scroll top
Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Live-Streaming

Prof. Dr. Dirk Krausse


Die Heuneburgforschung im 21. Jahrhundert

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Prof. Dr. Dirk Krausse ist Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamts für Denkmalpflege, Esslingen sowie Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

Seit dem Jahr 2004 werden verstärkt auf und um den keltischen Fürstensitz Heuneburg archäologische Untersuchungen durchgeführt mit herausragenden Ergebnissen wie dem Steinfundament eines Kammertores, den Überresten einer Holzbrücke sowie 2010 der Blockbergung eines unberaubten Kammergrabes einer keltischen Fürstin der Bettelbühlnekropole. Auch die Bergung eines weiteren Grabes 2020 bringt der Heuneburgforschung neue Erkenntnisse.

Besonders spannend sind die aktuellen Siedlungsgrabungen im Umfeld der Heuneburg, auf dem Bussen, der Alte Burg, der Großen Heuneburg oder in Alt-Hayingen. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass diese Kleinregion schon in der Bronzezeit ein Machtzentrum war, das dann in frühkeltischer Zeit überregionale Bedeutung erlangte.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2022)

Hinweis: Wenn möglich, schalten Sie sich bereits 15 Minuten oder auch früher vor Veranstaltungbeginn zu. Sie befinden sich dann in einem digitalen Warteraum. Es können alle aktuellen Browser (MS-Edge, Firefox, Opera, Chrome, Safari, etc.) auf Ihrem PC oder Laptop genutzt werden. Bei Verwendung von Smartphones oder Tablets laden Sie sich bitte vorher die App "ClickMeeting" aus Ihrem AppStore herunter. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung für einen späteren Abruf findet nicht statt.

Wir hoffen, dass unser Live-Angebot möglichst störungsfrei übertragen werden kann und dass Ihre Internetanbindung eine ausreichende Bandbreite für einen guten Empfang bietet. Da es sich um ein Live-Webinar handelt, sind keine Teilnehmerkameras oder -mikrofone freigeschaltet. Übertragen werden die Vortragsfolien und die Vortragenden bzw. die Moderation. Für Fragen, die zum Ende des Vortrags beantwortet werden sollen, steht Ihnen schon während des Vortrags eine Chat-Funktion zur Verfügung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt Anfang Februar (ca. 1 Woche vor Beginn des ersten Online-Vortrags) +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Live-Streaming

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Gerd Stegmaier


Hügelgrab und Zangentor: Das spätkeltische Oppidum Heidengraben auf der Schwäbischen Alb

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Jörg Bofinger ist Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie; Dr. Gerd Stegmaier ist Lehrbeauftragter im Heidengrabenprojekt an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters sowie Geschäftsführer der fodilus GmbH, Tübingen. Beide forschen im Rahmen eines Kooperationsprojekts regelmäßig im Bereich des Heidengrabens.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

Der Heidengraben ist das größte keltische Oppidum auf dem europäischen Festland. Ihm kam in spätkeltischer Zeit eine zentrale Funktion für das Neckarland und die Schwäbische Alb zu. Den aktuellen Geländeforschungen des Landesamts für Denkmalpflege und der Universität Tübingen in den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte und Bedeutung des Heidengrabens zu verdanken.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2022)

Hinweis: Wenn möglich, schalten Sie sich bereits 15 Minuten oder auch früher vor Veranstaltungbeginn zu. Sie befinden sich dann in einem digitalen Warteraum. Es können alle aktuellen Browser (MS-Edge, Firefox, Opera, Chrome, Safari, etc.) auf Ihrem PC oder Laptop genutzt werden. Bei Verwendung von Smartphones oder Tablets laden Sie sich bitte vorher die App "ClickMeeting" aus Ihrem AppStore herunter. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung für einen späteren Abruf findet nicht statt.

Wir hoffen, dass unser Live-Angebot möglichst störungsfrei übertragen werden kann und dass Ihre Internetanbindung eine ausreichende Bandbreite für einen guten Empfang bietet. Da es sich um ein Live-Webinar handelt, sind keine Teilnehmerkameras oder -mikrofone freigeschaltet. Übertragen werden die Vortragsfolien und die Vortragenden bzw. die Moderation. Für Fragen, die zum Ende des Vortrags beantwortet werden sollen, steht Ihnen schon während des Vortrags eine Chat-Funktion zur Verfügung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt Anfang Februar (ca. 1 Woche vor Beginn des ersten Online-Vortrags) +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Live-Streaming

Prof. Dr. Rüdiger Krause


Der Ipf: Ein Machtzentrum der Bronze- und Eisenzeit am Nördlinger Ries

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Prof. Dr. Rüdiger Krause ist Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

Die heute so eindrucksvoll sichtbaren Reste der Befestigungen auf dem Ipf bei Bopfingen wurden in der Frühlatènezeit (Ende 5. Jahrhundert v. Chr.) errichtet. Neue Forschungen haben bestätigt, dass der Ipf schon in der Jungsteinzeit, verstärkt aber seit der Spätbronzezeit (1200 – 800 v. Chr.), eine wichtige Funktion hatte und in der Späthallstatt- und Frühlatènezeit (6. / 5. Jahrhundert v. Chr.)
seine Blüte erlebte als überregionales Machtzentrum.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2022)

Hinweis: Wenn möglich, schalten Sie sich bereits 15 Minuten oder auch früher vor Veranstaltungbeginn zu. Sie befinden sich dann in einem digitalen Warteraum. Es können alle aktuellen Browser (MS-Edge, Firefox, Opera, Chrome, Safari, etc.) auf Ihrem PC oder Laptop genutzt werden. Bei Verwendung von Smartphones oder Tablets laden Sie sich bitte vorher die App "ClickMeeting" aus Ihrem AppStore herunter. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung für einen späteren Abruf findet nicht statt.

Wir hoffen, dass unser Live-Angebot möglichst störungsfrei übertragen werden kann und dass Ihre Internetanbindung eine ausreichende Bandbreite für einen guten Empfang bietet. Da es sich um ein Live-Webinar handelt, sind keine Teilnehmerkameras oder -mikrofone freigeschaltet. Übertragen werden die Vortragsfolien und die Vortragenden bzw. die Moderation. Für Fragen, die zum Ende des Vortrags beantwortet werden sollen, steht Ihnen schon während des Vortrags eine Chat-Funktion zur Verfügung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt Anfang Februar (ca. 1 Woche vor Beginn des ersten Online-Vortrags) +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Live-Streaming

Dr. Günther Wieland


Alte und neue Forschungen zu keltischen Viereckschanzen in Baden-Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Günther Wieland ist stv. Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege: Zentrale Dienste und Denkmalforschung im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

Charakteristisch für das Siedlungsbild des 2. und 1. Jahrhunderts v. Chr. waren in Süddeutschland von einem Erdwall und Graben eingefasste Gehöfte, die seit ihrer Entdeckung im 19. Jahrhundert die Bezeichnung „Viereckschanze“ tragen. Neue Methoden wie die Luftbildarchäologie und die Geomagnetik sowie großflächige Grabungen haben zu einer Neubewertung geführt. Trotzdem sind viele Fragen zur spätkeltischen Siedlungsweise nach wie vor offen.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2022)

Hinweis: Wenn möglich, schalten Sie sich bereits 15 Minuten oder auch früher vor Veranstaltungbeginn zu. Sie befinden sich dann in einem digitalen Warteraum. Es können alle aktuellen Browser (MS-Edge, Firefox, Opera, Chrome, Safari, etc.) auf Ihrem PC oder Laptop genutzt werden. Bei Verwendung von Smartphones oder Tablets laden Sie sich bitte vorher die App "ClickMeeting" aus Ihrem AppStore herunter. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung für einen späteren Abruf findet nicht statt.

