Dr. Martin Kemkes / Rastatt
Von Römern und Alamannen. Die Spätantike am Oberrhein
Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.
Dr. Martin Kemkes ist Leiter des Referats Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM), Dienststellenleiter des Zentralen Fundarchivs, Rastatt und Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Archäologie.
Vom 3.– 5. Jahrhundert n. Chr. verändert sich die politische wie gesellschaftliche Situation entlang des Oberrheins grundlegend. Parallel zur Aufgabe des Limes und dem Rückzug Roms auf eine neue Kontrolllinie an Rhein und Donau, findet im militärischen wie zivilen Bereich eine stetige Germanisierung der Grenzprovinzen statt.
Die literarischen und archäologischen Quellen berichten von Germanen im römischen Heer und neuen Festungsanlagen an den Flussufern, aber auch von den Alamannen als neuen Siedlern sowie den ersten Christen am Oberrhein.
Der Vortrag bietet einen Überblick zu dieser spannenden Epoche an der Schwelle von der Spätantike zum Frühmittelalter.
Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie
Ort: Stadtmuseum Rastatt, Herrenstraße 11, 76437 Rastatt (→ Karte/Ortsplan)
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: frei, Spenden erwünscht
Anmeldung: nicht erforderlich

