Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Römermuseum Köngen

Thomas Hoppe M.A.


Mit zwei Pferdestärken - Früheisenzeitliche Wagengräber in Süddeutschland

Thomas Hoppe, M.A., Referatsleiter Vorrömische Metallzeiten, Landesmuseum Stuttgart

Die Nutzung des Pferdes als Reit- und Zugtier besaß zu Beginn der Eisenzeit im 8. Jahrhundert v. Chr. bereits eine lange Tradition, die sich seit der späten Bronzezeit regelmäßig im Totenbrauchtum eines herausgehobenen Personenkreisen niederschlug. Im Verlauf der Hallstattzeit gibt sich mit der zunehmenden Beschränkung der Wagen- und Trensenbeigabe auf die sogenannten „Fürstengräber" des 6. Jahrhunderts v. Chr. und damit der steigenden Exklusivität dieses Grabritus, eine immer klarer differenzierte Gesellschaft zu erkennen.

Thomas Hoppe stellt in seinem Vortrag einige der bedeutendsten hallstattzeitlichen Wagengräber aus Süddeutschland vor und ordnet das reiche, 1972 entdeckte Grabensemble aus Köngen in deren Entwicklung ein.

Ort: Römerpark Köngen, Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstr.), 73275 Köngen
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Eintritt: 8,00 €

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Italien

Dr. Matthias Quast


Auslandsexkursion: Latium – auf den Spuren der Etrusker und Römer (1. Termin / 10 Tage)

Unter der Leitung von Dr. Matthias Quast, begleitet von Dr. Marcus Meyer.

Den geplanten Ablauf und Informationen finden Sie im Mitteilungsblatt 2017/2 ab S. 14 ff.

Die Exkursion "Latium" konnte aufgrund der hohen Nachfrage um einen weiteren Termin im Oktober 2018 ergänzt werden. Dieser zweite Termin wurde kurzfristig ins Angebot genommen. Bei beiden Terminen sind noch wenige Plätze frei. Zur Anmeldung nutzen Sie dazu gerne das Anmeldeformular.

Italien

Dr. Matthias Quast


Auslandsexkursion: Latium – auf den Spuren der Etrusker und Römer (2. Termin / 10 Tage)

Unter der Leitung von Dr. Matthias Quast, begleitet von Dr. Marcus Meyer.

Den geplanten Ablauf und Informationen finden Sie im Mitteilungsblatt 2017/2 ab S. 14 ff.

Die Exkursion "Latium" konnte aufgrund der hohen Nachfrage um einen weiteren Termin im Oktober 2018 ergänzt werden. Dieser zweite Termin wurde kurzfristig ins Angebot genommen. Bei beiden Terminen sind noch wenige Plätze frei. Zur Anmeldung nutzen Sie dazu gerne das Anmeldeformular.

Umfeld der Heuneburg

Prof. Dr. Dirk Krausse


Tagesexkursion zu aktuellen Grabungen im Umfeld der Heuneburg

Leitung: Prof. Dr. Dirk Krausse, LAD Esslingen

Abfahrt: am 26.10.18 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 30 € pro Person

Die Grabungen des DFG Langfristprojektes, das sich der Untersuchung des weiteren Umfeldes der Heuneburg widmet, werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. In den vergangenen Jahren sind hierbei schon einige herausragende Entdeckungen aus frühkeltischer Zeit z. B. an der Alte Burg bei Langenenslingen gemacht worden. Unter anderem werden in diesem Sommer weitere spannende Bereiche des frühkeltischen Kult- und Versammlungsplatzes auf der Alte Burg sowie die monumentalen Befestigungen auf der Großen Heuneburg archäologisch untersucht. Zudem wird in der Bettelbühlnekropole, dem Fundort des bekannten Grabes der Keltenfürstin ein weiterer Grabhügel erforscht. Damit alle drei Grabungen besichtigt werden können, findet diese Exkursion an einem Werktag statt.

Zur Person: Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse ist Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie, Referatsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter am Landesamt für Denkmalpflege. Er koordiniert die Archäologische Denkmalpflege in Baden-Württemberg.

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 1. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Berlin / Halle / Chemnitz

Prof. Jörg Bofinger


Exkursion zur Ausstellung "Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" (3 Tage)

Leitung: Prof. Jörg Bofinger, LAD Esslingen

Abfahrt: am 30.11.18 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Stuttgart Airport Busterminal)

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 600 € pro Person (DZ), 650 € (EZ)

Das Programm

Unter dem Titel „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ findet vom 21. September 2018 bis 6. Januar 2019 im Martin Gropius Bau eine Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 statt. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahr hundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit über 1.000 Exponaten die Folgen überregionaler Interaktion auf persön licher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene erfahrbar gemacht.

