Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Vorträge


Stuttgart

Prof. Dr. Peter Scholz


Gesprochene Antike: Ciceros erster großer politischer Auftritt und seine vermeintliche Fürsprache zugunsten des Pompeius

Vortragsreihe im Rahmen einer Kooperation des Historischen Institutes der Universität Stuttgart mit der Akademie für gesprochenes Wort und dem Landesmuseum Württemberg (ausgewählte Vorträge aus dem → Veranstaltungsprogramm des Landesmuseums).

„Ein Mann wird von allen Bundesgenossen und Bürgern in diesem Krieg als Oberbefehlshaber gefordert und erbeten, eben dieser eine vom Feind gefürchtet, sonst aber niemand.“ (Cicero, Über den Oberbefehl des Pompeius 5)

Nach der allgemeinen Begeisterung über den raschen Erfolg über die kilikischen Seeräuber im Vorjahr gelang es dem Volkstribunen Gaius Manilius, daß das römische Volk dem Pompeius im Jahr 66 v. Chr. ein weiteres außerordentliches militärisches Kommando im Krieg gegen den pontischen König Mithridates VI. zusprach. Im Vortrag werden nicht nur die Rede Ciceros und seine vermeintliche Fürsprache zugunsten des Feldherrn, sondern auch die politischen Hintergründe, vor allem der Machtkampf zwischen dem römischen Senat und den übermächtig und populär gewordenen „Außenseitern“ wie Pompeius, eingehend erläutert.  

Vortrag: Prof. Dr. Peter Scholz hat den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Stuttgart inne. Seine Forschungsinteressen gelten der griechischen Sozial- und Kulturgeschichte, besonders der hellenistischen Zeit, der römischen Republik, der antiken politischen Theorie sowie der Kindheit, Jugend, Erziehung und Bildung in der Antike.

Lesung: Mitglieder des Sprecherensembles.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort

Ort: Altes Schloss, Vortragssaal, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Kirchheim u. Teck

Rainer Laskowski M.A.


Archäologische Funde zur Heimatgeschichte - Jahresrückblick 2019

Ein Vortrag im Rahmen des VHS-Angebotes Kirchheim u. Teck mit der Kurs-Nr. 192-V011.

Rainer Laskowski M.A., Archäologie-AG Kirchheim u.T. und ehrenamtlich Beauftragter des Landesamtes für Denkmalpflege, Owen

Im November 2018 erhielt die Archäologie-AG in Kirchheim unter Teck den Archäologie-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg, der alle zwei Jahre verliehen wird. Dabei wurden ihr "außerordentliche Verdienste bei der Bewahrung und höchst lebendigen Vermittlung des archäologischen Erbes in ihrer Heimatregion, die landesweite Beachtung findet", bestätigt.

Was hat die Archäologie im Verlaufe von 35 Jahren stetiger Arbeit geleistet und wie sieht die Situation aktuell aus. Darüber wird berichtet, zudem über aktuelle Projekte der Archäologie-AG, wie z. B. baubegleitende Beobachtungen in Hochdorf und Notgrabungen vor dem Abriss eines Fachwerkhauses von 1567 in Dettingen unter Teck.

 

Veranstalter: Archäologie AG, VHS Kirchheim u. Teck e.V.

Ort: Spital, VHS Kirchheim u. Teck, Raum 04, Max-Eyth-Str. 18, 73230 Kirchheim u.T.

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 8,00 € (Abendkasse)

Stuttgart-Bad Cannstatt

Sarah Roth M.A.


Auf Holz gebaut – Neues aus dem römischen Bad Cannstatt

Ein Vortrag im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung → "Den Römern auf der Spur".

Sarah Roth M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Provinzialrömische Archäologie am Institut für Archäologische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

In ihrem Vortrag referiert die Archäologin Sarah Roth zum Thema "Holz und Keramik – ein Blick auf die Frühzeit des römischen Bad Cannstatt".

 

Veranstalter: Pro Alt Cannstatt e.V. und Partner

Ort: Bezirksamt Bad Cannstatt, Verwaltungsgebäude, Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Schwäbisch Gmünd

Dr. Christian Bollacher


Keltische Höhenfestungen im Rosensteingebiet – neue Forschungen in einer alten Kulturlandschaft

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Dr. Christian Bollacher, Fachgebietsleiter Archäologische Inventarisation im Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Esslingen

Die Rosensteinregion rund um Heubach fasziniert in vielfältiger Weise: Der Albtrauf bietet grandiose Aussichten, in schattigen Tälern schütten ergiebige Karstquellen und in zahlreichen Höhlen finden sich die z.T. Jahrzehntausende alten Spuren des prähistorischen Menschen. Der Rosenstein und seine Nachbarhöhen tragen zudem mächtige Wall- und Grabenanlagen aus vorgeschichtlicher Zeit, neben denen sich die Burgen und Burgställe des Mittelalters geradezu bescheiden ausnehmen.

Nach einer nahezu hundert Jahre währenden Unterbrechung hat das Landesamt für Denkmalpflege im Jahr 2016 die Fäden der systematischen Forschungen an diesen uralten Wehranlagen wieder aufgenommen. Nach vier Grabungskampagnen an verschiedenen Punkten der Befestigungslinien beginnt sich das Bild eines um 450 v. Chr. entstandenen frühkeltischen Siedlungszentrums von überregionalem Rang abzuzeichnen. Die heute noch sichtbaren Wälle und Gräben geben sich als Relikte architektonisch ausgeklügelter Mauerbauten zu erkennen, bei deren Errichtung erheblicher Aufwand betrieben wurde.

Der Vortrag vermittelt Methoden und Ergebnisse der aktuellen Ausgrabungen und gibt Einblick in die turbulente Zeit am Vorabend der „großen keltischen Wanderungen“.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd und der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Claus Wolf


Vom Leben in Höhlen, am Wasser und an Grenzanlagen – das archäologische Welterbe in Baden-Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Prof. Dr. Claus Wolf, Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie und Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen

Die UNESCO verleiht den Titel Welterbe (Weltkulturerbe und Weltnaturerbe) an Stätten, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend sind. In Baden-Württemberg gibt es drei archäologische Welterbestätten:

• Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb

• Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

• Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes

Prof. Wolf stellt die einzelnen Stätten vor und gibt einen Einblick, welche Vor- und Nachteile sich aus dem Welterbestatus ergeben.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Dr. Matthias Ohm


Der Fund von Trailfingen

Die KUNSTPAUSE ist ein Veranstaltungsformat des Landesmuseums Württemberg. Für diese → Veranstaltungen mit Ausstellungsbesuch ist KEINE Anmeldung erforderlich, seien Sie aber bitte 15 Minuten vor Beginn am Treffpunkt.

Dr. Matthias Ohm, ist Leiter des Münzkabinetts im Landesmuseum Württemberg

Ein spätmittelalterlicher Münzschatz von der Schwäbischen Alb

Im Jahr 1965 wurde in Trailfingen auf der Schwäbischen Alb ein irdenes Gefäß mit einem Münzschatz entdeckt, das etwa sechs Jahrhunderte zuvor verborgen worden war. Mit rund 10.000 Silbermünzen zählt der Schatz von Trailfingen zu den größten württembergischen Funden des späten Mittelalters. Die Heller und Pfennige stammen aus Prägestätten von Brandenburg im Norden bis Tirol im Süden und von den elsässischen Reichsstädten Straßburg und Weißenburg im Westen bis nach Neuböhmen in Osten.

