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Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Vorträge


Mainhardt

Sarah Roth M.A.


Vortragsreihe des Römermuseums Mainhardt 2026: „Der größte römische Pferdefriedhof Süddeutschlands - Einblick in die Grabungen 2024/2025“

Vortragsreihe vom 01.05.-02.10.2026 (Römermuseum Mainhardt – Die  Limes-Cicerones)

Die Vortragsreihe im Römermuseum Mainhardt findet in den Sommermonaten regelmäßig am ersten Freitag im Monat in Mainhardt im Römermuseum statt.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19:00 Uhr und dauern etwa 1,5 bis 2 Stunden mit anschießender anregender Gesprächsrunde im Museum.

  • 01. Mai 2026:
    Prof. Dr. Dietmar Högel: "Der Neckar-Odenwald-Limes" +++beendet+++

    Im Stadtkreis Stuttgart sowie in den Landkreisen Heilbronn, Ludwigsburg und Esslingen haben die Römer Spuren hinterlassen, die mit ihrer Grenze am mittleren Neckar in Zusammenhang stehen. Ca. 70 Jahre lang verlief hier die Trennlinie zwischen der römischen Welt und dem so genannten Barbaricum. Heute steht der Neckarlimes im Schatten der jüngeren, vorderen Limeslinie, die seit 2005 zum Weltkulturerbe gehört. Folgen Sie einer virtuellen Reise entlang den sechs Römerkastellen am Neckar: von Köngen über Cannstatt, Benningen, Walheim, Heilbronn-Böckingen bis Wimpfen im Tal! Und erfahren Sie, warum die Römer ausgerechnet am Mittleren Neckar einen Teil der Grenze ihres Weltreichs errichtet haben.

  • 05. Juni 2026:
    Ortwin Köhler M.A.: „China und Rom - zwei antike Mächte im Austausch“ +++beendet+++

    Das Römische Reich dehnte sich über den gesamten Mittelmeerraum aus und beinhaltete auch beinahe ganz Westeuropa. Allein militärische Stärke war es nicht, das einen Stadtstaat in Mittelitalien für mehrere Jahrhunderte zentraler Punkt eines Machtgefüges bleiben ließ, sondern das Kooperations-Netz aus verschiedensten Völkern und Kulturen, sowie der florierende Handel. Auf der anderen Seite der Weltkugel bestand ebenfalls ein Imperium ähnlich dem Römischen. Kannten sich diese Kulturen? Hatten sie vielleicht sogar miteinander zu tun? In diesem Vortrag werden die beiden antiken Imperien kurz vorgestellt und dann auf Austauschpotenzial und -wege eingegangen.

  • 03. Juli 2026:
    Christian Schweizer: "Die Tierwelt in der Antike" +++beendet+++

    Flora und Fauna in der Antike… waren nicht nur Gottheiten, sondern die mystische und reale Natur. Zumal in der Helvetischen Einöde oder den Hercynischen Wäldern, wimmelte es vor hilfreichen und doch auch gefährlichen Wesen und Gewächsen. Als Haustiere genutzt, beliebt und allbekannt – als Wildtiere unberechenbar und fremd. Zum Teil unbekannte Pflanzen fanden in der Ernährung, der Medizin, der Religion, aber auch in der Kunst einen Platz. Wie sah die Natur in der Antike im Imperium Romanum aus? Von den Klimazonen Schottlands bis an den Rand der Sahara, vom Atlantik bis ans Kaspische Meer … Welche Auswirkungen und Bedeutung hatte die Natur für die Menschen?

    Wir wollen
    uns ein Bild speziell über die Tierwelt machen, Schwerpunkt dabei das zentrale Westeuropa bis zum Limes: Für den Nachweis eines Klimaeinflusses auf geschichtliche Ereignisse und Prozesse oder Naturereignisse, sind zumeist Rekonstruktionen erforderlich, die Temperatur, Niederschlag und andere Klimadaten auf einzelne Jahre genau angeben. Diese sind jedoch, besonders für die Region des Römischen Reiches, bislang nur rudimentär vorhanden. Eine Rekonstruktion der Temperaturen der letzten 2000 Jahre nördlich 30°N zeigt deutlich eine wärmere Periode von 0–300 n. Chr., die etwa 0,5 °C höher als das Mittel der Jahre 1961–1990 war, das RÖMISCHE OPTIMUM! Moderne Wissenschaft, so die Archäozoologie, die Archäobotanik, werten Knochenfunde, Speisereste und Tierbestattungen, sowie Reste von Tieropfern aus. Die Kunst, Mosaike und Malereien, Darstellungen von Dionysiuskulten berichten ebenso von der Fauna, wie Schriftquellen, Kochbücher und Kriegsberichte … erinnern wir uns nur an die berühmten Gänse auf dem Kapitol!

  • 07. August 2026:
    Sarah Roth M.A.: „Der größte römische Pferdefriedhof Süddeutschlands - Einblick in die Grabungen 2024/2025

    Der sogenannten Schindanger des Reiterkastells von Stuttgart-Bad Cannstatt ist bereits seit rund 100 Jahren bekannt. Achtzehn Equidenskelette wurden ab den 1920er Jahren in dem Areal rund 300 m nördlich des Kastells entdeckt und damals bereits der hier im 2. Jh. n. Chr. stationierten Ala zugeordnet. Eine neue Rettungsgrabung ermöglichte 2024/2025 weitere, flächige Untersuchungen im Umfeld und ergab über 100 weitere Skelette! Der somit größte römische Pferdefriedhof Süddeutschlands verspricht durch archäozoologische und naturwissenschaftliche Analysen einen neuen Blick auf die Militärpferde der Nordwestprovinzen.

  • 04. September 2026:
    Andreas Schaflitzl M.A.: „Wein, Schafe, Lautenklänge - neue Erkenntnisse zum Leben im römischen Vicus von Munningen

    Im Jahr 2009 fanden im Vorfeld des Baus einer Umgehungsstraße in Munningen Ausgrabungen in der Zivilsiedlung des Kastells statt. Erstmalig konnten Grabungen im rein zivil geprägten Teil von Munningen durchgeführt werden, die es ermöglichten dem römischen Alltag der Bewohner des antiken Losodica näher zu kommen. Neben diversen Brunnen und Latrinen, die aufgrund ihrer hervorragenden Erhaltungsbedingungen Einblicke in die Speisekarten vor rund 2000 Jahre ermöglichten wurde auch ein kultisch genutztes Gebäude eines mit Brandopferplatz entdeckt. Nach einer fragmentarischen Bauinschrift zeichnet sich hierfür ein collegium, also ein Verein verantwortlich. Die Auswertung der Fundstücke brachte zudem spannende Details zum Vorschein die ein buntes Bild der Gesellschaft im 2.Jh n.Chr. zeichnen und weitere Einblicke in die Geschichte des Ortes zulassen.

  • 02. Oktober 2026:
    Horst Geiger: „Die Römer in Ägypten

    Ein Reisebericht des Referenten mit Bildern und Filmsequenzen: Die vom Reisebüro Karawane (LB) im November 2023 angebotene Reise "von den Pharaonen zu den Römern" wurde unter fachlicher Führung durch Herrn Prof. Dr. Sonnabend von der UNI Stuttgart und Aladin Osman, dem lokalen Reiseführer, begleitet.

    Die Reise begann in Alexandria, führte über die Oase Fayoum zum Qarum-Tempel nach Kairo und Assuan (per Inlandflug). Von Assuan ging es über das "verlegte" Abu Simbel über eine "kleine" Kreuzfahrt auf dem Nil zurInsel Elephantine. Über die "große" Kreuzfahrt ab Assuan auf dem Nil fuhren wir die verschiedenen Tempel von Philae, Kom Ombo und Edfu an. Anschließend ging es weiter nach Luxor. Selbstverständlich besichtigten wir dabei auch das Tal der Könige und den Terrassentempel der Königin Hatschepsut und die Memnonkolosse und die Tempelanlage von Karnak. Am folgenden Tag ging es nach Dendara mit dem Hathor-Tempel aus der ptolemäischen Zeit mit den römischen Kaiserbauherrn u.a. Tiberius, Nero und Trajan. Auch Kleopatra ist dort abgebildet. Nächstes Ziel war Abydos, als eine der ältesten Kultstätten Ägyptens - dem Hauptort des Osiris-Kultes. Mit einem Inlandflug ging es von Luxor weiter wieder nach Kairo. Das Nationalmuseum war erstes Ziel. Danach besichtigten der Altstadt mit dem römischen Turm und den Ruinen von Fustat - der ersten Stadtgründung des arabischen Kalifen Omar. Seine Festung wurde zur Moschee umgebaut. Am folgenden Tag erwartete uns der Ausflug zu Pyramiden. Leider war das neue Museum - The Grand Egyptian Museum - dort noch nicht eröffnet, aber man konnte schon die immense äußere Pracht des Gebäudes erkennen ...

Veranstalter: Römermuseum Mainhardt, Verband der Limes-Cicerones e.V.

Ort: Römermuseum Mainhardt, Hauptstraße 6, 74535 Mainhardt (in der kleinen Kapelle der Fürsten zu Hohenlohe-Bartenstein)

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Erkenbrechtsweiler

Frank Trommer & Sabine Hagmann M.A.


Vortragsreihe 2026 "Kelten in Baden-Württemberg" im Heidengrabenzentrum

Vortragsreihe zu eisenzeitlichen Themen vom 12.03.-05.11.2026 (Heidengrabenzentrum)

Die Vortragsreihe 2026 des im Jahr 2024 neu eröffneten Heidengrabenzentrums am Burrenhof in Erkenbrechtsweiler startet im März 2026 statt. Die Vorträge beginnen jeweils um 19:30 Uhr und dauern etwa 1,5 Stunden im Kinosaal.

  • 12. März 2026:
    Prof. Dr. Thomas Knopf (Keltenmuseum Hochdorf)
    "Klima, Kessel, Gene – Geheimnisse um das Hochdorfer Fürstengrab" Mehr

  • 02. April 2026:
    Andrea Häussler (Holztechnikerin, Drechslerin und Museumshandwerkerin)
    "Keltischer Hausbau am Heidengraben – Handwerk, Alltag und Rekonstruktion" Mehr

  • 10. Sptember 2026:
    Frank Trommer (Fachmann für historischen Handwerkstechniken, Archäotechnik und experimenteller Archäologie) & Sabine Hagmann M.A. (erfahrene Kennerinnen der frühkeltischen Kultur in Südwestdeutschland)
    "Forschen und Vermitteln: Archäotechnik, experimentelle Archäologie und altes Handwerk" Mehr

  • 05. November 2026:
    Dr. Tobias Schöneweis (Leiter Archäologie und Denkmalschutz, Kurpfälzisches Museum Heidelberg)
    "Der Heiligenberg – Keltenmetropole am Neckar wiederentdeckt" Mehr

Veranstalter: Heidengrabenzentrum (Zweckverband Region am Heidengraben)

Ort: Heidengrabenzentrum, Burrenhof 2, 73268 Erkenbrechtsweiler

Beginn: jeweils 19:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Anmeldung: für jeden Vortrag erbeten (siehe Anmeldelink → bei den Vorträgen)

Öhringen

Sarah Roth M.A.


Vortragsreihe des Weygang-Museums Öhringen 2026 "'Vicus Aurelianus' - Ausgrabungen und Erkentnise der letzten 10 Jahre"

Die Vortragsreihe im Weygang-Museum findet in lockerer Reihenfolge im Format "Museum nach Feierabend. Erfahren. Mitmachen. Erleben." in den Räumen des Museums statt. Die Vorträge beginnen jeweils um 18:00 Uhr.

  • 29. Mai 2026:
    Horst Geiger: "Römische Wasserleitungen in Öhringen" +++beendet+++

    In Anlehnung an unsere Sonderausstellung ,,Der Limes - eine Grenze die verbindet. 20 Jahre UNESCO Welterbe” beleuchtet der erste Vortrag bei Museum nach Feierabend die Besonderheiten der römischen Wasserversorgen am Limes und in Öhringen. Das römische Öhringen ist international dadurch bekannt, dass es fiir die Wasserleitung bis zum Biirgkastell drei Inschriftensteine gibt. Das ist nördlich der Alpen äußerst selten. Der Referent, Horst Geiger konnte voraussichtlich dessen Trasse rekonstruieren und stellt ihre Besonderheiten vor. In der Renaissance wurde dasselbe Wasservorkommen erneut über eine weitere Wasserleitung bis in die Innenstadt zum Marktbrunnen hereingeleitet, welche bis heute alle Laufwasserbrunnen versorgt. Von den ersten dann modernen Wasserleitungen bis in jedes Haus ab 1901 soll die Wasserversorgung bis in heutiger Zeit mit dem 1995 eingeweihten neuen Wasserwerk auf dem Golberg vorgestellt werden.

  • 16. September 2026:
    Sarah Roth M.A.: „Buchvorstellung und Gespräch: 'Vicus Aurelianus' - Ausgrabungen und Erkentnise der letzten 10 Jahre“

    Im Rahmen der Landesgartenschau "Der Limes blüht auf" publizierten die Archäologin Sarah Roth M.A. und der Archäologe Dr. Andreas Thiel vom Landesamt fiir Denkmalpflege das Buch "Vicus Aurelianus. Das römische Öhringen". Seitdem ist in Öhringen viel passiert. Beispielhaft zu nennen ist hier der Bau des neuen Krankenhauses, bei welchem beeindruckende Funde wie die Statuen des Mars und der Victoria gemacht wurden. Anlässlich des 10-jährigen Landesgartenschau-Jubiläums unter dem neuen Motto "Der Limes blüht weiter" wurde auch das Buch "Vicus Aurelianus" überarbeitet und um die Erkenntnisse und Funde der letzten Jahre ergänzt. Die Archäologin und Autorin Sarah Roth stellt die neuen Erkenntnisse zum römischen Öhringen vor und beantwortet Ihre Fragen. Die Neuauflage der Publikation ist → hier über unseren Webshop erhältlich.

Veranstalter: Weygang-Museum Öhringen

Ort: Weygang-Museum Öhringen, Karlsvorstadt 28, 74613 Öhringen

Beginn: jeweils 18:00 Uhr

Eintritt: 5,00 € (Snacks und Getränke werden zum Verkauf angeboten)

Konstanz

Dr. Sebastian Gairhos


Vortragsreihe 2026 "Zwischen Antike und Mittelalter – Siedlung und Stadtwerdung im 1. Jahrtausend" im ALM

Vortragsreihe im Rahmen des "Abends der Archäologie" über den Wandel römischer Städte und Siedlungen nördlich der Alpen zwischen der römischen Antike und dem Mittelalter vom 05.03.-19.11.2026 (Archäologisches Landesmuseum, ALM).

Städte und stadtähnliche Siedlungen waren zur Zeit der Römer nördlich der Alpen nichts Ungewöhnliches. Straßen, Plätze, Wohnhäuser, Werkstätten, Bäder – vielerorts prägte römische Urbanität den Alltag. Doch was geschah mit diesen Städten, als die römische Antike im 4. Jahrhundert n. Chr. zu Ende ging? Wurden sie aufgegeben, umgenutzt oder einfach anders weitergeführt? Über viele Jahrzehnte versuchte die Forschung, diese Fragen vor allem mit Hilfe weniger Schriftquellen zu beantworten und anhand verschiedener Modelle zu erklären.

Heute kann die Archäologie diese Debatte deutlich besser fassen als früher: Weil Städte mit antiker Vergangenheit inzwischen oft intensiv archäologisch begleitet werden (bei Bauarbeiten, in Grabungsprojekten und durch moderne Auswertungsmethoden), kommt allmählich Licht ins Dunkel. Veränderungen lassen sich nicht nur vermuten, sondern immer genauer im Boden nachweisen: Genau hier setzt die Vortragsreihe des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg an. In mehreren Abenden von März bis November 2026 stellen Archäologinnen und Archäologen u.a. anhand der Städte Konstanz, Augsburg und Aachen besonders aussagekräftige Schauplätze mit antiker Vergangenheit und neueste Forschungsergebnisse vor und laden zu einem spannenden Blick auf Kontinuität und Wandel früher Urbanität ein: Was blieb römisch geprägt, was wurde neu organisiert, und wie entwickelte sich daraus mittelalterliches Stadtleben?

