Veranstaltungen . Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Vorträge


Erkenbrechtsweiler, Bürgersaal

Sascha Schmidt M.A.


Landwirte, Brunnenbauer & Handwerkskünstler

FAKT - Förderverein für Archäologie, Kultur und Tourismus e.V.

Sascha Schmidt M.A., Geschäftsführer fodilus GmbH, Tübingen und Dr. Gerd Stegmaier, Geschäftsführer fodilus GmbH und Wissenschaftler am Institut für Ur- und Frühgeschichte, Eberhard Karls Universität Tübingen.

Der Vortrag gibt spannende Einblicke in eine außergewöhnliche Siedlung der spätkeltischen Zeit aus Renningen (Kreis Böblingen). Eine Besonderheit stellt dabei die Entdeckung zweier Brunnen mit außerordentlich guter Holzerhaltung dar. Eine kurze Ankündigung steht zum Download bereit.

Ort: Bürgersaal, Uracher Straße 2, 73268 Erkenbrechtsweiler
Eintritt: frei (um Spenden wird gebeten)

Flyer "Landwirte, Brunnenbauer & Handwerkskünstler"

Gemeindehalle Hochdorf

Dr. Elisabeth Stephan


Knochenreste erzählen über Tierhaltung, Ernährung und Weidewirtschaft zur Zeit der Frühen Kelten

Vortragsreihe "Zwischen Kesseln und Bratspießen" im Rahmen der Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen" – Ernährung bei den Kelten v. 28.04.-02.09.18.

Dr. Elisabeth Stephan, Archäozoologin, Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Konstanz.

In keltischer Zeit war die Haltung der Haustiere Rind, Schwein, Schaf und Ziege - neben dem Ackerbau - eine tragende Säule der menschlichen Ernährung. Im Anteil tierischer Nahrungsmittel und der Nutzung verschiedener Tierarten zeigen sich aber durchaus Unterschiede zwischen einzelnen Siedlungen und Siedlungskammern. Zusätzlich zu klassischen archäozoologischen Methoden geben isotopenchemische Untersuchungen Auskunft über die Weidewirtschaft und die im Umkreis der Siedlungen genutzten Weideflächen.

Ort: Gemeindehalle Hochdorf, Schillerstraße 35 (beim Schul- und Sportzentrum), 71735 Hochdorf/Enz
Eintritt: 4,00 € / Mitglieder 3,00 €

Flyer "Vortragsreihe und Sonderausstellung Hochdorf/Enz 2018"

Spital, Kirchheim u.T.

Rainer Laskowski M.A.


"Steinzeit – Bronzezeit – Eisenzeit: Zur frühen Siedlungsgeschichte in und um Kirchheim unter Teck"

Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold" und in Kooperation mit der Reihe "Geschichte vor Ort" der VHS Kirchheim u.T.

Rainer Laskowski M.A., Owen.

Die Böden der Stadt Kirchheim unter Teck und der näheren Umgebung verbergen wichtige und aufschlussreiche Zeugnisse früher Siedlungsgeschichte. Diese kommen bei unterschiedlichen Bodeneingriffen immer wieder zum Vorschein. Vor allem seit den 1980er Jahren konnte das Wissen um diese Zeugnisse durch intensive Beobachtung und Dokumentation erheblich vermehrt werden. Dies bereichert und verändert unser Wissen über vorgeschichtliche Epochen, von den Jägern und Sammlern der späten Altsteinzeit um 10.000 v. Chr. bis zur Ankunft der Römer um 90 n. Chr. Auch die Kelten haben im Bereich Kirchheim und der Kirchheimer Alb seit der späten Bronzezeit um 700 v. Chr. gesiedelt und deutliche Spuren hinterlassen

Ort: Spital, Raum 04, Max-Eyth-Str. 18, 73230 Kirchheim u.T.
Eintritt: 6,00 €

Die Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege und der Stadt Kirchheim unter Teck vom 27.04.-15.07.18 informiert über die Ausgrabungsergebnisse der flächig freigelegten jungsteinzeitlichen Siedlung wie auch über das neu entdeckte Grab und vergleichbare Funde. Unter gleichem Titel erscheint ein Begleitbuch zur Ausstellung als Band 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“. Im umfangreichen Begleitprogramm werden öffentliche Führungen, Workshops und Vorträge angeboten. Ein Flyer zur Ausstellung mit Begleitprogramm und weiteren Informationen steht zum Download bereit.

