Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Schwäbisch Gmünd

Olaf Goldstein M.A., Michael Schmid M.A.


Von der Kloster– zur Gefängniszelle. Aktuelle Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Olaf Goldstein M.A., Gebietsreferent Mittelalter- und Neuzeitarchäologie, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und Michael Schmid M.A., Geschäftsführer & Projektleiter, ArchaeoConnect GmbH in Tübingen.

Schwäbisch Gmünd, JVA Gotteszell: Dokumentation eines Längsprofils durch den Ostflügel der ehemaligen Klausur des Dominikanerinnenklosters, © ArchaeoConnect, M. Schmid
Abb.: Schwäbisch Gmünd, JVA Gotteszell: Dokumentation eines Längsprofils durch den Ostflügel der ehemaligen Klausur des Dominikanerinnenklosters, © ArchaeoConnect, M. Schmid

Das ehemalige Dominikanerinnenkloster Gotteszell in Schwäbisch Gmünd geht vermutlich auf das das Jahr 1240 zurück. Zunächst als Augustiner-Chorfrauenstift gegründet, hat es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder größere Umbau- und Neubaumaßnahmen erlebt. Im Jahr 2018 konnte diesen Veränderungen erstmals archäologisch nachgespürt werden. Schon die Voruntersuchungen versprachen dabei spannende Ergebnisse zur Baugeschichte des mittelalterlichen Gründungsbaus.

Interessant sind jedoch nicht nur die historischen Erkenntnisse, sondern auch die z. T. schwierigen Rahmenbedingungen der Grabungen. Da das Kloster 1803 aufgehoben und seit 1809 als Zuchthaus bzw. Frauenvollzugsanstalt genutzt wird, waren die Untersuchungen nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen möglich. Sie stellten für das Grabungsteam eine große Herausforderung dar und führten die Abgeschiedenheit eines mittelalterlichen Klosters nochmals eindrücklich vor Augen.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd und der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Dr. André Spatzier


Fürsten, Krieger und starke Frauen in der Bronzezeit

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Dr. André Spatzier, Referent Auswertung und Forschung mit Schwerpunkt Neolithikum und Bronzezeit, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Esslingen

Die sozialen Unterschiede der Bronzezeit gründen in Entwicklungen, die mehr als fast ein Jahrtausend zuvor einsetzten. Aus den segmentären Gruppen mit an der Spitze stehenden Heroenkriegern des Endneolithikums wird in den folgenden 1500 Jahre eine differenzierte Gesellschaft mit kriegerischen Körperschaften, aus denen schließlich die vorstaatlichen Strukturen der Eisenzeit hervorgehen.

Archäologische Beispiele erhellen, wo Sozialstratigrafien mit welchen Ausdrucksweisen besondere Blüte erreichten und wie überregionale Allianzen gefestigt wurden.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eberdingen-Hochdorf/Enz

Dr. Leif Hansen u. Dr. Marcus Meyer


Der „Unlinger Reiter“– Neue bedeutende frühkeltische Gräber im Umfeld der Heuneburg

Vortragsreihe "Reiter und Wagenlenker" im Rahmen der im Keltenmuseum Hochdorf/Enz im Frühjahr 2019 präsentierten Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter".

Dr. Leif Hansen, Koordinator des Heuneburg-Projektes beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart und Dr. Marcus Meyer, Gebietsreferent Archäologische Inventarisation beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Im Zuge des Neubaus der Bundesstraße 311 westlich von Unlingen (Landkreis Biberach) kamen bei einer Rettungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im Sommer 2016 unerwartet mehrere gut erhaltene und außergewöhnlich ausgestattete keltische Gräber aus der Hallstattzeit (8.–5. Jh. v. Chr.) zum Vorschein. Eines davon enthielt die
Überreste eines frühkeltischen Wagens und zudem eine Aufsehen erregende figürliche Bronzeplastik von überregionaler Bedeutung. Das kleine Grabhügelfeld lag am Fuße des Berges Bussen unweit des frühkeltischen Machtzentrums Heuneburg.

In dem reich bebilderten Vortrag werden die Grabfunde vorgestellt und in ihr historisches Umfeld eingeordnet sowie spannende Ergebnisse der bisherigen Auswertungen präsentiert.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 (beim Schul- und Sportzentrum), 71735 Hochdorf/Enz. Ein großer Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe (Rieter Str.) zur Verfügung.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Markus Scholz


Die Gesellschaft in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum im Spiegel ihrer Grabbauten

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Prof. Dr. Markus Scholz, Professor für Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen, Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Grabmonumente dienten nicht nur der dauerhaften pietätvollen Erinnerung einzelner Personen, sondern auch der Selbstdarstellung der Familien. In der Kombination von Form, Standort, Inschrift und Relief bzw. Skulptur kommen mediale Strategien zur Darstellung der eigenen sozialen Positionierung zum Ausdruck.

Dies praktizierten nicht nur Mitglieder der Oberschicht, sondern auch Vertreter einer recht breiten „Mittelschicht“ in den Nordwestprovinzen der Kaiserzeit. Übernahme bzw. Transformation römischer Statussymbole durch Einheimische in den Provinzen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Adaption mediterraner Formen kann ein Bruch mit indigenen Traditionen bedeuten oder – im Gegenteil – in bestimmter Auswahl ein Medium sein, um traditionelle Werte und Muster in einem zeitgemäßen Präsentationsrahmen zu kommunizieren.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Joachim Wahl


15.000 Jahre Mord und Totschlag – Auf den Spuren spektakulärer Verbrechen von der Steinzeit bis zur frühen Neuzeit

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Prof. Dr. Joachim Wahl, Anthropologe im Referat 84.1 Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dienstsitz Konstanz, Osteologie.

 Schädel eines ca. 40-jährigen Mannes aus der Jungsteinzeit mit unverheiltem Lochdefekt infolge stumpfer Gewalt in der rechten Schläfenregion, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS     Schädel eines ca. 40- bis 50-jährigen Mannes aus dem frühen Mittelalter mit unverheilter Hiebverletzung im Stirnbereich, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS

Abb. 3.a) Schädel eines ca. 40-jährigen Mannes aus der Jungsteinzeit mit unverheiltem Lochdefekt infolge stumpfer Gewalt in der rechten Schläfenregion, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS
Abb. 3.b) Schädel eines ca. 40- bis 50-jährigen Mannes aus dem frühen Mittelalter mit unverheilter Hiebverletzung im Stirnbereich, © Landesamt für Denkmalpflege im RPS

Skelettreste liefern mannigfache Informationen über die Lebensumstände unserer Vorfahren. Neben der Bestimmung von Sterbealter, Geschlecht, Körperhöhe, Krankheiten u. a. sind dabei Anzeichen von Gewalteinwirkungen besonders interessant. Wie bei modernen Fällen in der Gerichtsmedizin werden diese Spuren zunächst im Detail beschrieben. Daraus ergeben sich dann Anhaltspunkte hinsichtlich der Gestalt des einwirkenden Gegenstands und dessen Einwirkungsrichtung sowie in einem weiteren Schritt möglicherweise auch Hinweise auf die sogenannte Täter-Opfer-Geometrie. So kann z. B. zwischen scharfer und stumpfer Gewalt unterschieden und abgeleitet werden, in welcher Körperhaltung das Trauma gesetzt wurde. Heilungserscheinungen am Knochen zeigen an, ob und wie lange eine Verletzung überlebt wurde.

Die Auswertung von Gewalteinwirkungen am Skelett erlaubt schlaglichtartige Einblicke in individuelle Schicksale und Leidensgeschichten und häufig auch die Rekonstruktion des Tathergangs. In dem Vortrag werden bekannte und weniger bekannte Fallbeispiele von der Steinzeit bis in die frühe Neuzeit v. a. aus Südwestdeutschland, aber auch aus anderen Regionen Deutschlands vorgestellt. Beispielsweise das neolithische Massengrab von Talheim und das Massengrab aus Wittstock aus dem 30-jährigen Krieg.

