Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Dr. André Spatzier / Stuttgart

Fürsten, Krieger und starke Frauen in der Bronzezeit

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2019 in Stuttgart: "Sklaven, Freie, Fürsten: Soziale Ungleichheit von der Bronzezeit bis ins Frühmittelalter im Spiegel der Grabfunde".

Gräber sind eine wichtige Quellengattung der Archäologie. In den verschiedenen Epochen gab es unterschiedliche Bestattungsriten, Bestattungsformen und Grabformen. Die Referenten werden anhand von Grabfunden der Frage nachgehen, inwiefern sich hier gesellschaftliche Ungleichheiten in der Vor- und Frühgeschichte sichtbar machen lassen.

Dr. André Spatzier, Referent Auswertung und Forschung mit Schwerpunkt Neolithikum und Bronzezeit, Zentrale Dienste und Denkmalforschung, Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Esslingen

Die sozialen Unterschiede der Bronzezeit gründen in Entwicklungen, die mehr als fast ein Jahrtausend zuvor einsetzten. Aus den segmentären Gruppen mit an der Spitze stehenden Heroenkriegern des Endneolithikums wird in den folgenden 1500 Jahren eine differenzierte Gesellschaft mit kriegerischen Körperschaften, aus denen schließlich die vorstaatlichen Strukturen der Eisenzeit hervorgehen.

Archäologische Beispiele erhellen, wo Sozialstratigrafien mit welchen Ausdrucksweisen besondere Blüte erreichten und wie überregionale Allianzen gefestigt wurden.

 

Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg

Ort: Landesmuseum Württemberg, Vortragssaal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: 6,00 € / Mitglieder 4,00 € (Mitgliedsausweis bitte an der Kasse vorlegen)

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