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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Live-Streaming

Dipl. Rest. Nicole Ebinger, Dr. Leif Hansen, Prof. Dr. Dirk Krausse


Keltenblock 2.0 - Bergung und aktueller Stand der Ausgrabung

Ein Online-Vortrag im Rahmen der diesjährigen Reihe "Archäologie vor Ort".

Dipl. Rest. Nicole Ebinger ist Fachbereichsleiterin Archäologische Restaurierung im Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Dr. Leif Hansen ist Koordinator im DFG-Projekt Heuneburg, Prof. Dr. Dirk Krausse ist als Landesarchäologe Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter Abt. 8. im LAD.

Am 6. Oktober 2020 fand die spektakuläre Bergung eines frühkeltischen Prunkgrabes nahe der Heuneburg bei Herbertingen statt (siehe auch → Keltenblock 2.0). Seitdem wird das Grab in den Laboren des Landesamtes für Denkmalpflege bei Ludwigsburg untersucht.

Die → Führung "Keltenblock 2.0" im Rahmen unserer Reihe "Archäologie vor Ort" musste auf den 11. November 2021 verlegt werden. Allerdings ist die Veranstaltung bereits ausgebucht.

Am 10. November 2021 wird daher zusätzlich ein Online-Vortrag angeboten mit Hintergrund-Informationen zur Bergung und zum aktuellen Stand der Ausgrabung dieses weiteren Bettelbühlgrabes.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr.

Teilnahme: kostenfrei

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt an dieser Stelle Ende Oktober 2021 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Stuttgart oder/und Live-Streaming

Prof. Dr. Dirk Krausse


Die Heuneburgforschung im 21. Jahrhundert

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Prof. Dr. Dirk Krausse ist Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamts für Denkmalpflege, Esslingen sowie Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist Anfang des Jahres 2022 an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold-Würth-Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Hinweis: Falls eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird der Vortrag online im Live-Streaming stattfinden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Stuttgart oder/und Live-Streaming

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Gerd Stegmaier


Hügelgrab und Zangentor: Das spätkeltische Oppidum Heidengraben auf der Schwäbischen Alb

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Jörg Bofinger ist Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie; Dr. Gerd Stegmaier ist Lehrbeauftragter im Heidengrabenprojekt an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters sowie Geschäftsführer der fodilus GmbH, Tübingen.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist Anfang des Jahres 2022 an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold-Würth-Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Hinweis: Falls eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird der Vortrag online im Live-Streaming stattfinden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Stuttgart oder/und Live-Streaming

Prof. Dr. Rüdiger Krause


Der Ipf: Ein Machtzentrum der Bronze- und Eisenzeit am Nördlinger Ries

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Prof. Dr. Rüdiger Krause ist Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist Anfang des Jahres 2022 an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold-Würth-Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Hinweis: Falls eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird der Vortrag online im Live-Streaming stattfinden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Stuttgart oder/und Live-Streaming

Dr. Günther Wieland


Alte und neue Forschungen zu keltischen Viereckschanzen in Baden-Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Günther Wieland ist Oberkonservator und stv. Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege: Zentrale Dienste und Denkmalforschung im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist Anfang des Jahres 2022 an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold-Würth-Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Hinweis: Falls eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird der Vortrag online im Live-Streaming stattfinden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Stuttgart oder/und Live-Streaming

Dr. Thimo Jacob Brestel


Architektur und Bestattungsritual des „Fürstengrabs“ von Eberdingen-Hochdorf

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Thimo Jacob Brestel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Architektur und Stratigraphie des Grabhügels von Eberdingen-Hochdorf" beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist Anfang des Jahres 2022 an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold-Würth-Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Hinweis: Falls eine Präsenzveranstaltung nicht möglich ist, wird der Vortrag online im Live-Streaming stattfinden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Israel, Jordanien

Dr. Sophie zu Löwenstein


Auslandsexkursion: Israel und Jordanien 2021 (14 Tage) -nach 2022 verschoben-

Die EXKURSION aus 2020 bzw. 2021 wird endgültig nach 2022 verschoben

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2020 wird nun endgültig nach 2022 verschoben. Die voraussichtlichen Reisedaten für 2022 stehen noch nicht fest. Bereits angemeldete Teilnehmer aus 2020 bzw. 2021 werden mit gesonderter Post benachrichtigt. Wenn die genauen Reisedaten feststehen, werden wir diese Reise auch wieder in die Online-Anmeldung aufnehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 19.01.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sophie zu Löwenstein, Archäologin/Projektkoordinatorin, Deutsches Evangelisches Institut für Altertumskunde des Heiligen Landes (DEIAHL)

Abflug: voraussichtlich ab Stuttgart Airport, Echterdingen

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie Start- und Abflugzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis 2020: 3.595 € pro Person im DZ / 4.425 € pro Person im EZ - Hinweis: die Preise aus 2020 werden eventuell leicht angehoben.

