Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Waiblingen

Prof. Dr. Manfred Rösch


Hacke, Feuer und Pflug. Sieben Jahrtausende Ackerbau und die Folgen

Ein Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung → "Vom Korn der frühen Jahre" vom 10. Mai bis 30. August 2019 im Foyer des Landratsamtes des Rems-Murr-Kreises in Waiblingen.

Prof. Dr. phil.-nat. habil. Manfred Rösch ist Leiter des Labors für Archäobotanik im Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Hemmenhofen und lehrt am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Heidelberg

In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. Manfred Rösch die Folgen der jahrtausendelangen Landwirtschaft für die Region dar.

 

Veranstalter: Kreisarchiv Landratsamt Rems-Murr-Kreis

Ort: Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Alter Postplatz 10, 71332 Waiblingen

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Mainhardt

Dr. Georg V. Zemanek


Rotlichtviertel im römischen Vicus? - Moralvorstellungen in der römischen Antike

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Fellinis Film Satyricon über die dekadente römische Gesellschaft enthält viele Anspielungen auf die Zügellosigkeit und Dekadenz der spätrömischen Gesellschaft und beeinflusste das Bild vom moralischen Niedergang der Antike. Aber es ist tatsächlich viel schwieriger: Die modernen Moralvorstellungen sind geprägt von Christentum, Aufklärung und puritanischen Maßstäben, die es als Vorgabe im antiken Rom noch nicht gab.

Welche Regeln aber galten im antikenRom? Wer durfte mit wem? War eheliche Treue ein Wert? Der Vortrag wird versuchen, den Zugang zu den römischen Wertvorstellungen zu vermitteln. Die Rotlichtviertel in Pompeji sind bekannt, aber wie war das in einem Kastelldorf an der römischen Grenze?

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Jeff Klotz


Die Anfänge der Archäologie in Baden und Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Die Archäologie ist als Fach immer auch ein Spiegel der jeweiligen Zeit. Sie bestimmt über die Herangehensweise, die Intention, die Methodik und über die daraus gezogenen Schlüsse. Aus diesem Grund lohnt sich auch ein vertiefter Blick auf die Geschichte der Archäologie in Württemberg und Baden.

Wann begann die archäologische Beschäftigung in den beiden Landesteilen, und welche Personen standen dahinter? Der kompakte Vortrag (60 Minuten) schlägt einen Bogen – von den ersten Entdeckungen bis ins Jahr 2019.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Stuttgart

Prof. Dr. Peter Scholz


Gesprochene Antike: Gerechtigkeit für Xanthippe. Antike Autoren, Bertolt Brecht und Stefan Andres über das Eheleben des weisen Sokrates

Vortragsreihe im Rahmen einer Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg (ausgewählte Vorträge aus dem → Veranstaltungsprogramm des Landesmuseums).

„Nein, er war kein guter Ehemann, so dachte Xanthippe, mochte er ein noch so großer Philosoph sein.“ (Stefan Andres)

Bereits in der Antike galt Xanthippe, die treue, aber lästige Frau an der Seite des großen Philosophen als Inbegriff des zänkischen Weibes, das den Mann in seinem Freiheitsdrang allzu sehr beschneidet und hemmt. Der negativen Rezeption ihrer Gestalt treten die modernen Schriftsteller Bertolt Brecht und Stefan Andres in zwei Kurzgeschichten („Der verwundete Sokrates“, 1958, und „Die Verteidigung der Xanthippe“, 1960) energisch entgegen und bemühen sich unterhaltsam darum, den großen Denker aus der Perspektive seiner Ehefrau zu schildern und ihr so Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Vortrag: Prof. Dr. Peter Scholz hat den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Stuttgart inne. Seine Forschungsinteressen gelten der griechischen Sozial- und Kulturgeschichte, besonders der hellenistischen Zeit, der römischen Republik, der antiken politischen Theorie sowie der Kindheit, Jugend, Erziehung und Bildung in der Antike.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort

Ort: Altes Schloss, Vortragssaal, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Mainhardt

Dr. Christian Bollacher


Entdecken, Forschen und Bewahren – Aufgaben und Methoden der Landesarchäologie

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Der Boden Baden-Württembergs birgt die Spuren einer viele Jahrtausende umfassenden Kulturgeschichte. Durch sämtliche Zeiten und Naturräume hat der Mensch seine Fährte gezogen – sei es als Jäger und Sammler in eiszeitlicher Tundra oder warmzeitlichen Urwäldern, sei es als sesshafter Ackerbauer und Viehzüchter in Weilern, Dörfern und Großsiedlungen seit der Jungsteinzeit. Der weit überwiegende Teil dieser kulturellen Entwicklung liegt außerhalb schriftlicher oder mündlicher Traditionen und lässt sich nur anhand archäologischer Quellen nachvollziehen.

Der Vortrag berichtet von der Arbeit der archäologischen Landesdenkmalpflege. Wie werden Fundplätze gesucht und entdeckt? Wie werden sie erforscht und was können sie über die Vergangenheit aussagen? Und schließlich: wie können sie geschützt und erhalten werden, so dass auch künftige Generationen noch etwas vom faszinierenden Erbe der Ur-und Frühgeschichte vorfinden.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Güglingen

Walter Ziegler u. Stefan Weber


Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen

Ein Vortrag mit vorausgehender Führung aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Walter Ziegler, Gesellschaft für staufische Geschichte e.V. Göppingen und Stefan Weber, Leiter der IG Burg Blankenhorn

16:30 Uhr: Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen

17:00 Uhr: anschließend Vortrag in der Herzogskelter "Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen"

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. in Kooperation mit dem Zabergäuverein e.V.

Ort: Alte Kelter / Herzogskelter Bürgersaal, Deutscher Hof 1, 74363 Güglingen

Beginn: ca. 17:00 Uhr (Führung: 16:30 Uhr Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen, Marktstr. 27 - Neben der Bäckerei Öhler)

Eintritt: k.A.

Mainhardt

Enrico De Gennaro M.A.


Einblicke in die römische Pflanzenwelt

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Mittlerweile lässt sich das Bild der Pflanzenwelt vor 1800 Jahren für unseren Raum recht gut nachzeichnen: Detaillierte Aufschlüsse gewähren beispielsweise Untersuchungen der Lauffener Neckarschlinge oder Funde aus neueren Grabungen wie der großen römischen Zivilsiedlung von Güglingen. Das Spektrum der nachgewiesenen Pflanzenarten reicht dort von eindeutigen Nutzpflanzen über Kräuter, Obst, Gemüse bis hin zu Unkräutern und Pflanzen von fraglicher Nutzung. Gerade auch diese Nachweise sind durchaus interessant, ermöglichen sie doch durch die Betrachtung ihrer Standortfaktoren einen detaillierten Rückschluss auf die einstigen naturräumlichen Bedingungen.

Eine besondere Rolle kommt den Nachweisen von römischen Importen und den in römischer Zeit hier neu eingeführten Pflanzenarten zu.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Prof. Dipl.-Ing. Siegfried Schenk


Geodätische Arbeiten am Obergermanischen Limes

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

In der Zeit von 1997 bis 2014 wurden von Studierenden des Studiengangs Vermessung und Geoinformatik der Hochschule für Technik – Stuttgart (HFT) unter der Leitung des Referenten, Prof. Siegfried Schenk, systematisch die obertägig noch sichtbaren Überreste des Obergermanischen Limes zwischen den Gemeinden Walldürn und Welzheim/Haghof vermessen und dokumentiert. Hierbei handelt es sich um den römischen Grenzabschnitt, der über eine Länge von ca. 80 km schnurgerade durch das Gelände hindurch verläuft.

Welches waren die Beweggründe, die die römischen Feldherren dazu veranlassten, die Grenzlinie ohne Rücksicht auf natürliche Gegebenheiten im Gelände als Gerade auszubilden? Mit welcher Genauigkeit wurde die Gerade in der Örtlichkeit realisiert? Welcher Hilfsmittel bedienten sich die römischen Militärs und Baumeister zur Umsetzung dieser vermessungstechnisch höchst anspruchsvollen Herausforderung?

Die in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden–Württemberg durchgeführte archäologisch–topographische Aufnahme dieses einmaligen Bodendenkmals und deren Auswertung werden im Vortrag von Professor Schenk dargestellt.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Torsten Pasler


Kelch und Schwert - Die Verdrängung der Muttergöttin der Vor- und Frühgeschichte

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Waren die Menschen im Europa der Vorgeschichte primitive Barbaren, die erst durch den Kontakt mit den antiken Kulturen des Mittelmeer-Raumes zivilisiert wurden? Die archäologischen Indizien zeigen in eine andere Richtung. Vermutlich waren sie friedliebend, lebten die Gleichberechtigung der Geschlechter und verehrten eine Göttin als Repräsentantin des Kreislaufs von Geburt, Tod und Wiedergeburt.