Ziel der Ausstellung ist es, über die Exponate den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur heutigen Zeit herzustellen und zu verdeutlichen, dass schon vor mehreren tausend Jahren die Grundlagen eines gemeinsamen Europas gelegt wurden, aus denen ein einzigartiges kulturelles Netzwerk entstand, das uns bis heute prägt. Aus Baden-Württemberg ist die Venus vom Hohle Fels ebenso vertreten wie das Bettelbühlgrab oder der jungsteinzeitliche Ahnenfries vom Bodensee.

Wir nehmen die Ausstellung zum Anlass für eine abwechslungsreiche archäologische Fahrt nach Berlin. Auf dem Weg dorthin besuchen wir zunächst das Landes museum für Vorgeschichte in Halle, das eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland beherbergt und gleichzeitig durch eine moderne ansprechende museale Präsentation besticht.

In Berlin werden wir nach der Besichtigung der Sonderausstellung im Gropius Bau und dem Mittagsessen das Neue Museum besuchen. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es seit 2003 unter der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwändig restauriert und wiederhergestellt. Das Neue Museum fasst 9.000 Objekte dreier bedeutender Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. Es hat 8.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf vier Ebenen. Ausgestellt ist auch die berühmte Büste der Nofretete, die als einziges Objekt im Nordkuppelsaal in einer vier Meter hohen Vitrine präsentiert wird.

Auf der Rückfahrt werden wir Station in Chemnitz machen und einen Blick in das „Schaufenster der Archäologie Sachsens“ werfen. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz hat nicht nur eine umfangreiche archäologische Sammlung, sondern ist im denkmalgeschützten ehemaligen Kaufhaus Schocken unter gebracht, das als „Ikone der Moderne“ gilt.

  • FR - Abfahrt in Echterdingen um 6 Uhr – Anreise bis Halle – Besuch Landesmuseum
    für Vorgeschichte – Weiterfahrt zum Hotel nach Berlin – Abendessen im Hotel
  • SA - Besuch Gropius Bau mit der großen Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ – Gemeinsames Mittagessen im Restaurant – Besuch Neues Museum
  • SO - Abfahrt Hotel um 8 Uhr – Fahrt nach Chemnitz – Besuch SMAC Chemnitz –
    Heimreise nach Echterdingen (späte Rückkehr)

Zur Person: Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und im Beirat der Gesellschaft für Archäologie

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 2 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Maritim Hotel pro Arte in Berlin in Comfort-Zimmern
  • 1 x 3-Gang-Abendessen im Hotel
  • 1 x Mittagessen im Restaurant
  • Eintritt und Führung Landesmuseum für Vorgeschichte Halle
  • Eintritt und Führung Gropius Bau Berlin, Ausstellung „Bewegte Zeiten“
  • Eintritt und Führung Neues Museum Berlin, Ausstellung „Faszination Nofretete“
  • Eintritt und Führung SMAC Chemnitz
  • Quietvox-Kopfhörer während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Spanien / Portugal

Felicitas Schmitt u. Dr. des. Jadranka Verdonkschot


Auslandsexkursion: Von Hauptstadt zu Hauptstadt - Den Tajo entlang bis zum Atlantik (11 Tage)

Leitung: Felicitas Schmitt, LAD Esslingen und Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Universität Tübingen

Abflug: am 14.05.19 ab Flughafen Stuttgart/Echterdingen

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, Flugdaten und Zeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: voraussichtlich 2.595 € pro Person (DZ), 2.855 € (EZ) - die Preise sind noch nicht abschließend vom Reiseunternehmen bestätigt

Das Programm

Tag 1: Hinflug nach Madrid

Am selben Tag Besuch des Museo Arqueológico Nacional in Madrid. Im Anschluss „ice breaker“ (z.B. gemeinsame Tapas-Essen o. ä.) zum Kennenlernen.

Übernachtung in Madrid

Tag 2: Madrid – El Escorial

Ausflug zur Kloster- und Schlossanlage Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial mit anschließendem Spaziergang in der Umgebung.

Weitere Stationen in Madrid sind z.B. die alte Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.

Übernachtung in Madrid

Tag 3: Carranque – Toledo

Fahrt nach Toledo. Auf dem Weg dorthin Besichtigung der römischen Ruinen und des dazugehörigen Infozentrums von Carranque. In Toledo: Besuch der Kathedrale sowie des Klosters San Juan de los Reyes.

Übernachtung in Toledo

Tag 4: Toledo

Mittelalter- und Römerarchäologietag in Toledo.