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2020/2

Das Programm

Tag 1: Flug via Istanbul nach Tel Aviv in Israel

Tag 2: Caesarea - Megiddo - Tabgha

Tag 3: See Genezareth - Kapernaum - Bet Schean

Tag 4: Bet Schean - Jerusalem

Tag 5: Jerusalem (Altstadt)

Tag 6: Jerusalem (Israel Museum und Yad Vashem)

Tag 7: Jerusalem - Massada - Arad

Tag 8: Arad - Beer Sheeva - Mamshit - Negev

Tag 9: Negev - Eilat - Grenzübergang nach Jordanien - Wadi Rum - Petra

Tag 10: Petra

Tag 11: Petra - Madaba - Berg Nebo - Amman

Tag 12: Amman (Ausflug nach Jerash und Um Qais)

Tag 13: Amman (Ausflug zu den Wüstenschlössern)

Tag 14: Rückflug von Jordanien via Istanbul nach Deutschland

Hinweis: Der Reiseverlauf hat sich gegenüber der ersten Ankündigung im Mitteilungsblatt 2019/2 geändert. Änderungen vorbehalten.

Eine ausführliche Beschreibung einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte und Unterkünfte dieser Reise finden Sie nachfolgend als Download. Auf Wunsch kann sie Ihnen auch per Post zugeschickt werden.

Zur Person: Dr. Sophie zu Löwenstein studierte Klassische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen und Alte Geschichte und arbeitete zwei Jahre in Israel am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Hl. Landes (DEIAHL).

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Flug Stuttgart – Istanbul – Tel Aviv und Amman – Istanbul – Stuttgart, vorgesehen mit Turkish Airlines
  • Rundreise im örtlichen Bus mit Klimaanlage (evtl. ohne Toilette), (Bus und Fahrer wechseln an der Grenze)
  • 13 x Übernachtung in den genannten Hotels und Unterkünften (Änderungen vorbehalten)
  • 12 x Frühstück
  • 13 x Abendessen
  • 6 x Mittagsimbiss, Lunchpaket oder Picknick
  • Reiseleitung durch Dr. Sophie zu Löwenstein
  • Durchgehende örtliche Reiseleitung ab / bis Flughafen
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Ausreisegebühren Israel
  • Einreisegebühren und Einreisevisum Jordanien
  • Shuttlebus am Grenzübergang
  • Quietvox-Kopfhörer vom 2. Tag morgens – 8. Tag abends und vom
    10. Tag morgens bis 13. Tag abends (Die Quietvox-Geräte dürfen nicht
    mit über die Grenze genommen werden. Sie müssen daher im letzten
    Hotel vor dem Grenzübertritt abgegeben werden. Neue Geräte erhalten
    Sie im ersten Übernachtungshotel nach dem Grenzübertritt.)

Online-Anmeldung -noch offen-

Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese Auslands-Exkursion nach 2022 verschoben. Sobald die neuen Reisetermine feststehen, werden wir Ihnen an dieser Stelle das Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung bereitstellen. Wir bitten um Ihr Verständnis. (19.01.21-fh)

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

 

Paris

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz


Auslandsexkursion: Archäologische Entdeckungsreise nach Paris 2022 (4 Tage)

Verschobene EXKURSION aus 2020/21

aktueller Hinweis: Wir rechnen auch Anfang 2021 noch nicht mit der Möglichkeit eines durchführbaren Reiseangebots. Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2020 wird jetzt endgültig in das Jahr 2022 verschoben. Bereits angemeldete Teilnehmer aus 2020 bzw. für 2021 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind noch freie Plätze vorhanden. (Stand: 09.12.20-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz, LAD, Esslingen

Abfahrt: am 24.03.22 ab Hbf Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und Uhrzeit wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis 2020: 1.295 € pro Person (DZ), 1.445 € (EZ-Zuschlag von 150 € gilt nur für bis zu 11 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag) - Hinweis: die vorgenannten Preise aus 2020/21 werden sobald wie möglich bekannt gegeben und sind eventuell leicht höher.

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2021/1

Das Programm

Mit Archäologie in Paris verbindet man oft zuerst den Louvre, der herausragende Werke verschiedener Kulturen und Zeiten beherbergt. Bereits im 16. Jahrhundert begann die französische Krone Werke der Antike zu sammeln. So ist die ägyptische Sammlung heute eine der bedeutendsten weltweit. Daneben ist die Sammlung der griechischen, etruskischen und römischen Altertümer reichhaltig und wertvoll. Auch die Abteilung der Altertümer aus dem Nahen Osten sucht ihresgleichen. Sie deckt eine riesige geographische Zone ab, die von Nordafrika bis zum Fluss Indus reicht und eine Zeitspanne von sechs Jahrtausenden umfasst.

Ein weiterer Besichtigungspunkt in Paris wird das Musée de l’Homme sein. Das 2015 nach Umgestaltung und Renovierung wieder eröffnete Museum beherbergt unter anderem eine große vorgeschichtliche Sammlung.

Nicht fehlen darf bei unserem Besuch in Paris das Musée d’ Archéologie nationale, das in einem ehemaligen Schloss Funde von der Altsteinzeit bis in die Merowingerzeit präsentiert. Das Château de Saint-Germain-en-Laye befindet sich ca. 15 km westlich von Paris und war ursprünglich eine königliche Residenz, die 1124 erbaut wurde. Napoleon III. beschloss, das Schloss zu restaurieren und es für die nationalen archäologischen Sammlungen zu nutzen.

Bei einem Besuch der Katakomben können Sie einen Blick in den Untergrund von Paris werfen. Als Katakomben bezeichnet man die alten Steinbrüche, die sich unter der Stadt Paris befinden. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurde in diesen Stollen der Kalkstein abgebaut, der für den Häuserbau verwendet wurde und so typisch für die Fassaden der Hauptstadt ist.