Literaturhinweis: vom Autor unter gleichem Namen "15.000 Jahre Mord und Totschlag" im Theiss-Verlag 2015 erschienen.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd und der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eberdingen-Hochdorf/Enz

Dr. Leonie C. Koch


Die Kunst der Situlen. Bilder von Mensch, Tier und Mythos aus dem 6./5. Jh. v. Chr.

Vortragsreihe "Reiter und Wagenlenker" im Rahmen der im Keltenmuseum Hochdorf/Enz im Frühjahr 2019 präsentierten Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter".

Dr. Leonie C. Koch, Lehrbeauftrage am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln

Bilder und Bildnisse vom Menschen in der jüngeren Urgeschichte Mitteleuropas und Deutschlands stellen immer eine Besonderheit dar. Jüngster Fund ist der plastische Reiter von Unlingen. Schon über 100 Jahre bekannt dagegen sind die szenischen Darstellungen auf bronzenen Gefäßen – die so genannte ‚Situlenkunst’ des 6. und 5. Jhs. v. Chr. Unleugbar verbunden mit älteren und zeitgleichen Bildern aus dem Mittelmeerraum sind sie doch im Detail und stilistisch als eine eigene, lokal spezifische Kunstform zu betrachten.

Die nur wenige Zentimeter großen Bilderfriese üben auch heute auf die Forschung eine ungebrochene Faszination aus. Sie zeigen Monster-Wesen und irdische Tiere, aber auch den Menschen bei verschiedenen Tätigkeiten wie beim Jagen oder dem Festgelage oder auch Pferdeführer, Reiter und Wagenfahrer. Die ursprüngliche Bedeutung der Bilder ist viel diskutiert, muss aber aufgrund der mangelnden Schriftlichkeit der Epoche ungeklärt bleiben.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 (beim Schul- und Sportzentrum), 71735 Hochdorf/Enz. Ein großer Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe (Rieter Str.) zur Verfügung.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Dirk Krausse


Könige oder Älteste? Arme oder Sklaven? Soziale Ungleichheit bei den Kelten

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Referatsleiter Archäologische Denkmalpflege und stv. Abteilungsleiter des Landesamts für Denkmalpflege, Esslingen und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie

Durch die antiken Schriftquellen sind wir über die gesellschaftlichen Strukturen der späten Kelten des 2. und 1. Jahrhunderts vor Christus relativ gut informiert. Aber wie sah es davor aus? Gab es schon vorher Druiden, Adelige, Arme und Sklaven?

Die Verhältnisse in frühkeltischer Zeit versucht Prof. Dirk Krausse in seinem spannenden Vortrag gestützt auf Grab- und Siedlungsfunde zu beleuchten.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Dieter Quast


Das Grab des fränkischen Königs Childerich I. (+ 482/82): Die Herrscherbestattung als vertrauensbildende Maßnahme

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Prof. Dr. Dieter Quast, Konservator der Abteilung Frühgeschichte und Byzanz am Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Frühgeschichtliche Archäologie am Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie der Universität Mainz, Mainz

Bei den bisherigen Untersuchungen zum Grab des fränkischen Königs Childerich I (+ 481/82) galt das Hauptaugenmerk dem bestatteten König und seiner Rolle in der Provinz Belgica in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts.

Im Vortrag steht hingegen sein Sohn Chlodwig im Mittelpunkt, der als ca. 16-jähriger die Bestattung inszenierte und als Bühne nutzte. Er sprach ganz unterschiedliche Gruppen mit seinen Handlungen an bzw. erfüllte deren Erwartungen.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Villingen-Schwenningen

Christian Seitz M.A.


Vom Foto zum 3D-Modell. Moderne Datenerfassung mit Kamera und Drohne in Archäologie und Bauforschung

Ein Vortrag des Franzsiskanermuseums in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Ortskuratorium Villingen-Schwenningen.

Christian Seitz M.A., Geographisches Institut, Universität Heidelberg

Publikationshinweis: Seitz, C. (2018, in print): Der Einsatz von Drohnen und Photogrammetrie in der Archäologie. Ausgewählte Beispiele aus Baden und der Kurpfalz. In: Förderkreis Archäologie in Baden (Hrsg.), Archäologische Nachrichten aus Baden, 2018.

 

Veranstalter: Franziskanermuseum in Kooperation mit Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Villingen-Schwenningen.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei

Stuttgart

Prof. Dr. Joachim Wahl


Außergewöhnliche Bestattungen – Privilegierte Personen. Auf unterschiedliche Art exponierte Grablegen aus anthropologischer Sicht

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Prof. Dr. Joachim Wahl, Anthropologe, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dienstsitz Konstanz, Osteologie

Neben dem archäologischen Befund liefert auch die anthropologische Untersuchung der Skelettreste verschiedene Anhaltspunkte dafür, dass eine Bestattung einer sozial höherstehenden Person zugewiesen werden kann. Dazu gehören vor allem eine überdurchschnittliche Körperhöhe, das Fehlen von Mangelerscheinungen sowie degenerativer Veränderungen und anderer Abnutzungserscheinungen in Kombination mit einem höheren Sterbealter.

Weitere Aspekte liefern Isotopenanalysen, die den Ernährungsstatus dokumentieren, per DNA-Analyse belegbare Verwandtschaftsbeziehungen oder eine aus taphonomischen Spuren ablesbare Sonderbehandlung.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eberdingen-Hochdorf/Enz

Dr. Hans Nortmann


Das Reitergrab von Wintrich im Hunsrück

Vortragsreihe "Reiter und Wagenlenker" im Rahmen der im Keltenmuseum Hochdorf/Enz im Frühjahr 2019 präsentierten Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter".

Dr. Hans Nortmann, Leiter der archäologischen Denkmalpflege, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Außenstelle Trier i. R.

Das Reitergrab von Wintrich (Hunsrück) gehört zu den Prunkgräbern, die zwischen 520 und 320 v. Chr. das kulturelle Erscheinungsbild der Mittelrheinzone prägen und in deren Rahmen sich die ersten typischen Erscheinungsformen des „Keltischen“ ausprägen. Die Reiterausstattung ist gegenüber der üblichen Wagenausstattung eine Besonderheit und in der Form in der keltischen Welt bislang einzigartig. Das Grab lässt sich aber gut in einen größeren demographisch-siedlungskundlich-kulturgeschichtlichen Zusammenhang einordnen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Hochdorf/Enz in Kooperation mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 (beim Schul- und Sportzentrum), 71735 Hochdorf/Enz. Ein großer Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe (Rieter Str.) zur Verfügung.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Herbertingen-Hundersingen

Dr. Jörg Bofinger


Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck

Vortragsreihe des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen im Rahmen der Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" vom 10.05.-31.10.19

  • 23. Mai:
    Keltengold im Steinzeitdorf | Archäologische Entdeckungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck
    Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter Regionale Archäologie, Schwerpunkte, Inventarisation, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

  • 26. September:
    Das Gold der frühen Kelten
    Dr. Birgit Schorer, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort: Keltenmuseum Heuneburg / Heuneburgmuseum, Binzwanger Straße 14 I 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 3,00 € (= Eintritt Museum)

Güglingen

Walter Ziegler u. Stefan Weber


Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen

Ein Vortrag mit vorausgehender Führung aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Walter Ziegler, Gesellschaft für staufische Geschichte e.V. Göppingen und Stefan Weber, Leiter der IG Burg Blankenhorn

16:30 Uhr: Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen

17:00 Uhr: anschließend Vortrag in der Herzogskelter "Die Geschichte der Staufer und die Staufer-Stele in Güglingen"

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. in Kooperation mit dem Zabergäuverein e.V.