  • 05. März 2026:
    Caroline Bleckmann M.A. (Fachreferentin im Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Freiburg und Dr. Natalie Pickartz (Fachreferentin im Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Ludwigsburg-Grünbühl)
    "Konstanz, Münsterhügel: Da kennt man doch schon alles, oder?" Mehr

  • 07. Mai 2026:
    Andreas Schaub, M.A. (Stadtarchäologe Aachen)
    "Aachen zwischen Römerzeit und Karl dem Großen" Mehr

  • 24. September 2026:
    Dr. Sebastian Gairhos (Stadtarchäologe Augsburg)
    "Zwischen Augustus und dem heiligen Ulrich - Augsburg im ersten Jahrtausend" Mehr

  • 19. November 2026:
    Prof. Dr. Ralph Röber (Universität Tübingen, Mittelalter-Experte, Konstanz) und Dr. Jonathan Scheschkewitz (Referats-/Fachgebietsleiter Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Esslingen)
    "Orte der Macht – Zentralorte als Ausdruck frühmittelalterlicher Herrschaft in Südwestdeutschland" Mehr

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM) in Kooperation mit dem → Förderverein des ALM

Ort: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz

Beginn: jeweils 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Anmeldung: Die Teilnehmeranzahl ist aufgrund der Raumkapazitäten begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis ca. 1 Woche vor der Veranstaltung per Mail an buchungen@konstanz.alm-bw.de oder telefonisch unter +49 7531 9804-0.

Im Anschluss an den kostenfreien Vortrag lädt der Förderverein des ALM alle TeilnehmerInnen zu einem Umtrunk mit Gelegenheit zu Diskussion und Gesprächen ein.

Rastatt

Dr. Martin Kemkes


Von Römern und Alamannen. Die Spätantike am Oberrhein

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.

Dr. Martin Kemkes ist Leiter des Referats Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM), Dienststellenleiter des Zentralen Fundarchivs, Rastatt und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.

Vom 3.– 5. Jahrhundert n. Chr. verändert sich die politische wie gesellschaftliche Situation entlang des Oberrheins grundlegend. Parallel zur Aufgabe des Limes und dem Rückzug Roms auf eine neue Kontrolllinie an Rhein und Donau, findet im militärischen wie zivilen Bereich eine stetige Germanisierung der Grenzprovinzen statt.

Die literarischen und archäologischen Quellen berichten von Germanen im römischen Heer und neuen Festungsanlagen an den Flussufern, aber auch von den Alamannen als neuen Siedlern sowie den ersten Christen am Oberrhein.

Der Vortrag bietet einen Überblick zu dieser spannenden Epoche an der Schwelle von der Spätantike zum Frühmittelalter.

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Stadtmuseum Rastatt, Herrenstraße 11, 76437 Rastatt (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: nicht erforderlich

Rastatt

Anna-Marie Dürr M.A.


Frühmittelalterliche Gräber als Spiegel des Lebens?

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.

Anna-Marie Dürr, M.A. ist Archäologin und zuständig für Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter und Neuzeit, Inventarisierung im Zentralen Fundarchiv, Rastatt.

Grabfunde zählen zu den wichtigsten Quellen in der Archäologie. Aber was können sie uns über das Leben längst vergangener Zeiten erzählen?

Anhand ausgewählter Fundstücke der Merowingerzeit (Mitte 5. bis Ende 7. Jh.) soll sich dieser Frage angenähert werden. Das Spektrum reicht von einfachen eisernen Gürtelschnallen über bunte Glasperlen bis hin zu Spathen, mehrteiligen tauschierten Gürtelgarnituren oder Gefäßen aus Ton, Glas sowie Buntmetall. Handelt es sich zumeist um Alltagsgegenstände, bringen andere Status oder gesellschaftliche Rolle des Bestatteten zum Ausdruck oder geben gar Einblick in die (Aber-)glaubensvorstellungen der Zeit.

Besonderer Fokus soll zudem auf der häufig zu beobachtenden antiken Beraubung der Gräber liegen. Machte hier im wahrsten Sinne des Wortes „Gelegenheit Diebe“ oder sind die Hintergründe hier weit komplexer?

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Zentrales Fundarchiv Rastatt, Lützowerstraße 10, 76437 Rastatt (Zufahrt über Leopoldsplatz) (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart und Online

Dr. Jonathan Scheschkewitz und Markus Theile


Der wiederentdeckte Infanterie-Stützpunkt "Spitzäcker" der Ulmer Reichsfestung in Ulm-Lehr

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2026/27 in Stuttgart: "Archäologie der Moderne".

Immer mehr Grabungen untersuchen Fundstellen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert. Die Archäologie der Moderne trägt dieser Arbeit Rechnung und erforscht den Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart. Anders als in früheren Epochen gibt es zusätzlich weitere Überlieferungen. Daher werden archäologische Bodenfunde aus diesem Zeitraum in einem Zusammenspiel mit anderen materiellen Quellen sowie mit bildlichen und schriftlichen Zeugnissen, audiovisuellen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen auf ihren spezifischen Aussagewert hin analysiert.

Dr. Jonathan Scheschkewitz ist Referats- und Fachgebietsleiter für provinzialrömische, frühgeschichtliche, mittelalterliche und neuzeitliche Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen. Markus Theile ist aktiv im Förderkreis Bundesfestung Ulm e.V., Ulm.

Im Sommer 2024 wird der Rasen auf dem Spielfeld des SC Lehr wieder mal gemäht. Und, wie so häufig, bemerkt der Abteilungsleiter auf dem Platz eine leichte Unebenheit. Als er diesmal aber zum Spaten greift, um den Boden wie gewohnt auszugleichen, fällt das Grasbüschel nach unten weg - und mitten auf dem Fußballplatz entsteht ein mindestens drei Meter tiefes Loch. Er informiert sofort das städtische Gebäudemanagement und nach den ersten Untersuchungen ist klar: hier besteht ein größeres Problem. Der Sportplatz wird gesperrt.

Die älteren Einwohner von Ulm-Lehr wissen noch, dass der Infanterie-Stützpunkt "Spitzäcker" in den 1960er Jahren zugeschüttet und anschließend darauf der Sportplatz errichtet wurde. Dass unter dem grünen Rasen jedoch ein Geheimnis schlummert, hatte wohl keiner geahnt (aus: → Schwäbische vom 14. April 2025).

In ihrem Vortrag berichten die beiden Referenten eindrucksvoll von den folgenden archäologischen Untersuchungen im wiederentdeckten Infanterie-Stützpunkt „Spitzäcker“ der Ulmer Reichsfestung, der von 1908 bis 1910 als Erweiterung des Festungsgürtel der Bundesfestung Ulm entstand und offensichtlich 1947 durch amerikanische Soldaten teilweise gesprengt wurde.

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 18.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe Stuttgart)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung für die Online-Teilnahme erfolgt Anfang August 2026 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Online

Dr. Olaf Jöris


Online-Vortragsreihe "Grundkurs Archäologie 2026/2027: 'Wie wohnen?' Die Entwicklung menschlicher Wohnformen vom Paläolithikum bis in spätere Epochen"

In den Wintermonaten 2026/27 findet vom 05.11.2026 - 18.03.2027 wieder die beliebte Online-Vortragsreihe zu Grundlagen in Archäologie und Urgeschichte statt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gesellschaft für Urgeschichte e.V. (GfU) und des Museums für Urgeschichte und Eiszeitkunst, Blaubeuren (URMU).

Unter der Leitfrage "Wie wohnen?" wird die Entwicklung menschlicher Wohnformen – vom Paläolithikum bis in spätere Epochen – nachvollzogen.

Alle Vorträge finden ausschließlich online von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr statt.

Referentinnen und Referenten, Termine und Themen

  • Donnerstag, 05. November 2026
    Wohnen im Paläolithikum.
    Mehr
    Dr. Olaf Jöris
    LEIZA, MONREPOS, Neuwied

  • Donnerstag, 26. November 2026
    Wohnen im Mesolithikum. Mehr
    Prof. Dr. Claus-Joachim Kind
    Tübingen

  • Donnerstag, 17. Dezember 2026
    Bevölkerungsdichte im Jungpaläolithikum. Mehr
    Prof. Dr. Andreas Maier
    Universität zu Köln

  • Donnerstag, 14. Januar 2027
    Stadtentwicklung in der Frühgeschichte. Mehr
    Prof. Dr. Barbara Helwing
    Staatliche Museen zu Berlin

  • Donnerstag, 04. Februar 2027
    Wohnen im Neolithikum/Bronzezeit. Mehr
    Prof. Dr. Raiko Krauß
    Universität Tübingen

  • Donnerstag, 25. Februar 2027
    Wohnen in der Eisenzeit. Mehr
    Dr. Sarah Scoppie
    Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

  • Donnerstag, 18. März 2027
    Wohnen aus ethnoarchäologischer Perspektive. Mehr
    Dennis Batz M.A.
    Universität Tübingen

 

Veranstalter: Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst, Blaubeuren (URMU) und Gesellschaft für Urgeschichte e.V. (GfU) in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen und dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (alm)

Ort: Nur Online (Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst, Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren)

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Anmeldung: bis Freitag vor dem Vortrag an → empfang@urmu.de. Den Zoom-Link zum Vortrag erhalten Sie jeweils am Vortag.

Kosten: Einzelvortrag 9,00 €, GfU-Mitglieder 7,00 €, Gesamtpaket 63,00 € / GfU 49,00 €

Rastatt

Dr. Folke Damminger


Die frühmittelterliche Befestigungsanlage „Birk“ bei Seckach-Großeicholzheim, Neckar-Odenwald-Kreis – 129 Jahre archäologische Forschung

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.

Dr. Folke Damminger ist Fachreferent für das Mittelalter am Landesamt für Denkmalpflege (LAD) mit Dienstsitz Karlsruhe und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.

In den Jahren 1897 und 1898 führte der bekannte Archäologe Karl Schumacher während seiner Tätigkeit als Streckenkommissar am Limes erste Ausgrabungen in der östlich des Seckacher Ortsteils Großeicholzheim gelegenen Befestigungsanlage durch. Hielt er sie aufgrund ihrer unregelmäßigen Gestalt zunächst für spätrömisch, erwies sie sich im Lauf der Untersuchungen als karolingerzeitlich. Seine Entdeckung fiel in die Zeit einer verstärkten Hinwendung zur Archäologie dieser Epoche und fand schnell Eingang in die Frühmittelalterforschung.

Nach über einem Jahrhundert Dornröschenschlaf geriet die Anlage durch die Luftbildarchäologie wieder in das Blickfeld der Wissenschaft. So fand dort schließlich 2025 eine kleine Forschungsgrabung des Landesamts für Denkmalpflege statt, über deren Resultate berichtet werden soll.

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Stadtmuseum Rastatt, Herrenstraße 11, 76437 Rastatt (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart und Online

Michaël Landolt


Der Kilianstollen bei Carspach (Elsass, Frankreich): eine Stollenanlage aus dem Ersten Weltkrieg und der Alltag deutscher Soldaten

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2026/27 in Stuttgart: "Archäologie der Moderne".

Immer mehr Grabungen untersuchen Fundstellen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert. Die Archäologie der Moderne trägt dieser Arbeit Rechnung und erforscht den Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart. Anders als in früheren Epochen gibt es zusätzlich weitere Überlieferungen. Daher werden archäologische Bodenfunde aus diesem Zeitraum in einem Zusammenspiel mit anderen materiellen Quellen sowie mit bildlichen und schriftlichen Zeugnissen, audiovisuellen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen auf ihren spezifischen Aussagewert hin analysiert.

Michaël Landolt, ist Direktor des Europäischen Zentrums des deportierten Widerstandskämpfers (Centre européen du résistant déporté – CERD), einer Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass, Natzwiller (FR)

Zu Beginn der 1990er Jahre werden im ländlichen Raum im Zuge von Großprojekten (Bau von Autobahnen und TGV-Linie) immer häufiger großflächig vorsorgliche archäologische Grabungen durchgeführt. Im Norden und Osten Frankreichs sehen sich Archäologen in den Gebieten, wo im 1. Weltkrieg die Front verlief, mit der "Wiederentdeckung" von Überresten aus dieser Zeit konfrontiert.

In Landschaften, in denen die Spuren der Kampfhandlungen durch die erneute Kultivierung als Ackerland unmittelbar nach Kriegsende und durch eine rasante Industrialisierung sorgfältig überdeckt wurden, war diese unerwartete Konfrontation mit den Überresten einer Epoche, die damals noch nicht zum üblichen Repertoire ihrer Forschungen gehörte und über die sie wenig wussten, für Archäologen nicht spannungsfrei und ließ sie ihre Arbeit hinterfragen, denn sie waren nicht in der Lage festzustellen, welchen Stellenwert die extrem zahlreichen Funde hatten und ob sie von Interesse waren. Sie wurden beinahe als unbequem gegenüber eventuellen anderen Zivilisationen am selben Standort empfunden. Zudem gab es immer wieder Probleme durch zahlreiche Funde von noch scharfer Munition, was nicht gerade ermutigend wirkte und den ordnungsgemäßen Ablauf der archäologischen Arbeit behinderte. Erschwerend hinzu kam, dass leider regelmäßig die sterblichen Überreste von Soldaten entdeckt wurden, die nach den Kämpfen als vermisst galten, was oftmals eher persönliche Betroffenheit auslöste.

Diese besondere Art von Hinterlassenschaften schien also eher Ärgernis als interessantes Arbeitsgebiet zu sein. Zudem stellte sich die Frage, ob diese mit der Gegenwart noch so eng verbundene Zeit, die bereits umfassend dokumentiert ist, überhaupt von Archäologen bearbeitet werden musste.

Bei diesen ersten Forschungsarbeiten konnten ihre offenen Fragen konkretisiert werden, und anschließend wurden die Leitlinien für die Forschung in diesem etwas anderen und komplett neuen Spezialgebiet der Archäologie festgelegt. Es bedurfte jedoch weiterer 10 Jahre punktueller und opportunistischer Forschungen an Vorhaben, die oft genug älteren Epochen zuzuordnen waren, bis sich zwei Hauptrichtungen für die Forschung herauskristalllisierten. Genau, wie man es für frühere Epochen und Zivilisationen tut, so sollen auch in dieser Disziplin vorrangig der Alltag ebenso wie das tägliche Sterben der Kombattanten untersucht werden, da man hieraus wertvolle und neuartige Informationen zum besseren Verständnis dieses Krieges gewinnen kann. Sicherlich werden sich im Zuge neuer Forschungsarbeiten, die seit Anfang des 21. Jh. immer zahlreicher werden, neue Ansätze ergeben.(aus: → archeologie.culture.gouv.fr/archeologie1418/de).

In seinem Vortrag fokussiert sich Michaël Landolt auf den Kilianstollen in der Ortschaft Carspach (Dep. Haut-Rhin), der sich an der vordersten deutschen Frontlinie‚ die von 1914 bis 1918 quasi westlich von Altkirch verlief, befand. Es handelt sich um eine riesige unterirdische Schutzanlage‚ die Anfang 1916 parallel zu den dort verlaufenden Schützengräben mit Bergbautechniken errichtet wurde.

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 18.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe Stuttgart)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung für die Online-Teilnahme erfolgt Anfang August 2026 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Rastatt

Dr. Bertram Jenisch


Mittelalterliches Spielzeug aus Freiburg – Produktion von Tonfigürchen aus der Zeit um 1300 aus Freiburg und ihre Verbreitung in Südwestdeutschland

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.