In seiner Kunstpause stellt Dr. Matthias Ohm ausgewählte Münzen des Trailfinger Fundes vor und präsentiert auch das Gefäß, in dem die Münzen verborgen waren.

 

Veranstalter: Landesmuseum Württemberg

Ort: Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 12:30 Uhr (bitte 15 Minuten vorher am „Treffpunkt“ im Innenhof Altes Schloss neben dem Eingang zum Vortragssaal einfinden)

Eintritt: 3,00 € / Mitglieder der Fördergesellschaft frei

Stuttgart

Dr. Christiane Hemker


Von mittelalterlichen Bergwerken und wüsten Bergstädten - Grenzübergreifende montanarchäologische Forschungen im Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Dr. Christiane Hemker, Referatsleiterin Südwest Sachsen im sächsischen Landesamt für Archäologie und Leiterin der sächsischen Montanarchäologie, Dresden

Elf Jahre sind es nun her, seitdem das Landesamt für Archäologie Sachsen erstmals Untersuchungen in den mittelalterlichen Bergwerken unter Dippoldiswalde durchführte. Die sensationelle Entdeckung und die Ergebnisse der Grabungen unter Tage sorgten bald weit über Sachsen hinaus für Gesprächsstoff, denn die gut erhaltenen Funde aus dem 12. bis 14. Jahrhundert – darunter komplette Leitern, hölzerne Grubeneinbauten, Haspeln und Gerätschaften – sind einzigartig.

Keiner der Beteiligten hätte sich damals erträumen können, dass die intensive Forschungsarbeit einmal ein wesentlicher Baustein in der Bewerbung um den Weltkulturerbe-Titel sein würde, der im Juli 2019 auf dem Welterbe-Kongress in Baku den Dippoldiswalder Bergwerken als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge verliehen wurde.

Ebenfalls als Bestandteil aufgenommen wurden zwei weitere montanarchäologische Denkmale: Die mittelalterliche wüste Bergstadt Fürstenberg im Hohen Forst bei Zwickau und die frühneuzeitlichen Zinnseifen von Eibenstock sind in ihrer Bedeutung den Dippoldiswalder Bergwerken gleichrangig.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Schwäbisch Gmünd

Prof. Dr. Markus Scholz


Ist das heilig oder kann das weg? Zur Beseitigung und Zerstörung römischer Grabmäler in den nordwestlichen Provinzen vor dem Hintergrund des Sakralrechts

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 Schwäbisch Gmünd: "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren."

Prof. Dr. Markus Scholz, Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin

Das römische Grabrecht stellt das Grab unter besonderen Schutz und bezeichnet es sogar als heiligen Ort (locus sacer). Dieser Grundsatz dominiert auch die Vorstellungen der Gräberfeld-Archäologie.

Doch war das immer so? Zahlreiche archäologische Befunde aus Italien und den Nordwestprovinzen im Imperium Romanum wecken Zweifel daran. Ganze Gräberfelder wurden bisweilen überbaut oder anderweitig bereits in der Kaiserzeit zerstört.

Die Demontage steinerner Grabmonumente setzte mancherorts nicht erst im Rahmen spätantiken Festungsbaus unter den Vorzeichen akuter Bedrohung ein. Waren bestimmte Tote privilegierter als andere? Unter welchen Umständen konnte der rechtliche Schutz verloren gehen? Auch der Befund eines zerstörten Grabbaus bei Frankfurt a. Main-Zeilsheim regt diesbezüglich zum Grübeln an.

 

Veranstalter: Gmünder VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd und der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Gmünder VHS, Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd, Saal B 0.2

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim


Haithabu und das Danewerk in Schleswig-Holstein

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Schleswig

Der Archäologische Grenzkomplex um Haithabu und das Danewerk stellt eines der herausragenden Zeugnisse der Wikingerzeit (8. – 11. Jh. n. Chr.) dar. Er umfasst die ehemaligen, mittelalterlichen Wikingerstätten, die zusammen als die bedeutendsten archäologischen Bodendenkmäler in Schleswig-Holstein gelten.

Haithabu war ein wichtiger Handelsort der Wikingerzeit. Der Ort war eingebunden in die Grenzbefestigungen des Danewerks, bestehend aus mehreren Erdwällen (wie dem Haupt- und dem Osterwall), der Waldemarsmauer, zwei Wallburgen, einem Seesperrwerk in der Schlei sowie einer Schanze aus dem Deutsch-Dänischen Krieg.

Die beiden Stätten wurden am 30. Juni 2018 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Stuttgart-Bad Cannstatt

Moritz Foth


Burgen und Adel am Kessel – die Altenburg und Bad Cannstatt im Mittelalter

Ein Vortrag im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung → "Den Römern auf der Spur".

Moritz Foth, Archäologe, Tübingen

In seinem Vortrag referiert der Archäologe Moritz Foth zum Thema "Burgen und Adel am Kessel – die Altenburg und Bad Cannstatt im Mittelalter".

 

Veranstalter: Pro Alt Cannstatt e.V. und Partner

Ort: Stadtteilbibliothek Bad Cannstatt, Überkinger Str. 15, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Stuttgart

Dr. Maurizio Buora


Aquileia, eine Stadt in der Römerzeit und im Mittelalter

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 in Stuttgart: "Bergarbeiter, Wikinger, Patriarchen: die Vielfalt des archäologischen Erbes in Europa".

Dr. Maurizio Buora, Direktor der Società Friulana di Archeologie, Udine, Italien

Die Stadt Aquileia ist 1998 in die Welterbeliste aufgenommen worden.

Die archäologischen Ausgrabungen haben noch nicht alle Ruinen aus römischer Zeit frei gelegt, die bereits gefundenen gelten jedoch als die besterhaltenen Zeugnisse der antiken römischen Macht.

Aquileia war mit rund 30.000 Einwohnern eine der größten und reichsten Städte des Mittelmeerraums während der Römischen Kaiserzeit. Die hier vom Apostel Markus gegründete christliche Gemeinde wurde eines der frühen christlichen Bistümer. Die romanische Basilika aus dem 11. Jhdt. mit ihren berühmten Mosaiken aus dem 4. Jhdt. ist das größte und eindrucksvollste Bauwerk der Stadt.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Herbertingen

Dr. Leif Hansen


Aktuelle Grabungen rund um die Heuneburg

Dr. Leif Hansen, Koordinator des Heuneburg-Projektes beim Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Dr. Leif Hansen berichtet in seinem Vortrag über die aktuellen Grabungen rund um die Heuneburg.

<<< weitere Informationen folgen in Kürze, beachten Sie dazu auch das aktuelle → Veranstaltungsprogramm 2020 des Heuneburgmuseums in Herbertingen-Hundersingen, das dort auch zum Download verfügbar ist >>>

 

Veranstalter: Keltenmuseum Heuneburg / Tel. Informationen unter Telefon 07586-1679 (Museum) oder 07586-920821 (Leitung)

Ort (voraussichtlich): Sitzungssaal im Dachgeschloss, Rathaus Herbertingen, Holzgasse 6, 88518 Herbertingen

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Aalen

Dr. Christian Miks


Seelenruhe mit Durchschlagskraft – Die Geschütze der griechisch-römischen Antike

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Dr. Christian Miks, wissenschaftlicher Mitarbeiter "Römische Archäologie", Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Mainz

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Dr. Miks gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Aalen

Alexander Zimmermann


Der Tod aus dem Nichts – Römische Geschütze im Experiment

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Alexander Zimmermann, Vexillatio Legionis VIII Augustae, Pliezhausen

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Alexander Zimmermann gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Aalen

Dr. Michael Geschwinde


Das Harzhornereignis. Neue archäologische Forschungen zum Ablauf einer römisch-germanischen Konfrontation 235 n. Chr.

