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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Online

Förderkreis Archäologie in Baden


Online-Vortragsreihe "1300 Jahre Archäologie und Geschichte der Reichenau"

Online-Vortragsreihe vom 31.01.24-22.05.24 (Förderkreis Archäologie in Baden)

Im Frühjahr 2024 findet eine fünfteilige Online-Vortragsreihe unseres Partnervereins "Förderkreis Archäologie in Baden" statt. Die Insel Reichenau feiert 2024 die Gründung des Klosters Reichenau im Jahr 724. Dazu wird es eine → Große Landesausstellung "Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau" geben, zu der es am 04. Mai 2024 eine → Tagesexkursion unserer Gesellschaft für Archäologie geben wird. Die Vorträge bereiten auch darauf vor.

Alle Vorträge dieser Reihe finden ausschließlich online von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr statt.

  • MI 31. Januar
    "Archäologische Erforschungen der Klosterinsel Reichenau" mit Dr. Bertram Jenisch (LAD)

  • DO 22. Februar (Ausnahme: Donnerstag!)
    "Denkmale am Seegrund" mit Dr. Julia Goldhammer (LAD)

  • MI 27. März
    "Die Burgruine Schopflen auf der Insel Reichenau – Geschichte und Baugeschichte" mit Dr. Thomas Biller (Büro f. Baugeschichte und -forschung, Freiburg), Prof. Dr. Harald Derschka (FB Geschichte u. Soziologie, Uni Konstanz) und Dr. Bertram Jenisch (LAD)

  • MI 24. April
    "Bauen wie im Mittelalter. Campus Galli und das Spannungsfeld zwischen Museum, Baustelle und experimenteller Archäologie" mit Dr. Hannes Napierala (Campus Galli, Verein „karolingische Klosterstadt e. V.“)

  • MI 22. Mai
    "St. Gallener Klosterplan" mit Prof. Dr. Tino Licht (Historisches Seminar der Universität Heidelberg)

 

Veranstalter: Förderkreis Archäologie in Baden

Ort: Online

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Anmeldung: erforderlich per → Online-Formular auf der Veranstaltungsseite. Nach Anmeldung zur Vortragsreihe erhalten Sie jeweils am Vortag den Zoom-Link zu den einzelnen Vorträgen.

Kosten: kostenfrei

Stuttgart und Online

Dr. Jonathan Scheschkewitz und Prof. Dr. Ralph Röber


Orte der Macht – Zentralorte als Ausdruck frühmittelalterlicher Herrschaft in Südwestdeutschland

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2024: "THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend".

2024/2025 findet in Stuttgart die Große Landesausstellung → „THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend“ statt. Sie wird ausgerichtet vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (alm) und vom Landesamt für Denkmalpflege (LAD). Präsentiert werden Highlights der archäologischen Forschung zum 1. Jahrtausend in Baden-Württemberg aus den letzten 30 Jahren. Der Gang durch die Jahrhunderte führt anhand wichtiger Fundplätze und Funde durch die vielfältigen Lebenswelten der Menschen im Südwesten von der Römerzeit bis in die Zeit des Herzogtums Schwaben.

In fünf Vorträgen stellen die an der Umsetzung des Ausstellungsprojekts beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese Fundplätze, ihre Besonderheiten und ihre Zeit vor.

Dr. Jonathan Scheschkewitz ist stellvertretender Referatsleiter, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Schwerpunktgrabungen im LAD, Esslingen; Prof. Dr. Ralph Röber ist Honorarprofessor im Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Mitglied im Leitungsteam des Archäologischen Landesmuseums (alm), Konstanz.

Während das 9./10. Jahrhundert in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht nahtlos an Entwicklungen des vorherigen Jahrhunderts anknüpft, werden in dieser Zeit in Südwestdeutschland erstmals Zentralorte als Ausdruck geistlicher und weltlicher Macht fassbar. Sie hatten verschiedene Funktionen, unter anderem konnten sie zur Repräsentation einer Elite oder als religiöses oder wirtschaftliches Zentrum dienten. Durch die Schriftquellen treten Pfalzorte und Königshöfe aber auch Bischofssitze, Klöster und Stifte in Erscheinung, aus denen sich in den späteren Jahrhunderten florierende Städte entwickeln konnten.

Deren Frühzeit wird durch die archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte zunehmend greifbar. Daneben treten auch andere Fundstellen mit ähnlichem Charakter in Erscheinung, deren einstige Bedeutung nur archäologisch nachweisbar ist.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 19.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe 2024)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Mainhardt

Römermuseum Mainhardt – Die Limes-Cicerones


Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2024

Vortragsreihe vom 03.05.-04.10.2024 (Römermuseum Mainhardt – Die  Limes-Cicerones)

Die Vortragsreihe im Römermuseum Mainhardt findet in den Sommermonaten regelmäßig am ersten Freitag im Monat in Mainhardt im Römermuseum statt.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19:00 Uhr und dauern etwa zwei Stunden mit anschießender anregender Gesprächsrunde im Museum.

  • 03. Mai 2024:
    Manfred Rapp „Die Römer in Remchingen“ Mehr
  • 07. Juni 2024:
    Reinhard Gunst „Mithraskult – ein Mysterienkult aus dem Orient“ Mehr
  • 05. Juli 2024:
    Ortwin Köhler „Handelsgüter und Handelsnetzwerk im römischen Reich“ Mehr
  • 02. August 2024:
    Horst Geiger „Al Andalus: Römer und Mauren“ Mehr
  • 06. September 2024:
    Renate Schoch-Filgis „Gewänder im alten Rom“ Mehr
  • 04. Oktober 2024:
    Jeff S. Klotz „Jüdisches Leben im Römischen Reich. Was wissen wir?“ Mehr

 

Veranstalter: Römermuseum Mainhardt, Verband der Limes-Cicerones e.V.

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 2, 74535 Mainhardt

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Herbertingen-Hundersingen

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


Archäologische Vortragsreihe auf der Heuneburg – Stadt Pyrene 2024

Archäologische Vortragsreihe zur keltischen Kultur vom 05.05.-04.08.24 (Staatliche Schlösser und Gärten)

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg laden zu einer archäologischen Vortragsreihe ein. Vom 05. Mai bis 04. August erfahren Interessierte neben einem Besuch im Freilichtmuseum Heuneburg – Stadt Pyrene in jeweils ca. 1-stündigen Vorträgen mehr über die aktuellsten Forschungen aus dem → Keltenland Baden-Württemberg.

Die Reihe umfasst fünf Termine in der Rubrik "Lesung & Vortrag" mit unterschiedlichen archäologischen Schwerpunkten.

  • 05. Mai:
    Prof. Dr. Dirk Krausse: Die Heuneburg – Eine frühkeltische Stadt an der oberen Donau im Spiegel der aktuellen Ausgrabungen und Forschungen. Mehr
  • 09. Juni:
    Peter Graßmann: Neue Perspektiven auf den Magdalenenberg – Ein Grabhügel der Superlative. Mehr
  • 23. Juni:
    Dr. Jörg Bofinger u. Dr. Gerd Stegmaier: Das spätkeltische Oppidum Heidengraben auf der Schwäbischen Alb – Hügelgrab und Zangentor. Mehr
  • 21. Juli:
    Prof. Dr. Thomas Knopf: Das Hochdorfer Keltenmuseum und seine Neuerungen – Neues vom Keltenfürst. Mehr
  • 04. August:
    Thomas Hoppe: Vom Kultbild aus Fellbach-Schmiden zum Projekt Zeit|Reise – 20 Jahre »Kelten digital«. Mehr

 

Veranstalter: Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg / Heuneburg-Pyrene

Ort: Heuneburg – Stadt Pyrene, Herrenhaus des Freilichtmuseums, Heuneburg 1‒2, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: jeweils 15:00 Uhr

Eintritt: im Eintritt zur Heuneburg enthalten

Herbertingen-Hundersingen

Dr. Leif Hansen


Aktuelle Forschungen an der Heuneburg

Ein Vortragsabend im Keltenmuseum Heuneburg im Rahmen des neuen → Veranstaltungsprogramms 2024, das dort auch zum Download verfügbar ist.

Dr. Leif Hansen, Koordinator des DFG-Projektes "Heuneburg" beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Die Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen stellt eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Mitteleuropas dar. Das Burgplateau überragt weithin sichtbar die Donau und bis zum heutigen Tag zeugen mächtige Wallanlagen und Grabhügel vom großen Reichtum und einstigen Einfluss ihrer Bewohner. Vor 2500 Jahren erstreckte sich hier ein dicht bebautes Siedlungs- und Machtzentrum der frühen Kelten.

Bisher weitestgehend unerforscht war hingegen das Umland der Heuneburg, in dem die zugehörigen Höhenbefestigungen, Dörfer, Bauernhöfe und Verkehrswege lagen. Die seit 2014 laufenden Ausgrabungen im Rahmen eines Langfristprojektes haben zu sensationellen neuen Erkenntnissen geführt.

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort: Keltenmuseum Heuneburg, Binzwanger Straße 14, 88518 Herbertingen-Hundersingen

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Griechenland

Stratos Kassaras


Auslandsexkursion 2024: Griechenland I – Athen und der nordöstliche Peloponnes (9 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Stratos Kassaras

Abfahrt: Bustransfer am 07.04.24 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen") bzw. von den Zustiegsorten Münsingen, Reutlingen und Ulm-Seligweiler zum Flughafen München *)

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie die genauen Abfahrtszeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 2.395 € pro Person im Doppelzimmer pro Person / im Einzelzimmer pro Person 2.745 € (EZ-Zuschlag 01.-13. EZ 350 €).

Anmeldung: bis 02. Februar 2024 über das Online-Formular (s.u.) erwünscht.

Der Schwerpunkt der Auslandsexkursion nach Griechenland wird auf Athen und dem nordöstlichen Peloponnes liegen. Hier haben wir genügend Zeit um außer dem Nationalmuseum, der Akropolis, dem Akropolismuseum, Keramaikos samt Museum und der Agora mit Museum auch das Kykladenmuseum, das Grab von Schliemann und das archäologische Museum von Brauron und vieles mehr zu besuchen. Nach einem Abstecher auf die Insel Ägina mit dem Aphaiatempel geht es weiter in unser Quartier in der Nähe von Korinth. Von dort aus werden Mykene, Nemea, Isthmia, Epidaurus, Altkorinth und Akrokorinth besucht.

In einer weiteren Reise im Frühjahr 2025 wollen wir den Schwerpunkt auf Delphi und den westlichen Peloponnes legen.

Das (vorläufige) Programm

Es werden u.a. folgende Orte besucht (Details siehe nachfolgenden Reiseverlauf im Anhang zum Download):

  • 1. Tag Anreise nach Athen
    Transfer von den Zustiegsorten nach München, Flug von München nach Athen. Hier empfängt Sie Ihr Reiseleiter und begleitet Sie zum Hotel.