Erst mit dem Eindringen der Kurgan-Völker, den Vorfahren der Indoeuropäer, beginnend vor rund 6000 Jahren, kam es zu einem Statusverlust der Frau und es entstand jene Unkultur ständiger Kriege, die seit damals bis in die Gegenwart hinein großen Schaden anrichtet.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Frank Merkle


Griechische Mythen und ihre Deutung

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Bis heute greift die abendländische Literatur immer wieder gern auf Gestalten des griechischen Mythos wie Eros zurück. Doch was zeichnet die olympische Götterwelt eigentlich aus und wie wurden die einzelnen Mythen gedeutet? Wie betrachtete man die Geschichten über die alten Götter in späterer Zeit vom christlichen Blickwinkel her?

Während im ersten Teil der Veranstaltung die Merkmale und Deutungsmöglichkeiten der griechischen Mythen beleuchtet werden, wird Frank Merkle nach der Pause speziell auf den Prometheus-Mythos eingehen und seine beiden Kinderbücher zu dem Thema "Persephone oder Die Entstehung der Jahreszeiten" sowie "Orpheus oder Die Magie des Gesangs" kurz vorstellen.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Mainhardt

Dr. Stefan Ernst


Das Ende römischer Macht? Hadrians Grenzpolitik in Germanien und Britannien

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Im zweiten Jahrhundert nach Christus fand ein Umbruch in der römischen Grenzpolitik statt. Statt immer weitere Provinzen zu annektieren und auf eine offensive Außenpolitik zu setzen, konzentrierte man sich nun auf die Konsolidierung des Reichs und auf die Sicherung seiner Grenzen. Ein Name ist unauslöschlich mit diesem Wandel verbunden: Hadrian.

Der Vortrag geht auf das Leben des römischen Kaisers ein und zeigt die zeitlichen Umstände auf, die zu dem besagten Politikwandel führten. Hadrian ist gerade für die Limesforschung sehr interessant, da er als sogenannter "Reisekaiser" selbst die Grenzen seines Reiches in ausgedehnten Reisen besuchte und sich über Jahre fern ab von Rom aufhielt. Anhand des Hadrianswalls, sowie des germanischen Limes werden Funktionsweise und Zweck der neuen Grenzsicherung erläutert. Dargestellt wird ebenso, wie diese Grenzen in ein Sicherheitskonzept eingebunden waren, das das gesamte Imperium Romanum umspannte.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Herbertingen

Dr. Birgit Schorer


Das Gold der frühen Kelten

Vortragsreihe des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen im Rahmen der Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" vom 10.05.-31.10.19

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort (neu): Sitzungssaal im Dachgeschloss, Rathaus Herbertingen, Holzgasse 6, 88518 Herbertingen

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 € (beinhaltet eine Freikarte zum Besuch der Sonderausstellung an einem beliebigen Tag in der Saison 2019)

(Veranstaltungsdaten aktualisiert: 20.05.19-fh)

 

Mainhardt

Michaela Köhler


Römische Binnenhäfen in Italien und an der Donau

Ein Vortrag im Rahmen der → Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2019 (vom 15.05.-09.10.19)

Die antiken Flusshäfen im heutigen Italien und entlang der Donau wurden an wichtigen Verkehrsknotenpunkten erbaut, einerseits zum schnellen und preiswerten Transport von Waren, andererseits zur militärischen Absicherung gefährdeter Stationen im Gelände. Mit diesem letzten Teil wird das Thema "Binnenhäfen der Antike" abgeschlossen.

 

Veranstalter: Verband der Limes-Cicerones e.V. / Tel. Informationen unter 07903 940256 (ggf. mit AB) und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Mainhardt

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Sachsenheim

Dr. Christian Bollacher


Schätze Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse

Ein Vortrag aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Dr. Christian Bollacher, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Im seinem Vortrag "Schätze, Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse" beleuchtet Herr Dr. Bollacher auch die neuesten Grabungen im Gelände "Eichwald".

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Ort: Kulturhaus Sachsenheim, Oberriexinger Straße 29, 74343 Sachsenheim

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei, eine Spende ist willkommen

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Aalen und Rainau

Dr. Martin Kemkes


Tagesexkursion zum "neuen" Limesmuseum in Aalen und ein Besuch am Limes

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 29.06.19 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritt)

Das Programm

Nach fast dreijähriger Schließung und umfassender baulicher Sanierung öffnet das Limesmuseum Aalen Ende Mai wieder seine Tore für die Besucher. Die völlig neue Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden wird auf einer erweiterten 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert.

Im Erdgeschoss tauchen die Besucher zunächst ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. In einem Prolog werden zunächst die Entwicklung des römischen Reiches, seine Herrschaftsideologie, sein Verständnis von Grenzen und das Verhältnis der Römer zu den Germanen erläutert. Danach lernt der Besucher anhand von archäologischen Objekten sieben Personen kennen, die im römischen Aalen gelebt haben. Er begleitet diese Soldaten und Zivilisten in ihre spezifischen Lebensbereiche – am Limes, im Kastelldorf und im Kastell. Großflächige Illustrationen, Modelle und vor allem die archäologischen Originale ergeben in der Zusammenschau einen Einblick in den Alltag der Menschen.

Im zweiten Teil der Ausstellung im Obergeschoss kehrt der Besucher aus der Römerzeit in die Gegenwart zurück. Er begibt sich auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang der 164 km langen Limesstrecke in Baden-Württemberg. An 14 spezifischen Orten erfährt er so, was heute noch vom Limes übrig geblieben ist. Das breite Spektrum der baulichen Überreste und eine Vielzahl bedeutender Einzelfunde verdeutlichen dabei den außergewöhnlichen und universellen Wert des Limes als UNESCO-Welterbe.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Epilog, der den Blick weitet und das Thema Grenzen und deren Intention, Funktion und Wirkung anhand mehrerer Beispiele historischer wie aktueller Grenzen aufzeigt. Dr. Martin Kemkes, der die neue Dauerausstellung konzipierte, leitet die Exkursion und wird durch die Ausstellung führen.

Nach einer Mittagspause im Restaurant Kellerhaus geht die Fahrt am Nachmittag weiter zum Welterbe Limes. In Rainau-Buch folgt ein kurzer Wanderweg entlang des Limes im Gewann Mahdholz. Dort sind Teile der Limesmauer und das Fundament eines Steinturm (Wachtposten 12 / 77) konserviert. Daneben wurde ein hölzerner Wachtturm der älteren Limesphase im Maßstab 1:1 rekonstruiert.

Zum Abschluss der Exkursion besuchen wir das Limestor in Rainau-Dalkingen und die dortige Ausstellung im 2010 errichteten Schutzbau.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes ist Leiter des Referats Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Erkenbrechtsweiler, Hülben, Grabenstetten

Dr. Frieder Klein


Tagesexkursion: Der Heidengraben

Ein Veranstaltung im Rahmen des VHS-Angebotes Reutlingen mit der Kurs-Nr. Sf2910

Leitung: Dr. Frieder Klein

Abfahrt: am 06.07.19 um 08:00 Uhr ab Reutlingen

Treffpunkt: Alter Omnibusbahnhof Reutlingen, Kaiserstraße 7, 72764 Reutlingen

Preis: 49 € pro Person (ink. Busfahrt, Führung)

Das Programm

Der Heidengraben gehört nicht nur in Baden-Württemberg sondern in ganz Mitteleuropa zu den größten keltischen Anlagen (1,7 qkm). Gegen 100 v. Chr. erlebte die Berghalbinsel der Vorderen Alb um Erkenbrechtsweiler, Hülben und Grabenstetten eine kurze Blüte als spätkeltisches „Oppidum“.

Archäologische Forschungen und Funde lassen eine keltische „Stadt“ mit weit reichenden Beziehungen erschließen. Teilweise noch gut nachvollziehbare Befestigungswerke mit Wall und Graben von rund 10 km Länge nutzten gekonnt die natürlichen Gegebenheiten der Landschaft und schützten die Anlage. Kennzeichnende Toranlagen (Zangentore) kanalisierten und kontrollierten den Verkehr.

Am Nachmittag Besuch des Keltenmuseums Heidengraben.

Zur Person: Dr. Frieder Klein ist Archäologe und ehemaliger Leiter der Abteilung Archäologische Denkmalpflege im RP Tübingen, Tübingen. Er gehörte bis 2018 dem Beirat der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. an.

Anmeldung

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis zum 05. Juni 2019 direkt an die VHS Reutlingen. Es sind noch freie Plätze vorhanden (Stand: 29.05.19-fh).

 

Mundelsheim, Walheim, Kirchheim a.N., Güglingen, Lauffen

Prof. Dr. Dieter Planck


Tagesexkursion: Die Römer im mittleren Neckarraum

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Prof. Dr. Dieter Planck, Stuttgart

Abfahrt: am 20.07.19 um 8:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritte)

Das Programm

Entlang des ehemaligen Neckarlimes und durch eine römische Fernstraße gut angebunden mit dem restlichen römischen Reich, vor allem mit der römischen Provinz Obergermanien (Germania Superior), entwickelte sich im fruchtbaren mittleren Neckarraum eine blühende römische Besiedlung. Davon zeugen auch heute noch zahlreiche römische Fundstellen, von denen Prof. Dr. Dieter Planck einige bei dieser Exkursion aufsuchen wird.