Flyer "Steinzeitdorf und Keltengold"

Römermuseum Köngen

Thomas Hoppe M.A.


Mit zwei Pferdestärken - Früheisenzeitliche Wagengräber in Süddeutschland

Thomas Hoppe, M.A., Referatsleiter Vorrömische Metallzeiten, Landesmuseum Stuttgart

Die Nutzung des Pferdes als Reit- und Zugtier besaß zu Beginn der Eisenzeit im 8. Jahrhundert v. Chr. bereits eine lange Tradition, die sich seit der späten Bronzezeit regelmäßig im Totenbrauchtum eines herausgehobenen Personenkreisen niederschlug. Im Verlauf der Hallstattzeit gibt sich mit der zunehmenden Beschränkung der Wagen- und Trensenbeigabe auf die sogenannten „Fürstengräber" des 6. Jahrhunderts v. Chr. und damit der steigenden Exklusivität dieses Grabritus, eine immer klarer differenzierte Gesellschaft zu erkennen.

Thomas Hoppe stellt in seinem Vortrag einige der bedeutendsten hallstattzeitlichen Wagengräber aus Süddeutschland vor und ordnet das reiche, 1972 entdeckte Grabensemble aus Köngen in deren Entwicklung ein.

Ort: Römerpark Köngen, Altenberg 3 (Zufahrt über Ringstr.), 73275 Köngen
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Eintritt: 8,00 €

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Exkursionen


Südengland

Helga Brandt


Auslandsexkursion: Archäologie und Geschichte in Südengland (10 Tage)

Unter der Leitung von Helga Brandt.

Den geplanten Ablauf und Informationen finden Sie im Mitteilungsblatt 2017/2 ab S. 10 ff.

Mitteilungsblatt 2017/2

Die Exkursion "Südengland" ist leider ausgebucht. Falls Sie trotzdem Interesse haben, lassen Sie sich doch auf die bestehende Warteliste setzen. (Stand 01/2018)

Italien

Dr. Matthias Quast


Auslandsexkursion: Latium – auf den Spuren der Etrusker und Römer (1. Termin / 10 Tage)

Unter der Leitung von Dr. Matthias Quast, begleitet von Dr. Marcus Meyer.

Den geplanten Ablauf und Informationen finden Sie im Mitteilungsblatt 2017/2 ab S. 14 ff.

Die Exkursion "Latium" konnte aufgrund der hohen Nachfrage um einen weiteren Termin im Oktober 2018 ergänzt werden. Dieser zweite Termin wurde kurzfristig ins Angebot genommen. Bei beiden Terminen sind noch wenige Plätze frei. Zur Anmeldung nutzen Sie dazu gerne das Anmeldeformular.

Mitteilungsblatt 2017/2
Anmeldeformular

Italien

Dr. Matthias Quast


Auslandsexkursion: Latium – auf den Spuren der Etrusker und Römer (2. Termin / 10 Tage)

Unter der Leitung von Dr. Matthias Quast, begleitet von Dr. Marcus Meyer.

Den geplanten Ablauf und Informationen finden Sie im Mitteilungsblatt 2017/2 ab S. 14 ff.

Die Exkursion "Latium" konnte aufgrund der hohen Nachfrage um einen weiteren Termin im Oktober 2018 ergänzt werden. Dieser zweite Termin wurde kurzfristig ins Angebot genommen. Bei beiden Terminen sind noch wenige Plätze frei. Zur Anmeldung nutzen Sie dazu gerne das Anmeldeformular.