    (Vier Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel → Akropolis Hill, Athen)

  • 2. Tag Athen: Akropolis und Plaka – Agora

  • 3. Tag Athen: Auf den Spuren von Heinrich Schliemann – Olympieion

  • 4. Tag Museum für kykladische Kunst in Athen – Vravrona und Marathon

  • 5. Tag Insel Ägina und Isthmia

    (Vier Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel → King Saron, Isthmia)

  • 6. Tag Mykene – Nemea

  • 7. Tag Isthmia – Epidaurus – Nafplion

  • 8. Tag Heraion von Perachora – Korinth

  • 9. Tag Heimflug
    Je nach Abflugzeit besteht evtl. noch die Möglichkeit, das westlich von Athen liegende byzantinische Kloster Dafni aus dem 11. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe) zu besuchen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München und Transfer nach Stuttgart bzw. den Zustiegsorten.

Hinweis: Den geplanten Reiseverlauf einschließlich der vorgesehenen Übernachtungsorte dieser Reise finden Sie nachfolgend zum Download. Änderungen vorbehalten.

Zur Person: → Stratos Kassaras lebt heute in Griechenland, wuchs aber in Deutschland auf. Als versierter Kenner Griechenlands vermittelt er in sehr gutem Deutsch die Geschichte, Kultur und Lebensfreude des Landes. 1997 schloss er sein Studium als Reiseleiter ab und arbeitet seither mit viel Erfolg auf dem gesamten griechischen Festland sowie auf den Kykladen und der Insel Kreta.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service in der Region Stuttgart/Reutlingen/Münsingen/Ulm (eine Übersichtskarte zum Geltungsbereich finden Sie → hier)
  • Bustransfer Echterdingen bzw. von den Zustiegsorten – Flughafen München und zurück
  • Flug München – Athen – München inkl. 1x aufzugebendes Gepäckstück, geplant mit Lufthansa
  • Rundreise mit örtlichem Bus (evtl. ohne Toilette an Bord)
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Akropolis Hill in Athen
  • 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel King Saron in Isthmia
  • 8 x Abendessen im Hotel (voraussichtlich in Buffetform) oder in Tavernen
  • Alle Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • Studienreiseleitung vor Ort, vorgesehen durch Stratos Kassaras
  • Quietvox-Audio-Führungssystem während der Reise (2. - 8. Tag)

Spar-Zustiege, Flugzeiten und Flugnummern (Änderungen vorbehalten)

  • Sparzustieg ist ab Münsingen, Reutlingen, Echterdingen und Ulm-Seligweiler möglich.
    (siehe dazu die Heideker-Informationen zum → Taxi-Service und den Spar-Zustiegen)

  • Die Flugzeiten der reservierten Flüge mit Lufthansa sind wie folgt (Flugzeitenänderungen vorbehalten):
    Hinflug:   München – Athen 07. April 2024, 15:05-18:30 Uhr Flug LH1754
    Rückflug: Athen – München 15. April 2024, 15:35-17:10 Uhr Flug LH1753

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Raststätte Ulm-Seligweiler erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 35 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 02. Februar 2024 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen, max. 30 Personen / Änderungen vorbehalten.

  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung Unverträglichkeiten und ggf. Essenswünsche (vegan/vegetarisch) und eine Notfallkontaktnummer mit möglicher Kontaktperson an.
  • Falls Sie den Taxi-Service wünschen oder einen Spar-Zustieg nutzen möchten, können Sie dies ebenfalls in der Anmeldung auswählen.

Es gelten die aktuellen → Allgemeinen Reisebedingungen von Heideker Reisen (Stand: Sept. 2023) und die Stornostaffel B für Ihre Reise.

+++ die Buchungsfrist ist abgelaufen, bei Interesse melden Sie sich ggf. in der Geschäftsstelle der Gesellschaft +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Archäologisches Landesmuseum (alm), Konstanz und Insel Reichenau

N.N.


Tagesexkursion 2024: Welterbe des Mittelalters – 1.300 Jahre Klosterinsel Reichenau +++ausgebucht+++

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Gesellschaft für Archäologie

Abfahrt: am 04.05.24 um 07:30 Uhr ab Stuttgart, Rückkehr: ca. 20:30 Uhr

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und die genauen Uhrzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 80 € pro Person

Anmeldung: bis zum 15. April 2024 über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2024/1

Das Programm

Das Königskloster Reichenau war eines der innovativsten kulturellen und politischen Zentren des Reiches und besaß im 10. und 11. Jahrhundert eine einflussreiche Malschule. Lange vor der Erfindung des Buchdrucks galt das Kloster als einer der größten europäischen Wissensspeicher und Impulsgeber. Bereits im Jahr 2000 wurde die „Klosterinsel Reichenau“ in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

Anlässlich des Jubiläums „1.300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ führt das Badische Landesmuseum die einmaligen und kostbaren Kunstwerke erstmals in diesem Umfang am Bodensee in der → Großen Landesausstellung im alm in Konstanz zusammen.

Nach der Besichtigung der Ausstellung am späten Vormittag wollen wir nach der Mittagspause die Insel Reichenau aufsuchen. Dort besichtigen wir die Klostergärten (2023 neu gestaltet), das Münster St. Maria und Markus (älteste Kirchengründung der Insel) und die Pfarrkirche St. Georg (Wandbilder aus dem 10. Jahrhundert).

Online-Vortragsreihe vom 31.01.24-22.05.24

Im Frühjahr 2024 findet eine fünfteilige → Online-Vortragsreihe unseres Partnervereins "Förderkreis Archäologie in Baden" statt. Der Titel lautet "1300 Jahre Archäologie und Geschichte der Reichenau". Die Vorträge können als Vorbereitung zu unserer Tagesexkursion und zum Besuch der Großen Landesausstellung dienen.

Alle Vorträge sind kostenlos und finden ausschließlich online von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr statt.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. April 2024 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen / Änderungen vorbehalten

+++ die Exkursion ist ausgebucht. +++ Bei Interesse melden Sie sich ggf. in der Geschäftsstelle der Gesellschaft +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Österreich, Slowenien

Dr. Sarah Scoppie und Oliver Scoppie


Auslandsexkursion 2024: Kelten diesseits und jenseits der Alpen (5 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sarah Scoppie und Oliver Scoppie

Abfahrt: am 02.10.24 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie die genauen Abfahrtszeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 1.395 € pro Person im DZ / 1.540 € pro Person im EZ

Anmeldung: bis zum 21. Juni 2024 über das Online-Formular (s.u.) oder den Anmeldebogen im Mitteilungsblatt 2024/1

Beginnend im Salzkammergut führt diese Kurzreise weiter in die Steiermark und Slowenien auf den Spuren der Kelten.

Die reichen Salzvorkommen in Hallstatt und Hallein wurden bereits in der Vorzeit erschlossen und gehandelt. Namensgebend wurde Hallstatt für die ältere Eisenzeit. Prächtige Grabbeigaben bezeugen den Wohlstand der Menschen, die weit reichende Handelsbeziehungen pflegten.

Die beiden wichtigsten Zentren der Hallstattzeit in der Steiermark liegen am Burgstallkogel bei Kleinklein und am Falkenberg bei Judenburg-Strettweg. Sie sind aufgrund von Funden aus den zu den Siedlungen gehörenden Fürstengräbern bereits seit dem 19. Jh. bekannt. Beide Zentren lagen an Handelswegen, an denen unter anderem auch das Salz von Hallstatt und Hallein Richtung Süden gebracht wurde. Am Falkenberg wurde dazu Eisen abgebaut, verhüttet und gehandelt.

Das (vorläufige) Programm

Es werden u.a. folgende Orte besucht:

  • Tag 1: Mittwoch 02.10.2024
    Fahrt Stuttgart – Hallstatt, nachmittags Besuch Keltenmuseum Hallein

  • Tag 2: Donnerstag 03.10.2024 (kein Feiertag in Österreich)
    Besuch Welterbemuseum Hallstatt und Salzwelt Hallstatt (ältestes Salzbergwerk der Welt)

  • Tag 3: Freitag 04.10.2024
    Besuch Museum Murtal in Judenburg und Archäologiemuseum Schloss Eggenberg in Graz

  • Tag 4: Samstag 05.10.2024
    Besichtigung Großgrabhügel Kleinklein, Besuch Museum Großklein und Regionalmuseum Maribor

  • Tag 5: Sonntag 06.10.2024
    Rückfahrt nach Stuttgart

Zur Person: Dr. Sarah Scoppie promovierte in Leicester zum Kultur- und Identitätenwandel im späteisenzeitlichen Nordwestitalien unter dem Einfluss der römischen Eroberung. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesamt für Denkmalpflege mit dem Schwerpunkt Keltische Machtzentren der frühen Eisenzeit nordwestlich der Alpen. Oliver Scoppie wird die Exkursion begleiten.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service in der Region Stuttgart/Reutlingen/Münsingen/Ulm (eine Übersichtskarte zum Geltungsbereich finden Sie → hier)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung, ab/bis Echterdingen*)
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück im Hotel Brückenwirt in Hallein
    www.brueckenwirt.at
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel NH Graz City
    www.nh-hotels.com/de/hotel/nh-graz-city
  • 4 x 3-Gang-Abendessen im Hotel oder im fußläufig entfernten Restaurant
  • Besichtigungen lt. Programm
  • Örtliche Führungen lt. Programm
  • Eintritte lt. Programm
  • Quietvox-Audio-Führungssystem während der Reise

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Ulm-Ost, Rasthof Seligweiler erhalten Sie eine Rabatt in Höhe von 35 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 21. Juni 2024 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten.

  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung Unverträglichkeiten und ggf. Essenswünsche (vegan/vegetarisch) und eine Notfallkontaktnummer mit möglicher Kontaktperson an.
  • Falls Sie den Taxi-Service wünschen oder einen Spar-Zustieg nutzen möchten, können Sie dies ebenfalls in der Anmeldung auswählen.