Vorgesehen ist der Besuch von Mundelsheim. Dort finden sich auf der Ottmarsheimer Höhe ein Mithras-Tempel, ein römischer Keller und ein fantastischer Rundblick über das Neckartal. Weitere Station ist das neueingerichtete Römerhaus in Walheim (→ Ausstellungen: Neueröffnung des Römerhauses Walheim 2018).

Nach einer Mittagspause wird in Kirchheim am Neckar der römische Gutshof im Schlosswald aufgesucht.

Der Vicus von Güglingen, dessen Einwohnerzahl sich auf viele Hundert schätzen lässt, war als zentraler Handels- und Marktort im Zabergäu ein bedeutendes Unterzentrum und existierte von etwa 120 n. Chr. bis um die Mitte des 3. Jahrhunderts. Die Geschichte der römischen Besiedlung kann im Römermuseum Güglingen und auch im Archäologischen Park mit nachgebautem Mithrasheiligtum besichtigt werden.

Letzte Station vor der Rückfahrt nach Stuttgart ist der römische Gutshof in Lauffen. Dieser wurde im Zuge der Flurbereinigung 1978 ausgegraben und konserviert.

Zur Person: Prof. Dr. Dieter Planck ist Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Archäologie und ehemaliger Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Wurmlingen bei Tuttlingen, Bräunlingen, Vörstetten, Breisach, Biesheim, Neuf-Brisach, Bad Krotzingen, Freiburg

Dr. Niklot Krohn


Zweitagesfahrt: Zwischen Baar und Breisgau: Auf den Spuren der Alamannen in Südbaden

Eine Veranstaltung des Geschichts- und Altertumsvereins Ellwangen und des Alamannenmuseums Ellwangen

Leitung: Dr. Niklot Krohn, Vörstetten

Abfahrt: am 27.07.19 um 7:00 Uhr ab Ellwangen

Treffpunkt: Schießwasen Ellwangen, Zustiegsmöglichkeit um 6:45 Uhr in Neunheim, Terminal OK.go

Preis: 180 € pro Person in DZ, 195 € pro Person im EZ (ink. Busfahrt, Führung, Eintritt)

Das Programm

Am 27. und 28. Juli 2019 veranstalten der Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen und das Alamannenmuseum Ellwangen eine gemeinsame Zweitagesfahrt nach Freiburg und Breisach unter der Leitung von Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten, Kurator der diesjährigen Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld zwischen Politik und Zeitgeschichte" im Alamannenmuseum Ellwangen.

Das ausführliche Reiseprogramm ist ab sofort im Museum erhältlich oder kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Am ersten Tag steht eine Führung zu den frühen Alamannen in der Römervilla Wurmlingen bei Tuttlingen, ein Besuch des Kelnhofmuseums Bräunlingen mit Funden aus dem frühalamannischen Gräberfeld im Gewann "Niederwiesen" mit Fürstengrab und ein Empfang und Rundgang im Alamannen-Freilichtmuseum Vörstetten mit dem Abschluss auf dem Tuniberg bei Opfingen und anschließender Weinprobe auf dem Programm.

Am zweiten Tag geht es zum spätantiken Brückenkopf von Jechtingen "Sponeck", zum Musée Gallo-Romain in Biesheim mit Funden der valentinianischen Befestigungsanlagen im Gewann "Oedenbourg" und "Westergass", nach einem elsässischen Vesper in Neuf-Brisach folgen die rekonstruierten alamannischen Grabhügel bei der "Merowingerhalle" in Bad Krozingen-Biengen und als Höhepunkt die "Alamannenschatzkammer" im Achäologiemuseum Colombischlössle Freiburg.

Zur Person: Dr. Niklot Krohn ist Historiker und Archäologe vom Alamannenmuseum Vörstetten und Kurator der Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld zwischen Politik und Zeitgeschichte" im Alamannenmuseum Ellwangen.

Anmeldung

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis zum 31. Mai 2019 an das Alamannenmuseum Ellwangen. Es sind nur noch wenige Restplätze vorhanden (Stand: 23.05.19-fh).

Nähere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder per E-Mail. Detailinfos inkl. Reisebeschreibung mit Anmeldebogen als Download im Internet unter → alamannenmuseum-ellwangen.de.

 

Österreich

Dr. Martin Kemkes


Auslandsexkursion: Auf den Spuren der Römer am möglichen UNESCO-Welterbe Donaulimes in Österreich (8 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 22.09.19 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen")

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.600 € pro Person (DZ), 1.770 € (EZ-Zuschlag von 170 € gilt nur für bis zu 9 EZ, weiter EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Der Donaulimes in Österreich war über mehrere Jahrhunderte ein wichtiger Abschnitt der Außengrenze des Römischen Reiches. Entlang der 358 Flusskilometer errichteten römische Soldaten in mehreren Ausbauphasen über fünf Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl militärischer Anlagen – Legionslager, Kastelle und Wachttürme. Rund 40 dieser Denkmäler sind heute noch erhalten und bilden zusammen mit zahlreichen Museen eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll der römische Donaulimes von Regensburg, über Österreich, die Slowakei bis Ungarn zum UNESCO-Welterbe erklärt werden.

Erster Punkt unserer Reise ist Passau, an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Noricum. An der Stelle des heutigen Domes sowie am gegenüber liegenden Innufer lagen seit dem 1. Jh. n. Chr. römische Kastelle, die in der Spätantike zu wichtigen Grenzfestungen ausgebaut wurden.

Über das Kleinkastell Schlögen erreichen wir Enns mit seinem unter Kaiser Mark Aurel errichteten Legionslager Lauriacum.

Von Enns aus werden wir dann auch Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreichs und das dortige Landesmuseum besuchen.

Über die Kastellstandorte Wallsee und Pöchlarn in der Wachau geht es weiter in das sogenannte Tullner Feld, eine rund 50 km lange Beckenlandschaft, durch die schon seit der Vorgeschichte wichtige Handelswege führten.

Die römischen Soldaten trafen im 1. Jh. n. Chr. hier auf einen ungeregelten Strom mit einem breiten, schwer durchdringbaren Auwaldgürtel. Von Mautern im Westen bis Klosterneuburg vor den Toren Wiens haben sich hier zahlreiche Überreste der römischen Wehrbauten auf engem Raum erhalten, wobei in Traismauer und Tulln Flussübergänge vermutet werden.

Nach Wien überschreiten wir dann zum zweiten Mal eine römische Binnengrenze und erreichen das Legionslager Vindobona in der Provinz Pannonia Superior. Die Überreste des Legionslagers liegen heute tief unter der Wiener Altstadt, können aber zum Teil besichtigt werden. Das reichhaltige Fundmaterial ist in den Museen der Stadt zu besichtigen.

Als abschließender Höhepunkt erwartet uns schließlich die Römerstadt Carnuntum, die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas, mit ihren Kastellen, Amphitheatern, rekonstruierten Wohnbezirken und Museen.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes, Leiter des Referates Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im
  • 3-Sterne- Hotel Goldenes Schiff in Enns www.hotel-brunner.at
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Intercity Hotel Wien www.intercityhotel.com/hotels/alle-hotels/oesterreich/wien/intercityhotel-wien
  • 7 x Abendessen im Hotel (bzw. evtl. 1– 2 x im Restaurant)
  • Eintritte
  • Besichtigungen und Ausflüge laut Programm
  • Stadtführung Wien
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 und 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Grabenstetten, Lkrs. Reutlingen


3. Heidengraben-Kolloquium "Städte der Kelten – Urbane Zentren der späten Eisenzeit“

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg in Kooperation mit: Gemeinde Grabenstetten, FAKT, Region am Heidengraben, Eberhard Karls Universität Tübingen und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Tagungsort: Falkensteinhalle, Böhringer Straße 10, 72582 Grabenstetten

Beginn: SA 06. Juli 2019 um 09:00 Uhr
Ende:    ca. 16:00 Uhr

Tagungsgebühr: keine

Anmeldung: formlos per E-Mail erbeten unter gerd.stegmaier@huelben.de oder postalisch an Dr. Gerd Stegmaier, Hauptstraße 1, D-72584 Hülben

Das Programm

Am 6. Juli 2019 findet in der Falkensteinhalle in Grabenstetten das archäologische Kolloquium „Städte der Kelten – Urbane Zentren der späten Eisenzeit“ statt. Im Rahmen einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe werden damit am Heidengraben zum dritten Mal aktuelle archäologische Forschungen zu einem Schwerpunktthema präsentiert.

Zahlreiche namhafte Referenten aus dem In- und Ausland berichten über spätkeltische Zentren in Europa zwischen Südfrankreich und Böhmen. Julius Caesar bezeichnete die spätkeltischen Städte, die er während des Gallischen Kriegs (58 bis 51 v. Chr.) im heutigen Frankreich und Belgien kennenlernte, als „Oppida“ (Einzahl „Oppidum“). In der archäologischen Forschung wird dieser Begriff für befestigte Anlagen der keltischen Welt verwendet, die mit einer Ausdehnung von mehreren Hektar in die Zeit zwischen dem zweiten und ersten vorchristlichen Jahrhundert datieren. Dabei handelte es sich um politische und wirtschaftliche Zentren, die als früheste Städte nördlich der Alpen gelten dürfen und als markante Erscheinungen die archäologische Landschaft der späten Eisenzeit in Europa prägen.