Mitteilungsblatt 2017/2
Anmeldeformular

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Tagungen


Kulturzentrum Prediger / Schwäbisch Gmünd


Die Jahrestagung 2018

Tagungsort: Kulturzentrum Prediger, Johannisplatz 3, 73525 Schwäbisch Gmünd (Fußgängerzone)
Beginn:
09:30 bis 10:30 Uhr – Mitgliederversammlung
11:00 bis 13:00 Uhr – Fachvorträge
14:00 bis ca. 18:00 Uhr – Exkursionen

Tagungsgebühr (Vorträge, Tagungsbewirtung): 10,00 € pro Person ggfs. zzgl. Exkursionsgebühr

Die Einladung zur Jahrestagung mit Anmeldekarte liegt dem aktuellen Mitteilungsblatt 2018 / 1 bei.

Das Programm

09:30 Uhr bis 10:30 Uhr – Mitgliederversammlung

Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft
Prof. Dr. Claus Wolf
Genehmigung der Tagesordnung
Bericht der Geschäftsführerin
Regina Wimmer M.A.
Kassenbericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Neuwahl des Beirates
Verschiedenes

Pause

11:00 Uhr bis 13:00 Uhr Vorträge

Das Freiland-Paläolithikum in Baden-Württemberg. Ein neues archäologisches Großprojekt
Prof. Dr. Harald Floss, Simon Fröhle und Stefan Wettengl, Tübingen

Der Leibhaftige auf der Ostalb? – Neue Erkenntnisse zu Alter und Funktion der "Teufelsmauer" auf dem Mittelberg bei Heubach – Lautern.
Dr. Christian Bollacher, Esslingen

Die principia des Limeskastells Aalen – Arbeitsbericht zum Dissertationsprojekt Paul Lotz, Frankfurt

burgum Gemunde – Archäologie der "ältesten Stauferstadt"
Olaf Goldstein M.A., Esslingen

Mittagspause

14:00 Uhr Start der Exkursionen

Limes: Schwäbisch Gmünd-Schirenhof (Kohortenlager, Badegebäude);
Rothenbachtal (Limesrekonstruktion, Kleinkastell Freimühle) –
Schorndorf (Stadtmuseum) –
Welzheim (Museum, Ostkastell, evtl. Ausgrabung)
Leitung: Dr. Marcus Meyer

Rosenstein: Ruine Rosenstein, Höhlen, vorgeschichtliche Befestigungswerke
Leitung: Dr. Christian Bollacher

Historischer Stadtrundgang Schwäbisch Gmünd und Besichtigung Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem)
Leitung: Nicole Ebinger-Rist, Dr. Andreas Zielonka, Stadtführer

Die Abfahrt der Exkursionsbusse um 14:00 Uhr befindet sich in der Ledergasse am ZOH (Zentrale Omnibus Haltestelle), ca. 300 m vom Veranstaltungsort entfernt.

Organisation, Gebühren und Anfahrtswege
Das Tagungsbüro ist am 16. Juni 2018 ab 08.30 Uhr im Foyer, Kulturzentrum Prediger, besetzt.
Tagungsgebühr: 10,00 € (Vorträge u. Tagungsverpflegung) / Person
Exkursionsgebühr (1+2): jeweils 25,00 € / Person
Stadtführung und fem (3): 10,00 € / Person
Die Gebühren bezahlen Sie bitte vor Ort im Tagungsbüro.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der Bahn bis Schwäbisch Gmünd Bahnhof, von dort ca. 650 m Fußweg zum Tagungsort /alternativ mit Stadtbus 1, 5 oder 6 mit "Marktplatz"

Anfahrt mit PKW
Über die B 29 aus Richtung Stuttgart oder Aalen kommend in der Stadt dem Parkleitsystem folgen. Schwäbisch Gmünd bietet ca. 1.500 Parkplätze in 6 Parkhäusern mit unterschiedlichen Tarifen rund um die Innenstadt.

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Anmeldung zur Tagung und zu den Exkursionen bis zum 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Flyer Jahrestagung 2018

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Ausstellungen


Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen


Sonderausstellung "Kelten, Kalats, Tigurier. Archäologie am Heidengraben"

Franziskanermuseum
Rietgasse 2
78050 Villingen-Schwenningen
franziskanermuseum.de

Das seit 1978 bestehende und 1999 neu eröffnete Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen ist ein kulturgeschichtliches Museum, zu dessen Sammlungsschwerpunkten neben der Stadtgeschichte auch das Fürstengrab Magdalenenberg gehört.

