Tags des offenen Denkmals mit der landesweiten Eröffnung und der anschließenden Nacht des offenen Denkmals, als auch am eigentlichen Tag des offenen Denkmals, dem 11. September, wird das Landesamt für Denkmalpflege seine Türen für alle Interessierten öffnen und Ihnen ein spannendes Programm unter dem Motto: „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ bieten.

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2022 – „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz"

"KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz" lautet das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2022, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 11. September 2022.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

KulturSpur

Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner. Das Denkmal selbst kann zum Opfer werden. Der Tag des offenen Denkmals 2022 geht der Frage nach, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Begutachtung der originalen Denkmalsubstanz gewinnen lassen. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau verübt? Und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus? Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ lädt der Tag des offenen Denkmals dazu ein, sich auf Spurensuche zu begeben und Geschichte und Geschichten am Denkmal zu ermitteln.

Forensik in der Denkmalpflege

Um Kulturspuren am Denkmal systematisch untersuchen zu können, bedarf es Experten, die Spuren und Beweise sicherstellen, Indizien analysieren und Delikte aufdecken. Dafür arbeiten verschiedenste Akteure – Denkmaleigentümer, Denkmalpfleger, Bürgerinitiativen, Restauratoren, Bauforscher, Handwerker, Architekten, Archäologen und Historiker – Hand in Hand. Denn nur durch ausdauernde und kompetente Spurensuche lässt sich die von früheren Generationen geschaffene Baukunst verstehen und an die nachfolgenden Generationen weitergeben. Wir alle können Sprachrohre dieser stummen Zeitzeugen sein und Tatvorgänge von der Grundsteinlegung bis heute aufdecken.

Neugierig geworden?

Dann lassen Sie uns gemeinsam am Tag des offenen Denkmals im Jahr 2022 viele interessante Denkmale erkunden, ganz "real" vor Ort - und digital ?!

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.