Das Kolloquium, das neben Fachleuten vor allem interessierte Laien ansprechen möchte, wird vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg in Kooperation mit der Region am Heidengraben, der Eberhard Karls Universität Tübingen, FAKT und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. durchgeführt.

Das Tagungsprogramm mit den Referenten und Vorträgen sowie weiteren Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte dem Flyer im Anhang.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2018 und 2019 kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen. Der Museumsshop öffnet um 11:00 Uhr.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Während des gesamten Jahres 2018 und verlängert bis Ende 2019 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Die archäologischen Sammlungen des Landesmuseums beinhalten bedeutende Funde aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 28.05.19)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sondervorträge in den universitären Sammlungen der Universität Tübingen (MUT)

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

→ Vortragszeit: 11:00 Uhr (ca. 60 Min.)

→ Preise: 3,00 € + Eintritt

Sondervorträge im Museum

Die unmittelbare Nähe der wissenschaftlichen Institute zu den Original-, Abguss- und Münzsammlungen erlaubt es dem MUT, auch jüngere Fachwissenschaftler*innen und Studierende für → Sondervorträge vor Originalen einzubinden.

Das MUT | Alte Kulturen der Universität Tübingen bietet die Vortragsreihe zusammen mit den Instituten der Älteren und Jüngeren Ur- und Frühgeschichte, der Altorientalistik, der Ägyptologie sowie der Klassischen Archäologie und antiken Numismatik an. Die Vorträge finden unter Einbeziehung von Originalen der wissenschaftlichen Sammlungen der Universität statt.

Programm

  • 13.01.2019
    Tübinger Urgeschichtsforschung im südlichen Afrika
    Dr. Gregor Donatus Bader
  • 27.01.2019
    Forschung über den Saft des Lebens – Das Leben von Hoppe Seyler
    Marit Planeta
  • 03.02.2019
    Medizin und Zeitgeist – Die Naturwissenschaften im 19. Jh.
    Marit Planeta und Martin Groß M.Sc.
  • 10.02.2019
    Zwischen Vergnügen und Verschwörung – Der Harem
    Sabine Schloz
  • 17.02.2019
    Dorisch, ionisch, korinthisch – Die Architektur griechischer Tempel
    Christina Alert M.A.
  • 24.02.2019
    Friedrich Miescher – Die Entdeckung des Nuclein in Tübingen
    Martin Groß M.Sc.
  • 03.03.2019
    Alles nach Plan – Leben in einer etruskischen Stadt
    Rita Keßler M.A.
  • 07.04.2019
    Schloss Hohentübingen
    Marit Planeta
  • 28.04.2019
    Der Weg ist das Ziel – Pilgerreisen in der Antike
    Sabine Schloz M.A.
  • 05.05.2019
    Ägyptomanie – Der Reiz des Alten Ägypten
    Anissa Zoubir B.A.
  • 12.05.2019
    Neolithische Revolution – Das Leben in Pfahlbauten
    Dr. Ulrike Fritz
  • 26.05.2019
    Keineswegs nur wilde Gesellen – Alltag bei den Kelten
    Rita Keßler M.A.
  • 16.06.2019
    Von Wölfen und Werwölfen – Auf den Spuren einer Verwandlung
    Dunja Al-kayid M.A.
  • 23.06.2019
    Auf der Agora – Politik, und Müßiggang im klassischen Athen
    Christina Häfele M.A.
  • 25.08.2019
    Traumhaus der Zukunft – Die Wohnhäuser von Amarna
    Sabine Schloz M.A.
  • 01.09.2019
    Mensch oder Gott? – Ramses der Große
    Dr. Ulrike Fritz
  • 08.09.2019
    Die Schlacht von Kadesch – Der erste schriftliche Friedensvertrag
    Anissa Zoubir B.A
  • 13.10.2019
    Antike Philosophie – Die Vorsokratiker
    Christina Häfele M.A
  • 20.10.2019
    In Stein gemeißelt – Römische Inschriften
    Samuel Oer de Almeide B.A.
  • 27.10.2019
    Zuflucht, Schutz und Aufenthalt – Das Asylrecht in der Antike
    Sabine Schloz M.A.
  • 03.11.2019
    Wenn Blicke versteinern – Medusas schrecklich nette Familie
    Dunja Al-kayid M.A.
  • 10.11.2019
    Epochenüberblick in der Abgusssammlung
    Marit Planeta
  • 17.11.2019
    Pecunia non olet – Geld in der römischen Antike
    Christina Alert M.A.
  • 01.12.2019
    Tempelarchitektur anhand von Gipsmodellen
    Marit Planeta

 

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

keltenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 09:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage durchgehend von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung und Vortragsreihe

Vom 27. Februar bis zum 28. Juli 2019 zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V..

Ein Flyer mit weiteren Informationen steht unten auf der Seite zum Download bereit.

Die begleitende Vortragsreihe 2019 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und unserer Gesellschaft für Archäologie trägt den Titel: "Reiter und Wagenlenker".

  • 12. März 2019:
    Der „Unlinger Reiter“– Neue bedeutende frühkeltische Gräber im Umfeld der Heuneburg
    Dr. Leif Hansen und Dr. Marcus Meyer
  • 26. März 2019:
    Die Kunst der Situlen. Bilder von Mensch, Tier und Mythos aus dem 6./5. Jh. v. Chr.
    Dr. Leonie C. Koch
  • 09. Mai 2019:
    Das Reitergrab von Wintrich im Hunsrück
    Dr. Hans Nortmann

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Dienstag, 26. Februar 2019, um 18:30 Uhr eröffnet. Es sprechen Bürgermeister Peter Schäfer und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse. Anschließend ist die Teilnahme an einem geführten Rundgang durch die Ausstellung möglich.

 

Das Museum: Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

www.keltenmuseum.de (Stand: 01.05.18)

Keltenwelt am Glauberg, Glauburg


Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg"

Keltenwelt am Glauberg
Am Glauberg 1
63695 Glauburg

keltenwelt-glauberg.de

→ Öffnungszeiten
März bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, November bis Februar: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, i.d.R. an Feiertagen geöffnet, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Im Jahr 2010 machten Archäologen bei der Erforschung des Umfeldes der Heuneburg an der Donau (Baden-Württemberg) eine sensationelle Entdeckung: Im Gräberfeld „Bettelbühl “ stießen sie auf die Grabkammer einer frühkeltischen Fürstin. Das unberaubte Grab wurde als 80 Tonnen schwerer Erdblock geborgen und in die Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gebracht. Dort legte ein Team aus Restauratorinnen und Restauratoren die Überreste der 583 v. Chr. errichteten Grabkammer unter modernsten Laborbedingungen frei. Zum Vorschein kamen wertvolle Grabbeigaben aus Bronze, Bernstein – und Gold.

Die in der Keltenwelt am Glauberg gezeigte Sonderausstellung präsentiert originalgetreue Nachbildungen der Fundstücke und greift die Fragen der Wissenschaft auf. Denn noch Dennoch hat die Keltenfürstin nicht alle Geheimnisse preisgegeben. In welcher Verbindung stand sie zur unweit gelegenen Heuneburg? Diese Höhensiedlung zählt zu den bedeutendsten und besterforschten keltischen Stätten in Europa, die offenbar mit der vom griechischen Autoren Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. erwähnten keltische Stadt Pyrene identisch ist.

Die im Alter zwischen 30 bis 40 Jahren verstorbene Frau gehörte einst zur privilegierten Elite der keltischen Gesellschaft. Denn ihr Schmuck zählt zu den herausragenden Beispielen des frühkeltischen Kunsthandwerks, der Verbindungen zu den Etruskern und Griechen aufweist. Die Herstellung des filigran verzierten Goldschmucks, der kunstvoll gefertigten Bernsteinperlen und der außergewöhnlichen Bronzearbeiten war selbst nach über 2500 Jahren noch eine echte Herausforderung. Mit dem Schweizer Experimentalarchäologen Markus Binggeli stellte sich ihr ein Meister seines Fachs. Erstklassige Goldschmiedetechniken der Kelten und erfolgreiche Rekonstruktionen des Goldschmucks sind deshalb auch ein Thema der Sonderausstellung der Landesarchäologie Baden-Württemberg am Glauberg.

Ein Flyer mit weiteren Informationen steht unten zum Download zur Verfügung.

Ausstellungseröffnung

Die Sonderausstellung wird am Donnerstag, 21. März 2019 um 19:00 Uhr in der Keltenwelt am Glauberg offiziell eröffnet. Die Referenten und das Programm der Veranstaltung einschließlich der Kontaktdaten zur Anmeldung entnehmen Sie bitte folgender → Einladung.