Wir hoffen, dass unser Live-Angebot möglichst störungsfrei übertragen werden kann und dass Ihre Internetanbindung eine ausreichende Bandbreite für einen guten Empfang bietet. Da es sich um ein Live-Webinar handelt, sind keine Teilnehmerkameras oder -mikrofone freigeschaltet. Übertragen werden die Vortragsfolien und die Vortragenden bzw. die Moderation. Für Fragen, die zum Ende des Vortrags beantwortet werden sollen, steht Ihnen schon während des Vortrags eine Chat-Funktion zur Verfügung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt Anfang Februar (ca. 1 Woche vor Beginn des ersten Online-Vortrags) +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Live-Streaming

Dr. Thimo Jacob Brestel


Architektur und Bestattungsritual des „Fürstengrabs“ von Eberdingen-Hochdorf

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2022: "Fürsten, Gräber, Viereckschanzen, Oppida – Die Kelten in Württemberg".

Dr. Thimo Jacob Brestel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Architektur und Stratigraphie des Grabhügels von Eberdingen-Hochdorf" beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

In unserer Vortragreihe 2022 widmen wir uns ganz den Kelten im württembergischen Landesteil.

In den letzten Jahren erfolgte am Landesamt für Denkmalpflege die Auswertung der Grabungsbefunde des 1978 entdeckten „Fürstengrabhügels“ von Hochdorf. Die detaillierte Untersuchung der Architektur gewährt einmalige Einblicke in den komplexen Konstruktionsprozess des Großgrabhügels, der durch aufwändige digitale Rekonstruktionen anschaulich vermittelt wird. Dies ermöglicht neue Erkenntnisse über das Bestattungsritual eines Menschen, der etwa von 580–530 v. Chr. lebte und – ausweislich der reichen Beigaben und des außergewöhnlichen Grabmonuments – der Oberschicht der späten Hallstattzeit angehörte.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Live-Streaming, der Link zum Vortrag wird per E-Mail an angemeldete Teilnehmer verschickt.

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2022)

Hinweis: Wenn möglich, schalten Sie sich bereits 15 Minuten oder auch früher vor Veranstaltungbeginn zu. Sie befinden sich dann in einem digitalen Warteraum. Es können alle aktuellen Browser (MS-Edge, Firefox, Opera, Chrome, Safari, etc.) auf Ihrem PC oder Laptop genutzt werden. Bei Verwendung von Smartphones oder Tablets laden Sie sich bitte vorher die App "ClickMeeting" aus Ihrem AppStore herunter. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung für einen späteren Abruf findet nicht statt.

Wir hoffen, dass unser Live-Angebot möglichst störungsfrei übertragen werden kann und dass Ihre Internetanbindung eine ausreichende Bandbreite für einen guten Empfang bietet. Da es sich um ein Live-Webinar handelt, sind keine Teilnehmerkameras oder -mikrofone freigeschaltet. Übertragen werden die Vortragsfolien und die Vortragenden bzw. die Moderation. Für Fragen, die zum Ende des Vortrags beantwortet werden sollen, steht Ihnen schon während des Vortrags eine Chat-Funktion zur Verfügung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Online-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung erfolgt Anfang Februar (ca. 1 Woche vor Beginn des ersten Online-Vortrags) +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Paris

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz


Auslandsexkursion 2022: Archäologische Entdeckungsreise nach Paris (4 Tage)

Die verschobene EXKURSION aus 2020/21 findet jetzt im Mai 2022 statt.

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2020 wird jetzt für das Jahr 2022 angeboten. Der bisher geplante Termin im März 2022 ist nochmals um etwa 2 Monate in den Mai 2022 verlegt worden. Bereits angemeldete Teilnehmer für 2022 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind noch freie Plätze vorhanden. (Stand: 05.12.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz

Abfahrt: am 19.05.22 ab Hbf Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die Uhrzeit werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis für 2022: 1.470 € pro Person (DZ), 1.755 € (EZ). Der EZ-Zuschlag gilt nur für bis zu 8 EZ, weitere EZ nur auf Anfrage und bei Verfügbarkeit, evtl. gegen einen höheren Zuschlag.

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Mit Archäologie in Paris verbindet man oft zuerst den Louvre, der herausragende Werke verschiedener Kulturen und Zeiten beherbergt. Bereits im 16. Jahrhundert begann die französische Krone Werke der Antike zu sammeln. So ist die ägyptische Sammlung heute eine der bedeutendsten weltweit. Daneben ist die Sammlung der griechischen, etruskischen und römischen Altertümer reichhaltig und wertvoll. Auch die Abteilung der Altertümer aus dem Nahen Osten sucht ihresgleichen. Sie deckt eine riesige geographische Zone ab, die von Nordafrika bis zum Fluss Indus reicht und eine Zeitspanne von sechs Jahrtausenden umfasst.

Ein weiterer Besichtigungspunkt in Paris wird das Musée de l’Homme sein. Das 2015 nach Umgestaltung und Renovierung wieder eröffnete Museum beherbergt unter anderem eine große vorgeschichtliche Sammlung. Besucht wird das Musée Carnavalet - Histoire de Paris ebenso wie die Kathedrale St. Denis.

Nicht fehlen darf bei unserem Besuch in Paris das Musée d’ Archéologie nationale, das in einem ehemaligen Schloss Funde von der Altsteinzeit bis in die Merowingerzeit präsentiert. Das Château de Saint-Germain-en-Laye befindet sich ca. 15 km westlich von Paris und war ursprünglich eine königliche Residenz, die 1124 erbaut wurde. Napoleon III. beschloss, das Schloss zu restaurieren und es für die nationalen archäologischen Sammlungen zu nutzen.

Bei einem Besuch der Katakomben können Sie einen Blick in den Untergrund von Paris werfen. Als Katakomben bezeichnet man die alten Steinbrüche, die sich unter der Stadt Paris befinden. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurde in diesen Stollen der Kalkstein abgebaut, der für den Häuserbau verwendet wurde und so typisch für die Fassaden der Hauptstadt ist. Nach Hungersnot und Seuchen im 18. Jahrhundert waren die Friedhöfe überfüllt und die Gebeine von knapp 6 Millionen Menschen wurden in die alten Stollen überführt.

Ein archäologischer Stadtrundgang durch das Quartier Latin gehört ebenfalls zum Programm. Die Anreise erfolgt von Stuttgart aus mit dem TGV. Zwischen den einzelnen Besichtigungen werden die Wegstrecken zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Das Hotel ist fußläufig vom Bahnhof entfernt.

