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Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Anna-Marie Dürr M.A. / Rastatt

Frühmittelalterliche Gräber als Spiegel des Lebens? +++wird verschoben+++

VORTRAG ABGESAGT und VERSCHOBEN !

aktueller Hinweis: krankheitsbedingt kann der Vortrag am 22.10.26 nicht stattfinden und wird verschoben auf den 21.01.27. Wir bitten um Ihr Verständnis. (Stand: 19.10.26-fh)

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe 2026 "Von der Spätantike ins Mittelalter" des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und des Stadtmuseums Rastatt, die abwechselnd auch Veranstaltungsorte sind.

Anna-Marie Dürr, M.A. ist Archäologin und zuständig für Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter und Neuzeit, Inventarisierung im Zentralen Fundarchiv, Rastatt.

Grabfunde zählen zu den wichtigsten Quellen in der Archäologie. Aber was können sie uns über das Leben längst vergangener Zeiten erzählen?

Anhand ausgewählter Fundstücke der Merowingerzeit (Mitte 5. bis Ende 7. Jh.) soll sich dieser Frage angenähert werden. Das Spektrum reicht von einfachen eisernen Gürtelschnallen über bunte Glasperlen bis hin zu Spathen, mehrteiligen tauschierten Gürtelgarnituren oder Gefäßen aus Ton, Glas sowie Buntmetall. Handelt es sich zumeist um Alltagsgegenstände, bringen andere Status oder gesellschaftliche Rolle des Bestatteten zum Ausdruck oder geben gar Einblick in die (Aber-)glaubensvorstellungen der Zeit.

Besonderer Fokus soll zudem auf der häufig zu beobachtenden antiken Beraubung der Gräber liegen. Machte hier im wahrsten Sinne des Wortes „Gelegenheit Diebe“ oder sind die Hintergründe hier weit komplexer?

Veranstalter: Archäologisches Landesmuseums Baden-Württemberg (Zentrales Fundarchiv Rastatt) und Stadtmuseum Rastatt in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie

Ort: Zentrales Fundarchiv Rastatt, Lützowerstraße 10, 76437 Rastatt (Zufahrt über Leopoldsplatz) (→ Karte/Ortsplan)

Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: nicht erforderlich

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