 

Das Museum: Die ständige Ausstellung zur Keltenwelt am Glauberg befindet sich in einem der momentan spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands. Sie beleuchtet die Kultur der Kelten aus verschiedensten Perspektiven, im Mittelpunkt stehen aber immer die spektakulären Funde aus den Gräbern vom Glauberg. Sie sind die Herzstücke der Ausstellung und im Original ausgestellt. Dazu kommen die nicht minder bedeutenden Siedlungsfunde vom Glauberg und seiner Umgebung.

Die Ausstellung berücksichtigt auch die große Bandbreite der „keltischen“ Kulturerscheinungen – von den Kelten des 6. bis 1. vorchristlichen Jahrhunderts über vermeintliche Kelten der britischen Inseln bis hin zum zeitgenössischen „Keltentum“ in Musik, Brauchtum und Mode.

www.keltenwelt-glauberg.de (Stand: 20.01.19)

Römerpark Köngen


Legoausstellung "Römerwelt am Neckar und auf der Alb"

Römerpark Museum Köngen
Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstraße)
73257 Köngen

museum-koengen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 09:30 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr, 1. und 3. Sonntag im Monat und Feiertag 13:00 bis 17:00 Uhr, Montag, Freitag und Samstag geschlossen

Legoausstellung

In der Legoausstellung für Kinder erwacht die kleine und die große Welt der Römer - am Neckar und auf der Alb - zum Leben. Ein römisches Kastell, ein Tempel, der Limes als Wall und als Holz-Palisade sowie umtriebiges Marktgeschehen im römischen Dorf werden detailliert aus Lego nachgebaut. Ein mächtiges Limestor, wie es in Dalkingen bei Aalen gefunden wurde, rundet das Ensemble ab. Viele originalgetreue Details, zum Beispiel ein Kutschwagen, eine Baustelle und römische Legionäre im Kastell von Köngen, lassen den römischen Alltag in der schwäbischen Provinz Wirklichkeit werden.

In mühevoller Feinarbeit hat Christoph Planck aus Denkendorf mit Unterstützung seiner Tochter Karla die Römerwelt aus Lego nachgebaut.

 

Der Römerpark und das Museum: Die rege Bautätigkeit in den 60er Jahren machte auch vor dem Gelände der ehemaligen römischen Ansiedlungen nicht halt. Das aufgelassene römische Dorf wurde Schritt für Schritt überbaut und selbst das Gelände des Kastells war zur Ausweisung als Baugebiet vorgesehen. Doch die Denkmalschützer wollten dem nicht tatenlos zusehen und es kam daraufhin zu jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen. Im Jahre 1973 konnten sich dann die Denkmalschützer in der obersten Gerichtsinstanz durchsetzen. Die drohende Ausweisung als Baugebiet war obsolet – nicht unbedingt zur Freude der bauwilligen Grundstückseigentümer.

Zu Beginn der 80er Jahre ergab sich dann die Chance, für den Aufkauf von Bodendenkmälern Landeszuschüsse zu erhalten. Die Befürworter einer Konservierung sahen daher die Möglichkeit, dieses bedeutende Bodendenkmal zu schützen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In gemeinsamer Anstrengung und in beispielhafter Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Köngen, dem Schwäbischen Albverein und dem Landesdenkmalamt wurde das Projekt Römerpark geplant und realisiert. Die Einweihung fand schließlich im Juni 1988 statt.

Der Römerpark und das Museum (Stand: 10.03.19)

Federseemuseum, Bad Buchau


Sonderausstellung "100 Jahre Federseemuseum"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Rückblick auf "100 Jahre Federseemuseum" in 2 Ausstellungen

Im Federseemuseum

... werden besondere „(Ein-)Blicke in vergangene Zeiten“, d.h. in die Gründungszeit des Museums gewährt. Aus dem Depot ans Licht gebracht – so zeigt sich die stimmungsvolle Szenerie, die nach historischen Vorlagen in einem eigens dafür gestaltetem Gewölberaum ihre Wirkung entfaltet. Die in dieser „Wunderkammer“ zusammengetragenen nostalgischen Raritäten fangen ein Stimmungsbild der frühen 1920er Jahre ein, und berichten darüber hinaus über die Geschichte und die Geschichten aus den frühen Tagen des Museums…..

Im Gesundheitszentrum Federsee

... zeigt ein Bilderquerschnitt die Entwicklung des Federseemuseums von der heimatkundlichen Sammlung des Jahres 1919 bis hin zum modernen archäologischen Museum, wie es sich heute präsentiert.

Als verbindendes Element

... zwischen den beiden Ausstellungsorten reihen sich 100 bunte Pfähle im Kurpark zu einem „Geschichtsweg“ aneinander, die mit kurzen, prägnanten Informationen zur Museumshistorie versehen sind.

Programm

Feiern ist in der Jubiläumssaison natürlich auch angesagt. Das Programm enthält einige Highlights, darunter u.a.: Roots of Metal – ein großes Schmiedetreffen inkl. Open Air Konzert, ein Living History-Wochenende mit den Kelten, einen Welterbe-Tag mit Archäologen und Naturwissenschaftlern sowie ein großes UNICEF-Kinder- und Familienfest.

 

Das Museum: Das an dieser Stelle 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und präsentiert seit 2018 die neu konzipierte Dauerausstellung → "15.000 Jahre Leben am See".

www.federseemuseum.de (Stand: 01.04.19)

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)


Sonderausstellung "Formensprache. Faszination Frau - Weibliche Darstellungen der Altsteinzeit"

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 30. November)
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Ostermontag, Pfingstmontag und 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) geöffnet. Karfreitag geschlossen

→ Öffnungszeiten Wintersaison (01. Dezember bis 14. März)
Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
24. bis 26. Dezember, Silvester und Neujahr geschlossen, Heilige-3-Könige geöffnet

Sonderausstellung

In offenen Vitrinen schweben 16 nachgeschnitzte altsteinzeitliche Frauenfiguren. Mal üppig barock mit ausladenden Hüften, mal filigran und reduziert. Die meist nur handtellergroßen Schnitzarbeiten laden dazu ein, Kunst mit allen Sinnen zu begreifen. Sechs Elfenbeinschnitzer haben die Venus-Darstellungen, stilisierten Frauenköpfe und weiblichen Symbole, deren Originale 40.000 bis 15.000 Jahre vor heute entstanden sind, aus Mammutelfenbein und Gagat nachgearbeitet.

Ausgestellt sind sie im Mai und Juni 2019 im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) in der neuen Sonderausstellung „Formensprache. Faszination Frau - Weibliche Darstellungen der Altsteinzeit“.

Begleitend zur Ausstellung bietet das urmu ein vielfältiges Programm: So wird ein Elfenbeinschnitzer an mehreren Tagen seine Handwerkskunst  zeigen und über den Lieferanten seines Werkstoffs, das Mammut, informieren (Termine: Mi 1.5.bis So 5.5., Do 30.5. bis So 2.6., Sa 8.6. bis Mo 10.6. und Do 20.6. bis So 23.6.). Außergewöhnlich ist der Workshop am Freitag, 21.6.: Hier kann mit steinzeitlichen Werkzeugen ein eigener Elfenbeinanhänger hergestellt werden (Anmeldung erforderlich, Tel. 07344/9669-916).

Außerdem gibt es Führungen zum Thema Frauen- und Männlichkeitsdarstellungen in der Eiszeitkunst am Dienstag, 11.6., Donnerstag, 13.6. und Dienstag, 18.6. jeweils um 11 Uhr, und die täglichen Welterbe-Führungen um 14:30 Uhr befassen sich im Mai und Juni besonders mit der „Venus vom Hohle Fels“, der Mutter aller Frauenstatuetten, und ihren Nachfolgerinnen.

Ausstellungseröffnung

Eröffnet wird die Ausstellung am 30.04.2019 um 17:00 Uhr mit dem Vortrag der Expertin für Mammutelfenbein und Eiszeitkunst, Dr. Sibylle Wolf von der Universität Tübingen.

 

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) jetzt Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen. Ausgestellt ist das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40.000 Jahren. Höhepunkte sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit Originalfunden aus der Region. Prominentestes Exponat ist das Original der „Venus vom Hohle Fels“.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 15.04.19)

Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Waiblingen


Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre"

Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen

rems-murr-kreis.de

→ Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr und Donnerstag von 13:30 bis 18:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 10. Mai 2019 bis 30. August 2019 im Foyer des Landratsamtes des Rems-Murr-Kreises, Waiblingen die Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre – Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft" zu sehen.