Zur Person: Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.
Zur Person: Dr. Jonathan Scheschkewitz, Gebietsreferent für Archäologische Denkmalpflege und Schwerpunktgrabungen sowie stv. Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • TGV-Fahrt (2. Klasse) von Stuttgart Hbf nach Paris Gare de l'Est und zurück
  • Paris-Visite-Pass für 5 Tage und Ticket nach St. Germain-en-Laye für die notwendigen Transfers vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln lt. Programm
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Magenta 38 in Paris
  • 2 x Abendessen in Brasserien
  • Eintritte wie folgt: Garten des Musée Cluny (wenn geöffnet), Musée Carnavalet, Musée de l´Homme, Louvre, Basilika Saint Denis, Katakomben und Musée d´Archéologie nationale in St. Germain-en-Laye
  • Örtliche Führungen wie folgt:
    - Musée Carnavalet (wenn eigene Führung nicht erlaubt sein sollte),
    - Musée de l’Homme,
    - Louvre,
    - Basilika Saint Denis (wenn eigene Führung nicht erlaubt sein sollte)
    - Katakomben (je nach Verfügbarkeit Führung oder Audio-Guides)
    - Musée d´Archéologie nationale in St. Germain-en-Laye
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem vor Ort
  • Kleiner, handlicher Reiseführer „Paris“ pro Zimmer

  • Sollten Reisende den Sparzustieg Stuttgart Hbf nutzen und direkt dorthin kommen (auf eigene Kosten und in Eigenregie), erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis
  • Weitere Zugabfahrtsstellen neben Stuttgart nur auf Anfrage und evtl. gegen Aufpreis

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. März 2022 (neu) das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien

Dr. Marcus Meyer


Auslandsexkursion 2022: Südliches Noricum, Friaul und Istrien (9 Tage)

Die verschobene EXKURSION aus 2020/21 findet jetzt im Juni/Juli 2022 statt.

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2020 wird jetzt für das Jahr 2022 angeboten. Bereits angemeldete Teilnehmer aus 2020/21 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind nur noch wenige Plätze vorhanden. Mit Ihrer Anmeldung werden Sie ggf. auf eine Warteliste gesetzt. (Stand: 20.12.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Marcus Meyer

Abfahrt: am 28.06.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die Startzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.995 € pro Person (DZ), 2.175 € (EZ). Der EZ-Zuschlag gilt nur für bis zu 10 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag.

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Tag 1: Anreise mit dem Bus von Stuttgart (Echterdingen) nach Villach

  • Übernachtung in Villach

Tag 2: Besuch der „Stadt auf dem Magdalensberg“ nahe Villach in Kärnten

  • Besichtigung des Archäologischen Parks Magdalensberg und des Amphitheaters von Virunum.
  • Weiterfahrt nach Istrien. Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 3: Pula

  • Pula ist eine Küstenstadt an der Spitze der kroatischen Halbinsel Istrien, die für ihren geschützten Hafen, ihre zahlreichen Strände und ihre Ruinen aus der Römerzeit bekannt ist.
  • Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist das Amphitheater. Sehenswert sind auch der Augustustempel und das Archäologische Museum Istriens (AMI) mit dem Doppeltor Porta Gemina als Zugang zum Hauptgebäude des Museums.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 4: Besichtigung von Poreč

  • Die Euphrasius-Basilika in Poreč ist die Kathedrale des kroatischen Bistums Poreč-Pula mit dem Titel einer Basilica minor. Weil die Kirche in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigsten Zeugnisse spätantiker und früh byzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum.
  • Weiterfahrt nach Slowenien und Besichtigung des UNESCO-Welterbes „Höhlen von St. Kanzian“ (Hinweis: ca. 3 km Fußweg und 144 Höhenmeter).
  • Übernachtung in Udine

Tag 5: Triest und Palmanova

  • Im städtischen Museum von Triest sind die archäologischen Funde von der Vorgeschichte bis in die Römerzeit ausgestellt. Stadtrundgang mit Besichtigung des szenischen Theaters, des Arco di Riccardo und der Basilica Forense Romana.
  • Auf der Rückfahrt nach Udine wird die Stadt Palmanova besichtigt.
  • Übernachtung in Udine

Tag 6: Udine und Cividale

  • Besichtigung von Udine und Besuch des Archäologischen Museums im Schloss.
  • Die ursprünglich keltische Siedlung Cividale wurde von Caesar zur Stadt erhoben. Besichtigung des archäologischen Museums und eines Gewölbes, das als keltisches Hypogäum und römisches oder langobardisches Gefängnis bezeichnet wird.
  • Übernachtung in Udine

Tag 7: Aquileia

  • In der römischen Kaiserzeit zählte die Stadt ca. 30.000 Einwohner. Heute ist sie das am vollständigsten erhaltene Beispiel einer frühen römischen Stadt.
  • Besuch des archäologischen Museums, der Basilica di Santa Maria Assunta, der archäologischen Ausgrabungen und des frühchristlichen Museums „Monastero“.
  • Übernachtung in Udine

Tag 8: Umgebung von Udine

  • Diesen Tag wollen wir nutzen, um die Umgebung von Udine kennen zu lernen. Unter anderem ist eine Weinprobe geplant.
  • Übernachtung in Udine

Tag 9: Rückfahrt

  • Abends Ankunft in Stuttgart (Echterdingen)

Zur Person: Dr. Marcus Meyer ist Gebietsreferent für Archäologische Inventarisation beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen 1)
  • 1 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 3–4-Sterne-Hotel in / um Villach
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 4-Sterne-Hotel in Istrien
  • 5 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel Astoria Italia in Udine
  • 5 x 3-Gang-Abendessen im Hotel in Udine (bzw. evtl. 1–2 mal im Restaurant)
  • 1 x kleine Weinprobe
  • Eintritte

1) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Ulm-Seligweiler (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. April 2022 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Trier

Martina Meyr M.A. und Dr. Nina Willburger


Mehrtagesexkursion 2022: Ausstellungsbesuche und UNESCO-Welterbestätten in und um Trier (3 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Martina Meyr M.A. und Dr. Nina Willburger

Abfahrt: am 16.09.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die Uhrzeit werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 785 € pro Person (DZ), 865 € (EZ).

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Das römische Imperium existierte viele hundert Jahre und umfasste auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet, die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens. Nur intelligente Führung, straffe Verwaltung und innovative Infrastruktur konnten dieses gewaltige Reich zusammenhalten. Was aber führte zu seinem Niedergang, was waren Vorboten des Zerfalls? Wie stirbt ein Reich und wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums?

Die Ausstellungen lassen mit internationalen Spitzenexponaten die Geschichte des Römischen Reiches vom 3. – 5. Jahrhundert n. Chr. lebendig werden und zeigen, welche historischen Ereignisse und Prozesse zum Niedergang des römischen Staates führten – etwa die zunehmenden sogenannten Völkerwanderungen oder zahlreiche Bürgerkriege.

Das Rheinische Landesmuseum Trier wird sich auf 1.000 m² Ausstellungsfläche diesen „dunklen“ Jahrhunderten der römischen Geschichte widmen. Der Rolle des Christentums sowie dem grundlegenden Wandel der religiösen Welt in dieser Übergangszeit widmet sich das Museum am Dom. Das Stadtmuseum Simeonstift spürt schließlich anhand zahlreicher hochkarätiger Kunstwerke dem Fortleben des Römischen Reiches in der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nach.

Die Exkursion führt zu allen drei Ausstellungen, zu den UNESCO-Welterbestätten in Trier sowie zu weiteren römischen Orten.