Ort: Alte Kelter / Herzogskelter Bürgersaal, Deutscher Hof 1, 74363 Güglingen

Beginn: ca. 17:00 Uhr (Führung: 16:30 Uhr Besichtigung der Staufer-Stele in Güglingen, Marktstr. 27 - Neben der Bäckerei Öhler)

Eintritt: k.A.

Sachsenheim

Dr. Christian Bollacher


Schätze Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse

Ein Vortrag aus dem Jahresprogramm 2019 des Vereins für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Dr. Christian Bollacher, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen

Im seinem Vortrag "Schätze, Schächte, Viereckschanzen. Neueste Rettungsgrabungen im Landkreis Ludwigsburg und ihre archäologischen Ergebnisse" beleuchtet Herr Dr. Bollacher auch die neuesten Grabungen im Gelände "Eichwald".

 

Veranstalter: Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Ort: Kulturhaus Sachsenheim, Oberriexinger Straße 29, 74343 Sachsenheim

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei, eine Spende ist willkommen

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Karlsruhe und Pforzheim

Dr. Günther Wieland


Tagesexkursion zur Sonderausstellung "Mykene. Die sagenhafte Welt des Agamemnon" und zur römischen villa rustica im Kanzlerwald bei Pforzheim

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Günther Wieland, LAD Esslingen

Abfahrt: am 07.04.19 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 45 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritt)

Das Programm

Im November 1876 entdeckte Heinrich Schliemann zahlreiche Goldschätze in den Gräbern von Mykene. Einen davon nannte er die Goldmaske des Agamemnon und gab damit dieser prähistorischen Kultur eine unglaubliche Bekanntheit. Nach ihrem Fundort wurde die Kultur mykenisch genannt. Sie ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus.

Das Badische Landesmuseum präsentiert die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands – von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen – kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des „Palasts des Nestor“ in Pylos gefunden wurde.

Unter der Leitung von Dr. Günther Wieland bieten wir eine Fahrt nach Karlsruhe an. Nach dem Besuch der Sonderausstellung und einer Mittagspause in Karlsruhe werden wir auf der Rückfahrt den römischen Gutshof im Kanzlerwald bei Pforzheim besichtigen. Er gilt als eine der besterhaltenen römischen Anlagen in Baden.

Zur Person: Dr. Günther Wieland ist stellvertretender Leiter des Referates „Archäologische Denkmalpflege: Zentrale Dienste und Denkmalforschung“ beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 7. März 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Hinweis (Stand: 19.02.19-fh): Da die verfügbaren Plätze mittlerweile ausgebucht sind, wird aktuell eine Warteliste geführt.

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Spanien / Portugal

Felicitas Schmitt M.A. u. Dr. des. Jadranka Verdonkschot


Auslandsexkursion: Von Hauptstadt zu Hauptstadt - Den Tajo entlang bis zum Atlantik (11 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Felicitas Schmitt M.A., LAD Esslingen und Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Universität Tübingen

Abfahrt/Abflug: am 14.05.19 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen"). Von dort erfolgt ein Bus-Transfer zum Abflughafen Frankfurt/Main.

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, Flugdaten und Zeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: voraussichtlich 2.595 € pro Person (DZ), 2.855 € (EZ) - die Preise sind noch nicht abschließend vom Reiseunternehmen bestätigt

Das Programm

Tag 1: Hinflug nach Madrid

Am selben Tag Besuch des Museo Arqueológico Nacional in Madrid. Im Anschluss „ice breaker“ (z.B. gemeinsame Tapas-Essen o. ä.) zum Kennenlernen.

Übernachtung in Madrid

Tag 2: Madrid – El Escorial

Ausflug zur Kloster- und Schlossanlage Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial mit anschließendem Spaziergang in der Umgebung.

Weitere Stationen in Madrid sind z.B. die alte Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.

Übernachtung in Madrid

Tag 3: Carranque – Toledo

Fahrt nach Toledo. Auf dem Weg dorthin Besichtigung der römischen Ruinen und des dazugehörigen Infozentrums von Carranque. In Toledo: Besuch der Kathedrale sowie des Klosters San Juan de los Reyes.

Übernachtung in Toledo

Tag 4: Toledo

Mittelalter- und Römerarchäologietag in Toledo.

Start im Museo Santa Cruz (Kunstwerke besonders von El Greco, Römer sowie vereinzelt Vorgeschichte). Anschließend Besuch der Synagoge El Tránsito, der Mezquita del Cristo de la Luz und der römischen Thermen.

Übernachtung in Toledo

Tag 5: Ciudad de Vascos – Azután – Jaraíz de la Vera – Cáceres

Fahrt nach Cáceres. Auf dem Weg dorthin (wenn die Zufahrt gesichert werden kann) Besichtigung der maurischen Stadt Ciudad de Vascos in Navalmoralejo. Im Anschluss Besuch des neolithischen und chalkolithischen Megalithgrabs von Azután sowie Erläuterungen zu den 2014 neu entdeckten Anlagen, darunter die doppelte Kreisgrabenanlage El Prado (u. a. Dissertationsthema von F. Schmitt). Weiter geht es zur befestigten chalkolithischen Siedlung und den Megalithgräbern von Jaraíz de la Vera; hier erhalten die Teilnehmer eine Führung von Frau Prof. Dr. Primitiva Bueno Ramírez.

Übernachtung in Cáceres

Tag 6: Cáceres – Tagesausflug Mérida

Stadtrundgang in Cáceres mit anschließendem Ausflug nach Mérida, dort werden die römischen Hinterlassenschaften besichtigt.

Übernachtung in Cáceres

Tag 7: Évora

Weiterfahrt nach Évora (UNESCO Weltkulturerbe). Besichtigung des römischen Tempels. Anschließend Besuch des Klosters Kalvarienberg (Convento do Calvário) sowie der Capela dos Ossos (Knochenkapelle).

Übernachtung in Évora

Tag 8: Évora Umland

Erkundung der Umgebung. Besichtigung des Cromlech dos Almendres. Anschließend Besuch der Fundstelle Perdigões (4. und 3. Jt. v. Chr.) und des dazugehörigen kleinen Museums. Führung von Dr. Antonio Valera (Ausgrabungsleiter) und mit etwas Glück finden zu diesem Zeitpunkt auch wieder Ausgrabungen statt. Der Tag klingt mit einer Führung und Verkostung im Weingut Herdade do Esporão aus, auf dessen Gelände der Fundort Perdigões liegt

Übernachtung in Évora

Tag 9: Zambujal und Lissabon

Weiterfahrt nach Torres Vedras und Besichtigung der befestigten Anlage von Zambujal. Dort wird der langjährige Ausgräber Dr. Michael Kunst über die Fundstelle führen. Anschließend Weiterfahrt nach Lissabon. Halt am Torre de Belém, der sich an der Mündung des Tajo/Tejo in den Atlantik befindet.

Übernachtung in Lissabon

Tag 10: Lissabon

Stadtführung in Lissabon sowie Besuch der Mittelalterruine und des Archäologiemuseums Convento do Carmo und des Castelo de São Jorge. Des Weiteren Besuch des Millennium bcp Foundation – Archaeological Centre. Ausklang des Tages und der Reise mit einem Fado-Abend.