Nach Hungersnot und Seuchen im 18. Jahrhundert waren die Friedhöfe überfüllt und die Gebeine von knapp 6 Millionen Menschen wurden in die alten Stollen überführt.

Ergänzt wird das Programm mit einem Rundgang durch die Altstadt von Paris. Die Anreise erfolgt von Stuttgart aus mit dem TGV. Zwischen den einzelnen Besichtigungen werden die Wegstrecken zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Das Hotel ist fußläufig vom Bahnhof entfernt.

Zur Person: Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.
Zur Person: Dr. Jonathan Scheschkewitz, Gebietsreferent für Archäologische Denkmalpflege und Schwerpunktgrabungen sowie stv. Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • TGV-Fahrt (2. Klasse) von Stuttgart Hbf nach Paris Gare de l'Est
    und zurück
  • Transfers vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln lt. Programm
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Magenta 38 in Paris
  • 2 x Abendessen in Brasserien
  • Eintritte wie folgt: Musée de l'Homme, Katakomben, Louvre und Musée d'Archéologie nationale
  • Örtliche Führungen wie folgt: Musée de l'Homme, Katakomben, Louvre und Musée d'Archéologie nationale (Wir werden versuchen, Führungen auf Deutsch zu bekommen, können dies aber nicht garantieren.)
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem vor Ort
  • Kleiner, handlicher Reiseführer „Paris“ pro Zimmer
  • Sollten Reisende den Sparzustieg Stuttgart Hbf nutzen und direkt dorthin kommen (auf eigene Kosten und in Eigenregie), erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis
  • Weitere Zugabfahrtsstellen neben Stuttgart nur auf Anfrage und evtl. gegen Aufpreis

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 12. Dezember 2021 (neu) das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Zum Anmeldeformular für Exkursionen

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Esslingen a.N.


Mitgliederversammlung 2021 der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Salemer Pfleghof, Paulus Saal, Mettinger Str. 2, 73728 Esslingen / Zugang über: Untere Beutau 8 – 10

Beginn: 14:00 Uhr

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 8. Oktober 2021, über das Onlineformular (siehe unten) oder den Anmeldebogen (im Mitteilungsblatt 2021/2) für die Teilnahme erforderlich ist.

Hinweis 1: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine medizinische Maske (FFP2, o.ä.) mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Vielen Dank.

Hinweis 2: Falls es die Inzidenz zulässt, wird im Anschluss an die Mitgliederversammlung ein kurzes Kolloquium zu aktuellen Themen der Landesarchäologie stattfinden. Weitere Informationen und die Anmeldung dazu finden Sie kurzfristig (ca. ab 08. Oktober 2021) ebenfalls hier auf unserer Website.

Einladung

Der Vorsitzende der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. lädt alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung am 22. Oktober 2021 um 14:00 Uhr nach Esslingen a.N. ein.

Freitag, 22. Oktober 2021

14:00 Uhr – Mitgliederversammlung

  1. Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Geschäftsbericht der Geschäftsführerin der Gesellschaft
    Regina Wimmer M.A.
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Wahl der Kassenprüfer
  7. Neuwahl des Beirats
  8. Verschiedenes

Anreise

Salemer Pfleghof, Mettinger Str. 2, 73728 Esslingen, Zugang über: Untere Beutau 8 – 10

  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Nahverkehrszug und S-Bahn bis Esslingen-Bahnhof,
  • von hier (ZOB):
    - Städt. Buslinien 102, 103 105, 108, 109, 110 im Ringverkehr bis Haltestelle "Marktplatz",
    - Bus 122 (Richtung Flughafen/Messe) bis Haltestelle "Markplatz",
    Zu Fuß: ca. 700 m vom Bahnhof bzw. Busbahnhof (ZOB)
  • Mit dem Auto:
    - Parkhaus Marktplatz, Agnespromenade 4 (unterhalb Polizeirevier) - ca. 100 m zum Salemer Pfleghof,
    - Parkhaus Einkaufszentrum Das ES, Berliner Str. 2 (Einfahrt über Martinstraße) - ca. 400 m zum Salemer Pfleghof,
    - Parkhaus Beim Bahnhof APCOA, Berliner Str. 1 (Einfahrt über Fleischmannstr. / Kollwitzstr.) - ca. 700 m zum Salemer Pfleghof

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 08. Oktober 2021 das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Anträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung teilen Sie uns gerne als Nachricht zu Ihrer Anmeldung mit oder senden Sie diese ebenfalls bitte bis zum 08. Oktober 2021 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Wir freuen uns sehr, Sie in Esslingen begrüßen zu dürfen.

 

Gemeindehalle Hochdorf/Enz


Kolloquium "30 Jahre Keltenmuseum Hochdorf/Enz"

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz und Gemeinde Eberdingen in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf (beim Schul- und Sportzentrum), Schillerstr. 35, 71735 Eberdingen-Hochdorf

Beginn: 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Anmeldung: direkt über das Keltenmuseum erforderlich (s.u)

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine medizinische Maske (FFP2, o.ä.) mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Vielen Dank.