Es gelten die aktuellen → Allgemeinen Reisebedingungen von Heideker Reisen (Stand: Sept. 2023) und die Stornostaffel B für Ihre Reise.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Ludwigsburg


Jahrestagung 2024 der Gesellschaft für Archäologie

Tagungsort: Musikhalle Ludwigsburg, Bahnhofstraße 19, 71638 Ludwigsburg

Karte/Ortsplan: zum → Tagungsort in OpenStreetMap

Tagungsbüro: am SA 15. Juni 2024 ab 08:30 Uhr besetzt

Anmeldung: Online-Anmeldung bis zum 15. Mai 2024 für die Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie (GfA) → siehe unten

Programmflyer: Der Flyer zur Jahrestagung 2024 steht zum Download bereit → siehe unten

Das Programm

Samstag, 15. Juni 2024

09:00 Uhr bis 10:00 Uhr – Mitgliederversammlung

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Bericht der Geschäftsführerin
    Regina Wimmer M.A.
  4. Kassenbericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Neuwahl des Vorstandes
  7. Neuwahl des Beirates
  8. Verschiedenes

10:00 Uhr bis 10:30 Uhr - Pause

10:30 Uhr bis 12:30 Uhr - Fachvorträge zu neuen Forschungen in Württemberg

  • Neueste archäologische Erkenntnisse aus dem Raum Ludwigsburg
    Dr. Felicitas Schmitt, Esslingen

  • Vor zweieinhalb Millionen Tagen in Gerlingen: Faszinierende Einblicke in eine bäuerliche Siedlung des mittleren Neolithikums
    Dr. Christian Bollacher, Esslingen

  • Etagenbestattungen und ein Abwasserrohr als „Beigabe“ – Einblicke in das Gräberfeld am Kindergartenweg in Ludwigsburg-Neckarweihingen
    Dr. Dorothee Brenner, Esslingen

  • Unerwartete Siedlungsspuren und Funde unter der Ulmer Bastion „Mitteleck“. Die Grabung Olgastraße 121
    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Esslingen

12:30 Uhr bis 14:00 Uhr - Mittagspause

14:00 Uhr - Start der archäologischen Exkursionen

  • Exkursion I - NS-Archäologie im Raum Ludwigsburg:
    Sachsenheim (Flughafen), Großsachsenheim (Zwangsarbeit), Unterriexingen (KZ und Friedhof)
    Leitung: Dr. Christian Bollacher, Esslingen

  • Exkursion II - Kelten rund um Ludwigsburg: +++ausgebucht+++
    Keltenmuseum Hochdorf, Grabhügelfeld Pfaffenwäldle, Markgröningen (Steinbruch)
    Leitung: Dr. Jörg Bofinger, Esslingen und Dr. Felicitas Schmitt, Esslingen

  • Exkursion III - Römer im Raum Ludwigsburg:
    Römermuseum Walheim, Jupitergigantensäule Hausen, Römischer Gutshof Lauffen u. a.
    Leitung: Dr. Martin Kemkes, Rastatt

Die Abfahrt der Exkursionsbusse um 14:00 Uhr erfolgt vom Busbahnhof Ludwigsburg (ZOB). Er befindet sich ca. 100 m vom Veranstaltungsort entfernt.

Die Rückkehr der Busse zum ZOB wird bis gegen 19:00 Uhr erwartet.

Hinweis: Bei allen Exkursionen tragen Sie bitte dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk und beachten Sie, dass einige Strecken zu Fuß zurückgelegt werden müssen.

Organisation und Logistik

Das Tagungsbüro ist am 15. Juni 2024 ab 08:30 Uhr im Foyer der Musikhalle Ludwigsburg besetzt

Gebühren

  • Tagungsgebühr: 25,00 € pro Person (Vorträge inkl. Tagungsverpflegung)
  • Exkursionsgebühr: 40,00 € pro Person/pro Exkursion und inkl. Eintritte

Entsprechend Ihrer Anmeldung überweisen Sie bitte die Gesamtsumme bis zum 15. Mai 2024 auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie:

  • IBAN: DE36 6005 0101 0002 8433 51
  • BIC: SOLADEST600, BW-Bank Stuttgart,
  • Verwendungszweck: "Tagung Ludwigsburg 2024" + "Mitgliedsnummer"

Vielen Dank.

Mit Zahlung der Tagungsgebühr (ggf. zzgl. Exkursionsgebühr) auf unser angegebenes Konto ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Hinweis: Bei einem Rücktritt nach dem 07. Juni 2024 ist keine Gebührenrückerstattung mehr möglich.

Anreise

Tagungsort Musikhalle Ludwigsburg, Bahnhofstraße 19, 71638 Ludwigsburg

  • mit DB / S-Bahn → Deutsche Bahn oder → Verkehrsverbund VVS: bis Ludwigsburg Bahnhof bzw. ZOB - Fußweg zum Tagungsort: ca. 100 m

  • Mit dem Auto: → Parkhaus Bahnhof, Pflugfelderstr. 17, 71636 Ludwigsburg (weitere Parkplätze in Ludwigsburg finden Sie → hier)

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Mai 2024 das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Sie erhalten eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail.

Anträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung (GfA) teilen Sie uns gerne als Nachricht zu Ihrer Anmeldung mit oder senden Sie diese bitte in jedem Fall bis zum 01. Juni 2024 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Überweisen Sie bitte bis zum 15. Mai 2024 den Gesamtbetrag (Tagungsgebühr zzgl. ggf. Exkursionen) auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie.

Wir freuen uns sehr, Sie in Ludwigsburg begrüßen zu dürfen.

Eine Zusammenfassung des Tagungsprogramms mit den Referentinnen und Referenten, Vorträgen und Exkursionen sowie Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte dem Flyer im Anhang.

Blaubeuren


Archäo-Akademie "Ernährung“

Veranstalter: Gesellschaft für Urgeschichte (GfU) und Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)

Tagungsort: Urgeschichtliches Museum, Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren

Karte/Ortsplan: zum → Tagungsort mit OpenStreetMap

Beginn: FR 18. Oktober 2024 um 08:00 Uhr
Ende:    SA 19. Oktober 2024, ca. 16:00 Uhr

Tagungsgebühr: 88,00 € (Akademiepaket inkl. Museumseintritt und Tagungsgetränke), auch Einzelvorträge à 12,00 € auf Anfrage buchbar. GfU-Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Foodmarket 50,00 €

Programmflyer: Der Flyer steht zum Download bereit → siehe unten

Anmeldung: erforderlich per E-Mail an empfang@urmu.de

Das Programm

Am 18. und 19. Oktober 2024 findet im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) die Archäo-Akademie 2024 unter dem Titel "Ernährung" statt.

Die Archäo-Akademie widmet sich dem für uns alle wichtigen Thema Ernährung. Die Akademietage sollen interessierte Laien in enge Verbindung mit der Wissenschaft bringen. Die gemütliche Atmosphäre des Urmu sowie die Möglichkeit, in Kontakt mit den Vortragenden zu kommen und Fragen zu stellen, macht diese Tage zu etwas Besonderem.

Das Tagungsprogramm mit den Referenten, Vorträgen sowie weiteren Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte der → Veranstaltungsseite des Urgeschichtlichen Museums oder der → Veranstaltungsseite der Gesellschaft für Urgeschichte (GfU).

Dort ist in Kürze auch ein Flyer zum Download vorhanden.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Archäologisches Landesmuseum (alm), Konstanz


Sonderpräsentation "Meisterwerke der Eiszeit – Die ältesten Tierskulpturen der Menschheit"

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm)
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz

www.konstanz.alm-bw.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen (Ausnahme: an Feiertagen, die auf einen Montag fallen, ist das Museum geöffnet), Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester, Neujahr und Schmotziger Dunschtig (Fasnacht) geschlossen.

Sonderpräsentation

Die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb wurden 2017 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. Bislang wurden dort über 50 figürliche Kunstobjekte aus Mammutelfenbein und acht Flöten aus demselben Material bzw. aus Vogelknochen gefunden.

Nicht zuletzt die in der Vogelherdhöhle im Lonetal gefundenen Skulpturen eines Mammuts und eines Höhlenlöwen, die vor rund 40.000 Jahren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, sind Objekte von Weltrang: Sie gelten neben weiteren als die älteste mobile Kunst der Menschheit und zählen international zu den bedeutendsten Funden der Altsteinzeit.

Als zentrale Institution für die Vermittlung der Landesarchäologie freuen wir uns sehr, Ihnen diese beiden Skulpturen im Rahmen einer Sonderpräsentation zeigen zu können.

 

Das Museum: Das Archäologische Landesmuseum (ALM) wurde am 08. Juni 1990 vom Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen. Es betreut und repräsentiert die Landesarchäologie und verantwortet das zentrale Fundarchiv für archäologische Funde aus dem gesamte Land in Rastatt. Sonderausstellungen werden in in der Zentrale in Konstanz sowie sieben Zweigmuseen präsentiert.

Die wichtigste Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums präsentiert mittels einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde einen Querschnitt der Landesgeschichte und befindet sich in Konstanz. Sie ist im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen untergebracht und wurde am 14. März 1992 zunächst als Außenstelle eröffnet. Seit 2010 ist das Museum ein eigenständiges Museum.

Seit 01.01.2003 gehören sechs archäologische Museen als Zweigmuseen zum Zuständigkeitsbereich des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Seit März 2012 ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren als siebtes Zweigmuseum zur "ALM-Familie" gestoßen. 


www.alm-konstanz.de/archaeologisches-landesmuseum-baden-wuerttemberg (Stand: 06.01.23)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Sonderausstellung "Urformen - Eiszeitkunst zum Anfassen"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Sonderausstellung

Die ältesten uns bekannten figürlichen Kunstwerke der Menschheit sind rund 40.000 Jahre alt. Sie bilden kunstvoll und detailgetreu vor allem die eiszeitliche Tierwelt ab.

Vom 15. Dezember 2023 bis 5. Mai 2024 zeigt das Landesmuseum  Württemberg die Sonderausstellung „Urformen. Eiszeitkunst zum Anfassen“ im Ständesaal des Alten Schlosses. Sie besteht aus der Wanderausstellung „Urformen – Figürliche Eiszeitkunst Europas“ der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung und einem ergänzenden Ausstellungsteil des Landesmuseums Württemberg. Für die Wanderausstellung wurden 23 teilweise nur fragmentarisch erhaltene Eiszeitfiguren nachgeschnitzt und vervollständigt. Die Figuren stammen aus einem Gebiet zwischen Südfrankreich und dem Ural und sind zwischen 12.000 und 40.000 Jahre alt.

Das Landesmuseum Württemberg erweitert diese Präsentation durch inklusive und interaktive Stationen zu bekannten Kunstwerken aus den Höhlen auf der Schwäbischen Alb, darunter das Löwenköpfchen oder der Höhlenbär.

Die Objekte sind auch für Blinde und Sehbeeinträchtigte haptisch erfahrbar, denn vergrößerte Modelle der Originale und der vervollständigten Figuren dürfen berührt werden. Details der Tier- und Menschendarstellungen sind ertastbar und damit auch visuell besser wahrnehmbar. Hör- und Riechstationen lassen die Altsteinzeit und ihre ausdrucksstarke Kunst weiter lebendig werden. So entsteht ein spannendes, mit verschiedenen Sinnen erlebbares „inklusives“ Angebot für alle Besucherinnen und Besucher.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/ueber-das-museum (Stand: 26.01.24)

Alamannenmuseum Ellwangen


Wanderausstellung "Du bist Welterbe"

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen

Sonderausstellung - Wanderausstellung

Vom 10. März bis 7. Juli 2024 ist im Ellwanger Alamannenmuseum die Fotoausstellung „Du bist Welterbe“ des Vereins Deutsche Limes-Straße zu sehen. Gezeigt werden die preisgekrönten Fotos eines Fotowettbewerbs anlässlich des 25-jährigen Jubiläums dieser Tourismusstraße.