Start im Museo Santa Cruz (Kunstwerke besonders von El Greco, Römer sowie vereinzelt Vorgeschichte). Anschließend Besuch der Synagoge El Tránsito, der Mezquita del Cristo de la Luz und der römischen Thermen.

Übernachtung in Toledo

Tag 5: Ciudad de Vascos – Azután – Jaraíz de la Vera – Cáceres

Fahrt nach Cáceres. Auf dem Weg dorthin (wenn die Zufahrt gesichert werden kann) Besichtigung der maurischen Stadt Ciudad de Vascos in Navalmoralejo. Im Anschluss Besuch des neolithischen und chalkolithischen Megalithgrabs von Azután sowie Erläuterungen zu den 2014 neu entdeckten Anlagen, darunter die doppelte Kreisgrabenanlage El Prado (u. a. Dissertationsthema von F. Schmitt). Weiter geht es zur befestigten chalkolithischen Siedlung und den Megalithgräbern von Jaraíz de la Vera; hier erhalten die Teilnehmer eine Führung von Frau Prof. Dr. Primitiva Bueno Ramírez.

Übernachtung in Cáceres

Tag 6: Cáceres – Tagesausflug Mérida

Stadtrundgang in Cáceres mit anschließendem Ausflug nach Mérida, dort werden die römischen Hinterlassenschaften besichtigt.

Übernachtung in Cáceres

Tag 7: Évora

Weiterfahrt nach Évora (UNESCO Weltkulturerbe). Besichtigung des römischen Tempels. Anschließend Besuch des Klosters Kalvarienberg (Convento do Calvário) sowie der Capela dos Ossos (Knochenkapelle).

Übernachtung in Évora

Tag 8: Évora Umland

Erkundung der Umgebung. Besichtigung des Cromlech dos Almendres. Anschließend Besuch der Fundstelle Perdigões (4. und 3. Jt. v. Chr.) und des dazugehörigen kleinen Museums. Führung von Dr. Antonio Valera (Ausgrabungsleiter) und mit etwas Glück finden zu diesem Zeitpunkt auch wieder Ausgrabungen statt. Der Tag klingt mit einer Führung und Verkostung im Weingut Herdade do Esporão aus, auf dessen Gelände der Fundort Perdigões liegt

Übernachtung in Évora

Tag 9: Zambujal und Lissabon

Weiterfahrt nach Torres Vedras und Besichtigung der befestigten Anlage von Zambujal. Dort wird der langjährige Ausgräber Dr. Michael Kunst über die Fundstelle führen. Anschließend Weiterfahrt nach Lissabon. Halt am Torre de Belém, der sich an der Mündung des Tajo/Tejo in den Atlantik befindet.

Übernachtung in Lissabon

Tag 10: Lissabon

Stadtführung in Lissabon sowie Besuch der Mittelalterruine und des Archäologiemuseums Convento do Carmo und des Castelo de São Jorge. Des Weiteren Besuch des Millennium bcp Foundation – Archaeological Centre. Ausklang des Tages und der Reise mit einem Fado-Abend.

Übernachtung in Lissabon

Tag 11: Rückflug nach Stuttgart

Transfer zum Flughafen in Lissabon

Zur Person: Felicitas Schmitt, Studium der Archäologie in Tübingen und Granada, seit 2017 Volontärin am Landesamt für Denkmalpflege - Dr. des. Jadranka Verdonkschot, Studium der Archäologie in Amsterdam, Alcalá de Henares und Tübingen, seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Flug Stuttgart – Madrid (voraussichtlich mit Iberia Express) und Lissabon – Stuttgart (voraussichtlich mit Eurowings)
  • Rundreise im örtlichen Bus (evtl. ohne Toilette) für max. 35 Personen
  • 10 x Übernachtung mit Frühstück in 4-Sterne-Hotels
  • 9 x Abendessen im Hotel oder Restaurant
  • 1 x Abendessen im Fado-Lokal in Lissabon
  • Durchgehende Reiseleitung durch Frau Schmitt und Frau Verdonkschot, teilweise unterstützt durch zusätzliche örtliche Guides
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise vom 2. Tag morgens bis 10. Tag abends

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Österreich

Dr. Martin Kemkes


Auslandsexkursion: Auf den Spuren der Römer am möglichen UNESCO-Welterbe Donaulimes in Österreich (8 Tage)

Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Abfahrt: am 22.09.19 um 6:00 Uhr in Echterdingen (Stuttgart Airport Busterminal)

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.600 € pro Person (DZ), 1.770 € (EZ-Zuschlag von 170 € gilt nur für bis zu 9 EZ, weiter EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Der Donaulimes in Österreich war über mehrere Jahrhunderte ein wichtiger Abschnitt der Außengrenze des Römischen Reiches. Entlang der 358 Flusskilometer errichteten römische Soldaten in mehreren Ausbauphasen über fünf Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl militärischer Anlagen – Legionslager, Kastelle und Wachttürme. Rund 40 dieser Denkmäler sind heute noch erhalten und bilden zusammen mit zahlreichen Museen eine außergewöhnliche Kulturlandschaft. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll der römische Donaulimes von Regensburg, über Österreich, die Slowakei bis Ungarn zum UNESCO-Welterbe erklärt werden.