Zur Person: Martina Meyr M.A. ist Abteilungsleiterin der Städtischen Museen Rottweil.
Zur Person: Dr. Nina Willburger ist Fachabteilungsleiterin Archäologie am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen*)
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück im Hotel Park Plaza in Trier
  • 2 x 3-Gang-Abendessen
  • Eintritte wie folgt: Kombi-Eintrittskarte für Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom und Stadtmuseum Simeonstift
  • Örtliche Führung im Rheinischen Landesmuseum, Museum am Dom und Stadtmuseum Simeonstift
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof oder Reutlingen Alter Omnibusbahnhof (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 13. Juni 2022 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Sens, Guédelon, Autun, Bibracte, Fontenay, Alésia

Dr. Sophie zu Löwenstein und Joseph Specht (vor Ort)


Auslandsexkursion 2022: Burgund - Schatzkammer der Geschichte (8 Tage)

Die verschobene EXKURSION aus 2021 findet jetzt im Oktober 2022 statt.

aktueller Hinweis: Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Exkursion aus 2021 wird jetzt für das Jahr 2022 angeboten. Bereits angemeldete Teilnehmer für 2021 sind mit gesonderter Post benachrichtigt worden. Es sind noch freie Plätze vorhanden. (Stand: 20.12.21-fh)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sophie zu Löwenstein und Joseph Specht

Abfahrt: am 18.10.22 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie die genauen Abfahrtszeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 1.995 € pro Person im DZ / 2.245 € pro Person im EZ (max. 7 EZ verfügbar)

Anmeldung: über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2022/1

Das Programm

Es werden u.a. folgende Orte besucht (der Reiseverlauf wurde geringfügig angepasst):

  • Sens mit Musées Sens (Archäologische Sammlung, u. a. eine rekonstruierte Thermenfassade) und Altstadt sowie der ersten gotischen Kathedrale Frankreichs mit einem der kostbarsten Kirchenschätze des Landes
  • Experimentelle Archäologie in Guédelon: Hier wird eine Burg aus dem 12. Jh. nachgebaut, nur mit den damals üblichen Techniken und Materialien
  • Überreste einer römischen Villa mit Thermen und einer Nekropole aus der Zeit der Merowinger in Escolives-Sainte-Camille
  • Archäologische Ausgrabungsstätte Fontaines Salées mit Brunnenfassungen, keltischen und römischen Bauten und einem römischen Thermalbad
  • Besuch UNESCO-Weltkulturerbe ehemaliges Zisterzienserkloster Abtei Fontenay – Besichtigung Archäopark „MuséoParc“ von Alésia
  • Stadt Autun — das antike Augustodonum — war in römischer Zeit eine der größten Städte Galliens mit dem größten Theater Galliens, "Janus-Tempel", u.v.m. Besuch der reizvollen Altstadt mit der sehenswerten romanischen Kathedrale Saint Lazare
  • Besuch des Museums und der Ausgrabungen des klassischen keltischen Oppidums Bibracte
  • Nach Möglichkeit Besuch der archäologischen Stätte „Les Bolards“ mit Resten einer römischen Siedlung und einer Töpferei sowie Megalith-Funden
  • Antike Thermalstadt Luxeuil-les-Bains mit Ausgrabungen zur Antike und Merowingerzeit
  • Besuch gallo-römisches Theater von Mandeure mit einer Kapazität von ca. 15.000 Sitzplätzen

Hinweis: Den geplanten Reiseverlauf einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte dieser Reise finden Sie nachfolgend zum Download. Änderungen vorbehalten.

Zur Person: Dr. Sophie zu Löwenstein studierte Klassische Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen und Alte Geschichte und arbeitete zwei Jahre in Israel am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Hl. Landes (DEIAHL). Seit 2017 ist sie Mitarbeiterin der „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg"im Kloster und Schloss Salem, wo sie vor allem für Öffentlichkeitsarbeit und Museumsdidaktik  zuständig ist. Nebenberuflich arbeitet sie u. a. als historische Reiseleiterin und hält Vorträge.

Zur Person: Joseph Specht ( 2. – 6. Tag ) als zusätzliche örtliche Studienreiseleitung. Der gebürtige Elsässer studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Er leitet seit über 40 Jahren Heideker-Studienreisen durch die verschiedensten Gegenden seines Heimatlandes.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart *)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung, ab/bis Echterdingen
  • 7 x Halbpension in 3 – 4-Sterne Hotels
  • 7 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Eintritte lt. Programm
  • Reiseleitung wie oben beschrieben
  • Audio-Führungssystem

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Stuttgart-Weilimdorf Binder-Betriebshof, Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Pforzheim Bahnhof (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Juli 2022 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 21 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Eppingen


Jahrestagung 2022 der Gesellschaft für Archäologie / 10. Tag der Archäologie in Baden-Württemberg

Vorankündigung

Nach der endgültigen Absage im Jahr 2020 hoffen wir, diese Veranstaltung in diesem Jahr unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Bestimmungen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg durchführen können.

Die Jahrestagung 2022 ist als 3-tägige Veranstaltung mit Mitgliederversammlung(en), Vorträgen und Exkursionen vom FR 13.05.22 bis SO 15.05.20 in Eppingen, Lkrs. Heilbronn geplant.

Sie ist gleichzeitig der 10. Tag der Archäologie in Baden-Württemberg, der in wechselnder Verantwortung gemeinsam mit dem Förderkreis Archäologie in Baden in diesem Jahr von unserer Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern ausgerichtet wird.

Inhaltliche Details stehen Anfang 2022 fest und werden im Mitteilungsblatt 2022/1 (Flyer in der Beilage) sowie auf dieser Seite der Homepage veröffentlicht.

In jedem Fall erwartet Sie wieder ein spannendes Programm.

Deshalb: Termin bitte schon heute vormerken.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Archäologisches Landesmuseum (ALM), Konstanz


Große Sonderausstellung "Magisches Land – Kult der Kelten in Baden-Württemberg" -verlängert-

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm)
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz

www.konstanz.alm-bw.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, jeden 1. Samstag im Monat: Eintritt frei.

Bitte beachten Sie die lokal geltenden Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz.

Große Sonderausstellung

Vom 24. Juli 2021 bis zum 09. Januar 2022 (verlängert bis zum 13. März 2022) ist im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (alm) in Konstanz die Große Sonderausstellung "Magisches Land - Kult der Kelten in Baden-Württemberg" zu sehen, eine Ausstellung  des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Rahmen der Keltenkonzeption des Landes Baden-Württemberg.

Um die Kelten ranken sich bis heute Legenden, Mythen und Gerüchte. 2021 steht ganz im Zeichen dieser geheimnisvollen Volksgruppen, denn Baden-Württemberg will ihr reiches Erbe im Rahmen eines kulturpolitischen Konzepts sichtbarer machen.

Die Große Sonderausstellung „Magisches Land“ inszeniert den Kult – einen bedeutenden Aspekt keltischen Lebens – und bietet spannende Einblicke in die komplexe Glaubenswelt der Kelten. Die Natur als Wirkkraft des Magischen steht im Mittelpunkt. Sie besuchen naturheilige Orte, lernen keltische Gottheiten kennen, erleben die Ahnenverehrung der Kelten und bestaunen ihre Schätze.

Die Ausstellung belegt dafür einen ganzen, eigens dafür umgestalteten Gebäudeflügel und macht das Thema mit allen Sinnen erfahrbar. Freuen Sie sich auf neuartige Erzählstrukturen, eine mitreißende Gestaltung und hochkarätige, teils nie gezeigte Funde.