Übernachtung in Lissabon

Tag 11: Rückflug nach Stuttgart

Transfer zum Flughafen in Lissabon

Zur Person: Felicitas Schmitt M.A., Studium der Archäologie in Tübingen und Granada, seit 2017 Volontärin am Landesamt für Denkmalpflege.
Zur Person: Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Studium der Archäologie in Amsterdam, Alcalá de Henares und Tübingen, seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Flug Stuttgart – Madrid (voraussichtlich mit Iberia Express) und Lissabon – Stuttgart (voraussichtlich mit Eurowings)
  • Rundreise im örtlichen Bus (evtl. ohne Toilette) für max. 35 Personen
  • 10 x Übernachtung mit Frühstück in 4-Sterne-Hotels
  • 9 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • 1 x Abendessen im Fado-Lokal in Lissabon
  • Durchgehende Reiseleitung durch Frau Schmitt und Frau Verdonkschot, teilweise unterstützt durch zusätzliche örtliche Guides
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise vom 2. Tag morgens bis 10. Tag abends

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: Januar 2019-fh): Die Auslandsexkursion "Spanien und Portugal" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Aalen und Rainau

Dr. Martin Kemkes


Tagesexkursion zum "neuen" Limesmuseum in Aalen und ein Besuch am Limes

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 29.06.19 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritt)

Das Programm

Nach fast dreijähriger Schließung und umfassender baulicher Sanierung öffnet das Limesmuseum Aalen Ende Mai wieder seine Tore für die Besucher. Die völlig neue Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden wird auf einer erweiterten 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert.

Im Erdgeschoss tauchen die Besucher zunächst ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. In einem Prolog werden zunächst die Entwicklung des römischen Reiches, seine Herrschaftsideologie, sein Verständnis von Grenzen und das Verhältnis der Römer zu den Germanen erläutert. Danach lernt der Besucher anhand von archäologischen Objekten sieben Personen kennen, die im römischen Aalen gelebt haben. Er begleitet diese Soldaten und Zivilisten in ihre spezifischen Lebensbereiche – am Limes, im Kastelldorf und im Kastell. Großflächige Illustrationen, Modelle und vor allem die archäologischen Originale ergeben in der Zusammenschau einen Einblick in den Alltag der Menschen.

Im zweiten Teil der Ausstellung im Obergeschoss kehrt der Besucher aus der Römerzeit in die Gegenwart zurück. Er begibt sich auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang der 164 km langen Limesstrecke in Baden-Württemberg. An 14 spezifischen Orten erfährt er so, was heute noch vom Limes übrig geblieben ist. Das breite Spektrum der baulichen Überreste und eine Vielzahl bedeutender Einzelfunde verdeutlichen dabei den außergewöhnlichen und universellen Wert des Limes als UNESCO-Welterbe.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Epilog, der den Blick weitet und das Thema Grenzen und deren Intention, Funktion und Wirkung anhand mehrerer Beispiele historischer wie aktueller Grenzen aufzeigt. Dr. Martin Kemkes, der die neue Dauerausstellung konzipierte, leitet die Exkursion und wird durch die Ausstellung führen.

Nach einer Mittagspause im Restaurant Kellerhaus geht die Fahrt am Nachmittag weiter zum Welterbe Limes. In Rainau-Buch folgt ein kurzer Wanderweg entlang des Limes im Gewann Mahdholz. Dort sind Teile der Limesmauer und das Fundament eines Steinturm (Wachtposten 12 / 77) konserviert. Daneben wurde ein hölzerner Wachtturm der älteren Limesphase im Maßstab 1:1 rekonstruiert.

Zum Abschluss der Exkursion besuchen wir das Limestor in Rainau-Dalkingen und die dortige Ausstellung im 2010 errichteten Schutzbau.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes ist Leiter des Referats Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Mundelsheim, Walheim, Kirchheim a.N., Güglingen, Lauffen

Prof. Dr. Dieter Planck


Tagesexkursion "Die Römer im mittleren Neckarraum"

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Prof. Dr. Dieter Planck, Stuttgart

Abfahrt: am 20.07.19 um 8:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führung, Eintritte)

Das Programm

Entlang des ehemaligen Neckarlimes und durch eine römische Fernstraße gut angebunden mit dem restlichen römischen Reich, vor allem mit der römischen Provinz Obergermanien (Germania Superior), entwickelte sich im fruchtbaren mittleren Neckarraum eine blühende römische Besiedlung. Davon zeugen auch heute noch zahlreiche römische Fundstellen, von denen Prof. Dr. Dieter Planck einige bei dieser Exkursion aufsuchen wird.

Vorgesehen ist der Besuch von Mundelsheim. Dort finden sich auf der Ottmarsheimer Höhe ein Mithras-Tempel, ein römischer Keller und ein fantastischer Rundblick über das Neckartal. Weitere Station ist das neueingerichtete Römerhaus in Walheim (→ Ausstellungen: Neueröffnung des Römerhauses Walheim 2018).

Nach einer Mittagspause wird in Kirchheim am Neckar der römische Gutshof im Schlosswald aufgesucht.

Der Vicus von Güglingen, dessen Einwohnerzahl sich auf viele Hundert schätzen lässt, war als zentraler Handels- und Marktort im Zabergäu ein bedeutendes Unterzentrum und existierte von etwa 120 n. Chr. bis um die Mitte des 3. Jahrhunderts. Die Geschichte der römischen Besiedlung kann im Römermuseum Güglingen und auch im Archäologischen Park mit nachgebautem Mithrasheiligtum besichtigt werden.

Letzte Station vor der Rückfahrt nach Stuttgart ist der römische Gutshof in Lauffen. Dieser wurde im Zuge der Flurbereinigung 1978 ausgegraben und konserviert.

Zur Person: Prof. Dr. Dieter Planck ist Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Archäologie und ehemaliger Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Mai 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Österreich

Dr. Martin Kemkes


Auslandsexkursion: Auf den Spuren der Römer am möglichen UNESCO-Welterbe Donaulimes in Österreich (8 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 22.09.19 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen")

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.600 € pro Person (DZ), 1.770 € (EZ-Zuschlag von 170 € gilt nur für bis zu 9 EZ, weiter EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Der Donaulimes in Österreich war über mehrere Jahrhunderte ein wichtiger Abschnitt der Außengrenze des Römischen Reiches. Entlang der 358 Flusskilometer errichteten römische Soldaten in mehreren Ausbauphasen über fünf Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl militärischer Anlagen – Legionslager, Kastelle und Wachttürme. Rund 40 dieser Denkmäler sind heute noch erhalten und bilden zusammen mit zahlreichen Museen eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll der römische Donaulimes von Regensburg, über Österreich, die Slowakei bis Ungarn zum UNESCO-Welterbe erklärt werden.

Erster Punkt unserer Reise ist Passau, an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Noricum. An der Stelle des heutigen Domes sowie am gegenüber liegenden Innufer lagen seit dem 1. Jh. n. Chr. römische Kastelle, die in der Spätantike zu wichtigen Grenzfestungen ausgebaut wurden.

Über das Kleinkastell Schlögen erreichen wir Enns mit seinem unter Kaiser Mark Aurel errichteten Legionslager Lauriacum.

Von Enns aus werden wir dann auch Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreichs und das dortige Landesmuseum besuchen.

Über die Kastellstandorte Wallsee und Pöchlarn in der Wachau geht es weiter in das sogenannte Tullner Feld, eine rund 50 km lange Beckenlandschaft, durch die schon seit der Vorgeschichte wichtige Handelswege führten.

Die römischen Soldaten trafen im 1. Jh. n. Chr. hier auf einen ungeregelten Strom mit einem breiten, schwer durchdringbaren Auwaldgürtel. Von Mautern im Westen bis Klosterneuburg vor den Toren Wiens haben sich hier zahlreiche Überreste der römischen Wehrbauten auf engem Raum erhalten, wobei in Traismauer und Tulln Flussübergänge vermutet werden.

Nach Wien überschreiten wir dann zum zweiten Mal eine römische Binnengrenze und erreichen das Legionslager Vindobona in der Provinz Pannonia Superior. Die Überreste des Legionslagers liegen heute tief unter der Wiener Altstadt, können aber zum Teil besichtigt werden. Das reichhaltige Fundmaterial ist in den Museen der Stadt zu besichtigen.