Dr. Bertram Jenisch ist stellvertretender Fachgebietsleiter für frühgeschichtliche, mitteralterliche und neuzeitliche Archäologie sowie Fachreferent im Landesamt für Denkmalpflege (LAD) mit Dienstsitz Freiburg und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.

Die Rettungsgrabung an der Albertstraße / Ecke Habsburgerstraße in Freiburg 2025 bietet einen einzigartigen Einblick in die Grundriss-Struktur des verschwundenen Stadtteils Neuburg.

Das 4000 m² große Grabungsareal liegt in der ersten mittelalterlichen Stadterweiterung, die ab 1240 angelegt wurde und im Rahmen des Festungsbaus ab 1677 niedergelegt worden ist. In einem Handwerkerareal wurde ein Ofen aus der Zeit um 1300 freigelegt, in dessen letzter Füllung Bruchstücke von über 50 Tonfigürchen geborgen wurden.

Die Funde erlauben nicht nur Aussagen zu der Herstellung der Frauen-, Männer- und Tierfiguren. Formgleiche Fundstücke aus Südwestdeutschland deuten auf die Verbreitung dieser Produkte hin.

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Zentrales Fundarchiv Rastatt, Lützowerstraße 10, 76437 Rastatt (Zufahrt über Leopoldsplatz) (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart und Online

Olaf Goldstein M.A.


HEILBRONN 1734/35 – Archäologie und Geschichte eines spektakulären Funds

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2026/27 in Stuttgart: "Archäologie der Moderne".

Immer mehr Grabungen untersuchen Fundstellen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert. Die Archäologie der Moderne trägt dieser Arbeit Rechnung und erforscht den Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart. Anders als in früheren Epochen gibt es zusätzlich weitere Überlieferungen. Daher werden archäologische Bodenfunde aus diesem Zeitraum in einem Zusammenspiel mit anderen materiellen Quellen sowie mit bildlichen und schriftlichen Zeugnissen, audiovisuellen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen auf ihren spezifischen Aussagewert hin analysiert.

Olaf Goldstein M.A. ist Fachreferent für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Anlässlich eines Erweiterungsbaus des Heilbronner Technikmuseums experimenta führte das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg in den Jahren 2015/2016 Rettungsgrabungen im Bereich zwischen dem Wilhelmskanal im Westen und einem Neckaraltarm im Osten durch.

Den eigentlichen Anlass der Grabungen bildeten die über Archivalien nachweisbaren zwölf Mühlen aus vorindustrieller Zeit im Bereich Hefenweiler/Kraneninsel, von denen vier ehemals im Bereich der experimenta-Erweiterung lagen. Der archäologische Fokus lag hierbei auf der Wasen- bzw. Brückenmühle aus dem 14. Jh., die bis in das 17. Jh. zu den größten Getreidemühlen in Heilbronn zählte und deren relativ gute Bild- und Schriftüberlieferung vor allem für die Neuzeit in wesentlichen Punkten ergänzt werden konnte. Noch ergiebiger waren die Befunde zur Bauentwicklung und Siedlungsstruktur vom 18. bis 20. Jh., bei der es sich vor allem um die Reste von Gewerbe- und Wohnbauten der Firma Carl Hagenbucher & Sohn handelte, die durch dendrochronologische Untersuchungen zum Teil noch jahrgenau datiert werden konnten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Grabungen und gleichzeitig Beleg für die seit dem Spätmittelalter wachsende Bedeutung der Kraneninsel ist der Aspekt der Baulandgewinnung, der in den Bild- und Schriftquellen nicht dokumentiert und somit ausschließlich archäologisch nachweisbar ist. Während die Situation ab dem 15. Jh. vor allem anhand der Uferbefestigungen aus Stakenhölzern nachvollzogen werden konnte, hat man das Neckarufer ab der 2. Hälfte des 18. Jh. mit massiven Mauern aus Sandsteinquadern befestigt, die sich zum Teil noch im archäologischen Befund erhalten hatten.

Ein dritter Aspekt ließ sich in Gestalt eines Befunds fassen, der archäologisch in dieser Form bislang einzigartig ist: So wurde in ca. 5 m Tiefe eine hölzerne Konstruktion von gut 18 m Länge und 15 m Breite ergraben, deren Baubeginn durch eine engmaschige Beprobung der Bauhölzer in die Jahre 1734/35 datiert werden konnte. In der Aufsicht ähnelt die Anlage den Schiffsschleusen mit zweiflügeligen Stemmtoren, jedoch war die Heilbronner Konstruktion komplett aus Holz errichtet worden. Gegen diese Deutung sprach der ungünstige Winkel, in dem das Konstrukt zum Verlauf des Neckars stand – die daraufhin durchgeführten Recherchen des Heilbronner Stadtarchivs ergaben dementsprechend ein ganz anderes Bild ... Lassen Sie sich überraschen.

Insgesamt haben die Rettungsgrabungen auf der Heilbronner Kraneninsel damit nicht nur neue Einblicke in die Wirtschafts- und Stadtgeschichte gewährt, sondern belegen im Hinblick auf die Quellenlage vor allem zweierlei: Trotz einer zum Teil guten Bild- und Schriftquellenlage muss nicht zwangsläufig alles Wesentliche bekannt sein, umgekehrt ist ohne ergänzende Bild- und Schriftquellen die Gefahr einer Fehlinterpretation relativ groß. Die Mittelalter- und vor allem die Neuzeitarchäologie sind häufig in der komfortablen Situation, mehrere Quellengattungen befragen zu können – in Heilbronn hat es sich gelohnt!

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 18.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe Stuttgart)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung für die Online-Teilnahme erfolgt Anfang Januar 2027 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Schwäbisch Gmünd

Dr. Jörg Bofinger


Höhle – Langhaus – Höhensiedlung: Die Jungsteinzeit im Ostalbkreis und Nördlinger Ries

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2027 "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren" in Schwäbisch Gmünd.

Dr. Jörg Bofinger ist Landeskonservator, Referatsleiter prähistorische Archäologie, Fachgebietsleiter Steinzeit im Landesamt für Denkmalpflege (LAD) und Mitglied im Beirat unserer Gesellschaft für Archäologie.

Der Ostalbkreis zählt zu den fundreichen Regionen Südwestdeutschlands und die Riesebene mit ihren fruchtbaren Böden bot für die Ansiedlungen der frühesten bäuerlichen Gemeinschaften seit Beginn der seßhaften Lebensweise im 6. Jahrtausend ideale Voraussetzungen. Spuren der Jungsteinzeit finden sich in diesem Raum an unterschiedlichsten Stellen und belegen eindrucksvoll den Wandel von der Natur- zur Kulturlandschaft.

Der Vortrag beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zur Jungsteinzeit (Neolithikum) zwischen Linienbandkeramik und Glockenbecherkultur. Im Fokus stehen Siedlungsstrukturen, Wirtschaftsweise sowie Grabfunde, die Einblicke in die Welt der frühen Bauern geben.

Veranstalter: fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Ort: fem Forschungsinstitut, Katharinenstr. 13-17, 73525 Schwäbisch Gmünd (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 8,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Anmeldung: erforderlich per E-Mail an Frau Katja Baumgärtner → k.baumgaertner@fem-online.de

Stuttgart und Online

Dr. Christian Bollacher


Unkulturerbe – Denkmalpflege und Denkmalforschung an den Schauplätzen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Baden-Württemberg

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2026/27 in Stuttgart: "Archäologie der Moderne".

Immer mehr Grabungen untersuchen Fundstellen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert. Die Archäologie der Moderne trägt dieser Arbeit Rechnung und erforscht den Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart. Anders als in früheren Epochen gibt es zusätzlich weitere Überlieferungen. Daher werden archäologische Bodenfunde aus diesem Zeitraum in einem Zusammenspiel mit anderen materiellen Quellen sowie mit bildlichen und schriftlichen Zeugnissen, audiovisuellen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen auf ihren spezifischen Aussagewert hin analysiert.

Dr. Christian Bollacher ist Referatsleiter für Inventarisation, Planungsberatung, Archivierung und Grabungscontrolling im Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Kulturdenkmale spiegeln die Werte unserer Gesellschaft. Deshalb gehen Denkmalpflege und historische Verantwortung Hand in Hand. Und deshalb erschöpft sich der Denkmalbestand nicht im dem, was als gefällig oder vorbildlich angesehen werden kann, sondern repräsentiert auch die Schreckensbilder kultureller Verrohung und barbarischer Regression, mit denen der Nationalsozialismus seine Epoche illustriert hat.

Das materielle „Unkulturerbe“ jener Zeit dient heute als negative Folie einer gesellschaftlichen Wertsetzung, die zum Geschehenen Abstand sucht und sich durch Erinnern und Gedenken gegen eine Wiederholung zu sichern trachtet.

Seine Erhaltung und Erforschung, von denen der Vortrag handelt, gehören zu den vornehmsten Aufgaben einer Denkmalpflege, die sich einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtet fühlt. Gerade in Zeiten, in denen die letzten Zeitzeugen und Zeitzeuginnen verstummen, wächst uns im Bestand dieses dunklen Erbes eine wichtige Evidenzreserve zu, die gegen Vergessen, Verdrängen und Leugnen in Anschlag gebracht werden kann.

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 18.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe Stuttgart)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung für die Online-Teilnahme erfolgt Anfang Januar 2027 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Schwäbisch Gmünd

Dr. David Knoll


Bronzezeit rund um den Rosenstein – Forschungsstand und neue Ausgrabungen

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2027 "Geheimnisvolle Vergangenheit - Moderne Archäologie. Entdecken - Bergen - Restaurieren" in Schwäbisch Gmünd.

Dr. David Knoll ist Fachreferent im "Pilotprojekt Inwertsetzung Ausgrabungen" (PIA) beim Landesamt für Denkmalpflege (LAD), Esslingen.

Die Ostalb und ihr nahes Umfeld weisen eine große Zahl bedeutender Fundstellen der Bronzezeit auf. Die befestigten Höhensiedlungen Ipf und Kocherburg – sowie der im
Heidenheimer Raum gelegene Buigen – gehören ebenso dazu wie Grabhügel der mittleren Bronzezeit und Brandgräber der Urnenfelderzeit. Der Depotfund von Oberwilflingen zeugt mit Bruchstücken von Ochsenhautbarren sogar von Verbindungen bis in den Mittelmeerraum. Ebenso bedeutend ist das spätbronzezeitliche Wagengrab von Königsbronn.

Der Vortrag soll am Beispiel ausgewählter Fundplätze und neuer Ausgrabungsergebnisse einen Einblick in die Ausprägung dieser Epoche im Bereich zwischen Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heidenheim geben.

Veranstalter: fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und dem Arbeitskreis Archäologie in Schwäbisch Gmünd

Ort: fem Forschungsinstitut, Katharinenstr. 13-17, 73525 Schwäbisch Gmünd (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 8,00 € / Mitglieder 5,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

Anmeldung: erforderlich per E-Mail an Frau Katja Baumgärtner → k.baumgaertner@fem-online.de

Stuttgart und Online

Dipl.-Ing. Patrice Wijnands


Dekonstruktion des Westwalls – Deutung und Bedeutung einer im zerstörten Zustand überlieferten militärischen Infrastruktur der NS-Epoche

Ein Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe 2026/27 in Stuttgart: "Archäologie der Moderne".

Immer mehr Grabungen untersuchen Fundstellen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert. Die Archäologie der Moderne trägt dieser Arbeit Rechnung und erforscht den Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart. Anders als in früheren Epochen gibt es zusätzlich weitere Überlieferungen. Daher werden archäologische Bodenfunde aus diesem Zeitraum in einem Zusammenspiel mit anderen materiellen Quellen sowie mit bildlichen und schriftlichen Zeugnissen, audiovisuellen Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen auf ihren spezifischen Aussagewert hin analysiert.

Dipl.-Ing. Patrice Wijnands ist Ehrenamtlicher Beauftragter im Landesamt für Denkmalpflege, Karlsruhe.

 

<<< Eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Vortrags ist in Kürze an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Reinhold Würth Saal, Altes Schloss - Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart und Online

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Beginn: 18.00 Uhr

Teilnahme: kostenfrei - um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten (Stichwort: Vortragsreihe Stuttgart)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

Online-Anmeldung

Falls Sie nicht in Präsenz teilnehmen können, nutzen Sie möglichst bis 1 Tag vor Beginn des Hybrid-Vortrags das nachfolgende Formular für Ihre Anmeldung. Es enthält alle 5 Vorträge der Vortragsreihe. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung mit einem Link und ggf. eine Event-ID zur jeweiligen Veranstaltung an Ihre angegebene E-Mail-Adresse. Vielen Dank.

+++ die Freischaltung des Online-Formulars zur Anmeldung für die Online-Teilnahme erfolgt Anfang Januar 2027 +++

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Exkursionen


England - Cambridge, Leicester, Oxford, u. a.

Dr. Sarah Scoppie und Oliver Scoppie


Auslandsexkursion 2026: England – Nördlich von London: "Von Boudicca bis Shakespeare – Römer, Richard, Kathedralen" (11 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit Heideker Reisen GmbH, Münsingen

Leitung: Dr. Sarah Scoppie und Oliver Scoppie

Abfahrt: am 01.09.2026 ab/bis Echterdingen (Bus-Bahnhof oberhalb der S-Bahnstation "Echterdingen"), Pforzheim (A8), Karlsruhe HBF, u.a. (siehe unten: Hinweise zu Sparzustiegen*) zur Fähre nach Hoek van Holland.

Treffpunkt: Der genaue Treffpunkt, sowie die genauen Abfahrtszeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 3.295,- € pro Person im DZ u. Doppelkabine innen (Etagenbetten) / 3.965,- € pro Person im EZ u. Doppelkabine innen bei mindestens 20 zahlenden Gästen.

Aufpreis: Doppelkabine außen (Etagenbett) € 20,- pro Person (auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit)
Aufpreis: Doppelkabine außen (Betten nebeneinander) € 40,- pro Person (auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit)
Aufpreis: Einzelkabine außen € 40,- pro Person (auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit)

Anmeldung: bis 15. Mai 2026 über das Online-Formular (s.u.) - Es gibt noch Restplätze, daher ist die Online-Anmeldung weiterhin möglich.

Hinweis: Für Reisen nach Großbritannien ist ein Reisepass notwendig und deutsche Staatsbürger benötigen seit dem 02.04.2025 eine Elektronische Reisegenehmigung (ETA). Diese muss bis spätesten 72 Stunden vor Einreise beantragt werden. Weitere Informationen zur Vorgehensweise der Beantragung finden Sie im angehängten → ETA-Dokument.

Nachdem wir bei vergangenen Reisen der Gesellschaft für Archäologie den Süden und zuletzt 2023 den → Norden Englands kennen gelernt haben, werden wir im September 2026 die Region nördlich von London erkunden.

Feste Stationen werden die Städte Cambridge (Kunst- und Antikenmuseum Fitzwilliam Museum), Leicester (römisches Museum) und Oxford (Ashmolean Museum, Pitt Rivers Museum) sein. Ebenso werden unter anderem Colchester Castle (eine normannische Burg auf den Fundamenten des römischen Claudius-Tempels), der archäologische Park Flag Fen und Lincoln (normannische Häuser, römischer Torbogen Newport Arch) sowie Kenilworth Castle besichtigt werden.