Seit dem 17. März bis zum 22. Juli 2018 wird die Sonderausstellung "Kelten, Kalats, Tigurier. Archäologie am Heidengraben" im Franziskanermuseum gezeigt - Der größte Grabhügel trifft auf die größte befestigte Siedlung der mitteleuropäischen Eisenzeit: Anhand zweier bedeutender Fundorte erkundet die Ausstellung die rätselhafte Kultur der Kelten.

Freilichtmuseum und Keltenmuseum Heuneburg


Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter: Kelten, Pferde, Wagenlenker"

Freilichtmuseum Heuneburg und Keltenmuseum Heuneburg
Heuneburg 1-2 bzw. Binzwanger Str. 14
88518 Herbertingen-Hundersingen

"Die Heuneburg zählt zu den bedeutendsten archäologischen Fundplätzen Mitteleuropas und ist wahrscheinlich identisch mit der von Herodot erwähnten frühkeltischen Stadt Pyrene. Der Burgberg und sein Umfeld werden seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Ausgrabungen vermitteln inzwischen ein facettenreiches Bild dieser ersten Stadt nördlich der Alpen." (aus: Flyer zur Sonderausstellung 2017).

Das heutige Freilichtmuseum selbst wurde im Wesentlichen seit 1998 bis 2001 errichtet und besteht aus einer Reihe von Rekonstruktionen, in den u.a. wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Um weitere Forschungsergebnisse und Originalfunde aus der Heuneburg und den keltischen Fürstengräbern der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde die im Jahr 1783 erbaute, ehemalige Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen grundlegend renoviert.

"Im Sommer 2016 kamen in der Heuneburg-Region bei archäologischen Rettungsgrabungen in Unlingen (Kreis Biberach) am Fuß des Bussens neue bedeutende Grabfunde zum Vorschein: Unter den reichen Grabbeigaben ragt der Fund einer Bronzestatuette aus einem beraubten Wagengrab hervor. Es handelt sich um die bislang älteste Reiterdarstellung Deutschlands."

Vom 30. März bis zum 31. Oktober 2018 öffnet die Sonderausstellung "Der Unlinger Reiter: Kelten, Pferde, Wagenlenker", die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich präsentiert wurde.

Eine Ausstellung in zwei Museen
„Der Unlinger Reiter“ unterstreicht die Bedeutung des Reitens und Fahrens bei den frühen Kelten des 7. bis 5. Jahrhunderts v. Chr. Diesem Kapitel der keltischen Geschichte ist die Sonderausstellung gewidmet, die an zwei Ausstellungsorten faszinierende Funde und Events rund um das Thema „Kelten – Pferde – Wagenlenker“ bietet. Im Freilichtmuseum Heuneburg-Pyrene und im Keltenmuseum Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen erwarten den Besucher die Erstpräsentation der Originalfunde aus Unlingen und eine spannende Ausstellung zum Thema Reiten und Fahren bei den Kelten sowie ihren skythischen und griechischen Nachbarn. Doch was wäre eine solche Ausstellung ohne richtige Pferde und Reiter? Freuen Sie sich auf die Shows mit Pferden und Darstellern, die auf einer eigens eingerichteten Reitbahn auf der Heuneburg präsentiert werden!

Städtisches Museum im Kornhaus, Kirchheim u.Teck


Ausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar"

Städtisches Museum im Kornhaus
Max-Eyth-Str. 19
73230 Kirchheim u.Teck

Das städtische Museum Kirchheim unter Teck zeigt in den 1981-86 neu eingerichteten Schausammlungen im Kornhaus auf drei Etagen Sehenswertes zur Landschaft und zur lokalen Geschichte. Schwerpunkte bilden die geologische und die archäologische Sammlung sowie städtisches Handwerk und städtische Wohnkultur. [...] Im ersten Dachgeschoß befindet sich ein geschichtlicher Rundgang, der sich im zweiten Dachgeschoß fortsetzt. Dargestellt wird das Jurameer, die regionale Geologie, Höhlen der Umgebung und als Schwerpunkt die vor- und frühgeschichtliche Entwicklung von der Steinzeit über die Eisenzeit (Kelten) und Römer bis zu den Alamannen, die Geschichte der Herrschaft und der Burg Teck, die Stadtentwicklung von der ersten urkundlichen Nennung Kirchheims ("Ciriheim") über die Stadtgründung (um 1220/30) und die weitere Entwicklung der Stadt bis hin zur Neuzeit.