Im Jubiläumsjahr 2020 schrieb der Verein → Deutsche Limes-Straße einen Fotowettbewerb aus. Unter dem Motto „Du bist Welterbe“ waren die Teilnehmenden aufgefordert: „Halten Sie mit Ihrer Kamera spannende Momente fest, ungewöhnliche Ansichten auf der Deutschen Limes-Straße, dem Deutschen Limes-Radweg und dem Deutschen Limes-Wanderweg. Zeigen Sie uns Ihre Perspektive auf die Monumente und Rekonstruktionen von Limeswall, Palisade, Wachttürmen und vielem mehr.“ Als Gewinne winkten unter anderem Eintrittskarten für ausgewählte Museen am Limes, Bücher und ein Besuch in den Limes-Thermen Aalen.

Limesreisende in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern nahmen die Einladung an und reichten Fotos von Kastellen, Wachttürmen, Palisaden, Limesfundamenten, Gladiatoren-Schaukämpfen, römisch inspirierter Streetart, Landschaftsaufnahmen und Ausstellungsstücken in Römermuseen ein. Neben berühmten Motiven wie dem Limeskastell Pohl, dem Römerkastell Saalburg, dem Welzheimer Ostkastell und dem Kastell Biriciana bei Weißenburg befinden sich unter den Wettbewerbsbeiträgen auch zahlreiche Aufnahmen von weniger bekannten Orten an der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reiches. Die Bilder zeigen spannende und ungewöhnliche Perspektiven und laden dazu ein, neue Reiseziele am Obergermanisch-Raetischen Limes – Europas größtem Bodendenkmal – zu entdecken. Der Fotowettbewerb stieß auf so große Resonanz, dass der Vorstand des Vereins Deutsche Limes-Straße entschied, anstatt der drei besten Fotos insgesamt zwölf Fotos mit Preisen auszuzeichnen – drei für jedes Bundesland, durch das der Obergermanisch-Raetische Limes führt.

Den ersten Preis in Baden-Württemberg belegt das Foto "Den Elementen ausgesetzt. Sonne und Eis" von Annika Wegner, das den nachgebauten Limesturm beim Kloster Lorch zeigt. In Bayern gewann das Foto "Kastell Biriciana", das von Thomas Eirich in Weißenburg i. Bay. aufgenommen wurde. Das rheinland-pfälzische Siegerfoto zeigt "Streetart" des Künstlers Alexander Heyduczek auf der Gemarkung Neuwied, inspiriert vom römischen Brückenschlag durch Julius Caesar. Es wurde von Conrad Lunar aufgenommen. In Hessen belegt das Foto "The Power of Imagination" von Claudia Hellriegel den ersten Platz. Es entstand auf dem Limes-Wanderweg zwischen Neuberg-Ravolzhausen und Staden. Die Gewinnerfotos erschienen in der Neuauflage der Imagebroschüre des Vereins Deutsche Limes-Straße. Zudem sind die Wettbewerbsbeiträge auch auf der Internetseite des Vereins zu sehen.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Sonntag, 10. März 2024, um 11:00 Uhr eröffnet, es sprechen die Geschäftsführerin des Vereins Deutsche Limes-Straße und Leiterin des Limesmuseums Aalen, Julia Datow-Ensling – sie hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 14.11.21)

Archäologisches Landesmuseum (alm), Konstanz und Insel Reichenau


Große Landesausstellung "Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau"

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm)
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz

www.konstanz.alm-bw.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen (Ausnahme: an Feiertagen, die auf einen Montag fallen, ist das Museum geöffnet), Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester, Neujahr und Schmotziger Dunschtig (Fasnacht) geschlossen.

Große Landesausstellung

Vor 1300 Jahren kam der später heiliggesprochene Wanderbischof Pirmin aus dem westlichen Frankenreich an den Bodensee und gründete wohl im Jahr 724 auf der größten Insel das Kloster Reichenau. Die ersten Jahrhunderte des Konventes erzählen eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte, in der das Benediktinerkloster intensiv in die Herrschaft der Karolinger und der römisch-deutschen Könige und Kaiser einbezogen war. Die Abtei Reichenau besaß eine reichsweite Bedeutung, die nur mit den wichtigsten Klöstern wie Saint-Denis oder Fulda verglichen werden kann.

Die Große Landesausstellung veranschaulicht einem breiten Publikum an zwei Hauptorten am Bodensee die historischen und kulturellen Leistungen der Reichenauer Mönche. Dabei ist die Insel Reichenau, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe zählt, mit ihren Originalschauplätzen Teil der Großen Landesausstellung: Die drei mittelalterlichen Kirchen, die neu gestalteten Klostergärten sowie die Münsterschatzkammer können die Besucherinnen und Besucher durch ein modernes Führungssystem erleben.

Einen Höhepunkt am Ausstellungsstandort in Konstanz bilden die bedeutenden Handschriften aus dem berühmten Reichenauer Skriptorium, die im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg gezeigt werden. Die 2003 ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommenen prachtvollen Bücher können anlässlich des Jubiläums erstmals seit Jahrzehnten wieder am Bodensee zusammengeführt und in dieser Breite präsentiert werden.

Die Große Landesausstellung 2024 entsteht in einer Zusammenarbeit des → Badischen Landesmuseums mit der → Badischen Landesbibliothek, dem → Landesarchiv Baden-Württemberg / Generallandesarchiv Karlsruhe sowie dem → Landesamt für Denkmalpflege und dem → Archäologischen Landesmuseum (alm) Baden-Württemberg.

Das Museum: Das Archäologische Landesmuseum (ALM) wurde am 08. Juni 1990 vom Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen. Es betreut und repräsentiert die Landesarchäologie und verantwortet das zentrale Fundarchiv für archäologische Funde aus dem gesamte Land in Rastatt. Sonderausstellungen werden in in der Zentrale in Konstanz sowie sieben Zweigmuseen präsentiert.

Die wichtigste Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums präsentiert mittels einer repräsentativen Auswahl archäologischer Funde einen Querschnitt der Landesgeschichte und befindet sich in Konstanz. Sie ist im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen untergebracht und wurde am 14. März 1992 zunächst als Außenstelle eröffnet. Seit 2010 ist das Museum ein eigenständiges Museum.

Seit 01.01.2003 gehören sechs archäologische Museen als Zweigmuseen zum Zuständigkeitsbereich des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Seit März 2012 ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren als siebtes Zweigmuseum zur "ALM-Familie" gestoßen. 


www.alm-konstanz.de/archaeologisches-landesmuseum-baden-wuerttemberg (Stand: 06.01.23)

Federseemuseum, Bad Buchau


Sonderausstellung "Bier – ein Jahrtausende altes Kultgetränk"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Sonderausstellung

Die neue Sonderausstellung "Bier – ein Jahrtausende altes Kultgetränk" widmet sich den Wurzeln der heutigen Braukunst.

In der Beliebtheitsskala alkoholischer Getränke steht Bier im Ranking unangefochten auf Platz 1 und hat im Land des Reinheitsgebotes längst Kultstatus erreicht. Doch neben seiner berauschenden Wirkung ist Bier vor allem eines: ein unverzichtbares Lebensmittel, das die Menschen mit hochwertigen Nährstoffen und notwendigen Vitaminen und Spurenelemente versorgte. Denn Bier war – neben Wasser – lange Zeit das einzige, weit verbreitete und jederzeit verfügbare Getränk überhaupt, und durch sein saures Milieu zugleich frei von pathogenen Keimen.

Die Sonderausstellung begibt sich auf eine akribische archäologische Spurensuche, beschreibt die ältesten Großbrauereien der Welt, berichtet über Biergöttinnen und heilige Getränke, gibt Einblicke in eine unglaubliche Bandbreite an Sorten und Geschmackswelten und offeriert am Ende auch ein spritziges „Pfahlbaubräu“.

Ausstellungseröffnung

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 28. April 2024 um 10:00 Uhr im Federseemuseum statt.

 

Das Museum: Das an dieser Stelle 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und präsentiert seit 2018 die neu konzipierte Dauerausstellung → Einzigartige Funde – Faszinierende Fakten: "15.000 Jahre Leben am See".

www.federseemuseum.de (Stand: 01.04.19)

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren (urmu)


Sonderausstellung "WerkZeugen"

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag, Sonn- und Feiertage 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
An Feiertagen, die auf einen Montag fallen, ist das Museum geöffnet. Am 24. bis 26. Dezember, Silvester, Neujahr und Karfreitag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 05. Mai bis zum 31. Oktober 2024 zeigt das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) in der Sonderausstellung "WerkZeugen - Werke erzeugen.Zeuge werden." Werkzeuge von der Steinzeit bis heute.

 

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu) jetzt Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen. Ausgestellt ist das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40.000 Jahren. Höhepunkte sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit Originalfunden aus der Region. Prominentestes Exponat ist das Original der „Venus vom Hohle Fels“. Heute wird das Museum getragen von der Stiftung Urgeschichtliches Museum & Galerie 40tausend Jahre Kunst Blaubeuren.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 30.03.24)

Schlössle, Pfullingen


Sonderausstellung "Ausgegraben! – Ritter und Burgen im Echaztal"

Schlössle Pfullingen
Griesstraße 24/1
73793 Pfullingen

greifenstein-projekt.de

→ Öffnungszeiten
werden in Kürze bekannt sein

Sonderausstellung

Die Universität Tübingen erforscht, gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege sowie verschiedenen regionalen Partnern, seit einigen Jahren die Wechselwirkungen zwischen Burg, Adel und Kulturlandschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb.

Die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahre werden 2024 erstmals im Rahmen einer Sonderausstellung im Pfullinger Schlössle vorgestellt. Geboten wird ein spannender Einblick in den Alltag und das Leben der Burgbewohner des Mittelalters auf der wenig bekannten Burg Stahleck.

Auftaktveranstaltung

Begleitend wird am Wochenende Samstag 15. und Sonntag 16. Juni 2024 ein Auftakt-Event mit einem bunten Begleitprogramm und einem gastronomischen Angebot im Pfullinger Schlösslespark stattfinden. Im Mittelpunkt steht ein „lebendiger“ Einblick in das 13. Jahrhundert durch wissenschaftlich fundierte Geschichtsdarstellungen: Erwartet werden Vertreter ansässiger und angereister Adelsfamilien mit Gefolge sowie zahlreiche Handwerker, Händler und sonstige Personen.

 

Das Museum: Das Schlössle (schwäbisch für Schlösslein) in Pfullingen im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg ist ein spätmittelalterliches Fachwerkgebäude, das im 15. Jahrhundert von den Pfullinger Ortsadeligen Remp erbaut wurde. Heute beherbergt es das stadtgeschichtliche Museum und zählt zu den bekanntesten Gebäuden der Stadt. Das Schlössle sollte nicht mit dem Schloss Pfullingen verwechselt werden, das sich etwa 130 Meter nordwestlich befindet.

aus: wikipedia (Stand: 05.01.24)

Kunstgebäude Stuttgart


Große Landesausstellung "THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend"

Kunstgebäude Stuttgart
(Württembergischer Kunstverein)
Schlossplatz 2
70173 Stuttgart

wkv-stuttgart.de / Kunstgebäude

→ Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch 11:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen

Große Landesausstellung (Vorschau)

Das erste Jahrtausend ist eine Zeit großer Umbrüche: Das römische Weltreich und sein Untergang bestimmen das Leben in Europa, es folgen neue Reiche, neue Herrscher und mit dem Christentum eine neue Religion.