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – Ersten Eingriffen des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neugestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild. Auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus und vor etwa 4000 Jahren begannen die Menschen in Nordeuropa Getreide anzubauen.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Sammelpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich mit der Agrargeschichte in Baden-Württemberg von den Anfängen der Jungsteinzeit vor mehr als 7000 Jahren bis in die Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert die herausragenden Ergebnisse von 25 Jahren Forschungsarbeit zur Geschichte unserer Kulturlandschaft durch das Labor für Archäobotanik. Neue Forschungen werfen alle bisherigen Modellrechnungen über die Nahversorgung in der Jungsteinzeit über den Haufen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Entwicklung des Ackerbaus vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre" ist unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 55 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Autoren: Manfred Rösch, Marion Heumüller, Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, 2008. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Der Ausstellungsort: Im Foyer des Kreishauses in Waiblingen finden regelmäßig Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

rems-murr-kreis.de (Stand: 20.01.19)

Keltenmuseum Heuneburg, Herbertingen-Hundersingen


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Keltenmuseum Heuneburg
Binzwanger Str. 14
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg.de

→ Öffnungszeiten (02. April bis 31. Oktober 2019)
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 16:00 Uhr, letzter Einlass bis 15:30 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

In den Jahren 2014 und 2015 wurden südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege untersuchten in der Flur „Hegelesberg” eine Siedlung der Lineabandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem 6. Jt. v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden: Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden.

Ergänzend zu dieser mit großem Aufwand geborgenen Grabausstattung werden zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber gezeigt: ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit.

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

Begleitende Vortragsreihe

Parallel zur Ausstellung erleben Sie im Rathaus Herbertingen, Holzgasse 6, zwei Vorträge zum gleichen Themenkomplex

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Autor: Jörg Bofinger, Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, 2018. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Die Museen: Um Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen.

Das heutige Freilichtmuseum Heuneburg liegt nur ca. 2 km von Herbertingen-Hundersingen (in Richtung Binzwangen) entfernt und wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 auf dem Plateau der Keltenstadt Pyrene errichtet. Es besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in denen u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt, sowie Führungen und Mitmachaktionen angeboten werden. Seit 2013 befindet es sich in der Trägerschaft der Gesellschaft für Archäologie.

www.heuneburg.de/heuneburgmuseum (Stand: 01.03.19)

Museum Ulm


Sonderausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen. Knochengeschichten aus 100.000 Jahren"

Museum Ulm
Studio Archäologie
Marktplatz 9
89073 Ulm

museumulm.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 11:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen, Faschingsdienstag, Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen

Sonderausstellung im Studio Archäologie

Das Lonetal bei Ulm ist durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der "Löwenmensch" entdeckt wurden. 2019 widmet das Museum weniger beachteten Funden aus dem UNESCO Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" eine Ausstellung im Studio Archäologie. Menschliche Skelettreste von der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende wiederholt als Bestattungsplatz, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt wurden. Die Ausstellung erzählt spannende Geschichten rund um Entdeckung und Bergung, berichtet von Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft - und zeigt die neuesten Erkenntnisse zur Altersbestimmung, zur Anthropologie und zur Archäogenetik auf.

[Bildnachweis s.o.: So markierte der Ausgräber der Bocksteinhöhle das 8.000 Jahre alte Grab einer Frau und ihres neugeborenen Kindes in seinem Bericht von 1892, Quelle: Museum Ulm]

Öffentliche Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen. Knochengeschichten aus 100.000 Jahren" findet am Freitag, 10. Mai 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

 

Das Museum: Das Museum Ulm ist ein einzigartiges kunst- und kulturgeschichtliches Universalmuseum mit herausragenden Sammlungsbeständen von nationaler, internationaler und weltkultureller Bedeutung. Im Herzen der Stadt Ulm, in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 16.-20. Jahrhunderts gelegen, vermittelt das Museum Ulm 40.000 Jahre Kunst-, Kultur- und Designgeschichte und bietet zusammen mit den originalen Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) ein besonderes Kunsterlebnis an authentischen Orten.

www.museumulm.de/museum (Stand: 15.03.19)

Limesmuseum Aalen


Neue Dauerausstellung im "Limesmuseum Aalen"

Limesmuseum Aalen
Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM)
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

limesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, am 24. bis 25. Dezember sowie Silvester und Neujahr bleibt das Haus geschlossen.

Neue Dauerausstellung

Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung öffnete das Limesmuseum Aalen am 25. Mai 2019 mit einer → Eröffnungswoche wieder seine Tore. Die völlig neue → Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden wird auf einer erweiterten 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert.

Im Erdgeschoss tauchen die Besucher dabei zunächst ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. In einem ersten Schritt, einer Art Prolog, werden die Entwicklung des römischen Reiches, seine Herrschaftsideologie, sein Verständnis von Grenzen und das Verhältnis der Römer zu den Germanen erläutert. In einem zweiten Schritt lernt der Besucher dann anhand von konkreten archäologischen Objekten sieben Personen kennen, die im römischen Aalen gelebt haben.

Im zweiten Teil der Ausstellung im Obergeschoss kehrt der Besucher aus der Römerzeit in die Gegenwart zurück. Er begibt sich auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang der 164 km langen Limesstrecke in Baden-Württemberg.

Den Abschluss der Ausstellung bildet schließlich ein Epilog, der den Blick weitet und das Thema Grenzen und deren Intention, Funktion und Wirkung anhand mehrerer Beispiele historischer wie aktueller Grenzen aufzeigt.

 

Das Museum: Das Limesmuseum ist eine Zweigstelle des Archäologischen Landesmuseums und eines der bedeutendsten Römermuseen in Deutschland. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen. Zentrales Thema des Museums ist die Besatzung des süddeutschen Raumes durch die Römer im 2. Jh. nach Chr..

Das Museum wurde am 05. Juni 1964 eröffnet und in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert. Im Zuge weiterer Ausgrabungen erfolgte bereits in den 1980er Jahren eine Ergänzung um einen archäologischen Park. Dieser wurde ab 2003 weiter ausgebaut und 2005 wiedereröffnet. Er ist seitdem als ehemalige Kastellfläche Teil des UNESCO-Welterbes. Seit 2008 ist am Museum das Limes-Informationszentrum (LIZ) eingerichtet, um für Besucher des UNESCO-Welterbes in Baden-Württemberg archäologische und touristische Informationen zu bündeln. Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung ist das "neue" Limesmuseum seit Ende Mai 2019 mit seiner völlig neu gestalteten Dauerausstellung wieder vollständig zugänglich.

Im Museum wird die Geschichte der Provinz Rätien und Obergermanien sowie die Geschichte rund um das militärische und zivile Leben am Limes dargestellt. Exponate sind unter anderem zahlreiche Funde von Grabungen auf dem Kastellgelände Aalen und im Kastell Rainau-Buch. Während des Jahres finden verschiedene Sonderveranstaltungen statt.

Beachtung verdient auch das vor dem Museum gelegene Freigelände. In einer mehrjährigen Grabungskampagne konnte das Stabsgebäude mit dem gut erhaltenen Fahnenheiligtum freigelegt werden. Ein beschilderter Rundweg erklärt diese Anlage.

www.limesmuseum.de/geschichte (Stand: 01.06.19)

Klosterkirche Lorch


Bannerausstellung „Römische Spolien in Kirchen auf der Ostalb“

Veranstalter:
Limes Informations-Zentrum
Baden-Württemberg
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

am-Limes-grenzenlos.de

Zum siebten Mal findet „Am Limes grenzenlos“ statt und wird gemeinsam mit dem UNESCO-Welterbetag durchgeführt. Die Auftaktveranstaltung mit Eröffnung der Bannerausstellung ist am Westportal der Kirche Kloster Lorch

Kloster Lorch
Klosterstraße 2
73547 Lorch

→ Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr (März - Oktober) bzw. 10:00 bis 17:00 Uhr (November - Februar), sowie nach Vereinbarung, 24. und 31. Dezember geschlossen

Bannerausstellung

Vom 03. Juli 2018 bis auf Weiteres ist im Kreuzgang des Klosters Lorch die Bannerausstellung "Römische Spolien in Kirchen auf der Ostalb" des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg (LIZ) in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zu sehen.

Die Bannerausstellung des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg will mit einer Facette der Limesgeschichte bekanntmachen, die nicht so im Fokus der Betrachtung steht: die Verwertung römischer Steinarchitektur am Limes und seinem Hinterland in den Jahrhunderten nach Nutzungsaufhebung der Grenzanlagen. Dabei informieren wir über römische Werksteine, die im Zuge gezielten Abrisses der antiken Bauten zwecks Steingewinnung entnommen und bei der Errichtung mittelalterlicher Kirchen im Ostalbkreis verwendet wurden.

Auf drei Bannern wird kompakt über aufregende Funde in Kirchen von Lorch, Essingen, Aalen (St.-Johann, Unterkochen), Bopfingen und Kirchheim am Ries informiert. Wie sich zeigt, dienten viele dieser Steine als einfaches Baumaterial. Andererseits - und das macht die Beschäftigung mit dem Thema so spannend - wurden offenbar besondere, mit Inschriften oder Bildreliefs versehene Steine Träger von speziellen Botschaften. Hinsichtlich der inhaltlichen Aussagen bieten sich hier aufregende Vergleichsmöglichkeiten mit frühmittelalterlichen Goldschmiedearbeiten an, die Gegenstand eines vierten Banners sind.

Von außerordentlich symbolträchtiger Bedeutung scheint der römische Architrav über dem Westportal der Klosterkirche von Lorch zu sein. Das wiederverwendete Bauglied, das von einem kleinen Tempel (Aedikula) stammt, trug sogar eine Kaiserinschrift. Am UNESCO-Welterbetag ist die Bannerausstellung in Lorch direkt vor Ort zu beiden Seiten des Westportals zu sehen.