Vom 27. April bis zum 15. Juli 2018 zeigt die Stadt Kirchheim u.T. im Städtischen Museum im Kornhaus in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege die Ausstellung "Steinzeitdorf und Keltengold - Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar".

Aus dem Flyer zur Ausstellung: "Im Vorfeld der Erschließung eines über 7 ha großen Gewerbegebiets südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck wurden in den Jahren 2014 und 2015 großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege untersuchten in der Flur „Hegelesberg” eine Siedlung der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben Siedlungsspuren aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden. Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau darf als kleine Sensation bezeichnet werden." Ein Flyer mit Begleitprogramm und weiteren Informationen steht zum Download bereit.

Die Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege und der Stadt Kirchheim unter Teck informiert über die Ausgrabungsergebnisse der flächig freigelegten jungsteinzeitlichen Siedlung wie auch über das neu entdeckte Grab und vergleichbare Funde.

Unter gleichem Titel erscheint ein Begleitbuch zur Ausstellung als Band 78 in der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“. Im umfangreichen Begleitprogramm werden öffentliche Führungen, Workshops und Vorträge angeboten.

Flyer zur Ausstellung

Keltenmuseum Hochdorf


Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen" – Ernährung bei den Kelten

Keltenmuseum Hochdorf
Keltenstraße 2
71735 Eberdingen-Hochdorf/Enz
keltenmuseum.de

Das Keltenmuseum Hochdorf/Enz wurde 1991 eröffnet. Es ist dem „Keltenfürsten von Hochdorf", seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurden Elemente des Grabhügels aufgegriffen. Der Metallbogen an der Front des Gebäudes stellt den Grabhügel dar. Die nachgebaute und mit Repliken ausgestattete Grabkammer befindet sich unter diesem Bogen an der gleichen Stelle wie einst im richtigen Grab. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit Rekonstruktionen verschiedener keltischer Gebäude, deren Überreste man an ebendieser Stelle fand.

Vom 28. April bis zum 02. September 2018 zeigt das Keltenmuseum Hochdorf/Enz die Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen" - Ernährung bei den Kelten, die auf der letzten Sonderausstellung "Mahlzeit" in der Keltenwelt Glauberg/Hessen beruht (Sonderausstellung Hochdorf/Enz 2018). Im Garten des Freibereichs können Sie viele Pflanzen wiederentdecken, die in der Sonderausstellung erwähnt werden. Ein Flyer mit Begleitprogramm und weiteren Informationen steht zum Download bereit.

Die begleitende Vortragsreihe 2018 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Keltenmuseum Hochdorf/Enz e.V. und unserer Gesellschaft für Archäologie trägt ebenfalls den Titel: "Zwischen Kesseln und Bratspießen". Sie beginnt im Mai.

Flyer Sonderausstellung "Zwischen Kesseln und Bratspießen".

Franziskanermuseum, Villingen-Schwenningen


Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin. Das Prunkgrab von der Heuneburg"

Franziskanermuseum
Rietgasse 2
78050 Villingen-Schwenningen
franziskanermuseum.de

Das seit 1978 bestehende und 1999 neu eröffnete Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen ist ein kulturgeschichtliches Museum, zu dessen Sammlungsschwerpunkten neben der Stadtgeschichte auch das Fürstengrab Magdalenenberg gehört.

Seit dem 13. Mai bis zum 30. September 2018 wird zusätzlich die Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin. Das Prunkgrab von der Heuneburg" des Landesamtes für Denkmalpflege in Kooperation mit dem Franziskanermuseum präsentiert. Der Sensationsfund des Fürstinnengrabes vom Bettelbühl nahe der Heuneburg gibt Einblick in die neuesten archäologischen Methoden und zeigt Beispiele gelungener experimenteller Archäologie. Markus Binggeli hat die Originalfunde und deren handwerkliche Herstellung intensiv untersucht und eine Auswahl der wichtigsten Beigaben repliziert.

Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart


Ausstellung "Natzweiler Spuren/Traces - Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler und seine Außenlager auf beiden Seiten des Rheins"

Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart
Steinbeis-Saal
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Veranstalter präsentiert vom 13. Juni bis zum 04. Juli 2018 die Ausstellung "Natzweiler Spuren/Traces - Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler und seine Außenlager auf beiden Seiten des Rheins" im Haus der Wirtschaft, Stuttgart. Kooperationspartner ist u.a. das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, auf dessen Seiten hier verlinkt wird: LAD Ausstellung Spuren/Traces.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 11.00 bis 18.00 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertage geschlossen.
Der Eintritt ist kostenfrei.

Öffentliche Führungen:
Während der Laufzeit der Ausstellung jeweils mittwochs (Themen siehe Ausstellungsbroschüre). Dauer etwa 1 Stunde, in deutscher Sprache, Treffpunkt ist der Ausstellungseingang Steinbeis-Saal.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine ausführliche Broschüre zur Ausstellung und zum Kolloquium am 29. Juni 2018 (15:00h bis 18:15h) steht zum Download bereit. Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenfrei, es wird aber um Anmeldung bis zum 20. Juni gebeten - die Daten entnehmen Sie bitte ebenfalls der Broschüre.

Broschüre Natzweiler Spuren/Traces

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Große Sonderausstellung "Faszination Schwert"

Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
landesmuseum-stuttgart.de

"Ob König Artus und Excalibur oder Siegfried und das Schwert Balmung - um die Schwerter und ihre Träger ranken sich Legenden und Mythen. Sie sind dabei zugleich Symbol der Macht, Zauberwaffe und Tötungswerkzeug. Ihre Träger zeigten sich nach außen für alle sichtbar als Menschen, die über das Mittel und die Macht verfügten, zu töten. Aber auch Zeiten, in denen Kriegereliten in den westlichen Gesellschaften kaum noch ein Rolle spielen und das Schwert in seiner Funktion als Waffe seit Jahrhunderten ausgedient hat, ist sein Bann ungebrochen.

Die Große Sonderausstellung "Faszination Schwert" ermöglicht den Besuchern, dem Phänomen der anhaltenden Anziehungskraft dieser Waffe auf den Grund zu gehen." Aus dem Quartalsprogramm 03/2018 des Landesmuseums Württemberg.

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Ausstellungen: Kostenfrei in die Schausammlungen des Landesmuseums

Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart
Neues Schloss, Schlossplatz, 70173 Stuttgart

Während des gesamten Jahres ist der Eintritt in die Schausammlungen des Landesmuseums im Alten Schloss (u.a. Wahre Schätze - Antike, Kelten und Kunstkammer oder Glas aus vier Jahrtausenden, etc.), in das Haus der Musik, ins Römische Lapidarium im Neuen Schloss, sowie in das Museum der Alltagskultur, Waldenbuch kostenfrei. Dank finanzieller Unterstützung durch die Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V. und die Adolf Würth GmbH & Co. KG reiht sich das Haus in die Riege der (wenigen) deutschen Museumshäuser ein, die freien Zugang zu ihren Sammlungen gewähren.

Weitere Informationen zum Landesmuseum Württemberg: landesmuseum-stuttgart.de.

Federseemuseum, Bad Buchau


Neue Dauerausstellung: "15.000 Jahre Leben am See"

Federseemuseum
August-Gröber-Platz
88422 Bad Buchau

Das 1968 eröffnete Federseemuseum bietet mit einer wirkungsvollen Präsentation von einzigartigen Originalfunden, darunter auch wertvolle Artefakte aus den nahe gelegenen Welterbestätten, einen direkten Zugang in die prähistorische Siedlungslandschaft. Von der Altsteinzeit bis zur frühen Eisenzeit erstrecken sich auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe der Region. Im angrenzenden Museumsgelände sind durch die Zusammenarbeit von Archäologen und Handwerkern ein Dutzend Häuser und Hütten nach prähistorischen Vorbildern entstanden, denen allesamt Ausgrabungsbefunde aus Moorsiedlungen und Pfahlbauten der Gegend zugrunde liegen.