Für das Land, das wir heute Baden-Württemberg nennen kennen wir Namen und Begriffe wie Römer, Franken, Alamannen, Schwaben oder Kaiser, Herzogtum und Kirche. Aber was bedeuten sie für das Leben vor über tausend Jahren? Wer waren die Menschen, die uns vorangegangen sind? Was prägte ihr Zusammenleben im Großen wie im Kleinen?

Die Archäologie sucht Antworten darauf. Sie untersucht die Spuren in dem Boden, auf dem wir stehen: in vergangenen Friedhöfen und Siedlungen, in ersten Gotteshäusern unter unseren Kirchen und den uralten Straßen, die unsere Landschaft durchschneiden … – sie lassen uns entdecken, wie nahe oder fremd uns die Menschen des ersten Jahrtausends sind.

Die Große Landesausstellung wird vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (alm) in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführt.

Vortragsreihe 2024 der Gesellschaft für Archäologie

Die diesjährige Vortragsreihe der Gesellschaft widmet sich ganz dieser Großen Landesausstellung. Der Gang durch die Jahrhunderte führt anhand wichtiger Fundplätze und Funde durch die vielfältigen Lebenswelten der Menschen im Südwesten von der Römerzeit bis in die Zeit des Herzogtums Schwaben.

In → 5 Vorträgen vom 22. Februar bis zum 02. Mai 2024 stellen die an der Umsetzung des Ausstellungsprojekts beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese Fundplätze, ihre Besonderheiten und ihre Zeit vor.

 

Der Ausstellungsort: Das Kunstgebäude wurde von 1910 bis 1913 nach einem Entwurf des Architekten Theodor Fischer erbaut und am 8. Mai 1913 eröffnet. Den bildhauerischen Schmuck der Fassade und des Säulengangs haben Jakob Brüllmann und Josef Zeitler geschaffen. Seit 1913 ist es Sitz des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart. Während des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig zerstört, wurde der Wiederaufbau des Kunstgebäudes erst 1961 abgeschlossen und mit einem modernen Erweiterungsbau verknüpft. Seit 2012 befindet sich der Württembergische Kunstverein permanent in diesem neueren Gebäudekomplex und hat seinen Haupteingang im Glastrakt.

Württembergischer Kunstverein / Chronik (Stand: 02.12.23)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2024/25 "500 Jahre Bauernkrieg"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2024/25 (Vorschau)

Mit gleich fünf Projekten wird das Landesmuseum an eines der bedeutendsten Ereignisse unserer Geschichte erinnern: den Bauernkrieg von 1524/25. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird die Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ dabei nicht nur in die Vergangenheit schauen, sondern auch auf Fragen unserer Zeit eingehen und einen Blick in die Zukunft werfen.

Gehen Sie in den Ausstellungen und online auf eine Entdeckungsreise an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit und zu den Protestbewegungen von heute. Den Auftakt bilden ab Oktober 2024 die Erlebnisausstellung „PROTEST! Von der Wut zur Bewegung“ und eine Mitmachausstellung für Kinder im Jungen Schloss.

Zur Vorschau auf die vorgesehenen Veranstaltungen gelangen sie → hier.

Was sagt uns der "Bauernkrieg" heute?

Mit diesem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt macht das Landesmuseum Württemberg die Geschichte des Bauernkriegs auf vielfältige Weise erlebbar. Doch worin liegt für uns heute die Relevanz eines Ereignisses, das bereits 500 Jahre zurückliegt?

In den Jahren 1524 und 1525 erhoben sich Bauern, Städter und Bergknappen gegen die Ausbeutung durch ihre Feudalherren. Erstmals wurden universale Freiheitsrechte gefordert und eine allgemeine Gleichheit aller Menschen postuliert. Die Aufstände erzielten eine bis dahin nicht gekannte Reichweite und können als die erste Massenbewegung der deutschen Geschichte bezeichnet werden.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Trotz der Niederschlagung blieb der Bauernkrieg als Zäsur im kollektiven Gedächtnis verankert. Eine Utopie war in der Welt, inspirierte spätere Revolutionen in ganz Europa und wirkt bis heute nach. Der Blick auf 1524/25 eröffnet Perspektiven von geradezu erstaunlicher Aktualität und wirft Fragen auf: Was lernen wir aus der Geschichte? Worin erkennen wir uns wieder? Was treibt Menschen dazu an, sich zu erheben?

Die Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ geht diesen Fragen nach und ermöglicht mit dem Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart besser zu verstehen und neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Freuen Sie sich auf außergewöhnliche Ausstellungen und vielfältige Erlebnisse – im Landesmuseum Stuttgart, in ganz Baden-Württemberg und online!

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/ueber-das-museum (Stand: 26.01.24)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Ammerbuch-Reusten, Lkrs. Tübingen

Lea Valcov, M.A., Dr. Marc Heise und Dr. Jörg Bofinger


Ehrenamtsprojekt "Ammerbuch-Reusten" - Forschungsgrabung 2021 ff.

Ein Grabungsprojekt mit Freiwilligen (2021 bis 2023/2024)

Ein neues Ausgrabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Freiwilligen und in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und der Universität Tübingen findet ab September 2021 an der Fundstelle des ältesten Goldfundes Südwestdeutschlands bei Ammerbuch-Reusten (Landkreis Tübingen) statt. Es war zunächst bis September 2023 terminiert, wurde aber nochmal um ein Jahr bis September 2024 verlängert.

Das Siedlungsareal bei Ammerbuch-Reusten

Seit 2017 werden im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Forschungsgrabungen an mehreren jungsteinzeitlichen Siedlungsplätzen durchgeführt. Ziel ist die Erforschung der Besiedlungsgeschichte der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in der Region rund um das Ammertal.

Auf der Hochfläche des Oberen Gäus, unweit des Kirchberges von Reusten, befindet sich ein größeres Fundareal, welches bereits seit langer Zeit bekannt ist. Neben ausgepflügten menschlichen Skelettresten können auch beinahe alle vorgeschichtlichen Epochen seit der frühesten Jungsteinzeit bis in die römischen Epochen nachgewiesen werden.

Im Jahr 2000 wurden durch den ehrenamtlichen Mitarbeiter A. Lehmkuhl die Reste einer Hockerbestattung im Zentrum des Fundareals in der Flur „Grüninger“ freigelegt. 2020 erfolgte eine gezielte Nachuntersuchung im Rahmen des Forschungsprojektes, welche die zeitliche Stellung Bestattungsplatzes klären sollte.

Forschungsgrabung Flur „Grüninger“ 2020

Die bereits im Vorfeld der Grabung durchgeführten geomagnetischen Messungen lieferten die Grundlage für einen 10 m x 20 m großen Sondageschnitt. Bereits wenige Zentimeter unter dem Ackerboden wurden archäologische Befunde beobachtet. Ein Großteil der Strukturen umfasst jungsteinzeitliche Siedlungsgruben und Pfostengruben der Linearbandkeramischen Kultur sowie eine größere mittelneolithische Grube.

Ein zweiter Schnitt sollte die von A. Lehmkuhl beobachtete Bestattung lokalisieren und dokumentieren. Im Zentrum des 3 m x 3 m großen Schnitts wurden die letzten Reste eines Grabes einer jungen Frau, die in Hockerlage bestattet wurde, aufgefunden. Bedauerlicherweise waren große Teile des Skelettes bereits von der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Feldes in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Bestattung selbst wurde im Block geborgen und im Restaurierungslabor fachgerecht freigelegt und dokumentiert.

Der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs

Spektakulär ist die einzige Grabbeigabe, die man der jungen Frau mit ins Grab gab. Es handelt sich um eine kleine, mehrfach gewundene Goldspirale, welche im unteren Rückenbereich der Frau aufgefunden wurde und wahrscheinlich ursprünglich im Kopfbereich der Bestattung lag.

Knochenproben des Skelettes erbrachten ein 14C Datum von 1861-1616 calBC und datiert das Grab damit in die frühe Bronzezeit. Bisher sind Goldfunde für diese Zeitstellung nur aus Mitteldeutschland bekannt. Die kleine Goldspirale ist somit der bisher älteste Goldfund Baden-Württembergs.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Ab dem 13.09.2021 soll im Rahmen eines auf zunächst zwei Jahre angesetzten Projekts das gesamte Areal der Flur „Grüninger“ ausgegraben und dokumentiert werden. Grund dafür ist die akute Bedrohung der archäologischen Befunde und Funde durch die landwirtschaftliche Nutzung des Feldes.

Das Grabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird unter Beteiligung von Freiwilligen und an der Archäologie interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. So soll auch interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, unter fachkundiger Anleitung an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen und so Archäologie vor Ort zu erleben und die Ausgrabungen zu unterstützen.

Wissenschaftliche Leiter des Projektes sind Dr. Jörg Bofinger und Dr. Marc Heise. Die Maßnahmen vor Ort werden von Lea Valcov M.A. durchgeführt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Wenn Sie Interesse haben, an der Ausgrabung teilzunehmen, können Sie sich vorab bei uns melden.

Wünschenswert für die Teilnahme an dem Ehrenamtsprojekt sind erste Grabungserfahrungen (z.B. Lehrgrabungen etc.) und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit vor Ort.

Für Ihre Anmeldung (Erst-Registrierung) und die Nennung Ihrer Beteiligungsmöglichkeiten senden Sie bitte eine formlose E-Mail an die Grabungstechnikerin Lea Valcov (s. unten).

Ein Neueinstig in die Arbeiten vor Ort ist während der gesamten Grabungskampagne möglich. Beachten Sie hierbei bitte eine gewisse Vorlaufzeit von 2-3 Wochen für die Planung. Auf der Kommunikationsplattform „moodle“ werden spätestens 14 Tage vor dem eigentlichen Grabungsbeginn „Abfragen“ eingestellt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Beteiligungstage anzugeben. Eine Teilnahme über mehrere Tage ist erwünscht.

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: lea.valcov@rps.bwl.de oder

Projektadresse: ehrenamtprojekt-ammerbuchreusten@web.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform (moodle).

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt vielen Ehrenamtlichen im Land ein attraktives Angebot machen zu können, einmal "von Anfang bis Ende" bei einer Forschungsgrabung beteiligt sein zu können. Ihr → Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Archäologie hilft auch hier, die Kosten für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur (moodle) zu decken.