 

Das Museum: Das Archäologische Landesmuseum (ALM) wurde am 08. Juni 1990 vom Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen. Es betreut und repräsentiert die Landesarchäologie und verantwortet das zentrale Fundarchiv für archäologische Funde aus dem gesamte Land in Rastatt. Sonderausstellungen werden in in der Zentrale in Konstanz sowie sieben Zweigmuseen präsentiert.

Die wichtigste Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums präsentiert mittels einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde einen Querschnitt der Landesgeschichte und befindet sich in Konstanz. Sie ist im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen untergebracht und wurde am 14. März 1992 zunächst als Außenstelle eröffnet. Seit 2010 ist das Museum ein eigenständiges Museum.

Seit 01.01.2003 gehören sechs archäologische Museen als Zweigmuseen zum Zuständigkeitsbereich des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Seit März 2012 ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren als siebtes Zweigmuseum zur "ALM-Familie" gestoßen. 


www.konstanz.alm-bw.de/de/zweigmuseen (Stand: 17.05.21)

Stadtmuseum Nürtingen


Familienausstellung "Jagen und Überleben in der EISZEIT"

Stadtmuseum Nürtngen
Wörthstraße 1
72622 Nürtingen

stadtmuseum-nuertingen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, 24.–25.12. und 31.12. geschlossen

Familienausstellung

Vor 12.000 Jahren herrschte Dauerfrost, die Lebensbedingungen waren extrem schwierig. Mensch und Tier befanden sich im ständigen Kampf gegen Hunger und Kälte.

Sie sehen in der Ausstellung lebensgroße Rekonstruktionen von Tieren, die vor langer Zeit ausgestorben sind – wie Höhlenbär, Riesenhirsch oder Wollnashorn. Auch ein Exemplar der am längsten überlebenden Mammutart, das Wrangel-Mammut, ist dabei. Mammutbaby Dima, gefunden im Permafrostboden Sibiriens, wurde für die Ausstellung lebensecht rekonstruiert.

Es waren anatomisch moderne Menschen, die ums Überleben in der Kälte kämpfen. Der sogenannte Cro-Magnon-Mensch lebte gegen Ende der letzten Eiszeit in Europa und verdrängte wahrscheinlich den Neandertaler. Jagd-, Gebrauchs- und Kunstgegenstände (Repliken) zeugen von seiner Kreativität und Kunstfertigkeit. Einen anschaulichen Eindruck vom damaligen Leben gibt der Nachbau einer Jagdhütte aus Mammutknochen.

 

Das Museum: Das Stadtmuseum Nürtingen im ehemaligen Schützenhaus sammelt, bewahrt und erschließt heimisches Kulturgut und bereitet es für die Öffentlichkeit auf. Es wurde 1995 eröffnet. In den 1980er Jahren hatte der Schwäbische Heimatbund begonnen, Kulturgüter und im Verschwinden begriffene Alltagsgüter zusammenzutragen und somit den Grundstock geschaffen. Das Museum als „Sacharchiv der Stadt“ verfügt heute über eine 718 qm umfassende Sammlung. Gesammelt wird heute nicht mehr alles, sondern nach einem Sammlungskonzept.

Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte umfasst rund 350 Quadratmeter auf zweieinhalb Stockwerken und präsentiert den Besucherinnen und Besuchern wichtige Epochen der Nürtinger Stadtgeschichte.

www.stadtmuseum-nuertingen.de/portrait (Stand: 14.11.21)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt - Alltagsszenen des 5. und 6. Jahrhunderts"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, 24., 25. und 31.12.21 geschlossen.

Bitte beachten Sie die lokal geltenden Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz.

Sonderausstellung

Vom 02. Dezember 2021 bis zum 18. September 2022 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt – Alltagsszenen des 5. und 6. Jahrhunderts" zu sehen. Die vom Römer und Bajuwaren Museum Kipfenberg konzipierte Ausstellung lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt des frühen Mittelalters ein.

« Der Alltag holt uns immer wieder ein », stöhnt man gerne. Ist unser Alltag aber wirklich so beschwerlich? Die Ausstellung möchte ein möglichst breites Publikum ansprechen, besonderns aber Familien und junge Menschen. Und sie möchte von der Geschichte her eine Brücke schlagen in unsere heutige Zeit und dabei nicht zuletzt anregen, sich mit brennenden Umweltthemen und unserem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Ein kleines Dorf in einer großen Welt ...

Alltagsszenen vor der Kulisse eines kleinen Dorfes verschaffen Einblick in das Leben der Menschen zur Zeit des berühmten "Kriegers von Kemathen". Dieser oft als "Urbayer" bezeichnete Stammesfürst hat um 430 n. Chr. bei Kipfenberg im Altmühltal gelebt. Doch sein dörfliches Milieu ähnelt anderen Lebenswelten des 5. und 6. Jahrhunderts und könnte damit genauso gut im Ellwanger Raum angesiedelt sein. Mit Originalfunden, Repliken und viel Liebe zum Detail werden Themenbereiche wie häusliches Leben und Wohnen, Kleidung und Handwerk, Ackerbau und Viehzucht dargestellt.

Darüber hinaus laden Mitmach-Stationen mit kleinen Filmen und Hands-on-Aktivitäten zum Entdecken und Ausprobieren verschiedener Handwerke ein. Auf diese Weise möchte die Ausstellung nicht zuletzt auch den Blick schärfen für den Wert materieller Dinge. Themen wie Landwirtschaft, Produktion und Handel schlagen von der Geschichte her die Brücke in unsere heutige Zeit und regen an, sich mit brennenden Umweltthemen und unserem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 02.12.2021, um 18:00 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eröffnet.

Es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, die Leiterin des Römer und Bajuwaren Museums Kipfenberg, Claudia Stougard – sie hält die Einführung in die Ausstellung – sowie der Museumsleiter Andreas Gut.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Begleitprogramm

Im Begleitprogramm werden immer am ersten Sonntag im Monat um 15:00 Uhr Führungen in der Sonderausstellung angeboten, die Termine sind am 5. Dezember 2021 sowie am 2. Januar, 6. Februar, 6. März, 3. April, 1. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August und 4. September 2022.

Am Sonntag, 15. Mai 2022, findet von 11:00 - 17:00 Uhr der jährliche große Aktionstag am Internationalen Museumstag im Rahmen der Sonderausstellung statt.

Sonderführungen

Am Samstag, 11. Dezember und am Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 15:00 Uhr bietet das Alamannenmuseum zwei Biografische Führungen durch die Museumsausstellung an. Bei dieser Reihe treffen die Museumsbesucher auf einen Führer in alamannischer Gewandung, welcher bei einem Rundgang durch das Museum sich selbst und die Lebensumstände in der Zeit der Alamannen vorstellt. Bei beiden Führungen wird auch die neue Sonderausstellung "Ein kleines Dorf in einer großen Welt“ vorgestellt, es ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Eine weitere Biografische Führung findet am Sonntag, 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag), statt.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 14.11.21)

Stadtmuseum Gerlingen


Sonderausstellung "ACHT Hektar Vergangenheit – 12 Hektar Zukunft"

Stadtmuseum Gerlingen
Weilimdorfer Str. 9-11
70839 Gerlingen

gerlingen.de/Stadtmuseum

→ Öffnungszeiten
Dienstag 15:00 bis 18:30 Uhr, Sonntag 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr, Montag und Mittwoch bis Samstag geschlossen

Sonderausstellung - Derzeit als "Bauzaun im Stadtmuseum"

Der Bebauungsplan „Bruhweg II“ sieht am Nordrand der Stadt Gerlingen die bauliche Entwicklung eines über 12 Hektar großen Areals vor. Schon bald sollen dort neben Gewerbeeinheiten zahlreiche neue Wohnungen entstehen.