Das geplante Programm (Kurzbeschreibung)

Es werden u.a. folgende Orte besucht (weitere Details zum Reiseverlauf siehe nachfolgend als PDF-Dokument zum Download):

  • 1. Tag Fahrt im modernen Reisebus bis Hoek van Holland

    (Eine Übernachtung auf der Fähre nach Harwich)

  • 2. Tag Colchester (Colchester Castle), Bury St Edmunds (Abtei), Übernachtung Cambridge

    (Zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel → Holiday Inn Cambridge, Cambridge)

  • 3. Tag Cambridge (Fitzwilliam Museum), Übernachtung Cambridge

  • 4. Tag Ely (Museum, Kathedrale), Flag Fen Archaeological Park, Übernachtung Leicester

    (Drei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel → Novotel Leicester, Leicester)

  • 5. Tag Lincoln (Kathedrale), Übernachtung Leicester

  • 6. Tag Leicester (Jewry Wall Museum, King Richard III Visitor Center), Übernachtung Leicester

  • 7. Tag Kenilworth Castle, Warwick Castle, Übernachtung Oxford

    (Drei Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel → The Holt Hotel, Oxford-Steeple Aston)

  • 8. Tag Stratford-upon-Avon (Shakespeare’s Birthplace), Übernachtung Oxford

  • 9. Tag Oxford (Pitt Rivers Museum), Oxford (Ashmolean Museum), Übernachtung Oxford

  • 10. Tag St Albans (Verulamium Museum)

    (Eine Übernachtung auf der Fähre von Harwich nach Hoek van Holland)

  • 11. Tag Rückfahrt im modernen Reisebus nach Stuttgart

Den ausführlichen Reiseverlauf einschließlich der vorgesehenen Besichtigungsorte dieser Reise finden Sie nachfolgend zum Download (Änderungen vorbehalten).

Zur Person:Dr. Sarah Scoppie promovierte in Leicester zum Kultur- und Identitätenwandel im späteisenzeitlichen Nordwestitalien unter dem Einfluss der römischen Eroberung. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen.

Zur Person:Oliver Scoppie wird als native speaker die Exkursion begleiten.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Taxi-Service im Raum Stuttgart (Übersichtskarte zum Geltungsbereich finden Sie → hier)
  • Fahrt im komfortablen Fernreisebus mit mind. 4-Sterne-Ausstattung, ab/bis Echterdingen *)
  • Fährüberfahrt Hoek van Holland - Harwich (Innenkabine, inkl. Abendessen und Frühstück)
  • Fährüberfahrt Harwich - Hoek van Hoek van Holland (Innenkabine, inkl. Abendessen und Frühstück)
  • 2x Übernachtung mit Halbpension im Holiday Inn Cambridge
  • 3x Übernachtung mit Halbpension im Novotel Leicester
  • 3x Übernachtung mit Halbpension im The Holt Hotel in Steeple Aston
  • Alle Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • Studienreiseleitung Frau Dr. Sarah Scoppie
  • Quietvox-Audio-Führungssystem während der Reise

*) Bei Sparzustieg ab 70771 Echterdingen S-Bahn-Station (Achtung, nicht Flughafen!), Münsingen Heideker-Betriebshof oder Reutlingen Alter Omnibusbahnhof, Pforzheim Autobahnausfahrt West P+M Parkplatz oder Karlsruhe HBF-Busbahnhof und wenn Sie direkt dorthin kommen (auf eigene Kosten und in Eigenregie), erhalten Sie eine Rabatt in Höhe von 35 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Nicht Im Reisepreis enthalten:

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Evtl. weitere Eintritte
  • Reiseversicherung (Preise und Bedingungen auf Anfrage) – Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung oder eines Versicherungspakets
  • Trinkgelder für Fahrer und Reiseleitung (Wir empfehlen 1,50-2,00 € pro Person / pro Tag für den Fahrer und 1,50-2,00 € pro Person / pro Tag für die Reiseleitung.)
  • Reiseliteratur
  • Kosten für Auslagen und Aufwendungen der Gruppenleitung/Reiseleitung
  • Sonstige Ausgaben

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. Mai 2026 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen / Änderungen vorbehalten.

  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung Unverträglichkeiten und ggf. Essenswünsche (vegan/vegetarisch) und eine Notfallkontaktnummer mit möglicher Kontaktperson an.
  • Falls Sie den Taxi-Service wünschen oder einen Spar-Zustieg nutzen möchten, können Sie dies ebenfalls in der Anmeldung auswählen.
  • Anfragen zu Außenkabinen für die Fährüberfahrten notieren Sie bitte im Feld "Nachricht/Anmerkungen" im Online-Formular.

Es gelten die aktuellen → Allgemeinen Reisebedingungen von Heideker Reisen (AGB Stand: Nov. 2025) und die Stornostaffel A für Ihre Reise. Bei einer Stornierung der gesamten Gruppe bis 100 Tage vor Abreise entstehen keine Kosten.

Für Reisen nach Großbritannien benötigen deutsche Staatsbürger seit dem 02.04.2025 zusätzlich zum Reisepass (nicht Personalausweis) eine Elektronische Reisegenehmigung (ETA). Diese muss bis spätestens 72 Stunden vor Einreise beantragt werden. Detailinformationen finden Sie → hier.

+++ es gibt noch Restplätze, deshalb ist die Anmeldung bis auf Weiteres möglich +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

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München

Regina Wimmer M.A.


Tagesexkursion 2027: Archäologische Staatssammlung München – Neue Dauerausstellung und Sonderausstellung Stonehenge

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Leitung: Regina Wimmer M.A.

Abfahrten: um 07:00 Uhr ab Karlsruhe, Bushaltestelle Hinterm Bahnhof - Anschließend Weiterfahrt nach Stuttgart. Dort um 08:00 Uhr Abfahrt vom Busbahnhof Stuttgart-Vaihingen.

Treffpunkt: Die genauen Treffpunke und Uhrzeiten (inkl. Rückkehrzeiten) erhalten Sie nach der Anmeldung separat.

Preis: 95 € pro Person (inkl. Fahrt nach und von München, Eintrittspreis und Führung)

Anmeldung: bis zum 30. November 2026 über das Online-Formular (s.u.)

Das Programm

Im Jahr 2024 wurde die Dauerausstellung der Archäologischen Staatssammlung München nach einer achtjährigen Umbauphase neu eröffnet. Mit ihren fünf Abteilungen – Vorgeschichte, Römerzeit, Mittelalter und Neuzeit, außerbayerische Funde und Numismatik (Münzkunde) – verfügt sie über einen außerordentlich reichen Bestand an archäologischen Fundstücken. Mehr als 15.000 Objekte können in der neuen Dauerausstellung auf etwa 1.200 Quadratmetern entdeckt werden.

Ergänzend dazu wird im September 2026 die Sonderausstellung → "STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen" eröffnet. Der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert.

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, die neue Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung mit Führungen im Rahmen einer Tagesexkursion kennen zu lernen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, beide Ausstellungen noch auf eigene Faust zu erkunden. Zur Stärkung steht ein kleines Café im Haus zur Verfügung, ansonsten finden sich Restaurants fußläufig in ca. 10 Minuten Entfernung.

Zur Person: Regina Wimmer M.A. ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V..

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 30. November 2026 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Ägypten - Kairo, Memphis und Gizeh

Ibrahim Abdel Rahim


Auslandsexkursion 2027: Ägypten – Kairo, Memphis und Gizeh (5 Tage)

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit Hirsch Reisen GmbH, Karlsruhe.

Leitung: Ibrahim Abdel Rahim

Abfahrt/Abflug: mit dem Bus ab Stuttgart über Karlsruhe, Mannheim zum Flughafen Frankfurt. Die reservierten Flüge mit Lufthansa sind wie folgt (Flugzeitenänderungen vorbehalten):

→ Hinflug:   13.02.2027 Frankfurt – Kairo (LH 582 13FEB Frankfurt-Kairo 10.45–15.55 Uhr)

→ Rückflug: 17.02.20257 Kairo – Frankfurt (LH 583 17FEB Kairo-Frankfurt 16.55–20.30 Uhr)

Treffpunkt: genaue Treffpunkte und ggf. weitere Details werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Preis: 2.345 € pro Person im Doppelzimmer (DZ) / im Einzelzimmer (EZ) pro Person 2.695 € (= Zuschlag EZ 350 €).

Anmeldung: bis 30. November 2026 über das Online-Formular (s.u.) erwünscht.

In Kairo, direkt neben den Pyramiden von Gizeh, eröffnete im November 2025 das größte archäologische Museum der Welt - das "Grand Egyptian Museum" (GEM). Es ist die neue Heimat für die kostbarsten Schätze der Pharaonen. Die wichtigsten Exponate des neuen Supermuseums sind die 5.500 Grabbeigaben des Pharao Tutanchamun, die vor 100 Jahren im Tal der Könige gefunden wurden. Im Zentrum dieses sagenumwobenen Schatzes steht seine Totenmaske.

Den Auftrag für die Neuinzenierung der bedeutenden Sammlung dieses Jahrtausend-Museums erhielten die Stuttgarter Ausstellungsmacher des "Atelier Brückner". Der Bau des Museums ist das wichtigste Kulturprojekt und der ganze Stolz des Landes. Die Eröffnung wurde mehrfach verschoben, jetzt kommen täglich tausende Besucher. Kairo und das Museum bilden einen Schwerpunkt unserer Auslandsexkursion, die darüberhinaus noch weitere archäologische Höhepunkte umfasst.

Das geplante Programm

Es werden u.a. folgende Orte besucht:

  • 1. Tag Willkommen in Kairo
    Stuttgart – Transfer über Karlsruhe und Mannheim zum Flughafen Frankfurt – Flug nach Kairo und Transfer zum Hotel.

  • 2. Tag Das Grand Egyptian Museum (GEM)
    Kairo – wir verbringen einen ganzen Tag im neu eröffneten Neuen Ägyptischen Museum. Der größte archäologische Museumskomplex der Welt beherbergt mehr als 100.000 Artefakte.

  • 3. Tag Memphis – Sakkara – Gizeh
    Kairo – Fahrt nach Memphis. In der Nekropole von Sakkara wurden viele Herrscher des Alten Reiches zu Grabe getragen. Die Stufenpyramide des Djoser gilt als die älteste Ägyptens. Doch dies ist nur der Auftakt zu einem Höhepunkt unserer Reise: den Pyramiden von Gizeh. An die 50.000 Männer schufteten für die 137 m hohe Cheops-Pyramide aus 2,3 Mio. Steinblöcken, bis heute das größte Steinbauwerk der Welt!

    Für Abenteuerlustige besteht Gelegenheit, das Innere einer Pyramide zu besichtigen (ca. 25 € ). Zum Schluss geht es zur Chephren-Pyramide. Seit über 4000 Jahren bewacht hier die gewaltige Sphinx das Totenreich.

  • 4. Tag Das alte Kairo
    Kairo – Fustat wurde um 643–750 als Militärsiedlung gegründet. Wir besuchen das ebenfalls neu eröffnete Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation (NMEC) mit den königlichen Mumien.

    Anschließend steht das koptische Alt-Kairo auf dem Programm. Wir sehen die Synagoge Ben-Ezra, wo Moses in seinem Körbchen im Papyrusdickicht gefunden wurde, die berühmte „Hängende Kirche“ Al Moallaka und die St. Sergius Kirche, in deren Krypta die Heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten drei Monate Unterschlupf gefunden haben soll.

    Nach dem Mittagessen (fakultativ) besuchen wir das Fatimidische Kairo mit einer der ältesten Straßen Ägyptens: der El Moez Le Din Allah-Straße mit den Stadttoren Bab El Fetouh und Bab El Nasr, der Barqouq-Moschee und der Schule von Qalawoon. Im Khan EL Khalili Bazaar gibt es bunte Tücher, Silber- und Goldwaren, Schnitzereien, Kleidung, Gewürze, Schuhe, Trockenfrüchte, Wasserpfeifen, Haushaltswaren, Parfüm – nichts, was es nicht gibt. Wir spazieren durch das Viertel des Literaturnobelpreisträgers Naguib Machfus und beenden unsere Tour mit einem Besuch der Al Azhar Moschee.

  • 5. Tag Heimwärts
    Kairo – der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag Rückflug nach Frankfurt – Transfer über Mannheim und Karlsruhe nach Stuttgart.

Zur Person: → Ibrahim Abdel Rahim stammt aus Kairo und studierte hier Germanistik (BA) sowie in Münster/Westfalen Ägyptologie und Koptologie (MA). Seit 30 Jahren leitet er mit großem Erfolg Studienreisen für renommierte Veranstalter aus dem deutschsprachigen Raum, seit 2020 auch für Hirsch Reisen. Er beherrscht die altägyptischen Sprachen, die Hieroglyphen sowie das Koptische und vermittelt dank seiner hervorragenden Deutschkenntnisse Kultur und Geschichte seines Landes anschaulich, unterhaltsam und sehr informativ. Darüber hinaus sieht er sich als Ihr Gastgeber und baut mit seiner herzlichen Art immer eine Brücke zwischen seinen Gästen und der Bevölkerung und macht die Reise mit großem Organisationstalent zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Im Reisepreis inkludierte Leistungen:

  • Flughafentransfers
  • Flüge mit LUFTHANSA von Frankfurt nach Kairo und zurück
  • Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
  • Rundfahrten in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC (vorgesehenes Hotel Pyramisa Suites Hotel Cairo (→ www.pyramisahotels.com)
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und -bearbeitung
  • Haustür-Service (bis 30 km zum nächsten Zustiegsort) *)
  • Reisepreissicherungsschein

Sonstiges

Der Reisepreis beinhaltet keine Reiseversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung oder eines Versicherungspakets.

*) Mit Hirsch Reisen: Bei Eigenanreise zum Zustiegsort ab Stuttgart-Vaihingen (Busbahnhof, ZOB), Karlsruhe (Busbahnhof, ZOB auf der Südseite des HBF) oder Mannheim (ADAC, Am Friedensplatz) erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 40 € pro Person auf den ausgewiesenen Reisepreis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 30. November 2026 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen, max. 30 Personen / Änderungen vorbehalten.

  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung Unverträglichkeiten und ggf. Essenswünsche (vegan/vegetarisch) und eine Notfallkontaktnummer mit möglicher Kontaktperson an.
  • Falls Sie den Haustür-Service zum nächsten Zustiegsort (Transfer-Service) wünschen oder selbst zum Zustiegsort kommen, können Sie dies ebenfalls in der Anmeldung auswählen.

Es gelten die aktuellen Reisebedingungen unter → Wichtige Informationen von Hirsch Reisen. Hinweise zu häufig gestellten Fragen an unseren Kooperationspartner Hirsch Reisen finden Sie zusätzlich → hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

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Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Tagungen


Donaueschingen


Jahrestagung 2026 der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg

Tagungsort: Donauhallen Donaueschingen, An der Donauhalle 2, 78166 Donaueschingen

Karte/Ortsplan (in OpenStreetMap)Tagungsort (Donauhallen)

Tagungsbüro: Am Fr 09. Oktober 2026 ab 12:30 Uhr im Foyer der Donauhallen.


Anmeldung: Online-Anmeldung bis zum 15. September 2026 für die Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg (GfA) → siehe unten

Programm: Das Tagungsprogramm ist im Mitteilungsblatt 2026/2 abgedruckt. Ein Auszug steht zum Download bereit → siehe unten

Das Programm

Freitag, 09. Oktober 2026

09:00 Uhr – Archiv- und Schlossführung Donaueschingen (ca. 3 Std.)

Hinweis: es steht nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung; die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge des Anmeldungseingangs.