Als abschließender Höhepunkt erwartet uns schließlich die Römerstadt Carnuntum, die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas, mit ihren Kastellen, Amphitheatern, rekonstruierten Wohnbezirken und Museen.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes, Leiter des Referates Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im
  • 3-Sterne- Hotel Goldenes Schiff in Enns www.hotel-brunner.at
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Intercity Hotel Wien www.intercityhotel.com/hotels/alle-hotels/oesterreich/wien/intercityhotel-wien
  • 7 x Abendessen im Hotel (bzw. evtl. 1– 2 x im Restaurant)
  • Eintritte
  • Besichtigungen und Ausflüge laut Programm
  • Stadtführung Wien
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 und 2019/1 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ulm


Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Archäologie

Tagungsort: Kornhaus Ulm, Kornhausplatz 1, 89073 Ulm

Ein Schmuckkästchen der Ulmer Tagungsszene liegt mitten in der Stadt: das Kornhaus, ehemaliges Getreidelager der freien Reichsstadt aus dem 16. Jahrhundert.

Der holzgetäfelte Saal bietet einen individuell-attraktiven Rahmen in historischen Mauern für Konzerte und Vorträge, für Tagungen und Bankette. Ein Foyer steht für Ausstellungen zur Verfügung.

Das Programm

Freitag, 10. Mai 2019

10:30 Uhr – Archäologische Stadtführung Ulm

Leitung: Dr. Jonathan Scheschkewitz
Treffpunkt: Kornhaus Ulm

10:30 Uhr – Münsterführung

Treffpunkt: Ulmer Münster, Hauptportal

Pause

13:30 Uhr – Mitgliederversammlung im Kornhaus

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Grußwort durch den Ulmer Oberbürgermeister
    Gunter Czisch
  4. Geschäftsbericht der Geschäftsführerin der Gesellschaft
    Regina Wimmer M.A.
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahl des Vorstandes
  8. Verschiedenes

Pause

15:00 Uhr - Vorträge

  • Eine Reise zum Welt-Kult-Ur-Sprung. Das Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Conny Meister M.Sc., Tübingen
  • Von der frühen Pfalz zur mächtigen Reichsstadt. Ulms Entwicklung aus Sicht der Stadtarchäologie
    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Esslingen
  • Neue Forschungen in einer Siedlungskammer des Frühneolithikums –Bandkeramische Siedlungen im Ammertal bei Tübingen
    Dr. Jörg Bofinger und Raiko Krauss, Esslingen
  • Schreckensee: neue Grabungen in einer altbekannten Feuchtbodensiedlung
    Dr. Renate Ebersbach und Philipp Gleich, Hemmenhofen
  • Aktuelle Forschungen im Umfeld der Heuneburg
    Prof. Dr. Dirk Krausse, Esslingen
  • Kontrolllinie und Verkehrsweg – Der römische Donaulimes im 1. Jh. n. Chr.
    Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Pause

19:00 Uhr - Festvortrag

  • Konservativ und widerständig – Die Bevölkerung des Alpenvorlandes in römischer Zeit
    Dr. Bernd Steidl, stv. Direktor der Archäologischen Staatssammlung München

 

Samstag, 11. Mai 2019

09:00 Uhr - Start der Exkursionen (Abfahrtsort: Busparkplatz Glöcklerstr./Steinerne Brücke)

  • I - „Kelten und Römer im nordwestlichen Alb-Donau-Kreis“
    Ulm, Tomerdingen (Keltische Viereckschanze), Lonsee-Urspring (Römisches Kastell am Alblimes), Oppingen (Alblimes, Römerstraße), Merklingen (Römischer Gutshof), Blaubeuren-Asch (Vorgeschichtliche Grabhügelgruppe), Ulm
    Leitung: Dr. Günter Wieland, Esslingen

  • II - „Archäologie jenseits der Donau“
    Ulm, Oberelchingen (Ort und Kloster, Topographie), Günzburg (Römische Siedlungsgeschichte, Museum), Leipheim (hallstattzeitlicher Grabhügel, Waldmontagewerk Kuno 1), Nersingen (Kastell), Neu-Ulm (Infanteriestützpunkt, Bundesfestung), Ulm
    Leitung: Dr. Ruth Sandner, Thierhaupten

Pause

19:00 Uhr - Empfang der Stadt Ulm im Museum Ulm

  • Empfang im Museum Ulm. Marktplatz 9, 89073 Ulm
  • Führungen zu den Ausstellungsbereichen „Löwenmensch“, „Studio Archäologie“ und „Kunst und Wunderkammer Weickmann“

 

Sonntag, 12. Mai 2019

09:00 Uhr - Start der Exkursion (Abfahrtsort: Busparkplatz Glöcklerstr./Steinerne Brücke)

  • Exkursion Welterbe - „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Ulm, Lindenau (Hohlenstein-Stadel), Blaubeuren (Urgeschichtliches Museum), Schelklingen (Hohle Fels), Ulm
    Leitung: Prof. Dr. Claus Wolf und Conny Meister M.Sc.

 

Hinweis: Bei allen Exkursionen am Samstag und Sonntag kann in der Mittagspause ein Restaurant aufgesucht werden. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. In der Höhle Hohle Fels ist es kühl (8 °C), feucht und dämmrig.

Organisation und Logistik

Das Tagungsbüro ist am 10. Mai 2019 ab 9:30 Uhr im Foyer des Kornhauses besetzt.

Alle nachfolgenden Gebühren werden in bar vor Ort gezahlt:

  • Tagungsgebühr: 15,00 € pro Person (inkl. Kaffee)
  • Stadtführung / Münsterführung: 4,00 € pro Person
  • Exkursionsgebühr: 30,00 € pro Person/Exkursion

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Kornhaus Ulm ist zu Fuß etwa 1 km vom Hauptbahnhof Ulm entfernt. In Ulm haben Sie u.a. folgende Verbindung (vgl. auch → DING-Fahrplan, Fahrscheine, Infos):

  • Hbf-Ulm (Vorplatz), Straßenbahn Linie 1 Richtung Böfingen bis Haltestelle "Justizgebäude"
    Von dort ca. 200 m Fußweg

Anfahrt mit PKW / Parken

In der Innenstadt gibt es u.a. folgende Parkhäuser in der Nähe zum Tagungsort

  • Parkhaus Kornhaus
  • Parkhaus Salzstadel
  • Parkhaus Frauenstraße

Stadtplan mit Parkhäusern → www-parken-in-ulm.de

Kostenfreies Parken ist nur außerhalb der Innenstadt möglich (Park+Ride Donauhalle / Stockmahd, von dort mit der Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle "Justizgebäude").

Unterkunft

Für die Buchung von Unterkünften wenden Sie sich bitte an die Tourist Information Ulm / Neu-Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm, Telefon: 0731/161 28 11, Fax: 0731/161 16 41, Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 – 18 Uhr Sonn- und feiertags 11 – 15 Uhr, → www.tourismus.ulm.de

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Anmeldung zur Tagung und zu den Exkursionen bis zum 5. April 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. → Die Anmeldekarte kann vom Flyer der Jahrestagung abgetrennt werden.

Beiträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung senden Sie bitte bis zum 26. April 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2018 und 2019 kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen. Der Museumsshop öffnet um 11:00 Uhr.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Während des gesamten Jahres 2018 und verlängert bis Ende 2019 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. als „Staatssammlung Vaterländischer Altertümer“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 01.10.18)

Alamannenmuseum Ellwangen


Bannerausstellung "Tor oder Tempel - Neue Forschungen am Limestor Dalkingen"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, Dienstag 25.12.18 geschlossen

Bannerausstellung

Vom 20. Juli 2018 bis 28. April 2019 ist im Eingangsbereich des Alamannenmuseums Ellwangen die Bannerausstellung "Tor oder Tempel - Neue Forschungen am Limestor Dalkingen" des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zu sehen. Auf drei Bannern werden neue Erkenntnisse und Überlegungen präsentiert. Die Ausstellung kam auf Initiative der Limesbeauftragten des Ostalbkreises, Heidrun Heckmann, nach Ellwangen, die Texte und Abbildungen stammen vom Leiter des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg (LIZ) in Aalen, Dr. Stephan Bender.