Das Programm

Für die Vorträge im Rahmen des spannenden Kolloquiums ist der folgende Zeitrahmen vorgesehen:

  • 13:00 Uhr: Begrüßung: Prof. Dr. Thomas Knopf (Leiter des Keltenmuseums) und Peter Schäfer (Bürgermeister der Gemeinde Eberdingen)

  • 13:15 Uhr: Grußwort: Petra Olschowski (Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

  • 13:30 Uhr: „30 Jahre Keltenmuseum Hochdorf / Enz: Geschichte und Ausblick“, Prof. Dr. Thomas Knopf

  • 13:45 Uhr: „Hochdorf und die Landesarchäologie – von der Entdeckung des Fürstengrabs zu den neuen Ausgrabungen im Umfeld der Heuneburg“, Prof. Dr. Dirk Krausse (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen)

  • 14:30 Uhr: „Neue Erkenntnisse zum Bau des Fürstengrabhügels von Hochdorf“, Dr. Thimo Jacob Brestel (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen)

  • 15:15 Uhr: Kaffeepause

  • 15:45 Uhr: „Alte Bekannte in neuem Licht – Aktuelle Forschungen zu Funden aus dem Prunkgrab von Hochdorf und der Aspergregion“, Thomas Hoppe M. A. (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart)

  • 16:30 Uhr: „Leben und Leiden in keltischer Zeit – Neue anthropologische Untersuchungen am Hochdorfer ,Keltenfürsten‘ und weiteren frühkeltischen Skelettfunden“, Dr. Michael Francken (Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Konstanz)

  • 17:45 Uhr: „Neue Entdeckungen und Forschungen zu keltischen Fürstengräbern in Frankreich“, Prof. Dr. Olivier Buchsenschutz (Directeur de recherches émérite au Centre National de la Recherche Scientifique, Paris)

  • 18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Corona-Hinweis: Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die Anzahl der Teilnehmer vor Ort von den im November 2021 gültigen Corona-Regelungen abhängt.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail oder schriftlich direkt an das Keltenmuseum Hochdorf/Enz.

E-Mail: keltenmuseum@t-online.de oder

Postadresse: Keltenmuseum Hochdorf/Enz, Keltenstr. 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Schausammlungen des Landesmuseums Württemberg -seit 27.05.21 wieder geöffnet-

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den beschlossenen bundesweit einheitlichen Maßnahmen war der Veranstaltungsort vom 02.11.20 bis 15.03.21 geschlossen. Es ist seit dem 16.03.21 wieder geöffnet gewesen. Das Museum war ab dem 31.03.21 leider wieder geschlossen, hat jetzt aber seit dem 27.05.21 wieder geöffnet. Viele Angebote des Landesmuseums gibt es mittlerweile digital. LMW digital finden Sie → hier. (Stand: 28.05.21-fh)

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Das Museumsfoyer »Die Dürnitz« wird aktuell aufwendig saniert, umgebaut und neugestaltet. Voraussichtlich im Juni 2021 wird es in neuem Glanz wiedereröffnet. Beachten Sie bitte aufgrund dieser → Umbaumaßnahmen  mögliche Einschränkungen einschließlich der zeitweisen Schließung des Museums.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Seit 2018 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. → Wahre Schätze - Antike | Kelten | Kunstkammer oder → Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Für folgende Ausstellungen erhalten Sie an der Museumskasse ebenfalls kostenfrei einen Audioguide: Antike | Kelten | Kunstkammer (Deutsch, Englisch und Kinder), LegendäreMeisterWerke (Deutsch, Englisch, Schwäbisch und Kinder), Uhren und wissenschaftliche Instrumente (Deutsch, Englisch) und Haus der Musik (Deutsch).

Die Sammlung Archäologie

Die → archäologischen Sammlungen des Landesmuseums beinhalten bedeutende Funde aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Sie zeugen von den ersten Spuren der Urmenschen genauso wie von den ältesten plastischen Kunstwerken der Menschheit, von Kelten und ihren mächtigen Fürsten, von Römern im Hinterland des Limes und frühmittelalterlichen Alamannen und Franken mit ihren ungemein reichen Grabbeigaben aus Waffen und Schmuck.

Über die gesamte menschliche Besiedlungszeit in Württemberg wird ein landesarchäologischer Bogen gespannt, der Landschaften, Klimawechsel, Entstehen und Vergehen von Bauernkulturen und frühen Zivilisationen bis zu den Anfängen der mittelalterlichen Siedlung umspannt. Darüber hinaus erlaubt das breite Spektrum der Antikensammlung einen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraums von der Bronzezeit bis in die Spätantike.

Archäologisches Weltkulturerbe

In Baden-Württemberg liegen drei archäologische → UNESCO-Weltkulturerbestätten: die "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" im Ach- und im Lonetal, die "Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen" mit 15 Fundstätten am Bodensee, im Blautal und in Oberschwaben und mit den „Grenzen des Römischen Reiches“ der Obergermanisch-Raetische Limes mit 164 km Länge in Baden-Württemberg. Funde aus allen drei Stätten sind in der Schausammlung "Legendäre­MeisterWerke" ausgestellt.

Keltenland Baden-Württemberg

Die Schausammlungen im Alten Schloss sind die Schaufenster des → „Keltenlandes Baden-Württemberg“ in der Landeshauptstadt. Mit den bedeutenden Funden von der „Heuneburg“, der eindrucksvollen Statue des „Kriegers“ von Hirschlanden sowie den einzigartigen Ensembles aus den Prunkgräbern von Eberdingen-Hochdorf und aus dem „Kleinaspergle“ bergen die Sammlungen des Landesmuseums faszinierende Zeugnisse der frühen Kelten.