Neue Dauerausstellung: "15.000 Jahre Leben am See" - Neu präsentiert, modern inszeniert und zeitgemäß gestaltet – seit Sonntag, den 3. September 2017, werden „15.000 Jahre Leben am See“ in einer neu aufbereiteten Dauerausstellung wieder lebendig: „Großes Kino“ auf 500m2 Ausstellungsfläche in einem beachtenswerten Museum, das seit seiner Eröffnung im Jahre 1968 immer wieder für Aufsehen sorgt. Ein Flyer mit weiteren Informationen steht zum Download bereit

Flyer 15.000 Jahre Leben am See.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Lehrgrabungen


Heuneburg, LK Sigmaringen

Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Umfeld Heuneburg – Gruppe 1

HINWEIS (Stand: März 2018): Die Lehrgrabung Gruppe 1 ist bereits ausgebucht, es wird aber eine Warteliste geführt. Nutzen Sie auch dafür bitte das unten angehängte Anmeldeformular. Werden Plätze frei, werden Sie kurzfristig benachrichtigt.

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen gehen jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Parkplatz des Klosters Heiligkreuztal sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Anmeldeformular

Heuneburg, LK Sigmaringen

Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Umfeld Heuneburg – Gruppe 2

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen gehen jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich für die Lehrgrabung im Umfeld der Heuneburg der Brauereigasthof Adler in Hundersingen oder das Kloster Heiligkreuztal an. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Heuneburg, auf dem Parkplatz des Klosters Heiligkreuztal sowie Entsorgungsmöglichkeiten am Stellplatz bei der Fa. Karl-Heinz Häussler GmbH (Backdorf), Nussbaumweg 1, 88499 Heiligkreuztal.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Anmeldeformular

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Umfeld Rosenstein – Gruppe 1

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen gehen jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Anmeldeformular

Rosenstein bei Heubach, Ostalbkreis

Landesamt für Denkmalpflege


Lehrgrabung Umfeld Rosenstein – Gruppe 2

Die Gruppengröße beträgt max. 10 Personen, die Dauer pro Gruppe zwei Wochen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Betreuung der Lehrgrabung wird vom Landesamt für Denkmalpflege geleistet. Für Gesellschaftsmitglieder beträgt die Kostenbeteiligung 60,- € pro zweiwöchiger Gruppengrabung.

Die Grabungswochen gehen jeweils von Montag (ca. 11:00h) bis Freitag (ca. 15:00h), das Wochenende ist frei.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Lehrgrabung ist die Bereitschaft zur körperlichen Arbeit an der frischen Luft. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden benötigt. Die Tätigkeiten umfassen Erdarbeiten im gleichen Maße wie auch das Kennenlernen der archäologischen Ausgrabungs- und Dokumentationstechniken. Soweit es die Zeitplanung zulässt und das Interesse der Teilnehmer vorhanden ist, sind innerhalb der 2 Grabungswochen kurze Exkusionen zu aktuellen Grabungen oder archäologischen Besonderheiten in der näheren Umgebung vorgesehen.

Verpflegung und Unterkunft vor Ort sollten die Teilnehmer selbst organisieren und finanzieren. Sobald die exakten Grabungsorte feststehen, erhalten die angemeldeten Teilnehmer zeitnah weitere Detailinformationen zu Treffpunkten, Uhrzeiten und Ansprechpartnern. In der Regel liegen die Grabungsflächen in Gebieten, die nicht oder nur begrenzt mit Privat-PKWs angefahren werden können bzw. dürfen. Deshalb werden vor Ort gemeinsame Treffpunkte und die Bildung von Fahrgemeinschaften vereinbart.

