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Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Raphael Müller, Dr. Jörg Bofinger / Heidengraben (Lkrs. Esslingen & Lkrs. Reutlingen)

Forschungsgrabung "Heidengraben" (LAD) 2025 mit ehrenamtlicher Beteiligung

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) bietet die Möglichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeit bei den aktuellen Heidengraben-Feldforschungen.

Der "Heidengraben" auf der Schwäbischen Alb

Der "Heidengraben" im Bereich der Orte Erkenbrechtsweiler (Lkrs. Esslingen) und Grabenstetten sowie Hülben (beide Lkrs. Reutlingen) ist das größte keltische Oppidum auf dem europäischen Festland. Noch heute sind die Wehranlagen dieser spätkeltischen Siedlung, die um 100 v. Chr. bestand, zu großen Teilen als eindrucksvolle Denkmale im Gelände erhalten.

LAD-Forschungsgrabung "Heidengraben"

Die Ausgrabungen im Rahmen der → "LAD-Forschungsgrabung Heidengraben 2024" werden an anderer Stelle fortgesetzt und starten unter der Leitung von Dr. Jörg Bofinger im September 2025. Die eigentliche Ausgrabungsfläche ist in der finalen Abstimmung mit den Eigentümern.

Die örtliche Grabungsleitung liegt in den Händen von Raphael Müller, Grabungstechniker/in am LAD für das Forschungsprojekt "Heidengraben".

Vorgesehene Maßnahmen im Projekt und ehrenamtliche Beteiligung

Wenn die technischen Vorbereitungen abgeschlossen sind, besteht voraussichtlich ab Ende September 2025 die Möglichkeit, bei der diesjährigen Grabungskampagne des LAD auf dem Heidengraben auf ehrenamtlicher Basis mitzuarbeiten und sich aktiv an den Ausgrabungen zu beteiligen. Die Dauer der Ausgrabung ist zunächst bis Ende November geplant, kann aber verlängert worden.

Die Anzahl von ehrenamtlichen Volunteers, die auf der Grabungsfläche eingesetzt werden kann, ist auf 10 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer pro Tag/Woche begrenzt.

Anmeldung für die Grabungskampagne

Bei Interesse bitten wir um eine formlose Rückmeldung an die Grabungsleitung vor Ort per E-Mail an Raphael Müller unter Angabe des möglichen Teilnahmezeitraums. Die Grabungsleitung ist i.d.R. telefonisch auf der Grabung zu erreichen. Von Vorteil sind grundsätzliche Grabungserfahrungen aus unseren Lehrgrabungen oder vergleichbaren Aktivitäten.

Aus organisatorischen Gründen sollte die Teilnahme eine Dauer von möglichst einer Woche am Stück (mindestens jedoch mehrere Tage hintereinander) nicht unterschreiten.

Auf der Kommunikationsplattform "GfA-moodle" für Grabungsprojekte mit ehrenamtlicher Beteiligung werden dazu vor den eigentlichen Grabungswochen Abfragen eingestellt, in der Sie Ihre individuellen Beteiligungstage eintragen können.

 

Kontaktdaten

Grabungsleitung vor Ort: Raphael Müller / E-Mail-Adresse noch offen

Telefon: noch offen

bevorzugte Projektadresse (E-Mail): noch offen

Sie erhalten anschließend weitere Informationen und ggf. Ihre Zugangsdaten für die → Kommunikations-Plattform (GfA-moodle).

Hinweis: Eine Neuregistrierung kann manchmal etwas dauern, da wir vor Ort nicht immer online sind.

Wir freuen uns, mit diesem Projekt unseren Mitgliedern im Land durch die ehrenamtliche Beteiligung an einer Forschungsgrabung ein attraktives Angebot machen zu können. Ihr → Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Archäologie hilft auch hier, die Kosten für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur (GfA-moodle) zu decken.

Buchtipps (Auswahl)

Die nachfolgenden Publikationen finden Sie in unserem Webshop:

  • Dorothee Ade, Manuel Fernández-Götz, Lisa Rademacher, Gerd Stegmaier, Andreas Willmy, mit Beiträgen von Christel Bock, Sybill Harding, Frieder Klein, Achim Lehmkuhl, Michael Nick, Andreas Thiel: "Der Heidengraben – ein keltisches Oppidum auf der Schwäbischen Alb" aus der Reihe "Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg Band 27", 2012. Mehr
  • Jörg Bofinger und Gerd Stegmaier (Hrsg.): "Städte der Kelten. Urbane Zentren der späten Eisenzeit" aus der Reihe "Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg Band 86", 2023. Mehr

 

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