  • Leitung: Stadt Donaueschingen
  • Treffpunkt: wird nach der Anmeldung mitgeteilt

13:00 Uhr – Mitgliederversammlung

Tagungsort: Donauhallen (Strawinsky Saal)

  • Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
    Prof. Dr. Claus Wolf
  • Feststellung und Genehmigung der Tagesordnung
  • Geschäftsbericht der Geschäftsführerin der Gesellschaft
    Regina Wimmer M.A.
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • Verschiedenes

14:00 Uhr – Tagungsbeginn

Tagungsort: Strawinsky Saal

  • Eröffnung: Jahrestagung 2026
    Prof. Dr. Claus Wolf
    , Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.
  • Grußwort
    Erik Pauly, Oberbürgermeister der Stadt Donaueschingen

anschließend Aufteilung in zwei Vortrags-Sektionen

Vorträge Sektion 1 (im Tagungsraum Strawinsky Saal)

  • Entdeckt, aber kaum erforscht: die Drexlerhöhle im Brudertal, Landkreis Konstanz
    Dr. Yvonne Tafelmaier, Tübingen

  • Molluskenschmuck in der Altsteinzeit Südwestdeutschlands
    Dr. Benjamin Schürch, Erlangen

gemeinsame Kaffeepause (ca. 15:00 - 15:30 Uhr)

  • Vor dem Dorf bestattet: Einblicke in den linearbandkeramischen Friedhof von Großsachsenheim, Landkreis Ludwigsburg
    Dr. Jörg Bofinger und Marco Schrickel M.A., Esslingen

  • Verlagert – verschoben – wiederbesetzt! Siedlungsarchäologie im Süden von Ettenheim, Ortenaukreis
    Dr. Felix Fleischer, Freiburg

  • Das früheisenzeitliche Gräberfeld von Rottenburg-Lindele, Landkreis Tübingen
    Sarah Adler M.Sc., Freiburg

oder alternativ:

Vorträge Sektion 2 (parallel zu den Vorträgen der Sektion 1 im Tagungsraum Stockhausen )

  • Die Lehrgrabung im römischen Kastell von Schramberg-Waldmössingen, Landkreis Rottweil – Neue Einblicke in eine altbekannte Fundstelle
    Dr. Christoph Wulfmeier, Lena Regetz M.A. und Sara Rapp M.A., Freiburg

  • Wirtschaften und Leben an der Donau – Der römische Gutshof von Tuttlingen-Möhringen
    Kevin Paul M.A., Esslingen

gemeinsame Kaffeepause (ca. 15:00 - 15:30 Uhr)

  • Ein frühes Gräberfeld der Merowingerzeit in Weil der Stadt-Merklingen, Landkreis Böblingen – am Ort des Herrenalber Klosterhofs
    Dr. Dorothee Brenner, Tübingen

  • 4000 Jahre Siedlungsgeschichte in Hüfingen / Ziegeleschle, Schwarzwald-Baar-Kreis – Vom Dorf zur Stadt
    Dr. Bertram Jenisch, Freiburg

  • „Wo die Öfen brannten“ – Eine hochmittelalterliche Töpferei bei Pfaffenhofen, Landkreis Heilbronn
    Olaf Goldstein M.A. und Dr. Robin Dürr, Esslingen

Zeit zur freien Verfügung und zum individuellen Aufenthalt in der Innenstadt (17:00 Uhr – 19:00 Uhr)

19:00 Uhr – öffentlicher Festvortrag (Strawinsky Saal)

  • Hinter dem Limes – Die römische Stadt bei Neuenstadt am Kocher, Landkreis Heilbronn – Alte und neue Forschungen
    Dr. Klaus Kortüm, Heilbronn

 

Samstag, 10. Oktober 2026

09:00 Uhr - Start der Exkursionen (mit Reisebussen von → Luschin-Reisen aus Bad Dürrheim)

Abfahrtsort: Busbahnhof am Hauptbahnhof Donaueschingen (Änderungen im Programmablauf vorbehalten)

  • Exkursion I - "Kelten und Mittelalter in der Quellregion der Donau"
    Hüfingen-Fürstenberg (hallstattzeitliche Höhensiedlung und mittelalterliche Stadtwüstung), Donaueschingen-Neudingen (Maria-Hof: hallstattzeitliche Wallanlage, mittelalterliche Pfalz-Kloster-Erbbegräbnisstätte des Hauses Fürstenberg), VS-Villingen, Mittagspause in der Stadt, Stadtrundgang, Abschluss: Besuch des Franziskanermuseums (Abteilungen Magdalenenberg und Stadtgeschichte)
    Leitung: Dr. Bertram Jenisch, Freiburg

  • Exkursion II - „Römer – Kelten – Rentierjäger: Archäologische Highlights im Hegau und Klettgau“
    Raststätte Hegau (Einführung in die Hegau-Landschaft), Engen-Bittelbrunn (Brudertal-Petersfels), Mittagspause im Laurentiusstüble in Hilzingen, Tengen-Büßlingen (villa rustica mit rekonstruierten Gebäudegrundrissen), Jestetten (Oppidum Altenburg-Rheinau)
    Leitung: Dr. Claus Wolf, Esslingen, Dr. Jürgen Hald, Konstanz, Dr. Yvonne Tafelmaier, Tübingen

Die Rückkehr von den Exkursionen ist für ca. 18:00 Uhr geplant.

Hinweis: Bei beiden Exkursionen kann in der Mittagspause ein Restaurant aufgesucht werden. Konkrete Informationen dazu erhalten Sie ca. zwei Wochen vor der Veranstaltung. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk, da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden.

 

Organisation und Logistik

Das Tagungsbüro ist am 09. Oktober 2026 im Foyer der Donauhallen ab 12:30 Uhr besetzt.

Gebühren

  • Tagungsgebühr: 35,00 € pro Person (inkl. Verpflegung)
  • Exkursionsgebühr (Exkurionen I und II am Sa 10.10.2026): 70,00 € pro Person/pro Exkursion inkl. Eintritte
  • Gebühr für die Archiv- und Schlossführung: 10,00 € pro Person

Entsprechend Ihrer Anmeldung überweisen Sie bitte die Gesamtsumme bis zum 15. September 2026 auf das Konto: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg:

  • IBAN: DE36 6005 0101 0002 8433 51
  • BIC: SOLADEST600, BW-Bank Stuttgart,
  • Stichwort: Jahrestagung 2026 Donaueschingen

Vielen Dank.

Mit Zahlung der Tagungsgebühr auf unser angegebenes Konto ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Hinweis: Bei einem Rücktritt nach dem 01. Oktober 2026 ist keine Gebührenrückerstattung mehr möglich.

Anreise (→ donauhallen.de/anreise)

Zu den Donauhallen, An der Donauhalle 2, 78166 Donaueschingen

  • mit → ÖPNV: bis Donaueschingen "Hauptbahnhof", von dort zu Fuß: ca. 10 Min. vom zum Tagungsort

  • mit dem Auto:
    Direkt vor den Donauhallen ist ein kostenfreier öffentlicher Parkplatz. Weitere Informationen zu kostenlosen Parkplätzen finden Sie unter:
    www.donaueschingen.de/parken

Einen Stadtplan (OpenStreetMap) mit dem Veranstaltungsort siehe oben.

Unterkunft

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Stadt Donaueschingen mit Unterkunftsverzeichnis.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 15. September 2026 das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Sie erhalten eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail.

Anträge zum Punkt "Verschiedenes" der Mitgliederversammlung (GfA) teilen Sie uns gerne im Nachrichtenfeld zu Ihrer Online-Anmeldung mit oder senden Sie diese bitte in jedem Fall bis zum 26. September 2026 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft → mail@gesellschaft-archaeologie.de.

Überweisen Sie bitte bis zum 15. September 2026 den Gesamtbetrag (Tagungsgebühr und ggf. Archiv-/Schlossführung und Exkursionen) auf das Konto der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg, Stichwort: "Jahrestagung 2026 Donaueschingen + ggf. "Mitgliedsnummer".

Wir freuen uns sehr, Sie in Donaueschingen begrüßen zu dürfen.

Eine Zusammenfassung des Tagungsprogramms mit den Referentinnen und Referenten, Vorträgen und Exkursionen sowie Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte dem Dokument im Anhang (aus: Mitteilungblatt 2026/2, S. 4-6).

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Blaubeuren


Archäo-Akademie "Liebe und Gewalt - Fürsorge. Konflikt. Macht.“

Veranstalter: Gesellschaft für Urgeschichte (GfU) und Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst (URMU)

Tagungsort: Museum für Urgeschichte und Einzeitkunst, Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren

Karte/Ortsplan: zum → Tagungsort mit OpenStreetMap

Beginn: FR 16. Oktober 2026 um 09:00 Uhr
Ende:    SA 17. Oktober 2026, ca. 16:00 Uhr

Tagungsgebühr: 95,00 € (Akademiepaket inkl. Museumseintritt und Tagungsgetränken), auch Einzelvorträge à 14,00 € auf Anfrage buchbar. GfU-Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.

Anmeldung: erforderlich per E-Mail an empfang@urmu.de oder Telefon +49 (0) 7344 9669 90.

Das Programm

Am 16. und 17. Oktober 2026 findet im Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst Blaubeuren (URMU) die Archäo-Akademie 2026 unter dem Titel → "Liebe und Gewalt – Fürsorge. Konflikt. Macht." statt.

Liebe und Gewalt sind zwei Pole menschlicher Erfahrung und prägen unser Dasein seit Anbeginn. Archäologische Funde zeigen, wie Fürsorge im menschlichen Miteinander verankert war, aber auch, wie sich Aggression und Konflikte in materiellen Hinterlassenschaften manifestieren. Welche evolutionsbiologischen Mechanismen formten unser Verständnis von Bindung und Abgrenzung? Inwiefern kann eine ethnologische Perspektive dazu beitragen, die universellen Aspekte von Liebe und Gewalt zu verstehen?

Namhafte Referentinnen und Referenten vermitteln aktuelle Forschung und eröffnen neue Perspektiven. Zwei Tage lang heißt es eintauchen, entdecken und verstehen.

Das Tagungsprogramm mit den Referenten, Vorträgen sowie weiteren Hinweisen zu Ablauf und Organisation entnehmen Sie bitte der → Veranstaltungsseite des Museums für Urgeschichte und Eiszeitkunst oder der → Veranstaltungsseite der Gesellschaft für Urgeschichte (GfU).

Dort ist zusätzlich ein Flyer zum Download vorhanden.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Ausstellungen


Federseemuseum, Bad Buchau


Sonderausstellung "Zeitenwandel. Als Europa wurde …"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

federseemuseum.de

→ Öffnungszeiten
01. April bis 01. November, tägl. 10:00 bis 18:00 Uhr, 02. November bis 31. März nur Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr - Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Sonderausstellung

Vor 5.000 Jahren wanderten halbnomadische Reitervölker aus den pontisch-kaspischen Steppen gen Westen und breiteten sich innerhalb nur weniger Jahrhunderte über weite Teile Europas aus. Diese gewaltige Migrationswelle markiert den Beginn eines tiefgreifenden technischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandels, der Europa erfasste und gänzlich neu ordnete.

Anhand neuester archäologischer, linguistischer und genetischer Daten beleuchtet die Sonderausstellung diese schicksalhafte Epoche am Ende der Steinzeit, als eine neue Weltordnung entsteht, die in unserer Kultur, unserer Sprache und unserem Erbgut bis heute lebendig ist.

Weitere Informationen, Impressionen und Veranstaltungen finden Sie → hier auf den Seiten des Federseemuseums.

Das Museum: Das an dieser Stelle 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen. Es ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und präsentiert seit 2018 die neu konzipierte Dauerausstellung → Einzigartige Funde – Faszinierende Fakten: "15.000 Jahre Leben am See".

www.federseemuseum.de (Stand: 01.04.19)

Alamannenmuseum Ellwangen


Sonderausstellung "Leidenschaft und Forschung – Die archäologische Sammlung Hohenzollern"

Ausstellungsplakat

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

alamannenmuseum-ellwangen.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung, Montag geschlossen

Sonderausstellung

Vom 19. März 2026 bis 10. Januar 2027 ist im Ellwanger Alamannenmuseum die Sonderausstellung „Leidenschaft und Forschung – Die archäologische Sammlung Hohenzollern“ zu sehen. Mit der vom Landesmuseum Württemberg in Stuttgart konzipierten Ausstellung gelangen lange nicht mehr gezeigte archäologische Schätze ins Licht der Öffentlichkeit. Die Sonderschau ist ein Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum des Alamannenmuseums, das im September 2001 eröffnet wurde.

Das Landesmuseum Württemberg konnte 2021 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder die fürstlich-archäologische Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen, die seit langem nicht mehr öffentlich zugänglich war, übernehmen. Diese Sammlung, eine der bedeutenden Privatsammlungen Süddeutschlands, schließt eine wichtige Lücke im Bestand der Altfunde zwischen Baden und Württemberg.

Ihre Entstehung im 19. Jahrhundert fällt in eine Zeit, als die heimische Archäologie sich gegenüber der Klassischen Archäologie als eigenständige Wissenschaft etablierte. Die Ausstellung präsentiert ausgehend vom Gründer Fürst Karl Anton das Netzwerk unterschiedlicher Persönlichkeiten, welche die Sammlung maßgeblich prägten. Zudem zeigt sie anhand der verschiedenen Charaktere die Vielfalt der archäologischen Sammlung auf. Sie zeigt faszinierende Fundstücke – von kunstvollen römischen Silberscheiben bis zu apulischen Vasen.

Beispielhaft werden in der Ausstellung fünf Persönlichkeiten vorgestellt, die maßgeblich zur archäologischen Sammlung Hohenzollern beigetragen haben. Allen voran das Fürstenpaar Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen und Josephine von Baden, die den Grundstein für die Sammlung legten. Ihnen sind zwei Vitrinen gewidmet: zum einen eine Sammlung „Nordische Steinzeit“ mit neolithischen Objekten aus Dänemark, die von Kaufleuten an das Fürstenhaus verschenkt worden war. Im Gegenzug wurden die Schenker mit Orden dekoriert. Die zweite Vitrine zeigt eine Sammlung apulischer Vasen.

Mit Baron Karl von Mayenfisch tritt ein adliger Sammler auf, welcher dem Fürstenhaus eng verbunden war und selbst zahlreiche Grabungen in den hohenzollerischen Gebieten durchführte. Seine Sammlungstätigkeit illustrieren die provinzialrömischen Funde aus Hohenzollern, allen voran die berühmten Hettinger Silberscheiben. Zudem ist dem Baron eine zweite Vitrine mit Funden der vorrömischen Metallzeiten aus Hohenzollern zugeteilt, darunter Fibeln, ein Dolch und ein Bronzehort.

Den adligen Sammlern gegenüber stehen zwei bürgerliche Altertumsforscher: einerseits der Landwirt Johannes Dorn, der mit seinen Dampfdreschmaschinen durch das Land reiste, viele regionale Ausgrabungen durchführte und die Funde unter anderem auch an die fürstliche Sammlung verkaufte, andererseits der Architekt Wilhelm Friedrich Laur, der als erster Landeskonservator Hohenzollerns zu einer Institutionalisierung und Professionalisierung der Archäologie im Land beitrug. Ihre Grabungstätigkeit wird hauptsächlich durch frühmittelalterliche Objekte des Gammertinger Gräberfelds, etwa kunstvoll gefertigte Schmuckstücke, illustriert.

Die letzte Vitrine veranschaulicht das Nachleben der Sammlung: Auch nach dem Ende der eigentlichen Sammeltätigkeit gelangten Funde in die archäologische Sammlung Hohenzollern, die noch immer eine wichtige Bedeutung für die heutige Forschung haben.

Ein eigener Bereich der Ausstellung lädt interessierte Besucher ein, sich mit der Wissenschaftsgeschichte im 19. Jahrhundert auseinanderzusetzen, die sprichwörtlich das Weltbild der damaligen Menschen ins Wanken brachte. Vorgestellt werden internationale Größen wie Charles Darwin und seine Evolutionstheorie sowie regionale Forscherpersönlichkeiten wie Ludwig Lindenschmit der Ältere. Dieser lehnte das „Dreiperiodensystem“ – die Einteilung in Stein-, Bronze- und Eisenzeit – ab und verfasste den ersten Katalog der archäologischen Sammlung Hohenzollern. So wird der Mikrokosmos der archäologischen Sammlung Hohenzollern und ihre Genese in die Forschungsgeschichte der Epoche eingeordnet.