 

Einladung zur Eröffnungsveranstaltung des Aktionstages "AM LIMES grenzenlos"

Am Sonntag, den 02. Juni 2019 findet um 11.00 Uhr am Westportal der Klosterkirche Lorch die → Eröffnungsveranstaltung des Aktionstags „AM LIMES grenzenlos“ statt. Zu dieser Veranstaltung, die alle zwei Jahre am UNESCO-Welterbetag stattfindet, laden wir die Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie ganz herzlich ein.

Programm

11:00 Uhr Grußworte
11:50 Uhr Vorstellung der Bannerausstellung „Römische Spolien in Kirchen auf der Ostalb“

Genießen Sie im Anschluss einen abwechslungsreichen Nachmittag mit einem Besuch der Ausstellung und ausgewählten Einblicken in das Leben der Römer.

Für Speisen und Getränke ist vor Ort gesorgt.

Anmeldung

Wir bitten bis zum 29.05.2019 um eine formlose Anmeldung per E-Mail an irene.klein@rps.bwl.de. Bitte bringen Sie das → Einladungsschreiben zur Veranstaltung mit. Es dient in Verbindung mit einem Einladungsverzeichnis vor Ort als Eintrittskarte.

Ab dem 3. Juni 2019, wird die Ausstellung bis auf Weiteres zu den üblichen Öffnungszeiten im Kreuzgang des Klosters zu sehen sein. Texte und Abbildungen stammen vom Leiter des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg (LIZ) in Aalen, Dr. Stephan Bender.

 

Das Koster: Im Remstal zwischen Stuttgart und Aalen liegt das Kloster Lorch weithin sichtbar auf einem Bergrücken. Bekannt ist die weitläufige Anlage mit ihrer eindrucksvollen Ringmauer durch die Familie der Staufer, die schon 1102 an dieser Stelle ein Kloster gründeten und hier ihre Grablege einrichteten. Irene von Byzany, eine Schwiegertochter Barbarossas, ist die berühmteste Stauferin, die hier vor über 800 Jahren bestattet wurde. Kloster Lorch gehört heute zu den am besten erhaltenen Staufergedenkstätten.

Die Blütezeit des Benediktiner-Klosters lag im späten Mittelalter. Noch heute kann die reizvolle Anlage mit Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Klostergarten, umgeben von einer noch vollständig erhaltenen Ringmauer, besichtigt und für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden.

Schon bei der Anfahrt zum Parkplatz vor den Klostertoren grüßt ein rekonstruierter römischer Wachturm, der das Limesknie am obergermanischen und rätischen Limes in Lorch markiert. Lernen Sie das Kloster Lorch mit mittelalterlicher Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Marsiliusturm kennen, der Ihnen herrliche Ausblicke auf die Anlage und die Umgebung bietet. In der Dauerausstellung präsentiert sich anschaulich über 900 Jahre Klostergeschichte. Hervorzuheben sind die prächtig verzierten Lorcher Chorbücher: Faksimiles der spätmittelalterlichen Handschriften zeugen von der Kunst der Mönche.

Lebendig und mit Humor gewürzt erzählt das farbenprächtige Staufer-Rundbild des Künstlers → Hans Kloss († 2018) die Geschichte des Staufergeschlechts.

www.kloster-lorch.com (Stand: 23.05.19)

Freilichtmuseum Heuneburg


Sonderausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen: Neue Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg"

Freilichtmuseum Heuneburg Pyrene
Heuneburg 1-2
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg-keltenstadt.de

→ Öffnungszeiten (02. April bis 31. Oktober 2019)
Freilichtmuseum: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, letzter Einlass bis 16:30 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 06. Juni bis zum 31. Oktober 2019 ist im Freilichtmuseum Heuneburg die Sonderausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen: Neue Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg" zu sehen. Ein aktueller Flyer steht unten zum Download bereit.

Die Heuneburg an der oberen Donau stellt eine der bedeutendsten Fundstätten der mitteleuropäischen Eisenzeit dar und wird bereits seit 1950 systematisch untersucht. Das Umland des hallstattzeitlichen Zentralorts dagegen blieb bis vor wenigen Jahren weitgehend unerforscht. Das änderte sich 2014 mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligtem Langfristprojekt.

Seitdem stehen v. a. ländliche Siedlungen und Höhenbefestigungen bzw. Burgen im Umfeld der Heuneburg im Fokus der Forschung. Die spektakulären Funde der Bettelbühlnekropole und des Grabhügelfelds bei Unlingen erlaubten zudem einzigartige Einblicke in den Aufbau der eisenzeitlichen Gesellschaft.

Die aktuellen Untersuchungen an befestigten Anlagen sowie in offenen Siedlungen und Bestattungsarealen liefern neue Erkenntnisse über die Strukturierung der eisenzeitlichen Siedlungslandschaft und das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Plätzen.

Der Dreiklang – Burgen, Bauern, Bestattungen – wird die neuesten Ergebnisse dieser Forschungen veranschaulichen sowie anhand großformatiger Illustrationen Szenen der hallstattzeitlichen Lebenswelt im Umfeld der Heuneburg rekonstruieren, um somit die Vergangenheit verständlicher zu machen.

Ausstellungseröffnung

Wir laden Sie sehr herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung "Burgen - Bauern - Bestattungen" am 05. Juni 2019 um 15:00 Uhr ein und freuen uns, Ihnen die aktuellen Forschungen und Ausgrabungen im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg vorzustellen. Die Tafelausstellung präsentiert neben den neuesten Erkenntnissen auch großformatige Illustrationen der hallstattzeitlichen Lebenswelt.

Im Herrenhaus

  • Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Claus Wolf, Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege (kurzfristig verhindert - 05.06.19-fh)
  • Ansprache durch Frau Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • Einführung in die Ausstellung und die aktuellen Forschungen durch Herrn Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamtes für Denkmalpflege, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Archäologie

Im Außenbereich vor dem Herrenhaus

  • Eröffnung der Ausstellung durch Staatssekretärin Katrin Schütz
  • Führung durch die Ausstellung durch Herrn Dr. Leif Hansen, Koordinator des Heuneburg-Projektes beim Landesamt für Denkmalpflege

Im Anschluss Empfang im Herrenhaus. Der Eintritt ist mit Anmeldung zur Veranstaltung frei.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 24.05.19 telefonisch unter der Nummer der Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie 0711 / 577 44 154 oder formlos per E-Mail unter mail@gesellschaft-archaeologie.de. Wir freuen uns, Sie am 05.06.19 zur Ausstellungseröffnung im Freilichtmuseum begrüßen zu dürfen.

Nachtrag

Die Ausstellungseröffnung am 05.06.19 in der → Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg.

 

Die Museen: Das heutige Freilichtmuseum Heuneburg Pyrene wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 errichtet und besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in denen u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Seit 2013 befindet es sich in der Trägerschaft der Gesellschaft für Archäologie. Die räumliche Ausdehnung der Keltenstadt und die Monumentalität der Bauwerke werden den Besuchern durch die Nachbauten der Häuser und des Lehmziegelmauerabschnitts in Originalgröße innerhalb des Freilichtmuseums, durch das rekonstruierte Steintor und durch die Wiederaufschüttungen von Wall und Grabhügeln im Umland vermittelt. Auf dem Freigelände gibt es ein vielfältiges Jahresprogramm rund um keltische Themen.

Um weitere Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal im nahegelegenen Herbertingen-Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg. Ein archäologischer Wanderweg verbindet beide Museen und führt zu den Bodendenkmalen im Umland der Heuneburg.

www.heuneburg-keltenstadt.de (Stand: 01.04.19)

Staufenhalle, Plüderhausen


Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft"

Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Remstalgartenschau

Staufenhalle Plüderhausen
Am Marktplatz 10
73655 Plüderhausen

pluederhausen.de

→ Öffnungszeiten
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 26. Juni 2019 bis 07. Juli 2019 auf dem Gartenschaugelände im Treffpunkt Baden-Württemberg in der Staufenhalle Plüderhausen die Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft" zu sehen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung bei der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 und der Landesgartenschau in Lahr 2018 kam das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) den zahlreichen Anfragen nach und präsentiert auch 2019 die Sonderausstellung „Archäologie - Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ auf der Remstalgartenschau in Plüderhausen.

Das LAD zeigt in den Ausstellungsräumen des Treffpunktes Baden-Württemberg ausgewählte Schutzstrategien von Bodendenkmalen anhand von archäologischen Fallbeispielen aus Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche archäologische Denkmale in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden sind, ist es wichtig Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft aufzuzeigen.

Vernissage

Die Ausstellung wird am 26. Juni 2019 um 14:00 Uhr mit einer kleinen Vernissage eröffnet.