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2020 zur Römischen Archäologie im Limesmuseum Aalen "Römische Geschütze - Rekonstruktion und realer Einsatz".

Dr. Michael Geschwinde, Referatsleiter, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Stützpunkt Braunschweig

Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen.

Der Vortrag von Dr. Geschwinde gibt einen Einblick in aktuelle Forschungen zu diesem Thema.

Die Vortragsreihe findet statt im Beiprogramm zur Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ im Limesmuseum Aalen.

 

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und dem Geschichtsverein Aalen e.V.

Ort: Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Buchhausen, Silberstreifen, Dettenheim

Dipl.-Ing. Patrice Wijnands


Tagesexkursion: Archäologie des Westwalls -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dipl.-Ing. Patrice Wijnands, Karlsruhe

Abfahrt: am 14.03.20 um 9:00 Uhr in Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 40 € pro Person (Busfahrt, Führungen)

Das Programm

Der Westwall, von den Alliierten auch Siegfried-Linie genannt, war ein von der NS-Diktatur ab 1936 geplantes und von 1938 bis 1940 gebautes über etwa 630 km verteiltes Befestigungssystem. Entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches reichte es von Kleve bis nach Grenzach-Wyhlen. In Form von Bunkerruinen, Erdwällen und Panzergräben ist es bis heute deutlich sichtbar geblieben. Er unterscheidet sich eindeutig von Befestigungsprojekten in anderen europäischen Staaten, wie der französischen „Maginotlinie“. Die gewünschte abschreckende Wirkung entfaltete der Westwall allenfalls in propagandistischer Hinsicht, während er militärisch weitgehend bedeutungslos blieb.

Dieses unschöne Baudenkmal ist Teil unserer Geschichte von Diktatur und Militarismus. Dessen Ausmaße müssen erklärbar und erlebbar bleiben, um im Sinne des Demokratieverständnisses der gegenwärtigen Bundesrepublik für die heutige Generation und die zukünftigen Generationen nachvollziehbar zu sein.

Während einer ganztägigen Führung werden Entstehungsgeschichte, Bauphasen, Bauwerke und Geländespuren anhand von drei Stationen – Buchhausen („Ettlinger Riegel“), Silberstreifen („Hardtwaldbatterie“) und Dettenheim („Oberrheinstellung“) – eingehend erklärt.

Die Exkursion findet im freien Gelände statt. Verpflegung, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig. Es können max. 25 Personen teilnehmen.

Zur Person: Dipl.-Ing. Patrice Wijnands ist ehrenamtlich Beauftragter (Wissenschaft und Technologie) des Landesamtes für Denkmalpflege, Auszeichnung 2019 mit der → Silbernen Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK)

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 01. Dezember 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Maximalteilnehmerzahl: 25 Personen

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 13.11.2019-fh): Die Tagesexkursion "Archäologie des Westwalls" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Paris

Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz


Auslandsexkursion: Archäologische Entdeckungsreise nach Paris (4 Tage) -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Jörg Bofinger und Dr. Jonathan Scheschkewitz, LAD, Esslingen

Abfahrt: am 26.03.20 ab HBF Stuttgart

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und Uhrzeit wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.295 € pro Person (DZ), 1.445 € (EZ-Zuschlag von 150 € gilt nur für bis zu 11 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Mit Archäologie in Paris verbindet man oft zuerst den Louvre, der herausragende Werke verschiedener Kulturen und Zeiten beherbergt. Bereits im 16. Jahrhundert begann die französische Krone Werke der Antike zu sammeln. So ist die ägyptische Sammlung heute eine der bedeutendsten weltweit. Daneben ist die Sammlung der griechischen, etruskischen und römischen Altertümer reichhaltig und wertvoll. Auch die Abteilung der Altertümer aus dem Nahen Osten sucht ihres gleichen. Sie deckt eine riesige geographische Zone ab, die von Nord afrika bis zum Fluss Indus reicht und eine Zeitspanne von sechs Jahrtausenden umfasst.

Ein weiterer Besichtigungspunkt in Paris wird das Musée de l’Homme sein. Das 2015 nach Umgestaltung und Renovierung wieder eröffnete Museum beherbergt unter anderem eine große vorgeschichtliche Sammlung.

Nicht fehlen darf bei unserem Besuch in Paris das Musée d’ Archéologie nationale, das in einem ehemaligen Schloss Funde von der Altsteinzeit bis in die Merowingerzeit präsentiert. Das Château de Saint-Germainen-Laye befindet sich ca. 15 km westlich von Paris und war ursprünglich eine königliche Residenz, die 1124 erbaut wurde. Napoleon III. beschloss, das Schloss zu restaurieren und es für die nationalen archäologischen Sammlungen zu nutzen.

Bei einem Besuch der Katakomben können Sie einen Blick in den Untergrund von Paris werfen. Als Katakomben bezeichnet man die alten Steinbrüche, die sich unter der Stadt Paris befinden. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren wurde in diesen Stollen der Kalkstein abgebaut, der für den Häuserbau verwendet wurde und so typisch für die Fassaden der Hauptstadt ist.

Nach Hungersnot und Seuchen im 18. Jahrhundert waren die Friedhöfe überfüllt und die Gebeine von knapp 6 Millionen Menschen wurden in die alten Stollen überführt.

Ergänzt wird das Programm mit einem Rundgang durch die Altstadt von Paris. Die Anreise erfolgt von Stuttgart aus mit dem TGV. Zwischen den einzelnen Besichtigungen werden die Wegstrecken zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Das Hotel ist fußläufig vom Bahnhof entfernt.

Zur Person: Dr. Jörg Bofinger, Landeskonservator, Leiter des Referates Operative Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.
Zur Person: Dr. Jonathan Scheschkewitz, Gebietsreferent für Archäologische Denkmalpflege und Schwerpunktgrabungen sowie stv. Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • TGV-Fahrt (2. Klasse) von Stuttgart Hbf nach Paris Gare e d’Eslt
    und zurück
  • Transfers vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln lt. Programm
  • 3 x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel Magenta 38 in Paris
  • 2 x Abendessen in Brasserien
  • Eintritte wie folgt: Musée de l´Homme, Katakomben, Louvre und Musée d’Archéologie nationale
  • Örtliche Führungen wie folgt: Musée de l’Homme, Katakomben, Louvre und Musée d’Archéologie nationale (Wir werden versuchen, Führungen auf Deutsch zu bekommen, können dies aber nicht garantieren.)
  • Besichtigungen und Ausflüge lt. Programm
  • Quietvox-Audioführungssystem vor Ort
  • Kleiner, handlicher Reiseführer „Paris“ pro Zimmer
  • Sollten Reisende den Sparrzustieg Stuttgart HBF nutzen und direkt dorthin kommen (auf eigene Kosten und in Eigenregie), erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis
  • Weitere Zugabfahrtsstellen neben Stuttgart nur auf Anfrage und evtl. gegen Aufpreis

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 15. Dezember 2019 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 13.11.2019-fh): Die Auslandsexkursion "Archäologische Entdeckungsreise nach Paris" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien

Dr. Marcus Meyer


Auslandsexkursion: Südliches Noricum, Friaul und Istrien (9 Tage) -ausgebucht-

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Leitung: Dr. Marcus Meyer, LAD Esslingen

Abfahrt/Abflug: am 22.06.20 ab Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen").