Vor über 40 Jahren wurde am Limes bei Rainau-Dalkingen (Ostalbkreis) ein rätselhafter Baukomplex ausgegraben. Spuren von Türmen, Sperranlagen und Gebäuden mehrerer Bauphasen wurden gefunden, sogar die Ruine eines monumentalen Bogens, dessen Entstehung mit dem Germanenfeldzug des Kaisers Caracalla (213 n. Chr.) in Verbindung gebracht wird. Seit diesen Forschungen ist der Fundplatz als „Limestor Dalkingen“ bekannt. Das 2010 errichtete Schutzhaus aus Glas und Stahl hat dem Ort zusätzlich Attraktivität beschert.

Wie aktuelle Forschungen zeigen, steckt aber vor Ort noch mehr im Boden. Geophysikalische Prospektionen führten zum Nachweis eines 20 m x 20 m großen Steingebäudes südöstlich des Schutzhauses. Und der Verdacht erhärtet sich, dass im 3. Jahrhundert kein Limestor, sondern ein Heiligtum die Höhe zwischen Röhlinger Sechta und Auerbach beherrschte. Außerdem scheint es Hinweise auf einen Eremiten zu geben, der sich im frühen Mittelalter in der Ruinenstätte zurückgezogen haben könnte.

Diese Einsiedelei schlägt in besonderer Weise den Bogen zu Ellwangen und zum Alamannenmuseum, denn es ist kaum bekannt, dass bei den Ausgrabungen südlich des „Limestores“ in der Achse des Eingangs ein Grab aufgedeckt wurde. Man entdeckte das Skelett eines Mannes, das – abgesehen von einem Geweihfragment – keine Beigaben enthielt und in Ost-West-Richtung angelegt wurde. Der Kopf war eingerahmt durch drei Steine, die Füße lehnten an einer Steinplatte. Die C14-Datierung ergab eine Lebenszeit zwischen 689 und 868 n. Chr. Es liegt nahe, an die Bestattung eines Einsiedlers zu denken. Der Mönch könnte das Kloster Ellwangen verlassen haben, jagstaufwärts gewandert sein und sich hier in der römischen Ruine zurückgezogen haben. In der Ausstellung ist ein Foto des Grabbefundes zu sehen.

Die Sonderpräsentation ist bis auf Weiteres zu den üblichen Öffnungszeiten im Alamannenmuseum zu sehen, die beidseitig bedruckten Tafeln können auch vom Museumsgarten aus angeschaut werden. Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de und www.liz-bw.de.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen
24.12. / 25.12. / 31.12.2018 / 19.04.2019 geschlossen

Große Sonderausstellung

Die große Sonderausstellung nimmt das Schwert in all seinen Facetten in den Blick. Als erste Waffe, die ausschließlich zum Töten eines anderen Menschen geschaffen wurde, ist das Schwert seit der Bronzezeit nicht mehr aus der westeuropäischen Kulturgeschichte wegzudenken. Es ist Tötungswerkzeug und wertvoller Gegenstand zugleich, dessen komplexe Herstellung von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist. Das Schwert gilt seit jeher als Merkmal der Krieger, ist Prestigeobjekt aber auch Opfergabe, Symbol der Rechtsprechung oder Heiligenattribut. In den Sagen und Legenden spielen Schwerter wie Excalibur, Balmung oder Durendal ebenfalls eine tragende Rolle. Obwohl das Schwert im 17. Jahrhundert als Waffe zunehmend ausgedient hatte, blieb seine symbolische Wirkung ungebrochen, sei es als Ausdruck nationaler Stärke in der Propaganda des 19. Jahrhunderts und der beiden Weltkriege oder in der heutigen Populärkultur, wo es in Filmen und PC-Spielen für den Kampf Gut gegen Böse steht.

Die Sonderausstellung "Faszination Schwert“ nimmt erstmals das Schwert als kulturhistorisches Phänomen in seiner Gesamtheit wahr. Sie ermöglicht den Besuchern, dem Phänomen der anhaltenden Anziehungskraft dieser Waffe auf den Grund zu gehen. Neben zahlreichem archäologischem Fundgut zeigt sie Werke aus den bildenden Künsten und der Literatur, Filmplakate oder auch Trainingsschwerter heutiger Schwertkampffechter.

 

Das Museum: Das Landesmuseum Württemberg gehört zu den ältesten staatlichen Museen in Baden-Württemberg. Umfangreiche Sammlungen von hoher Qualität machen das Haus zu einer der bedeutenden Einrichtungen in der nationalen und internationalen Museumslandschaft. Zum Landesmuseum Württemberg gehören neben dem Alten Schloss in Stuttgart noch zahlreiche weitere Museen und Institutionen.

www.landesmuseum-stuttgart (Stand: 01.10.18)

Museum im Schlössle, Freiberg a.N.


Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre"

Museum im Schlössle
Unterer Schlosshof 3
71691 Freiberg a.N.

freiberg-an.de

→ Öffnungszeiten
Sonntag 14:00 bis 17:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Sonderausstellung

Vom 14. Oktober 2018 bis 17. März 2019 ist im Museum im Schlössle, Freiberg a.N. Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre – Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft" zu sehen.

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – Ersten Eingriffen des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neugestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild. Auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus und vor etwa 4000 Jahren begannen die Menschen in Nordeuropa Getreide anzubauen.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Sammelpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich mit der Agrargeschichte in Baden-Württemberg von den Anfängen der Jungsteinzeit vor mehr als 7000 Jahren bis in die Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert die herausragenden Ergebnisse von 25 Jahren Forschungsarbeit zur Geschichte unserer Kulturlandschaft durch das Labor für Archäobotanik. Neue Forschungen werfen alle bisherigen Modellrechnungen über die Nahversorgung in der Jungsteinzeit über den Haufen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Entwicklung des Ackerbaus vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit.

 

Das Museum: Das 1989 eröffnete Museum dokumentiert die Entwicklung Freibergs von den ersten Spuren menschlicher Besiedelung über die Stadtgründung bis zur Entstehung der modernen Arbeiterpendlergemeinde.

Themenschwerpunkte der Dauerausstellung sind die reichsritterschaftlichen Grundherren, die Landwirtschaft und Handwerk im Wandel der Zeit, Weinbau, Feld-, Tagelohn- und Fabrikarbeit der Frauen, Entwicklung der Haushaltstechnik, Industrialisierung sowie Kriegs- und Notzeiten. Ergänzend werden jährlich Sonderausstellungen aus diesem Umfeld präsentiert.

www.freiberg-an.de (Stand: 20.10.18)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen - Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen, Dienstag 25.12.18 geschlossen

Sonderausstellung

Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der "Alamanni" als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nachfolgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins "Völkische" erfolgte durch die Nationalsozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannenforschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les allemands" in der französischen Sprache und in einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet. Es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Kuratorenführung

Am Sonntag, 28. April 2019 bietet das Alamannenmuseum Ellwangen um 15 Uhr eine Kuratorenführung mit dem Historiker und Archäologen Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten an. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Badisches Landesmuseum, Karlsruhe


Sonderausstellung "Mykene. Die sagenhafte Welt des Agamemnon"

Badisches Landesmuseum
Schloss Karlsruhe
Schlossbezirk 10
76131 Karlsruhe

landesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen, Sonderöffnungszeiten an Feiertagen → hier

Sonderausstellung

Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Das Badische Landesmuseum präsentiert nun die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands - von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen - kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Darunter befinden sich zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde. Dieser archäologische Fund ist der wohl prächtigste überhaupt und rechtfertigt die schon in der Antike geläufige Bezeichnung als "goldreiches Mykene".

Konzept, Inhalte und Objektauswahl sind in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Sport Griechenlands entstanden. Fachlich wurde die Ausstellung durch das Zentrum für Altertumskunde der Universität Heidelberg beraten.