Freier Eintritt – der richtige Weg für das Landesmuseum Württemberg

Dank finanzieller Unterstützung durch die → Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren. Dass dies seit 2018 der richtige Weg ist, geht u. a. aus der → Pressemitteilung v. 06.06.2019 hervor.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 28.05.19)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sondervorträge in den universitären Sammlungen der Universität Tübingen (MUT)

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

→ Vortragszeit: sonntags um 11:00 Uhr (ca. 60 Min.)

→ Preise: 3,00 € + Eintritt

Themenvorträge im Museum

Die unmittelbare Nähe der wissenschaftlichen Institute zu den Original-, Abguss- und Münzsammlungen erlaubt es dem MUT, auch jüngere Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler sowie Studierende für Vorträge vor Originalen einzubinden. Sie tragen ihre → Themenvorträge sonntags jeweils um 11 Uhr zu ausgewählten Sonderthemen vor und führen Sie durch die Sammlungen im Schloss Hohentübingen.

Das MUT | Alte Kulturen der Universität Tübingen bietet die Vortragsreihe zusammen mit den Instituten der Älteren und Jüngeren Ur- und Frühgeschichte, der Altorientalistik, der Ägyptologie sowie der Klassischen Archäologie und antiken Numismatik an. Die Vorträge finden unter Einbeziehung von Originalen der wissenschaftlichen Sammlungen der Universität statt.

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Federseemuseum, Bad Buchau


Sonderausstellung "Verknüpft und zugenäht! Gräser, Bast, Rinde - Alleskönner der Steinzeit"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Hinweis: Bitte denken Sie daran, dass momentan im Museumsgebäude das Tragen einer FFP2 – oder gleichwertigen Maske Pflicht ist.

Sonderausstellung

Heute sind atmungsaktive und thermoregulierende Textilien aus Chemiefasern allgegenwärtig. Doch schon in der Jungsteinzeit stellten unsere Vorfahren wasserdichte und strapazierfähige Stoffe aus Naturfasern wie Gräsern, Gehölzbast und Rinde her. Reste davon haben sich in großer Zahl und einzigartiger Qualität in den Pfahlbausiedlungen am Bodensee und in Oberschwaben erhalten: Hecheln, Kescher, Netze, Leinen, Rindengefäße, Schnüre, Taschen und vieles mehr.

Erstmals – und nur für kurze Zeit – werden die wertvollen und empfindlichen Exponate jetzt im Federseemuseum zum „Sprechen“ gebracht. Faszinierende Abbildungen, verständliche Texte und ein Begleitband erläutern die jeweiligen Themen, während Rätselblätter und Filme alle Besucher zum Mitmachen und Erfahren einladen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege und der Universität Würzburg ist in Zusammenarbeit mit dem Federseemuseum Bad Buchau entstanden.

Begleitband

Der zweisprachige Begleitband "Verknüpft und zugenäht! Gräser, Bast, Rinde – Alleskönner der Steinzeit / Bound and Stitched Up! Grass, Bast, Bark – Stone Age All-Rounders" ist 2020 in der Reihe "Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Heft 82" erschienen und kann ebenfalls über den → Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das an dieser Stelle 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und präsentiert seit 2018 die neu konzipierte Dauerausstellung → "15.000 Jahre Leben am See".

www.federseemuseum.de (Stand: 01.04.19)

Archäologisches Landesmuseum (ALM), Konstanz


Große Sonderausstellung "Magisches Land – Kult der Kelten in Baden-Württemberg"

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm)
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz

www.konstanz.alm-bw.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, jeden 1. Samstag im Monat: Eintritt frei.

Bitte beachten Sie die lokal geltenden Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz.

Große Sonderausstellung

Vom 24. Juli 2021 bis zum 09. Januar 2022 ist im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (alm) in Konstanz die Große Sonderausstellung "Magisches Land - Kult der Kelten in Baden-Württemberg" zu sehen, eine Ausstellung  des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Rahmen der Keltenkonzeption des Landes Baden-Württemberg.

Um die Kelten ranken sich bis heute Legenden, Mythen und Gerüchte. 2021 steht ganz im Zeichen dieser geheimnisvollen Volksgruppen, denn Baden-Württemberg will ihr reiches Erbe im Rahmen eines kulturpolitischen Konzepts sichtbarer machen.

Die Große Sonderausstellung „Magisches Land“ inszeniert den Kult – einen bedeutenden Aspekt keltischen Lebens – und bietet spannende Einblicke in die komplexe Glaubenswelt der Kelten. Die Natur als Wirkkraft des Magischen steht im Mittelpunkt. Sie besuchen naturheilige Orte, lernen keltische Gottheiten kennen, erleben die Ahnenverehrung der Kelten und bestaunen ihre Schätze.

Die Ausstellung belegt dafür einen ganzen, eigens dafür umgestalteten Gebäudeflügel und macht das Thema mit allen Sinnen erfahrbar. Freuen Sie sich auf neuartige Erzählstrukturen, eine mitreißende Gestaltung und hochkarätige, teils nie gezeigte Funde.

Das Museum: Das Archäologische Landesmuseum (ALM) wurde am 08. Juni 1990 vom Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen. Es betreut und repräsentiert die Landesarchäologie und verantwortet das zentrale Fundarchiv für archäologische Funde aus dem gesamte Land in Rastatt. Sonderausstellungen werden in in der Zentrale in Konstanz sowie sieben Zweigmuseen präsentiert.