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt und Startzeiten werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Preis: 1.995 € pro Person (DZ), 2.195 € (EZ-Zuschlag von 200 € gilt nur für bis zu 10 EZ, weitere EZ nur bei Verfügbarkeit und evtl. gegen höheren Zuschlag)

Das Programm

Tag 1: Anreise mit dem Bus von Stuttgart (Echterdingen) nach Villach

  • Übernachtung in Villach

Tag 2: Besuch der „Stadt auf dem Magdalensberg“ nahe Villach in Kärnten

  • Besichtigung des Archäologischen Parks Magdalensberg und des Amphitheaters von Virunum.
  • Weiterfahrt nach Istrien. Stadtmauer oder auch Schauplätze/Monumente des Bürgerkriegs.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 3: Pula

  • Pula ist eine Küstenstadt an der Spitze der kroatischen Halbinsel Istrien, die für ihren geschützten Hafen, ihre zahlreichen Strände und ihre Ruinen aus der Römerzeit bekannt ist.
  • Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist das Amphitheater. Sehenswert sind auch der Augustustempel und das Archäologische Museum Istriens (AMI) mit dem Doppeltor Porta Gemina als Zugang zum Hauptgebäude des Museums.
  • Übernachtung in Istrien

Tag 4: Besichtigung von Poreč

  • Die Euphrasius-Basilika in Poreč ist die Kathedrale des kroatischen Bistums Poreč-Pula mit dem Titel einer Basilica minor. Weil die Kirche in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigsten Zeugnisse spätantiker und früh byzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum.
  • Weiterfahrt nach Slowenien und Besichtigung des UNESCO-Welterbes „Höhlen von St. Kanzian“ (Hinweis: ca. 3 km Fußweg und 144 Höhenmeter).
  • Übernachtung in Udine

Tag 5: Triest und Palmanova

  • Im städtischen Museum von Triest sind die archäologischen Funde von der Vorgeschichte bis in die Römerzeit ausgestellt. Stadtrundgang mit Besichtigung des szenischen Theaters, des Arco di Riccardo und der Basilica Forense Romana.
  • Auf der Rückfahrt nach Udine wird die Stadt Palmanova besichtigt.
  • Übernachtung in Udine

Tag 6: Udine und Cividale

  • Besichtigung von Udine und Besuch des Archäologischen Museums im Schloss.
  • Die ursprünglich keltische Siedlung Cividale wurde von Caesar zur Stadt erhoben. Besichtigung des archäologischen Museums und eines Gewölbes, das als keltisches Hypogäum und römisches oder langobardisches Gefängnis bezeichnet wird.
  • Übernachtung in Udine

Tag 7: Aquileia

  • In der römischen Kaiserzeit zählte die Stadt ca. 30.000 Einwohner. Heute ist sie das am vollständigsten erhaltene Beispiel einer frühen römischen Stadt.
  • Besuch des archäologischen Museums, der Basilica di Santa Maria Assunta, der archäologischen Ausgrabungen und des frühchristlichen Museums „Monastero“.
  • Übernachtung in Udine

Tag 8: Umgebung von Udine

  • Diesen Tag wollen wir nutzen, um die Umgebung von Udine kennen zu lernen. Unter anderem ist eine Weinprobe geplant.
  • Übernachtung in Udine

Tag 9: Rückfahrt

  • Abends Ankunft in Stuttgart (Echterdingen)

Zur Person: Dr. Marcus Meyer ist Gebietsreferent für Archäologische Inventarisation beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (genaue Übersichtskarte wird nachgeliefert)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung ab / bis Echterdingen 1)
  • 1 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 3–4-Sterne-Hotel in / um Villach
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück und 3-Gang-Abendessen im 4-Sterne-Hotel in Istrien
  • 5 x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel Astoria Italia in Udine
  • 5 x 3-Gang-Abendessen im Hotel in Udine (bzw. evtl. 1–2 mal im Restaurant)
  • 1 x kleine Weinprobe
  • Eintritte

1) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof, Reutlingen Alter Omnibusbahnhof oder Ulm-Seligweiler (auf eigene Kosten und in Eigenregie) Rabatt in Höhe von 25 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Anmeldung

Ihre schriftliche Anmeldung richten Sie bitte bis zum 1. März 2020 an die Gesellschaft für Archäologie, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen.

Änderungen vorbehalten.

Das Anmeldeformular finden Sie im Mitteilungsblatt 2019/2 oder hier im Anhang zum Download.

Hinweis (Stand: 16.01.2020-fh): Die Auslandsexkursion "Südliches Noricum, Friaul und Istrien" ist ausgebucht. Falls jedoch Interesse an dieser Reise besteht, teilen sie uns dies gerne mit. Es wird eine Warteliste geführt.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Esslingen a.N.


Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Archäologie

Vorankündigung

Als 3-tägige Veranstaltung mit Mitgliederversammlung(en), Vorträgen und Exkursionen ist die Jahrestagung 2020 vom FR 08.05.20 bis SO 10.05.20 geplant.

Sie ist gleichzeitig der 10. Tag der Archäologie Baden-Württemberg, der in wechselnder Verantwortung gemeinsam mit dem Förderkreis Archäologie in Baden in diesem Jahr von der Gesellschaft für Archäologie in Esslingen a.N. ausgerichtet wird.

Inhaltliche Details stehen Anfang 2020 fest und werden im Mitteilungsblatt 2020/1 sowie auf dieser Seite der Homepage veröffentlicht.

In jedem Fall erwartet Sie wieder ein spannendes Programm.

Deshalb: Termin bitte schon heute vormerken.

HINWEIS: Der ursprünglich geplante Termin (15.-17.05.19) wurde um eine Woche vorverlegt (Stand: 01.11.19-fh).

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: 2020 weiterhin kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Aufgrund umfangreicher → Umbaumaßnahmen (aktuell bis Herbst 2020) beachten Sie mögliche Einschränkungen.

Sonderaussstellungen haben ggf. abweichende Öffnungszeiten. Weitere Informationen für Besucher des Landesmuseums Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de/besucherinformation.

Seit 2018 ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. → Wahre Schätze - Antike | Kelten | Kunstkammer oder → Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei.

Für folgende Ausstellungen erhalten Sie an der Museumskasse ebenfalls kostenfrei einen Audioguide: Antike | Kelten | Kunstkammer (Deutsch, Englisch und Kinder), LegendäreMeisterWerke (Deutsch, Englisch, Schwäbisch und Kinder), Uhren und wissenschaftliche Instrumente (Deutsch, Englisch) und Haus der Musik (Deutsch)

Die Sammlung Archäologie

Die → archäologischen Sammlungen des Landesmuseums beinhalten bedeutende Funde aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Sie zeugen von den ersten Spuren der Urmenschen genauso wie von den ältesten plastischen Kunstwerken der Menschheit, von Kelten und ihren mächtigen Fürsten, von Römern im Hinterland des Limes und frühmittelalterlichen Alamannen und Franken mit ihren ungemein reichen Grabbeigaben aus Waffen und Schmuck.

