Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Thomas Hoppe M.A. / Köngen

Mit zwei Pferdestärken - Früheisenzeitliche Wagengräber in Süddeutschland

Thomas Hoppe, M.A., Referatsleiter Vorrömische Metallzeiten, Landesmuseum Stuttgart

Die Nutzung des Pferdes als Reit- und Zugtier besaß zu Beginn der Eisenzeit im 8. Jahrhundert v. Chr. bereits eine lange Tradition, die sich seit der späten Bronzezeit regelmäßig im Totenbrauchtum eines herausgehobenen Personenkreisen niederschlug. Im Verlauf der Hallstattzeit gibt sich mit der zunehmenden Beschränkung der Wagen- und Trensenbeigabe auf die sogenannten „Fürstengräber" des 6. Jahrhunderts v. Chr. und damit der steigenden Exklusivität dieses Grabritus, eine immer klarer differenzierte Gesellschaft zu erkennen.

Thomas Hoppe stellt in seinem Vortrag einige der bedeutendsten hallstattzeitlichen Wagengräber aus Süddeutschland vor und ordnet das reiche, 1972 entdeckte Grabensemble aus Köngen in deren Entwicklung ein.

Veranstalter: Römermuseum Köngen

Ort: Römerpark Köngen, Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstr.), 73275 Köngen

Beginn: 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

Eintritt: 8,00 €

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