Die Projektseite der Universität Tübingen

Auf der Website der Eberhard Karls Universität Tübingen, Philosphische Fakultät - Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters finden Sie aktuelle Informationen zu den verschiedenen Forschungsgrabungen im Ammertal. Mehr

Publikationen (Auswahl)

Aktuelle Informationen zur bisherigen Grabungskampagne in Ammertal finden Sie in:

  • Jörg Bofinger, Marc Heise, Lea Valcov: Im Ehrenamt in die Bronzezeit - Ein Ausgrabungsprojekt bei Ammerbuch-Reusten. In: "Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege", 3-2023, S. 178-185. (→ Zum PDF-Download)
  • Zur Sonderausstellung → "Gold im Ammertal. Das Ende der Steinzeit im Raum Tübingen" im MUT Tübingen ist ein gleichnamiger, reich illustrierter Begleitband erschienen mit Essays zur Kulturgeschichte der Region um Tübingen, Beiträgen zur archäologischen Methodik und einem Katalog der untersuchten Fundplätze:
    Bofinger, Jörg und Krauß, Raiko (Hg.) Tübingen 2023, 274 Seiten mit 257 durchgehend farbigen Abbildungen, ISBN 978-3-949680-08-3 Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Herausgegeben von Ernst Seidl, Band 27, Preis: 29,90 €. Die Publikation ist erhältlich an der Museumskasse oder im → Online-Shop des MUT.
  • Bofinger, Jörg; Heise, Marc; Valcov, Lea: Zur Fortsetzung des Projekts im Bereich des neolithischen Siedlungsareals und frühbronzezeitlichen Bestattungsplatzes bei Ammerbuch-Reusten. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022, S. 16-19.
  • Krauß, R.; Breuer, L.; Korolnik, S.; Pernicka, E.; Schorer, B.; Spatzier, A.; Stein, V. Bofinger, J., An Early Bronze Age Burial with a Golden Spiral Ring from Ammerbuch-Reusten, Southwestern Germany. Praehistorische Zeitschrift, 2021. doi: 10.1515/pz-2021-0010
  • Bofinger, Jörg; Stein, Veronika; Valcov, Lea; Krauß, Raiko: Das Ammertal als jungsteinzeitliche Siedlungslandschaft – Fortführung der Untersuchungen zum Frühneolithikum. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2021, S. 99-102.
  • Bofinger, Jörg; Heise, Marc; Valcov, Lea: Im Hinterland des Kirchbergs von Reusten – Ein neues Grabungsprojekt im Bereich des neolithischen Siedlungsareals und frühbronzezeitlichen Bestattungsplatzes bei Ammerbuch-Reusten. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2021, S. 18-21.
  • Bofinger, Jörg; Brandtstätter, Lennart; Heise, Marc; Stein, Veronika; Krauß, Raiko: Jungsteinzeitliche Scherben, frühbronzezeitliches Gold – Zum Fortgang der Untersuchungen im Ammertal. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020, S. 88-92.

Pressemitteilungen (Auswahl)

Bürgerverein Ammerbuch

Mit aktuellen Berichten und Vortragsveranstaltungen wird das Ehrenamtsprojekt aktiv begleitet durch den → Bürgerverein Ammerbuch e.V.

TV-Beiträge

 

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Neuenstadt a. Kocher, Lkrs. Heilbronn

Dr. Andrea Faber, Prof. Dr. Michaela Konrad und Dr. Klaus Kortüm


Ehrenamtsprojekt "Forschungen zum römischen Neuenstadt am Kocher" - Grabungen 2022 ff.

Ein Grabungsprojekt mit Freiwilligen und interessierten Laien (2022 bis 2024/25)

Im April 2022 startete ein gemeinsames Projekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Thema ist die weitere Erforschung der römischen Stadtanlage bei Neuenstadt am Kocher, Lkrs. Heilbronn. Der Beginn der Grabungen mit Beteiligung von Freiwilligen und interessierten Laien in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie ist für den Juni 2022 vorgesehen. Im August und September 2022 erfolgt in diesem Rahmen ergänzend eine Lehrgrabung für Studierende der Universität Bamberg. Während der Grabungspause ab November 2022 erfolgen Dokumentationsaufgaben und Fundbearbeitungen. Ab Juni 2023 wurden die Grabungen fortgesetzt. Die in diesem Rahmen stattfindende Lehrgrabung der Universität Bamberg fand vom 21.8. bis 29.9.2023 statt. Für Freiwillige und interessierte Laien erfolgte die Einplanung von Mitarbeitsmöglichkeiten wieder über die Kommunikations-Plattform für Ehrenamtsprojekte.

2024: Die Grabungen werden ab Frühsommer fortgesetzt. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit Dr. Andrea Faber (Kontaktdaten siehe unten) auf.

Die römische Stadtanlage bei Neuenstadt a.K.

Vor einigen Jahren hat das LAD mit einem Forschungsprojekt im Bereich der neuentdeckten römischen Stadtanlage auf den Feldern bei Neuenstadt begonnen. In diesem Rahmen konnten erste Ergebnisse zu Ausdehnung, Struktur und Geschichte des römischen Neuenstadt erzielt werden. Darüber hinaus gelang die Ausgrabung spektakulärer Ruinen eines großen Tempels für Apollo Grannus.

Die für unsere Region außergewöhnliche antike Siedlung war Hauptort der römischen Verwaltungseinheit 'Aurelia G(...)' zwischen Neckar und 'Vorderem Limes'. Sie wurde nach mediterranen Prinzipien planmäßig an einem nach Süden, zum Kocher hin geneigten Hang, angelegt. Ihre Bebauung zieht sich über mindestens 25 Hektar bis ins Flusstal, wo sich vermutlich ein Hafen oder eine Anlegestelle befand. Repräsentative und öffentliche Bauten nehmen markante Punkte im Stadtgebiet ein. Das Zentrum bildet der Heilige Bezirk für Apollo Grannus.

Forschungsgrabung in Neuenstadt-Bürg

Vor kurzem hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einem gemeinsam vom LAD und der Universität Bamberg gestellten Antrag auf Fördermittel stattgegeben: SIEDELN IN DYNAMISCHEN RÄUMEN. Neuenstadt am Kocher und die Civitas Aurelia G(…) als Modell für Urbanisationsprozesse in römischen Grenzzonen des 2. Jahrhunderts n. Chr. DFG-Projekt 2022 bis 2024/25.

Daher können nun die Forschungen mit Ausgrabungen in Neuenstadt-Bürg fortgesetzt werden. Sie sollen im Frühjahr dieses Jahres beginnen. Wissenschaftliche Projektleiter sind Prof. Dr. Michaela Konrad, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Archäologie der Römischen Provinzen und Dr. Klaus Kortüm, Landesamt für Denkmalpflege Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Esslingen. Die Maßnahmen am Ort organisiert und leitet Dr. habil. Andrea Faber.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt

Die Planungen für die aktuellen Forschungen sehen neben der Beteiligung von interessierten Laien die feldarchäologische Ausbildung von Archäologiestudierenden vor.

Bei dem vorliegenden Angebot geht es zunächst in erster Linie um eine Beteiligung an den Ausgrabungen selbst: Bis Ende 2024 sollen im Bereich zweier für die nordwestlichen Grenzprovinzen ungewöhnlicher und bisher nur aus Luftbildern und geophysikalischen Prospektionen bekannter, vermutlich öffentlicher Gebäude der antiken Siedlung Ausgrabungskampagnen stattfinden. Ziel ist es, mehr über die Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur als wichtigstem Teil der neu gegründeten Siedlung zu erfahren.

Die archäologischen Forschungen in Neuenstadt, dem administrativen und religiösen Zentrum der nach der kaiserlichen Familie der Aurelier benannten Kommune civitas Aurelia G(...), werden wichtige Erkenntnisse für die Landesarchäologie, aber auch zu grundsätzlichen Fragen der Funktion römischer Städte in Grenzräumen des römischen Reiches erbringen.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Die erste Phase im Ehrenamtlichen-Projekt ist für Juni bis Oktober 2022 terminiert und wird ab Juni 2023 fortgesetzt. Wenn Sie Interesse haben, die Grabungen zeitweise tatkräftig zu unterstützen, schicken Sie bitte formlos eine E-Mail an die Grabungs- und Projektadresse: Andrea.Faber@uni-bamberg.de.

Auf der Kommunikationsplattform "moodle" werden dazu vor den eigentlichen Grabungswochen Abfragen eingestellt, in der Sie Ihre individuellen Beteiligungstage eintragen können. Eine Teilnahme über mehrere Tage ist erwünscht.

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: Andrea.Faber@uni-bamberg.de oder

Projektadresse: Andrea.Faber@uni-bamberg.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Registrierungsdaten für die → Kommunikations-Plattform (moodle).

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt den Ehrenamtlichen im Land durch die Beteiligung an einer Forschungsgrabung ein attraktives Angebot machen zu können. Ihr → Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Archäologie hilft auch hier, die Kosten für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur (moodle) zu decken.

Die Projektseite der Universität Bamberg

Universität Bamberg, Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte - Archäologie der Römischen Provinzen: Siedeln in dynamischen Räumen − Neuenstadt am Kocher und die Civitas Aurelia G(...) als Modell für Urbanisationsprozesse in römischen Grenzzonen des 2. Jahrhunderts n. Chr. (DFG-Drittmittelprojekt 2022−2025). Mehr

Publikationen (Auswahl)

Informationen zum Projektumfeld finden Sie in:

  • Klaus Kortüm, Tacitus im römischen Neuenstadt. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2012, S. 191–196. Mehr
  • Klaus Kortüm, Finale in Neuenstadt - Abschluss der Ausgrabungen im Apollo-Grannus-Tempel. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2013, S. 162–166. Mehr
  • Klaus Kortüm, Die römische Stadt bei Neuenstadt am Kocher, Kreis Heilbronn (2004) in: D. Planck – D. Krausse – R. Wolf (Hrsg.), Meilensteine der Archäologie in Württemberg. Ausgrabungen aus 50 Jahren (Darmstadt 2013), S. 217–219. Mehr
  • Michaela Konrad, Klaus Kortüm, Siedeln in dynamischen Räumen - Das römische Neuenstadt und die Grenzzone am Limes im Blick der aktuellen Forschung. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege, Jg. 51 Nr. 4 (2022), S. 278–285. Mehr
  • Andrea Faber, Michaela Konrad, Astrid Schmölzer, Klaus Kortüm, Neues zur römischen Stadt bei Neuenstadt am Kocher. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022, S. 186–190. Mehr

Pressemitteilungen (Auswahl)

  • Regierungspräsidium Stuttgart, → Pressemitteilung vom 13.01.2022: "Archäologische Denkmalpflege: Untersuchungen an Römischer Siedlung mit Tempelanlage in Neuenstadt am Kocher werden fortgeführt (Landkreis Heilbronn)".
  • Regierungspräsidium Stuttgart, → Pressemitteilung vom 27.07.2023: „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022“ - Zusammenfassung der öffentlichen Präsentation des Jahrbuches auf der aktuellen Grabung in Neuenstadt a. K.. mit eindrucksvollen Fotos von Grabungsergebnissen.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkrs. Reutingen

Lennart Brandtstätter M.A., Dr. Leif Hansen


Lehrgrabung 2024 Gruppe 1 - Befestigungsanlage Althayingen (vermutete Toranlage und Ringwall)

Ausgrabungen im (vermuteten) Torbereich der Befestigungsanlage Althayingen

(aus: Bericht im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12-14)

Auf einem in das Tal der Großen Lauter hineinragenden Bergsporn befindet sich eine der größten Höhenbefestigungen Baden-Württembergs: Althayingen. Die Anlage liegt südlich von Indelhausen und nahe Hayingen im Landkreis Reutlingen. Sie besteht aus einem mehrfach befestigten, großen Vorbereich und einer Kernanlage mit Randwall. Die Wall-Graben Anlagen grenzen dabei ein Areal von mindestens 7,3 ha ab, wovon etwa 4,3 ha auf ein fünfeckiges, im Osten durch zwei zusätzliche Hanggräben befestigtes, Hochplateau entfallen.