Über die gesamte menschliche Besiedlungszeit in Württemberg wird ein landesarchäologischer Bogen gespannt, der Landschaften, Klimawechsel, Entstehen und Vergehen von Bauernkulturen und frühen Zivilisationen bis zu den Anfängen der mittelalterlichen Siedlung umspannt. Darüber hinaus erlaubt das breite Spektrum der Antikensammlung einen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraums von der Bronzezeit bis in die Spätantike.

Freier Eintritt – der richtige Weg für das Landesmuseum Württemberg

Dank finanzieller Unterstützung durch die → Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren. Dass dies auch der richtige Weg für 2020 ist, geht aus der → Pressemitteilung v. 06.06.2019 hervor.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de (Stand: 28.05.19)

Residenzschloss Mergentheim


Sonderausstellung "Der Deutsche Orden im Südwesten"

Residenzschloss Mergentheim
Deutschordenmuseum
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

schloss-mergentheim.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10:30 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, 24./25. und 31.12.19 geschlossen

Sonderausstellung

Anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim“ informiert diese Sonderausstellung vom 14. Juli bis zum 26. Januar 2020 über die besondere Rolle des Deutschen Ordens im Südwesten.

Ein Orden aus dem 12. Jahrhundert

Der Deutsche Orden ist tief im Südwesten verwurzelt und hat ihn mitgeprägt. Die imposanten Schlösser auf der Insel Mainau, die Kapfenburg und die weitläufige Residenz in Mergentheim sind markante Zeichen für sein frühes Wirken. Schon bald nach der Gründung des Ordens 1190 als Hospitalorden im Heiligen Land entstanden Niederlassungen im deutschen Raum.

800 Jahre in Mergentheim

Aus Begeisterung für die Pflege von kranken Pilgern und verletzten Kreuzfahrern stifteten die drei Brüder Hohenlohe 1219 dem Deutschen Orden umfangreichen Besitz und Rechte in und um Mergentheim. Deswegen wird 2019 das Jubiläum „800 Jahre Deutscher Orden in Mergentheim“ feierlich begangen.

Sehenswertes und Überraschendes

Rund 100 Exponate– Vertrautes wie Überraschendes – spiegeln beim Gang durch das Schloss an 20 Stationen südwestdeutsche Ordensgeschichte. Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Provinzen Elsaß-Burgund und Franken, einsschließlich der zahlreichen Niederlassungen, die von Mainz bis weit in die Schweiz hineinreichten. Auch viele Adelsgeschlechter, die dem Orden über Jahrhunderte die Treue hielten, sind Teil dieser Ausstellung.

Spuren des Ordens

Oft saß der Deutsche Orden in Metropolen wie Freiburg, Frankfurt a. M. und Würzburg, wo er durch seine Vernetzung Reichspolitik mitgestaltete. Er fand sich aber auch in abgelegenen Regionen. Stets trat der Deutsche Orden an seinen Niederlassungen als bedeutender Bauherr auf und trug zum imposanten Erscheinungsbild vieler Orte bei. Dazu beschäftigte er eigene Baumeister. So verewigte sich beispielsweise Blasius Berwart (1530-1589) im Mergentheimer Schloss mit einer Wendeltreppe, die eine Glanzleistung der Renaissance-Baukunst darstellt.

 

Das Museum: Das Residenzschloss Mergentheim gehört ab 1. Januar 2020 zur Schlösserfamilie der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Die Internetseite befindet sich derzeit im Aufbau.

www.schloss-mergentheim.de (Stand: 06.01.20)

Stadtmuseum Sachsenheim


Sonderausstellung "Auf nach ROM! Mitmachausstellung zu römischen Spuren in und um Sachsenheim"

Stadtmuseum Sachsenheim
Oberriexinger Straße 29 (Kulturhaus)
74343 Sachsenheim

sachsenheim.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag 14:00 bis 18:30 Uhr, Sonntag 14:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag geschlossen.

Eintritt: frei

Sonderausstellung

Etwa seit 85 n. Chr. dringen die Römer in den mittleren Neckarraum vor. Bald schon vermischt sich die überwiegend keltische Bevölkerung mit Personen aus den unterschiedlichsten römischen Reichsteilen und Provinzen, die nun hier einströmen. Nach vagen Schätzungen leben in der Blütezeit der römischen Besetzung 250 000 bis 600 000 Menschen zeitgleich im römischen Baden-Württemberg.

1981 graben Archäologen in Großsachsenheim einen der größten römischen Gutshöfe in Südwestdeutschland aus. In der Ausstellung führt der junge Römer Flavius die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Stationen seines Alltagslebens in dieser „villa rustica“. Dabei dokumentieren bislang noch nie gezeigte Fundstücke die prachtvolle Ausstattung der Innenräume. Aber auch reich verziertes Tafelgeschirr, Kultgegenstände, das Heizungssystem der Thermenanlage und verschiedene Wertgegenstände zeugen vom gehobenen Leben der Großsachsenheimer Gutsfamilie. Weitere Leihgaben aus der Region runden das Bild des römischen Lebens vor Ort ab.

Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Sachsenheim zur römischen Geschichte in Baden-Württemberg, unserer Region und Sachsenheim besteht diesmal aus zwei Teilen.

Mitmachausstellung

Zum einen ist es dem Stadtmuseum Sachsenheim gelungen, vom Kinder- und Jugendmuseum in Nürnberg eine interaktive Mitmachausstellung zu buchen. Kinder- und Erwachsenengruppen können in dieser Wanderausstellung römisches Leben hautnah nachempfinden, z.B. ein römisches Drei-Gänge-Menü selber zubereiten, einen Armreif aus Kupferblech anfertigen, Lipgloss und Lidschatten nach römischem Rezept selber herstellen oder mit Tinte auf echtem Papyrus schreiben. Das ist nicht nur für Schulklassen ein besonderer Event, sondern auch für Erwachsenengruppen. Warum nicht einmal als Weihnachts- oder Neujahrsevent zusammen mit Freunden oder Kollegen kochen und kreativ werden?!

Sonderausstellung zum römischen Leben

Zum anderen hat das Stadtmuseum begleitend eine eigene Schau zum römischen Leben in und um Sachsenheim ausgearbeitet. Viele originale, hochwertige und noch nie gezeigte Fundobjekte, vor allem zum ehemaligen römischen Gutshof in Großsachsenheim, sind dabei in den Vitrinen zu bestaunen: Teile der prachtvollen Innenbemalung, goldene Ohrringe oder fein gearbeitete Bronzestatuetten. Auch in diesem Teil wird es nicht langweilig werden, denn der Römerjunge Flavius begleitet vor allem die kleinen Besucher mit einem Rätselpfad durch die Ausstellung. Außerdem kann man an mehreren Mitmachstationen erneut selbst aktiv werden, zum Beispiel ein Mosaik legen oder römische Spiele für Groß und Klein ausprobieren.