In der Nähe des Rosensteins liegen die Orte Heubach, Bartholomä, Böbingen, Mögglingen und Essingen, in denen es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Hier empfehlen bisherige Grabungsteilnehmer z.B. das Gästehaus Rosenstein in Heubach oder das Landhotel Wental bei Bartholomä. Für Wohnmobilisten gibt es Stellplatzmöglichkeiten inkl. Entsorgung auf dem Campingplatz Hirtenteich, Hasenweide 2, 73457 Essingen-Lauterburg (von hier lässt sich der Grabungsort i.d.R. mit dem Fahrrad erreichen) oder auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad (schräg gegenüber vom Gästehaus Rosenstein) in der Mögglinger Str. 41, 73540 Heubach.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung bis 1. Juni 2018 an die Geschäftsstelle der Gesellschaft für Archäologie, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen.

Anmeldeformular

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Sonstiges


Landesgartenschau Lahr


Einladung zur Buchpräsentation „Entlang der Fernstraße – Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“

Landesamt für Denkmalpflege

Ort: Landesgartenschau Lahr, Treffpunkt Baden-Württemberg, Vogesenstraße, 77933 Lahr
Beginn: 13:00 Uhr

Dr. Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Prof. Dr. Alexander Heising, Albert-Ludwig-Universität Freiburg, Institut für Archäologische Wissenschaften, Abt. Provinzialrömische Archäologie.

Im Rahmen dieser Buchpräsentation gibt es nach den Grußworten einen Fachvortrag von Prof. Dr. A. Heising zum Buch „Entlang der Fernstraße – Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“. Anlässlich der Landesgartenschau 2018 in Lahr ist es gelungen, die römische Siedlung durch ein rekonstruiertes Streifenhaus im Maßstab 1:1, das im neuen „Bürgerpark“ auf dem Gelände der Gartenschau nach antiken Vorbildern errichtet wurde und einen archäobotanischen Versuchsgarten wieder erlebbar zu machen.

Es wird um eine Anmeldung gebeten. Ihre persönliche Eintrittskarte wird am Eingang der Landesgartenschau hinterlegt. Die Anmeldung richten Sie bitte an Stadtarchiv Lahr, Rathausplatz 3, 77933 Lahr oder per E-Mail an thorsten.mietzner@lahr.de.

Einladung Buchpräsentation „Entlang der Fernstraße – Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“

Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen


Einladung zur Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“

Gesellschaft für Archäologie und Landesamt für Denkmalpflege

Ort: Landesamt für Denkmalpflege, Medienraum im EG, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen
Beginn: 10:30 Uhr

Wolfgang Reimer, Regierungspräsident, Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe, Landesamt im RP Stuttgart.

Im Rahmen dieser Buchpräsentation werden die wichtigsten Entdeckungen des letzten Jahres vorgestellt. Einige der herausragenden Funde des Jahres 2017 sind im Original zu sehen. Im Anschluss lädt die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern zu einem Umtrunk.

Einladung Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“

Bundesweit


Tag des offenen Denkmals 2018 – "Erleben, was uns verbindet"

"Erleben, was uns verbindet" heißt das bundesweite Motto zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2018, der wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet: diesmal am 09. September 2018.

Das Landesamt für Denkmalpflege bemerkt dazu: "Im Kontext des für das gleiche Jahr ausgerufenen Europäischen Kulturerbejahrs unter dem Titel "Sharing Heritage" geht die Veranstaltung Fragen nach den gemeinsamen kulturellen Wurzeln nach, die sich in unseren Denkmalen widerspiegeln.

In allen Epochen haben Künstler, Baumeister und Handwerker verschiedener Länder auf vielfältige Weise Baumaterialien, Stile und Handwerkstechniken eingesetzt und weitergegeben und damit Verbindungen geschaffen, die heute in unseren Denkmalen europäische Geschichte lebendig werden lassen.

Unter diesem Aspekt liegt der Fokus des Tags des offenen Denkmals im Jahr 2018 besonders auf den Denkmalen, die Bezüge zu anderen Baudenkmalen herstellen, sei es in der direkten Nachbarschaft, in angrenzenden Regionen oder in anderen Ländern Europas: denkmalpflege-bw.de.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter: tag-des-offenen-denkmals.de.

Eigenveranstaltung oder in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.