Erster Punkt unserer Reise ist Passau, an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Noricum. An der Stelle des heutigen Domes sowie am gegenüber liegenden Innufer lagen seit dem 1. Jh. n. Chr. römische Kastelle, die in der Spätantike zu wichtigen Grenzfestungen ausgebaut wurden.

Über das Kleinkastell Schlögen erreichen wir Enns mit seinem unter Kaiser Mark Aurel errichteten Legionslager Lauriacum.

Von Enns aus werden wir dann auch Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreichs und das dortige Landesmuseum besuchen.

Über die Kastellstandorte Wallsee und Pöchlarn in der Wachau geht es weiter in das sogenannte Tullner Feld, eine rund 50 km lange Beckenlandschaft, durch die schon seit der Vor geschichte wichtige Handelswege führten.

Die römischen Soldaten trafen im 1. Jh. n. Chr. hier auf einen ungeregelten Strom mit einem breiten, schwer durchdringbaren Auwaldgürtel. Von Mautern im Westen bis Klosterneuburg vor den Toren Wiens haben sich hier zahlreiche Überreste der römischen Wehrbauten auf engem Raum erhalten, wobei in Traismauer und Tulln Flussübergänge vermutet werden.

Nach Wien überschreiten wir dann zum zweiten Mal eine römische Binnengrenze und erreichen das Legionslager Vindobona in der Provinz Pannonia Superior. Die Überreste des Legionslagers liegen heute tief unter der Wiener Altstadt, können aber zum Teil besichtigt werden. Das reichhaltige Fundmaterial ist in den Museen der Stadt zu besichtigen.

Als abschließender Höhepunkt erwartet uns schließlich die Römerstadt Carnuntum, die größte archäologische Landschaft Mitteleuropas, mit ihren Kastellen, Amphitheatern, rekonstruierten Wohnbezirken und Museen.

Zur Person: Dr. Martin Kemkes, Leiter des Referates Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im
  • 3-Sterne- Hotel Goldenes Schiff in Enns www.hotel-brunner.at
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Intercity Hotel Wien www.intercityhotel.com/hotels/alle-hotels/oesterreich/wien/intercityhotel-wien
  • 7 x Abendessen im Hotel (bzw. evtl. 1– 2 x im Restaurant)
  • Eintritte
  • Besichtigungen und Ausflüge laut Programm
  • Stadtführung Wien
  • Quietvox-Audioführungssystem während der Reise

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ulm


Die Jahrestagung 2019 - Tag der Archäologie

Vorankündigung

Als 3-tägige Veranstaltung mit Mitgliederversammlung, Vorträgen und Exkursionen ist der Tag der Archäologie und die Jahrestagung 2019 vom FR 10.05.19 bis SO 12.05.19 in Ulm geplant.

Details stehen Anfang 2019 fest und werden im Mitteilungsblatt 2019/1 und auf dieser Seite der Homepage veröffentlicht.

In jedem Fall erwartet Sie wieder ein spannendes Programm.

Deshalb: Termin bitte schon heute vormerken.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: Kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart
Neues Schloss, Schlossplatz, 70173 Stuttgart

Während des gesamten Jahres ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei. Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

Weitere Informationen zum Landesmuseum Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de.

Federseemuseum, Bad Buchau


Neue Dauerausstellung: "15.000 Jahre Leben am See"

Neue Dauerausstellung "15.000 Jahre - Leben am See", Federseemuseum

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Neue Dauerausstellung

"15.000 Jahre Leben am See" - Neu präsentiert, modern inszeniert und zeitgemäß gestaltet – seit Sonntag, dem 3. September 2017, werden „15.000 Jahre Leben am See“ in einer neu aufbereiteten Dauerausstellung wieder lebendig: „Großes Kino“ auf 500m2 Ausstellungsfläche in einem beachtenswerten Museum, das seit seiner Eröffnung im Jahre 1968 immer wieder für Aufsehen sorgt.