Die wichtigste Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums präsentiert mittels einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde einen Querschnitt der Landesgeschichte und befindet sich in Konstanz. Sie ist im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen untergebracht und wurde am 14. März 1992 zunächst als Außenstelle eröffnet. Seit 2010 ist das Museum ein eigenständiges Museum.

Seit 01.01.2003 gehören sechs archäologische Museen als Zweigmuseen zum Zuständigkeitsbereich des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Seit März 2012 ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren als siebtes Zweigmuseum zur "ALM-Familie" gestoßen. 


www.konstanz.alm-bw.de/de/zweigmuseen (Stand: 17.05.21)

Archäologisches Landesmuseum, Konstanz


Ausstellungsführung 2 Sonderausstellung "Magisches Land – Kult der Kelten in Baden-Württemberg"

Sonderausstellung "Magisches Land – Kult der Kelten in Baden-Württemberg"

Leitung: Archäologisches Landesmuseum

Ort: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm), Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz

Treffpunkt: 11:00 Uhr

Preis: 14 € pro Person (max. Personenanzahl: 15)

Anreise: Eigenanreise nach Konstanz

Zur großen Sonderausstellung → "Magisches Land – Kult der Kelten in Baden-Württemberg" bieten wir am Samstag, 28. August und am Samstag, 09. Oktober 2021 jeweils um 11:00 Uhr eine exklusive Führung für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie mit an.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 30. September 2021 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Änderungen vorbehalten, max. Personenanzahl: 15

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Wunnenstein, Lkrs. Ludwigsburg

Annkatrin Benz, M.A. und Dr. André Spatzier


Ehrenamtsprojekt "Archäologie rund um den Wunnenstein" - Forschungsgrabung 2021

„Hinterm Wunnenstein gehts weiter …“

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise konnten die vor-Ort-Termine mit ehrenamtlichen Teilnehmern am Wunnenstein zunächst nicht beginnen. Jetzt aber geht es unter Beachtung der geltenden Pandemiebestimmungen los: Die Grabung startet am 28.06.21 um 08:30 Uhr. (Stand: 25.06.21-fh)

Innerhalb des Ehrenamtsprojektes laufen parallel mehrere Online-Aktivitäten (z.B. eine QGiS-Arbeitsgruppe, eine Survey-AG zur Auswertung von digitalen OrthoPhotos (DOP) per GoogleEarth im Krs. LB, Quellen-, Recherche- und Dokumentationarbeiten), die dezentral vom heimischen PC aus umsetzbar sind. Interessierte können sich also auch weiterhin über die angegebenen Kontaktadressen melden und/oder registrieren lassen ... (Stand: 13.06.21-fh)

Das Umfeld des Wunnensteins

Das vom Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. organisierte Projekt "Archäologie rund um den Wunnenstein" untersucht seit 2019 gemeinsam mit interessierten Ehrenamtlichen und Freiwilligen aus der näheren und weiteren Umgebung die archäologische Vergangenheit des Wunnensteins und seiner Umgebung.

Diese markante Erhebung bei Winzerhausen prägt nicht nur das Landschaftsbild zwischen Heilbronn und Ludwigsburg, sondern zählt auch zu den geschichtsträchtigsten Orten des Kreises Ludwigsburg. Lesefunde, die Aufnahme von Bodendenkmälern und historische Aufzeichnungen von der Kuppe des Berges und seiner Umgebung zeigen eine über Neuzeit und Mittelalter bis weit in die Vorgeschichte reichende Nutzung an. Abgesehen von einer Sondage auf den Bergplateau im Jahr 1937 und der Denkmalerfassung am Beginn des 20. Jahrhunderts fanden indes nie archäologische Untersuchungen statt.

Forschungsgrabung am Osthang

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen bekannte Denkmal- und Verdachtsflächen erneut und systematisch prospektiert und ausgewählte Bereiche mittels archäologischer Grabungen untersucht werden. Neben dem Forschungsziel, ein besseres Verständnis von der archäologischen Landschaft rund um den Wunnenstein zu erhalten, steht die fachliche Aus- und Weiterbildung in der archäologischen Feldarbeit und der Austausch mit den Teilnehmer*innen im Mittelpunkt des Projektes.

Dank der enormen Unterstützung in diesem Ehrenamtsprojekt konnten 2020 bereits verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden (vgl. dazu das → "Ehrenamtsprojekt 2020" im Archiv). Über diese Prospektions- und Grabungskampagne sowie deren erste Ergebnisse wurde jeweils aktuell in den Mitteilungsblättern der Gesellschaft → 2020/1 (S. 18-19), → 2020/2 (S. 20-22) und → 2021/1 (S. 26-29) berichtet. Im "Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege" → Bd. 50 Nr. 2 (2021) (S. 120-125, Mai 2021) ist ein ausführlicher Artikel erschienen.

Wissenschaftlicher Leiter des Projektes ist Dr. André Spatzier, die Maßnahmen vor Ort organisiert Annkatrin Benz M.A..

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Voraussichtlich von Juni und bis September 2021 soll die Ausgrabung eines Grabhügels am Osthang des Wunnensteins fortgesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass wir den genauen Grabungstermin aufgrund der dynamischen Pandemie-Situation erst kurzfristig über die Webseite der Gesellschaft und über unsere interne Kommunikationsplattform bekanntgeben können.