Forschung und Sammelleidenschaft im 19. Jahrhundert werden heute durchaus auch differenziert beurteilt. Wer sammelte? Warum? Und wie blicken wir heute auf diese Praktiken? In einer Leseecke werden die Besucher dazu angeregt, Fragen des Sammelns kritisch zu reflektieren.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 19. März 2026, um 19.00 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Michael Dambacher, Dr. Klaus Georg Kokkotidis, Referatsleiter Archäologie des Frühen und Hohen Mittelalters am Landesmuseum Württemberg (LMW) in Stuttgart – er übernimmt auch die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut.

Begleitprogramm

Im Begleitprogramm werden zahlreiche Führungen in der Sonderausstellung angeboten. Von 24. April bis 4. Oktober findet in Ellwangen die Landesgartenschau 2026 unter dem Motto „Ellwangen an die Jagst“ statt. In dieser Zeit findet an jedem Sonntag um 14.30 Uhr eine öffentliche Führung im Alamannenmuseum statt, zu der keine Anmeldung erforderlich ist, an den Aktionswochenenden mit der Frühmittelaltergruppe „Alamanni“ am 13. und 14. Juni., 11. und 12. Juli sowie 22. und 23. August zusätzlich auch am Samstag um 14.30 Uhr. Inhaber der Dauerkarte der Landesgartenschau erhalten mit dem Kauf ein Gutscheinheft, das zum einmaligen kostenfreien Eintritt ins Alamannenmuseum berechtigt.

Das Museum: In Ellwangen entstand im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße 9, direkt an der B 290, ein neues Museum, das Ende September 2001 eröffnet wurde: das Alamannenmuseum Ellwangen. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert das Museum einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus.

Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde seit 1986 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben.

Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg durchgeführten Ausgrabungen werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Stand: 14.11.21)

Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein


Sonderausstellung "Zwischen Göttern, Heilern und Skalpell – Medizin in der Antike"

Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein
Eichwäldle 1
72379 Hechingen-Stein

www.roemischesfreilichtmuseum.de/

→ Öffnungszeiten
Di-So und an Feiertagen 10-17 Uhr (Sonntag bei schönem Wetter bis 18 Uhr) - Winterpause von Anfang November bis Ende März

Sonderausstellung

Wie behandelten Menschen Krankheiten vor 2000 Jahren? Die Sonderausstellung zeigt, wie Heilung in der römischen Antike verstanden wurde – zwischen Tempelritualen, Heilpflanzen, chirurgischen Instrumenten und ärztlicher Erfahrung.

Erleben Sie anhand rekonstruierter Objekte und anschaulicher Beispiele antike medizinische Instrumente, Heilpflanzen und Salben, den Alltag eines römischen Medicus, Verletzungen von Gladiatoren und Soldaten, Heilung zwischen Religion und Wissenschaft.

Themenbereiche sind zum Beispiel:

  • Krankheit zwischen Körper, Natur und Göttern
  • Der Medicus – Arzt zwischen Erfahrung und Handwerk
  • Heilpflanzen und Hausmittel im Alltag
  • Chirurgie mit erstaunlicher Präzision
  • Antike Ideen mit moderner Wirkung

Begleiten Sie die Ausstellung über Ihr Smartphone mit unserem digitalen Rundgang.

Das Museum: Die Anlage von Hechingen-Stein ist eine große römische Villa Rustica. Zahlreiche (Teil)Rekonstruktionen prägen das Freilichtmuseum. Besonderes Highlight ist der komplett rekonstruierte Tempelbezirk.

www.roemischesfreilichtmuseum.de/uebersicht/ (Stand: 18.07.26)

Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst (URMU)


Sonderausstellung "Federleicht und Forschungsschwer. Entdecke die Miniaturvögel der Eiszeitkunst"

Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst (URMU)
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

urmu.de

→ Öffnungszeiten
April bis Oktober: Dienstag bis Samstag, Sonn- und Feiertage 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen
November bis März: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr, Samstag und  Sonntag 11:00 bis 16:00 Uhr, Feiertage und Schulferien 11:00 bis 16:00 Uhr, Montag geschlossen

An Feiertagen, die auf einen Montag fallen, ist das Museum geöffnet. Am 24. bis 26. Dezember, Silvester, Neujahr und Karfreitag geschlossen

Sonderausstellung

Die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb ist um zwei Figuren reicher geworden. Einem archäologischen Grabungsteam der Universität Tübingen ist ein spektakulärer Fund gelungen. Zwei in Größe und Ausarbeitung einzigartige Vogelfiguren aus Mammutelfenbein ergänzen nun die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. Sie sind ein Beweis dafür, wie bewusst die Menschen vor 40.000 Jahren ihre Umwelt wahrgenommen haben. Die Figuren zeigen nicht nur Vögel, sondern fangen auch unterschiedliche Verhaltensweisen ein – und das im Kleinstformat.

Es handelt sich um eine fast vollständige Darstellung eines ruhenden, vielleicht brütenden, Vogels und um die Darstellung eines Vogels mit ausgebreiteten Flügeln, dessen linker Flügel jedoch abgebrochen ist und aufgrund fehlender Teile nicht angesetzt werden kann. Sie werden auf ca. 40.000 Jahre vor heute datiert.

Sie stammen zwar aus der gleichen Schicht, dennoch ist unklar, ob sie tatsächlich zusammengehören oder ob Generationen sie trennen. Sie wurden etwa eineinhalb Meter entfernt voneinander gefunden.

Die Formgebung des liegenden Vogels erinnert an ein Schneehuhn. Es könnte sich um ein brütendes Tier handeln. Auch im Zusammenhang mit Paarungsbereitschaft, der Tarnung vor Fressfeinden oder dem Schutz vor eisigen Temperaturen ist eine solche Körpersprache bei Schneehühnern oder anderen fasanenartigen Vögeln zu beobachten.

Die Interpretation des Vogels mit ausgebreiteten Flügeln ist etwas schwieriger. Sowohl Körpersprache als auch Formgebung lassen sich keiner bestimmten Vogelart eindeutig zuordnen. Es ist möglich, dass ein Vogel dargestellt ist, der auf dem Wasser landet oder seine Flügel trocknet. Balz- oder Imponierverhalten sind ebenfalls denkbar.

Mit diesen beiden herausragenden Funden wird die Darstellung von Vögeln charakteristisch für die Eiszeitkunst am Hohle Fels – ein Standort, der bereits vor 40.000 Jahren mit seiner Nähe zu Fluss, See und Felshängen wichtige Lebensräume für Vögel bot.

 

Das Museum: 1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (seit 2026 "Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst") in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet. Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Nach diversen Um- und Erweiterungsbauten ist das Museum (URMU) Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist das zentrale Schwerpunktmuseum für die Altsteinzeit in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen. Ausgestellt ist das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40.000 Jahren. Höhepunkte sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit Originalfunden aus der Region. Prominentestes Exponat ist das Original der „Venus vom Hohle Fels“. Heute wird das Museum getragen von der Stiftung Urgeschichtliches Museum & Galerie 40tausend Jahre Kunst Blaubeuren.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Präsentation von Originalen der Eiszeitkunst in der Fundregion wird das Museum seiner Rolle als zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" gerecht.

www.urmu.de (Stand: 03.02.26)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Zier & Zeichen: Was Männer schmückt"

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss, Schillerplatz 6,
70173 Stuttgart

landesmuseum-stuttgart.de

→ Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, außer an Feiertagen.

Große Sonderausstellung

Macht, Status, Zugehörigkeit und Identität. Erstmals widmet sich das Landesmuseum Württemberg diesen Geschichten in einer großen Sonderausstellung. Gezeigt wird die Vielfalt von Männerschmuck von der Steinzeit bis in die Gegenwart, bereichert durch vermittelnde und interaktive Elemente. Dabei geht es nicht nur um die reine Zier: Welche Botschaften vermittelt Schmuck? Welche Bedeutungen wurden Schmuckelementen zugeschrieben? Und wie hängt Männerschmuck mit dem Wandel von Geschlechterrollen und Männlichkeit zusammen?

Zehn thematische Kapitel verbinden historische Exponate mit zeitgenössischen Perspektiven: von Körperschmuck und Machtinsignien über funktionsorientierten Schmuck und Glaubensbekenntnisse bis hin zu gesellschaftlichen Konventionen und deren Überschreitung.

Die Ausstellung zeigt: Schmuck ist weit mehr als reine Zier – er ist ein Zeichen, das Männerbilder seit Jahrtausenden prägt.

Führung durch die Sonderausstellung

Exklusiv für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg bieten wir am Sonntag, dem 15. November 2026, um 13:30 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung an. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie → hier.

 

Das Museum: Als das größte kulturhistorische Museum in Baden-Württemberg mit umfangreichen Sammlungen von hoher Qualität erzählt es auf spannende Weise die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die regionalgeschichtlichen Bestände werden ergänzt durch kunsthandwerkliche Sammlungen von internationalem Rang. Interessant aufbereitete Sonderausstellungen für Groß und Klein präsentieren die verschiedensten Themenbereiche. Einen ausgewählten Querschnitt der eigenen facettenreichen Bestände zeigen die Schausammlungen.

Gegründet wurde das Museum bereits 1862 von König Wilhelm I. von Württemberg als „Königliche Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. In den 1960ern ging das Kunstgewerbemuseum im Landesmuseum auf. Seit 1969 wird der Großteil der Sammlungen im Alten Schloss in Stuttgart - dem Haupthaus - präsentiert. Erst 1971 erfolgte die Wiedereröffnung aller Gebäudeteile.

In den letzten Jahren wurden die Schausammlungen im Alten Schloss neu gestaltet. Im Jahr 2012, zum 150. Jubiläum, konnte die Ausstellung LegendäreMeisterWerke eröffnet werden, die einen Rundgang durch die württembergische Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Ende der Monarchie bietet. 2016 folgte die Schausammlung Wahre Schätze mit den Ausstellungseinheiten zur Antike, zu den keltischen Fürstensitzen und zur Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.

www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/ueber-das-museum (Stand: 26.01.24)

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungsführung "Zier & Zeichen: Was Männer schmückt"

Leitung: Dr. Astrid Fendt ist Abteilungs- und Referatsleiterin für Klassische und Provinzialrömische Archäologie im Landesmuseum Württemberg (LMW).

Ort: → Landesmuseum Württemberg (LMW), Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Karte/Ortsplan: zum → Veranstaltungsort in OpenStreetMap

Start der Führung: 13:30 Uhr

Preis: 6,00 €

Anreise: Eigenanreise

Anmeldung: bis 09. November 2026 erforderlich (siehe unten)

Eine exklusive Führung für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg.

Zum Inhalt der Ausstellung

Männer haben sich schon immer geschmückt – mit Zähnen und Perlen, Gold und Edelsteinen, mit Ringen, Uhr oder Tattoos. Schmuck zeigt, wer man ist. Oder wer man sein will. Er erzählt Geschichten von Identität, signalisiert Macht oder Protest, Zugehörigkeit oder Abgrenzung, Tradition oder Rebellion. Dennoch ist das Phänomen des Männerschmucks bisher kaum kulturhistorisch gewürdigt worden.

Zehn thematische Kapitel eröffnen einen spannenden Blick auf Geschichte und verbinden historische Exponate mit zeitgenössischen Perspektiven: von Körperschmuck und Machtinsignien über funktionsorientierten Schmuck und Glaubensbekenntnisse bis hin zu gesellschaftlichen Konventionen und deren Überschreitung.

Die Ausstellung zeigt: Schmuck ist weit mehr als reine Zier – er ist ein Zeichen, das Männerbilder seit Jahrtausenden prägt.

Die Große Sonderausstellung → "Zier & Zeichen" wird ab Oktober 2026 im Alten Schloss in Stuttgart präsentiert.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 09. November 2026 das nachfolgende Online-Formular für Ihre schriftliche Anmeldung. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung.

Max. Personenanzahl: ca. 20 Teilnehmende / Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Grabungen


Heidengraben (Lkrs. Esslingen & Lkrs. Reutlingen)

Raphael Müller M.A., Dr. Jörg Bofinger


Forschungsgrabung "Heidengraben" (LAD) 2026 mit ehrenamtlicher Beteiligung

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) bietet in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie (GfA_BW) die Möglichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeit bei den aktuellen Heidengraben-Feldforschungen. Grundsätzliche Grabungserfahrungen aus unseren Lehrgrabungen oder vergleichbaren Aktivitäten werden vorausgesetzt.

Der "Heidengraben" auf der Schwäbischen Alb

Der "Heidengraben" im Bereich der Orte Erkenbrechtsweiler (Lkrs. Esslingen) und Grabenstetten sowie Hülben (beide Lkrs. Reutlingen) ist das größte keltische Oppidum auf dem europäischen Festland. Noch heute sind die Wehranlagen dieser spätkeltischen Siedlung, die um 100 v. Chr. bestand, zu großen Teilen als eindrucksvolle Denkmale im Gelände erhalten.

LAD-Forschungsgrabung "Heidengraben"

Die Ausgrabungen im Rahmen der → "LAD-Forschungsgrabung Heidengraben 2025" werden an anderer Stelle fortgesetzt und starten unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Jörg Bofinger im März 2026. Die diesjährigen Ausgrabungsflächen befinden sich in der sogenannten Elsachstadt, der Kernsiedlung des spätkeltischen Oppidums Heidengraben. Von Mai bis Juli 2026 werden die Grabungsarbeiten in das Umfeld der Steinbrucherweiterung in Erkenbrechtsweiler verlegt. Ab August 2026 wird erneut eine Fläche in der Elsachstadt archäologisch untersucht.

Die örtliche Grabungsleitung liegt in den Händen von Raphael Müller, Grabungstechniker/in am LAD für das Forschungsprojekt "Heidengraben".

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt und ehrenamtliche Beteiligung

Ab Anfang März 2026 besteht die Möglichkeit, bei der diesjährigen Grabungskampagne des LAD auf dem Heidengraben auf ehrenamtlicher Basis mitzuarbeiten und sich aktiv an den Ausgrabungen zu beteiligen. Die Dauer der Ausgrabung ist zunächst bis Mitte/Ende November geplant, kann aber verlängert worden.

Die Anzahl von ehrenamtlichen Volunteers, die auf der Grabungsfläche eingesetzt werden kann, ist auf 10 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer pro Tag/Woche begrenzt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Bei Interesse bitten wir um eine formlose Anfrage per E-Mail unter Angabe des möglichen Teilnahmezeitraums und Ihrer Vorkenntnisse an die Grabungsleitung vor Ort: Raphael Müller ist i.d.R. telefonisch auf der Grabung zu erreichen. Grundsätzliche Grabungserfahrungen aus unseren Lehrgrabungen oder vergleichbaren Aktivitäten werden vorausgesetzt.

Aus organisatorischen Gründen sollte die Teilnahme eine Dauer von möglichst einer Woche am Stück (mindestens jedoch mehrere Tage hintereinander) nicht unterschreiten.

Auf unserer Kommunikationsplattform "GfA-moodle" für Grabungsprojekte mit ehrenamtlicher Beteiligung werden dazu vor den eigentlichen Grabungswochen Abfragen eingestellt, in der Sie Ihre individuellen Beteiligungstage eintragen können.

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: Raphael Müller / Raphael.Mueller@rps.bwl.de

Telefon: (+49) 0711 904-45363 (LAD) oder vor Ort mobil: (+49) 152 545 36734

bevorzugte Projektadresse (E-Mail): Raphael.Mueller@rps.bwl.de

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Zugangsdaten für die → Kommunikations-Plattform (GfA-moodle) über die wir die Hintergrundinformationen bereitstellen und die Einsatzplanung organisieren.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt unseren Mitgliedern im Land durch die ehrenamtliche Beteiligung an einer Forschungsgrabung ein attraktives Angebot machen zu können. Ihr → Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Archäologie hilft auch hier, die Kosten für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur (GfA-moodle) zu decken.