Schwerpunkt der Schau bilden die prähistorischen Pfahlbauten mit ihren bedeutenden Zeugnissen aus den nahe gelegenen Welterbestätten. In speziell aufbereiteten Themenkomplexen beleuchten sie den Alltag der Siedler im Moor. Sie informieren über Wirtschafts- und Ernährungsweise, über Viehzucht, Jagd und Fischfang und erläutern die Anfänge von Handel, Verkehr und Mobilität. Und schließlich führen uns seltene frühe Glaubenszeugnisse zurück zu den Ursprüngen von Kult und Religion. Ein Flyer mit weiteren Informationen steht zum Download bereit.

 

Federseemuseum Bad Buchau

Das Museum: Das 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg.

www.federseemuseum.de (Stand: 01.03.18)

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)


Wechselausstellung "Das verschwundene Leben" - Funde aus den UNESCO-Welterbehöhlen der Schwäbischen Alb

urmu - Wechselausstellung "Das verschwundene Leben"

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 30. November)
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
Ostermontag, 30. April, Pfingstmontag und 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) geöffnet. Karfreitag geschlossen

Wechselausstellung "Das verschwundene Leben"

Kunstwerke, Musikinstrumente und Schmuck sind die herausragenden Objekte der UNESCO-Welterbehöhlen am Rande der Schwäbischen Alb. Diese Starstücke sind nur ein geringer Teil der Fundobjekte und Befunde, die Archäologen in akribischer Feinarbeit aus den Höhlen geborgen haben. Tausende große und kleinste Gegenstände sind Zeugnis des verschwundenen Lebens der eiszeitlichen Sammler und Jäger.

Die Ausstellung greift neuzeitliche Schlagworte auf und spannt den Bogen in die Vergangenheit. Sind "Feinstaubalarm" und "Migrationshintergrund" ein neuzeitliches Thema, oder gibt es das schon seit Urzeiten? Viele Funde aus den hervorragend erforschten Höhlen geben Aufschluss über das verschwundene Leben der Altsteinzeit. Mehr

Sonderpräsentation

Der Ort: Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine große Hallenhöhle, die sich knapp über dem Achtal befindet. Die archäologischen Fundschichten reichen bis zur Zeit der Neandertaler vor über 50.000 Jahren hinab.

Der Fund: Der beeindruckendste Fund der Grabung im Jahr 2017 war eine gut erhaltene Rippe, die höchstwahrscheinlich von einem Mammut stammt. Diese Zuordnung muss noch zweifelsfrei wissenschaftlich untersucht werden.

Außergewöhnlich sind die Spuren der Nutzung und die Markierungen auf der Rippe. Die Ausgräber vermuten, dass die Rippe eine Funktion hatte und als Informationsträger diente. Es könnte sich beispielsweise um eine Zählung handeln, wie Tage, Mondzyklen, Menschen, Jagdbeute oder das Vermerken von komplizierten Arbeitsschritten. Die Zahlenkombination von 83, 90 und 13 ergibt kein klares System, das sich beispielsweise mit einem Mondkalender in Verbindung bringen lässt. Mehr

 

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) jetzt Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 01.08.18)

Freilichtmuseum und Keltenmuseum Heuneburg


Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter: Kelten, Pferde, Wagenlenker"

Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter"

Freilichtmuseum Heuneburg Pyrene
Heuneburg 1-2
88518 Herbertingen-Hundersingen

Keltenmuseum Heuneburg
Binzwanger Str. 14
88518 Herbertingen-Hundersingen

heuneburg-keltenstadt.de

→ Öffnungszeiten (30. März bis 31. Oktober 2018)
Freilichtmuseum: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, letzter Einlass bis 16:30 Uhr, Montag geschlossen
Keltenmuseum: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 16:00 Uhr, letzter Einlass bis 15:30 Uhr, Montag geschlossen

Verlängerung der Sonderausstellung

Die Heuneburg zählt zu den bedeutendsten archäologischen Fundplätzen Mitteleuropas und ist wahrscheinlich identisch mit der von Herodot erwähnten frühkeltischen Stadt Pyrene. Der Burgberg und sein Umfeld werden seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Ausgrabungen vermitteln inzwischen ein facettenreiches Bild dieser ersten Stadt nördlich der Alpen.

Im Sommer 2016 kamen in der Heuneburg-Region bei archäologischen Rettungsgrabungen in Unlingen (Kreis Biberach) am Fuß des Bussens neue bedeutende Grabfunde zum Vorschein: Unter den reichen Grabbeigaben ragt der Fund einer Bronzestatuette aus einem beraubten Wagengrab hervor. Es handelt sich um die bislang älteste Reiterdarstellung Deutschlands.