Das Museum: Das 1998 neu errichtete städtische Kulturhaus ist ein Ort der generations- und kulturübergreifenden Begegnung, der Bildung und der Kultur im Herzen Großsachenheims. Der besondere Gebäudekomplex umfasst zudem das Stadtmuseum und das Stadtarchiv.

www.sachsenheim.de/kulturhaus (Stand: 24.11.19)

Linden-Museum, Stuttgart


Große Landesausstellung 2019 "Azteken"

Linden-Museum Stuttgart
Staatliches Museum für Völkerkunde
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart

lindenmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonderöffnungszeiten während der Großen Landesausstellung zusätzlich Mittwoch bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen, 24./25. und 31.12.19 geschlossen

Große Landesausstellung

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähert man sich dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan.

Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor.

Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst und neueste Ausgrabungsergebnisse

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet.

Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

 

Das Museum: Die Geschichte des Linden-Museums beginnt mit der Gründung des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ am 27.2.1882. Karl Graf von Linden (1838 - 1910), Jurist und zuletzt Oberkammerherr am württembergischen Königshof, übernahm den Vorsitz des „Württembergischen Vereins für Handelsgeographie“ und trat für eine ethnologische Ausrichtung des neuen Museums ein, in dem die verschiedenen Kulturen in ihrem damaligen Bestand gesammelt und dokumentiert werden sollten.

Die schnell wachsende Sammlung erforderte, sich nach einem neuen Standort umzusehen. Man entschied sich zum Bau eines eigenen Hauses am heutigen Standort, dem Hegelplatz. Der Grundstein zum neuen Museum wurde am 10. Januar 1910 gelegt, einige Tage vor dem Tod des Grafen von Linden. Am 28. Mai 1911 wurde das Haus unter dem Namen seines Gründers eingeweiht. Seither trägt das Haus den Namen „Linden-Museum“.

Zu Beginn der 30er Jahre verschlechterte sich die finanzielle Situation des Museums. Eine Übernahme des Museums durch die Machthaber des 3. Reiches konnte jedoch verhindert werden. Im Hinblick auf die bevorstehenden Luftangriffe während des Krieges wurden ab Herbst 1942 große Teile der Objekte ausgelagert. Unmittelbar nach Kriegsende wurde das Linden-Museum als eines der ersten zerstörten Gebäude in Stuttgart wiederhergestellt. Nachdem zunächst ein Großteil des Gebäudes dem Kultusministerium Württemberg-Baden zur Verfügung gestellt wurde, kamen bis 1952 die ausgelagerten Bestände wieder zurück.

Seit dem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2011 erscheint das Haus in leicht verändertem Gewand: Die Umgestaltung des Vorplatzes mit einer metallenen Kugel, ein Schriftzug an der Fassade und eine neue Stele im Eingangsbereich sollen Passant*innen und Besucher*innen auf das Haus aufmerksam machen.

www.lindenmuseum/geschichte (Stand: 06.12.19)

Stadtmuseum Bad Cannstatt


Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt"

Museum für Stuttgart - Stadtmuseum Bad Cannstatt
Marktstraße 71/1 („Klösterle-Scheuer“)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Stadtmuseum-Bad-Cannstatt.de

→ Öffnungszeiten
Mittwoch 14:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 12:00 bis 18:00 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag geschlossen.

Zusätzliche Öffnungszeiten an folgenden Feiertagen: Do. 26.12.2019, 12 - 18 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag), Mi. 01.01.2020, 12 - 18 Uhr (Neujahr), Mo. 06.01.2020, 12 - 18 Uhr (Hl. Drei Könige), Mo. 13.04.2020, 12 - 18 Uhr (Ostermontag)

Eintritt: frei

Sonderausstellung

1894, vor 125 Jahren, wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863–1944) entdeckt. Der Gymnasiallehrer war Mentor des Schriftstellers Hermann Hesse während seiner Schulzeit am Cannstatter Gymnasium, in seinen reformpädagogischen Schriften prägte er als erster den Begriff der Ganztagesschule und arbeitete zudem als Übersetzer, Theaterschriftsteller und Archäologe.

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung zu widmen. Gezielte Grabungen, Rettungsgrabungen und Zufallsfunde lieferten in diesem Zeitraum ein immer umfangreicheres Bild sowohl des Kastells mit seiner Reitereinheit als auch des Vicus, der zivilen Siedlung, mit ihrer Ausdehnung, dem Töpfereibezirk und dem Gräberfeld.

Die Ausstellung wird durch das Landesamt für Denkmalpflege und das Landesmuseum Württemberg mit Funden aus alten und neuen Grabungen unterstützt, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auch die wechselvolle Geschichte des Areals des römischen Kastells, vom Bau der Dragonerkaserne 1908 bis 1910 bis zur jetzigen Nutzung, wird vorgestellt, ebenso die Entdeckung der mittelalterlichen Altenburg beim Abbruch des Steiggemeindehauses in den letzten Jahren. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und besonderen Aktionen ergänzt die Ausstellung.

Öffentliche Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt" findet am Dienstag, 26. November 2019 um 19:00 Uhr in den Räumen des Bezirksamts Bad Cannstatt, Verwaltungsgebäude Sitzungssaal (2. OG), Marktplatz 10, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt statt. Im Anschluss öffnet das Stadtmuseum Bad Cannstatt im Klösterle (Marktstraße 71/1) seine Türen.

Im Rahmen der offiziellen Ausstellungseröffnung hören Sie einen Vortrag von Dr. Andreas Thiel, Landesamt für Denkmalpflege, zum Thema „Ein Rundgang durch das römische Cannstatt“ sowie eine Einführung in die Ausstellung durch Olaf Schulze, Historiker.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 21.11.19 telefonisch unter der Nummer 0711 / 216 25 888 (Mo-Sa 10-12.30 Uhr und 13.30-16 Uhr) oder formlos per E-Mail unter museumsfamilie@stuttgart.de. Wir freuen uns, Sie am 26.11.19 zur Ausstellungseröffnung zunächst im Bezirktsamt Bad Cannstatt und anschließend in den Räumen des Stadtmuseums Bad Cannstatt begrüßen zu dürfen.

Das Museum: Bad Cannstatt ist nicht nur der bevölkerungsreichste, sondern auch der älteste Stadtteil Stuttgarts. Das Museum wurde 1959 als Heimatmuseum auf Initiative von Cannstatter Bürgern gegründet. Der Heimatforscher Erwin Hageloh und der Kunstmaler Hermann Metzger richteten in der Wilhelmstraße 7 eine erste Ausstellung ein. 1988 konnte die Ausstellung in das Nebengebäude des "Klösterle" umziehen, das auf Initiative von Pro-Alt Cannstatt e.V. erhalten und renoviert worden war. Im Dezember 1988 wurde es – jetzt unter dem Namen "Stadtmuseum Bad Cannstatt" – am heutigen Standort eröffnet. Es gehört zur Muse­ums­fa­mi­lie der bereits bestehenden Spe­zial– und Stadt­teil­mu­seen der Lan­des­haupt­stadt, die mit ihren beson­de­ren Samm­lun­gen das "Stadt­Pa­lais — Museum für Stuttgart" ergänzen.

www.stadtpalais-stuttgart.de (Stand: 19.11.19)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Gut betucht - Textilerzeugung bei den Alamannen“

Alamannenmuseum
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 07. Februar 2020 bis zum 11. Oktober 2020 ist im Alamannenmuseum Ellwangen die Sonderausstellung "Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen" zu sehen.