Buchtipps (Auswahl)

Die nachfolgenden Publikationen finden Sie in unserem Webshop:

  • Dorothee Ade, Manuel Fernández-Götz, Lisa Rademacher, Gerd Stegmaier, Andreas Willmy, mit Beiträgen von Christel Bock, Sybill Harding, Frieder Klein, Achim Lehmkuhl, Michael Nick, Andreas Thiel: "Der Heidengraben – ein keltisches Oppidum auf der Schwäbischen Alb" aus der Reihe "Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg Band 27", 2012. Mehr
  • Jörg Bofinger und Gerd Stegmaier (Hrsg.): "Städte der Kelten. Urbane Zentren der späten Eisenzeit" aus der Reihe "Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg Band 86", 2023. Mehr

 

Großsachsenheim (Lkrs. Ludwigsburg)

Rainer Schmeil, Dr. Jörg Bofinger


Forschungsgrabung "Großsachsenheim" (LAD) 2026 mit ehrenamtliche Beteiligung

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) bietet in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie (GfA_BW) die Möglichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeit bei der aktuellen Forschungsgrabung. Grundsätzliche Grabungserfahrungen aus unseren Lehrgrabungen oder vergleichbaren Aktivitäten werden vorausgesetzt.

"Ein fast perfekter Fundplatz"

So lautete die Überschrift im Beitrag der "Archäologischen Ausgrabungen 2022": Außergewöhnliche Grab- und Siedlungsbefunde der Bandkeramik und der Urnenfelderzeit bei Sachsenheim-Großsachsenheim.

LAD-Forschungsgrabung "Großsachsenheim"

Die Ausgrabungen im Rahmen der 2025 gestarteten → "LAD-Forschungsgrabung Großsachsenheim" werden ab Anfang März 2026 fortgesetzt. Das Grabungsprojekt liegt auf der Gemarkung von Großsachsenheim im Landkreis Ludwigsburg. Es handelt sich um ein Gräberfeld der Linearbandkeramik und um die dazugehörige Siedlung, eine spannende Fundstelle, die beim Bau der Neckarenztalleitung (NET) neu entdeckt wurde, nachdem bereits seit 2018 durch A. Lehmkuhl (Ehrenamtlich Beauftragter des LAD) gemeldete Sammelfunde darauf hingewiesen haben.

Ein Auszug aus den "Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022" mit einer Beschreibung der Befundsituation ist unten als PDF angefügt.

Die örtliche Grabungsleitung liegt in den Händen von Rainer Schmeil, Grabungstechniker am LAD.

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt und ehrenamtliche Beteiligung

Die ersten 2 Tage werden voraussichlich zunächst Baggerarbeiten durchgeführt, bei denen auch schon helfende Hände gebraucht werden. Anschließend besteht die Möglichkeit, bei dieser Grabungskampagne des LAD auf ehrenamtlicher Basis mitzuarbeiten und sich aktiv an den Ausgrabungen zu beteiligen.

Wir hoffen, im Zuge der Ausgrabung weitere und vollständige Befunde zu erhalten, die bei den Rettungsgrabungen von Oktober 2021 bis Juni 2022 durch die → Firma fodilus GmbH im Zuge des Baus der Neckarenztalleitung (NET) im Boden bleiben mussten.

Die Dauer der Ausgrabung im Gräberfeld ist zunächst bis Ende Juli 2026 (Stand: 05.11.25-fh) geplant, da die Fläche anschließend wieder landwirtschaftlich genutzt wird. Eine Fortsetzung in den nächsten Jahren ist vorgesehen (Stand: 05.11.25-fh).

Die Anzahl von ehrenamtlichen Volunteers, die auf der Grabungsfläche eingesetzt werden kann, ist auf max. 10 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer pro Tag/Woche begrenzt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Bei Interesse bitten wir um eine formlose Anfrage per E-Mail unter Angabe des möglichen Teilnahmezeitraums und Ihrer Vorkenntnisse an die Grabungsleitung vor Ort: Rainer Schmeil ist i.d.R. auch telefonisch auf der Grabung zu erreichen. Grundsätzliche Grabungserfahrungen aus unseren Lehrgrabungen oder vergleichbaren Aktivitäten werden vorausgesetzt.

Aus organisatorischen Gründen sollte die Teilnahme eine Dauer von möglichst einer Woche am Stück (mindestens jedoch mehrere Tage hintereinander) nicht unterschreiten.

Auf unserer Kommunikationsplattform "GfA-moodle" für Grabungsprojekte mit ehrenamtlicher Beteiligung werden dazu vor den eigentlichen Grabungswochen Abfragen eingestellt, in der Sie Ihre individuellen Beteiligungstage eintragen können.

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: Rainer Schmeil / Projekt-E-Mail: Rainer.Schmeil@rps.bwl.de

Telefon: 01520/4563175 (R. Schmeil, mobil)

bevorzugte Projektadresse: noch offen

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Zugangsdaten für die → Kommunikations-Plattform (moodle) über die wir die Hintergrundinformationen bereitstellen und die Einsatzplanung organisieren.

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt unseren Mitgliedern im Land durch die ehrenamtliche Beteiligung an einer Forschungsgrabung ein attraktives Angebot machen zu können. Ihr → Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Archäologie hilft auch hier, die Kosten für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur (moodle) zu decken.

Publikationen (Auswahl)

Informationen zum Projektumfeld finden Sie in:

  • Magali Garcia, Andrea Neth, Ein fast perfekter Fundplatz: Außergewöhnliche Grab- und Siedlungsbefunde der Bandkeramik und der Urnenfelderzeit bei Sachsenheim-Großsachsenheim. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022, S. 19–23. Mehr

 

Jestetten-Altenburg, Lkr. Waldshut

Felix Koch M.A.


Lehrgrabung 2026 Gruppe 1 - Spätkeltisches Oppidum von Altenburg-Rheinau

Lehrgrabung im spätkeltischen Oppidum von Altenburg-Rheinau

Das in einer Doppelschleife des Hochrheins gelegene Oppidum von Altenburg-Rheinau (Gem. Jestetten, Lkr. Waldshut/Rheinau, Kt. Zürich) nimmt eine Schlüsselstellung bei der Erforschung der Übergangszeit von der vorrömischen Eisenzeit zur Römischen Kaiserzeit ein und stellt für die Spätphase der Latènezeit den wohl bedeutendsten Fundplatz in Baden-Württemberg dar.

Im Hinblick auf sein Fundspektrum und seiner späten Zeitstellung unterscheidet es sich deutlich von allen anderen Oppida Südwestdeutschlands. Das umfangreiche Fundmaterial bietet Einblicke in Wirtschaftsweise, Siedlungsorganisation und Fernbeziehungen dieser keltischen Großsiedlung im 1. Jh. v. Chr.

Die Lehrgrabung wird in die diesjährige interdisziplinäre Forschungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege integriert.

Literatur:

Ein aktueller Artikel zu den Ausgrabungen im Jahr 2024 findet sich in den → "Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2024" von Günter Wieland, Marcel El-Kassem, Michael Francken, Lisa Holler, Elena Marinova-Wolff, Natalie Pickartz, Simon Trixl und René Wollenweber mit dem Titel "Kellergruben, Tierknochen und die Suche nach dem Tor – weitere Untersuchungen im Oppidum Altenburg-Rheinau", S. 178–183.

Ein weiterer Bericht findet sich in den → "Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2023" von Günter Wieland, Thimo Jacob Brestel, Stefan Dreibrodt, Marcel El-Kassem, Michael Francken, Elena Marinova-Wolff, Natalie Pickartz, Simon Trixl und René Wollenweber mit dem Titel "Neue interdisziplinäre Forschungen zur Besiedlungsstruktur des Oppidums Altenburg-Rheinau", S. 150–155.

Das Oppidum Altenburg-Rheinau erstreckte sich über die beiden Halbinseln „Schwaben“ und „Au“, welche durch die Doppelschleife des Hochrheins gebildet werden: Luftbild nachfolgend im Anhang zum Download.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Dabei erwerben Sie wichtige Grundlagen, um sich später z.B. ehrenamtlich an Forschungsgrabungen des LAD zu beteiligen, die in Kooperation mit der Gesellschaft angeboten werden.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 70,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Jestetten / Altenburg finden Sie z.B. auf folgender Webseite → https://www.jestetten.de/freizeit-tourismus/fuer-besucher/unterkuenfte/hotels-gasthaeuser. Dort sind sowohl Gasthäuser als auch Ferienwohnungen aufgeführt. Für Camper und Wohnmobilisten gibt es einen Campingplatz am Schwimmbad Jestetten.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juli 2026 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Jestetten-Altenburg, Lkr. Waldshut

Felix Koch M.A.


Lehrgrabung 2026 Gruppe 2 - Spätkeltisches Oppidum von Altenburg-Rheinau +++ausgebucht+++

Lehrgrabung im spätkeltischen Oppidum von Altenburg-Rheinau

Das in einer Doppelschleife des Hochrheins gelegene Oppidum von Altenburg-Rheinau (Gem. Jestetten, Lkr. Waldshut/Rheinau, Kt. Zürich) nimmt eine Schlüsselstellung bei der Erforschung der Übergangszeit von der vorrömischen Eisenzeit zur Römischen Kaiserzeit ein und stellt für die Spätphase der Latènezeit den wohl bedeutendsten Fundplatz in Baden-Württemberg dar.

Im Hinblick auf sein Fundspektrum und seiner späten Zeitstellung unterscheidet es sich deutlich von allen anderen Oppida Südwestdeutschlands. Das umfangreiche Fundmaterial bietet Einblicke in Wirtschaftsweise, Siedlungsorganisation und Fernbeziehungen dieser keltischen Großsiedlung im 1. Jh. v. Chr.

Die Lehrgrabung wird in die diesjährige interdisziplinäre Forschungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege integriert.

Literatur:

Ein aktueller Artikel zu den Ausgrabungen im Jahr 2024 findet sich in den → "Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2024" von Günter Wieland, Marcel El-Kassem, Michael Francken, Lisa Holler, Elena Marinova-Wolff, Natalie Pickartz, Simon Trixl und René Wollenweber mit dem Titel "Kellergruben, Tierknochen und die Suche nach dem Tor – weitere Untersuchungen im Oppidum Altenburg-Rheinau", S. 178–183.

Ein weiterer Bericht findet sich in den → "Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2023" von Günter Wieland, Thimo Jacob Brestel, Stefan Dreibrodt, Marcel El-Kassem, Michael Francken, Elena Marinova-Wolff, Natalie Pickartz, Simon Trixl und René Wollenweber mit dem Titel "Neue interdisziplinäre Forschungen zur Besiedlungsstruktur des Oppidums Altenburg-Rheinau", S. 150–155.

Das Oppidum Altenburg-Rheinau erstreckte sich über die beiden Halbinseln „Schwaben“ und „Au“, welche durch die Doppelschleife des Hochrheins gebildet werden: Luftbild nachfolgend im Anhang zum Download.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Dabei erwerben Sie wichtige Grundlagen, um sich später z.B. ehrenamtlich an Forschungsgrabungen des LAD zu beteiligen, die in Kooperation mit der Gesellschaft angeboten werden.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 70,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Jestetten / Altenburg finden Sie z.B. auf folgender Webseite → https://www.jestetten.de/freizeit-tourismus/fuer-besucher/unterkuenfte/hotels-gasthaeuser. Dort sind sowohl Gasthäuser als auch Ferienwohnungen aufgeführt. Für Camper und Wohnmobilisten gibt es einen Campingplatz am Schwimmbad Jestetten.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juli 2026 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

+++ ausgebucht, bitte weichen Sie ggf. auf eine der anderen Gruppen aus, Danke. +++

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Ehingen (Donau), Alb-Donau-Kreis

Felix Koch M.A.


Lehrgrabung 2026 Gruppe 3 - Frühmittelalterliches Gräberfeld Altbierlingen

Lehrgrabung im frühmittelalterlichen Gräberfeld von Ehingen-Altbierlingen

Das Gräberfeld von → Altbierlingen, einem Ortsteil von Ehingen (Donau) im Alb-Donau-Kreis, ist seit dem frühen 20. Jahrhundert bekannt. Bekannt sind Ausgrabungen durch den Ehinger Altertumsverein und verschiedene Privatleute, bei denen mehrere Grabinventare geborgen worden sind.

Der Fundplatz liegt auf einem von allen Seiten gut einsehbaren Molassehügel, welcher heutzutage landwirtschaftlich genutzt wird. Luftbildaufnahmen aus den 1980er Jahren belegen, dass mit etwa 200 Grablegen gerechnet werden muss. Eine Sondage 2019 des Landesamtes für Denkmalpflege zeigte, dass gerade die Bestattungen auf der Hügelkuppe aufgrund der Hangerosion stark gefährdet sind, sodass akuter Handlungsbedarf besteht.

Bei der letztjährigen Lehrgrabung 2025 konnte bereits ein Teilbereich dieser stark gefährdeten Gräber untersucht und insgesamt zehn Bestattungen in sieben Grabgruben geborgen werden. In diesem Jahr soll eine weitere Lehrgrabung in diesem Bereich stattfinden, um die erfolgreiche letztjährige Kampagne fortzuführen.

Es bietet sich dabei für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in sorgfältiger Feinarbeit alle Schritte - von der Freilegung, der anthropologischen Bestimmung bis zur Fundsicherung und Dokumention - unter fachlicher Anleitung zu durchlaufen.

Eindrücke von der Grabungskampagne 2025 nachfolgend im Anhang zum Download. Das frühmittelalterliche Gräberfeld in der Übersicht mit dem angelegten Schnitt (Abb. 01) sowie freigelegte Körperbestattungen (Abb. 02), wobei das mittlere Grab bereits durch eine antike Beraubung stark gestört wurde.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Dabei erwerben Sie wichtige Grundlagen, um sich später z.B. ehrenamtlich an Forschungsgrabungen des LAD zu beteiligen, die in Kooperation mit der Gesellschaft angeboten werden.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 70,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Ehingen finden Sie z.B. auf folgender Webseite → www.ehingen.de/gaestezimmer. Dort sind auch Hinweise für Camper und Wohnmobilisten aufgeführt. Ganz in der Nähe der Grabungsfläche in Altbierlingen befindet sich die Brauerei Berg (Ortsteil Berg), ebenfalls mit Wohnmobilstellplatz und gutem gastronomischem Angebot.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juli 2026 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Ehingen (Donau), Alb-Donau-Kreis

Felix Koch M.A.


Lehrgrabung 2026 Gruppe 4 - Frühmittelalterliches Gräberfeld Altbierlingen

Lehrgrabung im frühmittelalterlichen Gräberfeld von Ehingen-Altbierlingen

Das Gräberfeld von → Altbierlingen, einem Ortsteil von Ehingen (Donau) im Alb-Donau-Kreis, ist seit dem frühen 20. Jahrhundert bekannt. Bekannt sind Ausgrabungen durch den Ehinger Altertumsverein und verschiedene Privatleute, bei denen mehrere Grabinventare geborgen worden sind.

Der Fundplatz liegt auf einem von allen Seiten gut einsehbaren Molassehügel, welcher heutzutage landwirtschaftlich genutzt wird. Luftbildaufnahmen aus den 1980er Jahren belegen, dass mit etwa 200 Grablegen gerechnet werden muss. Eine Sondage 2019 des Landesamtes für Denkmalpflege zeigte, dass gerade die Bestattungen auf der Hügelkuppe aufgrund der Hangerosion stark gefährdet sind, sodass akuter Handlungsbedarf besteht.

Bei der letztjährigen Lehrgrabung 2025 konnte bereits ein Teilbereich dieser stark gefährdeten Gräber untersucht und insgesamt zehn Bestattungen in sieben Grabgruben geborgen werden. In diesem Jahr soll eine weitere Lehrgrabung in diesem Bereich stattfinden, um die erfolgreiche letztjährige Kampagne fortzuführen.