Vom 30. März bis zum 31. Oktober 2018 ist die Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter: Kelten, Pferde, Wagenlenker" zu sehen, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich präsentiert wurde. Ein aktueller Flyer steht unten zum Download bereit.

Eine Ausstellung in zwei Museen

„Der Unlinger Reiter“ unterstreicht die Bedeutung des Reitens und Fahrens bei den frühen Kelten des 7. bis 5. Jahrhunderts v. Chr. Diesem Kapitel der keltischen Geschichte ist die Sonderausstellung gewidmet, die an zwei Ausstellungsorten faszinierende Funde und Events rund um das Thema „Kelten – Pferde – Wagenlenker“ bietet.

Im Freilichtmuseum Heuneburg-Pyrene und im Keltenmuseum Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen erwarten den Besucher die Erstpräsentation der Originalfunde aus Unlingen und eine spannende Ausstellung zum Thema Reiten und Fahren bei den Kelten sowie ihren skythischen und griechischen Nachbarn.

Doch was wäre eine solche Ausstellung ohne richtige Pferde und Reiter? Freuen Sie sich auf die Shows mit Pferden und Darstellern, die auf einer eigens eingerichteten Reitbahn auf der Heuneburg präsentiert werden!

 

Gemeinsame Seite Heuneburg Freilichtmuseum und Keltenmuseum

Die Museen: Das heutige Freilichtmuseum selbst wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 errichtet und besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in den u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Um weitere Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen grundlegend renoviert und präsentiert sich heute als Keltenmuseum Heuneburg.

www. heuneburg-keltenstadt.de (Stand: 01.06.18)

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen" – Ernährung bei den Kelten

Keltenmuseum Hochdorf/Enz Sonderausstellung 2018

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz

keltenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 09:30 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag durchgehend von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung und Vortragsreihe

Vom 28. April bis zum 02. September 2018 zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen" - Ernährung bei den Kelten, die auf der letzten Sonderausstellung "Mahlzeit" in der Keltenwelt Glauberg/Hessen beruht (Sonderausstellung Hochdorf/Enz 2018). Im Garten des Freibereichs können Sie viele Pflanzen wiederentdecken, die in der Sonderausstellung erwähnt werden. Ein Flyer mit Begleitprogramm und weiteren Informationen steht zum Download bereit.

Die begleitende Vortragsreihe 2018 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und unserer Gesellschaft für Archäologie trägt ebenfalls den Titel: "Zwischen Kesseln und Bratspießen". Sie beginnt im Mai.

 

Keltenmuseum Hochdorf/Enz

Das Museum: Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

www.keltenmuseum.de (Stand: 01.05.18)

Museum Römerhaus Walheim


Neueröffnung des Römerhauses in Walheim

Neueröffnung Dauerausstellung Museum Römerhaus Walheim

Museum Römerhaus Walheim
Römerstraße 16
74399 Walheim

roemerhaus.com

→ Öffnungszeiten (April bis Oktober)
Samstag 14:00 bis 18:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10:00 bis 18:00 Uhr - Führungen für Gruppen sind auf Anfrage auch während der Woche möglich

Neueröffnung der Dauerausstellung

Nach rund zehnmonatiger Schließung und der Sanierung des Museumsgebäudes durch die Gemeinde Walheim hat das Römerhaus Walheim seit dem 28. April 2018 wieder seine Tore geöffnet. Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg konzipierte parallel dazu eine neue Dauerausstellung, die mit moderner Didaktik und großen Illustrationen die Besucher über die römische Geschichte Walheims und den Alltag seiner Bewohner informiert.

Die Erforschung des römischen Walheims reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits 1886 wurde ein Kohortenkastell unterhalb des mittel alterlichen Ortskerns entdeckt. Die darauf folgenden kleinflächigen Ausgrabungen der Reichslimeskommission führten zu vielen Erkenntnissen über die römische Besiedlung im direkten Umfeld des Kastells. Nach längerer Zeit nur sporadischer Forschung gelang 1967/68 der spektakuläre Fund einer fast vollständigen Jupitergigantensäule, deren Kopie in Originalgröße heute direkt vor dem Museum Römerhaus steht.

Die Neuplanung der Bundestraße 27 und eines Wohngebietes einige 100 m nördlich des bisher bekannten Kastells führten von 1980 – 1988 schließlich zu großflächigen Ausgrabungen des damaligen Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg. Dabei konnten ein zweites kleineres Numeruskastell und eine dichte zivile Bebauung festgestellt werden. Unter den über 40 römischen Gebäuden, die in den insgesamt neun Jahren der Grabung dokumentiert wurden, befindet sich auch eine größere Anzahl von Steingebäuden. Das durch seine Größe und allgemeine Erhaltung herausragende Gebäude 19 wurde 1989 mit einem Schutzbau gesichert. 1991 eröffnete das Römerhaus Walheim als erstes Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg.