Im Baugebiet „Bruhweg II“ in Gerlingen findet derzeit eine großflächige Rettungsgrabung im Areal einer mittelneolithischen Siedlung statt. Ungewöhnlich gute Erhaltungsbedingungen ermöglichen Einblicke in Struktur und Entwicklung einer bäuerlichen Niederlassung vor 7000 Jahren. Die Sonderausstellung im Gerlinger Stadtmuseum begleitet die Maßnahme voraussichtlich ab April 2022 mit einer aktuellen Fundschau und zahlreichen wissenschaftlichen Hintergrundinformationen.

Im Stadtmuseum sind aktuell schon auf riesigen Baustellenbannern Informationen und Fotos zu diesen Grabungen zu sehen.

 

Das Museum: Das Stadtmuseum Gerlingen befindet sich in der Weilimdorfer Straße. In seinen Räumen ist auch das "Museum der Deutschen aus Ungarn" untergebracht. Dieser besondere Schwerpunkt der Präsentation bildet die Kultur der Deutschen aus Ungarn ab, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Gerlingen angesiedelt haben.

Zum Stadtmuseum gehört zudem ein ehemaliges Wohnhaus mit Scheune: Das sogenannte "Haus der schwäbischen Hausfrau". Hier können die Besucher in die Lebenswelt und die Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts eintauchen und Spannendes über das Leben und Arbeiten „Unter einem Dach“ erfahren. Das idyllische „Museumshöfle“ bietet den idealen Rahmen für Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder Ausstellungseröffnungen.

www.gerlingen.de/Stadtmuseum (Stand: 08.01.22)

Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen


Sonderausstellung "Kult(UR)wald - Die Besiedlung des Schwarzwalds"

Franziskanermuseum
Rietgasse 2
78050 Villingen-Schwenningen

franziskanermuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag und Feiertag 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Dunkler Wald, kein Sonnenstrahl, undurchdringlich, menschenleer - so stellte man sich lange den frühen Schwarzwald vor. Die Klöster sollen die ersten gewesen sein, die ihn ab dem Mittelalter urbar machten. Doch stimmt das wirklich? Oder reicht die Geschichte des Schwarzwalds viel weiter zurück als bislang gedacht?

Die Ausstellung KULT(UR)WALD gibt erstmals einen Gesamtüberblick über den aktuellen Forschungsstand zur frühen Besiedlung und Erschließung des Schwarzwalds. Im Spannungsfeld zwischen Archäologie und Mythenbildung zeichnet sich das Bild einer Landschaft ab, in der Mensch und Natur seit jeher einander durchdrangen, beeinflussten und veränderten – und die doch in mancher Hinsicht rätselhaft bleibt.

 

Das Museum: Das seit 1978 bestehende und 1999 neu eröffnete Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen ist ein kulturgeschichtliches Museum, zu dessen Sammlungsschwerpunkten neben der Stadtgeschichte auch das Fürstengrab Magdalenenberg gehört, dessen im Original erhaltene Grabkammer fast den gesamten Ausstellungsraum füllt. Der zugehörige Grabhügel in der Nähe gilt als der größte keltische Grabhügel im mitteleuropäischen Raum.

Wikipedia: Franziskanermuseum VS (Stand: 08.01.21)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Ammerbuch-Reusten, Lkrs. Tübingen

Lea Valcov, M.A., Dr. Marc Heise und Dr. Jörg Bofinger


Ehrenamtsprojekt "Ammerbuch-Reusten" - Forschungsgrabung 2021 ff.

Ein neues Grabungsprojekt mit Freiwilligen

Ein neues Ausgrabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Freiwilligen und in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie findet ab September 2021 an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen) statt.

Das Siedlungsareal bei Ammerbuch-Reusten

Seit 2017 werden im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Forschungsgrabungen an mehreren jungsteinzeitlichen Siedlungsplätzen durchgeführt. Ziel ist die Erforschung der Besiedlungsgeschichte der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in der Region rund um das Ammertal.

Auf der Hochfläche des Oberen Gäus, unweit des Kirchberges von Reusten, befindet sich ein größeres Fundareal, welches bereits seit langer Zeit bekannt ist. Neben ausgepflügten menschlichen Skelettresten können auch beinahe alle vorgeschichtlichen Epochen seit der frühesten Jungsteinzeit bis in die römischen Epochen nachgewiesen werden.

Im Jahr 2000 wurden durch den ehrenamtlichen Mitarbeiter A. Lehmkuhl die Reste einer Hockerbestattung im Zentrum des Fundareals in der Flur „Grüninger“ freigelegt. 2020 erfolgte eine gezielte Nachuntersuchung im Rahmen des Forschungsprojektes, welche die zeitliche Stellung Bestattungsplatzes klären sollte.

Forschungsgrabung Flur „Grüninger“ 2020

Die bereits im Vorfeld der Grabung durchgeführten geomagnetischen Messungen lieferten die Grundlage für einen 10 m x 20 m großen Sondageschnitt. Bereits wenige Zentimeter unter dem Ackerboden wurden archäologische Befunde beobachtet. Ein Großteil der Strukturen umfasst jungsteinzeitliche Siedlungsgruben und Pfostengruben der Linearbandkeramischen Kultur sowie eine größere mittelneolithische Grube.

Ein zweiter Schnitt sollte die von A. Lehmkuhl beobachtete Bestattung lokalisieren und dokumentieren. Im Zentrum des 3 m x 3 m großen Schnitts wurden die letzten Reste eines Grabes einer jungen Frau, die in Hockerlage bestattet wurde, aufgefunden. Bedauerlicherweise waren große Teile des Skelettes bereits von der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Feldes in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Bestattung selbst wurde im Block geborgen und im Restaurierungslabor fachgerecht freigelegt und dokumentiert.

Der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs

Spektakulär ist die einzige Grabbeigabe, die man der jungen Frau mit ins Grab gab. Es handelt sich um eine kleine, mehrfach gewundene Goldspirale, welche im unteren Rückenbereich der Frau aufgefunden wurde und wahrscheinlich ursprünglich im Kopfbereich der Bestattung lag.

Knochenproben des Skelettes erbrachten ein 14C Datum von 1861-1616 calBC und datiert das Grab damit in die frühe Bronzezeit. Bisher sind Goldfunde für diese Zeitstellung nur aus Mitteldeutschland bekannt. Die kleine Goldspirale ist somit der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Ab dem 13.09.2021 soll im Rahmen eines auf zwei Jahre angesetzten Projekts das gesamte Areal der Flur „Grüninger“ ausgegraben und dokumentiert werden. Grund dafür ist die akute Bedrohung der archäologischen Befunde und Funde durch die landwirtschaftliche Nutzung des Feldes.

Das Grabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird unter Beteiligung von Freiwilligen und an der Archäologie interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. So soll auch interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, unter fachkundiger Anleitung an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen und so Archäologie vor Ort zu erleben und die Ausgrabungen zu unterstützen.