Die Lehrgrabung im Sommer 2023 konzentrierte sich auf den Bereich eines vermuteten Tors. In sieben Plana konnten hauptsächlich unterschiedliche Ebenen verstürzter Steine einer vermuteten Tor- oder Mauerkonstruktion dokumentiert werden. Für eine Interpretation als Mauerversturz sprechen die häufig glatten Oberflächen, die rechteckigen Formen sowie der insgesamt bearbeitet wirkende Charakter der Steine. Zu erwähnen sind zudem die beobachteten häufigen Anzeichen für ein Brandereignis, die sich als rötliche Verfärbung oder in Form starker Zersplitterung der Kalksteine zeigen.

Ein überaus spannender, aber momentan noch schwer zu interpretierender Befund konnte unmittelbar unter dem Steinversturz freigelegt werden (siehe Foto "Überblicksaufnahme von Planum 8" im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12). In einer Fundschicht, welche einige wenige Scherben schwarzer reduzierend gebrannter eisenzeitlicher Keramik enthielt, wurden mehrere verkohlte Hölzer entdeckt. Ein System in der Lage der teilweise über 0,90 m langen Hölzer war nicht zu erkennen und so erscheint momentan auch bei diesem Befund eine Deutung als Versturz am wahrscheinlichsten. Als mögliche Herkunft der Hölzer kommen die Pfosten einer Pfostenschlitzmauer, eine Holzverschalung oder ein Überbau in Form einer Überdachung oder eines Wehrgangs in Frage. Der Fund der Hölzer deckt sich von der Lage her mit den dokumentieren und in die Hallstattzeit datierten Holzkohlen unter der Steinreihe aus der Grabung 2022.

Die letzten drei Grabungskampagnen auf dem Hochplateau von Althayingen förderten bisher äußerst spannende Befunde zu Tage. Sie untermauern das Potenzial des Fundplatzes und unterstreichen nicht zuletzt die Bedeutung von Althayingen im Netzwerk weiterer Höhenbefestigungen im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg.

Ein Team von SWR Aktuell hat die Lehrgrabung Ende Juli 2023 besucht und auf ihrer Homepage einen kurzen Bericht und den Rundfunkbeitrag bereitgestellt. Den Beitrag finden Sie → hier.

Die diesjährige, insgesamt sechswöchige Lehrgrabungskampagne erscheint für eine weitere Erforschung vielversprechend.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Der Grabungsort "Ringwall Althayingen" wird auch manchmal "Burg Alt-Hayingen" genannt. Er befindet sich südwestlich oberhalb der beiden Hayinger Ortsteile Indelhausen und Anhausen, das u.a. Startpunkt des Wander- und Radwegs durch das einsame Tal der "Großen Lauter" in Richtung Donau ist.

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Indelhausen und Anhausen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Juni 2024 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkrs. Reutingen

Lennart Brandtstätter M.A., Dr. Leif Hansen


Lehrgrabung 2024 Gruppe 2 - Befestigungsanlage Althayingen (vermutete Toranlage und Ringwall) +++ausgebucht+++

Ausgrabungen im (vermuteten) Torbereich der Befestigungsanlage Althayingen

(aus: Bericht im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12-14)

Auf einem in das Tal der Großen Lauter hineinragenden Bergsporn befindet sich eine der größten Höhenbefestigungen Baden-Württembergs: Althayingen. Die Anlage liegt südlich von Indelhausen und nahe Hayingen im Landkreis Reutlingen. Sie besteht aus einem mehrfach befestigten, großen Vorbereich und einer Kernanlage mit Randwall. Die Wall-Graben Anlagen grenzen dabei ein Areal von mindestens 7,3 ha ab, wovon etwa 4,3 ha auf ein fünfeckiges, im Osten durch zwei zusätzliche Hanggräben befestigtes, Hochplateau entfallen.

Die Lehrgrabung im Sommer 2023 konzentrierte sich auf den Bereich eines vermuteten Tors. In sieben Plana konnten hauptsächlich unterschiedliche Ebenen verstürzter Steine einer vermuteten Tor- oder Mauerkonstruktion dokumentiert werden. Für eine Interpretation als Mauerversturz sprechen die häufig glatten Oberflächen, die rechteckigen Formen sowie der insgesamt bearbeitet wirkende Charakter der Steine. Zu erwähnen sind zudem die beobachteten häufigen Anzeichen für ein Brandereignis, die sich als rötliche Verfärbung oder in Form starker Zersplitterung der Kalksteine zeigen.

Ein überaus spannender, aber momentan noch schwer zu interpretierender Befund konnte unmittelbar unter dem Steinversturz freigelegt werden (siehe Foto "Überblicksaufnahme von Planum 8" im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12). In einer Fundschicht, welche einige wenige Scherben schwarzer reduzierend gebrannter eisenzeitlicher Keramik enthielt, wurden mehrere verkohlte Hölzer entdeckt. Ein System in der Lage der teilweise über 0,90 m langen Hölzer war nicht zu erkennen und so erscheint momentan auch bei diesem Befund eine Deutung als Versturz am wahrscheinlichsten. Als mögliche Herkunft der Hölzer kommen die Pfosten einer Pfostenschlitzmauer, eine Holzverschalung oder ein Überbau in Form einer Überdachung oder eines Wehrgangs in Frage. Der Fund der Hölzer deckt sich von der Lage her mit den dokumentieren und in die Hallstattzeit datierten Holzkohlen unter der Steinreihe aus der Grabung 2022.

Die letzten drei Grabungskampagnen auf dem Hochplateau von Althayingen förderten bisher äußerst spannende Befunde zu Tage. Sie untermauern das Potenzial des Fundplatzes und unterstreichen nicht zuletzt die Bedeutung von Althayingen im Netzwerk weiterer Höhenbefestigungen im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg.

Ein Team von SWR Aktuell hat die Lehrgrabung Ende Juli 2023 besucht und auf ihrer Homepage einen kurzen Bericht und den Rundfunkbeitrag bereitgestellt. Den Beitrag finden Sie → hier.

Die diesjährige, insgesamt sechswöchige Lehrgrabungskampagne erscheint für eine weitere Erforschung vielversprechend.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Der Grabungsort "Ringwall Althayingen" wird auch manchmal "Burg Alt-Hayingen" genannt. Er befindet sich südwestlich oberhalb der beiden Hayinger Ortsteile Indelhausen und Anhausen, das u.a. Startpunkt des Wander- und Radwegs durch das einsame Tal der "Großen Lauter" in Richtung Donau ist.

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Indelhausen und Anhausen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Juni 2024 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ ausgebucht, bitte weichen Sie ggf. auf eine der anderen Gruppen aus, Danke. +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Stadt Hayingen (OT Indelhausen), Lkrs. Reutingen

Lennart Brandtstätter M.A., Dr. Leif Hansen


Lehrgrabung 2024 Gruppe 3 - Befestigungsanlage Althayingen (vermutete Toranlage und Ringwall)

Ausgrabungen im (vermuteten) Torbereich der Befestigungsanlage Althayingen

(aus: Bericht im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12-14)

Auf einem in das Tal der Großen Lauter hineinragenden Bergsporn befindet sich eine der größten Höhenbefestigungen Baden-Württembergs: Althayingen. Die Anlage liegt südlich von Indelhausen und nahe Hayingen im Landkreis Reutlingen. Sie besteht aus einem mehrfach befestigten, großen Vorbereich und einer Kernanlage mit Randwall. Die Wall-Graben Anlagen grenzen dabei ein Areal von mindestens 7,3 ha ab, wovon etwa 4,3 ha auf ein fünfeckiges, im Osten durch zwei zusätzliche Hanggräben befestigtes, Hochplateau entfallen.

Die Lehrgrabung im Sommer 2023 konzentrierte sich auf den Bereich eines vermuteten Tors. In sieben Plana konnten hauptsächlich unterschiedliche Ebenen verstürzter Steine einer vermuteten Tor- oder Mauerkonstruktion dokumentiert werden. Für eine Interpretation als Mauerversturz sprechen die häufig glatten Oberflächen, die rechteckigen Formen sowie der insgesamt bearbeitet wirkende Charakter der Steine. Zu erwähnen sind zudem die beobachteten häufigen Anzeichen für ein Brandereignis, die sich als rötliche Verfärbung oder in Form starker Zersplitterung der Kalksteine zeigen.

Ein überaus spannender, aber momentan noch schwer zu interpretierender Befund konnte unmittelbar unter dem Steinversturz freigelegt werden (siehe Foto "Überblicksaufnahme von Planum 8" im → Mitteilungsblatt 2024/1, S. 12). In einer Fundschicht, welche einige wenige Scherben schwarzer reduzierend gebrannter eisenzeitlicher Keramik enthielt, wurden mehrere verkohlte Hölzer entdeckt. Ein System in der Lage der teilweise über 0,90 m langen Hölzer war nicht zu erkennen und so erscheint momentan auch bei diesem Befund eine Deutung als Versturz am wahrscheinlichsten. Als mögliche Herkunft der Hölzer kommen die Pfosten einer Pfostenschlitzmauer, eine Holzverschalung oder ein Überbau in Form einer Überdachung oder eines Wehrgangs in Frage. Der Fund der Hölzer deckt sich von der Lage her mit den dokumentieren und in die Hallstattzeit datierten Holzkohlen unter der Steinreihe aus der Grabung 2022.

Die letzten drei Grabungskampagnen auf dem Hochplateau von Althayingen förderten bisher äußerst spannende Befunde zu Tage. Sie untermauern das Potenzial des Fundplatzes und unterstreichen nicht zuletzt die Bedeutung von Althayingen im Netzwerk weiterer Höhenbefestigungen im Umfeld der frühkeltischen Heuneburg.

Ein Team von SWR Aktuell hat die Lehrgrabung Ende Juli 2023 besucht und auf ihrer Homepage einen kurzen Bericht und den Rundfunkbeitrag bereitgestellt. Den Beitrag finden Sie → hier.

Die diesjährige, insgesamt sechswöchige Lehrgrabungskampagne erscheint für eine weitere Erforschung vielversprechend.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Der Grabungsort "Ringwall Althayingen" wird auch manchmal "Burg Alt-Hayingen" genannt. Er befindet sich südwestlich oberhalb der beiden Hayinger Ortsteile Indelhausen und Anhausen, das u.a. Startpunkt des Wander- und Radwegs durch das einsame Tal der "Großen Lauter" in Richtung Donau ist.