Trotz seiner mit 48 x 14 m imposanten Größe handelt es sich bei dem Gebäude um ein typisches römisches Streifenhaus, wie es in allen Zivilsiedlungen der Grenzprovinzen zu finden ist. Seine zweigeteilte Bauform mit einer großen Halle mit Portikus zur Hauptstraße und einem Innenhof mit umgebenden Räumen im hinteren Bereich lassen darauf schließen, dass es für Publikumsverkehr gebaut wurde. Gestärkt wird diese Annahme durch die heute noch sichtbare, deutlich ausgetretene Schwelle am rückwärtigen Hofeingang. Die Forschung geht davon aus, dass es sich um ein Handelshaus handelte, in dem unter anderem aus dem Mittelmeerraum importierte Waren an die Provinzbevölkerung verkauft wurden.

Die Neukonzeption der Dauerausstellung zielt vor allem darauf ab, das Hauptexponat des Museums, das römische Gebäude an sich, in den Mittelpunkt zu stellen. Unterstützt wird dies durch eine Auswahl von Kleinfunden, die verschiedene Bereiche des Alltags vor 1800 Jahren im Haus und seiner direkten Umgebung darstellen. Mehrere großformatige Illustrationen lassen zudem die Besucher in den Alltag der damaligen Bewohner eintauchen.

Bereits vor dem Eingang des Museums zeigt sich eine wesentliche Neuerung: eine große Tafel informiert Museumsbesucher, aber auch Spaziergänger und Radfahrer auf dem Enztal-Radweg außerhalb der Öffnungszeiten über die wichtigsten Kapitel der römischen Geschichte Walheims. In einer zeichnerischen Rekonstruktion kann die damalige Siedlung erkundet werden, die sich über eine deutlich größere Fläche erstreckte als der mittelalterliche Ortskern.

Im Gebäude zieht die zentrale Haupthalle die Blicke auf sich, die nun mit einer großen Illustration und davor stehender Vitrine in Form einer Verkaufstheke eindeutig als ursprünglicher Ausschanks- und Verkaufsraum erkennbar ist. Auf der ehemaligen römischen Straße direkt vor dem Fenster des Römerhauses fährt gerade ein lebensgroßer Ochsenkarren mit Weinfass vorbei.

Weitere Themen im Haus sind das römische Privatleben von prächtigen Truhenbeschlägen hin zu Toilettegerät, das durch zahlreiche Funde nachgewiesene Handwerk und das Militär, ohne dessen Präsenz die Zivilsiedlung nicht entstanden wäre. Abgerundet wird die Dauerausstellung mit der römischen Religion, die durch zahlreiche Götterreliefs und -statuetten gezeigt wird. Zentral dabei ist der Altar der Göttin Maesama, die bisher nur aus Walheim bekannt ist.

Das Römerhaus Walheim hat in den Sommermonten immer an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Führungen für Gruppen sind auf Anfrage auch unter der Woche möglich. Die Öffnungszeiten und auch die museumspädagogische Betreuung im Haus werden weiterhin durch den Förderverein Römerhaus Walheim gewährleistet, dem hier für sein großes ehrenamtliches Engagement herzlich gedankt sei.

 

Museum Römerhaus Walheim

Das Museum: Das Museum Römerhaus Walheim ist Zweigstelle des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und wird in Zusammenarbeit von Gemeinde und Förderverein Römerhaus Walheim e.V. betrieben. Das 1991 eröffnete Museum ist für sein hervorragend erhaltenes Streifenhaus bekannt, welches zu den größten seiner Art nördlich der Aplen zählt. Die konservierte Ausgrabung wird durch eine Ausstellung über das zivile und militärische Walheim ergänzt und von einem vielfälltigen Jahresprogramm abgerundet.

www.roemerhaus.de (Stand: 01.07.18)

Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen


Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin. Das Prunkgrab von der Heuneburg

Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin"

Franziskanermuseum
Rietgasse 2
78050 Villingen-Schwenningen

franziskanermuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag und Feiertag 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Seit dem 13. Mai bis zum 30. September 2018 wird die Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin. Das Prunkgrab von der Heuneburg" des Landesamtes für Denkmalpflege in Kooperation mit dem Franziskanermuseum präsentiert.

Der Sensationsfund des Fürstinnengrabes vom Bettelbühl nahe der Heuneburg gibt einen Einblick in die neuesten archäologischen Methoden und zeigt Beispiele gelungener experimenteller Archäologie.