Wissenschaftliche Leiter des Projektes sind Dr. Jörg Bofinger und Dr. Marc Heise. Die Maßnahmen vor Ort werden von Lea Valcov M.A. durchgeführt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Wenn Sie Interesse haben, an der Ausgrabung teilzunehmen, können Sie sich vorab bei uns melden.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. Lehrgrabungen etc.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort.

Für Ihre Anmeldung (Erst-Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten senden Sie bitte eine formlose E-Mail an die Grabungstechnikerin Lea Valcov (s. unten).

Ein Neueinstig in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne möglich. Beachten Sie hierbei bitte eine gewisse Vorlaufzeit von 2-3 Wochen für die Planung. Auf der Kommunikationsplattform „moodle“ werden jeweils 14 Tage vor dem eigentlichen Grabungsbeginn „Abfragen“ eingestellt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage anzugeben. Eine Teilnahme über mehrere Tage ist aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage erwünscht.

aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist sind für alle Vor-Ort-Aktivitäten mit freiwilligen und ehrenamtlichen Teilnehmern/innen besondere Teilnahme- und Hygieneregeln zwingend zu beachten. Für die Teilnahme gilt mindestens die „3 G Regel“, d. h. „geimpft, genesen oder getestet“ ist als Voraussetzung zwingend (Stand: Juni 21).

 

Kontaktdaten

Grabungstechnikerin: lea.valcov@rps.bwl.de oder

Projektadresse: ehrenamtprojekt-ammerbuchreusten@web.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können.

Publikationen (Auswahl)

Aktuelle Informationen zur bisherigen Grabungskampagne in Ammertal finden Sie in:

  • Krauß, R.; Breuer, L.; Korolnik, S.; Pernicka, E.; Schorer, B.; Spatzier, A.; Stein, V. Bofinger, J., An Early Bronze Age Burial with a Golden Spiral Ring from Ammerbuch-Reusten, Southwestern Germany. Praehistorische Zeitschrift, 2021. doi: 10.1515/pz-2021-0010
  • Bofinger, J; Brandtstätter, L.; Heise, M.; Stein, V.; Krauß, R., Jungsteinzeitliche Scherben, frühbronzezeitliches Gold – Zum Fortgang der Untersuchungen im Ammertal. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020, S. 88-92.

Auf der Website der Universität Tübingen finden Sie ebenfalls aktuelle Informationen zu den verschiedenen → Forschungsgrabungen im Ammertal.

Pressemitteilung des LAD vom 15.09.2021: → Fortsetzung der Grabungen an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen)

 

[Einzelansicht dieser Veranstaltung → drucken über die Druckfunktion des Browsers]

Hechingen, Zollernalbkreis

N.N.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 1 - Villa Rustica Hechingen-Stein

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt zunächst max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung in Hechingen-Stein finden Sie auf folgender Webseite → www.hechingen-tourismus.de.

Für Camper und Wohnmobilisten gibt es den Campingplatz und Wohnmobilstellplatz → Zollernalbcamping, Niederhechingerstr. 41 72379 Hechingen etwa 3,5 km südlich des → Römischen Freilichtmuseums Hechingen-Stein.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Hechingen, Zollernalbkreis

N.N.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 2 - Villa Rustica Hechingen-Stein

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt zunächst max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung in Hechingen-Stein finden Sie auf folgender Webseite → www.hechingen-tourismus.de.

Für Camper und Wohnmobilisten gibt es den Campingplatz und Wohnmobilstellplatz → Zollernalbcamping, Niederhechingerstr. 41 72379 Hechingen etwa 3,5 km südlich des → Römischen Freilichtmuseums Hechingen-Stein.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkr. Reutingen

Katalin Puster, M.A.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 3 - Ringwall Althayingen

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Alt-Hayingen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkr. Reutingen

Katalin Puster, M.A.


Lehrgrabung 2022 Gruppe 4 - Ringwall Althayingen

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt pandemie-bedingt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Alt-Hayingen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juni 2022 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Rottweil (Lkrs. Rottweil)


Führung "Grabung im ehemaligen Legionslager in Rottweil"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Klaus Kortüm, LAD, Referent Auswertung und Forschung, Schwerpunkt Provinzialrömische Archäologie

Ort: Rottweil

Termin: MI 09.03.22, Beginn: 14:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Dr. Klaus Kortüm fasst das Geschehen vor Ort kurz zusammen: „Derzeit laufen die Vorarbeiten zur Realisierung eines neuen Wohngebäudekomplexes in der Rottweiler Hölderstraße auf dem Grundstück eines ehemaligen Gewerbebetriebs. Das Gelände liegt in einem für die Rottweiler Stadtgeschichte höchst sensiblen Bereich, in dem unterirdische Überreste sowohl der Römerzeit wie aus dem Mittelalter vorhanden sind. Daher finden hier archäologische Rettungsgrabungen statt, um die im Boden erhaltenen Spuren der Vergangenheit zu dokumentieren, die durch das nachfolgende Bauvorhaben zerstört werden.“

Bei dieser Führung erhalten Sie exklusive Einblicke in die aktuellen Grabungen und die bisher vorliegenden Erkenntnisse.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Ammerbuch-Reusten (Lkrs. Tübingen)


Führung "Forschungsgrabung in Ammerbuch-Reusten"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Jörg Bofinger, LAD, Leiter des Referats Operative Archäologie, Dr. Marc Heise, LAD, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege und Lea Valcov, M.A., LAD - Grabungsleitung vor Ort

Ort: Ammerbuch-Reusten

Termin: DO 31.03.22, Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen (→ PM vom 15.09.2021)

Ende 2020 gelang im Hinterland des Kirchbergs von Ammerbuch-Reusten bei Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) und der Universität Tübingen eine aufsehenerregende Entdeckung: Im Grab einer jungen Frau aus der Frühen Bronzezeit (etwa 18. Jahrhundert v. Chr.) wurde als einzige Grabbeigabe ein kleiner Goldring geborgen, der als bislang ältestes Goldartefakt Südwestdeutschlands identifiziert werden konnte. Aufgrund der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Ackergeländes war die Erhaltung des Skeletts stark in Mitleidenschaft gezogen.

„Es hat sich gezeigt, dass an dieser hochkarätigen Fundstelle dringender Handlungsbedarf geboten ist, bevor die letzten Reste der archäologischen Befunde vollends schleichend zerstört werden“, sagt Dr. Jörg Bofinger, Leiter des Referats Operative Archäologie am LAD. Gemeinsam mit Dr. Marc Heise von der Tübinger Dienststelle des LAD leitet er das neue, auf zwei Jahre angesetzte Ausgrabungsprojekt, bei dem es darum geht, weitere archäologische Funde und Strukturen, zu denen auch jungsteinzeitliche Siedlungsreste gehören, freizulegen, zu dokumentieren und somit für die Wissenschaft zu erhalten.

„Wir werden das Projekt unter Beteiligung von Freiwilligen und an der Archäologie interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchführen“, erläuterte Dr. Marc Heise das weitere Vorgehen. So soll auch interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, unter fachkundiger Anleitung an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen und so Archäologie vor Ort zu erleben und die Ausgrabungen zu unterstützen.

„In der archäologischen Denkmalpflege spielt ehrenamtliches Engagement traditionell eine wichtige Rolle und wird auch während des laufenden Projektes die Basis der Ausgrabungstätigkeiten darstellen“, ergänzt Herr Dr. Bofinger. Seit Mitte September 2021 wird die Fundstelle abschnittsweise aufgedeckt werden, die örtliche Grabungsleitung liegt in den Händen von Lea Valcov, die bereits bei den letztjährigen Ausgrabungen das Team der Studierenden betreute.