Ich habe nichts anzuziehen! Gemeint ist damit aber nicht, dass man nun in die Not käme, nackt herumlaufen zu müssen. Sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: die Auswahl an Kleidung, die im Schrank hängt, ist so groß, dass einem die Auswahl schwerfällt. Und wenn man trotzdem nicht weiter weiß, kann man sich immer noch über das Internet ein neues Outfit bestellen und bekommt es auch noch schnellstens ins Haus geliefert.

Die Kleidung der Alamannen

Ganz anders sah es da zu Zeiten der Alamannen aus. Zum einen gab da weder Schränke noch Internet. Zum anderen war die Anzahl der Kleidungsstücke, aus denen man wählen konnte, doch recht überschaubar. Gar mancher war tatsächlich froh, wenn er nicht nackt laufen musste.

Seit der Mensch begonnen hat, Kleidung zu tragen, spielt nicht nur die Schutzfunktion eine wichtige Rolle, sondern sehr schnell kam auch der ästhetische Aspekt hinzu. Aber erst mit der Herstellung von Garn aus einzelnen Fasern und deren Weiterverarbeitung zu Textilien besteht die Möglichkeit, das Aussehen selbst zu bestimmen. Seit dieser Zeit haben sich die einzelnen Arbeitsschritte nicht wesentlich verändert. Nur übernehmen heute Maschinen, was Jahrtausende lang mühevolle Handarbeit war. Erst durch die Industrialisierung der Textilproduktion ist die für uns heute selbstverständliche große Auswahl an Kleidungsstücken möglich geworden.

Textilarchäologie

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung zur Kleidung der Alamannen stehen neue Erkenntnisse der Textilarchäologie. Wolle und Leinen waren die hauptsächlich zur Verfügung stehenden Materialien. Anhand von archäologischen Funden werden die einzelnen Schritte vom Schaf zum fertigen Mantel nachvollziehbar. Doch die Herstellung von Leinenstoffen war noch viel aufwendiger.

Im Gebiet der Alamannen haben sich Textilien durch die Zeit nur sehr schlecht erhalten. Deshalb zeigt die Ausstellung an Repliken ausgewählter Beispiele, wie die Kleidung ausgesehen haben könnte. Etwas Besonderes stellt dabei die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar: Sie zeigt, in welcher Kleidung und mit welchen Textilbeigaben die Tote bestattet wurde.

Die Ausstellung zeigt auch den Arbeitsaufwand, der mit der Herstellung eines einzigen Kleidungsstückes verbunden ist. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind also keine Erfindung unserer Zeit.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Freitag, 07.02.2020, um 18:00 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen eröffnet.

Es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen und Werner Kowarsch, der Kurator der Ausstellung. Beiträge von Jürgen Heinritz aus Pleidelsheim – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut runden den Eröffnungsabend ab.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Hinweis:

Eine Begleitpublikation ist in Vorbereitung, diese erscheint voraussichtlich im April 2020.

 

Das Museum: In Ellwangen entstand in den letzten Jahren im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 22.09.18)

Museum Ulm


Sonderausstellung "Schwarz auf Weiß - Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal"

Museum Ulm
Studio Archäologie
Marktplatz 9
89073 Ulm

museumulm.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag 11:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung im Studio Archäologie

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe“Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Moordorfes im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm. Durch die Lage im feuchten Talgrund waren die Reste der Holzhäuser hervorragend erhalten. Unter den zahlreichen Funden sind rund 200 doppelt durchlochte und verzierte Scheiben aus Kalkstein. Sie liegen in verschiedensten Größen und Produktionsstadien vor und wurden offenbar nur in diesem Dorf hergestellt.

Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rätselhaften Scheiben und geht - auch mit Hilfe der Experimentalarchäologie - der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Ausstellungseröffnung

Die öffentliche Ausstellungseröffnung zur neuen Sonderausstellung "Schwarz auf Weiß – Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal" findet am Freitag, 27. März 2020 um 19:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

 

Das Museum: Das Museum Ulm ist ein einzigartiges kunst- und kulturgeschichtliches Universalmuseum mit herausragenden Sammlungsbeständen von nationaler, internationaler und weltkultureller Bedeutung. Im Herzen der Stadt Ulm, in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 16.-20. Jahrhunderts gelegen, vermittelt das Museum Ulm 40.000 Jahre Kunst-, Kultur- und Designgeschichte und bietet zusammen mit den originalen Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) ein besonderes Kunsterlebnis an authentischen Orten.

www.museumulm.de/museum (Stand: 10.07.19)

Limesmuseum Aalen


Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze"

Limesmuseum Aalen
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

limesmuseum.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 29. März bis zum 11. November 2020 ist im Limesmuseum die Sonderausstellung "Der Tod aus dem Nichts - Antike Geschütze" zu sehen, eine Ausstellung der VEX LEG VIII AVG und des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen.

Die Sonderausstellung präsentiert mit originalen Fundstücken, Nachbauten, Installationen, informativen Texten und Abbildungen einen spannenden Überblick über die ausgefeilte Waffentechnik der römischen Armee.

Als Ausgangspunkte dienen die über 100 Jahre alten Rekonstruktionen in der Sammlung des Römerkastells Saalburg. Originalfunde, u.a. vom Limes und vom Schlachtfeld am Harzhorn aus dem Jahr 235 n. Chr., geben einen spannenden Einblick in den praktischen Einsatz solcher Waffen.

Begleitende Vortragsreihe

Im Rahmen der Sonderausstellung stehen drei Vorträge im Begleitprogramm (jeweils 19:00 Uhr):

 

Das Museum: Das Limesmuseum ist ein → Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM) und eines der bedeutendsten Römermuseen in Deutschland. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen. Zentrales Thema des Museums ist die Besatzung des süddeutschen Raumes durch die Römer im 2. Jh. nach Chr..

Das Museum wurde am 05. Juni 1964 eröffnet und in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert. Im Zuge weiterer Ausgrabungen erfolgte bereits in den 1980er Jahren eine Ergänzung um einen archäologischen Park. Dieser wurde ab 2003 weiter ausgebaut und 2005 wiedereröffnet. Er ist seitdem als ehemalige Kastellfläche Teil des UNESCO-Welterbes. Seit 2008 ist am Museum das → Limes-Informationszentrum (LIZ) eingerichtet, um für Besucher des UNESCO-Welterbes in Baden-Württemberg archäologische und touristische Informationen zu bündeln. Nach rund zweieinhalbjähriger Schließung, diversen Umbauten und einer energetischen Sanierung ist das "neue" Limesmuseum seit Ende Mai 2019 mit seiner völlig neu gestalteten Dauerausstellung wieder vollständig zugänglich.

Im Museum wird die Geschichte der Provinz Rätien und Obergermanien sowie die Geschichte rund um das militärische und zivile Leben am Limes dargestellt. Exponate sind unter anderem zahlreiche Funde von Grabungen auf dem Kastellgelände Aalen und im Kastell Rainau-Buch. Während des Jahres finden verschiedene Sonderveranstaltungen statt.