Markus Binggeli hat die Originalfunde und deren handwerkliche Herstellung intensiv untersucht und eine Auswahl der wichtigsten Beigaben repliziert.

 

Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen

Das Museum: Das seit 1978 bestehende und 1999 neu eröffnete Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen ist ein kulturgeschichtliches Museum, zu dessen Sammlungsschwerpunkten neben der Stadtgeschichte auch das Fürstengrab Magdalenenberg gehört.

Wikipedia: Franziskanermuseum VS (Stand: 01.05.18)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen
24.12. / 25.12. / 31.12.2018 / 19.04.2019 geschlossen

Die große Sonderausstellung nimmt das Schwert in all seinen Facetten in den Blick. Als erste Waffe, die ausschließlich zum Töten eines anderen Menschen geschaffen wurde, ist das Schwert seit der Bronzezeit nicht mehr aus der westeuropäischen Kulturgeschichte wegzudenken. Es ist Tötungswerkzeug und wertvoller Gegenstand zugleich, dessen komplexe Herstellung von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist. Das Schwert gilt seit jeher als Merkmal der Krieger, ist Prestigeobjekt aber auch Opfergabe, Symbol der Rechtsprechung oder Heiligenattribut. In den Sagen und Legenden spielen Schwerter wie Excalibur, Balmung oder Durendal ebenfalls eine tragende Rolle. Obwohl das Schwert im 17. Jahrhundert als Waffe zunehmend ausgedient hatte, blieb seine symbolische Wirkung ungebrochen, sei es als Ausdruck nationaler Stärke in der Propaganda des 19. Jahrhunderts und der beiden Weltkriege oder in der heutigen Populärkultur, wo es in Filmen und PC-Spielen für den Kampf Gut gegen Böse steht.

Die Sonderausstellung "Faszination Schwert“ nimmt erstmals das Schwert als kulturhistorisches Phänomen in seiner Gesamtheit wahr. Sie ermöglicht den Besuchern, dem Phänomen der anhaltenden Anziehungskraft dieser Waffe auf den Grund zu gehen. Neben zahlreichem archäologischem Fundgut zeigt sie Werke aus den bildenden Künsten und der Literatur, Filmplakate oder auch Trainingsschwerter heutiger Schwertkampffechter.

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungsführung Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Leitung: Dr. Nina Willburger, Stuttgart

Ort: Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Treffpunkt: 14:45 Uhr im Innenhof Landesmuseum Württemberg

Preis: 7 € pro Person (max. Personenanzahl: 25)

Zur großen Sonderausstellung „Faszination Schwert“ bieten wir am 23. November 2018 um 15 Uhr eine exklusive Führung für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie mit Dr. Nina Willbuger an.

Zur Person: Dr. Nina Willburger ist Leiterin der Fachabteilung Archäologie im Landesmuseum Württemberg und im Beirat der Gesellschaft für Archäologie

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 8. November 2018 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2018/2 oder hier im Anhang zum Download.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Heuneburg, LK Sigmaringen

Felicitas Schmitt u. Jonas Abele - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 2 - Umfeld Heuneburg

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Außenparkplatz des Klosters Heiligkreuztal vor der Hauptzufahrt, sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Dr. Henrik Junius - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 3 - Umfeld Rosenstein

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Dr. Henrik Junius - Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Gruppe 4 - Umfeld Rosenstein

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2018 – "Erleben, was uns verbindet"

"Erleben, was uns verbindet" heißt das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2018, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 09. September 2018.

Das Landesamt für Denkmalpflege bemerkt dazu: "Im Kontext des für das gleiche Jahr ausgerufenen Europäischen Kulturerbejahrs unter dem Titel "Sharing Heritage" geht die Veranstaltung Fragen nach den gemeinsamen kulturellen Wurzeln nach, die sich in unseren Denkmalen widerspiegeln.

In allen Epochen haben Künstler, Baumeister und Handwerker verschiedener Länder auf vielfältige Weise Baumaterialien, Stile und Handwerkstechniken eingesetzt und weitergegeben und damit Verbindungen geschaffen, die heute in unseren Denkmalen europäische Geschichte lebendig werden lassen.

Unter diesem Aspekt liegt der Fokus des Tags des offenen Denkmals im Jahr 2018 besonders auf den Denkmalen, die Bezüge zu anderen Baudenkmalen herstellen, sei es in der direkten Nachbarschaft, in angrenzenden Regionen oder in anderen Ländern Europas: denkmalpflege-bw.de.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter: tag-des-offenen-denkmals.de.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.