Weitere Informationen zum Grabungsprojekt und Beteiligungsmöglichkeiten siehe auch auf unserer Homepage unter → "Veranstaltungen/Lehrgrabungen".

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Gerlingen (Lkrs. Ludwigsburg)


Führung "Neolithische Grabung in Gerlingen"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Christian Bollacher, LAD, Fachgebietsleiter Archäologische Inventarisation

Ort: Gerlingen

Termin: DO 07.04.22, Beginn: 14:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Als Siedlungsareal ist die Gemarkung Gerlingen nachweislich schon seit über 7.000 Jahren sehr beliebt. Archäologisch lassen sich hier die Aktivitäten von Menschen verschiedenster Zeitstufen erfassen: von der Jungsteinzeit, über die Bronze- und Eisenzeit sowie die römische Zeit bis ins Frühmittelalter.

Durch Lesefunde im Bereich der Fluren Bruhweg, Dinkelwiesen und Fürsaal wurde schon lange vermutet, dass sich in diesem Bereich mehrere Siedlungen der Jungsteinzeit befinden. Die Sondagegrabung des Landesamts für Denkmalpflege Ende 2018 bestätigte diese Vermutung. Durch die geplante Bebauung würde diese Siedlung und alle potenziellen Erkenntnisse über die ersten auf Gerlinger Gemarkung ansässigen Menschen zerstört werden.

Seit Ende Mai 2021 wird durch die in Gerlingen ansässige Grabungsfirma → Archaeo-BW eine archäologische Rettungsgrabung durchgeführt. Ausgegraben und dokumentiert werden hier die umfangreichen Überreste mehrerer (mittel?)neolithischer Siedlungen. Neben einzelnen Siedlungsgruben und großen Grubenkomplexen handelt es sich hierbei vor allem um Pfostengruben, die die Reste von eventuellen Hausgrundrissen oder Palisaden darstellen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Hechingen-Stein (Zollernalbkreis)


Führung "Der Römische Tempelbezirk Hechingen-Stein"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Thomas Schlipf, Goldschmied und Archäologe, Rottweil

Ort: Hechingen-Stein

Termin: MI 27.04.22, Beginn: 11:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Die gesamte Anlage mit seinen farbenfroh bemalten Gebäuden gilt weithin als einmalig und wurde im September 2021 eingeweiht. Lassen Sie sich aus diesem Anlass einstimmen durch einen youtube-Beitrag des privaten Lokal-TV-Sender für die Region Neckar-Alb in Baden-Württemberg RTF.1 vom → Eröffnungstag.

Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums in Hechingen-Stein haben über den Befunden eines antiken Tempelbezirks auf dem Gelände der villa rustica die heiligen Stätten in fast sechsjähriger ehrenamtlicher Arbeit rekonstruiert. Neben den Tempeln für unterschiedliche Gottheiten ist auch eine Säulenhalle für Weihegaben und eine Jupiter-Giganten-Säule auf dem Gelände zu besichtigen.

Die Führung vermittelt die einzelnen Stationen vom archäologischen Befund bis zur gelungenen Rekonstruktion im Rahmen der Gesamtanlage des römischen Gutshofes aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. im Freilichtmuseums Hechingen-Stein.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Pfullendorf-Otterswang (Lkrs. Sigmaringen)


Führung "Grabung hallstattzeitlicher Befunde bei Pfullendorf"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Doris Schmid, LAD, Gebietsreferentin Archäologische Denkmalpflege

Ort: Pfullendorf-Otterswang

Termin: DO 19.05.22, Beginn: 14:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Bei Pfullendorf, zwischen den Ortsteilen Otterswang und Kappel baut seit Jahren die Firma Valet & Ott Kies ab. Dazu werden zunächst vorhandene Waldflächen gerodet. Nach der Kiesentnahme erfolgt eine Rekultivierung bzw. Aufforstung der betroffenen Flächen.

Bevor jetzt ein weiterer Abschnitt bearbeitet werden kann, wurden im Vorfeld archäologische Sondagen vorgenommen. Dabei kamen hallstattzeitliche Befunde zutage, die seit Herbst 2021 von einer privaten Grabungsfirma weiter untersucht, gesichert und dokumentiert werden.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Heilbronn-Sontheim (Krs. Heilbronn)


Führung "Frühmittelalter-Grabung in Heilbronn-Sontheim"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Dorothee Brenner, LAD, Gebietsreferentin Archäologische Denkmalpflege

Ort: Heilbronn-Sontheim

Termin: DO 02.06.22, Beginn: 12:30 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

In Heilbronn-Sontheim ist für den Bereich des geplanten Baugebiets ’Klingenäcker’ schon seit Jahren bekannt, dass sich dieses innerhalb unterschiedlicher bekannter archäologischer Kulturdenkmalflächen befindet. Nach der Entdeckung einer keltischen Viereckschanze wurde dieses Teilgebiet im Jahre 2008 aus dem Bebauungsplan herausgenommen. Für den sich davon westlich befindlichen Teil ist der neue Bebauungsplan 2018 rechtsgültig geworden, wohl wissend, dass hier mit weiteren Siedlungsbefunden zu rechnen ist.

Dies hat sich Anfang 2021 bestätigt, nachdem umfangreiche archäologische Sondagen und Probegrabungen durch das LAD vorgenommen worden sind. Seit Mitte 2021 wird dieses Gebiet großflächig untersucht, archäologisch ergraben und dokumentiert. Die Befunde datieren vor allem ins Frühmittelalter des 6. und 7. Jahrhunderts, es gibt aber auch Spuren einer vorgeschichtlichen Besiedlung.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Lonsee-Urspring (Alb-Donau-Kreis)


Führung "Der Hägelesberg und das Alblimeskastell von Lonsee-Urspring"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Günther Wieland, LAD, stv. Referatsleiter

Ort: Lonsee-Urspring

Termin: FR 15.07.22, Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: abhängig von den Bestimmungen zur Infektionslage in Baden-Württemberg.

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Bitte bringen Sie zur Veranstaltung eine med. Mund-/Nasenbedeckung mit und beachten Sie die gültigen Infektionsschutzmaßnahmen auch bei der Anreise. Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort". Wir möchten unseren Mitgliedern auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen ein Angebot machen, in kleinen Gruppen im Freien und unter Berücksichtigung der gültigen Infektionsbestimmungen, die Archäologie unseres Landes vor Ort kennen zu lernen.

Hintergrundinformationen

Früh schon wandte sich die Forschung dem Hägelesberg bei Urspring zu, jedoch erst in jüngerer Zeit wurden auch die Wallanlagen bei Breitingen und die Anlage bei Holzkirch topographisch erfasst, vermessen und dokumentiert (siehe dazu auch → "Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen Bd. 2". Zum aktuellen Wissenstand erhalten Sie bei dieser Führung Informationen "aus erster Hand".

Ganz in der Nähe, auf einer Anhöhe der gegenüberliegenden Talseite, thronte einst das imposante Römerkastell Ad Lunam, ein Grenzkastell des so genannten Alblimes. Heute ist von dieser befestigten Anlage noch die wallartige Außenbegrenzung sowie die Heckenbepflanzung zu sehen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Anmeldeformulars erfolgt Anfang Februar 2022 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.