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich bereits vorab bei uns anmelden. Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. bei einer Lehrgrabung o.ä.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort und/oder bei der anschließenden Fundbearbeitung und Dokumentation in der Außenstelle des Landesamts für Denkmalpflege in Ludwigsburg-Grünbühl. Zu klären sind in diesem Zusammenhang auch Ihre zeitlichen Verfügbarkeiten.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Für Ihre Anmeldung (Erst-Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten schicken Sie bitte formlos eine E-Mail an die Grabungsleiterin Annkatrin Benz, M.A. bzw. an die Projektadresse (siehe unten).

Ein Neueinstieg in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne jederzeit möglich. Beachten Sie aber bitte einen gewissen Vorlauf (ca. 2-3 Wochen) für die Planung (s.o.). Auf der gemeinsamen Kommunikationsplattform "moodle" werden dazu jeweils bis ca. 14 Tage vor den eigentlichen Grabungswochen "Abfragen" eingestellt, um den registrierten Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage anzugeben. Zur Corona-bedingten Reduzierung der Anzahl von Kontaktperson ist jedoch eine Teilnahme über mehrere Tage in Folge wünschenswert.

Alle Interessierten, die 2020 noch nicht dabei waren, nutzen bitte eine der nachfolgenden E-Mail-Links für einen Erstkontakt oder die Anmeldung (Registrierung) und die Nennung ihrer Beteiligungsmöglichkeiten:

Grabungsleiterin: Annkatrin.Benz@rps.bwl.de oder

Projektadresse: wunnensteinprojekt@t-online.de.

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir am Wunnenstein nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können. Das Ehrenamtsprojekt startete 2020. Dazu finden Sie weitere Informationen → hier.

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Ammerbuch-Reusten, Lkrs. Tübingen

Lea Valcov, M.A., Dr. Marc Heise und Dr. Jörg Bofinger


Ehrenamtsprojekt "Ammerbuch-Reusten" - Forschungsgrabung 2021 ff.

Ein neues Grabungsprojekt mit Freiwilligen

Ein neues Ausgrabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Freiwilligen und in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie findet ab September 2021 an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen) statt.

Das Siedlungsareal bei Ammerbuch-Reusten

Seit 2017 werden im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Forschungsgrabungen an mehreren jungsteinzeitlichen Siedlungsplätzen durchgeführt. Ziel ist die Erforschung der Besiedlungsgeschichte der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in der Region rund um das Ammertal.

Auf der Hochfläche des Oberen Gäus, unweit des Kirchberges von Reusten, befindet sich ein größeres Fundareal, welches bereits seit langer Zeit bekannt ist. Neben ausgepflügten menschlichen Skelettresten können auch beinahe alle vorgeschichtlichen Epochen seit der frühesten Jungsteinzeit bis in die römischen Epochen nachgewiesen werden.

Im Jahr 2000 wurden durch den ehrenamtlichen Mitarbeiter A. Lehmkuhl die Reste einer Hockerbestattung im Zentrum des Fundareals in der Flur „Grüninger“ freigelegt. 2020 erfolgte eine gezielte Nachuntersuchung im Rahmen des Forschungsprojektes, welche die zeitliche Stellung Bestattungsplatzes klären sollte.

Forschungsgrabung Flur „Grüninger“ 2020

Die bereits im Vorfeld der Grabung durchgeführten geomagnetischen Messungen lieferten die Grundlage für einen 10 m x 20 m großen Sondageschnitt. Bereits wenige Zentimeter unter dem Ackerboden wurden archäologische Befunde beobachtet. Ein Großteil der Strukturen umfasst jungsteinzeitliche Siedlungsgruben und Pfostengruben der Linearbandkeramischen Kultur sowie eine größere mittelneolithische Grube.

Ein zweiter Schnitt sollte die von A. Lehmkuhl beobachtete Bestattung lokalisieren und dokumentieren. Im Zentrum des 3 m x 3 m großen Schnitts wurden die letzten Reste eines Grabes einer jungen Frau, die in Hockerlage bestattet wurde, aufgefunden. Bedauerlicherweise waren große Teile des Skelettes bereits von der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Feldes in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Bestattung selbst wurde im Block geborgen und im Restaurierungslabor fachgerecht freigelegt und dokumentiert.

Der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs

Spektakulär ist die einzige Grabbeigabe, die man der jungen Frau mit ins Grab gab. Es handelt sich um eine kleine, mehrfach gewundene Goldspirale, welche im unteren Rückenbereich der Frau aufgefunden wurde und wahrscheinlich ursprünglich im Kopfbereich der Bestattung lag.

Knochenproben des Skelettes erbrachten ein 14C Datum von 1861-1616 calBC und datiert das Grab damit in die frühe Bronzezeit. Bisher sind Goldfunde für diese Zeitstellung nur aus Mitteldeutschland bekannt. Die kleine Goldspirale ist somit der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Ab dem 13.09.2021 soll im Rahmen eines auf zwei Jahre angesetzten Projekts das gesamte Areal der Flur „Grüninger“ ausgegraben und dokumentiert werden. Grund dafür ist die akute Bedrohung der archäologischen Befunde und Funde durch die landwirtschaftliche Nutzung des Feldes.

Das Grabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird unter Beteiligung von Freiwilligen und an der Archäologie interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. So soll auch interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, unter fachkundiger Anleitung an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen und so Archäologie vor Ort zu erleben und die Ausgrabungen zu unterstützen.