Es bietet sich dabei für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in sorgfältiger Feinarbeit alle Schritte - von der Freilegung, der anthropologischen Bestimmung bis zur Fundsicherung und Dokumention - unter fachlicher Anleitung zu durchlaufen.

Eindrücke von der Grabungskampagne 2025 nachfolgend im Anhang zum Download. Das frühmittelalterliche Gräberfeld in der Übersicht mit dem angelegten Schnitt (Abb. 01) sowie freigelegte Körperbestattungen (Abb. 02), wobei das mittlere Grab bereits durch eine antike Beraubung stark gestört wurde.

Voraussetzungen und Programm

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zu körperlicher Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Richtlinien des LAD für die Arbeit in Grabungsschnitten erfordern Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (Stahl- oder besser Hartplastikkappe, verstärkte Sohle und Knöchelhöhe). Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Dabei erwerben Sie wichtige Grundlagen, um sich später z.B. ehrenamtlich an Forschungsgrabungen des LAD zu beteiligen, die in Kooperation mit der Gesellschaft angeboten werden.

Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Organisatorisches

  • Die Gruppengröße beträgt max. 7 Personen, die Dauer pro Gruppe beträgt zwei Wochen.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
  • Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet.
  • Für Mitglieder der Gesellschaft für Archäologie beträgt die Kostenbeteiligung 70,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.
  • Die Grabungswochen dauern jeweils von Montag (ca. 11:00 Uhr) bis Freitag (ca. 15:00 Uhr), das Wochenende ist frei.
  • Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern.

Verpflegung, Unterkunft und Logistik

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Mineralwasserflaschen sind vor Ort. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Tipps

Übernachtungsmöglichkeiten für die Lehrgrabung im Umfeld von Ehingen finden Sie z.B. auf folgender Webseite → www.ehingen.de/gaestezimmer. Dort sind auch Hinweise für Camper und Wohnmobilisten aufgeführt. Ganz in der Nähe der Grabungsfläche in Altbierlingen befindet sich die Brauerei Berg (Ortsteil Berg), ebenfalls mit Wohnmobilstellplatz und gutem gastronomischem Angebot.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis zum 01. Juli 2026 das nachfolgende Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Es enthält alle noch freien Lehrgrabungstermine. Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.

Sonstiges


Schramberg-Waldmössingen (Lkrs. Rottweil)


AvO: "Besichtigung der Grabung in Schramberg-Waldmössingen"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg

Führung: Dr. Christoph Wulfmeier, Grabungstechniker im Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart (LAD), Außenstelle Rottweil und Lena Regetz M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin für Provinialrömische Archäologie, Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Freiburg und Sara Rapp M.A., Freiburg, ggf. in Begleitung von Dr. Andreas Thiel, Oberkonservator im Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart (LAD), Esslingen.

Ort: Schramberg-Waldmössingen

Beginn: 15:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat 2025 in Kooperation mit dem Institut für Provinzialrömische Archäologie der Universität Freiburg eine Lehrgrabung im Kastell von Schramberg-Waldmössingen durchgeführt. Nachgewiesen wurde unter anderem eine römische Werkstatt, eine Fabrica, aus der unter anderem große Mengen eiserner Schuhnägel für die berühmten römischen Militärsandalen stammen.

„Als Rom im 1. Jahrhundert das Land am Oberen Neckar in Besitz nahm, dürfte Waldmössingen das zentrale Versorgungsdepot für die kaiserlichen Truppen gewesen sein, die vom Oberrhein über die neuerbaute Schwarzwaldstraße vorrückten“, sagt Dr. Andreas Thiel. „So helfen uns eineinhalb Zentimeter kleine Nägel, die historischen Vorgänge der Zeit besser zu verstehen.“

Vermutlich zusammen mit dem Bau der Straßenverbindung durch das Kinzigtal errichtete das römische Heer mehrere Truppenlager am oberen Neckar. Rings um ein 16 Hektar großes Standlager für eine Legion in Rottweil, dem antiken Arae Flaviae, entstanden auch mehrere kleinere Kastelle, deren Funktion im Einzelnen unklar bleibt. Unter diesen sticht das zwei Hektar große Waldmössingen hervor.

Nach dem großen Erfolg der archäologischen Lehrgrabung im Jahr 2025 findet auch in diesem Jahr wieder eine Lehrgrabung auf dem Gelände des Römerkastells Waldmössingen statt. Die Maßnahme wird wieder gemeinsam vom LAD und Studierenden des Instituts für Provinzialrömische Archäologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durchgeführt. Der Besuch mit einer Führung von Dr. Christoph Wulfmeier und Lena Regetz M.A.im Rahmen unserer Reihe "Archäoloigie vor Ort" (AvO) informiert über den aktuellen Stand der Grabungen.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2026 – Motto: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“

"NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur" lautet das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2026, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet.

Bundesweite Koordination: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Willkommen bei Deutschlands größtem Kulturevent! Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Geschichte, während Sie durch geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser oder prunkvolle Kirchenanlagen wandeln. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für Sie, Ihre Freunde und die ganze Familie.

Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter – am 13. September beim Tag des offenen Denkmals 2026.

Landesweite Eröffnung und Eröffnungsnacht 12. September 026 (Rottweil)

In diesem Jahr übernimmt die älteste Stadt Baden-Württembergs - Rottweil die Rolle als Gastgeberin der → landesweiten Eröffnung am Vorabend zum Tag des offenen Denkmals. Dort finden Sie die Anmeldemöglichkeiten, die aufgrund des begrenzten Platzangebotes erforderlich sind.

Im Veranstaltungskalender des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) gibt es Hintergrundinformationen zur  → Eröffnungsnacht zum Tag des offenen Denkmals.

 

Riegel am Kaiserstuhl (Lkrs. Emmendingen)


AvO: "Besichtigung der Grabung in Riegel am Kaiserstuhl"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg

Führung: Dr. Felix Fleischer, Fachreferent für Vorrömische Metallzeiten am Landesamt für Denkmalpflege (LAD) mit Dienstsitz Freiburg.

Ort: Riegel am Kaiserstuhl

Beginn: 15:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

 

<<< Eine kurze Information zum Gegenstand der Führung ist in Kürze an dieser Stelle verfügbar >>>

 

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Aalen


Römertage Aalen und Museumsfest

Veranstalter: Limesmuseum Aalen in Verbindung mit der Stadt Aalen

Ort: Limesmuseum, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen

Beginn: 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr (letzter Einlass ca. 16:30 Uhr)

Preis: siehe → Veranstaltungsseite des Limesmueums

Seien Sie mit dabei, wenn das Kastell zu pulsierendem Leben erwacht und sichern Sie sich Ihre Tickets entweder in der Tourist-Information der Stadt Aalen (Reichsstädter Str. 1, 73430 Aalen), direkt vor Ort im Limesmuseum Aalen oder per Mail unter → limesmuseum@aalen.de sowie telefonisch: 07361 528 287-0.

XIV. Römertage und Museumsfest

Am Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September 2026, verwandeln sich das Limesmuseum und der Archäologische Park erneut in ein lebendiges Römerlager. Mit den XIV. Aalener Römertagen lädt das älteste Römerfest Süddeutschlands Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus zu einer faszinierenden Zeitreise in die Welt der Römer ein. Auf dem Gelände des ehemaligen größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen wird die Geschichte des Limes vor über 1.800 Jahren auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

An beiden Veranstaltungstagen erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorführungen, Mitmachangeboten und historischen Darstellungen. Mehr als 200 Mitwirkende aus ganz Deutschland und der Schweiz präsentieren authentische Einblicke in das zivile, militärische und handwerkliche Leben der Römerzeit. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer historisch fundierten und möglichst originalgetreuen Vermittlung der antiken Lebenswelt.

Zu den Höhepunkten der diesjährigen Römertage zählen die spektakulären Reitervorführungen der international bekannten Gruppe „Reiter Roms“ der Legio XXI RAPAX. In eindrucksvollen Demonstrationen zeigen die Darsteller die Kampftechniken der römischen Kavallerie und erläutern anschaulich Ausrüstung, Bewaffnung und Ausbildung der Reitersoldaten des ersten Jahrhunderts nach Christus. Die Vorführungen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Bedeutung der Kavallerie für die Sicherung der Grenzen des Römischen Reiches.

Für Spannung und Begeisterung sorgen darüber hinaus die Auftritte der Gladiatorenschule Trier. Als größte Gladiatorenschule Deutschlands rekonstruiert sie auf Grundlage archäologischer und historischer Erkenntnisse die Kampfkunst der Antike. Verschiedene Gladiatorentypen treten in authentischer Ausrüstung gegeneinander an und demonstrieren eindrucksvoll die Taktiken und Regeln der römischen Arenakämpfe.

Einen umfassenden Einblick in das zivile Leben der Provinz Raetien vermitteln die POPVLARES VINDELICENSES. Mit ihrem eigens rekonstruierten römischen Wohnhaus, einer sogenannten Domus, sowie zahlreichen Vorführungen und Präsentationen machen sie den Alltag der Menschen im 3. Jahrhundert nach Christus anschaulich. Besucherinnen und Besucher können dabei erfahren, wie gewohnt, gearbeitet, gekocht und gehandelt wurde.

Auch das römische Militärleben wird an den Römertagen eindrucksvoll dargestellt. Historische Darstellergruppen präsentieren Ausrüstung, Bewaffnung und Ausbildung römischer Soldaten und erläutern die Bedeutung des Limes als Grenzsystem des Imperium Romanum.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den antiken Handwerkstechniken. Handwerkerinnen und Handwerker demonstrieren traditionelle Fertigkeiten und geben Einblicke in die Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Schmuck, Keramik und weiteren Produkten des täglichen Lebens. Die Besucherinnen und Besucher können dabei historische Arbeitsweisen aus nächster Nähe erleben und mehr über die hohe Handwerkskunst der Römer erfahren.

Besonders familienfreundlich gestaltet sich das umfangreiche museumspädagogische Begleitprogramm. Zahlreiche Mitmachaktionen laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, selbst aktiv zu werden und die Römerzeit mit allen Sinnen zu entdecken.

Auch kulinarisch bieten die XIV. Aalener Römertage eine große Vielfalt. Neben römisch inspirierten Speisen erwarten die Gäste moderne gastronomische Angebote und regionale Spezialitäten. In bewährter Weise wird das Team des DRK Kreisverbandes mit den Ortsverbänden des DRK Aalen und Essingen für eine gute Bewirtung der Gäste sorgen.

 

Seckach-Großeicholzheim (Neckar-Odenwald-Kreis)


AvO: "Besichtigung der Grabung in Seckach-Großeicholzheim"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg

Führung: Dr. Folke Damminger, Fachreferent für das Mittelalter am Landesamt für Denkmalpflege (LAD) mit Dienstsitz Karlsruhe und Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Archäologie.

Ort: Seckach-Großeicholzheim

Beginn: 15:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

In den Jahren 1897 und 1898 führte der bekannte Archäologe Karl Schumacher während seiner Tätigkeit als Streckenkommissar am Limes erste Ausgrabungen in der östlich des Seckacher Ortsteils Großeicholzheim gelegenen Befestigungsanlage durch. Hielt er sie aufgrund ihrer unregelmäßigen Gestalt zunächst für spätrömisch, erwies sie sich im Lauf der Untersuchungen als karolingerzeitlich. Seine Entdeckung fiel in die Zeit einer verstärkten Hinwendung zur Archäologie dieser Epoche und fand schnell Eingang in die Frühmittelalterforschung.

Nach über einem Jahrhundert Dornröschenschlaf geriet die Anlage durch die Luftbildarchäologie wieder in das Blickfeld der Wissenschaft. So fand dort schließlich 2025 eine kleine Forschungsgrabung des Landesamts für Denkmalpflege statt, die in diesem Jahr fortgesetzt wird. Zum aktuellen Stand können Sie sich vor Ort im Rahmen dieser Führung informieren.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Riedlingen (Lkrs. Biberach)


AvO: "Besichtigung der Grabung in Riedlingen"

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg

Führung: Dr. Roberto Tarpini, Referent für die denkmalpflegerische Betreuung und denkmalfachliche Vermittlung der Heuneburg im Landesamt für Denkmalpflege (LAD) mit Dienstsitz in Altheim-Heiligkreuztal

Ort: Riedlingen

Beginn: 14:00 Uhr

Preis: Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei und zur Eigenanreise.

Gruppengröße: ca. 20 Personen

Anmeldung: Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 5 Tage vor Beginn über das Online-Formular (siehe unten) für die Teilnahme erforderlich ist. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Hinweis: Es ist keine Einkehr geplant. Da z.T. längere Wegstrecken zurückgelegt werden, sind festes Schuhwerk und gute Fitness Voraussetzung. Vielen Dank.

Diese Veranstaltung ist eine Führung aus der Reihe "Archäologie vor Ort" (AvO), die für Mitglieder der Gesellschaft angeboten wird, um die Archäologie unseres Landes direkt und exklusiv vor Ort kennenzulernen.

Hintergrundinformationen

Seit 2023 wird vom LAD ein frühkeltischer Großgrabhügel bei Riedlingen untersucht. Im Zentrum des Grabhügels konnte eine sensationell erhaltene Grabkammer aus massiven Eichenhölzern freigelegt und geborgen werden. Die Zentralkammer wurde gemäß dendrochronologischer Datierungen im Frühsommer 584 v. Chr. errichtet.

Die Grabkammer wurde bereits in keltischer Zeit zweimal geöffnet und beraubt. Die Funde aus dem Kammerinneren und vor allem aus dem älteren Beraubungstunnel weisen darauf hin, dass sich in der Zentralkammer ursprünglich die prunkvolle Bestattung eines 17-19 Jahre alten Mannes, der mit einem vierrädrigen Wagen beigesetzt wurde, befand. Besonders bemerkenswert sind die zahlreichen, erstaunlich gut erhaltenen und teils einzigartigen Objekte aus Holz und weiteren vergänglichen Materialien, die diesen Grabfund zu einem der herausragendsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte machen. Vor diesem Hintergrund werden die Ausgrabungen auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Über den aktuellen Stand können Sie sich vor Ort im Rahmen dieser Führung informieren.

Online-Anmeldung

Bitte nutzen Sie bis 5 Tage vor der Veranstaltung das nachfolgende Online-Formular für Ihre verbindliche Anmeldung. Kreuzen Sie bei jeder Anmeldung immer nur die Führungen an, an denen Sie teilnehmen möchten. Für die Anmeldung zu weiteren Führungen später im Jahr können Sie das Online-Formular erneut nutzen.

Sie erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung und rechtzeitig vor Beginn weitere Informationen zum Treffpunkt. Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Stuttgart


Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2026

Veranstalter: Landesamt für Denkmalpflege, Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V. und Wüstenrot Stiftung

Ort: Neues Schloss, Weißer Saal, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart

Beginn: 19:00 Uhr

Anmeldung: erforderlich. Anmeldeschluss und Anmelde-Kontaktdaten finden Sie Anfang September 2026 hier auf dieser Seite.

Villingen-Schwenningen


Keltentag im Franziskanermuseum

Veranstalter: Franziskanermuseum mit Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V.

Ort: Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen

Beginn: 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Keltentag

Die Kelten erwachen zum Leben! Der Innenhof des Franziskanermuseums verwandelt sich für einen Tag in ein keltisches Lager mit Handwerkern, Kriegern und Händlern. Mit wissenschaftlichem Anspruch und anschaulicher Darstellung entführen Living-History-Gruppen die Besucher in eine ferne Vergangenheit.

Es locken handwerkliche Vorführungen, kulinarische Spezialitäten, Museumsführungen und Mitmachangebote für die ganze Familie - und das alles dank der Unterstützung des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen bei freiem Eintritt.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e.V.