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Indelhausen und Anhausen finden Sie auf folgender Webseite → www.naturerlebnis-hayingen.de.

Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Wander-Parkplatz "Heiligental" (offizieller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung) etwa 4,5 km nördlich des Grabungsortes im Lautertal, Heiligental 1, 72525 Münsingen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Juni 2024 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum mit Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Keltentag

Die Kelten erwachen zum Leben! Der Innenhof des Franziskanermuseums verwandelt sich für einen Tag in ein keltisches Lager mit Handwerkern, Kriegern und Händlern. Mit wissenschaftlichem Anspruch und anschaulicher Darstellung entführen Living-History-Gruppen die Besucher in eine ferne Vergangenheit.

Es locken handwerkliche Vorführungen, kulinarische Spezialitäten, Museumsführungen und Mitmachangebote für die ganze Familie.

Programm

Den Flyer zum Download mit dem kompletten Programmablauf, Vorführungen, Museumsführungen und Vorträgen finden Sie → hier.

 

Schwäbisch Gmünd


Führung durch das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem)

Veranstalter: fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Führung: Katja Baumgärtner, u. a.

Ort: fem Forschungsinstitut, Katharinenstr. 13-17, 73525 Schwäbisch Gmünd (→ Karte/Ortsplan)

Treffpunkt: Haupteingang Innovationslabor – Neubau

Beginn: 14:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: erforderlich per E-Mail an Frau Katja Baumgärtner → k.baumgaertner@fem-online.de.

Hintergrundinformationen

Das fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd zählt seit seiner Gründung im Jahr 1922 zu den führenden unabhängigen Instituten für die Erforschung, Entwicklung und Analyse von metallischen Werkstoffen und Beschichtungen. Rund 100 Beschäftigte entwickeln in zahlreichen Projekten und in enger Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie mit der Industrie neue Material- und Schichtkonzepte für die Zukunftsthemen Energietechnik (Wasserstoff und Batterie), Rohstoff- und Ressourceneffizienz, additive Fertigung und funktionalisierte Oberflächen.

Neben den Aktivitäten in Forschung und Entwicklung sind es aber auch die vielfältigen Mess- und Prüfmethoden, mit denen sich das fem in den letzten Jahrzehnten einen Namen gemacht hat. Die Kunden kommen aus Industrie, Wirtschaft, Universitäten, Forschungsinstitutionen und anderen öffentlichen Einrichtungen.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die 3D-Röntgen-Computertomographie (CT): Eine Methode, mit der am fem nicht nur technische Bauteile und Materialien analysiert werden, sondern auch herausragende archäologische Funde. Dazu gehörten in der Vergangenheit Schwerter, Armreifen und Fibeln aus den Lauchheimer Alamannengräbern oder der fein gearbeitete Goldschmuck aus dem rund 2600 Jahre alten Grab der sogenannten Keltenfürstin von der Heuneburg. Dank der Analyse im CT konnten die Archäologen rund um Dipl.-Rest. Nicole Ebinger vom LAD nicht nur zeigen, dass der sogenannte "Löwenmensch" als Figur falsch zusammengesetzt war, sondern auch weitere 80 Fragmente, die bislang nicht zugeordnet werden konnten, in eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit integrieren.

Mit der CT steht dem fem somit eine Material-Prüfmethode zur Verfügung, die eine zerstörungsfreie und dreidimensionale Erfassung und Charakterisierung beliebig komplexer Objekte aus allen Werkstoffklassen mit sämtlichen geometrischen und materialbezogenen Strukturen ermöglicht.

Führung

Sie würden gerne erfahren, wie Fassaden aus Aluminium dabei helfen, die Luft in Städten zu reinigen? Warum Calcium nicht nur gut für Zähne und Knochen ist, sondern auch für die Batterien der Zukunft? Wie man aus Kohlendioxid wertvolle Rohstoffe und aus Wasser Energie gewinnt? Und wie die Archäologie dank Röntgenstrahlung zu völlig neuen Erkenntnissen kommt?

Dann melden Sie sich zu dieser kostenlosen Führung durch die Räumlichkeiten des Gmünder Forschungsinstituts an (siehe oben). Sie werden dabei erleben, was das fem auszeichnet und an welchen zukunftsweisenden Projekten es derzeit forscht und arbeitet.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Nattheim (Lkr. Heidenheim)


AvO: "Rundwanderung: Abschnittsbefestigung, Viereckschanze und Grabhügel zwischen Fleinheim und Auernheim (Gem. Nattheim, Lkr. Heidenheim)" +++ausgebucht+++

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Günther Wieland, LAD, stv. Referatsleiter, Esslingen

Ort: Gem. Nattheim (Lkrs. Heidenheim)

Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Zwischen Heidenheim und Neresheim haben sich in den Wäldern zahlreiche Grabhügelgruppen und Viereckschanzen erhalten und bezeugen eine intensive keltische Besiedlung dieser Region. Nordwestlich von Fleinheim liegen auf der „Burg“ dicht nebeneinander eine Viereckschanze und eine Abschnittsbefestigung. Beide Geländedenkmale geben hinsichtlich ihrer genauen Zeitstellung und ihrer Funktion noch Rätsel auf, vor allem weicht die Viereckschanze deutlich vom bekannten Erscheinungsbild dieser Anlagen ab.

In ca. 1 km Entfernung liegt bei Auernheim ein seit dem 19. Jh. bekanntes Grabhügelfeld. Die Rundwanderung beträgt ca. 5 km, bitte an gutes Schuhwerk denken.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

+++ ausgebucht +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Ammerbuch-Reusten (Lkrs. Tübingen)


AvO: "Besichtigung der Grabung Ammerbuch-Reusten (Lkr. Tübingen)"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Jörg Bofinger, LAD, Leiter des Referats Regionale Archäologie, Schwerpunkt, Inventarisation, Esslingen und Dr. Marc Heise, LAD, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Tübingen und Lea Valcov, M.A., LAD - Grabungsleitung vor Ort, Tübingen

Ort: Ammerbuch-Reusten (Lkrs. Tübingen)

Beginn: 15:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Seit 2021 finden die Grabungen in Ammerbuch-Reusten zusammen mit Freiwilligen und Ehrenamtlichen im Rahmen unseres → Ehrenamtsprojekts statt. Mittlerweile sind 2022 und 2023 große Teile des Geländes untersucht worden. Die ersten Ergebnisse aus dem Ammertal und angrenzenden Gebieten waren in der Sonderausstellung → "Gold im Ammertal - das Ende der Steinzeit im Raum Tübingen" im MUT Tübingen zu sehen, zu der ebenfalls ein umfangreicher Begleitband erschienen ist. 2024 werden weitere Flächen geöffnet und archäologisch untersucht. Den aktuellen Stand der Grabungen können Sie im Rahmen dieser Grabungsführung direkt vor Ort erfahren.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Bundesweit (analog + digital)


Internationaler Museumstag 2024

"Museen mit Freude entdecken" heißt das bundesweite deutsche Motto zum internationalen Museumstag 2024, der in diesem Jahr zum 47. Mal stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutscher Museumsbund e.V.

Landesweite Koordination: Museumsverband Baden-Württemberg

Immer im Mai findet der Internationale Museumstag statt. Der Internationale Museumsrat ICOM weist mit diesem Aktionstag auf die große thematische Vielfalt und die gesellschaftliche Bedeutung der über 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit hin.

Das diesjährige Motto "Museen mit Freude entdecken" will die Besucherinnen und Besucher dazu einzuladen, diese gemeinsam zu entdecken.

Das von ICOM festgelegte Motto nimmt auf die vielfältigen Aspekte der Arbeit in den Museen unterschiedlichster Größe und Thematik bezug, greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und macht die große Vielfalt der Museumslandschaft deutlich. Der Museumsverband Baden-Württemberg koordiniert die Aktionen der Museen im Land.

Informationen für Besucherinnen und Besucher rund um den Internationalen Museumstag gibt es hier unter → www.museumstag.de.

 

Frankenhardt (Lkr. Schwäbisch Hall)


AvO: "Der Burgberg bei Oberspeltach (Gem. Frankenhardt, Lkr. Schwäbisch Hall)"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Günther Wieland, LAD, stv. Referatsleiter, Esslingen

Ort: Gem. Frankenhardt (Lkrs. Schwäbisch Hall)

Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Auf dem Burgberg bei Oberspeltach befindet sich eine dreifache Ringwallanlage. Jungsteinzeitliche Funde belegen zumindest eine Begehung des Berges in dieser Zeit. 1935 durchgeführte Grabungen ergaben eine Datierung der Befestigung in die Frühlatènezeit. Im Mittelalter diente der Berg als Wallfahrtsort.

Der Burgberg ist eine alles überragende Landmarke am Abfall der Keuperberge gegen die Hohenloher Ebene. Auf der Höhe errichtete der Schwäbische Albverein 1961 den weithin sichtbaren Aussichtsturm, eine verschalte Holzkonstruktion auf Werksteinsockel. Mit einer Höhe von 537 m und seiner freien Lage die Umgebung überragend, gestattet der Burgberg einen besonderen Rundblick weit über das Hohenloher Land. Bei günstigen Sichtverhältnissen sind der Odenwald, der Steigerwald und die Schwäbische Alb zu sehen.

(siehe auch: Wikipedia, 08.01.24)

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Hausen am Tann (Zollernalbkreis)


AvO: "Besichtigung der Grabung am Lochenstein (Gem. Hausen am Tann, Zollernalbkreis)" +++ausgebucht+++

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Führung: Dr. Marc Heise, LAD, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Tübingen und Prof. Dr. Martin Bartelheim, Universität Tübingen

Ort: Hausen a. Tann (Zollernalbkreis)

Beginn: 10:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Genau 100 Jahre nach Beginn der ersten systematischen Ausgrabungen auf dem Lochenstein bei Hausen am Tann durch Gerhard Bersu und das damalige Landesamt für Denkmalpflege finden an gleicher Stelle derzeit erneut archäologische Untersuchungen statt. Nach zwei Grabungskampagnen der Universität Tübingen in den Jahren 2021 und 2022 werden die Ausgrabungen ab 2023 im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Universität Tübingen und des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Erforschung der chronologischen Abfolge der Besiedlung des Lochensteins.

Die wissenschaftlichen Grabungsleiter, Prof. Dr. Martin Bartelheim (Universität Tübingen), Dr. Marc Heise (LAD) und der Grabungstechniker Michael Lingnau (LAD), wollen zunächst in drei Ausgrabungskampagnen bis 2025 an verschiedenen Stellen des Plateaus das archäologische Potential des Platzes überprüfen und wenn möglich eine für Südwestdeutschland gültige chronologische Entwicklung herausarbeiten. Das wird zum einen durch die Analyse des Fundmaterials (Keramik- und Metallfunde) erreicht, sowie durch naturwissenschaftliche Datierungen an organischen Materialien wie zum Beispiel Knochen.

(aus: PM des LAD, 06.09.23)

+++ ausgebucht +++

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.