 

Das Museum: Das 1919 gegründete und am 24. Juli 1921 in den historischen Räumen des Schlosses eröffnete Badische Landesmuseum in Karlsruhe ist das große kultur-, kunst- und landeshistorische Museum des badischen Landesteils Baden-Württembergs. Mit seinen überregional bedeutenden Sammlungen, die mehr als 50.000 Jahre internationale Kulturgeschichte repräsentieren, besitzt es u.a. Werke der oberrheinischen Ur- und Frühgeschichte und der vorgriechischen Kulturen, eine international bedeutende Sammlung antiker Vasen und Terrakotten, altitalische Kunstwerke und römische Steindenkmäler.

www.landesmuseum/geschichte (Stand: 01.12.18)

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

keltenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 09:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage durchgehend von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung und Vortragsreihe

Vom 27. Februar bis zum 28. Juli 2019 zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter" - Kelten - Reiter - Wagenfahrer. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V..

Ein Flyer mit weiteren Informationen steht unten auf der Seite zum Download bereit.

Die begleitende Vortragsreihe 2019 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und unserer Gesellschaft für Archäologie trägt den Titel: "Reiter und Wagenlenker".

  • 12. März 2019:
    Der „Unlinger Reiter“– Neue bedeutende frühkeltische Gräber im Umfeld der Heuneburg
    Dr. Leif Hansen und Dr. Marcus Meyer
  • 26. März 2019:
    Die Kunst der Situlen. Bilder von Mensch, Tier und Mythos aus dem 6./5. Jh. v. Chr.
    Dr. Leonie C. Koch
  • 09. Mai 2019:
    Das Reitergrab von Wintrich im Hunsrück
    Dr. Hans Nortmann

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Dienstag, 26. Februar 2019, um 18:30 Uhr eröffnet. Es sprechen Bürgermeister Peter Schäfer und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse. Anschließend ist die Teilnahme an einem geführten Rundgang durch die Ausstellung möglich.

 

Das Museum: Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

www.keltenmuseum.de (Stand: 01.05.18)

Museum der Universität Tübingen (MUT)


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen

unimuseum.uni-tuebingen.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen, Führungstermine auf Anfrage

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg untersuchten in der Flur „Hegelesberg” (in der Nähe von Kirchheim unter Teck) eine Siedlung der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem sechsten Jahrtausend vor Christus konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden. Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist 2018 unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Band 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Das Museum: Das Museum der Universität Tübingen MUT wurde 2006 als Zentrale Einrichtung der Universität Tübingen gegründet. Es fungiert als Dachinstitution für die rund 70 universitären Sammlungen. Zu den Aufgaben des MUT gehört es, die wissenschaftlichen Sammlungen in verantwortungsvoller Weise zu organisieren, sie für nachfolgende Generationen zu bewahren und für Forschung, Lehre, öffentliche Bildung und Profilierung der Universität nutzbar zu machen.

Das zentrale Kernanliegen der Wissenschaftskommunikation wird durch zahlreiche regionale und überregionale Kooperationen, durch Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen, eigene Forschungen sowie Publikationen, aber auch durch Lehrformate, wie etwa das Master-Profil „Museum & Sammlungen“, gewährleistet.

Museum Uni Tübingen MUT (Stand: 01.11.18)

Keltenwelt am Glauberg, Glauburg


Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg"

Keltenwelt am Glauberg
Am Glauberg 1
63695 Glauburg

keltenwelt-glauberg.de

→ Öffnungszeiten
März bis Oktober, Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, November bis Februar, Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, i.d.R. an Feiertagen geöffnet, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Die Heuneburg an der Donau (Baden-Württemberg) zählt zu den bedeutendsten keltischen Siedlungen in Europa. Archäologen stießen 2010 unweit dieses „Fürstensitzes“ auf die mit wertvollen Beigaben versehene Grabkammer einer frühkeltischen Frau. Die 583 v. Chr. angelegte Begräbnisstätte wurde als 80 Tonnen schwerer Block geborgen und in der Restaurierungswerkstatt der Landesarchäologie aufwändig freigelegt. Die wertvollen Grabbeigaben aus Gold, Bernstein und Bronze belegen, dass die 30 bis 40 Jahre alte Frau einst zur privilegierten Elite der keltischen Gesellschaft gehörte.

Die Ausstellung greift die Fragen der Wissen­schaft auf und präsentiert originalgetreue Nachbildungen der Fundstücke. Sie gelten als herausragende Beispiele frühkeltischen Kunsthandwerks. Die Herstellung des filigran verzierten Goldschmucks stellt selbst nach über 2.500 Jahren noch eine echte Herausforderung dar. Erstklassige Goldschmiedetechnik der Kelten und erfolgreiche Rekonstruktion des Goldschmucks sind deshalb auch ein Thema der Sonderausstellung der Landes­archäologie Baden-Württemberg am Glauberg.

 

Das Museum: Die ständige Ausstellung zur Keltenwelt am Glauberg befindet sich in einem der momentan spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands. Sie beleuchtet die Kultur der Kelten aus verschiedensten Perspektiven, im Mittelpunkt stehen aber immer die spektakulären Funde aus den Gräbern vom Glauberg. Sie sind die Herzstücke der Ausstellung und im Original ausgestellt. Dazu kommen die nicht minder bedeutenden Siedlungsfunde vom Glauberg und seiner Umgebung.

Die Ausstellung berücksichtigt auch die große Bandbreite der „keltischen“ Kulturerscheinungen – von den Kelten des 6. bis 1. vorchristlichen Jahrhunderts über vermeintliche Kelten der britischen Inseln bis hin zum zeitgenössischen „Keltentum“ in Musik, Brauchtum und Mode.

www.keltenwelt-glauberg.de (Stand: 20.01.19)

Keltenmuseum Heuneburg, Herbertingen-Hundersingen


Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Keltenmuseum Heuneburg
Binzwanger Str. 14
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg-keltenstadt.de

→ Öffnungszeiten (02. April bis 31. Oktober 2018)
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 16:00 Uhr, letzter Einlass bis 15:30 Uhr, Montag geschlossen

In den Jahren 2014 und 2015 wurden südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege untersuchten in der Flur „Hegelesberg” eine Siedlung der Lineabandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem 6. Jt. v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden: Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden.

Ergänzend zu dieser mit großem Aufwand geborgenen Grabausstattung werden zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber gezeigt: ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit.

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungs-Flyer 2019 auf den Seiten des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen.

Buchtipp

Zur Sonderausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" ist 2018 unter gleichem Titel ein Begleitbuch als Band 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen. Es kann im Webshop der Gesellschaft für Archäologie erworben werden.

 

Die Museen: Das heutige Freilichtmuseum selbst wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 errichtet und besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in denen u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt werden.

Um weitere Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg.

www. heuneburg-keltenstadt.de (Stand: 01.06.18)

Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Waiblingen


Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre"

Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen

rems-murr-kreis.de

→ Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr und Donnerstag von 13:30 bis 18:00 Uhr

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 10. Mai 2019 bis 30. August 2019 im Foyer des Landratsamtes des Rems-Murr-Kreises, Waiblingen die Sonderausstellung "Vom Korn der frühen Jahre – Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft" zu sehen.

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – Ersten Eingriffen des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neugestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild. Auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus und vor etwa 4000 Jahren begannen die Menschen in Nordeuropa Getreide anzubauen.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Sammelpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen.

Die Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart befasst sich mit der Agrargeschichte in Baden-Württemberg von den Anfängen der Jungsteinzeit vor mehr als 7000 Jahren bis in die Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert die herausragenden Ergebnisse von 25 Jahren Forschungsarbeit zur Geschichte unserer Kulturlandschaft durch das Labor für Archäobotanik. Neue Forschungen werfen alle bisherigen Modellrechnungen über die Nahversorgung in der Jungsteinzeit über den Haufen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Entwicklung des Ackerbaus vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit.