 

Der Ausstellungsort: Die Staufenhalle ist das kulturelle Herz der Gemeinde mit über 700 Sitzplätzen, Gymnastikraum, Foyer und “Ratsstube”. Sie bietet vielseitige Möglichkeiten, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen abzuhalten..

pluederhausen.de (Stand: 20.01.19)

Museum im Steinhaus, Nagold


Sonderausstellung "Mit Hightech auf den Spuren der Kelten" - Ausstellung zur modernen Feldarchäologie

Museum im Steinhaus
Badgasse 3
72202 Nagold

nagold.de/Steinhaus

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Sonntag und an Feiertagen 14:00 bis 17:00 Uhr, Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag geschlossen

Sonderausstellung

Unsichtbares sichtbar machen, verborgene Spuren vorgeschichtlicher Zeiten aufspüren, ohne dabei den Spaten anzusetzen, Grabungsergebnisse naturgetreu für die Zukunft aufbewahren – was von jeher Wunschvorstellung der Archäologie war, beginnt modernste Technik heutzutage in die Wirklichkeit umzusetzen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die Stadt Nagold im Museum im Steinhaus die Sonderausstellung „Mit Hightech auf den Spuren der Kelten“. Sie ermöglicht einen faszinierenden Einblick in die neuartigen Möglichkeiten der Archäologie. Anhand verschiedenster Medien, z.B. Computeranimation und dreidimensionaler Darstellung, sollen die hochmodernen Technologien vorgestellt werden.

Rückblick

Ein Rückblick auf über 150 Jahre Feldforschung zeigt, welche Pionierleistungen zur modernen archäologischen Feldforschung unserer Tage führten.

Luftbildarchäologie

Im 20. Jahrhundert trat die Luftbildarchäologie an die Seite der traditionellen archäologischen Forschung. Mit immer feineren Methoden gelingt es seither, Geländedenkmale aufgrund unterschiedlichster Bodenbegebenheiten und Bewuchsmerkmale aus der Luft zu erkennen und zu dokumentieren.

Laserscanning aus der Luft

Heute wird die Luftbildarchäologie durch Laserscanning ergänzt und weitergeführt. Vom Flugzeug aus können ganze Landschaften mit Laserstrahlen angetastet werden. Aus den Daten entstehen digitale Bilder des Geländereliefs. Wald, der den Blick auf den Boden verdeckt, kann man auf dem Bildschirm „wegrechnen“. Mit dem Laser-Blick durch das Blätterdach erschließen sich beeindruckende Geländedarstellungen, die eine neue Sicht auf Bodendenkmale erlauben.

Geophysik

Geophysikalische Untersuchungen am Boden gewähren schließlich den Blick unter die Erdoberfläche. In den kartierten Messungen von Bodenradar, Elektrik oder Magnet, die wie futuristische Graphiken anmuten, lassen sich verborgene archäologische Strukturen identifizieren.

Digitale Grabungs- und Funddokumentation

Auch in der Grabungstechnik selbst hat Hightech Einzug gehalten. Mit modernsten Geräten, wie Tachymeter oder Laserscanner, werden die Ausgrabungsbefunde digital erfasst und dreidimensional vermessen. Auf dieser Basis sind sensationelle Rekonstruktionen am Computer möglich.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Mit Hightech auf den Spuren der Kelten" ist unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Heft 61 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Autoren: Jörg Bofinger, Mathias Merkl, Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, 2010. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das Museum der Stadt Nagold ist seit dem Jahr 1989 im Steinhaus, dem wahrscheinlich ältesten Haus der Stadt, untergebracht. Es versteht sich als Ort der Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart Nagolds und der Region.

Museum im Steinhaus (Stand: 25.02.19)

Bundesgartenschaugelände, Heilbronn


Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft"

Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Bundesgartenschau

"Fruchtschuppen" auf dem BuGa-Gelände
Theresienstraße 9 (Anreise von Süden ...)
74072 Heilbronn

Wohlgelegen (Anreise von Norden ...)
74076 Heilbronn

buga2019.de

→ Öffnungszeiten
täglich 09:00 bis 19:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Bundesgartenschau 2019 ist vom 17. April 2019 bis 06. Oktober 2019 auf dem Bundesgartenschaugelände im Treffpunkt Baden-Württemberg im "Fruchtschuppen" die Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft" zu sehen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung bei der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 und der Landesgartenschau in Lahr 2018 kam das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) den zahlreichen Anfragen nach und präsentiert auch 2019 die Sonderausstellung „Archäologie - Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

Das LAD zeigt in den Ausstellungsräumen des Treffpunktes Baden-Württemberg ausgewählte Schutzstrategien von Bodendenkmalen anhand von archäologischen Fallbeispielen aus Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche archäologische Denkmale in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden sind, ist es wichtig Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft aufzuzeigen.

Vernissage

Die Ausstellung wird am 17. Juli 2019 um 14:00 Uhr mit einer kleinen Vernissage eröffnet.

 

Der Ausstellungsort: Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist mit drei verschiedenen Standorten auf dem Bundesgartenschaugelände in Heilbronn vertreten. Der Hauptstandort befindet sich im sogenannten Fruchtschuppen, einem geschlossenen Gebäude, in dem auch die Blumenhallenschauen stattfinden.

buga2019.de (Stand: 13.04.19)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Patrick du Mont


Lehrgrabung Gruppe 1 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 19.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 1 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

Patrick du Mont


Lehrgrabung Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 2 ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie ggf. das Angebot zur Lehrgrabung Gruppe 1. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 3 - Umfeld Rosenstein

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 3 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 4 - Umfeld Rosenstein

Hinweis (Stand: 15.03.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 4 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis zum 01. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Nagold


Nagolder Keltenfest

Veranstalter: Stadt Nagold, Amt für Kultur, Sport und Tourismus

Ort: Stadtpark Kleb - Krautbühlpark, Am Schloßberg, 72202 Nagold

Beginn: SA 13:00 Uhr - 22:30 Uhr, SO 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Preis: k.A.

Keltenfest, schwäbische Highlandgames und Living History

Alle zwei Jahre verwandelt sich der Nagolder Stadtpark in ein kleines keltisches Dorf mit vielen Highlights und Attraktionen. Rund um den keltischen Großgrabhügel „Krautbühl“ lagern zahlreiche Handwerker, Händler und Familien, die ihre Handwerkskunst präsentieren und das Leben der Kelten, Römer und Alamannen darstellen.

Neben dieser prächtigen Zeitreise erleben die Besucher noch ein weiteres Spektakel: Die schwäbischen Highland Games! Der urige Wettkampf der Clans ist eine sportliche Herausforderung und bereitet Akteuren und Besuchern großen Spaß. Ein tolles Rahmenprogramm aus Musik, Aktionen für Kinder und Gaumenfreuden mit Keltenbier runden das Programm ab.

 

Esslingen a.N.


Einladung zur Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2018“

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Landesamt für Denkmalpflege, Medienraum im EG, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Beginn: 11:00 Uhr

<<< Das Programm mit Referenten und organisatorischen Details folgt in Kürze >>> (Stand: 10.05.19-fh)

 

Herbertingen-Hundersingen


Keltenfest auf der Heuneburg

Veranstalter: Freilichtmuseum Heuneburg und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. als Träger

Ort: Freilichtmuseum Heuneburg, Heuneburg 1-2, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Keltenfest

An diesem Wochenende begrüßen wir Besucher aus dem fernen Italien. Schon zu ihrer Blütezeit war die Heuneburg durch mediterrane Einflüsse geprägt, wie die eindrucksvolle Lehmziegelmauer erkennen lässt.

Zu Beginn der Urlaubszeit greifen wir diesen Gedanken auf und möchten Sie einladen, sich mit uns auf eine Zeitreise zu begeben! Ein echter keltischer Reiter, Handwerker und Lagergruppen sorgen für ein tolles Ambiente. Mitmachaktionen wie Bogenschießen und Metallgießen richten sich an die Kleinsten!

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2019 – „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

"Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" heißt das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2019, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 08. September 2019.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

„Es hat keine Epoche gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne ‚modern‘ fühlte“.
(Walter Benjamin, Das Passagen-Werk)

Modern - Moderne - Umbrüche

Belegt ist der Begriff „modernus“ seit dem 5. Jahrhundert. Verwendet wird er dann, wenn sich das Selbstverständnis einer Epoche oder der Gesellschaft verändert und sich von Vorgängern absetzt. Ein Umbruch bricht mit tradierten Vorstellungsweisen, Techniken, Erklärungsmodellen und praktischen Umsetzungen. In jedem Umbruch steckt daher etwas Neues, Revolutionäres, Fortschrittliches – und etwas Modernes.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses laden wir Sie dazu ein, den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten: Gehen Sie der Frage nach, wie diese Umbrüche neue Kunst- und Baustile herbeiführten, die somit Zeitzeugnisse der jeweiligen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten darstellen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort – Umbrüche sind überall zu finden (→ aus: Thema des Tages des offenen Denkmals).

 

Aalen


Vita Roma - Römisches Herbstfest im neuen Limesmuseum

Veranstalter: Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: noch offen

Preis: siehe → Preise

Vita Roma - Römisches Herbstfest

Jahresprogramm in Vorbereitung

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.