Wissenschaftliche Leiter des Projektes sind Dr. Jörg Bofinger und Dr. Marc Heise. Die Maßnahmen vor Ort werden von Lea Valcov M.A. durchgeführt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Wenn Sie Interesse haben, an der Ausgrabung teilzunehmen, können Sie sich vorab bei uns anmelden.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. Lehrgrabungen etc.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort.

Für Ihre Anmeldung (Erst-Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten senden Sie bitte eine formlose E-Mail an die Grabungstechnikerin Lea Valcov (s. unten).

Ein Neueinstig in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne möglich. Beachten Sie hierbei bitte eine gewisse Vorlaufzeit von 2-3 Wochen für die Planung. Auf der Kommunikationsplattform „moodle“ werden jeweils 14 Tage vor dem eigentlichen Grabungsbeginn „Abfragen“ eingestellt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage anzugeben. Eine Teilnahme über mehrere Tage ist aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage erwünscht.

HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist sind für alle Vor-Ort-Aktivitäten mit freiwilligen und ehrenamtlichen Teilnehmern/innen besondere Teilnahme- und Hygieneregeln zwingend zu beachten. Für die Teilnahme gilt die „3 G Regel“, d. h. „geimpft, genesen oder getestet“ ist als Voraussetzung zwingend.

 

Kontaktdaten

Grabungstechnikerin: lea.valcov@rps.bwl.de oder

Projektadresse: ehrenamtprojekt-ammerbuchreusten@web.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können.

Publikationen (Auswahl)

Aktuelle Informationen zur bisherigen Grabungskampagne in Ammertal finden Sie in:

  • Krauß, R.; Breuer, L.; Korolnik, S.; Pernicka, E.; Schorer, B.; Spatzier, A.; Stein, V. Bofinger, J., An Early Bronze Age Burial with a Golden Spiral Ring from Ammerbuch-Reusten, Southwestern Germany. Praehistorische Zeitschrift, 2021. doi: 10.1515/pz-2021-0010
  • Bofinger, J; Brandtstätter, L.; Heise, M.; Stein, V.; Krauß, R., Jungsteinzeitliche Scherben, frühbronzezeitliches Gold – Zum Fortgang der Untersuchungen im Ammertal. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020, S. 88-92.

Auf der Website der Universität Tübingen finden Sie ebenfalls aktuelle Informationen zu den verschiedenen → Forschungsgrabungen im Ammertal.

Pressemitteilung des LAD vom 15.09.2021: → Fortsetzung der Grabungen an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen)

 

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Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Creglingen-Finsterlohr (Main-Tauber-Kreis)


Führung "Das keltische Oppidum von Creglingen-Finsterlohr" -Alternativtermin / ausgebucht-

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Günther Wieland, LAD, Fachgebietsleitung Prospektion, Dokumentation und Archäobiowissenschaften

Ort: Creglingen-Finsterlohr

Termin (neu): FR 01.10.21, Beginn: 11:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Alternativtermin

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Bestimmungen in der Corona-Pandemie bezüglich Inzidenzwerten vor Ort musste die ausgebuchte Führung am 07.05.21 leider abgesagt werden. Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gesondert benachrichtigt und auf den Alternativtermin am 01. Oktober umgebucht. (Stand: 28.04.21-fh)

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern in diesem Jahr trotz Corona ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Die Oppida (befestigte stadtartige Großsiedlungen) sind typisch für die spätkeltische Zeit (2./1. Jh. v. Chr.).

Unmittelbar über dem Taubertal befinden sich um den Weiler „Burgstall“ die umfangreichen und teilweise gut erhaltenen Wallanlagen eines solchen Oppidums. Die Fläche betrug 112 ha, die Länge der umlaufenden Befestigung ca. 5 km.

Wir besichtigen den gut erhaltenen Hauptwall und eine Toranlage an der Nordwestecke.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ ausgebucht +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Ludwigsburg-Grünbühl (Lkr. Ludwigsburg)


Führung "Keltenblock 2.0" -Alternativtermin / ausgebucht-

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dipl. Rest. Nicole Ebinger, LAD, Fachbereichsleitung Archäologische Restaurierung

Ort: Ludwigsburg-Grünbühl

Termin (neu): DO 11.11.21, Beginn: 15:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise.

Alternativtermin

aktueller Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich die Ausgrabungen unter Laborbedingungen vor Ort leider verzögert. Aus diesem Grunde musste die ausgebuchte Führung am 01.057.21 leider abgesagt werden. Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden gesondert benachrichtigt und auf den Alternativtermin am 11. November 2021 umgebucht. Wir hoffen, Ihnen dann deutlich mehr Ergebnisse präsentieren zu können, als sie zum derzeitigen Stand vorliegen. (Stand: 16.06.21-fh)

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern in diesem Jahr trotz Corona ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Am 6. Oktober 2020 fand die spektakuläre Bergung eines frühkeltischen Prunkgrabes nahe der Heuneburg bei Herbertingen statt (siehe auch → Keltenblock 2.0)

Seitdem wird das Grab in den Laboren des Landesamtes für Denkmalpflege bei Ludwigsburg untersucht. Bei der Führung werden neueste Einblicke in die Arbeit gegeben.

Online-Vortrag (neu)

Da die Präsenz-Führung bereits ausgebucht ist, wird zusätzlich am Vorabend ein → Online-Vortrag zur "Bergung und zum aktuellen Stand der Ausgabungen" angeboten. Die Anmeldung dazu ist ab Ende Oktober 2021 möglich.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ ausgebucht +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.