Beachtung verdient auch das vor dem Museum gelegene Freigelände. In einer mehrjährigen Grabungskampagne konnte das Stabsgebäude mit dem gut erhaltenen Fahnenheiligtum freigelegt werden. Ein beschilderter Rundweg erklärt diese Anlage.

www.limesmuseum.de/geschichte (Stand: 01.06.19)

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Aktuell sind keine Veranstaltungen vorhanden.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Oberriexingen


Neueröffnung des Römerkellers und "Das Fest der Lupercalia"

Veranstalter: Römerkeller Oberriexingen in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberriexingen

Ort: Römerkeller Oberriexingen, Weilerstraße 14, 71739 Oberiexingen

Beginn: 15:00 Uhr (bitte mitbringen: 1 Taschenlampe)

Preis: kostenfrei / Spenden sind willkommen

Neueröffnung des Römerkellers

Der frisch renovierte Römerkeller besitzt nun eine Toilette „unter dem Vorgarten“. Neueröffnung ist an Lupercalia, dem Fest von „Feuer und Licht“ am 26.01.20 um 15:00 Uhr im und am Römerkeller. Es gibt einen Umlauf ums Feuer, Kinderpunsch, Mulsum und frische Mostbrötchen. Bürgermeister Wittendorfer wird mit der Toga auf der neuen „latrina“ „Probesitzen“ wie in römischer Zeit.

Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

"Das Fest der Lupercalia"

Die Kinder verkleiden sich als Luperci und erhellen mit ihren Taschenlampen den dunklen Römerkeller. Nach der Führung mit "Cornelia Vilica, der Gutsverwalterin" erstrahlt der renovierte Römerkeller in neuem Licht und punktet mit seiner neuen "latrina secreta" im Warmen.

Matthias Julius Lepidus Pertinax, Dominus der Villa Rustica und Bürgermeister von Oberriexingen, wird in publico Probe sitzen.

Nach dem "Bocksopfer" gibt es für die Luperci einen Klecks Milch auf die Stirn, die sofort weggewischt wird und Gelächter zur Folge hat. Zu mitreißenden Liedern von "Susanna Musica" flitzen die Luperci im Reinigungsritual um das Feuer vertreiben die Dämonen des Winters und sorgen mit den Fesllstreifenschlägen auf die Hand der ums Feuer Stehenden für Reinigung und Fruchtbakreit. Danach lassen wir auf der Dürren Enz gespenstische Lichter schwimmen und reinigen so auch diese. Anschließend gibt es Mostbrötchen aus dem Römerbackofen und succus vulgae conditus aus dem Kessel über dem Feuer.

Außerdem gibt es die neue Römerzeitung gratis!

→ Weitere Informationen unter Aktuelles auf der Homepage des Römerkellers Oberriexingen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Aalen


Frühjahrsfest im Limesmuseum - "Ad arma!"

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 10:00 Uhr
Ende:    17:00 Uhr

Preis: 6,00 € / ermäßigt 4,00 €

Frühjahrsfest "Ad arma!"

Zu den Waffen! Auch wenn der kriegerische Ausruf uns heute – zu Recht und zum Glück! – nicht so einfach über die Lippen geht, so umschreibt er doch gut das Schwerpunktthema des diesjährigen Frühjahrsfestes.

Aus Anlass der neuen Sonderausstellung → „Der Tod aus dem Nichts – Antike Geschütze“ stehen die technisch anspruchsvollen römischen Geschütze und ihre Funktion im Mittelpunkt. Daneben erwarten Sie natürlich aber auch ein breites Angebot an museumspädagogischen Aktionen für „kleine und große Römer“ sowie kleinere Speisen und Getränke.

 

Bundesweit


Internationaler Museumstag 2020 – „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion"

"Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion" heißt das bundesweite deutsche Motto zum internationalen Museumstag 2020, der in diesem Jahr zum 43. Mal stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutscher Museumsbund e.V.

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM (International Council of Museums) ausgerufen und findet im Jahr 2020 bereits zum 43. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Als Besucherinnen und Besucher, sind Sie herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Der Aktionstag steht dabei jährlich unter einem wechselnden Schwerpunkt, das vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen wird und damit die unterschiedlichen Themen der Museumsarbeit beleuchtet, aktuelle Themen aufgreift und auf die thematische Vielfalt unserer reichen Museumslandschaft verweist. 2020 lautet der Schwerpunkt "Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion".

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom → Deutschen Museumsbund e. V. koordiniert und in enger Kooperation mit den → Museumverbänden und -Ämter der Länder, → ICOM Deutschland sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgeblich unterstützt wird der Aktionstag von den → Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates. (aus: → Museumstag/Über uns)

 

Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Amt für Kultur / Franziskanermuseum mit Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Keltentag

Der Keltentag im Franziskanermuseum ist eine Living-History-Veranstaltung für die ganze Familie und findet jährlich im Frühjahr statt.

Die Kelten erwachen zum Leben! Der Innenhof des Franziskanermuseums verwandelt sich für einen Tag in ein keltisches Lager mit Handwerkern, Kriegern und Händlern. Mit wissenschaftlichem Anspruch und anschaulicher Darstellung entführen Living-History-Gruppen (u.a. mit den Gruppen Teuta Opie und Carnyx) die Besucher in eine ferne Vergangenheit.

Es locken handwerkliche Vorführungen, kulinarische Spezialitäten, Museumsführungen und Mitmachangebote für die ganze Familie - und das alles dank der Unterstützung des → Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen bei freiem Eintritt.

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2020 – „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“

"Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." lautet das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2020, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 13. September 2020.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Chance Denkmal

Was kann ein Denkmal eigentlich alles? Welche Chancen bietet es für unsere Gesellschaft und wo ergeben sich neue Perspektiven auf etwas, das für uns selbstverständlich ist? Ein Denkmal vermag vieles: Ob als Wissensspeicher, Geschichtenerzähler, Hingucker oder sog. „dritter Ort“. Menschen wohnen darin oder arbeiten daran, Handwerk wird in ihm erlernt, angewendet und weitergegeben.

Eine weitere Facette gerät dabei nicht selbstverständlich in den Blick:

Bewussterer Umgang mit unserem Planeten, unseren Ressourcen und unserem eigenen Handeln – kaum ein anderes Thema ist aktuell so gesellschaftsrelevant wie die Nachhaltigkeit. Längst symbolisiert der Begriff einen Lebensstil. Ausgehend von der Forstwirtschaft prägt er die Politik, die Lebensmittelindustrie, Energie- und Kosmetikbranche und stellt sie vor neue Herausforderungen. Welche Rolle nimmt in dieser Gesellschaftsdebatte die Denkmalpflege ein? (aus: → Thema des Tages des offenen Denkmals).

Aalen


Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …"

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: vrsl. 10:00 Uhr

Preis: siehe → Preise

Internationale Römertage "LUDI INCIPIANT – Mögen die Spiele beginnen …"

... und seien Sie dabei!

Nach mehrjähriger Pause ist es endlich wieder soweit. Die Internationalen Römertage bilden das Highlight des Jahres. Im Limesmuseum und auf dem Gelände des Archäologischen Parks sowie rund um die St.-Johann-Kirche lassen die zahlreichen Teilnehmer der verschiedenen Römergruppen die Römerzeit am Limes wieder lebendig werden.

Nicht nur Soldaten zu Fuß und zu Pferde zeigen Paraden und Schaukämpfe, auch Handwerker und Händler präsentieren ihre Arbeit und ihre Produkte. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Schließlich rundet ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Jung und Alt das Angebot ab.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.