 

Der Ausstellungsort: Im Foyer des Kreishauses in Waiblingen finden regelmäßig Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

rems-murr-kreis.de (Stand: 20.01.19)

Staufenhalle, Plüderhausen


Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft"

Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Remstalgartenschau

Staufenhalle Plüderhausen
Am Marktplatz 11
73655 Plüderhausen

pluederhausen.de

→ Öffnungszeiten
siehe Programm der Remstalgartenschau

Sonderausstellung

Parallel zur Remstalgartenschau 2019 ist vom 26. Juni 2019 bis 07. Juli 2019 auf dem Gartenschaugelände im Treffpunkt Baden-Württemberg in der Staufenhalle Plüderhausen die Sonderausstellung "Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft" zu sehen.

Nach dem großen Erfolg der Ausstellungen bei der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 und der Landesgartenschau in Lahr 2018 kam das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) den zahlreichen Anfragen nach und präsentiert auch 2019 die Sonderausstellung „Archäologie - Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ auf der Remstalgartenschau in Plüderhausen.

Das LAD zeigt in den Ausstellungsräumen des Treffpunktes Baden-Württemberg ausgewählte Schutzstrategien von Bodendenkmalen anhand von archäologischen Fallbeispielen aus Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche archäologische Denkmale in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden sind, ist es wichtig Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft aufzuzeigen.

 

Der Ausstellungsort: Die Staufenhalle ist das kulturelle Herz der Gemeinde mit über 700 Sitzplätzen, Gymnastikraum, Foyer und “Ratsstube”. Sie bietet vielseitige Möglichkeiten, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen abzuhalten..

pluederhausen.de (Stand: 20.01.19)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 1 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 19.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 1 ist mittlerweile ausgebucht. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Umfeld Heuneburg, Lkrs. Sigmaringen

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 2 ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie ggf. das Angebot zur Lehrgrabung Gruppe 1. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal gegenüber der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 3 - Umfeld Rosenstein

Hinweis (Stand: 14.02.19-fh): Die Lehrgrabung Gruppe 3 ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie ggf. das Angebot zur Lehrgrabung Gruppe 4. Es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

N.N. - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 4 - Umfeld Rosenstein

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2019 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: kostenfrei

Keltentag

Der Keltentag im Franziskanermuseum ist eine Living-History-Veranstaltung für die ganze Familie und findet jährlich im Frühjahr statt. In 2019 wird die Gruppe Carnyx latènezeitliches Lagerleben und Handwerksvorführungen zeigen, außerdem finden Vorführungen und Mitmachaktionen zur hallstattzeitlichen Töpferkunst durch Bettina Kocak von 'Goldgrubenkeramik' statt.

Eine Bewirtung mit kulinarischen Spezialitäten sorgt für das leibliche Wohl.

 

Hechingen-Stein


3. Keltisches Wochenende im Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein

Veranstalter: Förderverein Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein e.V.

Ort: Römisches Freilichtmuseum, Eichwäldle 1, 72379 Hechingen-Stein

Beginn: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: siehe → Öffnungszeiten/Preise

Keltisches Wochenende auf der Villa Rustica

Der Förderverein freut sich die Nachkommen unserer ehemaligen provinzialrömischen Nachbarn begrüßen zu können. Wir empfangen die Kelten wieder am zweiten Wochenende im Mai und laden Sie herzlich zum Besuch ein.

Verschiedene Keltengruppen repräsentieren wieder keltisches Leben auf dem Gelände des Freilichtmuseums. Unterschiedliche Darbietungen aus der sogenannten „Eisenzeit“ werden ein vielseitiges Bild der keltischen Kultur zeigen. Verschiedene Handwerke wie Drechseln, Schmieden, Kettenhemden Anfertigen, Sticken, Schuhe Herstellen und Weben werden vorgestellt und auch Händler sind vor Ort.

 

Bundesweit


Internationaler Museumstag 2019 – „Museen - Zukunft lebendiger Traditionen"

"Museen - Zukunft lebendiger Traditionen" heißt das bundesweite deutsche Motto zum internationalen Museumstag 2019, der in diesem Jahr zum 42. Mal stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutscher Museumsbund e.V.

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und findet im Jahr 2019 bereits zum 42. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Als Besucherinnen und Besucher, sind Sie herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Der Aktionstag steht dabei jährlich unter einem wechselnden Motto, das vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen wird und damit die unterschiedlichen Schwerpunkte der Museumsarbeit beleuchtet, aktuelle Themen aufgreift und auf die thematische Vielfalt unserer reichen Museumslandschaft verweist. Für 2019 lautet es "Museums as Cultural Hubs: The Future of Tradition". In Deutschland feiern die Museen den Aktionstag unter dem Motto "Museen - Zukunft lebendiger Traditionen".

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumsorganisationen und Beratungsstellen in den Ländern, ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates. (aus: → Museumstag/Über uns)

 

Eberdingen-Hochdorf/Enz


Keltischer Sonntag im Keltenmuseum Hochdorf/Enz

Veranstalter: Gemeinde Eberdingen, Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e.V. und das Keltenmuseum Hochdorf

Ort: Keltenmuseum Hochdorf, Keltenstraße 2, 71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

Beginn: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Preis: siehe → Zeiten/Preise im Sommerprogramm 2019

Keltischer Sonntag

Die Gemeinde Eberdingen, der Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e. V. und das Keltenmuseum laden zum traditionellen „Keltischen Sonntag" in und um das Keltenmuseum Hochdorf/Enz ein.

Im Museum: Stündliche Kurzführungen zu verschiedenen Themen.  

Im Freibereich des Museums: Vorführungen altes Handwerk und Mitmachaktion für Kinder.

Auf dem Festgelände neben dem Museum: 10.00 bis 11.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst, danach Ausschank durch den Förderverein Keltenmuseum Hochdorf e. V., Kaffee und Kuchen sowie Speiseangebote.

 

Herbertingen-Hundersingen


Keltenfest auf der Heuneburg

Veranstalter: Freilichtmuseum Heuneburg und Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. als Träger

Ort: Freilichtmuseum Heuneburg, Heuneburg 1-2, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Keltenfest

An diesem Wochenende begrüßen wir Besucher aus dem fernen Italien. Schon zu ihrer Blütezeit war die Heuneburg durch mediterrane Einflüsse geprägt, wie die eindrucksvolle Lehmziegelmauer erkennen lässt.

Zu Beginn der Urlaubszeit greifen wir diesen Gedanken auf und möchten Sie einladen, sich mit uns auf eine Zeitreise zu begeben! Ein echter keltischer Reiter, Handwerker und Lagergruppen sorgen für ein tolles Ambiente. Mitmachaktionen wie Bogenschießen und Metallgießen richten sich an die Kleinsten!

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2019 – „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

"Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" heißt das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2019, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 08. September 2019.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

„Es hat keine Epoche gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne ‚modern‘ fühlte“.
(Walter Benjamin, Das Passagen-Werk)

Modern - Moderne - Umbrüche

Belegt ist der Begriff „modernus“ seit dem 5. Jahrhundert. Verwendet wird er dann, wenn sich das Selbstverständnis einer Epoche oder der Gesellschaft verändert und sich von Vorgängern absetzt. Ein Umbruch bricht mit tradierten Vorstellungsweisen, Techniken, Erklärungsmodellen und praktischen Umsetzungen. In jedem Umbruch steckt daher etwas Neues, Revolutionäres, Fortschrittliches – und etwas Modernes.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses laden wir Sie dazu ein, den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten: Gehen Sie der Frage nach, wie diese Umbrüche neue Kunst- und Baustile herbeiführten, die somit Zeitzeugnisse der jeweiligen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten darstellen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort – Umbrüche sind überall zu finden (→ aus: Thema des Tages des offenen Denkmals).

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.